Das erste Mal Asien, das erste Mal Bangkok. Für uns ist es mittlerweile fast Alltag, in Bangkok am Flughafen anzukommen. Na gut, so weit ist es noch nicht, aber wir kennen mittlerweile alle Abläufe sehr gut.

Beim ersten Mal waren wir natürlich auch sehr aufgeregt. Wie wird es sein, wenn man plötzlich am Bangkoker Flughafen steht? Wie kommen wir zu unserem Hotel? Und wie funktioniert das überhaupt mit der Einreise.

Deshalb haben wir diesen Artikel geschrieben. Wir zeigen dir, was du für deinen ersten Tag in Bangkok wissen musst. Damit wird der Einstieg in den Thailand-Urlaub kinderleicht.

Alle unsere Artikel über Thailand, findest du auf unserer Übersichtsseite Thailand Reiseberichte.

Mehr über Bangkok lesen:

Ankommen am Suvarnabhumi Airport und die ersten Schritte in Bangkok

Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit hauen direkt rein, sobald man das klimatisierte Flughafengebäude verlässt. Bevor es soweit ist, warten aber noch ein paar Formalien.

Schritt Nr. 1: Passkontrolle

Angekommen in Bangkok, geht es zunächst durch die Passkontrolle. Noch im Flugzeug bekommst du ein Einreiseformular, das du ausfüllen musst und mit deinem Pass am Schalter vorzeigst. Dann bekommst du deinen Stempel und bist offiziell in Thailand.

Du darfst ohne besonderes Visum für 30 Tage in Thailand bleiben. Auf dem Stempel ist der letzte Tag vermerkt, an dem du spätestens wieder ausreisen musst.

Schritt Nr. 2: Einen Geldautomat suchen und Baht abheben

Geldautomaten gibt es im Flughafen an jeder Ecke, sodass du überall ganz einfach an Thailändische Baht (THB) für dein Taxi oder den Zug kommst. Der Umrechnungskurs liegt bei ca. 40 Baht für 1 Euro.

Dank unserer Kreditkarten ohne Auslandsgebühr müssen wir uns schon mal keine Sorgen um Gebühren und Umrechnungskurse machen, sondern heben einfach kostenlos Geld ab. In Thailand berechnen die Automatenbetreiber zusätzlich noch 220 THB (ca. 5,50 €) Gebühren. Sogar diese Gebühren bekommst du mit der richtigen Kreditkarte erstattet.

Schritt Nr. 3: Auf geht es in die Stadt

Es gibt mehrere Varianten, um ins Zentrum zu kommen. Welche für dich die Beste ist, kommt ein bisschen darauf an, wo du wohnst.

Vom Flughafen Bangkok in die Stadt

Wenn du in Banglamphu übernachtest, wo sich auch die Tourimeile Khao San befindet, kommst du dort am besten mit dem Taxi hin. Du folgst also ganz einfach den Schildern in Richtung Taxistand. Dort ziehst du einen Zettel mit einer Nummer drauf. Das Taxi, das auf dem Parkplatz mit dieser Nummer steht, ist deins.

Die Fahrt dauert bei durchschnittlichem Verkehr ca. 1 Stunde und kostet inkl. Highwaygebühren und Flughafenzuschlag (50 Baht) ca. 400-500 Baht (je nach Verkehr und Lage deines Hotels). Bei starkem Verkehr kann es aber auch schonmal deutlich länger dauern. Das solltest du vor allem bei deiner Rückfahrt zum Flughafen beachten.

Roftopbar Bangkok
Rooftopbar – Bangkok, Zoom Bar Anantara Hotel

Noch ein paar Hinweise zum Taxi fahren in Bangkok

Die Taxis am Flughafen machen eigentlich alle von sich aus das Taxameter an. Du solltest dich grundsätzlich beim Taxifahren in Bangkok nie auf einen Festpreis einlassen. Da bist du immer der Verlierer. Wenn ein Taxifahrer das Taxameter nicht anschalten will, sofort aussteigen. Es gibt so viele Taxis in Bangkok, du findest immer direkt ein anderes.

Taxifahren in Bangkok ist insgesamt unverschämt billig. Eine Fahrt innerhalb der Stadt kostet selten mehr als 100 Baht. Der Grundpreis liegt bei 35 Baht.

Vom Flughafen in die Stadt zahlst du 50 Baht extra. Aus der Stadt zum Flughafen zahlst du das nicht, auch wenn das einige Taxifahrer behaupten! Lass dir auch nicht erzählen, dass du fürs Gepäck extra zahlen musst.

Auf der Strecke vom und zum Flughafen nehmen die meisten Taxifahrer den Highway, da es wesentlich schneller geht und sie so dem schlimmsten Verkehr aus dem Weg gehen können. Der Highway kostet 75 Baht, die aber gut investiert sind.

Du solltest bei der Rückfahrt immer mindestens 2 Stunden Anfahrt zum Flughafen einplanen. Damit bist du auf der sicheren Seite. Am meisten Verkehr ist zwischen 7:00 und 10:00 Uhr morgens und 16:00 – 19.30 Uhr abends.

Bangkok Tuk Tuk
Tuk Tuk

Weitere Varianten, um vom Flughafen nach Bangkok zu kommen:

Airport-Link + Taxi

Der Airport-Link ist ein Zug, der vom Flughafen nach Phayathai fährt. Die Variante ist vor allem interessant für dich, wenn dein Hotel in Sukhumvit liegt. Für 90 Baht fährt der Airport Express non-stop bis dorthin. Angekommen in Phayathai kannst du dann ein Taxi bis zum Hotel nehmen und du kommst so schnell und günstig an dein Ziel.

Airport-Link + MRT (Metro)

Du kannst auch den Airport Link nehmen und in Phayathai in die U-Bahn (MRT) umsteigen, die dich z. B. zum Hauptbahnhof „Hualamphong“ bringt. Ob sich das für dich lohnt, kommt immer darauf an, wo du hin musst.

Fazit

Meistens ist die Variante „Taxi“ einfach die bequemste und einfachste Variante.

Wo in Bangkok buchst du dein Hotel?

Wir buchen unser Hotel immer schon vor der Abreise. Wir wissen so direkt, wo wir hinmüssen und müssen mit unserem Gepäck nicht noch verschiedene Hotels nach einem Zimmer abklappern.

Welche Gegend für dich die richtige ist und welche Hotels wir empfehlen können, haben wir in einem ausführlichen Artikel aufgeschrieben: Wo übernachten in Bangkok.

Wenn du dir da aber nicht sicher bist und die Gegend auch noch nicht kennst, kannst du auch einfach nur eine Unterkunft für die erste Nacht buchen und dann entweder vor Ort verlängern oder dir etwas Neues suchen.

Reiseführer für Bangkok

Wenn dir unsere Bangkok-Tipps nicht reichen, gibt es jetzt ganz neu ein großartiges E-Book: 555 Tipps für Bangkok – Ein Insider-Reiseführer für Thailands Hauptstadt. Geschrieben haben das Buch unsere lieben Bloggerkollegen Flo und Stefan und wir können dir dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Von Stefan stammt auch das ebenfalls sehr empfehlenswerte E-Book Faszination Thailand. Nützliche Tipps für Backpacker und Individualtouristen.

 

7 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Spaß und eine tolle Reise!
    Und achtung, jetzt kommt Kritik: NOCH lieber würde ich Eure Artikel lesen, wenn Ihr Koops und Affi-Links kennzeichnen würdet und mich nicht einfach auf irgendwelche Affi-Links umleiten würdet, die vorher so scheinen, als würden sie auf Artikel von Euch verlinken. Sorry, aber da fühle ich mich ein kleines bissl verschaukelt. ;)

    • Vielen, lieben Dank, Inka!

      Das mit den Affiliate-Links ist so eine Sache. Wir hatten die vor einiger Zeit alle mal mit einem Sternchen und Hinweistext markiert. Mehrere Leute haben aber gesagt, das würde den Lesefluss stören und ehrlich gesagt, fanden wir diese Lösung auch nicht gerade schick. Deshalb haben wir die Sternchen wieder entfernt. Bezahlte Links und Werbung kennzeichnen wir natürlich wie sich das gehört.

      Das die Affiliate-Links umgeleitet werden, macht es für uns in der Pflege wesentlich einfacher, da wir jeden Link nur einmal anlegen müssen. Die Lösung ist sicher nicht perfekt, aber für uns momentan die praktikabelste.

      Wir hoffen natürlich, dass du unsere Beiträge trotzdem noch gerne liest. :)

      Liebe Grüße aus Koh Lanta
      Sebastian

  2. Äh, also die Affiliate links nicht zu kennzeichnen UND dann auch noch über einen für den Leser nicht sichtbaren redirect zu verlinken UND dann auch nicht wenigstens oben über dem Text ein „Die Links in diesem Text verweisen auf ein Werbenetzwerk“ geht echt nicht. Und, mit Verlaub, aber der erste Teil riecht schon so ein kleines bisschen nach „dieser Trip wurde gesponsort von Qatar-Airways“. Ich habe noch nie davon gehört dass eine Fluggesellschaft freiwillig und ohne Not in die BC upgradet wenn man sich „nur“ ein EC Ticket kauft. Oder ist das bei Qatar-Airways echt so üblich?

    „KRISTALLKLAR
    Wir kommunizieren offen und ehrlich, sowohl auf unseren Blogs und auch in der Zusammenarbeit mit Dir und Kooperationspartnern. Auf unseren Blogs zeichnen wir Werbung aus und möchten so transparent für unsere Leser bleiben.“
    (geklaut von travelbloggersunited, denen ihr ja angehört)

    Ja, mich macht sowas sauer. Andere Blogger geben sich Mühe und kennzeichnen Affiliate-Links und jeden Artikel der in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern entsteht. Das macht Arbeit, sieht tatsächlich auch nicht so schön aus, und senkt (für den Koop-Partner) vielleicht den Wert der Zusammenarbeit. Aber der Leser weiss wie er das sehr leckere Essen oder die super-bequemen Sitze (beides sicher zutreffend) einzusortieren hat. Und er weiss, dass das Fehlen jeglicher Kritikpunkte vielleicht auch seinen Grund hat. Gerade „wir“ Reiseblogger (ich zähle mich als Admin eines Blogs jetzt mal kackfrech dazu) freuen uns natürlich ganz besonders wenn wir Kooperationspartner finden die uns dabei helfen auch mal in ganz andere Ecken der Welt zu schauen und unseren ja nicht gerade preiswerten „Job“ machen zu können – wird ja nicht jeder mit einem Silberlöffel im Mund geboren. Aber das sollte niemanden daran hindern offenzulegen wer da wie Unterstützung leistet. Und ganz ehrlich: Für mich als *Leser* wirkt so ein Artikel dann letztlich auch glaubwürdiger.

    • Hallo Hauke,

      vielen Dank für deine Kritik. Wir wollen natürlich gegenüber unseren Lesern transparent sein und kommunizieren offen, wenn wir für einen Artikel eine Bezahlung oder eine Sachleistung erhalten haben. Ich kann schon verstehen, dass es im Artikel vielleicht etwas komisch rüber kommt und habe deshalb noch einen Absatz ergänzt. Wir haben bei Qatar und einigen anderen Fluggesellschaften im Vorfeld nach einer Kooperation gefragt, woraus sich jedoch nichts ergeben hat. Das Ticket haben wir selbst bezahlt. Das Upgrade wurde uns lose von Qatar in Aussicht gestellt, aber wir haben dafür keine feste Gegenleistung vereinbart.

      Unsere Erfahrungen über den Flug hätten wir sicher auch so hier aufgeschrieben. Dass es nun etwas ausführlicher geworden ist, lag nunmal daran, dass es halt viel zu erzählen gab und daran, dass es wirklich Jennys absoluter Kindheitstraum war, einmal in der Business Class zu fliegen. Negativ war an dem Flug tatsächlich nichts, auch nicht auf dem ersten Flug in der Economy-Klasse. Sonst hätten wir das natürlich aufgeschrieben. Sorry für die Missverständnisse und ich hoffe, dass es nun durch den zusätzlichen Absatz klarer wird.

      Was die Affiliate-Links angeht, bin ich allerdings anderer Meinung. Wir haben die Sternchen-Kennzeichnung wieder entfernt, da sie den Lesefluss merklich gestört hat und uns das von mehreren Lesern gesagt wurde. Es gibt ja auch, anders als bei bezahlten Beiträgen, keine gesetzliche Vorgabe zur Kennzeichnung. Mit der Redirect-Verlinkung bin ich auch noch nicht ganz glücklich, es spart uns allerdings momentan eine Menge Arbeit und ist ja auch nicht so unüblich. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich viele Nutzer dadurch getäuscht fühlen, lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Ich persönlich habe damit auf anderen Seiten zumindest kein Problem und bislang haben wir in dieser Richtung auch noch keine Leserkritik bekommen. Wir denken aber nochmal darüber nach, wie wir das ggf. noch verbessern können.

      Viele Grüße von der Insel
      Sebastian

      • Hallo Sebastian,
        Super, mit dem neuen Absatz ist es gleich mal deutlich glaubwürdiger – wirklich! Und das mit dem „ich will auch mal BC fliegen“ – den Traum teile ich ;)

        Wegen der Affiliate-Links – nunja, ich bin kein Anwalt. Aber hier ist mal interessanter Lesestoff:
        http://www.seevogel.de/2015/04/30/testmuster-affiliate-links-und-gesponsorte-blogposts-die-richtige-kennzeichnung/

        Wenn zusätzlich zu r Nicht-Kennzeichnung im sichtbaren Text jetzt auch noch in der Fusszeile suggeriert wird der Link ginge auf eine interne seite auf 22places.de, in Wirklichkeit landet man aber via webmasterplan.com auf der Seite der DKB (oder wo auch immer, das kann der Leser ja nicht vorher sehen), dann ist das meiner Meinung nach schon ziemlich kritisch. Ich verstehe ja das man nicht hinter jeden Link ein „(Werbelink)“ schreiben will. Aber was spricht gegen einen einleitenden oder angehängten Absatz („Link auf eine Partnerseite über die wir eine Provision erhalten wenn ihr da was kauft“) ? Ich finde es völlig legitim über Affiliate Links Einnahmen zu generieren, und es gibt mir als Leser/Käufer die Möglichkeit euch für eure Arbeit zu entlohnen ohne dass es mich (ausser ein klein wenig Privatsphäre) etwas kostet.
        Übrigens: schaden tut das (auch nach eigener Beobachtung) nicht wirklich: http://www.blogprofis.de/affiliate-und-werbelinks-kennzeichnen-oder-besser-nicht/516/

        Uuuuund: Respekt dafür dass ihr euch dem Thema stellt und die Kommentare nicht einfach ignoriert. So, und nu‘ aber Schluss damit und zurück in’s Wasser. Ihr, nicht ich. Seufz …

        Hauke

  3. Ich war vor 2 Jahren auch in Bangkok und wusste erstmal nicht so Recht wie das mit den Taxen da so läuft. Das habe ich aber zum Glück schnell gelernt. In Deutschland sind wir das ja etwas anders gewohnt.
    Besonders bei Langstreckenflügen versuche ich es immer zu vermeiden noch ewig mit der Bahn zum Flughafen zu fahren und buche dann lieber einen Taxi Service. Das ist meist viel entspannter und man kann sich auch sicher sein, dass das Taxi ankommt. Bei der Bahn ist das ja auch immer so eine Sache.

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