Kurz und knackig
- Wir empfehlen dir für deine Reise eine Rundreise durch Japan. So kannst du am meisten vom Land, seinen Tempeln, den coolen Städten und der wunderschönen Natur sehen.
- Für eine Rundreise brauchst du natürlich mehrere Hotels. Wir zeigen dir, in welchen Hotels wir bei unserer Reise übernachtet haben, und geben dir für jede Stadt weitere Hoteltipps.
- In Tokio empfehlen wir dir das Hotel Cen, in Osaka die Fraser Residence und in Kyoto das Rinn Kiyomizu Gion.
- Unsere wichtigsten Tipps für die Hotelsuche in Japan: Buche frühzeitig, achte auf eine gute Lage und nehme nicht zu viel Gepäck mit – die Zimmer sind meist sehr klein.
Hotelpreise in Japan
Bei deiner Reiseplanung für Japan wirst du relativ schnell merken, dass die Hotelpreise in Japan ziemlich hoch sind. Gerade in den beliebten Reisezeiten für Japan im Frühling und Herbst.
Alle unsere Hotels waren durchschnittliche Mittelklassehotels in einer guten Lage. Wir waren während der Kirschblüte in Japan, haben relativ kurzfristig gebucht und dementsprechend Höchstpreise bezahlt.
Wenn du früh buchst oder außerhalb der Hauptreisezeit in Japan bist, sind die Hotels wahrscheinlich deutlich günstiger als bei uns.
Wir geben dir unten noch weitere Tipps zur Hotelsuche in Japan.
Unsere Hotels in Tokio
Zuallererst haben wir in Tokio übernachtet. Hier hatten wir zwei unterschiedliche Hotels. Zunächst waren wir 8 Nächte im Super Hotel Lohas Akasaka, bevor wir zum Abschluss noch für zwei Nächte im noblen Intercontinental Tokyo Bay absteigen durften.
Super Hotel Lohas Akasaka
Super Hotel ist eine japanische Hotelkette, die für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Allein in Tokio gibt es fast 20 Super Hotels.
Unser Hotel lag im Viertel Akasaka, das strategisch sehr gut gelegen ist, um alle Sehenswürdigkeiten in Tokio gut zu erreichen. Die U-Bahn ist 5 Minuten entfernt und rund um das Hotels gibt es zahlreiche Restaurants, Bars und Supermärkte. Die Lage war also absolut perfekt.
Das Zimmer ist mit 11 Quadratmetern sehr klein, das ist für ein Hotel dieser Preisklasse in Tokio allerdings normal. Wer mit sehr großen Koffern reist, wird hier allerdings Probleme haben, alles unterzubekommen.
Die Einrichtung ist aber sehr modern, lediglich das Bett war etwas unbequem. Da hatten wir offenbar Pech, denn in den Bewertungen werden die Betten oft gelobt.
Durch die sehr kleine Größe des Zimmers, haben wir auf Fotos verzichtet. Am besten schaust du dir die Fotos des Hotels auf booking.com an.
Das Hotel verfügt außerdem über ein eigenes Onsen, ein traditionelles, heißes Badehaus. Es gibt getrennte Nutzungszeiten für Männer und Frauen, wir haben es aber nicht selbst ausprobiert.
Pro Nacht haben wir für ein Doppelzimmer 141 Euro bezahlt.
Fazit: Empfehlenswert.
Intercontinental Tokyo Bay
Auf Einladung von IHG Hotels durften wir im Anschluss noch zwei Nächte im Intercontinental Tokyo Bay verbringen. Das ist natürlich im Vergleich zu unserem 11 Quadratmeter-Zimmer ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Die Zimmer im Intercontinental sind geräumig, ebenfalls modern eingerichtet und die Aussicht auf die Bucht und die Rainbow Bridge ist einfach der Hammer!
Vom Hotel aus gelangt man fußläufig zum berühmten Tsukiji-Fischmarkt und über die Bahn fast direkt vor der Tür gelangt man schnell in alle anderen Stadtteile Tokios.
Fazit: Sehr geil!
Zum Hotel Intercontinental Tokyo Bay


Weitere Hotels in Tokio
Da Tokio riesig und unübersichtlich ist, haben wir für die Hotelsuche zwei eigene Artikel geschrieben. Darin stellen wir dir die einzelnen Stadtteile vor, zeigen dir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Viertel und geben dir Hoteltipps für jeden Geldbeutel.
Unser Hotel in Osaka
Als Nächstes sind wir mit der Bahn durch Japan weitergefahren und haben in Osaka übernachtet. Hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Hotels zum Glück etwas besser als in Tokio. Hier bekommst du für dein Geld also etwas mehr Platz.
Hotel Cordia
Wir haben in Osaka im Hotel Cordia übernachtet. Das Hotel ist relativ neu. Die Einrichtung der Zimmer ist modern und auch das Bett war sehr bequem.
In der Lobby gibt es einen Kaffeeautomaten, an dem du dir kostenlos Kaffee und auch Tee machen kannst. Das haben wir natürlich ausgiebig genutzt.
Die Lage ist ebenfalls gut. Direkt vor der Tür ist eine U-Bahnstation der Yotsubashi Line.
Von dort ist es eine Station bis Nishi-Umeda und drei Stationen bis zur Namba Station. Das sind zwei der wichtigsten Punkte für Besucher in Osaka.
Pro Nacht haben wir 147 Euro gezahlt und dafür immerhin ein sehr schickes 18 Quadratmeter großes Zimmer bekommen.
Fazit: Absolute Empfehlung!


Weitere Hotels in Osaka
Natürlich gibt es auch in Osaka für jeden Geldbeutel noch andere empfehlenswerte Hotels. Dafür haben wir dir auch einen eigenen Artikel geschrieben.
Lies auch:
Unser Hotel in Kyoto
Eigentlich wollten wir in einem Apartment über AirBnB in Kyoto übernachten. Die Wohnung war leider komplett unzumutbar, sodass wir abends um acht noch schnell ein anderes Hotel finden mussten. Bei booking.com waren tatsächlich schon 97 % der Hotels ausgebucht, aber wir haben trotzdem noch etwas gefunden.
Tabiya Hotel
Hinweis: Das Tabiya Hotel ist leider aktuell geschlossen und wir wissen nicht, ob es wieder öffnen wird. Weiter unten findest du aber noch weitere Hoteltipps für Kyoto, da ist bestimmt etwas für dich dabei!
Eigentlich dachten wir ja, kleiner als in Tokio kann ein Hotelzimmer nicht mehr sein. Weit gefehlt. Im Tabiya Hotel hatten wir ganze 9 Quadratmeter zur Verfügung, inklusive Badezimmer natürlich.
Dafür war das Bett aber sehr bequem und die Einrichtung sehr neu und modern. Mit großen Gepäck wäre es aber auch hier wieder schwierig geworden.
Die Lage war dafür hervorragend. Das Hotel liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Karasuma Dori, die sowas wir die Hauptstraße von Kyoto ist. U-Bahn, Restaurants und sogar einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind vom Hotel fußläufig erreichbar.
Für unser winziges Zimmer mussten wir schlappe 144 Euro pro Nacht auf den Tisch legen.
Unser Tipp: Wir haben im Zimmer Tsuyukusa geschlafen und haben uns sehr wohl gefühlt. Die Zimmer Wakaba, Tsusjukusa, Kaki und Matsuba sind alle nach vorne zur Straße raus und haben ein großes Panoramafenster. Das hat unser Zimmer sehr gemütlich und vor allem sehr hell gemacht. Die Zimmer nach hinten raus Koiai, Akane und Sakura haben nur ein kleines Fenster.
Auch hier haben wir aufgrund der Größe des Zimmers keine Fotos gemacht, die Fotos auf booking.com zeigen die Zimmer aber sehr gut.
Fazit: Wenn dich die geringe Größe nicht stört, ist das Hotel absolut empfehlenswert, nur zurzeit eben nicht buchbar.

Weitere Hotels in Kyoto
Kyoto ist das wichtigste Touristenziel in Japan. Entsprechend viele Hotels gibt es hier, die aber zu den Hauptreisezeiten trotzdem oft ausgebucht sind.
Wir zeigen dir in einem eigenen Artikel, welche Hotels wir dir für deine Japan Reise in Kyoto empfehlen.
Alle unsere Tipps für Hotels in Kyoto:
Unser Hotel in Hiroshima
Der Trip nach Hiroshima war eine Wohltat für unseren Geldbeutel. Es gab tatsächlich für unter 100 Euro annehmbare Hotels in Hiroshima.
Hotel Washington
Das Hotel Washington liegt mitten im Zentrum von Hiroshima. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Hiroshima sind vom Hotel fußläufig zu erreichen und an Restaurants ist natürlich auch kein Mangel.
Das Hotel erschien recht neu, unser Zimmer war mit 18 Quadratmeter für japanische Verhältnisse sehr geräumig und das Bett war bequem. Lediglich die Bettdecke war etwas eigenartig. Nur ein dünnes Bettlaken trennte uns von der Bettdecke, die keinen Bezug hatte. Aber das ist hier jetzt Jammern auf hohem Niveau.
Pro Nacht haben wir hier nur 75 Euro bezahlt, also ungefähr halb so viel wie an allen anderen Orten.
Fazit: Empfehlenswert!
Zum Hotel Washington Hiroshima
Weitere Hotels in Hiroshima
In Hiroshima gibt es noch einige andere Hotels. Welche wir dir davon noch für deine Japan-Reise empfehlen, verraten wir dir in einem eigenen Artikel.
Lies auch unsere anderen Artikel über Hiroshima:
Unser Hotel in Miyajima
Die letzte Nacht unserer Rundreise durch Japan haben wir auf der kleinen Insel Miyajima verbracht, die sich in der Nähe von Hiroshima befindet. Tagsüber wird die Insel von Touristen förmlich überrannt.
Da fast alle Besucher nur für einen Tagesausflug von Hiroshima aus nach Miyajima kommen, ist die Insel abends wie leergefegt.
Hotel Oyado Tsukiusagi
Auf Miyajima haben wir in einem Ryokan, einem traditionellen japanischen Hotel, übernachtet.
Die Zimmer sind mit Bastmatten ausgelegt, die Wände sind aus Bambus und man schläft auf Futons, die auf dem Boden liegen. Die Futons sind bequemer, als sie aussehen, aber nicht vergleichbar mit einem bequemen Bett.
Das Hotel ist ein kleiner Familienbetrieb mit nur drei Zimmern und die Besitzer sind sehr herzlich, auch wenn sie nur ein kleines bisschen Englisch sprechen.
Bei der Ankunft hat die Besitzerin mit einer Instax-Kamera ein Sofortbild von uns gemacht, das dann direkt an die Wand mit allen Gästen kam.
Die Lage ist perfekt. Das Hotel liegt direkt am Pier und nur eine Minute von der Hauptstraße mit allen Restaurants entfernt.
Für die Nacht haben wir dort 113 Euro bezahlt.
Fazit: Empfehlenswert!
Zum Hotel Oyado Tsukiusagi Miyajima

Weitere Hotels in Miyajima
Die Auswahl an Hotels auf Miyajima ist nicht besonders groß. Trotzdem gibt es auch hier Optionen für jeden Geldbeutel.
Unsere Tipps zum Hotelbuchen in Japan
Buche frühzeitig
Die Hotels in Japan sind immer gut gebucht. Und das meistens schon viele Monate im Voraus.
Das heißt für dich, dass du selbst so früh wie möglich deine Hotels buchst. Bei booking.com kannst du die meisten Buchungen noch stornieren, sodass du trotzdem flexibel bleibst.
Wenn du zu knapp buchst, wird die Auswahl an freien Hotels vor allem im Frühling und Herbst sehr knapp und die Preise werden auch nicht niedriger.
Lage, Lage, Lage
Achte bei der Buchung deiner Hotels auf eine gute Lage. Natürlich ist es günstiger, ein Hotel etwas außerhalb zu buchen. Die Preisersparnis erkaufst du dir aber mit langen Fahrtzeiten in den vollen Öffis in Japan. Da ist es meistens sinnvoll, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und ein Hotel in guter Lage zu buchen.
Die von uns vorgestellten Hotels sind alle gut gelegen. Die kannst du alle bedenkenlos buchen.
Reduziere dein Gepäck
Gerade in Tokio und Kyoto sind die Hotelzimmer oft winzig. Wir waren mit einem großen Rucksack und einem kleinen Handgepäck-Trolley unterwegs und das war in diesen Zimmern schon das Maximum, was wir dort unterkriegen konnten.
Wenn du mit zwei großen Koffern unterwegs bist, hast du in den kleinen Räumen wirklich ein Problem. Schränke gibt es oft nicht und der Platz ist meistens so begrenzt, dass du einen großen Koffer maximal auf dem Bett öffnen kannst.
Du hast also zwei Alternativen: weniger Gepäck mitnehmen oder größere, und damit teurere Zimmer buchen.
Frühstück buchen oder nicht?
Frühstück ist in japanischen Hotels nur sehr selten im Zimmerpreis inbegriffen. In der Regel muss es separat dazugebucht werden. Das Frühstücksangebot ist allerdings, außer in den Luxushotels, nicht auf den westlichen Geschmack angepasst.
Da das Preis-Leistungs-Verhältnis oft auch nicht gerade das Beste war, haben wir alle unsere Zimmer ohne Frühstück gebucht. In den großen Städten haben wir dann meistens in Coffeeshops wie Starbucks gefrühstückt oder uns etwas in den vielen Supermärkten vor Ort gekauft.
Achte auf Nichtraucherzimmer
In Japan gibt es noch in einigen Hotels Raucherzimmer und Nichtraucherzimmer. Achte bei der Buchung darauf, dass du ein Nichtraucherzimmer erwischst, außer natürlich, du möchtest ein Raucherzimmer.
Bei der Zimmerauswahl steht immer dabei, ob du ein Raucher- oder Nichtraucherzimmer buchst. Wenn nichts dabei steht, handelt es sich in der Regel um ein Nichtraucherhotel.
Kosmetikartikel für Frauen
In einigen Hotels haben wir beim Check-in einen kleinen Beutel mit Cremes und Kosmetikartikeln für Frauen bekommen. Das ist zwar sehr nett, trotzdem würden wir von der Benutzung eher abraten.
Viele Kosmetikartikel in Asien enthalten Weißmacher, denn eine möglichst helle Haut gilt in Asien als besonders schön. Da man meistens nicht entziffern kann, was in den Cremes drin ist, würden wir sie lieber nicht benutzen, außer natürlich, du möchtest auch gern eine möglichst helle Haut haben.


