Fujifilm Systemkameras: Die besten Fuji Kameras im Vergleich + Kaufberatung

Du bist dir schon sicher, dass du eine Fujifilm Kamera kaufen möchtest? Aktuell schwankst du aber noch zwischen mehreren Modellen? Dann bist du hier genau richtig. Wir stellen dir die aktuellen Modelle der Fujifilm Systemkameras vor und helfen dir bei deiner Entscheidung.

Fujifilm ist unserer Meinung nach der Hersteller, der die schönsten Kameras produziert. Die Systemkameras im Retrostyle sehen aber nicht nur gut aus.

Seit 2012 gibt es spiegellose Systemkameras von Fujifilm, sodass es mittlerweile Modelle für jeden Geschmack gibt und dazu noch genügend Objektive.

Wir schauen uns in diesem Artikel die verschiedenen Modelle an und geben dir konkrete Empfehlungen, welche die richtige Fuji für dich ist.

Hinweis: Aufgrund kommt es leider immer noch zu Lieferschwierigkeiten. Das betrifft auch die Kameras von Fuji. Wir beschränken uns deshalb auf die Modelle, die du zurzeit kaufen oder zumindest vorbestellen kannst.

Unsere Top 3 Fujifilm Systemkameras

Falls du direkt eine Empfehlung von uns möchtest, dann gibt es hier unsere Lieblingsmodelle vorab:

Klein, kompakt und schön: Fujifilm X-E4

Diese Kamera ist die richtige für dich, wenn du unauffällig mit deiner Kamera unterwegs sein möchtest. Eine super Bildqualität trifft auf ein schickes Design. Perfekt für deinen nächsten Städtetrip.

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Preis-Leistungs-Tipp: Fujifilm X-T30 II

Die Fujifilm X-T30 II ist unser Preis-Leistungs-Tipp für dich. Du bekommst eine sehr gut ausgestattete Kamera in zeitlosem Design. Von den Funktionen her ist die Kamera top modern und hat alles was du brauchst.

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Für höchste Ansprüche: Fujifilm X-T4

Die X-T4 ist das aktuell beste Modell von Fujifilm. Die Kamera ist zwar nicht günstig, aber du bekommst alles was leistungsmäßig gerade möglich ist bei den Kameras von Fuji.

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Überblick über die aktuellen Fujifilm Kameras

Bevor wir uns die Merkmale der Fuji Kameras anschauen, gibt es hier eine kompakte Übersicht mit den aktuellen Modellen.

 Fujifilm X-T30 IIFujifilm X-E4Fujifilm X-S10Fujifilm X-Pro 3Fujifilm X-T3Fujifilm X-T4
SensorgrößeAPS-CAPS-CAPS-CAPS-CAPS-CAPS-C
Megapixel26,1 MP26,1 MP26,1 MP26,1 MP26,1 MP26,1 MP
Bildstabilisatorneinneinjaneinneinja
Maße (B*H*T)118 x 83 x 47 mm121 x 73 x 33 mm126 x 85 x 65 mm141 x 83 x 46 mm133 x 93 x 59 mm135 x 93 x 64 mm
Gewicht379 g 363 g465 g496 g535 g607 g
Erscheinungs-Datum202120212020201920182020
Preis (ohne Objektiv)ca. 900 Euroca. 850 Euroca. 950 Euroca. 1.800 Euroca. 1.150 Euroca. 1.650 Euro
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Wichtige Merkmale der Fujifilm Systemkameras

Fujifilm Kameras heben sich in verschiedenen Punkten von den Kameras anderer Hersteller ab. Was es genau damit auf sich hat erklären wir dir in den nächsten Abschnitten.

Allen hier vorgestellten Kameras gemein ist der 26 Megapixel APS-C Sensor. Das bedeutet, dass die Bildqualität bei allen Kameras auf einem ähnlich guten Niveau ist.

Der Sensor von Fujifilm hebt sich von der Bauart her von denen anderer Hersteller ab. Was technisch genau dahinter steckt ist etwas abstrakt, deshalb für dich nur die Info: Fujifilm hat im APS-C Bereich die Nase vorne bei der Bildqualität.

Du kannst bei deinem Kauf also ganz auf deine Vorlieben abseits der Bildqualität setzen. Ob du nun eine möglichst kompakte Kamera oder eine, die gegen Wind und Wetter geschützt ist, wählst: Bei der Bildqualität musst du keine Abstriche machen.

Die Verarbeitungsqualität von Fujifilm Kameras ist sowohl bei den günstigen Modellen als auch bei den teuren Modellen sehr hoch. Das spürst du schon, wenn du die Modelle in die Hand nimmst. Dennoch sind nur die Modelle über 1.000 Euro gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Fujifilm Bedienung
Beispiel für die Bedienung über die Einstellräder an einer Fuji

Die meisten der Fujifilm Kameras verfolgen ein Bedienkonzept, das an die analoge Fotografie angelehnt ist. Die Blende stellst du beispielsweise an dem Objektiv ein, für ISO, Zeit und die Belichtungskorrektur gibt es meist dafür vorgesehene Einstellräder.

In unseren Augen macht es zum einen Spaß, die Kamera so zu bedienen. Zum anderen wird so auch deutlicher, wie Blende, ISO und die Verschlusszeit zusammenhängen.

Wenn dir das Zusammenspiel der Einstellungen noch nicht vertraut ist, schau dir mal unsere Online-Fotokurs an. Dort erklären wir die leicht verständlich die wichtigsten Grundlagen der Fotografie.

Die Filmsimulationen von Fujifilm

Um Videos geht es bei den Filmsimulationen nicht. Die Filmsimulationen sind vorgefertigte Filter, die du schon während des Fotografierens einstellen kannst.

Mit Film ist dabei der analoge Film gemeint. Verschiedene Filme hatten typische Charakteristika, die Fujifilm digital nachgestellt hat, um das analoge Gefühl weiterleben zu lassen.

Viele Fotografen schwören darauf, in RAW zu fotografieren, damit sie noch alle Freiheiten in der Nachbearbeitung haben. Wir selbst nehmen meist RAWs und JPGs parallel auf.

Aber gerade bei unserer Fuji Kamera merken wir häufig, dass wir die JPGs gar nicht groß nachbearbeiten wollen, weil sie schon so gut aussehen.

Das liegt auch an den Filmsimulationen. Die verschiedene Filter, die du bei deiner Fujifilm vorwählen kannst, sind angelehnt an die Eigenschaften alter analoger Filme und haben daher auch die Namen der Filme übernommen.

Beispielsweise Provia, Velvia, Classic Chrome, Astia und viele weitere. Probiere einfach mal die verschiedenen Filme aus und übrigens: für den Notfall kannst du ja trotzdem noch parallel die RAW-Dateien aufzeichnen.

Vergleich der Filmsimulationen
Beispiel für verschiedene Filmsimulationen der Fujifilm Kameras

Die Objektive der Fujifilm Systemkameras

Fujifilm hat über 30 Objektive im Programm, sodass sicher eines für dich dabei ist. In einem extra Artikel stellen wir dir die besten Fujifilm Objektive vor, damit du das passende für dich findest.

Generell sind die Objektive sehr hochwertig verarbeitet und sorgen für eine tolle Bildqualität. Dies lässt sich Fujifilm gut bezahlen. Die Objektive sind tendenziell etwas teurer als bei anderen Herstellern.

Um das analoge Bedienungskonzept der Kameras zu unterstützen, verfügen die meisten Objektive über einen Blendenring, an dem du die Blende am Objektiv einstellen kannst.

Nicht alle Objektive sind gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Objektive, die geschützt sind, tragen ein WR (Weather Resistant) in der Bezeichnung. Wenn dir das wichtig ist, solltest du darauf achten.

Objektive von Drittanbietern gibt es noch nicht so viele. Erst seit 2020 macht es Fujifilm den Fremdherstellern leichter bei der Thematik, sodass nach und nach Objektive von Marken wie Viltrox, Sigma und Tamron erscheinen.

Hier geht es zu den Objektiven von Fujifilm

Nun stellen wir dir unsere Auswahl der besten Fujifilm Systemkameras im Detail vor:

Fujifilm X-T30 II: Preis-Leistungs-Tipp

Fujifilm X-T30 II
Fujifilm X-T30 II

Die Fujifilm X-T30 II ist der Preis-Leistungs-Tipp in unserem Vergleich. Dabei teilt sie sich viele Eigenschaften mit den Profimodellen.

Der sehr gute Sensor mit 26 Megapixeln ist verbaut, ebenso wie das Autofokussystem aus der X-T3, die wir weiter unten noch vorstellen. Eine gute Bildqualität in Verbindung mit einem schnellen Autofokus machen Freude beim Fotografieren.

Mit 10 Bildern pro Sekunde hast du außerdem für Tier- oder Sportfotografie genügend Reserven, um keinen Moment zu verpassen.

Das Gehäuse ist sehr kompakt und wiegt nur etwa 379 Gramm. Gegen Staub und Spritzwasser ist die Kamera nicht geschützt und es findet nur eine Speicherkarte in dem Gehäuse Platz. Für die Preisklasse ist das jedoch völlig normal.

Die Kamera verfügt über ein klappbares Touchdisplay, das du nach oben und unten schwenken kannst. Wenn es mal zu sonnig für das Display ist, hast du außerdem einen hochauflösenden Sucher.

Filmen kann die Kamera übrigens auch mit den üblichen Auflösungen. 4K ist kein Problem und bei der Full-HD Auflösung lassen sich sogar Zeitlupenaufnahmen anfertigen.

Die Kamera bietet alles und noch mehr, was du für deinen Start in die Fotografie brauchst. Aber auch wenn du schon fotografieren kannst, wirst du deine Freude an dieser Kamera haben, die für etwa 900 Euro zu haben ist.

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Fujifilm X-E4: Die kleine Leica

Fujifilm X-E4
Fujifilm X-E4

Die Fujifilm X-E4 ist die kompakteste Kamera von Fujifilm. Inklusive Akku wiegt sie nur 363 Gramm. Wie auch schon die X-T30 II, ist die Kamera nicht gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Das kompakte Gehäuse ist in unseren Augen zwar wunderschön, aber wegen der geringen Größe nicht sehr ergonomisch. Du kannst jedoch einen zusätzlichen Griff kaufen, wodurch die Kamera etwas besser in der Hand liegt.

Trotz der geringen Abmessungen hat die Kamera ein klappbares Touchdisplay verbaut, das du um 180 Grad drehen und damit gut für Selfies nutzen kannst.

Sogar ein kleiner Sucher hat es in die X-E4 geschafft. Das finden wir super. Das sonstige Tastenlayout ist minimalistisch gehalten. Die wichtigsten Funktionen erreichst du unter den Schnellwahltasten oder im Quick-Menü.

Die Bildqualität ist auf einem Niveau mit den anderen Kameras von Fuji, also sehr gut. Auch der Autofokus ist top und für die Filmer gibt es die üblichen Anschlüsse und verschiedenste Video-Einstellmöglichkeiten.

Zusammen mit einem kompakten Objektiv ist dies die ideale Kamera für Streetfotografie oder einfach für unterwegs und ist mit 860 Euro aktuell die günstigste Fuji.

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Fujifilm X-S10: Modernes Design

Fujifilm X-S10
Fujifilm X-S10

Technisch sind natürlich alle hier aufgeführten Kameras von Fujifilm modern. Doch die Fujifilm X-S10 geht für Fujifilm untypische Wege, indem sie das Retrodesign ablegt und auf ein modernes Tastenlayout setzt.

An dem Gehäuse fällt der ausgeprägte Handgriff auf. Dadurch liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Das Gewicht ist mit etwa 465 Gramm etwas höher als bei den vorher genannten.

Das muss jedoch kein Nachteil sein. Mit einem größeren Objektiv ist die Kamera nicht so objektivlastig. Das Gewicht zwischen Kamera und Objektiv ist besser ausbalanciert und deine Hände werden nicht so schnell müde, wenn du die Kamera längere Zeit trägst.

Eine weitere Besonderheit ist der Bildstabilisator. Nur wenige Modelle von Fujifilm haben einen in der Kamera verbaut. Die Fujifilm X-S10 ist eine davon. Der Bildstabilisator hilft dir bei längeren Brennweiten oder beim Filmen enorm.

Das Display kannst du nicht nur hoch- und herunterklappen, sondern auch zur Seite herausschwenken. Filmer nutzen diese Funktion gerne.

Wenn du gerne filmst, wirst du dich über die vielen Videoformate freuen, die du einstellen kannst. Außerdem gibt es einen Anschluss für ein externes Mikrofon.

Wir empfehlen dir die Kamera, wenn du eine Fujifilm möchtest, dich aber nicht an das Retro-Bedienkonzept gewöhnen kannst.

Außerdem ist die Kamera super für kleine Videoprojekte geeignet. Für etwa 950 Euro gehört die Kamera dir.

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Fujifilm X-Pro3: Zurück in die Zukunft

Fujifilm X-Pro 3
Fujifilm X-Pro 3

Die Kamera erinnert an die Fujifilm X-E4, ist jedoch ein Stück größer und hat einige Merkmale, die sich deutlich von denen der anderen Fuji Systemkameras unterscheiden.

Spätestens wenn du dir die Rückseite anschaust, wirst du dich sicher kurz wundern. Fujifilm geht bei dieser Kamera mit dem Retro-Konzept aufs Ganze und so siehst du erst einmal nur ein winziges Display, das anzeigt, welche Filmsimulation du eingestellt hast.

Analoge Kameras hatten ab und an ein kleines Einschubfach, in das du den Pappdeckel des Films einschieben konntest. Dies war dazu da, nicht zu vergessen, welcher Film gerade eingelegt ist.

Das hast du jetzt also auch in digital. Aber keine Angst, du kannst das Display herunterklappen und die Kamera wie üblich über ein zweites größeres Touchdisplay bedienen.

Das brauchst du aber gar nicht. Der Sucher ist das Highlight der Kamera. Es handelt sich um einen Hybrid-Sucher.

Du kannst diesen minimalistisch als optischen Sucher nutzen. Dabei kannst Informationen wie Blende, Zeit und co. einblenden lassen. Oder du schaltest komplett auf den elektronischen Sucher um. Dann siehst du im Sucher direkt, wie dein späteres Bild aussieht.

Neben den Besonderheiten ist die Kamera wertig verarbeitet, überzeugt in Bildqualität und Geschwindigkeit. Das lässt sich Fuji mit ca. 1.800 Euro teuer bezahlen.

Für wen ist die Kamera also geeignet? Wenn du die analogen Zeiten vermisst und gerne mit dem Sucher arbeitest, dann ist die Kamera perfekt für dich. Wenn du gerne über das Display fotografierst, bist du mit anderen Kameras von Fuji besser aufgestellt.

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Fujifilm X-T3 und X-T4: Für anspruchsvolle Fotografie

Fujifilm X-T3
Fujifilm X-T3

Die Fujifilm X-T3 und die X-T4 sind sich in vielen Punkten sehr ähnlich. Beide gehören zu den Topmodellen von Fujifilm und haben den 26 Megapixel Sensor verbaut.

Die Verarbeitung ist für widrige Bedingungen geeignet, sodass du mit den Kameras auch einmal in einen Regenschauer kommen kannst.

Die Bildqualität ist top, der Autofokus ist richtig schnell und die Serienbild-Geschwindigkeit liegt jeweils bei etwa 20 Bildern pro Sekunde.

Am Gehäuse siehst du die ersten Unterschiede. Die X-T4 ist einen Hauch tiefer, als die X-T3. Das liegt an dem Bildstabilisator, der bei der X-T4 noch mit verbaut ist.

Das spiegelt sich im Gewicht wider. Die Fujifilm X-T3 wiegt etwa 535 Gramm und die Fujifilm X-T4 607 Gramm. Damit sind beide jedoch noch leichter als die meisten Vollformatkameras.

Auch das Display unterscheidet sich bei den beiden Modellen. Während du das Display der X-T3 nach oben und unten klappen kannst, kannst du das der X-T4 zusätzlich zur Seite herausklappen.

Fujifilm X-T4
Fujifilm X-T4

Das ist zum Filmen sehr praktisch. Ansonsten sind die Kameras beim Filmen auf einem Niveau. Ob nun Videoformate oder Anschlüsse für Videozubehör. Mit beiden Kameras solltest du glücklich werden.

Zuletzt sind noch unterschiedliche Akkus verbaut. Der Akku der X-T4 ist größer als der, der X-T3. So schaffst du mit der X-T3 etwa 390 Bilder, während du mit der X-T4 500 Bilder aufnehmen kannst, bevor du den Akku wechseln musst.

Dennoch sind sich die beiden Kameras in der Bedienung, der Bildqualität und der Geschwindigkeit sehr ähnlich.

Wenn du also auf einen Bildstabilisator verzichten und du mit einer kürzeren Akkulaufzeit leben kannst, dann kannst du mit der X-T3 ein wenig Geld sparen. Sie kostet dich etwa 1.100 Euro.

Mit der X-T4 bekommst du die aktuellere von beiden Kameras. Erfahrungsgemäß wird diese deshalb auch noch länger mit neuen Software-Updates ausgestattet. Wenn du also das aktuellste Profimodell möchtest, musst du ca. 1.650 Euro für die X-T4 bezahlen.

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Das war unser Überblick über die aktuellsten Fujifilm Kameras!

Hast du noch Fragen? Hast du ein Lieblingsmodell? Erzähle uns doch in den Kommentaren für welche Kamera dein Herz schlägt oder schreibe Fragen auf, falls noch welche offen geblieben sind.