*Ein Gastbeitrag von Niklas Möller.

Niklas von Tripaphy.com
Niklas von Tripaphy.com

Hallo! Mein Name ist Niklas Möller. Ich bin Fotograf mit einer Leidenschaft für die Reisefotografie und nehme dich auf meinem Blog Tripaphy mit auf eine Reise in die Fotografie. Sozial bin ich auch: Du findest mich bei Facebook und auf Instagram.

Drei Monate lang bin ich durch Island gereist und habe dort ein paar Ecken entdeckt, die im Schatten der typischen Highlights unter gehen. Von diesen möchte ich dir heute erzählen.

Zuerst stelle ich dir meine persönlichen Geheimtipps für Island vor, die nicht in jedem Reiseführer stehen und dann die bekannteren Sehenswürdigkeiten.

Wenn du auf der Suche nach speziellen Tipps für Fotografen bist, dann schau dir unbedingt auch diesen Artikel an: Fotografieren in Island – Die schönsten Fotospots.

Meine Island-Geheimtipps

Sehr wahrscheinlich wirst du deine Reise in Reykjavík beginnen, der Hauptstadt Islands. Stellen wir uns vor, du begibst dich auf eine Road-Trip. Im Uhrzeigersinn soll es entlang der Ringstraße um Island herum gehen.

Du hältst häufig an und fährst die allgemein bekannten Sehenswürdigkeiten ab, die ich am Ende des Artikels ebenfalls vorstelle. Island hat aber noch mehr zu bieten als die typischen Highlights. Zum Glück hast du vorher diesen Artikel gefunden, sonst hättest du die folgenden Sehenswürdigkeiten vermutlich verpasst.

Turm der Hallgrimskirche in Reykjavík

Schon bevor du die Hauptstadt verlässt, machst du den ersten Halt. Viele wissen nicht, dass der Turm der Hallgrimskirkja in Reykjavík zugänglich ist.

Du kannst mit einem Aufzug hochfahren und hast einen perfekten Blick über die Stadt – in alle Himmelsrichtungen. Der Turm ist ein spitzenmäßiger Ort um ein paar Aufnahmen der Stadt aus der Vogelperspektive zu machen.

Wenn du dich über die Architektur der Kirche wunderst: Das Design ist durch die Basaltklippen inspiriert, die man an vielen Orten auf Island finden kann.

Unterkunftstipp in ReyjavikReykjavík Treasure B&B.

Hallgrimskirche Reykyavik
Die Hallgrimmskirkja von außen – Die unteren Teile der Uhr sind Fenster. Eine Etage darüber hat man einen freien Blick auf die Stadt.

 

Hallgrimskirkja Ausblick
Vom Kirchturm der Hallgrimskirkja aus hast du einen wundervollen Blick auf die Stadt.

Leuchtturm in Stykkishólmur

Nach den ersten Erkundungen in Reykjavík geht es weiter in Richtung Snaefelsness. Ein guter Ort für die erste Übernachtung ist Stykkishólmur. Dort findest du gute und günstige Unterkünfte, z. B. das Hótel Fransiskus Stykkishólmi.

Die kleine Hafenstadt hat ein Highlight, das gerne übersehen wird: Ihr Leuchtturm. Der Leuchtturm ist über eine Treppe an der Hafenseite des Berges zugänglich. Von oben hast du einen wundervollen Blick auf die Landschaft und den Ort.

Mein Tipp: Achte auf deine Kamera, wenn du sie auf ein Stativ stellst: Es kann sehr windig werden. Mir hat der Wind mein Stativ umgeworfen und ein Objektiv beschädigt.

Mit der Stadt im Rücken lassen sich auch Nordlichter am Leuchtturm von Stykkishólmur fotografieren.

Stykkishólmur
Das erste Nordlicht zeigt sich schüchtern in Stykkishólmur.

 

Leuchtturm Island
Auch bei Tag lohnt sich ein Ausflug.

Der Viti-Krater bei Mývatn

Von Snaefelsness aus geht es über die Westfjörde weiter an Akureyri vorbei in das Gebiet von Mývatn. Der Viti-Krater mit seiner türkisblauen Farbe ist an sich kein großer Geheimtipp. Viele halten kurz an, machen ein paar Fotos und fahren weiter.

Der Geheimtipp ist der Blick von der anderen Seite des Kraters aus. Der Kratersee hat nämlich einen ebenso farbenfrohen Bruder, der sich versteckt hält. Diesen sieht man nur vom Hügel zwischen den beiden Kratern oder der anderen Seite des Viti aus.

Viti-Krater
Der Viti-Krater bei Mývatn

Hafragilsfoss Flusstal

Nach dem Viti geht es weiter zum Detifoss im Osten von Mývatn, dem stärksten Wasserfall Islands. Im gleichen Canyon befindet sich auch der Hafragilsfoss.

Wenn du die Straße östlich des Canyons nimmst, bekommst du einen guten Blick auf den Wasserfall und das gesamte Tal durch das der Fluß sich seinen Weg bahnt – nicht der beeindruckendste Wasserfall, aber eine beeindruckende Aussicht.

UnterkunftstippHótel Laxá.

Hafragilsfoss Island
Der Hafragilsfoss ist nicht der beeindruckendste Wasserfall, die Aussicht auf ihn ist dafür umso beeindruckender.

Fjalladyrd – Die schönsten Sonnenaufgänge

Nach einem Tag in Mývatn bietet sich die Farm mit dem schönen Namen Fjalladyrd als Nachtlager an. Mir wurde gesagt und ich habe es so erlebt: Auf dem Bauernhof siehst du die schönsten Sonnenauf- und Sonnenuntergänge in Island.

So intensive Farben habe ich in meiner Zeit auf Island selten erlebt. Zum Fotografieren ist der Ort ein Muss. Die Farm ist weit entfernt von den lichtverschmutzten Gebieten. Die Landschaft um die Farm ist weitläufig, von Bergen umgeben und ein perfekter Ort um Nordlichter zu beobachten.

Die Farm Fjalladyrd im Nordosten von Island ist perfekt geeignet um Nordlichter zu fotografieren. Es gibt weit und breit keine Lichter, außer denen der Farm.

Fjalladyrd
Einer der schönsten Sonnenaufgänge meiner Zeit auf Island.

 

Island
Auf der Farm sehen wir die ersten Nordlichter und ich mache ein weiteres meiner Lieblingsbilder.

Fjaðrárgljúfur – „Nur ein Tal mit einem Fluss“

Weiter geht es entlang der Ringstraße im Osten Islands runter an den ganzen bekannten Highlights am Vatnajökull Nationalpark vorbei in Richtung Vík. Eine halbe Stunde vor Vík folgst du dem Schild in Richtung „Fjaðrárgljúfur“.

Als ich das erste Mal an dem Tal mit dem unaussprechlichen Namen geparkt habe, war es ein Zufall. Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem folgenden Lavafeld.

Ein Besucher auf dem Parkplatz sagte uns, hinter dem Hügel sei „nur ein Tal mit einem Fluss“. Da es regnete, wären wir fast wieder gefahren. Zum Glück sind wir geblieben, denn der Blick ist beeindruckend und einen Abstecher eindeutig wert.

Wer diese Aussicht als „nur ein Tal mit einem Fluss“ bezeichnet, ist schlichtweg nicht zu beeindrucken.

UnterkunftstippHunkubakkar Guesthouse.

 

Fjaðrárgljúfur
Fjaðrárgljúfur – „Nur ein Tal mit einem Fluss“

Lavafeld hinter Kirkjubaersklaustur

Nach dem Tal mit dem Fluss geht es nur ein paar Minuten weiter und du fährst durch eines der schönsten Lavafelder Islands. Vom Parkplatz aus folgst du einem kurzen Pfad und stehst mitten in den kugelförmigen Wellen des Lavafeldes. Wenn du dort stehst, kannst du fast fühlen, wie die Lava um dich herum mal in Bewegung war.

Bitte mach es nicht wie Justin Bieber und roll dich fröhlich auf diesen Lavafeldern herum oder verlasse die ausgezeichneten Pfade. Das ist respektlos der sehr sensiblen Landschaft gegenüber und absolut unnötig.

Meine persönliche Meinung ist, dass Naturschutz immer Vorrang vor der Chance auf ein Foto haben sollte, das „anders als die anderen“ ist. Was übrigens nicht bedeutet, dass es besser ist. Aber ich schweife ab. Weiter geht’s!

Lavafeld Island
Eines von wenigen Lavafeldern in dem man sich legal inmitten des Feldes bewegen kann.

 

Kirkjubaersklaustur
Die Blasen-Form macht dieses Lavafeld besonders interessant.

Gljúfrafoss – Der unterschätzte Bruder vom Seljalandsfoss

Nach einem Zwischenstopp in Vík und seinen schwarzen Stränden geht es weiter in Richtung des berühmten Seljalandsfoss.

Im Schatten seiner Beliebtheit geht sein Bruder Gljúfrafoss, nur wenige Meter weiter, etwas im Getümmel unter.

Das Besondere am Gljúfrafoss: Der Wasserfall befindet sich in einer halb offenen Höhle. Wenn du dich vorsichtig an der Seite des Flusses entlang in die Höhle vor wagst, bekommst du einen ganz besonderen Wasserfall zu Gesicht. Getoppt wird er nur vom gleich folgenden Bruarfoss.

Unterkunftstipp: Stóra-Mörk

Gljúfrafoss Wasserfall
In einer Felsspalte versteckt sich der Gljúfrafoss und ist durch das Flussbett betretbar

Ein Tag Vestmannaeyjar

Was Island im Vergleich zu Europa ist, das ist Heimaey im Vergleich zu Island. Die Hauptinsel der Westmännerinseln (isländisch: Vestmannaeyjar) ist eine kleine vulkanische Welt für sich.

Innerhalb eines Tages kannst du die Vulkanwelt weitestgehend erkunden. Die Geschichte der Inselgruppe ist stark von den zwei Vulkanen der kleinen Insel geprägt. Die Ausmaße des letzten Ausbruchs lassen sich von der Spitze des Eldfells erkennen.

Mein Tipp: Ich empfehle dir einen Tag und eine Nacht auf Heimaey zu verbringen. Wer nicht über Nacht bleibt, bereut dies hinterher meistens.

Heimaey bietet eine atemberaubende Vulkanlandschaft auf kleinem Raum. Hier der Blick vom Eldfell in Richtung der Stadt. Rechts das Lavafeld der Eruption von 1974.

UnterkunftstippGuesthouse Hamar.

Vestmannaeyjar
Von der Berghängen im Nordwesten hast du eine gute Aussicht auf die Stadt und beide Vulkane.

Thjofafoss

Ein Fotograf, den ich auf Island getroffen habe, hat mir diesen Wasserfall empfohlen. Von diesem Moment an stand er auf meiner Must-See-Liste. Bis zu meiner letzten Woche habe ich es allerdings nicht geschafft diesen Punkt abzuhaken.

Der Thjofafoss ist ein wunderschöner Wasserfall in einem Flusstal. Das Panorama mit dem Berg im Hintergrund ist beeindruckend und gerade bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang einen Besuch wert.

Der Weg zum Thjofafoss kann im Winter kühl und windig werden. Die letzten 4 Kilometer musst du zu Fuß gehen, wenn du kein geeignetes Auto hast. Der Weg lohnt sich aber!

Thjofafoss
Der atemberaubende Thjofafoss

Bruarfoss – Der schönste Wasserfall Islands

Wenn du den Bruarfoss auf deiner Tour durch den Golden Circle mitnehmen willst, dann solltest du den ganzen Tag für die Tour einplanen. Je früher du in deine Golden Circle Tour startest, desto besser.

Der Bruarfoss ist nicht der größte, stärkste oder höchste Wasserfall auf Island und wird deshalb oft ausgelassen. Seine Art und der blaue Strom in seiner Mitte machen ihn allerdings zum schönsten Wasserfall Islands.

Der Bruarfoss ist und bleibt mein Favorit unter den Wasserfällen. Der blaue Strom in seiner Mitte ist einzigartig.

UnterkunftstippFarmhotel Efstidalur

Bruarfoss Wasserfall
Der Bruarfoss mit seinem blauen Strom in der Mitte

Die bekannten Island-Highlights

Die ersten 11 Tipps in diesem Artikel waren eher unbekannte Sehenswürdigkeiten in Island. Natürlich wirst du dich bei deiner Reise nicht nur auf die Geheimtipps stürzen, sondern vor allem auch die Highlights in Island erkunden.

Deshalb werfen wir jetzt noch einen Blick auf die berühmten und typischen Sehenswürdigkeiten Islands.

Sehenswürdigkeiten in Reykjavík

Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und hat natürlich auch einige Highlights zu bieten. Wenn du möglichst viel in kurzer Zeit sehen möchtest, schau dir unbedingt mal die Touren auf rent-a-guide für die Region Reykjavík an.

Sun Voyager

Die Skulptur eines Wikingerschiffs ist besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein Hingucker.

 

Sun Voyager
Die Sun Voyager in Reykjavík ist ein großartiger Fotospot

Perlan

Nicht nur das Gebäude selbst ist sehenswert. Vom Dach aus hast du einen wunderbaren Blick in alle Himmelsrichtungen.

 

Reykyavik Fotospot
Perlan, Reykyavik

Harpa – Opernhaus in Reykjavik

Die Oper von Reykjavik ist architektonisch wundervoll. Ein gut aussehender Himmel gibt dem Ganzen den Rest.

 

Reykjavík Oper
Opernhaus in Reykjavík

Sehenswürdigkeiten im Golden Circle

Thingvellir

Thingvellir ist ein Riss zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen tektonischen Platte. Besonders beeindruckend ist er von einem hohen Standpunkt aus, wenn man einen weiten Blick über den Riss hat, der sich durch Island zieht.

Thingvellir
Thingvellir

Gullfoss Wasserfall

Der Gullfoss Wasserfall ist einer der bekanntesten Wasserfälle in Island.

UnterkunftstippJaðar – The Old House.

Geysir

DER Geysir ist der Namensgeber aller Geysire. Von ihm wurde das deutsche Wort „Geysir“ abgeleitet. Auf Isländisch heißt allerdings nur dieser eine so.

UnterkunftstippLitli Geysir

Geysir Island
Der Geysir beim Ausbruch. Rechts daneben: Die aufgereihten Fotografen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Island

Kirkjufellsfoss

Links befindet sich der Wasserfall Kirkjufellsfoss, rechts der Berg Kirkjufell im Hintergrund. Diese Szenerie ist eines der wohl beliebtesten Fotomotive auf Island.

UnterkunftstippGrundarfjordur Guesthouse and Apartments

Kirkjufell
Kirkjufell

Dynjandi

Der bekannteste Wasserfall der Westfjorde. Im Winter wird er oft unzugänglich, wenn die Straßen wegen Schnee und Glätte gesperrt sind. Zum Größenvergleich beachte man die Person unten rechts im Bild.

Dynjandi
Dynjandi

Eishöhlen im Vatnajökull

Nur im Winter zugänglich sollten die Eishöhlen definitiv auf der Liste jedes Fotografen stehen. Alleine sollte man diese nicht erkunden. Das ist gefährlich und leichtsinnig.

Eishöhle Island
Waterfall Ice Cave Selfie. Das Endresultat. Ein wahnsinniger Blick und eine schöne Erinnerung.

Jökulsarlon

Jökulsarlon ist die Gletscherlagune im Südosten von Island und das Beeindruckendste, was du an Eisbergen sehen wirst, wenn du einen Trip entlang der Ringstraße machst.

Auf der anderen Straßenseite der Gletscherlagune ist ein schwarzer Strand. Eisstücke treiben von der Gletscherlagune ins Meer und werden von den Gezeiten wieder angespült. Eines der beliebtesten Ziele für Fotografen.

Jökulsarlon
Eisstrand Jökulsarlon

Die Schwarzen Strände bei Vík

Die schwarzen Strände bei Vik wirken auf Fotos sehr unwirklich. Nicht nur die Basaltklippen, auch der Strand ist auf Grund des schwarzen Sandes ein Muss.

Schwarze Strände Island
… wenn dann eine gelbe Regenjacke ins Bild kommt wirds richtig cool.

Navy Airplane Wrack

Das abgestürzte Flugzeugwrack der US NAVY ist mittlerweile eine beliebte Sehenswürdigkeit in Island. Alleine ist man dort mittlerweile sehr selten. Versuch es einmal bei Nacht, denn auch dann ist das Wrack einen Besuch mehr als wert.

Flugzeugwrack Island
Solheimarsandur Airplane Wreck

Seljalandsfoss

Neben Gullfoss ist der Seljalandsfoss der beliebteste Wasserfall Islands. Ein Weg führt direkt hinter dem Wasserfall entlang.

Wie viel Zeit solltest du für Island einplanen?

Ich habe auf Island viele Menschen getroffen, die der Meinung waren einen entspannten Trip entlang der Ringstraße in 5 Tagen durchziehen zu können. Ohne Gebiete komplett zu streichen, ist das leider unmöglich.

Meine ersten 10 Tage auf Island habe ich einen Road-Trip entlang der Ringstraße gemacht. Selbst bei 10 Tagen haben wir einiges verpasst. Allerdings kannst du in 10 Tagen mit einer guten Planung schon vieles sehen und die ganze Reise deutlich entspannter angehen.

24 Island-Sehenswürdigkeiten – Ist das alles?

Du kennst nun meine persönlichen Highlights auf Island. Insgesamt 24 Orte habe ich dir in diesem Artikel vorgestellt. Hast du damit alles Interessante auf Island gesehen? Wohl kaum.

Die Landschaft befindet sich im ständigen Wandel, das Wetter ist jedes Mal anders und ich habe ein paar Dinge nicht sehen können, obwohl ich 2015 für drei Monate auf Island war. Schon alleine das Hochland ist vermutlich einen eigenen Urlaub wert.

Hast du Fragen? Welches sind deine Lieblings-Sehenswürdigkeiten in Island?

Hast du Fragen? Warst du auch schon mal in Island und hast noch weitere Geheimtipps, die in meiner Liste fehlen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Ich wünsche dir gutes Reisen und hoffe dieser Beitrag hat dir Island schmackhaft gemacht oder deine Island-Planung um ein paar Punkte erweitert.

Allezeit gutes Licht! Niklas

16 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Ohhhh <3 <3
    Die Fotos sind ja traumhaft. Unglaublich wie abwechslungsreich Island ist – so eine kleine Insel, aber soo viele magische Orte. Island steht auch schon lange auf meiner Reiseliste. Was ich immer wieder höre, dass man ohne Auto nicht viel rumkommt. Habt ihr diese Erfahrung auch gemacht? Gibt es öffentlichen Verkehr – auch in entlegeneren Orten?

  2. Den Kommentar wegen eines technischen Problems erst jetzt gerade gesehen :-D Erstmal danke für das Lob an die Fotos!

    Zu deiner Frage kann ich als Autor dieses Artikels ja einfach mal was schreiben: Das einfachste Verkehrsmittel ist tatsächlich das Auto. Es gibt entlang der Ringstraße (Road 1) allerdings auch Busse. Wie oft und zu welchen Jahreszeiten die fahren und wo die halten musst du allerdings recherchieren. Darüber hinaus kann man gerade im Sommer natürlich wunderbar wandern gehen. Wie du sagst ist die Insel nicht so groß. Island zu Fuß erkunden steht definitiv bei mir noch auf „der Liste“ ;) Abseits der Ringstraße wird es glaube ich schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ins Hochland sowieso.

    Ich habe auch viele getroffen, die getremmpt sind. Man mag zwar denken, dass einem nicht viele Autos begegnen, aber gerade an der Ringstraße ist das eigentlich nicht der Fall und man wird – oft auch aus Mitleid – relativ schnell mitgenommen.

    TL/DR: Das Auto ist die einfachste, aber definitiv nicht die einzige Art um auf Island herum zu kommen.

  3. Super Beitrag mit vielen neuen Anregungen! Ich war zwar erst vor ein paar Monaten in Island, aber wo ich diesen Artikel lese, will ich gleich wieder hin. Es gibt doch noch zu viele Dinge, die ich noch nicht gesehen habe. :D
    Allein das Bild vom Hafragilsfoss Flusstal sieht einfach nur atemberaubend aus! Gerade diese weiten Landschaften haben mich an Island mit am meisten fasziniert.

    • Hallo Lukas,

      nach diesem Beitrag war ich inzwischen noch einmal auf Island und habe noch ein paar sehr schöne Dinge entdeckt, die man nicht vergessen sollte. Gljufur beispielsweise, aber ich meine diesen auf deinem Profilbild auch zu sehen, oder? :) Die Wanderung dort hin war ein Abenteuer, weil der Fluss schon relativ hoch stand, doch der Ausblick: Einfach der Hammer. Vielleicht mache ich mal ein Follow-Up zu diesem Artikel ;)

      Freut mich, dass dich dieser Artikel dazu anregt direkt wieder hin zu fahren. Ich war erst im Oktober da und will schon wieder hin :-D

  4. Atemberaubende Bilder!!! Besser als jeder Reiseführer und die anstehende Island Reise um zu planen. Habe regelrecht Gänsehaut bei diesen Ausnahmen bekommen. Unglaublich talentiert!!!!
    Da steigt meine Vorfreude umso mehr den in ein paar Wochen geht es los.:)

    • Hej Sophie. Das sind doch Worte, schönere könnte ich sie als Autor und Fotograf nicht hören. Hab mich sehr darüber gefreut.

      Dir wünsche ich ganz viel Spaß auf Island und ich bin mir sicher Du wirst jede Sekunde genießen. Ich bin etwas neidisch, da Island für mich dieses Jahr ausfallen muss.

      Danke für deinen Kommentar :)

  5. Hallo, danke für die tollen Fotos und guten Kommentare – das macht Lust auf Island. Ich möchte im Winter (über Silvester) für 5-7 Nächte mit einer Freundin nach Island. Welche Orte würdest du für eine Wintertour in angegebener Zeit empfehlen. Ist es taktisch gut eine Unterkunft in der Mitte der Highlights zu wählen und von dort Tagestouren zu machen oder täglich weiter zu fahren. Sollte es uns gefallen werden wir sicher wiederkommen, ist also als erster schöner Eindruck gedacht. Ich muss also nicht alles sehen – weniger ist oft mehr! Danke für deine Hilfe. Gruß, André

    • Hallo André. Das kommt ein wenig darauf an, ob du Silvester in Reykjavik oder woanders verbringen willst. Da es aber im tiefsten Winter ist würde ich etwas weniger einplanen, als ich auf meiner Herbsttour (http://www.tripaphy.com/7-highlights-auf-island-die-du-im-herbst-gesehen-haben-solltest/).

      Es kann zum Beispiel gut sein, dass du gar nicht so weit rum kommst. Gut ist dann zum Beispiel dir im Süden von Island ein paar Highlights heraus zu suchen und vllt einen zentralen Ausgangspunkt zu suchen.

      Als Beispiel habe ich ein paar Tage in Hof (nicht Hofn) verbracht und bin von dort aus in Richtung Skaftafell, Svinjafelljokull, Jokulsarlon und für eine Eishöhlentour zu Local Guide (http://www.localguide.is) aufgebrochen. Das wäre für dich – wenn dir Straßen frei sind vllt eine gute Idee.

      Ansonsten halt dir aber Notfallprogramm für Reykjavik parat, falls du gar nicht raus kommst. Nordlichter kannst du auch dort in der Region sehen. Ich würde euch empfehlen JEDE Nacht euer Glück zu versuchen :)

      Ich denke damit hast du ein paar gute Tipps für deine Wintertour und ich wünsche euch viel Spaß :)

  6. Hach,

    Island ist schon einfach toll. Wir waren 2015 auf Island, damals war es schon voll. Das muss ja inzwischen noch viel krasser geworden sein. Trotzdem wollen wir 2018 wieder hin. Super Tipps hast du da, einige kannten wir noch nicht. Wir sind gespannt :-)

    Viele Grüße
    Florian

    • Hallo Flo,

      es freut mich, dass dir meine Tipps gefallen. Zwischen 2015 und 2016 war schon eine deutliche Veränderung festzustellen. Soweit ich weiß rechnet Island weiter mit einem deutlichen Zuwachs des Tourismus. Ich hoffe, dass das was Island ausmacht darunter nicht irgendwann erheblich leidet. Dieses Jahr habe ich es nicht geschafft. Nächstes möchte ich aber wieder hin. Ich drücke uns beiden die Daumen, dass es klappt :)

      Gruß,
      Niklas

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