Wir haben versprochen, dich auf unsere Reise mitzunehmen. Dann wollen wir mal loslegen und zwar ganz am Anfang: mit unserem Flug von Frankfurt nach Bangkok und unseren ersten Tagen in Südostasien.

In diesem Beitrag erzählen wir dir von einem unvergesslichen Flug und geben dir anschließend eine Menge praktischer Tipps, wenn du auch bald vor hast, nach Bangkok zu fliegen.

Auf geht die Reise! 6 Monate Südostasien mit Handgepäck und Fotoausrüstung

Endlich ist es soweit. Ich glaube, ich habe in der Nacht vom 14. auf den 15. September genau eine Stunde geschlafen. Durch den ganzen Stress in den Monaten davor, war ich so unter Strom, dass Schlafen einfach nicht drin war. Aber egal: Hauptsache, es geht endlich los.

Am Vorabend haben wir noch unsere Taschen gepackt. Auch wenn wir nur mit Handgepäck reisen, war das gar nicht so einfach. Schließlich will man ja doch nichts vergessen.

Da wir aber schon einmal Probe gepackt hatten und alles schon auf unserer Südostasien-Packliste aufgeschrieben haben, haben wir auch diese Hürde gemeistert.

Qatar Tickets

Am sehr frühen Morgen haben uns meine Eltern aus dem beschaulichen Wolf an der Mosel also zum Flughafen Frankfurt Hahn gefahren. Von dort sind wir mit dem Flughafenbus zum richtigen Frankfurter Flughafen gefahren.

Ein paar Stunden später brachte uns Qatar Airways mit einem kurzen Zwischenstopp in Doha nach Bangkok. Gebucht haben wir den Flug natürlich online und wie immer unsere Lieblings-Flugsuchmaschine Skyscanner auf den günstigsten Flug angesetzt.

Damit deine Ankunft in Bangkok genauso reibungslos funktioniert, wie unserer, geben wir dir hier Tipps für deine Ankunft am Suvarnabhumi Flughafen.

Ankommen am Suvarnabhumi Airport und die ersten Schritte in Bangkoks

Morgens 7:30 Uhr Ortszeit stehen wir also endlich in Bangkok, nachdem wir uns ein Jahr auf diesen Tag gefreut haben. Unsere sechsmonatiges Abenteuer kann also losgehen. Mehr zu unserer Reise und unserer Route erfährst du hier: Unsere Südostasien-Reise.

Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit hauen direkt rein, sobald man das klimatisierte Flughafengebäude verlässt. So haben wir uns das vorgestellt.

Für deinen Start in Bangkok haben wir jetzt noch ein paar unentbehrliche Tipps.

Schritt Nr. 1: Passkontrolle

Angekommen in Bangkok, geht es zunächst durch die Passkontrolle. Noch im Flugzeug bekommst du ein Einreiseformular, das du ausfüllen musst und mit deinem Pass am Schalter vorzeigst. Dann bekommst du deinen Stempel und bist offiziell in Thailand.

Du darfst ohne besonderes Visum für 30 Tage in Thailand bleiben. Auf dem Stempel ist der letzte Tag vermerkt, an dem du spätestens wieder ausreisen musst.

Schritt Nr. 2: Einen Geldautomat suchen und Baht abheben

Geldautomaten gibt es im Flughafen an jeder Ecke, sodass du überall ganz einfach an Thailändische Baht (THB) für dein Taxi oder den Zug kommst. Der Umrechnungskurs liegt bei ca. 40 Baht für 1 Euro.

Dank unserer DKB Kreditkarte müssen wir uns schon mal keine Sorgen um Gebühren und Umrechnungskurse machen, sondern heben einfach kostenlos Geld ab. In Thailand berechnen die Automatenbetreiber zusätzlich noch 180 THB (ca. 4,50 €) Gebühren.

Sogar diese Gebühren bekommst du aber von der DKB erstattet. Wenn du mehr darüber wissen willst, lies unseren Beitrag die beste Kreditkarte zum Reisen. Das kostenloses Kreditkarten-Konto beantragen kannst du hier. Dazu bekommst du ganz automatisch die kostenlose Kreditkarte.

Schritt Nr. 3: Auf geht es in die Stadt

Es gibt mehrere Varianten, um ins Zentrum zu kommen. Welcher für dich der beste ist, kommt ein bisschen darauf an, wo du wohnst.

Wir übernachten in Banglamphu, wo sich auch die Tourimeile Khao San befindet. Dort kommst du am besten mit dem Taxi hin. Du folgst also ganz einfach den Schildern in Richtung Taxistand. Dort ziehst du einen Zettel mit einer Nummer drauf. Das Taxi, das auf dem Parkplatz mit dieser Nummer steht, ist deins.

Die Fahrt dauert bei durchschnittlichem Verkehr ca. 1 Stunde und kostet inkl. Highwaygebühren und Flughafenzuschlag (50 Baht) ca. 400-500 Baht (je nach Verkehr und Lage deines Hotels). Bei starkem Verkehr kann es aber auch schonmal deutlich länger dauern. Das solltest du vor allem bei deiner Rückfahrt zum Flughafen beachten.

Noch ein paar Hinweise zum Taxi fahren in Bangkok

Die Taxis am Flughafen machen eigentlich alle von sich aus das Taxameter an. Du solltest dich grundsätzlich beim Taxifahren in Bangkok nie auf einen Festpreis einlassen. Da bist du immer der Verlierer. Wenn ein Taxifahrer das Taxameter nicht anschalten will, sofort aussteigen. Es gibt so viele Taxis in Bangkok, du findest immer direkt ein anderes.

Taxifahren in Bangkok ist insgesamt unverschämt billig. Eine Fahrt innerhalb der Stadt kostet selten mehr als 100 Baht. Der Grundpreis liegt bei 35 Baht.

Vom Flughafen in die Stadt zahlst du 50 Baht extra. Aus der Stadt zum Flughafen zahlst du das nicht, auch wenn das einige Taxifahrer behaupten! Lass dir auch nicht erzählen, dass du fürs Gepäck extra zahlen musst.

Auf der Strecke vom und zum Flughafen nehmen die meisten Taxifahrer den Highway, da es wesentlich schneller geht und sie so dem schlimmsten Verkehr aus dem Weg gehen können. Der Highway kostet 75 Baht, die aber gut investiert sind.

Du solltest bei der Rückfahrt immer mindestens 2 Stunden Anfahrt zum Flughafen einplanen. Damit bist du auf der sicheren Seite. Am meisten Verkehr ist zwischen 7:00 und 10:00 Uhr morgens und 16:00 – 19.30 Uhr abends.

Weitere Varianten, um vom Flughafen nach Bangkok zu kommen:

Airport-Link + Taxi

Der Airport-Link ist ein Zug, der vom Flughafen nach Phayathai fährt. Die Variante ist vor allem interessant für dich, wenn dein Hotel in Sukhumvit liegt. Für 90 Baht fährt der Airport Express non-stop bis dorthin. Angekommen in Phayathai kannst du dann ein Taxi bis zum Hotel nehmen und kommst so schnell und günstig an dein Ziel.

Airport-Link + MRT (Metro)

Du kannst auch den Airport Link nehmen und in Phayathai in die U-Bahn (MRT) umsteigen, die dich z. B. zum Hauptbahnhof „Hualamphong“ bringt. Ob sich das für dich lohnt, kommt immer darauf an, wo du hin musst.

Fazit

Meistens ist die Variante „Taxi“ einfach die bequemste und einfachste Variante.

Wo in Bangkok buchst du dein Hotel?

Wir haben unser Hotel für vier Nächte in Bangkok schon vor unserer Abreise gebucht. Wir wussten aber auch, in welche Gegend wir wollten und waren uns sicher, dass das Hotel gut ist.

Wenn du dir da aber nicht sicher bist und die Gegend auch noch nicht kennst, kannst du auch einfach nur eine Unterkunft für die erste Nacht buchen und dann entweder vor Ort verlängern oder dir etwas Neues suchen.

Grundsätzlich kannst du auch ohne Hotelbuchung nach Bangkok fahren. Vor Ort gibt es unzählige Hotels und du kannst einfach von Hotel zu Hotel ziehen und dir ein passendes Zimmer suchen.

Wenn du das erste Mal nach Bangkok fährst, empfehlen wir dir ein Hostel oder Hotel in Banglamphu zu nehmen. Hier befindet sich die Khao San Road, was allerdings eher ein Grund zum Weglaufen ist, außer du hast vor dich bei dröhnender Musik abzuschießen und danach bei McDonals einen Burger zu verdrücken.

Ansonsten ist die Gegend ein super Einstieg für Bangkok-Neulinge. Abgesehen von der Gegend um die Khao San Road ist Banglamphu wirklich sehr schön. Du findest dort viele kleine nette Geschäfte, Cafés, Bars und tolle kleine Gassen zum Erkunden. Die touristische Infrastruktur ist gut, du hast viele bekannte Sehenswürdigkeiten in der Nähe und kommst überall gut hin.

Wenn du während deines Aufenthalts in Bangkok auch mal schlafen möchtest, solltest du darauf achten, dass dein Hotel nicht direkt in der Khao San oder in einer der direkten Neben- oder Parallelstraßen liegt. Wir waren im Pen Park Place in einer ruhigen Seitenstraße der Sam Sen Road und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Von dort sind es ca. 10 Gehminuten zur Khao San.

Zur Orientierung: für ein sauberes, gutes Privatzimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage musst du ca. 20-30 Euro die Nacht einkalkulieren. Mit Ventilator oder mit geteiltem Badezimmer ist es deutlich billiger, nach oben hin sind die Preise natürlich offen.

Wenn du vorher buchen willst, vergleiche am besten die Preise bei booking.com und auf Agoda. Agoda ist in Asien das größte Hotelbuchungsportal und manchmal billiger als booking, manchmal aber auch teurer. Wir schauen immer bei beiden nach:

Wo findest du gutes Internet in Bangkok?

Vielleicht bist du ja wie wir und brauchst gutes Internet. Meistens reicht das Wifi im Hotel aus, um mal die E-Mails abzurufen oder kurz die Nachrichten zu lesen, aber wirklich „arbeiten“ und „surfen“ ist oft nicht möglich bzw. macht einfach keinen Spaß.

Es gibt aber viele Cafés, die Free Wifi anbieten. Meistens sind die Verbindungen ganz ok.
Wir haben ein tolles Café gefunden mit richtig schnellem Internet: das Flying Cow Hostel & Café an der Sam Sen Road. Wir haben dort sogar mehrere 500 MB große Videos für unseren Online-Fotokurs hochgeladen. Ging alles ganz fix.

Die Besitzer sind eine sehr liebe Holländerin und ein Amerikaner, die sich super süß um uns gekümmert haben und uns wirklich jede Frage beantwortet haben. Wenn du nicht unbedingt ein Privatzimmer brauchst, kannst du dort auch direkt übernachten. Es gibt dort verschieden große Schlafsäle ab 4 Betten.

So, das war er nun also: Unser Start in eine 6-monatige Reise nach Südostasien. Mehr über unsere Reise und unsere Abenteuer findest du hier: Mit Handgepäck durch Südostasien.

Unser Tipp:

Auch wenn wir eher die Verfechter der gedruckten Reiseführer sind, möchten wir dir das E-Book Faszination Thailand. Nützliche Tipps für Backpacker und Individualtouristen ans Herz legen.

Der Autor Stefan Diener betreibt den großartigen Reiseblog Faszination Südostasien und kennt Thailand wie seine Westentasche.

Wenn du alle Infos über Thailand kompakt in einem E-Book haben willst, dann solltest du hier zuschlagen. Das E-Book kostet auch nur 6,90 Euro, da kannst du nicht viel falsch machen.

Mehr zu unserem Flug nach Bangkok und warum Jennys Kindheitstraum erfüllt wurde

Unser Flug ins Abenteuer ging also um 11.25 Uhr mit Qatar Airways. Wir waren um ca. 9 Uhr am Flughafen. Alles im Zeitplan. Sogar der Check-In Schalter war komplett leer.

Das habe ich ehrlich gesagt so auch noch nie erlebt.Wir also verschlafen zum Schalter, da sagte die Dame etwas, dass unseren Start ins Abenteuer noch perfekter machte: Es täte ihr sehr leid, aber Sie könne uns nur für den zweiten Teil des Fluges, also von Doha nach Bangkok, auf die Business Class upgraden, da die Business Class für den ersten Flug komplett ausgebucht wäre.

Öhm, hallo? Na gut! Kein Grund, sich zu entschuldigen. Das ist der absolute Oberhammer!

Schon als Kind hab ich immer davon geträumt, mal in der Business Class fliegen zu können. Ich leide leider unter der chronischen Rumzappel-Krankheit, die auf engen Flugzeugsitzen wirklich akut wird. Früher als Kind, konnte ich mich noch auf zwei Sitzen quer legen und Mama oder Papa als Kopfkissen missbrauchen. Mittlerweile ist das nicht mehr so einfach.

Einmal im Flieger alle Viere von sich strecken. Ich könnte Qatar wirklich dafür knuddeln. Aber das hab ich mir dann am Schalter verkniffen aus Angst, die Dame könne mich als verrückt einstufen und mich nicht mitfliegen lassen.

Um Missverständnissen an dieser Stelle vorzubeugen: Wir haben dem Glück natürlich ein bisschen auf die Sprünge geholfen. Wir haben vor unserer Abreise verschiedene Fluggesellschaften kontaktiert und gefragt, ob sie mit Bloggern kooperieren. Leider hat sich daraus aber nichts ergeben.

Qatar hat uns netterweise jedoch angeboten, dass wir ein Upgrade nach Verfügbarkeit bekommen könnten, falls wir einen Flug mit Qatar buchen würden. Da Qatar dann auch tatsächlich den günstigsten Flug hatte, haben wir gebucht und bei Qatar Bescheid gesagt. Wir haben den Flug aber komplett selbst bezahlt, kein Geld von Qatar erhalten und keine Zusage gemacht, sie in irgendeiner Form in den Himmel zu loben.

Alles in diesem Artikel ist tatsächlich unsere Meinung. Das wäre aber auch so, wenn der Artikel im Rahmen einer bezahlten Kooperation zustande gekommen wäre.

Ok, nun aber genug von meinen Kindheitsträumen.

Erstmal mussten wir den ersten Flug in der Economy-Klasse überstehen, das war aber natürlich auch nicht schlimm. Wir hatten Glück und hatten eine ganze Reihe am Notausgang für uns. Das Flugzeug war nur etwa halb voll, so dass sich eigentlich alle ausstrecken konnten.

Natürlich kam mir und meiner Zappelkrankheit der Platz am Notausgang gerade recht. Wir sind mit dem fast nigelnagelneuen A350 geflogen und das hat man natürlich auch an der Ausstattung gemerkt. Wir haben uns dann erst mal über die Filmauswahl hergemacht und von Start bis Landung durchgehend Filme geguckt :).

Ok, ich muss zugeben, dass Qatar nun schon mein Herz gewonnen hatte, aber ein wichtiger Punkt fehlt noch: das Essen. Ich weiß nicht, wie du zu Flugzeugessen stehst, aber ich habe dazu ein sehr sehr schlechtes Verhältnis. Abgesehen davon, dass es meist wirklich ekelhaft aussieht, schmeckt es meist noch widerlicher. Da muss ich jetzt mal ein großes Lob an die Qatar Köche aussprechen.

Mein laktosefreies Mittagessen war echt richtig gut, Bastis glaube ich auch, denn als ich gucken wollte, was er hatte, war es schon leer.

Essen Qatar Airways

Nach einem ca. zweistündigen Aufenthalt in Katar, wo wir natürlich gleich die Business Class Lounge ausprobiert haben, ging es dann auch schon weiter. Wir sind natürlich beim Einsteigen direkt mal am Eingang für die Business Class vorbei gestürmt und mussten wieder zurück. Daran muss man sich ja erst mal gewöhnen.

Im Flieger haben wir wie zwei kleine Kinder erstmal alle Knöpfe am Sitz ausprobiert. Und hey: Das sind echt viele Knöpfe. Jeder Teil des Sitzes kann einzeln justiert werden, da gibt es einiges auszuprobieren. Und das Beste: Die Sitze haben eine Massagefunktion und man kann sie komplett zu einem Bett ausfahren! Überragend!

Ich kann nun verstehen, warum man sich für die Business Class entscheidet und bereit ist, dafür den doppelten Flugpreis zu zahlen. Es ist schon ein sehr entspanntes Fliegen und man kommt nicht total gerädert am Ziel an und kann unterwegs auch noch in Ruhe Arbeiten oder Dinge erledigen.

Das Essen und die Getränkeauswahl sind natürlich auch einfach großartig und haben gehobenes Restaurant-Niveau. Wenn wir mal groß und reich sind, fliegen wir nur noch Business Class.

 

Der Beginn einer wunderbare Reise und das über den Wolken in der Qatar Business Class. Was zum Teufel wollen wir mehr? Ganz klar: Gar nichts! Vielen Dank an Qatar für das Wow-First-Time-Business-Class Erlebnis! Davon habe ich schon als Kind immer geträumt.

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Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

6 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Spaß und eine tolle Reise!
    Und achtung, jetzt kommt Kritik: NOCH lieber würde ich Eure Artikel lesen, wenn Ihr Koops und Affi-Links kennzeichnen würdet und mich nicht einfach auf irgendwelche Affi-Links umleiten würdet, die vorher so scheinen, als würden sie auf Artikel von Euch verlinken. Sorry, aber da fühle ich mich ein kleines bissl verschaukelt. ;)

    • Vielen, lieben Dank, Inka!

      Das mit den Affiliate-Links ist so eine Sache. Wir hatten die vor einiger Zeit alle mal mit einem Sternchen und Hinweistext markiert. Mehrere Leute haben aber gesagt, das würde den Lesefluss stören und ehrlich gesagt, fanden wir diese Lösung auch nicht gerade schick. Deshalb haben wir die Sternchen wieder entfernt. Bezahlte Links und Werbung kennzeichnen wir natürlich wie sich das gehört.

      Das die Affiliate-Links umgeleitet werden, macht es für uns in der Pflege wesentlich einfacher, da wir jeden Link nur einmal anlegen müssen. Die Lösung ist sicher nicht perfekt, aber für uns momentan die praktikabelste.

      Wir hoffen natürlich, dass du unsere Beiträge trotzdem noch gerne liest. :)

      Liebe Grüße aus Koh Lanta
      Sebastian

  2. Äh, also die Affiliate links nicht zu kennzeichnen UND dann auch noch über einen für den Leser nicht sichtbaren redirect zu verlinken UND dann auch nicht wenigstens oben über dem Text ein „Die Links in diesem Text verweisen auf ein Werbenetzwerk“ geht echt nicht. Und, mit Verlaub, aber der erste Teil riecht schon so ein kleines bisschen nach „dieser Trip wurde gesponsort von Qatar-Airways“. Ich habe noch nie davon gehört dass eine Fluggesellschaft freiwillig und ohne Not in die BC upgradet wenn man sich „nur“ ein EC Ticket kauft. Oder ist das bei Qatar-Airways echt so üblich?

    „KRISTALLKLAR
    Wir kommunizieren offen und ehrlich, sowohl auf unseren Blogs und auch in der Zusammenarbeit mit Dir und Kooperationspartnern. Auf unseren Blogs zeichnen wir Werbung aus und möchten so transparent für unsere Leser bleiben.“
    (geklaut von travelbloggersunited, denen ihr ja angehört)

    Ja, mich macht sowas sauer. Andere Blogger geben sich Mühe und kennzeichnen Affiliate-Links und jeden Artikel der in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern entsteht. Das macht Arbeit, sieht tatsächlich auch nicht so schön aus, und senkt (für den Koop-Partner) vielleicht den Wert der Zusammenarbeit. Aber der Leser weiss wie er das sehr leckere Essen oder die super-bequemen Sitze (beides sicher zutreffend) einzusortieren hat. Und er weiss, dass das Fehlen jeglicher Kritikpunkte vielleicht auch seinen Grund hat. Gerade „wir“ Reiseblogger (ich zähle mich als Admin eines Blogs jetzt mal kackfrech dazu) freuen uns natürlich ganz besonders wenn wir Kooperationspartner finden die uns dabei helfen auch mal in ganz andere Ecken der Welt zu schauen und unseren ja nicht gerade preiswerten „Job“ machen zu können – wird ja nicht jeder mit einem Silberlöffel im Mund geboren. Aber das sollte niemanden daran hindern offenzulegen wer da wie Unterstützung leistet. Und ganz ehrlich: Für mich als *Leser* wirkt so ein Artikel dann letztlich auch glaubwürdiger.

    • Hallo Hauke,

      vielen Dank für deine Kritik. Wir wollen natürlich gegenüber unseren Lesern transparent sein und kommunizieren offen, wenn wir für einen Artikel eine Bezahlung oder eine Sachleistung erhalten haben. Ich kann schon verstehen, dass es im Artikel vielleicht etwas komisch rüber kommt und habe deshalb noch einen Absatz ergänzt. Wir haben bei Qatar und einigen anderen Fluggesellschaften im Vorfeld nach einer Kooperation gefragt, woraus sich jedoch nichts ergeben hat. Das Ticket haben wir selbst bezahlt. Das Upgrade wurde uns lose von Qatar in Aussicht gestellt, aber wir haben dafür keine feste Gegenleistung vereinbart.

      Unsere Erfahrungen über den Flug hätten wir sicher auch so hier aufgeschrieben. Dass es nun etwas ausführlicher geworden ist, lag nunmal daran, dass es halt viel zu erzählen gab und daran, dass es wirklich Jennys absoluter Kindheitstraum war, einmal in der Business Class zu fliegen. Negativ war an dem Flug tatsächlich nichts, auch nicht auf dem ersten Flug in der Economy-Klasse. Sonst hätten wir das natürlich aufgeschrieben. Sorry für die Missverständnisse und ich hoffe, dass es nun durch den zusätzlichen Absatz klarer wird.

      Was die Affiliate-Links angeht, bin ich allerdings anderer Meinung. Wir haben die Sternchen-Kennzeichnung wieder entfernt, da sie den Lesefluss merklich gestört hat und uns das von mehreren Lesern gesagt wurde. Es gibt ja auch, anders als bei bezahlten Beiträgen, keine gesetzliche Vorgabe zur Kennzeichnung. Mit der Redirect-Verlinkung bin ich auch noch nicht ganz glücklich, es spart uns allerdings momentan eine Menge Arbeit und ist ja auch nicht so unüblich. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich viele Nutzer dadurch getäuscht fühlen, lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Ich persönlich habe damit auf anderen Seiten zumindest kein Problem und bislang haben wir in dieser Richtung auch noch keine Leserkritik bekommen. Wir denken aber nochmal darüber nach, wie wir das ggf. noch verbessern können.

      Viele Grüße von der Insel
      Sebastian

      • Hallo Sebastian,
        Super, mit dem neuen Absatz ist es gleich mal deutlich glaubwürdiger – wirklich! Und das mit dem „ich will auch mal BC fliegen“ – den Traum teile ich ;)

        Wegen der Affiliate-Links – nunja, ich bin kein Anwalt. Aber hier ist mal interessanter Lesestoff:
        http://www.seevogel.de/2015/04/30/testmuster-affiliate-links-und-gesponsorte-blogposts-die-richtige-kennzeichnung/

        Wenn zusätzlich zu r Nicht-Kennzeichnung im sichtbaren Text jetzt auch noch in der Fusszeile suggeriert wird der Link ginge auf eine interne seite auf 22places.de, in Wirklichkeit landet man aber via webmasterplan.com auf der Seite der DKB (oder wo auch immer, das kann der Leser ja nicht vorher sehen), dann ist das meiner Meinung nach schon ziemlich kritisch. Ich verstehe ja das man nicht hinter jeden Link ein „(Werbelink)“ schreiben will. Aber was spricht gegen einen einleitenden oder angehängten Absatz („Link auf eine Partnerseite über die wir eine Provision erhalten wenn ihr da was kauft“) ? Ich finde es völlig legitim über Affiliate Links Einnahmen zu generieren, und es gibt mir als Leser/Käufer die Möglichkeit euch für eure Arbeit zu entlohnen ohne dass es mich (ausser ein klein wenig Privatsphäre) etwas kostet.
        Übrigens: schaden tut das (auch nach eigener Beobachtung) nicht wirklich: http://www.blogprofis.de/affiliate-und-werbelinks-kennzeichnen-oder-besser-nicht/516/

        Uuuuund: Respekt dafür dass ihr euch dem Thema stellt und die Kommentare nicht einfach ignoriert. So, und nu‘ aber Schluss damit und zurück in’s Wasser. Ihr, nicht ich. Seufz …

        Hauke

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