Kurz und knackig

  • Wir haben einen Roadtrip mit dem Camper von Perth bis nach Esperance gemacht.
  • Nirgendwo anders auf der Welt haben wir so eine wahnsinnig schöne Küste gesehen. Absolutes Karibik und Am-Ende-Der-Welt-Sein Gefühl und türkisblaues Wasser bis das Auge reicht. Irre!
  • Westaustralien ist ja grundsätzlich weniger touristisch als die Ostküste, aber Esperance ist noch mal gechillter. Natur pur statt Massentourismus.
  • Das größte Highlight ist natürlich die wilden Kängurus am Strand von Lucky Bay zu besuchen. Wenn du dort mit deinem Camper stehen möchtest, musst du deinen Platz mehrere Monate im Voraus buchen.

Warum lohnt sich Esperance?

Es ist schwer in Worte zu fassen, aber wir versuchen es trotzdem:

  • Strände, die wir so noch nirgendwo auf der Welt gesehen haben
  • Kängurus, die wild am Strand wohnen
  • Echte Wildnis direkt an der Küste
  • Türkis-Overflow: Karibik-Feeling in Australien, und zwar einfach überall
  • entspanntester Aussie-Vibe
  • das Gefühl, am Ende der Welt zu sein

Ja, die Anreise von Perth ist schon ein Ritt. Aber, wenn du Lust auf Roadtrip-Feeling, einsame Buchten und den hellsten Strand deines Lebens hast, dann musst du halt eben nach Esperance.

Highlights und Sehenswürdigkeiten in Esperance


Esperance ist kein Ort für klassisches Sightseeing mit Museen oder alten Kirchen. Das echte Highlight ist die Natur um Esperance herum. Aber wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass die Natur und die Strände an der Küste bei Esperance zum Besten gehören, was wir je gesehen haben.

Damit du nicht den Überblick verlierst, haben wir dir unsere persönlichen Favoriten zusammengestellt. Und egal, ob du nur für einen schnellen Stopp hier bist oder ein paar Tage Zeit hast – diese Orte solltest du auf deine Liste setzen:

Kängurus am Strand von Lucky Bay

Lucky Bay liegt im Cape-Le-Grand-Nationalpark, den wir dir gleich auch noch mal separat vorstellen. Lucky Bay möchten wir dir hier aber direkt am Anfang des Artikels vorstellen, weil es das wohl bekannteste Highlight ist.

Wenn du dich mit Westaustralien beschäftigt hast, hast du auch die Fotos der Kängurus, die dort am Strand wohnen, gesehen.

Ein wirklich absurd weißer Strand, türkisblaues Wasser, kaum andere Menschen, aber dafür hüpfen Kängurus am Strand rum.

Auch wir haben vorher die Fotos vom Strand und den Kängurus gesehen. Wenn man dann aber selbst vor Ort ist, ist es einfach noch mal was anderes. Ein sehr besonderer Ort, den wir nie wieder vergessen werden.

Wie kannst du Lucky Bay besuchen? Wenn du dir einen Camper oder Wohnwagen gemietet hast, kannst du auf dem Lucky Bay Campground übernachten. Mehr dazu im Abschnitt Unterkünfte.

Wichtig: Die Tiere sind zwar an Menschen gewöhnt, aber trotzdem wild – und das sollen sie auch bleiben! Bitte halt Abstand und füttere sie nicht.

Der Cape Le Grand Nationalpark

Der Cape Le Grand Nationalpark liegt ca. 50 km östlich von Esperance und ist bekannt für seine weißen Strände und das türkisblaue Wasser. Und im Ernst – Westaustralien hat gefühlt Millionen schöne Strände, aber die Strände im Cape Le Grand Nationalpark sind von einer anderen Welt. Wirklich!

Und weil sie so irre schön sind, haben wir uns ziemlich viele Strände angeguckt und für dich fotografiert.

Aber Achtung: Falls du dich noch nicht dazu entschieden hast, Esperance auf deiner Australien-Reise zu besuchen, dann haben wir das wahrscheinlich jetzt geändert.

Eintritt in den Nationalpark: Pro Auto zahlst du ca. 17 AUD am Eingang des Nationalparks für einen Tages-Pass. Wenn du im Park übernachtest, also über Nacht im Park bleibst, musst du am nächsten Tag aber nicht noch mal bezahlen.

Unser Tipp: Besorg dir einen Holiday-Pass

Mit dem Holiday Pass kannst du dann ohne weitere Kosten in alle Nationalparks in Western Australia fahren (gibt es für 5, 14 und 30 Tage).

Solltest du nicht nur in einen Nationalpark fahren oder mal zwei oder mehr Tage hintereinander in denselben Nationalpark, lohnt sich ganz schnell ein 4-Wochen-Holiday-Pass für ca. 80 Dollar. Den Pass kannst du hier online beantragen.

Du musst ihn aber unbedingt ausgedruckt haben und gut sichtbar in deinen Mietwagen oder deinen Camper legen. Mit einem gemieteten Fahrzeug musst du bei Registration Number „HIRE VEHICLE“ eingeben, wenn du die Nummer nicht weißt.

Noch ein Tipp: Solltest du innerhalb der letzten 7 Tage bereits einen Nationalpark besucht und für einen Daypass bezahlt haben, kannst du mit deinem Beleg zu einem Parks and Wildlife Office (gibt es fast in jedem Ort) gehen und auf einen Holiday-Pass anrechnen lassen.

The Great Ocean Drive

Wir haben eben geschrieben, dass die Strände im Cape Le Grand Nationalpark von einer anderen Welt sind, und jetzt sagen wir dir, dass die Strände vom Great Ocean Drive aus einem anderen Universum sind. Ja, die fanden wir tatsächlich noch beeindruckender als die Strände des Nationalparks.

Der Great Ocean Drive ist eine 40 km lange Panoramastraße und führt von Esperance in Richtung Westen.

Wir listen dir hier jetzt erst mal alle Strände und Lookouts auf – beginnend bei Esperance.

Dick markiert sind die Strände, die uns am besten gefallen haben und die wir dir gleich auch noch mal genauer vorstellen.

  • Rotary Lookout
  • Westbeach
  • Blue Haven
  • Salmon Beach
  • Fourth Beach
  • Twilight Beach
  • Observatory Beach
  • 9 Mile Beach + Lagoon
  • 10 Mile Lagoon
  • 11 Mile Beach + Lagoon

Unsere 5 Lieblingsstrände am Great Ocean Drive

Fun Fact: Der Sand in Esperance hat so einen hohen Quarzgehalt, dass er bei jedem Schritt unter deinen Füßen ziemlich laut quietscht.

Blue Haven

Treppe, die zum Blue Haven Strand hinunterführt
Blue Haven Beach
  • Besonderheit: Eine geschützte Bucht mit türkisblauem Wasser, die oft windgeschützt ist
  • Zugang: Über eine steile Holztreppe
  • Parken: Kleiner Parkplatz direkt oberhalb der Treppe
  • Lohnt sich für: Schwimmen und Schnorcheln

Salmon Beach

  • Besonderheit: Wilder Strandabschnitt. Bekannt fürs Angeln (daher der Name).
  • Zugang: Gut ausgebauter Weg vom Parkplatz zum Strand
  • Parken: Großer Parkplatz am Aussichtspunkt
  • Lohnt sich für: Angeln, Spaziergänge. Nicht zum Schwimmen.

Twilight Beach

  • Besonderheit: Einer der schönsten Strände der Region + Jump Rock zu dem man schwimmen kann
  • Zugang: Sehr einfach und barrierefrei direkt vom Parkplatz aus
  • Parken: Großer Parkplatz, Duschen und Toiletten
  • Lohnt sich für: Familien, da der sicherste Strand zum Baden

Achtung: Spring nicht vom höchsten Punkt auf dem Jump Rock. Je nach Wassermenge landest du sonst schnell am Meeresboden. Schau es dir einfach bei den Locals ab.

Observatory Beach

  • Besonderheit: Toller Aussichtspunkt, von dem du weit gucken kannst.
  • Zugang: Über eine steile Holztreppe
  • Parken: Parkplatz am Aussichtspunkt
  • Lohnt sich für: Windsurfen und Kitesurfen, Wale gucken (Juni bis Oktober)

9 Mile Beach und Lagoon

  • Besonderheit: Mischung aus rauer Küste und ruhige türkisblaue Lagune
  • Zugang: Kurzer, einfacher Fußweg vom Parkplatz, über Pfad zur Lagune
  • Parken: Direkt an der Straße
  • Lohnt sich für: Baden in der Lagune und Natur

Noch mehr Strände

Es ist nicht so, als wären die anderen Strände nicht schön.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du aber 2 Wochen lang in Esperance bist, ist relativ gering. Wenn du also nicht zu allen Stränden kannst und dich entscheiden musst, haben wir sie hier für dich also schon mal vorsortiert.

Esplanade Park in Esperance

Wir haben ja schon geschrieben, dass die Stadt nicht der Grund ist, wieso du nach Esperance kommst. Was du dir aber angucken solltest, ist die Uferpromenade in Esperance, die Esplanade.

Denn gerade, wenn du mit Kindern auf Reisen bist, gibt es hier einiges zu tun.

  • Jetty: Der ehemals alte Jetty (auf Deutsch Pier) wurde vor ein paar Jahren durch eine moderne Konstruktion ersetzt: spazieren gehen, angeln, Meer gucken.
  • Mehrere Playgrounds: verschiedene Spielbereiche an der Esplanade entlang
  • Skatepark: für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Pumptrack: Mit Fahrrad oder Roller für Kinder
  • Adventureland Park: Das Highlight für Familien. Eine riesige Holzburg zum Klettern und mit Rutsche und eine Seilrutsche.
  • Miniatureisenbahn für Kinder zum Mitfahren: Meistens nur am Wochenende oder in den Ferien, da meist von Freiwilligen betrieben.
  • Geschützter Strand mit Haifischnetzen: am westlichen Ende der Esplanade.

Unser Tipp: An der Esplanade gibt es mehrere Foodtrucks z. B. Coffee Cat mit Snacks, Kaffee und leckeren Muffins.

Pink Lake, der nicht mehr pink ist

Der Pink Lake in Esperance
So sieht der Pink Lake aus

Eigentlich jeder der nach Esperance fährt, hat irgendwo schon von dem pinken See gehört, den es dort geben soll.

Kleiner Spoiler: Der Pink Lake ist gar nicht mehr pink.

Durch den früheren Salzabbau und zu viel Regenwasser ist ihm quasi die Farbe ausgegangen. Wir sind trotzdem hingefahren und wollten es mit eigenen Augen sehen, und es stimmt leider.

Wenn du einen wirklich richtig pinkfarbenen See sehen möchtest, musst du zum Lake Hillier auf der recht abgelegenen Middle Island. Dort kommst du aber nur mit dem Boot oder mit einem kleinen Flieger oder einem Helikopter hin. Diese Touren werden von Fly Esperance und Helispirit angeboten.

Esperance Stonehenge


In Esperance steht eine exakte 1:1-Kopie des Originals in Südengland. Allerdings ist es nicht so alt wie das berühmte Original. Noch dazu wurde es so aufgebaut, wie es vor etwa 4000 Jahren ausgesehen haben muss, also ohne die abgebrochenen Teile.

Ein lokales Ehepaar hat das Esperance Stonehenge aus lokalem Granit bauen lassen, nachdem ein ursprüngliches Projekt für eine andere Stadt pleiteging. Insgesamt wurden 137 Steine verbaut, die über 2000 Tonnen wiegen.

Lohnt es sich? Wir waren selber nicht da. Der Eintritt kostet ca. 15 AUD. Also ein skurriler Ort für ein paar coole Fotos ist es auf jeden Fall.

Cape Arid Nationalpark

Es gibt noch einen Nationalpark zu entdecken. Leider hatten wir selbst nicht die Zeit dafür (und auch nicht das richtige Auto), aber die Locals haben uns gesagt, dass, wenn wir die Strände von Esperance einsam fänden, müssten wir erst mal zum Cape Arid Nationalpark. Das wäre so etwas wie der ungezähmte Bruder vom Cape Le Grand.

Hier gibt es dann auch keine asphaltierten Straßen, sondern eher Abenteuer-Pisten für echte Geländewagen. Die Strände wie z. B. die Little Tagon Bay sollen aber der absolute Wahnsinn sein – menschenleer, schneeweiß und unglaublich türkisfarbenes Wasser.

Wenn du also mit einem 4WD unterwegs bist und mal so richtig in die Küstenwildnis möchtest, dann auf in den Cape Arid Nationalpark. Mehr Informationen zum Cape Arid Nationalpark findest du auf der offiziellen Explore Parks WA-Website.

Aktivitäten in Esperance

Esperance Island Cruises: Vor der Küste Esperances liegen über 100 Inseln – die Collection of Islands. Es gibt eine Bootstour, um einen Eindruck von den Inseln zu bekommen und Tiere im Wasser zu sehen. Robben, Seelöwen, Delfine, Seeadler, Fischadler und Hühnergänse kannst du das ganze Jahr über sehen, Wale von Juni bis Oktober.

Wanderung zum Frenchman Peak: Die Tour dauert ca. 2–3 Stunden hin und zurück, aber die Wanderung ist sehr anspruchsvoll. Oben wartet eine riesige, natürliche Felsenhöhle, die Eye of Peak, die echt spektakulär aussieht und ein 360-Grad-Blick über die Küste und die Inseln bietet. Lies mehr dazu auf Komoot.

Heliflug oder Flugzeug zum echten pinken See: Der Flug bringt dich zum Lake Hillier auf Middle Island. Es fahren zwar auch Boote auf der Insel, aber nur aus der Luft kannst du diesen extremen Kontrast zwischen dem knallpinken See, dem weißen Sandstrand und dem tiefblauen Ozean richtig erkennen (und fotografieren!). Heliflug kann meist tiefer und langsamer fliegen. Perfekt für Fotos. Vergleiche einfach die Angebote vom Heli-Flug (Helispirit) und dem Flug (Flyesperance)

Hotels, Camping und besondere Unterkünfte

Hotels

Clearwater Motel Apartments: Sehr gutes Preis-Leistung. Nichts Besonderes, aber total in Ordnung – verlässlich, sauber, geräumig, modern und super zentral gelegen. Du kannst bequem zu den Restaurants und zur Esplanade laufen. Besonders praktisch: Es gibt eine kleine Küchenzeile.

Camping

Esperance Bay Holiday Park: ein kleiner, sehr gepflegter Park fast mitten in der Stadt. Wir haben uns dort kurzfristig telefonisch eingebucht, weil wir im Lucky Bay Campground nicht sofort einen Platz bekommen haben. Der Campingplatz ist nichts Besonderes, aber die Lage ist richtig gut und hat alles, was du brauchst und du bist in nur 5 Gehminuten am Strand. Mehr Infos zum Campground findest du auf deren Website.

Lucky Bay Campground: Der bekannte Campground, auf den jeder möchte, um mit Kängurus am Strand zu frühstücken. Du musst weit im Voraus hier vorbuchen. Es gibt keinen Strom (Nationalpark, unpowered) und die Ausstattung ist simpel, aber dafür ist das ein echtes Australien-Erlebnis.

Wohnmobile und Camper auf einem naturnahem Campingplatz
Der Lucky Bay Campground im Cape Le Grand National Park

Besondere Unterkünfte

Esperance Chalet Villages: Ein kleines Mini-Dorf aus stylischen A-Frame-Hütten und gemütlichen Chalets versteckt in der Natur hinter den Dünen. Super cool! Es fühlt sich abgeschieden an, ist aber nur eine kurze Fahrt von der Stadt entfernt.

Folktales Rest – Tiny House Unique Stay: Ein super schönes Tiny-House mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet – mit frei stehender Badewanne und gemütlichem Loft-Bett. Ganz nah am Castletown Beach, der direkt in Esperance liegt. Du kannst in ca. 15 Minuten zum Jetty laufen.

Restaurants und Cafés in Esperance

Lucky Bay Brewing: Stell dir eine riesige, moderne Scheune vor, in der es lecker nach frischer Pizza und leckerem Burger riecht und du leckere lokale Craft-Biere testen kannst. Klingt gut, oder? Falls ihr Kids dabei habt, können die sich draußen auf der Wiese müde laufen oder eins der Gesellschaftsspiele spielen, die es dort gibt. Es gibt oft Live-Musik.

Cloud Eleven: Ein hippes Café mit sehr gutem Kaffee und sehr gutem Essen. Es gibt sehr gutes Frühstück und Mittagessen und auch an die Kids ist gedacht. Sehr zu empfehlen.

Break Away Café: ein sehr unaufgeregtes Café mit bunten Stühlen, in dem die Locals sich zum Frühstück oder zum Kaffee verabreden. Du bekommst dort klassisches, herzhaftes Frühstück oder einen schnellen Lunch.

The Quarters: Ein Holzhaus mit einer riesigen Veranda, von der du aufs Wasser bzw. den Hafen gucken kannst. Verglichen mit den drei anderen ein eher schickerer Ort. Aber eben mit dem normalen Aussie-Vibe, sodass wir auch mit Kleinkind dort sehr willkommen waren. Hier gibt es moderne australische Küche mit viel frischem Fisch. Hier reservierst du am besten vorher.

Anreise nach Esperance

Esperance liegt ziemlich isoliert an der Südküste – mal eben schnell vorbeifahren ist also nicht. Die weite Anreise lohnt sich aber, selbst, wenn du nur 1-2 Tage vor Ort hast. Die meisten haben sich einen Camper für ihre Australien-Reise gemietet, aber du kannst natürlich auch einfach von Perth nach Esperance fliegen. Wir zeigen dir hier jetzt, welche Optionen du hast.

Camperreise von Perth nach Esperance

Der Klassiker ist eine Camperreise durch den Südwesten von Westaustralien. Wir sind mit dem Camper von Perth bis nach Esperance gefahren.

Einen Weg über den South Coast Highway an der Küste mit viel Zeit im Gepäck und einen Weg über die schnellere und kürzere Straße durchs Inland mit nur einem Stopp für den Wave Rock.

Der Roadtrip durch das Inland: 8 Stunden (ca. 720 km)
Die Panorama-Route an der Küste: 12 Stunden (ca. 900 km)

Gut zu wissen: Wenn du mit dem Camper oder einem Auto unterwegs bist, achte darauf, vor dem Start in Perth oder auf dem South Coast Highway an der Küste spätestens in Albany noch mal vollzutanken und genügend Wasser dabei zu haben. Die Abstände zwischen den Tankstellen können manchmal ganz schön groß sein.

Nach Esperance fliegen

In nur 90 Minuten bringt dich der Flug mit REX (Regional Express Airlines) von Perth nach Esperance.

Der winzige Flughafen in Esperance liegt ca. 20 Autominuten außerhalb der Stadt. Von dort nimmst du dann entweder ein Taxi oder einen Mietwagen. Die besten Preise für Mietwagen checkst du bei Check24.

FAQ: Häufige Fragen zu Esperance

Brauche ich für Esperance einen Allradantrieb (4WD)?

Für die Stadt und die Hauptstrände im Cape Le Grand (wie die Lucky Bay) reicht ein ganz normaler PKW oder Camper völlig aus, da alles asphaltiert ist.

Wenn du aber ins Hinterland willst oder den Cape Arid Nationalpark auf eigene Faust erkunden möchtest, ist ein 4WD ein absolutes Muss.

Aber alle Strände, die wir dir in unserem Artikel hier vorstellen, haben wir mit einem ganz normalen Camper ohne Allradantrieb besucht.

Wann ist die beste Reisezeit für Esperance

Es gibt nicht die eine beste Reisezeit für Esperance.

Die Hochsaison ist von Dezember bis März, einfach, weil es die wärmste Zeit ist. Dann ist das Wasser am glitzerndsten und die Temperaturen liegen meistens zwischen 25 bis 30 Grad. Aber Achtung: Das Wasser im Süden bleibt das ganze Jahr über eher kühl und steigt selten über 19°C bis 21°C.

Nebensaison ist von Juli bis August, der australische Winter.

Die Wildblumen-Saison ist von August bis November und im australischen Winter beginnt die Wanderung der Glattwale. Es lohnt sich also eigentlich immer. Wenn du uns Sonnenkinder fragst, ist es natürlich im australischen Sommer am schönsten.

Wie viele Tage solltest du für Esperance einplanen?

Wir empfehlen dir, mindestens 3 bis 4 volle Tage vor Ort zu bleiben. Die Anreise ist weit, und du willst ja nicht nur durch den Nationalpark hetzen, sondern auch mal einen Tag lang einfach im weißen Sand liegen und die Aussicht genießen.

Sind die Kängurus an der Lucky Bay immer da?

Garantieren kann man es bei wilden Tieren nie, aber die Chancen stehen extrem gut! Am besten stehen deine Chancen am frühen Morgen oder gegen Abend, wenn es etwas kühler ist. Bitte füttere sie nicht – sie finden am Strand genug natürliche Leckereien.