Japan gilt allgemein als sehr teures Reiseland. Wir haben auch aus Kostengründen lange davor zurück geschreckt, einmal nach Japan zu fahren, aber irgendwann war das Verlangen dann doch zu groß.

Dafür können wir dir jetzt ganz genau sagen, wie teuer eine Reise nach Japan wirklich ist. Wir haben in diesem Artikel detailliert aufgeschrieben, welche Reisekosten wir in Japan hatten und mit welchen Kosten du bei deiner Reise rechnen musst.

Info: Wir waren 3,5 Wochen während der Kirschblüte in Japan und haben uns erst sehr spät um die Hotelsuche gekümmert. Die Hotelpreise sind zu dieser Zeit in Japan noch mal teurer als sonst schon.

Alle unsere Reiseberichte und Tipps zur Reiseplanung für Japan, findest du auf unserer Übersichtsseite Japan Reiseberichte.

Mehr über Japan lesen:

Japan – Geld abheben und Währung

Bevor wir aber zu den konkreten Zahlen kommen, beginnen wir erstmal mit den Basics: dem Geld in Japan.

In Japan bezahlt man mit Yen. Der Umrechnungskurs ist etwas kompliziert, aber nach einer Weile gewöhnt man sich ans Umrechnen:

100 Yen = 0,83 Euro bzw. 1 Euro = 120 Yen

In Japan wird noch relativ viel mit Bargeld bezahlt, sodass wir regelmäßig Geld abgehoben haben. Geldautomaten findet man nicht immer ganz so einfach, aber irgendwo findet sich dann doch immer einer.

Tipp: Standort im Handy anmachen und „ATM“ in Google Maps eingeben und dich so zum nächstgelegenen Bankautomaten führen lassen.

Allerdings funktionieren nicht alle Automaten mit ausländischen Karten. Wenn an einem Automaten überhaupt nichts auf Englisch dran steht, wirst du daran höchstwahrscheinlich auch kein Geld bekommen.

Mit unseren Kreditkarten, der DKB Visa und der Santander 1Plus Visa, können wir weltweit kostenlos Geld abheben, natürlich auch in Japan. Mehr zur optimalen Reisekreditkarte findest du in diesem Artikel: Die besten Kreditkarten ohne Auslandsgebühr.

Einige Automatenbetreiber berechnen zusätzlich eine Gebühr von 210 Yen (1,75 Euro) für eine Abhebung. Mit der Santander-Karte bekommst du diese Gebühr aber auf Antrag sogar zurück erstattet.

An Automaten der Japanischen Post (JP) und der Seven Bank (gehört zur Supermarktkette 7/11) wird keine Gebühr erhoben.

Japan Geld
Es gibt drei Scheine und 6 Münzen.

 

Geldautomat in Japan
So oder so ähnlich sehen die Geldautomaten in Japan aus.

Preise in Japan: So viel kostet Japan

Auch wenn Japan nicht ganz zu Unrecht als teures Reiseland gilt, ist es aber auch nicht in allen Belangen teuer. Wir haben einfach mal die Preise für verschiedene Sachen mit den Preisen in Deutschland verglichen und zeigen dir, was in Japan teurer ist, was billiger ist und was genau so viel kostet wie in Deutschland.

Das ist in Japan günstiger als in Deutschland

Sushi – Sushi essen ist in Japan nicht nur wesentlich leckerer, sondern auch günstiger als in Deutschland. In einem Running Sushi bekommst du einen Teller mit 2 Nigiri schon ab 108 Yen (0,90 Euro). Für unter 10 Euro kannst du dich dort schon richtig satt essen. Natürlich gibt es auch wesentlich teureres Sushi, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Japan viel besser als in Deutschland.

U-Bahn fahren – Öffentliche Verkehrsmittel in den Städten sind insgesamt günstiger als in Deutschland. In den großen Städten kostet eine Fahrt mit der U-Bahn umgerechnet 1,50 Euro bis 2,00 Euro. Dafür kriegt man in deutschen Großstädten mit viel Glück noch ein Kurzstreckenticket.

Öffentliche Toiletten – Das macht vielleicht nicht wirklich viel aus in der Reisekasse, ist aber trotzdem sehr angenehm. In Japan gibt es nicht nur überall öffentliche Toiletten, sie sind auch meistens sauber und immer kostenlos.

U-Bahn fahren Japan
U-Bahn fahren in Japan ist im Vergleich zu Deutschland günstiger.

Das ist in Japan teurer als in Deutschland

Hotels – Ein leider nicht ganz unerheblicher Punkt bei den Reisekosten, sind die Preise für Übernachtungen. Vor allem die Kosten für Hotels in Tokio, Osaka und Kyoto sind deutlich höher als in Deutschland. Ein einfaches Mittelklassezimmer, dass nicht selten nur um die 10 Quadratmeter groß ist, kostet zwischen 120 und 160 Euro pro Nacht. Betten in Hostels kosten ab 30 Euro pro Nacht. In unserem Japan Hotel-Tipps Artikel haben wir dir alle unsere Hotels aufgelistet und geben dir generelle Tipps zur Hotelbuchung in Japan.

Bier – Bier ist in Restaurants und Bars in Japan relativ teuer. Die Preise für ein kleines Bier (ca. 0,35 Liter) variieren zwischen 350 und 1.000 Yen (3-8 Euro). Bei Wein und Cocktails ist das Preisniveau nicht so hoch.

Westliches Essen – Wenn du während deiner Japan-Reise Lust auf eine Pizza oder einen Burger hast, musst du tiefer in die Tasche greifen als in Deutschland. Preise von 15 Euro aufwärts sind hier keine Seltenheit.

Unser Zimmer im 17. Stock des Intercontinental Tokyo Bay Hotels.
Zwei Tage durften wir im Intercontinental Hotel Tokyo Bay übernachten.

Das kostet in Japan genauso viel wie in Deutschland

Zug fahren – Bahnfahren in Japan ist schnell und bequem, aber leider ungefähr genauso teuer wie in Deutschland. Eine Fahrt von Tokio nach Hiroshima (800 km) kostet umgerechnet 155 Euro, also ungefährt genauso viel wie eine Fahrt mit dem ICE von Hamburg nach München (800 km, 145 Euro).

Elektronik – Natürlich haben wir in der Heimat der großen Kamerahersteller auch mal geschaut, ob dort vielleicht das ein oder andere Schnäppchen drin ist. Ist es leider nicht. Kameras, Objektive und andere Elektronik kostet in etwa so viel wie in Deutschland. Auch wenn es vielleicht mal ein kleines bisschen günstiger ist, würden wir vom Kauf einer Kamera oder anderem elektronischem Equipment in Japan abraten, da es in Garantiefällen schwer wird, wenn die Sachen im Ausland gekauft wurden.

Regionalbahn in Japan
Zugfahren in Japan.

Unsere Reisekosten in Japan

So, jetzt machen wir uns wie versprochen nackig und listen genau auf, wie viel Geld wir auf unserer Japan-Reise ausgegeben haben.

Unsere Kosten für Übernachtungen in Japan

Wie schon erwähnt ist das Preisniveau für Übernachtungen in Japan hoch. Auch wenn wir nur in durchschnittlichen Mittelklassehotels (2-3 Sterne-Standard) geschlafen haben, war das doch der größte Posten auf unserer Kostenliste.

Das haben wir bezahlt:

Zu den Preisen muss man natürlich sagen, dass wir zur Kirschblüte, einer der beiden Hauptreisezeiten in Japan, waren. In der Zeit von Ende März bis Mitte April, zur Golden Week Anfang Mai, sowie im Herbst, sind die Preise für Übernachtungen in Japan am höchsten.

  • Durchschnittliche Kosten pro Tag: 135 Euro
  • Gesamtkosten für 3 Wochen: 2.845 Euro (für zwei Personen)

Mehr Infos: In unserem Artikel über alle unsere Hotels in Japan, findest du mehr Infos und praktische Tipps zur Hotelbuchung.

Unsere Kosten für Essen und Trinken in Japan

In den Hotels ist Frühstück in der Regel nicht dabei, sondern muss zusätzlich gebucht werden. Da in den einfachen Hotels das Frühstück eigentlich immer nur auf den japanischen Geschmack ausgerichtet und nicht gerade günstig ist, haben wir in der Regel auswärts gefrühstückt.

Mittags und Abends waren wir ebenfalls Essen. Wir haben nie in sehr teuren Restaurants gegessen, sondern waren oft Sushi (10 Euro pro Person) bzw. Ramen oder Udon-Suppe (5-9 Euro pro Person) essen. Alkohol haben wir ebenfalls nicht viel getrunken, ab und zu mal ein Bier oder ein Glas Wein zum Essen.

Durchschnittliche Kosten pro Tag: 56,50 Euro
Gesamtkosten für 3 Wochen: 1.300 Euro (für zwei Personen)

Shinsekai
In Japan gibt es unheimlich viel zu probieren!

Transportkosten in Japan

Die Transportkosten, um von A nach B zu gelangen, waren ebenfalls ein relativ großer Posten unserer Japan-Reisekosten.

Für die Bahnfahrten zwischen den Orten hatten wir den Japan Rail Pass für 21 Tage, der pro Person 490 Euro gekostet hat. Den Pass kannst du online hier bestellen. Unseren ausführlichen Erfahrungsbericht dazu findest du hier: Japan Rail Pass Erfahrungen.

Für U-Bahn- und Bustickets, sowie private Regionalzüge, die nicht im JR Pass enthalten waren, haben wir insgesamt noch 262 Euro ausgegeben

  • Kosten für den Japan Rail Pass: 980 Euro
  • Weitere Transportkosten: 262 Euro
  • Gesamtkosten für 3 Wochen: 1.242 Euro (für zwei Personen)
Japan Rail Pass
Unsere Voucher für den Japan Rail Passes. Den musst du unbedingt schon vor deiner Abreise in deinem Heimatland bestellen.

Eintrittsgelder in Japan

Viele Tempel und Sehenswürdigkeiten in Japan kosten Eintritt. Das sind zwar meistens nur ein paar Euro, läppert sich dann aber in drei Wochen doch zu einem ziemlich hohen Betrag.

Der Eintritt für Tempel kostet in der Regel 200 bis 600 Yen (1,50 bis 5 Euro). Teurer sind Aussichtspunkte, wie z. B. in Tokyo und Osaka. Hier reichen die Preise von 600 Yen (5 Euro) bis zu 3.000 Yen (25 Euro).

Teuer war vor allem der Besuch des Robot Restaurants in Tokio (65 Euro pro Person). Solche besonderen Sachen sind in Japan immer ziemlich teuer. Das gilt z. B. auch für den Besuch eines Sumo-Ringkampfes oder den Besuch eines Sumo-Traingscenters (ca. 100 Euro). Das haben wir aber nicht gemacht.

  • Gesamte Eintrittsgelder auf unserer Reise: 375 Euro (für zwei Personen)
Roboter Restaurant
Einen Besuch im Robot Restaurant darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Der Eintrittspreis ist mit 65 Euro pro Person zwar nicht gerade günstig, aber jeder Cent ist gut investiert. Wir haben wirklich noch nie so etwas Verrücktes und Abgefahrenes gesehen. So ist einfach Japan!

Kosten für Flüge nach Japan

Die Kosten vor Ort sind natürlich nicht alles, man muss ja erstmal nach Japan kommen. Die Preise für Flüge von Deutschland aus sind nicht besonders teuer, aber auch nicht übermäßig günstig.

Die besten Preise bieten, wie so oft, die arabischen Airlines. Es lohnt sich aber auch einen Blick auf europäische Airlines, wie z. B. Finnair zu werfen. Die sind oft nur ein bisschen teurer, dafür geht es meistens schneller.

Wir haben für unseren Flug von Hamburg über Dubai nach Tokio und zurück mit Emirates pro Person 806 Euro gezahlt. Mit etwas Glück geht das auch noch ein bisschen günstiger, aber insgesamt ist 800 Euro ein realistischer Preis für einen Flug nach Japan.

Zur Suche nach dem optimalen Flug empfehlen wir übrigens die Flugsuchmaschine Skyscanner.

  • Kosten pro Person: 806 Euro
  • Gesamtkosten: 1.612 Euro

Zusammenfassung unserer Japan-Reisekosten

Und hier nochmal alles zusammen in einer Übersicht:

Übernachtung: 2.845 Euro
Essen und Trinken: 1.300 Euro
Transport: 1.242 Euro
Eintritte: 375 Euro
Flug: 1.612 Euro

Insgesamt haben wir für unsere komplette Japan-Reise inklusive Flug knapp 7.400 Euro bezahlt, also pro Person 3.700 Euro. Die Kosten vor Ort lagen bei etwa 275 Euro für zwei Personen pro Tag.

Trinkgeld in Japan

Trinkgeld geben ist in Japan absolut nicht üblich. Weder in Restaurant, noch in Bars oder beim Taxifahren wird ein Trinkgeld erwartet. Es wird auch keiner verstehen, wenn du ein Trinkgeld geben möchtest, also lass es lieber. Es könnte sonst tatsächlich als Beleidigung aufgefasst werden.

Lediglich in sehr teuren Hotels ist es wohl üblich, dass man dem Zimmerservice oder einem Kofferträger ein Trinkgeld gibt. Das können wir aber nicht verifizieren.

Tipps zum Geldsparen in Japan

Wir haben auf unserer Reise nicht jeden Cent zweimal umgedreht. Sicher wäre es an der einen oder anderen Stelle auch etwas günstiger gegangen, aber mit beiden Händen rausgeschmissen haben wir das Geld auch nicht.

Man kann Japan auch günstiger bereisen und ein paar Tipps dafür möchten wir dir an dieser Stelle noch geben:

Tipp #1 – Übernachte in einem Manga Café

Das klingt jetzt zwar lustig, ist aber tatsächlich nicht so schlecht. In Japan gibt es oft sogenannte Manga Kissas, in denen man sich einen Raum mieten kann, um Computerspiele zu zocken. Dort gibt es meistens eine Dusche und einen sehr bequemen Sessel oder eine Couch und man kann diese Dinger auch über Nacht mieten. Das ist an einigen Orten definitiv günstiger als ein Hotel.

Tipp #2 – Ernähre dich aus Supermärkten

Die drei am weitesten verbreiteten Supermarktketten in Japan sind Family Mart, Lawson und 7/11. Alle drei haben eine gute Auswahl an Fertiggerichten, Sushi-Boxen und Onigiri, die z. B. auch viele Japaner zur Mittagspause essen. Qualitativ sind die Sachen gar nicht so schlecht und sie sind deutlich günstiger als ein Restaurant. In allen Supermärkten gibt es übrigens auch ganz guten Kaffee für umgerechnet 1,00 bis 1,50 Euro.

Tipp #3 – Reise in der Nebensaison

Die meisten Touristen kommen im Frühling und im Herbst nach Japan. Das Wetter ist dann am besten und im Frühjahr gibt es die berühmten Kirschblüten und im Herbst viele bunte Farben zu sehen. Übernachtungen sind außerhalb dieser Zeiten natürlich deutlich günstiger. Dafür musst du dich aber auf heiße, regnerische Sommer oder ungemütliches Winterwetter einstellen.

Japan Kosten
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Unser Fazit: So teuer ist Urlaub in Japan

Japan ist definitiv kein günstiges Reiseland. Verglichen mit vielen anderen asiatischen Ländern, von Thailand über Myanmar bis Sri Lanka, ist Japan extrem teuer.

Verglichen mit europäische Reisezielen ist es allerdings gar nicht so viel teurer. Sicher ist Japan nicht das erste Ziel für Budget-Backpacker, für alle anderen ist es aber definitiv eine Option.

Hast du auch noch ein paar Tipps zum Geld sparen in Japan? Wie viel hast du für deine Reise nach Japan ausgegeben? Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen und freuen uns über deinen Kommentar.

9 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Wir waren im Oktober in Japan. Für Übernachtungen (Hotels, Ryokan und ein Airbnb) haben im Schnitt 105 EUR pro Nacht gekostet – und da waren wirklich auch super Hotels dabei. Die Flüge haben wir für 600 EUR pro Person schon sehr früh gebucht. Die Ernährung aus den Supermärkten hat ganz gut geklappt, zum Frühstücken haben wir meistens was aus den Bäckereien im Französischen Stil geholt, sehr sehr lecker. Und das Sushi aus den Supermärkten ist wirklich recht gut!
    Ich war jedenfalls eigentlich ganz positiv überrascht – ich hatte mir das viel teurer vorgestellt. Der Rail Pass hat sich auch gelohnt – wir haben den in drei Wochen fast täglich benutzt.

    Grüße!
    Andrea

    • Hallo Andrea,

      die Bäckereien haben wir auch jeden Morgen aufgesucht oder Starbucks. ;) Man muss in Japan jedenfalls nicht unbedingt ein Vermögen lassen, auch wenn es sicher kein günstiges Reiseland ist.

      Viele Grüße
      Sebastian & Jenny

  2. Ihr Lieben, vielen Dank für Eure ausführlichen Berichte! Auch wenn Japan für uns derzeit kein Urlaubsziel sein wird, habe ich Euch gern begleitet (Eure IG-Stories vermisse ich!!).
    Am meisten beeindruckte mich Eure Herangehensweise ans Essen-aussuchen. Teilweise nur nach Fotos. :))
    Vielleicht habt Ihr Lust, darüber nochmal ausführlicher zu schreiben, das würde mich sehr interessieren!
    Habt Ihr mal so richtig danebengegriffen oder war immer alles lecker? Was sind Spezialitäten in Japan?
    Seid Ihr mit Einheimischen in Kontakt gekommen oder bleibt man als Tourist unter sich?

    Ich bin sehr gespannt, wohin es Euch als nächstes verschlägt!

    Liebe Grüße von Karen

    • Liebe Karen,

      es freut uns, dass du uns auf unserer Reise über Instagram begleitet hast. Als nächstes geht es für uns nach Mauritius. Dort wird es dann auch wieder regelmäßig Stories geben. Gerade gibt es nicht so viel zu berichten, da wir von morgens bis abends an unseren Laptops sitzen. ;)

      Das Essen aussuchen war wirklich etwas abenteuerlich, aber geschmeckt hat es eigentlich immer. Daneben gegriffen haben wir nur ein einziges Mal bei einem Running Sushi, als wir einen Teller mit vergorenen Sojabohnen erwischt haben. Das ist dort eine Spezialität, schmeckt aber scheußlich. In Kürze kommt auch noch ein Artikel über allgemeine Japan-Reisetipps, da schreiben wir auch noch ein bisschen mehr über das Essen.

      Die Japaner sind insgesamt sehr freundlich und hilfsbereit. Der Kontakt ist aber meistens recht lose, da die meisten Japaner überhaupt kein Englisch sprechen oder nur ein paar kleine Brocken. Richtige Gespräche sind deshalb eher schwierig. Nur in einem Restaurant in Osaka haben wir uns sehr lange mit dem Besitzer unterhalten. Er hatte einige Jahre im Ausland gelebt und sehr gut Englisch gesprochen.

      Liebe Grüße aus Hamburg
      Sebastian & Jenny

  3. Wow, danke für die genaue Auflistung der Kosten! Das sind ja Preise wie in Australien – sogar manchmal noch etwas mehr. Dass Japan teuer ist, war mir immer klar, aber einige Sachen sprengen doch meine Vorstellungskraft: 144€ für eine Übernachtung in der Kirschblütensaison und 1200€ für Fahrtkosten in nur 3 Wochen… Wahnsinn! Dennoch genial, dass ihr trotzdem dorthin gereist seid – ich habe es bislang auch aus Kostengründen vermieden. Die passendste Lösung für mich ist Work and Travel :-) Liebe Grüsse, Jacqui

    • Hallo Jaqui,

      man kann natürlich auch günstiger durch Japan reisen. Es gibt auch Hostels mit Mehrbettzimmern, in denen man keine 100 Euro und mehr pro Nacht auf den Tisch legen muss. Auch die Fahrtkosten kann man durchaus minimieren. Wir haben halt immer die schnellsten Verbindungen per Zug genutzt. Wenn man mit Bussen fährt oder langsame Regionalzüge nimmt, geht das auch deutlich günstiger. Dann braucht man natürlich deutlich mehr Zeit.

      Viele Grüße
      Sebastian & Jenny

  4. Hallo ihr beiden,

    wir sind gerade in Japan – als Backpacker mit einem geringen Budget. Was in eurer Auslistung bei Unterkünften definitiv fehlt sind Zimmer über AirBnB. Dort kann man sogar für Tokyo und Kyoto gute Angebote für ca. 30 EUR für zwei Personen pro Nacht finden. Zusätzlich gibt es dort meistens eine Gemeinschaftsküche – dadurch kann man einfach Geld für Essen sparen und vielleicht nur einmal am Tag auswärts essen gehen, um sich durch die japanischen Köstlichkeiten zu testen.
    Unser bevorzugtes Transportmittel ist der Bus – WIFI, viel Platz, und um einiges günstiger als der Zug. Kleinere Strecken kann man auch problemlos hitchhiken – Japaner nehmen einen immer gerne mit :)
    Es geht definitv auch günstig, ohne auf Komfort zu verzichten.

    Viele Grüße!

    • Hi Lea,

      klar, es geht definitiv günstiger. Wenn Zeit keine große Rolle spielt, ist der Bus natürlich eine super Alternative zum doch recht teuren Shinkansen.

      AirBnB haben wir bewusst nicht als Alternative genannt. Wir hatten selbst ein AirBnB-Apartment in Kyoto gebucht und sind dort komplett auf die Nase gefallen. Wir mussten dann spät abends noch ein Hotel finden und der Kundenservice von AirBnB war auch nicht gerade hilfreich. Da das jetzt schon unsere zweite negative Erfahrung war, empfehlen wir AirBnB nicht mehr. Aber du hast natürlich Recht, grundsätzlich ist das eine gute Alternative.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  5. Hi ihr beiden,

    ich war mit nem sehr guten freund im september letzten jahres in Japan. Ich hatte für uns beide flugtickets gebucht die mich total 952 euro inklusive gebüren gekostet haben.Wir sind von Brüssel via Doha nach Tokio und von Tokio via Doha nach Amsterdam geflogen. Als Unterkunft habe ich bei http://www.japan-experience.de 8 Nächte Kyoto und 7 Nächte Tokyo gebucht und bin mit nem Totalpreis von 1000 Euro dabei gewesen. Desweiteren Hatte ich 2 Rail pass für je 374 Euro drin. Nicht zu vergessen das 9h Capsule Hotel auf dem Narita Airport mit total 80 Euro und eine Übernachtung im Hotel in Nagasaki. Am ende war ich bei nem Totalbedrag von 3.000 Euro. Desweiteren waren wir auch in einem Themencafe in Akihabara nämlich das Final Fantasy Cafe und das war das lange warten wert.

    Hat mich selbst ne gute Zeit Sparen gekostet, aber das Sparen hat sich gelohnt. Natürlich muss man die Verpflegung, Eintritte nicht vergessen, aber das waren am ende noch mal 1.200 Euro. Unsere Erfahrung ist soweit das es sich mit 1000% sicherheit lohnt da mal hin zu fliegen und das ganze in sich auf zu nehmen. Wir sind so extrem fasziniert von diesem Land das wir 2020 nochmals da hin wollen.

    Viele grüße

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