Dieser Beitrag ist der erste aus unserer 10-teiligen „Fotografieren lernen“-Serie.  Jeden Freitag gibt es ab sofort einen neuen Teil der Serie. Du kannst dich also jedes Wochenende intensiv mit deiner Kamera beschäftigen.

Heute starten wir mit dem Thema: Die Blende. Es ist spannender, als es sich anhört. Und natürlich würde ich mich am Ende riesig über Dein Feedback freuen.

Aber jetzt wünsche ich dir erst mal ganz viel Spaß bei der heutigen Lektion. Los geht’s!

Die Blende – Einleitung

Ich werde zuerst den Begriff „Blende“ für euch definieren und versuchen, möglichst simpel deren Funktion zu erklären. Lasst euch nicht davon abschrecken, wenn ihr nicht alles auf Anhieb versteht.

Das wird mit jedem Satz hier klarer (hoffe ich :)) und vor allem dann, wenn ihr wirklich eure Kamera zur Hand habt und immer alles direkt ausprobiert. Ist auch ganz egal von welcher Firma eure Kamera ist.

Zum grundlegenden Verständnis noch eine kleine Vorbemerkung: Es gibt zwei Einstellmöglichkeiten, wie man die Belichtung eines Fotos beeinflussen kann.

Eine davon ist die Blende, die in diesem Beitrag beschrieben wird. Die zweite ist die Verschlusszeit, d.h. wie lange das Bild belichtet wird. Je länger die Verschlusszeit, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Mehr über die Verschlusszeit erfahrt ihr im nächsten Beitrag.  Jetzt kümmern wir uns erst mal um die Blende.

Die Blende

Die Blende ist die Öffnung des Objektives. Diese Öffnung regelt wie weit das Objektiv geöffnet wird und dadurch natürlich auch wie viel Licht auf den Sensor der Kamera trifft.

Wenn ein Fotograf von der Blendenzahl spricht, die er für ein bestimmtes Bild benutzt hat, benutzt er Zahlen wie f/1.8, f/2.8, f/5,6. Das interessante ist jetzt: Je höher die Blendenzahl (f/), umso kleiner ist die Öffnung der Blende.

Und umgekehrt also: Je kleiner die Blende, umso größer die Öffnung. Schau dir mal das Bild an. Dort sieht man das gut.

Blenden
Lenses with different apetures“ von KoeppiKEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

 

Das heißt also, wenn du bei dir f/4 einstellst, trifft relativ viel Licht auf den Sensor und wenn du f/16 einstellst trifft nur sehr wenig Licht auf die Linse. Wofür das gut ist, erkläre ich später noch. Wir testen das mit der Blende auch später noch zusammen. Dann sehen wir auch was der Unterschied an einem Foto mit unterschiedlicher Blendenzahl ist.

Aber erst mal müssen wir uns kurz durch die Theorie durcharbeiten. Also, nicht aufgeben! Es wird gleich alles Sinn machen. Also, zurück zur Blendenzahl. Das hier ist eine Skala für die Blendenzahl:

Typische Blendenskala
Typische Blendenskala

 

Das kommt aber immer auf deine Kamera und dein Objektiv an. Es ist also normal, wenn deine Kamera mit einer anderen Blendenzahl beginnt oder Blendenzahlen zwischen den hier genannten hat.

Mein Standardobjektiv an meiner Nikon D40 hat z. B. keine Blendenzahl 1.4, 2.0, 2.8 sondern fängt erst bei 3.6 an.

Was du noch über die Blende wissen solltest:

  1. Brenn dir diesen Merksatz in dein Gehirn ein: Je kleiner die Zahl hinter f/, umso mehr Licht trifft auf den Sensor in deine Kamera: Also: kleine Zahl, viel Licht – große Zahl, wenig Licht!
  2. Versuch dir die Zahlen die hinter dem f stehen nicht als Zahl, sondern als Bruch vorzustellen. Denn so macht es mehr Sinn. Wenn ich dich frage ob 1/16 (einsechszehntel) größer ist als 1/8, was wäre deine Antwort? Nein! Genau. Nur weil die Zahl 16 größer ist, ist ja nicht 1/16 mehr als 1/8. Also: f/16 ist kleiner als f/8. f/16 lässt also weniger Licht rein als f/8.
  3. Sag es dir noch mal laut auf: kleine Zahl, viel Licht – große Zahl, wenig Licht!

Ok, kurz tief Luft holen. Weiter geht’s.

Blendenpriorität – Modus A

Nikon D40 - Modus Einstellungen
Nikon D40 – Modus Einstellungen

Jetzt solltest du deine Kamera vor dir haben. Jede Kamera hat einen Modus M, A, S und P. Der Modus Blendenpriorität ist „A“, da das ganze in Englisch Aperture heisst. Manchmal wird auch die Abkürzung Av benutzt.

Was kann Modus A?

In Modus A kannst du deine Blendenzahl manuell bestimmen. Du kannst also selber entscheiden wie viel Licht du reinlässt. Modus A sorgt dann dafür, dass die zu deiner gewählten Blendenzahl passende Verschlusszeit ausgewählt wird. Denn nur so wird dein Bild ordentlich belichtet.

Ok, jetzt fragst du dich sicherlich was nun die Verschlusszeit hier zu suchen hat. Kümmere dich bitte da erst mal nicht drum. Das macht ja die Kamera erst mal für dich. Wir konzentrieren uns jetzt einzig und allein auf die Blendenzahl und den Modus A – Blendenpriorität.

Aber, jetzt erst mal baby steps. Also zurück zu dem Modus A an deiner Kamera. Was mache ich mit Modus A und warum ist die Blendenzahl so wichtig? Ganz klare Antwort: Tiefenschärfe.

Tiefenschärfe

Zum einen benutzt du also die Blende um zu bestimmen wie viel Licht du in deine Kamera lässt und zum anderen kannst du damit auch die Tiefenschärfe verändern. In einfachen Worten: du bestimmst auf welchen Punkt im Bild du deinen Fokus legst und welcher Teil scharf ist und welcher verschwommen.

Einer von deinen Freunden auf Facebook hat doch bestimmt ein Profilbild in dem sein/ihr Gesicht scharf ist, der Hintergrund jedoch undeutlich verschwommen.

Genau den Effekt kann man durch die Blendenzahl erreichen. Natürlich habe ich auch solche Fotos. Zwei davon habe ich euch hier mal eingefügt. Dort seht ihr, das der Fokus auf meinem Gesicht liegt und der Hintergrund unscharf ist.

Das kann dein Auge auch. Halte mal bitte deine Hand vor dein Gesicht und fokussiere deinen Blick auf deine Finger.

Du merkst, dass deine Finger scharf sind und der Hintergrund verschwommen, richtig? Jetzt lass deine Hand mal noch vor deinem Gesicht und fokussiere mit deinen Augen auf einen Gegenstand der im Hintergrund steht. Jetzt merkst du, dass deine Hand verschwommen ist und der Hintergrund scharf.

Mehr ist es eigentlich nicht. Genau das machst du also mit deiner Kamera auch – in dem du die Blendenzahl veränderst. Jetzt erkläre ich dir noch, wie du den Wert verändern musst um entweder möglichst viel auf deinem Bild scharf zu bekommen oder eben nur das von dir fokussierte Motiv.

Nach der Erklärung geht es auch endlich zur Praxis und wir probieren das ganze aus. Noch mal kurz zurück zur Tiefenschärfe und wie sie von der Blendenzahl beeinflusst wird. Ich hab dir hierfür mal ein bisschen was gezeichnet (also digital :)).

Das erste Bild zeigt die Ausgangssituation: Du stehst am Ende eins Fußballfeldes und möchtest gerne einen Fußballspieler fotografieren. Damit das Szenario auch für uns Frauen interessant wird, geben wir dem Spieler doch mal einen Namen: z. B. Mats Hummels.

Du stehst also nun dort mit deiner Kamera im Anschlag und fokussierst auf Mats Hummels. Diese Situation zeigt das erste Bild. Der türkise Strich zeigt deine Fokusebene.

Unsere Ausgangssituation: Wir möchten ein tolles Foto von Mats Hummels
Unsere Ausgangssituation: Wir möchten ein tolles Foto von Mats Hummels

 

Deine Kamera ist nun auf Modus A gestellt und wir verstellen jetzt die Blende auf f/2.8 (also weit offen und viel Licht).  Heißt also: ungefähr alles was sich nun im graumarkierten Bereich des zweiten Bildes befindet ist scharf, alles andere ist verschwommen.

Wir haben also genau das erreicht, was viele bei ihren Profilbildern machen. Gesicht im Fokus, Hintergrund verschwommen. Mats Hummels ist also gestochen scharf, der Torwart der im rechten Tor stehen würde (den müsst du dir bitte vorstellen), wäre aber nicht zu erkennen.

Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/2.8
Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/2.8

 

Nun möchten wir aber mal versuchen den Torwart, also sagen wir Manuel Neuer im rechten Tor auch noch scharf auf unserem Foto darzustellen.

Also erhöhen wir die Blendenzahl auf f/8.0 (also Blende geht zu, weniger Licht fällt ein). Jetzt ist zwar der Bereich hinter Mats Hummels ein bisschen deutlicher geworden, Manuel Neuer sehen wir aber immer noch nicht (Bild 3).

Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/8.0
Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/8.0

 

Das reicht uns also nicht. Nun übertreiben wir es mal ein wenig und erhöhen die Blendenzahl auf f/22 (also die Blende ist fast geschlossen und es kommt nur noch sehr wenig Licht durch).

Wie wir nun aber auf dem Bild unten sehen, haben wir jetzt nicht nur Mats Hummels und Manuel Neuer im Tor scharf gestellt, sondern das komplette Spielfeld.

Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/22
Ein Foto von Mats Hummels mit einer Blende von f/22

Praxis

So. Nun probieren wir das ganze aus. Ich hoffe, du hast deine Kamera zur Hand. Die brauchen wir nämlich. Nachdem du die Kamera eingeschaltet hast, stelle das Rädchen auf Blendenpriorität – Modus A.

Wenn du jetzt in den Sucher guckst, siehst du mehrere Zahlen unten am Rand leuchten. Eine davon sollte ein f davor haben. Gefunden? Das ist die Blendenzahl.

Jetzt suchst du dir ein Motiv und fokussierst drauf. Denn um die Blendenzahl zu verstellen musst du vorher immer kurz auf den Auslöser drücken, also schon auf dein Motiv fokussiert haben.

Nikon D40 - Rädchen zum Ändern der Blendenzahl
Nikon D40 – Rädchen zum Ändern der Blendenzahl

Nun stellst du die Blendenzahl manuell ein. Jetzt kommt es ein bisschen darauf an, welche Kamera du hast. Ausprobieren hilft da meistens.

Bei meiner Nikon D40 habe ich kleines Rädchen rechts oben neben meinem Kameradisplay. Damit kann ich die Blendenzahl (und auch die Verschlusszeit) verändern. Bei der  Nikon D7000 gibt es zwei Rädchen, eins hinten (das ist für die Verschlusszeit) und eins vorne (für die Blendenzahl).

Du musst also einfach ausprobieren, welches Rädchen bei dir die Blendenzahl verändert. Gefunden? Ok, also fotografier dein Motiv einmal mit einer geringen Blendenzahl (z.B. f/2,8 – also Blende offen und viel Licht) und dann das gleiche Motiv noch mal mit einer größeren Blendenzahl (z.B. f/11 – also Blende weiter geschlossen und weniger Licht).

Mach das am besten mit verschiedenen Motiven und geh auch mal unterschiedlich nah an deine Motive ran. Ich habe euch auch mal kurz ein paar Bilder mit unterschiedlicher Blendenzahl gemacht. Die kleine Maus liegt im Fokus und ich habe Dir unser Visitenkarten kurz dahinter und unsere Postkarten ganz in den Hintergrund gestellt.

Achte also einfach mal darauf, wie sich die Visitenkarten und die Postkarten verändern. Mit welcher Blendenzahl ich jeweils fotografiert habe, steht bei den Bildern dabei.

Das war auch schon der erste Teil. Jetzt kannst du raus gehen und es ausprobieren! Das ist eigentlich immer das wichtigste. Nicht nur zu lesen, sondern das Gelernte möglichst direkt anzuwenden. Also, raus mit dir!

Ein Hinweis: Auch, wenn wir die Verschlusszeit noch nicht hatten. Das ist die Zahl die – wenn ihr durch den Sucher guckt – vor der Blendenzahl steht und kein f davor hat. Achtet bitte darauf, dass sie nicht unter 50 rutscht. Grund: dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr das Bild verwackelt.

Warum das so ist, erkläre ich im nächsten Beitrag. Ich wollte nur nicht, dass ihr euch wundert. Also viel Spaß beim Ausprobieren. Ich würde mich über deinen Kommentar super freuen. Es macht mir gleich viel mehr Spaß, wenn ich weiß, dass du auch ein bisschen Spaß dran hast.

Gefällt dir unsere Art Wissen zu vermitteln? Dann guck dir doch mal unseren Online-Fotokurs genauer an:

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>> Weiter geht’s hier: Teil 2 – Fotografieren lernen: Die Verschlusszeit.

64 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Liebe Gina, dankeschön! Wunderbar, dass Mats Hummels als Bsp.-Model ankommt. Ich dachte irgendwie muss man das Thema noch ein wenig interessanter gestalten. Und so kann man sich doch tatsächlich in die Situation hinein versetzen ;) Es freut mich aber wirklich sehr, dass es tatsächlich leicht verständlich ist. Dann werde ich mich am Wochenende direkt mal an Teil 2 setzen :). Liebe Grüße an dich in Köln aus Berlin

  2. Prima erklärt und für Neulinge gut verständlich. In meinen fotografischen Anfängerzeiten hätte ich auch gerne so eine mit einfachen Worten und tollen Beispielen erklärte Einweisung. Mach weiter so. Vielen Dank für Deine Arbeit

  3. Liebe Anne, danke für dein Feedback! Ich werde mich bemühen die nächsten Beiträge auch so einfach wie möglich zu halten. Freue mich sehr, wenn die Beiträge jemanden dazu motivieren können sich doch noch mal mit den manuellen Funktionen der Kamera zu beschäftigen. Liebe Grüße aus Neukölln!

  4. Hallo Britta, hallo Melanie. Erst mal vielen vielen Dank für eure super netten Kommentare. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass es bei euch ankommt. Sehr erleichtert. Und motiviert wirklich ungemein weiterzumachen. Also danke an euch alle für die Extra-Motivation. Wünsche euch ein tolles Wochenende! Liebe Grüße, Jenny

  5. Toller Artikel! Erst vorletzte Woche habe ich zufälligerweise nach einem neuen Objektiv für meine Canon rescherchiert bei der ich einen besseren Effekt mit der Tiefenschärfe erziele. Musste mir leider aus vielen Artikeln die gewünschten Infos zusammensuchen, bei Deinem hab ich direkt alle Infos auf einmal und das auch schön verständlich und anwenderfreundlich geschrieben. Deine Herleitung mit der Blendenzahl und dem Bruch find ich auch sehr einprägsam, werd ich nicht mehr verwechseln. Eine Anregung: Es wäre vielleicht auch gut, aus suchmaschinentechnischen Gründen den Begriff „Bokeh Effekt“ einzubauen? Denn diesen erzielst Du ja mit der variierten Tiefenschärfe (hab ich während meiner Rescherche gelernt, haha :-)). Ansonsten: Weiter so! Freu mich schon auf weitere Artikel. Liebe Grüße, Dorothee

  6. Hallo Dorothee,
    schön, dass du zu uns gefunden hast. Das gleiche Problem hatte ich auch, als ich anfing mich mit meiner Spiegelreflexkamera zu beschäftigen. Es gibt einfach tonnenweise Informationen über die Blende und Tiefenschärfe und davon ist aber auch oft nur 50% für Anfänger relevant. Nur vergeht einem dann eben schnell die Lust, wenn man die für sich relevanten Themen rausfiltern muss. Also mir zumindest. Danke für den Tipp „Bokeh Effekt“ als Begriff noch mit einzubauen. Das kann auf jeden Fall nicht schaden und steht nun auf meiner viel zu langen To-Do-Liste. Am Freitag geht es dann ja auch direkt mit dem zweiten Teil weiter.

    Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Jenny

  7. Wow, Danke!!!

    Ich hätte nie gedacht, dass ich das auch mal verstehe :-)

    Ich nehme an, dass die Einstellungen genauso funktionieren, wenn ich mit meiner Nikon D5100 einen Film mit einer Person vor einem dann hoffentlich unscharfen Hintergrund aufnehmen will? :-)

    LG, Nils

    p.s.: gut belichtet ist alles!

    • Hallo Nils,

      grundsätzlich funktioniert das beim Filmen natürlich genauso. Nur, dass ich die Person, die du filmen willst, manuell scharf stellen würde. Und es kommt dann natürlich auch noch drauf an, welche Brennweite dein Objektiv hat. Der nächste Beitrag am Freitag handelt von der Brennweite. Vielleicht ist das dann auch noch interessant für dich.
      Wenn du spezielle Fragen hast, kannst du mir natürlich auch immer gerne eine E-mail schicken an jenny@22places.de.

      Viele Grüße und danke für deinen netten Kommentar,

      Jenny

  8. Hallo Jenny,
    ich kann mich den anderen nur anschließen. Auch ich habe lange gebraucht, mir die für mich unlogische Zuordnung „kleine Blendenzahl = viel Licht“ einzuprägen. Mir deiner Erklärung wäre es ganz bestimmt viel schneller gegangen – da bin ich sicher! Auch dein Schreibstil gefällt mir sehr gut – dass Lesen macht richtig Spaß, irgendwie hatte ich die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht :-) Ich freue mich auf mehr!!!
    Liebe Grüße
    Rosi

    • Hallo Rosi,

      tausend Dank für deinen super lieben Kommentar! Es ist tatsächlich gar nicht so einfach das ganze in einfachen Worten zu verpacken. Aber freut mich sehr, dass mir wohl doch gelungen ist. Der dritte Teil zur Brennweite ist auch gleich fertig und geht dann morgen früh online. Die Brennweite hat es mir unerwartet nicht ganz leicht gemacht in der letzten Woche. Ich hoffe sehr, dass es trotzdem leicht zu verstehen ist. Aber mehr dazu gibt es ja morgen :).

      Ich freu mich auf wirklich immer über so liebe Kommentare und es ist toll Feedback von euch zu bekommen. Das motiviert unheimlich und es macht dann gleich noch mehr Spaß sich mit dem Thema für die nächste Woche zu beschäften. Also danke an alle dafür!

      Liebe Grüße,

      Jenny

  9. Hay , danke für die Tipps :)
    Aber sag mal ist Canon nicht besser als Nikon ?
    Außerdem stimmt das eigentlich das man bei Spiegel Reflex Kameras fürs reisen noch extra objektive kaufen muss , die recht teuer sind,
    also bei Saturn wurde mir eine Panasonic dmx fz 200 empfohlen, wobei ich daran mitlerweile zweifle , ich steck da echt in ner Zwickmühle, kannst du dich auch mit anderen hobby fotografen austauschen ? Oder hast du nur sozusagen deine eigenen Erfahrungen ?

    • Hallo Florian,

      jeder Besitzer einer Canon wird dir sagen, dass die besser sind als Nikon. Und jeder Nikon-Besitzer wird dir das Gegenteil erzählen. Ich behaupte, es macht keinen Unterschied, da sie beide gute Kameras machen. Ich persönlich mag die Bedienung an der Nikon lieber. Ein Canon-Besitzer wird dir da wahrscheinlich wieder etwas anderes erzählen.

      Die Verkäufer bei Saturn sind sicherlich nicht die Kompetentesten, wenn es um Kameras geht. Ich würde dir eher empfehlen, in ein richtiges Fotogeschäft zu gehen. Ich persönlich informiere mich am liebsten online und lese viele Erfahrungsberichte von anderen Käufern.

      Mit einer Spiegelreflex kannst du verschiedene Objektive nutzen. Du kannst am Anfang ein Kit kaufen, wo schon ein Objektiv dabei ist. Das oben von mir verlinkte Angebot ist zum Beispiel schon inklusive Objektiv. Du solltest dir vor dem Kauf aber noch die Frage beantworten, was du genau möchtest: Willst du nur ein paar Urlaubsfotos schießen ohne viel Einstellen zu müssen oder möchtest du dich wirklich mit der Kamera und den ganzen Einstellmöglichkeiten beschäftigen? Wenn du nur im Automatikmodus fotografieren möchtest, dann brauchst du dir auch keine Spiegelreflexkamera kaufen und bist mit der Panasonic DMX-FZ 200 vielleicht gar nicht so schlecht beraten.

      Viele Grüße
      Sebastian

  10. Hallo Sebastian,
    Es sollte schon mehr sein als ein bisschen knipsen, habe von einigen gehört das die Nikon 5100 für mich ganz gut passen würde, stimmst du den zu, bin auch noch mal bei einem Test Bericht auf eine Sony Alpha 58 und eine Pentax K-30 gestoßen, Testbericht findest du hier -http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-DSLR-und-DSLM–index/index/id/968/
    Würde gerne deine Meinung nochmal hören bezüglich der Nikon 5100 und zu den anderen Spiegelreflex, Ich danke euch nochmal, das ihr Leuten wie mir helfen wollt,
    LG Florian

    • Hallo Florian,

      wie gesagt, die Nikon D5100 habe ich dir ja auch empfohlen. Das Vorgängermodell war meine erste Spiegelreflexkamera, mit der ich selbst das Fotografieren begonnen und gelernt habe.

      Die Pentax und die Sony kenne ich selbst nicht, sie klingen aber auch nicht schlecht. Ich denke, du machst mit keiner der Kameras einen Fehlkauf. Vielleicht gehst du einfach nochmal in ein Facheschäft und probierst alle mal aus, wie sie in der Hand liegen, wie die Bedienung ist etc.

      Viele Grüße
      Sebastan

    • Hi Tanja,

      das freut uns. Und Jenny natürlich besonders. :)

      Bis zur nächsten großen Reise habt ihr ja noch etwas Zeit um für die perfekten Fotos zu üben. Wir freuen uns schon darauf, die Ergebnisse auf eurem Blog zu sehen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  11. Hallo und vielen Dank für die leicht verständliche Erklärung der Blende…habe gerade eine Canon auspacken dürfen und teste und probiere mich durch alle Möglichkeiten. Bei mir geht es zwar vordergründig um Produktfotografie, aber die Grundlagen braucht man ja sowieso.
    Danke noch mal und die folgenden Beiträge werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

    Viele Grüße vom Niederrhein ;-)
    Irina

  12. Hallo Jenny und Sebastian,

    ich bin durch Zufall auf eure Homepage gestoßen.
    Großartig, wirklich großartig was ihr auf die Beine stellt.
    Freue mich auf weitere Beiträge von euch. Weiter so :)
    P.S. Die Blende kinderleicht erklärt, top!

    MFG Pascal

    • Lieber Pascal,

      freut mich, dass du uns gefunden hast und dir die Seite gefällt. Unser Herzblut hängt an 22places. Daher freuen wir uns riesig, wenn wir von euch positives Feedback bekommen! Dankeschön dafür! So macht alles direkt viel mehr Spaß!

      Liebe Grüße,

      Jenny

  13. Durch Zufall bin ich über eure Seite gestolpert und endlich den Reiz endeckt nicht nur im Automodus der Kamera zu Fotografieren! Ich fand nur erklärungen die ich nie wirklich verstanden hatte mit dem Ergebniss : keinen Bock mehr auf die Knipserei!

    Seit Tagen bin ich nun mit Spaß am Testen

    • Liebe Liane,

      danke für dein liebes Feedback. Super cool zu hören, dass du wieder Lust an der Fotografie hast. Genau das wollten wir erreichen. Die manuellen Funktionen der Kamera zu verstehen und zu benutzen ist keine Zauberei und man braucht um es zu erklären auch nicht tausend Fachwörter.

      Es freut mich riesig, dass du dich der Knipserei wieder stellst. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren. Nicht aufgeben! :)

      Liebe Grüße

      Jenny

  14. Vielen, vielen Dank für die genialen Erklärungen. So kapiere sogar ich allmählich den Technik-Kram ;-) Muss unbedingt nach und nach mal alle Eure Texte lesen und verinnerlichen. Und bin schon gespannt auf den Kurs.
    Liebe Grüße, Marion

    • Liebe Marion,

      erst mal sorry für meine späte Antwort. Ganz vielen lieben Dank für deine netten Worte. Freut mich riesig, dass dir die Erklärungen gefallen. Ich hoffe, dass dir auch die restlichen neun Beiträge Spaß machen :). Wenn du bestimmte Wünsche für den Fotokurs hast, dann kannst du mir sehr gerne eine Nachricht an jenny@22places.de. Wir freuen uns sehr über jeden persönlichen Input. Wir wollen den Kurs ja auf eure Wünsche anpassen :). Liebe Grüße Jenny

  15. Endlich mal eine Fotoanleitung die sogar ich verstehe :D! Vielen, vielen Dank, es macht richtig Spass deine Anleitung zu lesen und es auch verstehen und anwenden zu können. Danke auch für die Arbeit, die ein solcher Blog mit sich bringt!

    • Hach, schön! Ich freu mich immer wieder wie ein kleines Kind, wenn ich so super liebes Feedback bekomme. Allein dafür lohnt sich die viele Arbeit :). Weiterhin also ganz ganz viel Spaß am Fotografieren und immer dran denken, dass es alles eigentlich kein Geheimnis ist und bloß nicht aufgeben! :) Liebe Grüße und Danke!! Jenny

    • Hallo Werner,

      der Sensor wird immer komplett belichtet. Bei einer offenen Blende fällt sehr viel Licht auf den Sensor, bei einer geschlossenen Blende entsprechend weniger Licht. Das Licht wird bei einer geschlossenen Blende aber nicht auf einen kleinen Punkt gebündelt, sondern ebenfalls auf die komplette Bildgröße verteilt.

      Die Sensorgröße spielt allerdings bei der Schärfentiefe eine Rolle. Mit einem Vollformatsensor, also einem großen Sensor, erzielt man bei einer weit geöffneten Blende eine größere Unschärfe im Hintergrund, als bei einem kleineren Sensor. Das Thema ist aber relativ komplex und wäre mal etwas für einen separaten Beitrag.

      Viele Grüße
      Sebastian

  16. Ihr habt euch wirklich sehr viel Mühe gegeben und das ganze sehr detailliert erklärt. Ich habe auch überlegt ein paar Blogeinträge dieser Art für Anfänger zu machen aber ich glaub das ist jetzt wohl nicht mehr nötig :-D Sehr gut gemacht !
    Gruß
    Markus

    • Lieber Markus,
      danke für dein liebes Lob! Ja, wir haben es ein bisschen zu unserem Herzensprojekt gemacht die Fotografie in einfachen Worten für Einsteiger zu erklären. Wir fanden es einfach traurig, dass so viele die Freude an der Fotografie verlieren, weil die Technik meistens einfach viel zu kompliziert und langweilig erklärt ist. Also, haben wir uns gedacht: Wir machen es einfach anders und erklären es mal auf unsere Art und Weise. Das war definitiv die richtige Entscheidung! Nun freuen wir uns über jeden Einzelnen der dadurch wieder Freude am Fotografieren hat. Das war die Arbeit wert ;).
      Ganz liebe aus dem Coworking Space auf Koh Lanta :); Jenny

  17. Hallo Jenny und Sebastian,
    ich bin zwar fortgeschrittener Hobbygraf, aber ich werde nach längerer Pause Eure Kurse besuchen. Ich stehe ab und an mal vor dem Problem,dass mein Bild über- oder unterbelichtet wird und ich weder mit der Blende noch mit der Verschlusszeit ein perfekt belichtetes Bild zustande bekomme. Ich kann dann nicht mal auslösen,und den Standpunkt möchte ich wegen der Perspektive nicht ändern.
    Eure Beiträge sind wirklich super easy zu verstehen und alles wird anhand von Beispielen erklärt.
    Der Schreibstil gefällt mir sehr, es macht Spass zu lesen und man freut sich auf das nächste Witzle.
    Die Beiträge sind nicht so monoton gehalten, wie man sie oft findet und Ihr fasst alles in einem in einem kurzen und knackigen Text zusammen.
    Super, macht weiter so.
    Liebe Grüsse vom nördlichen Bodensee ;-) Micha

    • Hallo Micha,
      danke für deinen liebes Feedback. Als Fotograf lernt man nie aus und das ist ja auch gut so, denn sonst würde es ja nur halb so viel Spaß machen! :) Das Problem der Unter- oder Überbelichtung eines Fotos ist aus der Ferne nicht so leicht zu lösen. Welche Belichtungsmessmethode benutzt du denn in solchen Momenten und hast du es mal mit dem Histogramm bzw. der manuellen Über- oder Unterbelichtung versucht?
      Wenn dir unsere Beiträge hier gefallen, würdest du dich bestimmt auch in unserem Online-Fotokurs sehr wohl fühlen. Vielleicht ist das ja etwas für dich! Dort besprechen wir auch die Themen Belichtungsmessmethode, Histogramm und Unter-/Überbelichtung ausführlich. Du kannst es dir ja einfach mal anschauen. Mehr Infos dazu findest du hier: https://www.22places.de/fotografieren-lernen/
      Liebe Grüße aus Sri Lanka,
      Jenny

  18. Hallo Jenny,
    mit Begeisterung schaue ich immer wieder in eure so einfach verständlichen wie auch interessanten Grundwissenlektionen und andere super tollen Beiträge.
    Ich finde das genial wie ihr das Berufliche mit dem schönen in eurem Leben verbinden könnt und gleichzeitig noch so vielen interressierten Hobbyfotografen auf eine menschliche und in einfache Worte gefasste Lektionen das Foto wissen beibringt.
    Meine Fotografierleidenschaft hat im Teeniealter begonnen und setzte sich mit meiner ersten Analog Spiegelreflexkamera fort bis heute.
    Allerdings musste ich mir in mühevoller Kleinarbeit und Sachbücherlesend mir so manches alleine beibringen. Zwischen Ehe Selbständigkeit und Kindererziehung.
    Jetzt da ich mehr Muse zu meinem Hobby des fotografieren haben kann bin ich richtig froh eure Seite gefunden zu haben.
    So verstehe selbst wie es gemacht wird um ansprechende Bilder zu gestalten.
    Also kurz und gut ihr versteht euer Handwerk ohne zu übertreiben und abzuheben, finde ich.

    Jetzt hätte ich aber noch eine Sachfrage und deshalb auch auf dieser Seite weil es ein Objektiv betrifft genauer gesagt die Blende.
    Jenny Du schreibst dass Du am liebsten mit Festbrennweite fotografierst und benutzt dazu das Tamron 35mm f/1/8. Meine Kamera ist die Canon 500D mit der ich schon super Bilder gemacht habe. Nun wollte ich gerne wissen ist es ein erheblicher Unterschied zwischen dem Tamron und dem Canon 35mm f/2.0 zu f/1/8 oder ist das minimal

    Ich bedanke mich schon im vorras für die Antwort .

    VG Monika

    • Liebe Monika,

      ich antworte mal stellvertretend für Jenny, aber wir sind uns ja meistens einig. ;) Wir freuen uns sehr, dass dir unsere Seite gefällt und unsere Lektionen dir weiterhelfen.

      Die beiden Canon-Objektive hatten wir selbst noch nicht im Einsatz, deshalb können wir dir auf deine Frage keine ganz genaue Antwort geben. Die beiden Objektive sind sicher nicht schlecht und wenn du damit zufrieden bist, bleib doch einfach dabei.

      Die 35mm-Festbrennweite von Tamron haben wir jetzt seit einigen Monaten und sind davon absolut begeistert. Das Objektiv hat eine unglaublich gute Abbildungsqualität und es macht einfach Spaß damit zu fotografieren. Wenn du also etwas Neues haben möchtest, dann können wir dir dieses Objektiv wärmstens empfehlen.

      Liebe Grüße
      Sebastian

  19. Ein sehr hilfreicher Artikel und nicht so trocken geschrieben wie so ziemlich alles andere, was man so im Netz findet. Da hat man Spaß am Weiterlesen und muss sogar zwischendurch schmunzeln. :)

    Ich fange grade an mich mit dem Hintergrundwissen in Sachen Fotografie zu befassen und ich habe mich mit der Blende (grade große Zahl, kleine Zahl ) recht schwer getan…jetzt habe ich ein besseres Verständnis dafür.

    Danke dafür!

    Die anderen Artikel werde ich wohl genauso fressen :D

    Weiter so!

  20. Hallo liebe Jenny,
    habe gerade einen VHS-Kurs für Anfänger besucht und bin mit dem Erlernten nicht viel weiter gekommen, da mir oft bei den Erklärungen die Beispiele gefehlt haben.
    Bei deinem Bericht ist alles super erklärt und mit, für mich, verständlichen Beispielen belegt. Bin begeistert und werde sicherlich die weiteren Berichte gespannt verfolgen und in die Praxis umsetzen. Herzlichen Dank!!!
    Liebe Grüße
    Gabi

  21. Hallo Jenny, Hallo Sebastian,
    ich bin durch Zufall auf euren Blog gestoßen und bin ÜBERWÄLTIGT!!! Einfach nur mega toll! Hut ab. Auch wenn es bei mir persönlich nicht um Reisefotografie geht, ist der Blog unglaublich nützlich. Mega Mega Magen cool wirklich. Auch dass ihr mit allem so offen umgeht und Erfahrung und Wissen teilt, was wirklich nicht selbstverständlich ist.
    Dass ihr alle Artikel verlinkt mit Produkten und Kaufempfehlungen.
    So ein toller Blog ich kann mich nur wiederholen, vielen Dank für die hilfreichen Know-How`s.
    Macht weiter so, ihr seid ab sofort meine Favoriten.
    Liebe Grüße aus Stuttgart

  22. Hallo Jenny und Sebastian,
    Ich finde klasse was Ihr macht!
    Es ist für blutige Anfänger leicht zu verstehen – da machen einen als Frau auch die technischen Sachen Spaß ;-)
    Hab schon mehrere Artikel von Euch gelesen und fühle mich „sehr gut aufgehoben“…

    Danke
    Claudia

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