Wir sind dreieinhalb Wochen durch Japan gereist. Vor allem die Suche nach Unterkünften in Japan war dabei nicht ganz so einfach. Hotels in Japan sind leider relativ teuer und die Hotelzimmer sind winzig klein.

In diesem Artikel stellen wir dir alle unsere Hotels vor, in denen wir auf unserer Reise übernachtet haben. Außerdem zeigen wir dir zu jedem Ort ein paar sehr gute Alternativen für jeden Geldbeutel und abschließend haben wir noch ein paar allgemeine Tipps zum Hotel buchen in Japan für dich.

Alle unsere Reiseberichte und Tipps zur Reiseplanung für Japan, findest du auf unserer Übersichtsseite Japan Reiseberichte.

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Unsere Hotels in Japan

Wir haben alle unsere Hotels über booking.com gebucht. Ein großer Vorteil dort ist, dass du die meisten Unterkünfte bis wenige Tage vor deinem Aufenthalt kostenfrei stornieren kannst und du somit trotzdem flexibel bleibst, falls du deinen Reiseplan kurzfristig ändern möchtest.

Wie schon erwähnt sind die Hotelpreise in Japan ziemlich hoch, gerade in den Hauptreisezeiten im Frühling und Herbst. Alle unsere Hotels waren durchschnittliche Mittelklassehotels in einer guten Lage. Wir waren während der Kirschblüte in Japan, haben relativ kurzfristig gebucht und dementsprechend Höchstpreise bezahlt.

Wenn du früh buchst oder außerhalb der Hauptreisezeit in Japan bist, sind die Hotels wahrscheinlich deutlich günstiger als bei uns.

Unsere Hotels in Tokio

In Tokio haben wir in zwei unterschiedlichen Hotels übernachtet. Zunächst waren wir 8 Nächte im Super Hotel Lohas Akasaka, bevor wir zum Abschluss noch für zwei Nächte im noblen Intercontinental Tokyo Bay absteigen durften.

Super Hotel Lohas Akasaka

Super Hotel ist eine japanische Hotelkette, die für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Allein in Tokio gibt es fast 20 Super Hotels.

Unser Hotel lag im Viertel Akasaka, das strategisch sehr gut gelegen ist, um alle Sehenswürdigkeiten in Tokio gut zu erreichen. Die U-Bahn ist 5 Minuten entfernt und rund um das Hotels gibt es zahlreiche Restaurants, Bars und Supermärkte. Die Lage war also absolut perfekt.

Das Zimmer ist mit 11 qm sehr klein, das ist für ein Hotel dieser Preisklasse in Tokio allerdings normal. Wer mit sehr großen Koffern reist, wird hier allerdings Probleme haben, alles unterzubekommen. Die Einrichtung ist aber sehr modern, lediglich das Bett war etwas unbequem. Da hatten wir offenbar Pech, denn in den Bewertungen werden die Betten oft gelobt.

Durch die sehr kleine Größe des Zimmers, haben wir auf Fotos verzichtet. Am besten schaust du dir die Fotos des Hotels auf booking.com an.

Das Hotel verfügt außerdem über ein eigenes Onsen, ein traditionelles, heißes Badehaus. Es gibt getrennte Nutzungszeiten für Männer und Frauen, wir haben es aber nicht selbst ausprobiert.

Pro Nacht haben wir für ein Doppelzimmer 141 Euro bezahlt. Fazit: Empfehlenswert.

Zum Hotel: Super Hotel Lohas Akasaka.

Intercontinental Tokyo Bay

Auf Einladung von IHG Hotels durften wir im Anschluss noch zwei Nächte im Intercontinental Tokyo Bay verbringen. Das ist natürlich im Vergleich zu unserem 11 qm-Zimmer ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Die Zimmer im Intercontinental sind geräumig, ebenfalls modern eingerichtet und die Aussicht auf die Bucht und die Rainbow Bridge ist einfach der Hammer!

Vom Hotel aus gelangt man fußläufig zum berühmten Tsukiji-Fischmarkt und über die Bahn fast direkt vor der Tür gelangt man schnell in alle anderen Stadtteile Tokios. Fazit: Sehr geil!

Zum Hotel: Intercontinental Tokyo Bay.

Unser Zimmer im 17. Stock des Intercontinental Tokyo Bay Hotels.
Unser Zimmer im 17. Stock des InterContinental Tokyo Bay Hotels.

 

Aussicht auf Tokio Bay von unserem Zimmer im Intercontinental Tokio Bay im 17. Stock
Aussicht auf Tokio Bay von unserem Zimmer im InterContinental Tokio Bay im 17. Stock

Weitere Hotels in Tokio

Da Tokio riesig und unübersichtlich ist, haben wir für die Hotelsuche einen eigenen Artikel geschrieben. Darin stellen wir dir die einzelnen Stadtteile vor, zeigen dir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Viertel und geben dir jeweils drei Hoteltipps für jeden Geldbeutel.

Unser Hotel in Osaka

In Osaka ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Hotels zum Glück etwas besser als in Tokio. Hier bekommst du für dein Geld also etwas mehr Platz.

Hotel Cordia

Wir haben in Osaka im Hotel Cordia übernachtet. Das Hotel ist relativ neu. Die Einrichtung der Zimmer ist modern und auch das Bett war sehr bequem. In der Lobby gibt es einen Kaffeeautomaten, an dem du dir kostenlos Kaffee und auch Tee machen kannst. Das haben wir natürlich ausgiebig genutzt.

Die Lage ist ebenfalls gut. Direkt vor der Tür ist eine U-Bahnstation der Yotsubashi Line. Von dort ist es eine Station bis Nishi-Umeda und drei Stationen bis zur Namba Station. Das sind zwei der wichtigsten Punkte für Besucher in Osaka.

Pro Nacht haben wir 147 Euro gezahlt und dafür immerhin ein sehr schickes 18 qm großes Zimmer bekommen. Fazit: Absolute Empfehlung!

Zum Hotel: Hotel Cordia Osaka.

Hotel Cordia in Osaka
Hotel Cordia in Osaka

 

Hotel Cordia in Osaka
Hotel Cordia in Osaka

Weitere Hotels in Osaka

Natürlich gibt es auch in Osaka für jeden Geldbeutel noch andere empfehlenswerte Hotels:

Noch mehr Infos über Osaka: Osaka Tipps und Sehenswürdigkeiten.

Unser Hotel in Kyoto

In Kyoto hatten wir eigentlich ein Apartment über AirBnB gebucht. Die Wohnung war leider komplett unzumutbar, sodass wir abends um acht noch schnell ein anderes Hotel finden mussten. Bei booking.com waren tatsächlich schon 97 % der Hotels ausgebucht, aber wir haben trotzdem noch etwas gefunden.

Tabiya Hotel

Eigentlich dachten wir ja, kleiner als in Tokio kann ein Hotelzimmer nicht mehr sein. Weit gefehlt. Im Tabiya Hotel hatten wir ganze 9 qm zur Verfügung, inklusive Badezimmer natürlich.

Dafür war das Bett aber sehr bequem und die Einrichtung sehr neu und modern. Mit großen Gepäck wäre es aber auch hier wieder schwierig geworden.

Die Lage war dafür hervorragend. Das Hotel liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Karasuma Dori, die sowas wir die Hauptstraße von Kyoto ist. U-Bahn, Restaurants und sogar einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind vom Hotel fußläufig erreichbar.

Für unser winziges Zimmer mussten wir schlappe 144 Euro pro Nacht auf den Tisch legen.

Unser Tipp: Wir haben im Zimmer Tsuyukusa und haben uns sehr wohl gefühlt. Die Zimmer Wakaba, Tsusjukusa, Kaki und Matsuba sind alle nach vorne zur Straße raus und haben ein großes Panoramafenster. Das hat unser Zimmer sehr gemütlich und vor allem sehr hell gemacht. Die Zimmer nach hinten raus Koiai, Akane und Sakura haben nur ein kleines Fenster.

Auch hier haben wir auf Grund der Größe des Zimmers keine Fotos gemacht, die Fotos auf booking.com zeigen die Zimmer aber sehr gut. Fazit: Wenn dich die geringe Größe nicht stört, ist das Hotel absolut empfehlenswert!

Zum Hotel: Tabiya Hotel.

Das Tabiya Hotel hat nur acht Zimmer.

Weitere Hotels in Kyoto

Kyoto ist das wichtigste Touristenziel in Japan. Entsprechend viele Hotels gibt es hier, die aber zu den Hauptreisezeiten trotzdem oft ausgebucht sind.

Günstige Hostels in Kyoto:

Mittelklasse-Hotels in Kyoto:

Gehobene Hotels in Kyoto:

Noch mehr Tipps für Kyoto: Kyoto Tipps und Sehenswürdigkeiten.

Unser Hotel in Hiroshima

Hiroshima war eine Wohltat für unseren Geldbeutel, denn hier gab es doch tatsächlich für unter 100 Euro annehmbare Hotels.

Hotel Washington

Das Hotel Washington liegt mitten im Zentrum von Hiroshima. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind vom Hotel fußläufig zu erreichen und an Restaurants ist natürlich auch kein Mangel.

Das Hotel erschien recht neu, unser Zimmer war mit 18 qm für japanische Verhältnisse sehr geräumig und das Bett war bequem. Lediglich die Bettdecke war etwas eigenartig. Nur ein dünnes Bettlaken trennte uns von der Bettdecke, die keinen Bezug hatte. Aber das ist hier jetzt Jammern auf hohem Niveau.

Pro Nacht haben wir hier nur 75 Euro bezahlt, also ungefähr halb so viel wie an allen anderen Orten. Fazit: Empfehlenswert!

Zum Hotel: Hotel Washington Hiroshima.

Weitere Hotels in Hiroshima

Diese drei Hotels verschiedener Preisklassen sind ebenfalls empfehlenswert:

Noch mehr Infos über Hiroshima: Hiroshima Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Unser Hotel in Miyajima

Die letzte Nacht unserer Reise haben wir auf der kleinen Insel Miyajima verbracht, die sich in der Nähe von Hiroshima befindet. Tagsüber wird die Insel von Touristen förmlich überrannt.

Da fast alle Besucher nur für einen Tagesausflug von Hiroshima aus nach Miyajima kommen, ist die Insel abends wie leergefegt.

Hotel Oyado Tsukiusagi

Auf Miyajima haben wir in einem Ryokan, einem traditionellen japanischen Hotel, übernachtet. Die Zimmer sind mit Bastmatten ausgelegt, die Wände sind aus Bambus und man schläft auf Futons, die auf dem Boden liegen. Die Futons sind bequemer als sie aussehen, aber nicht vergleichbar mit einem bequemen Bett.

Das Hotel ist ein kleiner Familienbetrieb mit nur drei Zimmern und die Besitzer sind sehr herzlich, auch wenn sie nur ein kleines bisschen Englisch sprechen. Bei der Ankunft hat die Besitzerin mit einer Instax-Kamera ein Sofortbild von uns gemacht, das dann direkt an die Wand mit allen Gästen kam.

Die Lage ist perfekt. Das Hotel liegt direkt am Pier und nur eine Minute von der Hauptstraße mit allen Restaurants entfernt.

Für die Nacht haben wir dort 113 Euro bezahlt.

Zum Hotel: Oyado Tsukiusagi Miyajima

Hotel Oyado Tsukiusago in Miyajima
Hotel Oyado Tsukiusago in Miyajima (fotografiert mit dem Huawei p9)

Weitere Hotels auf Miyajima

Die Auswahl an Hotels auf Miyajima ist nicht besonders groß. Trotzdem gibt es auch hier Optionen für jeden Geldbeutel.

Unsere Tipps zum Hotel buchen in Japan

Abschließend möchten wir dir noch ein paar allgemeine Tipps zum Buchen von Hotels in Japan geben, damit deine Reise ein voller Erfolg wird.

#1 Buche frühzeitig

Westliche Besucher sind in Japan eher eine Minderheit. Trotzdem sind die Hotels immer gut gebucht. Chinesen, Koreaner und vor allem die Japaner selbst reisen sehr viel durchs Land und buchen ihre Hotels meistens viele Monate im Voraus.

Wenn du deine Reise planst, solltest du deshalb so früh wie möglich deine Hotels buchen. Bei booking.com kannst du die meisten Buchungen noch stornieren, sodass du trotz der frühen Buchung flexibel bleibst.

Wenn du zu knapp buchst, wird die Auswahl an freien Hotels vor allem im Frühling und Herbst sehr knapp und die Preise werden natürlich auch nicht niedriger.

#2 Achte auf Nichtraucherzimmer

In Japan gibt es in vielen Hotels Raucherzimmer und Nichtraucherzimmer. Achte bei der Buchung darauf, dass du ein Nichtraucherzimmer erwischst, außer natürlich du möchtest ein Raucherzimmer.

Bei der Zimmerauswahl steht es immer dabei, ob du ein Raucher- oder Nichtraucherzimmer buchst. Wenn nichts dabei steht, handelt es sich in der Regel um ein Nichtraucherhotel.

#3 Lage, Lage, Lage

Achte bei der Buchung deiner Hotels auf eine gute Lage. Natürlich ist es günstiger, ein Hotel etwas außerhalb zu buchen. Die Preisersparnis erkaufst du dir aber mit langen Fahrtzeiten in vollen Bussen und Bahnen. Da ist es meistens sinnvoll, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und ein Hotel in guter Lage zu buchen.

Die von uns vorgestellten Hotels sind alle gut gelegen. Die kannst du also bedenkenlos buchen.

#4 Reduziere dein Gepäck

Gerade in Tokio und Kyoto sind die Hotelzimmer wirklich winzig. Wir waren mit einem großen Rucksack und einem kleinen Handgepäck-Trolley unterwegs und das war in diesen Zimmern schon das Maximum, was wir dort unterkriegen konnten.

Wenn du mit zwei großen Koffern unterwegs bist, hast du in den kleinen Räumen wirklich ein Problem. Schränke gibt es oft Regel nicht und der Platz ist meistens so begrenzt, dass du einen großen Koffer maximal auf dem Bett öffnen kannst.

Du hast also zwei Alternativen: Weniger Gepäck mitnehmen oder größere, und damit teurere Zimmer buchen.

#5 Frühstück buchen oder nicht?

Frühstück ist in japanischen Hotels nur sehr selten im Zimmerpreis inbegriffen. In der Regel muss es separat dazu gebucht werden. Das Frühstücksangebot ist allerdings, außer in den Luxushotels, nicht auf den westlichen Geschmack angepasst.

Da das Preis-Leistungs-Verhältnis oft auch nicht gerade das Beste war, haben wir alle unsere Zimmer ohne Frühstück gebucht. In den großen Städten haben wir dann meisten in Coffeeshops wie Starbucks gefrühstückt oder uns etwas in den vielen Supermärkten vor Ort gekauft.

#6 Kosmetikartikel für Frauen

In einigen Hotels haben wir beim Check-In einen kleinen Beutel mit Cremes und Kosmetikartikeln für Frauen bekommen. Das ist zwar sehr nett, trotzdem würden wir von der Benutzung eher abraten.

Viele Kosmetikartikel in Asien enthalten Weißmacher, denn eine möglichst helle Haut gilt in Asien als besonders schön. Da man meistens nicht entziffern kann, was in den Cremes drin ist, würden wir sie lieber nicht benutzen, außer natürlich du möchtest auch gern eine möglichst helle Haut haben.

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#7 AirBnB – Ja oder nein?

Wie schon erwähnt, hatten wir eigentlich in Kyoto ein Apartment über AirBnB gebucht. Wir haben oft gute Erfahrungen mit AirBnB gemacht und hatten wirklich schöne und günstige Apartments.

In Japan ist es aber jetzt zum zweiten Mal komplett schief gegangen und der Kundenservice von AirBnB ist da nicht besonders hilfreich. Bei den meisten Angeboten sind die Stornierungsbedingungen auch deutlich unflexibler als bei einem Hotel.

Wir werden unseren Unterkünfte deshalb nur noch in Ausnahmesituationen über Airbnb buchen und können es auch nicht mehr zu 100 Prozent empfehlen, aber prinzipiell ist das natürlich auch eine Alternative zum Übernachten.

Deine Hotel-Tipps für Japan

Warst du auch schon in Japan? Hast du auch Hotel-Empfehlungen für uns? Dann immer her damit! Wir freuen uns über alle Tipps und deinen Kommentar!

1 Kommentar - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Huhu ihr 2 :)

    Puh, bei den Preisen des Intercontinental Tokyo Bays musste ich gerade kurz schlucken…
    Mega schön, aber ich glaube, so viel Geld würde ich niemals für ein Hotel ausgeben.
    Das Hotel Cordia in Osaka sieht auch echt toll aus und da ist der Zimmerpreis dann doch echt schon deutlich humaner :D
    Ich merke mir eure Empfehlungen auf jeden Fall mal, falls es uns irgendwann doch mal nach Japan verschlägt ;)

    Schöne Grüße,
    Caro

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