Diese Seite ist Teil unseres Guides zu den schönsten Foto-Locations. Die hier gezeigten Fotolocations und Sehenswürdigkeiten in Argentinien stammen von verschiedenen Fotografen. Kennst du auch eine fotogene Sehenswürdigkeit in Argentinien? Dann schick uns deine Location zu.

Sehenswürdigkeiten im Norden von Argentinien

Die Anden Argentiniens

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Wer in Argentiniens Westen unterwegs ist, sollte sich die Anden nicht entgehen lassen. Dieses riesige Gebirge trägt selbst im Sommer Schnee und lädt zu ausgiebigen Wandertouren und Paragliding ein. Hier ist auch der Aconcagua zu Hause, mit knapp 7000 Metern der höchste Berg Südamerikas.

Tipps zum Fotografieren

Argentinien Sehenswürdigkeiten AndenWer in den Anden fotografieren möchte, sollte sich vor allem warm anziehen. Hier weht oft ein rauer Wind und die Temperaturen sind selbst im Sommer eisig. Mit Handschuhen mit entsprechenden Fingerkappen macht das Fotografieren aber trotzdem Spaß.

Dabei können die vielen Seen, die es in den Anden gibt, als tolle Motive dienen. Wer sehr viel Schnee auf dem Foto hat, sollte erwägen, die Belichtungskorrektur etwas nach oben zu verschieben, um möglichst naturgetreue Aufnahmen zu bekommen.

Hat jemand das Glück und fliegt beispielsweise von Buenos Aires nach Santiago de Chile, sollte er die Kamera unbedingt mit ins Handgepäck nehmen. Die Luftaufnahmen über den Anden geben erst so richtig die bezaubernde Landschaft wieder.

Anfahrt & Lage

Da sich die Anden auf Hunderten von Kilometern erstrecken, ist eine genaue Anfahrtsskizze schwierig. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Gegend rund um Mendoza, die einen seichten Einstieg in das Bergmassiv bietet. 22°35’26.0″S 65°12’32.4″W

Anden

Cerro de los Siete Colores

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Argentinien ist voll von atemberaubenden Naturschauspielen, die im tiefsten Süden genau so zu finden sind wie im hohen Norden. Fast an der Grenze zu Bolivien gelegen findet sich das beschauliche Dorf Purmamarca, das vor allem für Rucksacktouristen zum Entspannen einlädt.

Unmittelbar neben dem Dorf erstreckt sich ein Felsmassiv, dessen Farbvielfalt zahlreiche Touristen anlockt. Cerro de los Siete Colores vereint sieben Farbschichten in einem einzigen Berg, der auf einem Rundweg in etwa einer Stunde umwandert werden kann.

Tipps zum Fotografieren

Die verschiedenen Farben des Berges kommen insbesondere bei starkem Sonnenlicht gut zum tragen. Allerdings ist die Mittagssonne für Fotografen gerade die Zeit, in der die Kamera eigentlich in der Tasche bleiben sollte.

Wer trotzdem eine gelungene Aufnahme vom Cerro de los Siete Colores schießen möchte, sollte sowohl abends ein Bild machen, wenn der Himmel in tiefes Blau gefärbt ist wie auch tagsüber. Später können die beiden Fotos dann am Computer zusammengeschnitten werden.

Anfahrt & Lage

Das gut ausgebaute Busnetz in Argentinien bringt Urlauber selbst bis in das abgelegene Dorf Purmamarca. Von dort aus kann man den Cerro de los Siete Colores gar nicht übersehen. Wer sich vorher bei Google Maps schon einmal ein Bild von der Lage machen möchte, sollte folgende Koordinaten eingeben: 23°45’07.7″S 65°30’02.6″W.

Berge Argentinien

Ruta Nacional 52

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Wer im Nordenwesten Argentiniens unterwegs ist, sollte sich auf jeden Fall einmal auf die Ruta Nacional 52 wagen. Diese Bergstraße verläuft serpentinenartig durch die argentinischen Anden und führt von dem gemütlichen Dorf Purmamarca bis zum großen Salzsee.

Wer hier an einem höher gelegenen Platz anhält, wird mit einer tollen Aussicht auf die sich durch die Landschaft schlängende Straße belohnt. Wer Glück hat, sieht auf dem Weg sogar ein Alpaka, eine argentinische Lamaart.

Tipps zum Fotografieren

Für ein Foto an der Ruta Nacional 52 ist ein Weitwinkel empfehlenswert. So bekommt man viel Landschaft mit auf das Bild und kann die ganze Schönheit der Umgebung einfangen.

Wer es dann noch schafft, einen einladenden Vordergrund mit der sich im Hintergrund schlängenden Straße zu kombinieren, hat definitiv ein tolles Erinnerungsfoto. Da es auf über 1900 Metern schon mal etwas windig und frisch werden kann, sollte man immer an eine Jacke denken.

Anfahrt & Lage

Um die Serpentinen der Ruta Nacional 52 zu erleben, fährt man einfach von Purmamarca die Hauptstraße weiter Richtung Westen. Dann nimmt die Steigung langsam zu und bald findet man sich auf knapp 2000 Metern wieder. Die Navigationsdaten sind 23°42’06.7″S 65°41’26.7″W.

Ruta Nacional 52

Salinas Grandes del Noroeste

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Auf einer Fläche von etwa 820 km² erstreckt sich im Norden Argentiniens der riesige Salzsee Salinas Grandes del Noroeste. Hier wird industriell Salz abgebaut – gleichzeitig ist das große Areal aber auch Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Der Boden ist hart wie Stein und schmeckt, wie zu erwarten, stark salzig. In großen künstlich angelegten Wannen wird das Salz getrocknet und auf großen Hügeln zum Weitertransport gelagert.

Tipps zum Fotografieren

Steht man auf dieser großen, hell-reflektierenden Fläche, ist für alle Besucher umbedingt eine Kopfbedeckung zu empfehlen, da die Sonne hier starke Auswirkungen hat. Damit die Kamera die großen Flächen nahezu weißen Bodens korrekt belichtet, hilft es, die Belichtungskorrektur um ein oder zwei Schritte nach oben hin zu verändern.

Beim eigentlichen Fotografieren sollte man versuchen, möglichst verschiedene Positionen auszuprobieren. Es macht von der Bildwirkung einen großen Unterschied, ob das Foto aus der Hocke, aus der Vogelperspektive oder vielleicht sogar der Froschperspektive geschossen wurde.

Anfahrt & Lage

Am besten lässt man sich mit dem Taxi aus von Purmamarca zu der Salinas Grandes del Noroeste fahren. Die Fahrt kostet etwa 20 Euro, was bei mehreren Personen und der großen Strecke durchaus vertretbar ist. Wer sich schon einmal einen Eindruck von dem gewaltigen Salzsee machen möchte, kann bei Google Maps diese Koordinaten eingeben 23°36’25.5″S 65°52’54.3″W.

Salzwüste ArgentinienSalinas Argentinien

Ischigualasto, Valle de la Luna

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Wie auf einem Mond fühlt man sich in dem abgelegenen Nationalpark Ischigualasto in Argentinien. Bizarr anmutende Steinmonumente begrüßen die Besucher, die dort auf geführten Touren durch die Steinwüste fahren können. Unterwegs trifft man nicht nur auf eine gigantische Sphinx, sondern auch auf Felsformationen, die aussehen, als würden sie jeden Moment zusammenbrechen.

Tipps zum Fotografieren

Da die Touren durch Ischigualasto vor allem tagsüber angeboten werden, sollten sich Fotografen einen Grauverlaufsfilter einpacken. Der hilft bei intensivem Sonnenschein, den Helligkeitsunterschied zwischen dem Himmel und dem Boden zu verringern. Um Lens Flares zu vermeiden, sollte immer eine Sonnenblende verwendet werden.

Anfahrt & Lage

Die geführten Touren in den Nationalpark Ischigualasto starten generell aus den umliegenden Ortschaften, wobei San José de Jáchal am nähesten liegt. Wer selbst mit dem Auto zum Startplatz fahren möchte, kann folgende Koordinaten nutzen 30°07’43.0″S 68°00’05.5″W.

Iguazú-Wasserfälle

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Die Iguazú-Wasserfälle sind eines der berühmtesten Naturschauspiele Südamerikas. Auf der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien ziehen sie sich auf einer Länge von knapp drei Kilometern und können von beiden Ländern aus betrachtet werden. Dab

ei kommen Besucher auf der argentinischen Seite in den unmittelbaren Genuss des Wassers, da man hier direkt an die Wasserfälle herankommt. Die brasilianische Seite dagegen besticht mit einem weiten Blick über die gesamte Fläche der Iguazú-Wasserfälle.

Tipps zum Fotografieren

Vor allem auf der argentinischen Seite der Iguazú-Wasserfälle kann es schnell einmal Nass werden. Deshalb sollte für einen ausreichenden Schutz der Kamera gesorgt werden. Wer ein Stativ mitnimmt, kann sich auch an Langzeitbelichtungen versuchen.

Generell aber gilt bei dem Naturschauspiel der Iguazú-Wasserfälle, die Kamera auch einmal stecken zu lassen und diese gewaltige Macht der Natur auf sich wirken zu lassen – in dieser Form ist sie nämlich einmalig.

Anfahrt & Lage

Wer sich die Iguazú-Wasserfälle anschauen möchte, sollte sich eine Unterkunft in der kleinen Stadt Puerto Iguazú suchen und sich sowohl für die argentinische wie für die brasilianische Seite je einen Tag Zeit nehmen.

In der Stadt selber gibt es viele preisgünstige Touren, die einen sicher zu den Aussichtspunkten und wieder zurückbringen. Für alle, die schon jetzt einen ersten Eindruck von den Iguazú-Wasserfällen bekommen möchten, hier die Google-Maps-Koordinaten 25°41’43.0″S 54°26’12.0″W.

Iguazu Wasserfälle

Sehenswürdigkeiten in Buenos Aires

Buenos Aires ist die Hauptstadt von Argentinien und hat natürlich auch eine Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten.

La Boca

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

La Boca ist ein Stadtteil an der südlichen Grenze von Buenos Aires und lockt mit seinen knallbunten Häusern jährlich tausende Besucher an. Ursprünglich hatten die dort arbeitenden Fischer nach der Renovierung ihrer Boote zu viel Farbe übrig und nutzten diese, um ihre Häuser zu verschönern.

Heute wird das bunte Stadtviertel aufgrund des großen touristischen Interesses regelmäßig neu angemahlt, um die Atmosphäre zu erhalten.

Tipps zum Fotografieren

In La Boca gibt es heute viel mehr zu entdecken, als nur die bunten Häuser. Viele Bewohner haben bunte Puppen ausstaffiert und auf ihre Balkone gestellt. Auch gibt es zahlreiche kleine Geschäfte in den Wellblechhütten, die es zu besuchen und fotografieren gilt.

Jedoch sollten sich Touristen nicht nach sechs Uhr abends in La Boca aufhalten, da es dann sehr gefährlich werden kann. Auch gilt es tagsüber, gut auf seine Wertsachen und die Kamera aufzupassen und kleine Nebengassen zu meiden.

Anfahrt & Lage

Es gibt eine Buslinie, die regelmäßig von der Innenstadt von Buenos Aires nach La Boca fährt und Besucher unmittelbar im touristischen Zentrum absetzt. Die U-Bahn ist dagegen nicht zu empfehlen, da der Weg bis zum Ziel recht weit ist und auch gefährlich sein kann.
34°38’21.2″S 58°21’47.3″W

Buenos Aires Sehenswürdigkeit

Puente de la Mujer

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Jonas Banken.

Die Puente de la Mujer ist eine außergewöhnliche Brücke mitten im Hafen von argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Mit ihrem spitzen weißen Dorn ragt sie viele Meter in die Höhe und ist schon von Weitem zu sehen. Im Hintergrund erstrecken sich zahlreiche Hochhäuser, die mit ihren spiegelden Fassaden gut zu der modernen Brückenkonstruktion passen.

Tipps zum Fotografieren

Besonders gut wirkt die Puente de la Mujer auf Fotos, wenn der Himmel im Hintergrund spannend wirkt. Um dies zu erreichen, sollten Fotografen auf die Mittagsstunden verzichten und ihre Bilder lieber am Abend oder Morgen schießen. Wer dazu die Regeln der Architekturfotografie beachtet und die Brücke beispielsweise aus einer Ecke herausragen lässt, hat eine Aufnahme, die sich später gut an der Wohnzimmerwand macht.

Anfahrt & Lage

Da sich der Hafen von Buenos Aires sehr weit erstreckt, sollten Besucher die Puente de la Mujer ganz gezielt ansteuern. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Reserva Ecológica Costanera Sur und kann mit folgenden Koordinaten einfach gefunden werden: 34°36’28.5″S 58°21’54.3″W

Brücke Buenos Aires

 

Sehenswürdigkeiten abseits des Festlandes

Südgeorgien

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Andreas.

Im November 2013 sind wir (10 Mann, 2 Frauen) mit dem Santa Maria Australis von den Falklandinseln bis Süd Georgien gesegelt. Wind, viel Wind und sehr hohe Wellen begleiteten uns. Einige Buchten von Süd Georgien sind wir angelaufen, haben geankert, uns die Natur und Tierwelt angesehen und durften per Tourenski Gletscher besteigen.

Süd Georgien ist eine sehr spektakuläre einsame Insel, Berge bis 2650m Höhe, riesige Gletscher, alte Walfangstationen und tausende an Königspinguinen und Seeelefanten. Die Anreise ist sehr lang.

Tipps zum Fotografieren

Zum Betreten der Insel benötigt man Genehmigungen.

Das Wetter wechselt extrem schnell, innerhalb von 10 min von Sonne auf Sturm. Es ist feucht, Regenschutz auch für die Kamera ist wichtig. Mit dem Beiboot/Dinky wird an Land gefahren, dabei unbedingt die Kamera in wasserdichte Taschen (Ortliebsack) packen, trocken kommt man dort nicht an Land.

Anfahrt & Lage

Es gibt zwei Varianten, um Südgeorgien zu bereisen: 7 Tage Segeln ab Falkland, ein Weg, durch sehr stürmische See. Oder per Kreuzfahrtschiff, bequem und komfortabel.

Pinguine ArgentinienLandschaftBerge SüdgeorgienBerge

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