„Du bist keine Schönheit“ singt Herbert Grönemeyer über seine Herzens- und Heimatstadt. Um es vorwegzunehmen: Herbert hat Recht. Wir haben uns trotzdem in Bochum umgesehen und erstaunliche, gemütliche und sogar schöne Ecken entdeckt.

Als wir uns dazu entschlossen, während der Photo+Adventure in Bochum unser Quartier zu beziehen, hatten wir keine Ahnung, was uns hier erwartet. Wir kannten die Liedzeilen von Herbert Grönemeyer und ich war schon einmal im Ruhrstadion beim VfL und einmal beim Bochumer-Stadtteilclub Wattenscheid 09. Von der Stadt habe ich aber nie etwas gesehen.

Die Reaktionen im Vorfeld schwankten zwischen „Das beste, was du in Bochum machen kannst, ist wieder wegzufahren“ und „Ist eigentlich ganz nett dort.“ Wir waren also auf Alles vorbereitet.

Brautmoden, Spielhallen und Schnäppchenläden: Die Fußgängerzone

Voller Euphorie stürzen wir uns direkt nach unserer Ankunft in die Fußgängerzone. Eins fällt sofort auf: Bochum ist anders, als die meisten deutschen Innenstädte. Die Läden heißen hier noch nicht H&M oder Zara, sondern Modepark Röther und Schuhhaus Voswinkel. Die Welt des Einzelhandels scheint hier noch in Ordnung zu sein, auch wenn außer uns kaum jemand durch die Straßen flaniert.

Neben den Modegeschäften, die die Zielgruppe 60+ bedienen, gibt es hier vor allem Schnäppchenmärkte, Spielhallen und Brautmodengeschäfte.

Fußgängerszone Bochum
Impressionen aus der Fußgängerzone in Bochum

 

Egal durch welche Straße man hier läuft, überall werden Hochzeitskleider verkauft. Entweder in Bochum wird außergewöhnlich viel geheiratet oder alle Heiratswilligen aus NRW fahren zum Brautkleidshoppen nach Bochum. Anders ist das nicht zu erklären. Gibt es irgendwo Statistiken, wie viele Brautmodengeschäfte auf 1.000 Einwohner kommen? Ich bin mir ganz sicher, dass Bochum da ganz weit vorne liegen würde.

Prenzlauer Berg mitten im Pott

Der erste Eindruck war etwas ernüchternd. Triste 60er-Jahre-Bauten, kaum Menschen auf der Straße. Aber es sollte besser werden. Als wir uns von Brautmodengeschäft zu Spielhalle zu Schnäppchenmarkt schleppen, kommen wir ganz unvermittelt in eine andere Welt: Wir betreten den Hans-Ehrenberg-Platz und trauen unseren Augen kaum: Wir haben den Prenzlauer Berg gefunden. Mitten in Bochum!

Vor der Butterbrotbar und dem Eisladen I am love sitzen junge, hippe Menschen und trinken ChariTea und Club Mate und überall wohin man blickt: Kinderwagen und junge Mütter. In Bochum wird offenbar nicht nur viel geheiratet, sondern auch aktiv etwas für den Generationenvertrag getan. Gut so!

Butterbrotbar
Die Buterbrotbar in Bochum

 

Die Eissorten im I am love reichen von Käsekuchen, über Gurke bis hin zu Schokosorbet und sind durchgängig extrem lecker. Das Schokosorbet zaubert Jenny natürlich sofort ein Strahlen ins Gesicht. Als laktoseintolerante Schokoladenliebhaberin ist das Leben manchmal nicht leicht.

I am love
I am love – Schokoladen Sorbet und Prenzlauer Berg Feeling in Bochum

 

Es gibt in Bochum sogar noch einen zweiten Eisladen, der ganz ähnliche Eissorten hat: Der Kugelpudel. Ursprünglich haben wohl beide Läden mal zusammen gehört.

Kugelpudel Bochum
Der Kugel-Pudel. Auch hier gibt es Schokoladen-Sorbet und viele andere leckere Eissorten.

Der Hans-Ehrenberg-Platz ist keine einsame Insel in Bochum. Wenn man mit offenen Augen durch die grauen Straßen geht, entdeckt man immer wieder bunte Farbtupfer in Form von netten Cafés, Restaurants und Läden.

So ging es uns auch mit dem Blondie’s. An einer der vielen unscheinbaren Kreuzungen gibt es hier wirklich leckere Burgerkreationen. Sogar vegetarische und vegane Varianten aller Burger sind im Angebot.

Bochum Blondies
An einer eher unscheinbaren Kreuzung in der Bochumer Innenstadt gibt es sehr leckere fleischige, vegetarische und sogar vegane Burger bei Blondies.

Flucht ins Grüne: Der Kemnader See

Bei brütender Hitze brauchen wir am nächsten Tag etwas Abkühlung. Der Kemnader See wurde uns empfohlen, also nichts wie hin. Nach 15 Minuten mit Bus und Straßenbahn steht man plötzlich mitten im Grünen und am Wasser.

Kemnader See
Den Kemnader See erreicht man in nur ca. 15 Minuten mit den Öffis.

 

Unser Spaziergang um den See wird jäh unterbrochen, als wir das Stranddeck entdecken. Auf feinem Sandstrand kann man sich hier auf ein Bett legen, Bier trinken und die Sonne anbeten. Wie soll man denn so bitte dazu kommen, etwas zu entdecken? Wir sind klassisch hier versackt. War schön.

Stranddeck Kemnader See
Wer die Sonne bei Strand, toller Musik und kalten Getränken in der Natur genießen will, ist im Stranddeck am Kemnader See genau richtig!

Betrinken am Bermudadreieck oder großartige Tapas?

Als wir am frühen Abend wieder am Bochumer Hauptbahnhof angekommen, fallen uns sofort die Massen an jungen Menschen auf, die von den Bahnsteigen strömen. Was wollen die denn alle hier? Die Antwort: Spaß haben, trinken und feiern im Bermudadreieck.

Bermudadreieck Bochum

Die größte Partymeile in NRW zieht vor allem Freitag und Samstagabend die Massen aus dem halben Pott an. Woher der Name kommt, konnten wir leider nicht herausfinden. Ob hier regelmäßig Leute im Rausch verschwinden? Wer weiß.

Wir wollen es heute aber ruhiger angehen lassen und haben uns dafür den Tapasladen Una Más ausgesucht. Das Una Más ist so ein Ort, wo man sich sofort zu Hause fühlt. Wenn ich in Bochum leben würde, wäre es sicher eines meiner Stammlokale.

Es ist nicht besonders schick eingerichtet und auch die Tapas versprühen keinen Hauch von Schicki-Micki. Es gibt einfach eine tolle Auswahl an großartigen Tapas, die alle sehr lecker sind und noch dazu ziemlich günstig.

Una Más - Bochum

Bochum ist gar nicht mal so schlecht

Bochum hat es geschafft, uns zu überraschen. Herbert sang ja schon: „Du bist keine Schönheit“ und das ist Bochum wirklich nicht. Das Schöne liegt hier versteckt zwischen tristen 60er-Jahre-Beton und wartet darauf entdeckt zu werden.

Wenn du also nach Bochum kommst, ist das kein Grund zum Weglaufen. Es gibt hier viele tolle Läden und Restaurants und in wenigen Minuten bist du in der Natur. Die Leute im Pott sind übrigens alle unheimlich herzlich und nett. Noch ein Grund mehr, einen Tag in Bochum zu verbringen.

Alle Bilder in diesem Artikel sind übrigens mit meiner geliebten Festbrennweite fotografiert. Wenn du mehr über Festbrennweiten-Objektive wissen möchtest, dann schau dir meinen Artikel über die Vorteile einer Festbrennweite an.

Unsere Tipps für Bochum

Alle Orte, die wir gut finden, habe ich hier nochmal kompakt für dich zusammengestellt. Haben wir irgendwas vergessen? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.

I am love – Dibergstraße 2, 44789 Bochum – Großartiges Eis und laktosefreies Schokosorbet – täglich ab 11:00 Uhr geöffnet, Freitag und Samstag bis 24:00 Uhr, sonst bis 20:00 Uhr

Kugelpudel – Dorstener Str. 1, 44787 Bochum– Fast das gleiche Eisangebot wie das I am love – täglich 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet

Una Mas – Hans-Böckler-Straße 34, 44787 Bochum– Ein toller Tapasladen, der das Zeug zum Stammlokal hat: Einfach, günstig, lecker! – Dienstag bis Donnerstag 17:00–23:00 Uhr, Freitag und Samstag 16:00–00:00 Uhr, Sonntag 16:00–22:00 Uhr, Montags geschlossen

Blondie’s– Kortumstraße 140, 44787 Bochum – Guter Burgerladen, der auch für unsere vegatarischen und veganen Freunde einiges im Angebot hat – Täglich von 15:00 Uhr bis 22:00 geöffnet, Monatgs erst ab 17:30 Uhr

Deutsches Bergbaumuseum – Europaplatz, 44791 Bochum – Empfehlenswertes Museum, inkl. Grubenfahrt und Fahrt auf den Förderturm – Dienstag – Freitag 8:30 – 17:00 Uhr, Wochenende 10:00 – 17:00 Uhr, Montags geschlossen  – Eintritt: 6,50 €, ermäßigt 3,00 €

Stranddeck am Kemnader See – Blumenau 7A, 44801 Bochum – Geöffnet von Mai bis September, Montag bis Donnerstag 11:00 – 23:00 Uhr, Freitag und Samstag 11:00 – 1:00 Uhr, Sonntag 10:00 – 23:00 Uhr – Anfahrt mit dem Bus 375 ab Ruhr-Universität bis zur Haltestelle Freizeitbad Heveney

Übernachten in Bochum

Wir wurden bei unserer Reise nach Bochum freundlicherweise von der Event Hotel Gruppe unterstützt und durften im Mercure Hotel Bochum wohnen.

Das 4 Sterne-Hotel befindet sich am Hauptbahnhof und die Fußgängerzone geht direkt am Eingang los. Es ist somit der perfekte Ausgangspunkt, um Bochum zu entdecken. Von unserem Zimmer in der 12. Etage hatten wir einen tollen Ausblick auf das Ruhrstadion und die Fiege-Brauerei.

Da wir bekanntlich gern und viel essen, war das große Frühstücksbuffet für uns das erste Highlight eines jeden Tages. Unsere Kaffeesucht konnten wir dank Kaffeemaschine direkt auf dem Zimmer stillen und an der Bar gab es einen sehr leckeren Wein als Welcome Drink. Wir haben uns im Mercure Bochum insgesamt sehr wohl gefühlt und können das Hotel guten Gewissens empfehlen.

Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

18 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Waah.. ich weiß grad nicht ob ich lachen oder weinen soll :-) Das ihr in Bochum "sogar schöne" Ecken entdeckt habt… jahaaa.. hier ist es schön. Nun gut, nach dem Krieg war alles platt – da sind die Tristessbauten kein Wunder. Aber falls ihr noch mal in Bochum Station macht, sagt Bescheid, dann gibt es eine Führung. Wenn ihr am Blondies noch ein paar Meter die Straße stadtauswärts gegangen wärt, dann hättet ihr ein wunderschönes Viertel gefunden mit vielen alten Villen und einem alten Stadtpark inklusive Tierpark und Gondelteich, Museum etc. Zur Ruhr/zum Kemnader Stausee hatte ich euch ja geschickt. Drumherum gibt es allerdings noch ganz viel mehr.
    Aber ich freue mich, wenn ihr euch trotzdem wohl gefühlt habt!
    Lg Haydee
    P.S. Im Ehrenfeld ist noch Frl. Coffea sehr zu empfehlen und das Blondies zieht demnächst – leider – auch dorthin. Es ist hier unten (ich wohne direkt um die Ecke) nämlich zu eng geworden!

    • Hallo Haydee,

      wenn wir mal wieder in Bochum sind, sagen wir vorher bescheid. Wir scheinen ja wirklich vieles noch nicht gesehen zu haben. Das Frl. Coffea wurde uns jetzt auch schon häufiger empfohlen. Da sind wir leider auch nicht vorbei gekommen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  2. Ich habe ja erst gedacht, da kommt jetzt eine Hasstirade gegen Bochum, ich bin fürs Studium Zugezogene Bochumerin, und im Herzen wird auf jeden Fall immer ein Stück hier bleiben!
    Bochum überrascht mich auch nach 6 Jahren immer wieder. Aber eines kann ich ja direkt gestehen, mein erster Gedanke, als ich damals hier war um mir die TFH an zu schauen, habe ich mir nur gedacht "Oh mein Gott, ist das eine hässliche Stadt!"
    Bereits nach einigen Monaten hier, wurde ich eines besseren belehrt, und wie gesagt, auch nach 6 Jahren lerne ich noch nicht aus. Wenn ihr im Kugelpudel wart, habt ihr ja sogar auch den Anfang vom Bochumer Kiez gesehen, die Straße runter gibt es auch noch 3 Kneipen/Bars, die man auf jeden Fall mitnehmen sollte…der Stadtpark und die Villen drumherum, definitiv auch ein Highlight. Das Bergbaumuseum ist auch wunderbar. Und vorallem die Menschen hier sind alle sehr herzlich! Es gibt hier an jeder Ecke etwas zu sehen und zu erleben und das auf einem relativ kleinen Raum!Bochum ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

    • Hallo Roswita,

      die Menschen sind wirklich extrem herzlich. Sobald wir irgendwo stehen geblieben sind und auf die Karte geschaut haben oder am Fahrscheinautomaten verzweifelt sind, kam jemand und wollte uns helfen. Das ist in Deutschland sonst ja leider nicht so üblich.

      Im Bergbaumuseum waren wir am letzten Tag auch noch, das ist wirklich sehr interessant.

      Viele Grüße
      Sebastian

  3. Das ist ja ganz gut gemeint und nach hinten raus auch ein ganz netter Artikel. Aber die hohe Kunst des recherchierens beherrscht ihr gar nicht, oder? Das Foto zum Kemnader See stammt vom Stadtpark, Grönemeyer ist nicht in Bochum geboren und in der bochumer Innenstadt gibt es sage und schreibe zwei Brautmodengeschäfte und ein Wettbüro. Aber der Rest passt ja einigermaßen…

    • Mensch Adorno,

      was ist denn mit dir los? Schlecht geschlafen? Oder bist du immer so?

      Das Foto vom Kemnader See stammt wirklich vom Kemnader See. Im Stadtpark waren wir nämlich gar nicht. Vielleicht solltest du dem See mal wieder einen Besuch abstatten. Scheint sich ja einiges geändert zu haben, seit du das letzte Mal dort warst.

      Grönemeyer ist in Göttingen geboren. Keiner hat etwas anderes behauptet. Er ist im Alter von 1 Jahr nach Bochum gezogen. Ich denke, da kann man schon von Heimatstadt sprechen. Meine Heimatstadt ist übrigens Erfurt. Dort bin ich hingezogen, als ich drei Jahre alt war. Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, meine Geburtsstadt als Heimatstadt zu bezeichnen. Das ist und bleibt Erfurt, obwohl ich da nicht geboren bin. Siehst du das anders?

      Google Maps zeigt mir übrigens alleine schon 6 Brautmodengeschäfte in der Bochumer Innenstadt an. Haben die wahrscheinlich nicht richtig recherchiert. Ich werde da gleich mal eine E-Mail hinschreiben.

      Viele Grüße
      Sebastian

      • Als langjähriger Leser des Lonely Planet begrüße ich die korrekte Recherche natürlich sehr. Schließlich will man als Ortsfremder ja gut was über die hippen Ecken von an Francisco, London, New York, Istanbul, Bochum lernen und sich nicht unbedingt mit lahmen Wohngegenden, womöglich proletarischen Stadtteilen auseinandersetzen! Da ist es gut gleich zu wissen, wo man vegane Bürger bekommt, Latte Macchiato oder Basilikum-Eis, das ist einem als szeniger Großstädter aus den Metropolen der Welt schließlich vertraut. Was schadet es da, wenn der Autor die Anzahl der Brautmodengeschäfte bei Google Maps nachschlägt anstatt vor Ort oder "das Grüne" mit dem Stadtpark illustriert?

        Man will schließlich ein Gefühl bekommen für die Vibes, man will die Stadt diggen und dem Text tut das keinen Abbruch. Stattdessen zeichnet der Autor liebevoll nach und unter Umschiffung jeglicher Klischees, dass zum Beispiel Bochum=Grönemeyer, Nachkriegsinnenstadt=häßlich und Upcycling-Außenterasse=Prenzlauer Berg. Da weiß man als Popgeschichtler und Globetrottel sofort, welches Feeling einen erwartet!

        Werde sofort meinen Herschel packen und nach Bochum reisen. Kudos!

        • Bisschen humorbefreit, mein Lieber? Ich habe mich schon immer gefragt, warum bei uns so wenig Profilneurotiker kommentieren, wo das doch in den Kommentarfeldern der meisten Webseiten Gang und Gäe ist. Endlich haben wir es auch geschafft!

          Was ich mich aber wirklich frage: Was habt ihr eigentlich die ganze Zeit mit eurem Stadtpark? Wir waren dort wirklich nicht und das Bild ist wirklich vom Kemnader See. Hab ich bei Google nachgeschlagen. In echt!

        • Ich finde den Vergleich zwischen Prenzelberg und Ehrenfeld sogar recht passend, wenn in Bochum vielleicht auf kleinerem Massstab.

          Ich habe ein paar Jahre im Ehrenfeld gewohnt und auch ich habe erlebt, dass sich dort viele junge Leute und junge Familien ansiedeln, coole Läden entstehen und hippe Cafés aufmachen während die ältere Generation – naturgemäß – langsam verschwindet. Gentrifizierung hin oder her – Bochum tut so ein Viertel gut. Und wer mal im Ehrenfeld in der Bäckerei Kaffee getrunken hat oder sich in dem gegenüberliegenden Schuhladen hat beraten lassen wird sehen, dass das Nebeneinander von alt und jung trotzdem gut funktioniert. Ein sehr gutes Basilikumeis habe ich übrigens mal im Aubergine gegessen, das ist ganz dort in der Nähe. ;-)

          @Sebastian: Schöner Artikel, gefällt mir als im Exil lebender Ur-Bochumer sehr gut.

  4. Hallo,
    schön mal zu lesen, dass auch jemand positiv über Bochum berichtet.
    Der Einladung zu einer Führung würde ich mich anschließen, ich würde dann allerdings die "Stadtteilführung" in Wattenscheid übernehmen.
    Ach so, zu dem Thema, beim nächsten Mal vorsichtig mit der Aussage "Stadtteil Wattenscheid", die Wattenscheider sind da sehr eigen und lieben ihre Stadt. Dein Eingemeindung nach Bochum ist auch heute (40 Jahre später) noch nicht ganz verdaut.
    In diesem Sinne, ein fröhliches Hallo aus Wattenscheid.
    Und trotzdem ein netter und positiver Artikel. DANKE!

  5. Hallo, ihr habt Bochum-Langendreer vergessen.

    Da gibt es den Bahnhof Langendreer (Soziales Zentrum) und die Matrix und auch sehr schöne Ecken.
    Also nächstes Mal mailt ihr mich an und ich führe euch durch Bochum-Langendreer (mit der S-Bahn 2 Stationen vom Hauptbahnhof aus).

    LG Bettina

  6. An die Nörgler hier… wenn ihr Bochumer seid dann zieht bitte weg. Ihr beschädigt nur das schöne Bild das man von uns hat. Der Artikel gefällt mir super und ich kann nur sagen, ich lebe von Geburt an hier und würde niemals wo anders leben wollen. Für einen kurzen Besuch und ersten Eindruck kann man auf jeden Fall verschmerzen das ihr den H&M und auch die kleinen Modeboutiquen noch nicht gefunden habt. Auch in den Vororten gibt es beim nächsten Mal noch viel zu entdecken. Bestes Beispiel für die Anziehungskraft der Stadt ist ein französischer Student, der mittlerweile ein guter Freund geworden ist, welcher zuerst nur einen Zwischenstopp hier einlegen wollte und immer von Berlin geschwärmt hat. Nun bleibt er hier :)
    Ich denke Bochum bietet ein bisschen Großstadtflair und hat trotzdem leichten Dorfcharakter. Und deshalb sag ich auch immer man sieht sich immer zweimal im Leben, aber fünf mal in Bochum.
    LG

    P.S.: Alle reden vom Stadtpark wo man doch im Westpark viel besser grillen kann. Schön sind beide. ;D

  7. Sehr schön, dass endlich mal jemand das Ruhrgebiet betrachtet. Darüber könnte man glatt eine komplette Serie machen. Jede größere Stadt dort bietet genug Sehenswürdigkeiten und lohnt einen Besuch.

    Ich bin zwar kein Bochumer und war es auch nie, aber als Ex-Essener würde mir zu Bochum noch die Jahrhunderthalle einfallen, zumindest für Kultur- und Architekturinteressierte.

    Unbedingt empfehlen würde ich auch einen ausgedehnten Gang über das riesige Uni-Gelände. Sicherlich nicht schön im klassischen Sinn, aber schon wegen der Größe beeindruckend. Und wenn man genau hinschaut (oder vorher recherchiert) findet man auf dem Gelände Kunstwerke von einigen sehr namhaften Künstlern. Mein persönlicher Favorit ist das Grand Vitrail Cinetic (Großes Kinetisches Fenster) vom Op-Artler Victor Vasarely von 1971.

    Außerdem hat man vom Uni-Gelände stellenweise einen tollen Blick Richtung Kemnader See.

    Grüße und Glück auf

    Ingo

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