Japan! Lange stand das Land ganz oben auf unserer Reiseliste, bis wir es endlich gewagt haben und nach Japan gereist sind. Um es schon mal vorweg zu nehmen: Japan ist absolut großartig, einzigartig, verrückt und besonders!

Japan ist aber auch durchaus herausfordernd, was wir bei der Planung unserer Reise und auch vor Ort gemerkt haben. Und genau deshalb haben wir diesen Artikel geschrieben.

Hier findest du alle unsere Japan Reisetipps, die vor und während deiner Reise nützlich sind. Da der Artikel vollgepackt mit Reisetipps ist, haben wir ihn in drei große Teile strukturiert und ein Inhaltsverzeichnis an den Anfang gesetzt. So kannst du ganz einfach zu den Japan Tipps springen, die dich interessieren oder einfach den ganzen Artikel lesen.

Wir wünschen dir ganz viel Spaß bei der Planung deiner Japan-Reise und natürlich aufregende Tage vor Ort!

#1 Japan Reiseplanung – Für wen ist Japan das richtige Reiseziel?

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob Japan überhaupt das richtige für dich ist, dann ist der erste Teil des Artikels genau für dich gemacht.

Für wen ist Japan das perfekte Reiseziel?

Japan ist definitiv ein Reiseziel, das im deutschsprachigen Raum noch nicht so populär ist. Wenn du also auf der Suche nach einem außergewöhnlichem Ziel für deinen nächsten Urlaub bist, dann sollte Japan auf deiner Liste stehen.

Was aber hat Japan zu bieten? In Japan findest du riesige Städte und mit Tokio eine der aufregendsten Metropolen der Welt. Obwohl Japan ein sehr modernes Land ist, hat das Land großartige Kulturgüter und Tempel zu bieten, aber auch Naturliebhaber kommen in Japan auf ihre Kosten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung auf den berühmten Mount Fuji? Oder vielleicht sogar mit einem Ski-Urlaub? In Japan findest du einfach alles.

Wenn für dich Sonne und Strand zu einem Urlaub dazu gehören, dann findest du sogar dafür den richtigen Ort in Japan. Im Süden Japans liegt die Präfektur Okinawa, die mit ihren Inseln und Stränden, den bekannten Strand-Destinationen in Südostasien in nichts nachsteht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Japan ist unglaublich vielfältig. Egal ob Städte-, Natur- oder Strandliebhaber. In Japan findet jeder, was er sucht.

Japan ist außerdem ein Land, das sich sehr gut auf eigene Faust bereisen lässt. Das individuelle Reisen durch Japan ist auf der einen Seite sehr bequem, weil die Infrastruktur hervorragend ist, auf der anderen Seite ist es aber auch etwas abenteuerlich, weil kaum jemand Englisch spricht und die japanischen Schriftzeichen nicht einfach so mit einem Reise-Wörterbuch übersetzt werden können.

Außerdem ist Japan kein ganz günstiges Ziel. Es ist zwar durchaus möglich, mit einem relativ kleinen Budget durch Japan zu reisen, aber prinzipiell ist Japan doch eher ein teures Reiseland.

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Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Japan lässt sich prinzipiell das ganze Jahr sehr gut bereisen. Da sich das Land von Nord nach Süd auf mehrere Tausend Kilometer erstreckt, gibt es in Japan natürlich auch verschiedene Klimazonen. Die Inseln im Süden rund um Okinawa haben ein subtropisches Klima, während die nördlichen Landesteile direkt an Sibirien grenzen und es dort dementsprechend kalt ist.

Viele Touristen, die zum ersten Mal nach Japan reisen, besuchen die Hauptinsel Honshu. Hier befinden sich die bekannten Reiseziele Tokio, Kyoto, Hiroshima, Osaka und der Mount Fuji.

Auf der Hauptinsel ist es im Sommer heiß und regnerisch und die Winter sind ähnlich wie in Deutschland eher unangenehm. Das schönste Wetter herrscht im Frühling und im Herbst. Die Temperaturen sind dann angenehm – nicht zu heiß und nicht zu kalt – und es fällt insgesamt weniger Regen.

Zu dieser Zeit sind natürlich auch die meisten Touristen im Land. Es ist an den Sehenswürdigkeiten oft sehr voll und die Hotelpreise sind nochmal deutlich höher, als in der Nebensaison.

Viele Reisende kommen zur Kirschblüte nach Japan. Die Kirschblütenzeit dauert meistens nur etwa 10 Tage und wandert von Süd nach Nord. Genau planbar ist die Kirschblüte nie. Bei unserem Besuch in Japan war sie zum Beispiel ungewöhnlich spät. In der Regel blühen die Kirschen aber zwischen Ende März und Mitte April.

Unbedingt meiden solltest du die Golden Week. Zwischen dem 29. April und dem 5. Mai (bzw. dem 6. Mai, falls der 5. auf einen Sonntag fällt) sind in Japan insgesamt vier Feiertage. Viele Japaner haben in dieser Zeit komplett frei, teilweise schließen Firmen sogar. Da Japaner gerne und viel im eigenen Land reisen, sind Hotels, Züge und Flüge zu dieser Zeit oft ausgebucht und natürlich unverhältnismäßig teuer. Wenn es nicht unbedingt sein muss, solltest du die Goldene Woche meiden.

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Wie viel Zeit solltest du für Japan einplanen?

Da der Flug nach Japan schon relativ lang ist, lohnt es sich natürlich, auch etwas länger in Japan zu bleiben.

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Hauptinsel Honshu zu besichtigen, brauchst du mindestens zwei Wochen. Das ist dann aber ein sehr straffes Programm, bei dem wenig Zeit zum Entspannen und Entdecken bleibt.

Wir empfehlen deshalb, drei Wochen zu bleiben. Wenn du mehr Zeit hast, umso besser. Drei Wochen sind aber für den Anfang schon sehr gut.

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Sehenswürdigkeiten in Japan – Reiseroute für drei Wochen

Natürlich können wir in diesem Artikel nicht alle Sehenswürdigkeiten in Japan aufzählen. Dafür ist das Land viel zu groß und zu vielfältig. Wir beschränken uns deshalb auf die Highlights auf der Hauptinsel Honshu, da es für Japan-Neulinge hier schon mehr als genug zu sehen gibt.

Tokio – Tag 1 bis 6

Die meisten internationalen Flüge landen in Tokio. Die Stadt ist einfach der Wahnsinn und wenn man aus dem beschaulichen Deutschland hierher kommt, tritt schnell eine absolute Reizüberflutung ein.

Tokio bietet großartige Aussichtspunkte, riesige Straßen und Kreuzungen mit Neonreklamen, einige Tempel, schöne Parks und viele verrückte Stadtviertel.

Unser Bericht: Tokio Sehenswürdigkeiten und Reisetipps.

Shibuya Kreuzung
Tokio ist voll, Tokio ist aufregend, Tokio ist einfach großartig!

Tagesausflüge von Tokio aus

Von Tokio aus bieten sich außerdem zwei Tagesausflüge in die Umgebung an.

In Kamakura und Nikko befinden sich einige der bedeutendsten Tempel in Japan und es ist ja auch mal ganz nett, aus dem hektischen Tokio herauszukommen.

Unser Bericht: Kamakura – Die schönsten Sehenswürdigkeiten.

Wenn du von Großstädten nicht genug bekommen kannst, empfiehlt sich auch ein Abstecher in das nur 20 Minuten entfernte Yokohama, die zweitgrößte Stadt Japans.

Unser Bericht: Yokohama – Die schönsten Sehenswürdigkeiten.

Der große Buddha in Kamakura
Der große Buddha in Kamakura

 

Yokohama International Passenger Terminal - Osanbashi
Yokohama International Passenger Terminal – Osanbashi

Osaka – Tag 7 bis 9

Osaka läuft bei vielen Reisenden oft etwas unter dem Radar, was wirklich schade ist. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen und bietet einige extravagante Sehenswürdigkeiten, wie z. B. eine der schönsten Rolltreppen der Welt, ein verrücktes Vergnügungs- und Trinkviertel und ein Riesenrad auf dem Dach eines Einkaufszentrums.

Unser Bericht: Osaka Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Tsutenkaku Tower in Shinsekai
Auch in Osaka blinkt und leuchtet es in der Nacht.

 

Umeda Sky Building
Umeda Sky Building

Ausflug von Osaka nach Nara

Von Osaka aus solltest du unbedingt einen Tagesausflug nach Nara machen. Die ehemalige Hauptstadt lädt zum ausgedehnten Tempelhopping ein.

Falls Osaka bei dir nicht auf der Reiseliste steht, kannst du den Ausflug von Nara auch von Kyoto aus machen oder Nara fest in deine Planung aufnehmen und dort übernachten.

Unser Bericht: Nara Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Todai-ji, Nara
Das größte Holz-Bauwerk der Welt ist einer von vielen Tempeln in Nara

Kyoto – Tag 10 bis 15

Kyoto ist das kulturelle Highlight in Japan. Jahrhunderte lang war Kyoto die Hauptstadt von Japan und heute ist die Stadt wahrscheinlich DER Touristenhotspot im Land. Während sich durch einige der unzähligen Tempel tausende Touristen und Busgruppen schieben, sind andere Tempel fast menschenleer und warten darauf, entdeckt zu werden.

Vier volle Tage solltest du für Kyoto einplanen. Es gibt natürlich noch viel mehr zu sehen, als in vier Tagen zu schaffen ist, aber irgendwann setzt auch eine gewisse Tempelmüdigkeit ein. Bei uns war das jedenfalls so.

Unser Bericht: Kyoto – Der perfekte Guide für die Stadt der Tempel.

Higashiyama, Kyoto
Higashiyama, Kyotos Altstadt.

Hiroshima und Miyajima – Tag 16 bis 18

Im Südwesten der Hauptinsel liegt mit Horishima eine der spannendsten Städte in Japan. Der grausamen Geschichte der Stadt wird an verschiedenen Gedenkorten gedacht. Obwohl es teilweise sehr bedrückend ist, können wir den Besuch in Hiroshima sehr empfehlen.

Insgesamt hat uns die Stadt sehr gut gefallen: viele junge Leute, nette Restaurants und Geschäfte und deutlich weniger Trubel als in den anderen Großstädten, die wir besucht haben.

Von Hiroshima aus lohnt sich außerdem ein Tagesausflug auf die vorgelagerte Insel Miyajima, wo das berühmte Torii im Wasser steht.

Unser Bericht: Hiroshima Sehenswürdigkeiten und Tipps.

A-Bomb Dome
Eines der wenigen Gebäude, dass beim Atombombenabwurf nicht komplett zerstört wurde und heute als Mahnmal dient.

 

Itsukushima-Schrein
Itsukushima-Schrein in Miyajima

Japan Reiseroute für drei Wochen – Fazit

Wie du siehst, sind hier noch ein paar Tage Puffer bei einer dreiwöchigen Reise. Je nach Interesse kannst du an den einzelnen Stationen natürlich auch etwas mehr Zeit verbringen. Wir waren zum Beispiel ganze 10 Tage in Tokio, weil wir einfach absolut fasziniert von Großstädten sind.

Außerdem gibt es natürlich an den einzelnen Orten noch viel mehr Möglichkeiten zu Tagesausflügen in die Umgebung. Genaueres dazu findest du jeweils in unseren Artikeln zu den jeweiligen Städten.

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Reisekosten – Wie teuer ist Urlaub in Japan?

Japan ist wie schon erwähnt kein günstiges Reiseziel. Wir haben auf unserer Reise alle Kosten aufgeschrieben und darüber einen ausführlichen Artikel geschrieben: Japan Reisekosten – So teuer ist Urlaub in Japan.

Am teuersten sind definitiv die Unterkünfte. Ein durchschnittliches Mittelklassehotel in guter Lage kostet in der Regel zwischen 100 und 150 Euro pro Nacht. Die Preise für ein Bett im Hostel beginnen ab etwa 30 Euro.

Lokales Essen, wie z. B. Sushi oder Nudelsuppen, ist relativ günstig. Westliches Essen hingegen ist teuer. U-Bahnfahren ist günstiger als in Deutschland, die Preise für Schnellzüge sind vergleichbar mit den Preisen für den ICE in Deutschland. Hier lässt sich allerdings Geld sparen, wenn man auf Bummelzüge oder Busse ausweicht.

Fazit: Insgesamt sind die Reisekosten für Japan in etwas vergleichbar mit den Reisekosten in Westeuropa. Wer wirklich mit kleinem Geldbeutel unterwegs ist und Abstriche beim Komfort machen kann, kann auch relativ günstig durch Japan reisen.

#2 Japan – Tipps für die Vorbereitung deiner Japan-Reise

Wenn du den Entschluss gefasst hast, nach Japan zu reisen, kann die Reiseplanung ja losgehen. In diesem Abschnitt geben wir dir unsere Tipps zur Planung deiner Japan-Reise und zeigen dir, worauf du bei der Buchung und Planung achten solltest.

Anreise – Günstige Flüge nach Japan finden

Von Deutschland aus bieten Lufthansa und All Nippon Airways Direktflüge von Düsseldorf, München und Frankfurt nach Tokio an. Von Frankfurt aus gibt es außerdem Flüge nach Osaka. Die Flugzeit beträgt etwa 12 Stunden. Von der Schweiz aus gibt es Direktverbindungen zwischen Zürich und Tokio.

Die Direktflüge sind meistens teurer als eine Verbindung mit Umsteigen. Hier lohnt es sich zu vergleichen. Günstige Verbindungen gibt es oft mit Finnair über Helsinki, mit LOT über Warschau, sowie mit Emirates über Dubai und Qatar Airways über Doha.

Hier muss man abwägen zwischen längerer Flugdauer und einem eventuell deutlich günstigerem Preis. Wir nutzen immer die Flugsuchmaschine Skyscanner, um den für uns besten Flug zu finden.

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Einreisebestimmungen für Japan

Für eine Reise nach Japan brauchst du einen gültigen Reisepass. Als Tourist bekommst bei der Einreise einen Stempel in deinen Pass, mit dem du 90 Tage im Land bleiben kannst. Falls das nicht reicht, kannst du die Aufenthaltsdauer vor Ort um nochmal 90 Tage verlängern.

Im Flugzeug bekommst du ein kleines Formular, das du ausfüllen und bei der Passkontrolle abgeben musst. Dort musst du unter anderem eine Adresse in Japan eintragen. Dort kannst du einfach die Anschrift deines ersten Hotels in Tokio eintragen.

Vor Ort ist es Pflicht, dass du deinen Reisepass jederzeit bei dir hast. Wir haben zwar noch von niemandem gehört, dass es eine Kontrolle gab, aber sicher ist sicher.

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Was muss ich für eine Reise nach Japan einpacken?

Je nach Jahreszeit solltest du natürlich entsprechende Kleidung dabei haben. Im Sommer reicht kurze Kleidung und eine dünne Jacke aus, im Winter solltest du dich warm anziehen.

In Frühling und Herbst ist es schon etwas komplizierter. Bei unserem Besuch im April hatten wir Tage, an denen wir nur mit einem T-Shirt unterwegs waren und an anderen Tagen hatten wir vor allem abends noch unsere dicken Winterjacken an. In dieser Zeit solltest du für jedes Wetter gewappnet sein.

Wichtig ist außerdem ein Stromadapter für Japan. Unser Universaladapter, der bislang überall funktioniert hat, hatte für Japan leider nicht den richtigen Anschluss. Den richtigen Adapter kannst du hier aber günstig im Dreierpack kaufen.

Die Stromspannung in Japan beträgt 110 Volt. Achte beim Einpacken unbedingt darauf, dass deine technischen Geräte alle auch mit dieser Stromspannung funktionieren. Bei modernen Geräten ist das eigentlich immer der Fall, aber Nachschauen kann ja nicht schaden. Die Angabe über die Voltzahl ist auf jedem Stecker aufgedruckt.

Außerdem empfehlen wir dir, möglichst alle Kosmetik- und Drogerieprodukte einzupacken. Natürlich gibt es alles auch in Japan zu kaufen, allerdings ist die Beschriftung meistens ausschließlich in Japanisch. Bei Zahnpasta mag das noch gehen, aber bei Cremes wird es schon kritisch. Da sind nämlich in Asien oft Weißmacher drin.

Kleidung und technisches Equipment kannst du auch sehr gut vor Ort kaufen, falls du etwas vergessen hast.

Um innerhalb Japans von A nach B zu gelangen, empfehlen wir den Japan Rail Pass. Mit dem Pass kannst du nahezu alle staatlichen Züge in Japan benutzen und sparst in der Regel gegenüber dem Einzelkauf der Tickets eine Menge Geld. Den Japan Rail pass musst du allerdings zwingend vor deiner Reise bestellen, da du ihn nicht in Japan kaufen kannst. Du kannst ihn online hier bestellen oder dir vorher unseren Erfahrungsbericht über den Japan Rail Pass durchlesen.

Wirf auch mal einen Blick in unserer Packliste Städtereise. Dort findest du eine Menge Tipps zum Packen, die du auch für deinen Japan-Urlaub nutzen kannst.

Packliste Städtereise
In unserer Packliste für Städtereisen zeigen wir dir, was wir alles in unseren Rucksäcken haben.

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Reiseführer für Japan

Eine ganze Menge Infos über deine Japan-Reise findest du ja schon auf unserem Blog. Wenn dir das nicht ausreicht, ist ein gedruckter Reiseführer eine gute Alternative.

Wir hatten auf unserer Reise den Japan Reiseführer von Loose im Gepäck. Obwohl wir große Fans der Loose-Reiseführer sind, hat uns die Japan-Ausgabe leider nicht so überzeugt. Es sind zwar wie gewohnt viele Infos drin, aber die praktischen Reisetipps kamen uns leider etwas zu kurz.

Alternativen sind der Lonely Planet Japan, sowie der Ivanovski-Reiseführer für Tokio und Kyoto.

Ein tolles Buch für die Vorbereitung einer Japan-Reise ist außerdem Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen. Hier geht es vor allem um die Hintergründe zur Lebensweise der Japaner und die vielen aus unserer Sicht Merkwürdigkeiten des Landes.

Wenn du dich intensiver mit Tokio beschäftigen möchtest, empfehlen wir dir die Bücher Labyrinth Tokio – 38 Touren in und um Japans Hauptstadt und 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss.

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Impfungen und Reiseapotheke für Japan

Ein besonderer Impfschutz ist für Reisen nach Japan nicht notwendig. Es genügen die Standardimpfungen, die man auch in Deutschland haben sollte. Lediglich bei Langzeitaufenthalten wird eine zusätzliche Impfung gegen Hepatitis B, sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.

Prinzipiell bekommst du alle gängigen Medikamente auch in Japan. Apotheken sind in der Regel in Drogeriemärkten integriert. Hier besteht allerdings wieder das Problem mit der Verständigung. Packungen und Beipackzettel sind oft ausschließlich auf Japanisch geschrieben und es ist nicht immer sicher, dass ein Apotheker Englisch spricht. Ein kleiner Vorrat an Durchfall- und Schmerzmitteln kann also nicht schaden.

Wenn dich in Japan eine Erkältung erwischt, haben wir noch einen echten Geheimtipp für dich. Japaner schwören auf ein Heilmittel, dessen Namen wir leider nicht kennen bzw. nicht lesen können. Anhand der Packung haben wir es aber im Supermarkt in der Medikamentenabteilung direkt gefunden.

Das Brausepulver musst du dreimal täglich in Wasser aufgelöst nehmen. Es schmeckt absolut widerlich, hilft aber wirklich sehr gut. Wir haben das natürlich ausprobiert. Zu kaufen gibt es das Wundermittel in den meisten Supermärkten.

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Unterkünfte und Hotels in Japan

Unterkünfte in Japan sind leider relativ teuer und in den großen Städten sind die Hotelzimmer sehr klein. In Tokio hatten wir ganze 11 qm und in Kyoto sogar nur 9 qm, bezahlt haben wir trotzdem jeweils um die 140 Euro pro Nacht.

Für ein Mittelklasse-Hotel in guter Lage während der Hauptreisezeit sind das die gängigen Preise. Es geht aber auch günstiger, wenn du z. B. Hostels mit Mehrbettzimmern buchst oder in einem der berühmten Kapsel-Hotels übernachtest. Diese sind allerdings oft ausschließlich Männern vorbehalten.

Da die Japaner selbst viel im eigenen Land reisen und gerne viele Monate vorher buchen, empfehlen wir dir, dich so früh wie möglich um Unterkünfte zu kümmern. In der Nebensaison hast du natürlich auch kurzfristig noch gute Chancen, aber gerade im Frühjahr und Herbst ist vieles schnell ausgebucht.

Wir haben alle Hotels über booking.com gebucht. Die meisten Hotels kannst du sogar bis wenige Tage vor der Anreise kostenfrei stornieren, sodass du trotz früher Buchung bei deiner Reiseplanung flexibel bleibst.

Tipp: In unserem Artikel Japan-Hotel Tipps stellen wir dir alle Hotels vor, in denen wir während unserer Japan-Reise übernachtet haben und geben dir viele praktische Tipps für die Hotelsuche generell. Für Tokio haben wir noch einen separaten Artikel, in dem wir dir zeigen welche Bezirke in Tokio am besten für die Hotelsuche geeignet ist: Tokio Hotel-Tipps: Wo übernachten in Tokio?

#3 Japan Reisetipps für deinen Aufenthalt vor Ort

Die Flüge sind gebucht, Hotels ebenfalls und der Japan Rail Pass ist bestellt? Prima! Dann kann es ja jetzt los gehen. Natürlich haben wir auch noch eine ganze Menge praktische Reisetipps, die dir das Reisen vor Ort einfacher machen.

Verkehrsmittel vor Ort – Tipps zur Fortbewegung in Japan

Öffentliche Verkehrsmittel sind in Japan hervorragend ausgebaut. Sowohl innerhalb der Städte, als auch zwischen den Städten gibt es ein riesiges Netz an Zügen und Bussen.

Fortbewegung zwischen den Städten

Die schnellste Art der Fortbewegung zwischen den einzelnen Städten sind Züge. Für weite Strecken ist der Super-Schnellzug Shinkansen die beste Option. Die Züge fahren mit Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h. Da sich die Shinkansen die Gleise nicht wie in Deutschland mit langsamen Zügen teilen, fahren sie fast durchgängig hohe Geschwindigkeiten und können lange Distanzen in kürzester Zeit überwinden.

Die Züge fahren in kurzen Abständen und sind extrem pünktlich und zuverlässig. Der Shinkansen hat allerdings auch seinen Preis, weshalb wir den Japan Rail Pass empfehlen. Um schnell durchs Land zu reisen, ist das definitiv die günstigste Möglichkeit.

Unser Bericht: Japan Rail Pass kaufen – Unsere Erfahrungen und Tipps.

Wenn du Geld sparen möchtest, kannst du auf Busse oder langsame Züge ausweichen. Die Ersparnis erkaufst du dir allerdings mit deutlich längeren Reisezeiten.

Um die schnellste oder auch die günstigste Verbindung zwischen zwei Städten herauszufinden, empfehlen wir die Webseite Hyperdia.

Inlandsflüge sind natürlich auch eine Option. Meistens geht das aber nicht schneller als die Fahrt mit dem Shinkansen, da die Flughäfen natürlich außerhalb der großen Städte liegen, die Bahnhöfe aber im Zentrum.

So sehen die Shinkansen, die japanischen Schnellzüge aus.
So sehen die Shinkansen, die japanischen Schnellzüge aus.

Öffentlicher Nahverkehr in der Stadt

In den großen Städten gibt es oft ein hervorragend ausgebautes U-Bahn-Netz, sowie ergänzend Busse. Am besten kaufst du dir direkt am Anfang eine IC-Karte. Diese Karte kannst du bequem an einem Automaten aufladen und kannst damit alle U-Bahnen und Busse nutzen. Einfach an den Kartenleser halten und los geht’s. Das ist schneller und stressfreier als jedes Mal ein Einzelticket zu kaufen und ist außerdem noch etwas günstiger.

Jede Region hat ihre eigene Karte. In Tokio gibt es die Suica-Karte, die aber auch in Osaka und Kyoto funktioniert. Du brauchst dir also nicht überall eine neue Karte besorgen. Lediglich in Hiroshima funktioniert die Suica-Karte nicht, aber dort kann man ohnehin fast alles zu Fuß erlaufen.

U-Bahn fahren Japan
U-Bahnen bringen dich in den großen Städten schnell von A nach B.

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Geld und Bezahlen in Japan

In diesem Abschnitt geht es rund um das liebe Geld in Japan.

Währung und Umrechnung

Die japanische Währung ist der Yen. 100 Yen sind etwa 0,80 Euro bzw. 1 Euro entspricht 120 Yen.

Geläufig sind Scheine zu 10.000, 5.000 und 1.000 Yen und eine ganze Menge Münzen, die unsere Geldbörse fast zum Platzen gebracht haben.

An vielen Getränkeautomaten, die in Japan überall stehen, sowie in kleinen Supermärkten ist es auch möglich, mit der IC-Karte zu bezahlen, die auch für die U-Bahn verwendet wird. Das ist ganz praktisch, wenn man gerade mal kein Kleingeld hat, wobei das in Japan selten vorkommt.

Auch das Bezahlen mit der Kreditkarte ist in Japan recht verbreitet. Unsere Hotelrechnungenn haben wir z. B. immer mit Kreditkarte bezahlt. Zusätzliche Gebühren für Kreditkartenzahlungen sind in Japan eher unüblich.

Japan Geld
Es gibt drei Scheine und 6 Münzen, die in Japan im Umlauf sind.

Geld abheben in Japan

Geld bekommt man in Japan natürlich auch am Geldautomaten (ATM). Die Automaten sehen etwas anders aus als bei uns, lassen sich aber auf Englisch und manchmal sogar auf Deutsch umschalten. Einige Automaten akzeptieren keine ausländischen Karten, wir haben aber immer einen passenden Automaten gefunden.

Mit unseren beiden Kreditkarten, der DKB Cash Visa und der Santander 1Plus Card, konnten wir überall in Japan gebührenfrei Geld abheben. Das ist ganz praktisch, denn so kann man auch mal kleinere Beträge abheben.

Geldautomat in Japan
So oder so ähnlich sehen die Geldautomaten in Japan aus.

Trinkgeld in Japan

In Japan ist Trinkgeld absolut unüblich und wird teilweise sogar als Beleidigung aufgefasst. Versuch also am besten gar nicht, jemandem ein Tringeld zu geben.

In Restaurants und im Taxi bekommst du dein Wechselgeld also immer exakt zurück.

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Essen und Trinken in Japan

Japan hat einige kulinarische Highlights zu bieten und wir vermissen das japanische Essen jetzt schon.

Frühstück in Japan

Traditionelles japanisches Frühstück ist für den westlichen Gaumen ziemlich ungewöhnlich. Es gibt Reis, Fisch, eingelegtes Gemüse und Omelett.

Auch in Hotels wird in der Regel ein japanisches Frühstück serviert. Bei den Zimmerpreisen ist das Frühstück jedoch meistens nicht dabei. Wenn du lieber ein Sandwich oder etwas Süßes magst, musst du auf eine der Coffeeshop-Ketten ausweichen oder eine der vielen Bäckereien im französischen Stil aufsuchen, die es in Japan sehr oft gibt.

Traditionelle Gerichte in Japan

Von allen japanischen Gerichten ist Sushi mit Sicherheit das Bekannteste. Sushi ist in Japan deutlich günstiger als in Deutschland und natürlich wesentlich besser. Wir haben fast jeden Tag einmal Sushi gegessen.

Unbedingt ausprobieren solltest du auch ein Kaiten Sushi-Restaurant, das in Europa unter dem Namen Running Sushi bekannt ist. Die Teller fahren auf einem Laufband an dir vorbei und du nimmst dir einfach vom Band, was du möchtest. Je nach Restaurant kostet jeder Teller das Gleiche (oft nur 108 Yen) oder es gibt unterschiedliche Preise je nach Farbe des Tellers.

Running Sushi in Kyoto
So sieht ein typisches Kaiten Sushi in Japan aus

 

Ebenfalls sehr lecker sind die traditionellen japanischen Suppen, wie z. B. Ramen und Udon. Die Suppen gibt es mit unterschiedlichen Beilagen, wie Fleisch, Ei oder Algen. Bestellt wird in den Suppenrestaurants oft an einem Automaten. Dort bekommst du einen Zettel, den du dann über den Tresen an den Kellner bzw. Koch weiter reichst.

Ramen Restaurant, Kyoto
Traditionelle Ramen-Suppe

Sehr positiv überrascht hat uns Soba. Das sind Buchweizennudeln, die kalt mit etwas Meerrettich und Sojasoße zum Dippen gegessen werden. Das klingt erstmal etwas eigenartig, ist aber wirklich sehr lecker.

Eine weitere Spezialität sind Okonomiyaki. Dabei handelt es sich um eine Art Crepe, die auf einer heißen Platte mit Nudeln, Fleisch, Meeresfrüchten, Kohl und Ei belegt und anschließend mit einer würzigen Soße verfeinert wird. Sehr lecker! Besonders populär ist das Gericht rund um Hiroshima, du bekommst es aber auch in anderen Gegenden Japans.

Allgemein gibt es in Japan sehr viel Fleisch. Viele Restaurants haben auf dem Tisch einen Grill zum selbst braten. Gemüse und frische Früchte sind in Japan allerdings eher Mangelware. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, hat es in Japan definitiv nicht leicht.

Okonomiyaki
Okonomiyaki auf einer heißen Platte zubereitet

Getränke in Japan

Bier ist in Japan relativ teuer. Die Preise für ein kleines Glas in einem Restaurant reichen von 3 bis 8 Euro. Die bekanntesten Marken sind Asahi, Kirin und Sapporo, die alle gar nicht schlecht schmecken.

Traditionell wird in Japan außerdem der Reisschnaps Sake getrunken. Was bei uns im Supermarkt das Weinregal ist, ist in Japan das Sake-Regal. Sake wird kalt oder warm getrunken und hat meistens zwischen 15 und 20 % Alkohol.

Kaffee gibt es in Japan bei einem der vielen Coffeeshops, sowie an Automaten in fast jedem Supermarkt. Häufiger wird in Japan Tee getrunken, den es sowohl warm als auch kalt gibt.

An vielen Stellen in Japan stehen Getränkeautomaten, an denen es zu günstigen Preisen (etwa 1 Euro) Wasser, Softdrinks, Tee und Kaffee gibt.

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Internet in Japan

Das Internet in Japan ist schnell und zuverlässig. Wir hatten in allen unseren Hotels eine sehr gute Internetverbindung, mit der sogar das Streamen von Filmen möglich war. Es gibt außerdem in vielen Cafés und Geschäften kostenfreie WLAN-Hotspots.

Mobiles Internet ist hingegen ziemlich teuer. Für Touristen gibt es spezielle SIM-Karten, mit denen du mobil online gehen kannst. Die Karten gibt es u.a. am Flughafen, sowie in Touristinformationen.

Wir haben für unsere SIM-Karte inkl. 3 GB Datenvolumen 5.500 Yen (ca. 47 Euro) bezahlt. Wenn du weniger Datenvolumen benötigst, gibt es aber auch günstigere Angebote.

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Sicherheit in Japan

Japan ist eines der sichersten Länder der Welt. Raub oder Gewaltverbrechen gegen Touristen sind sehr selten, auch Diebstahl ist in Japan kein großes Problem.

Etwas Vorsicht ist in den Nightlife-Distrikten in Tokio und Osaka geboten, aber auch da ist es noch immer sicherer als in vielen europäischen Städten.

Eine reale Gefahr in Japan sind hingegen Erdbeben. Jährlich gibt es im Land etwa 1.500 Erdbeben, von denen viele merkbar sind. Bei uns hat in Tokio einmal die Erde etwas gewackelt. Die meisten Erdbeben sind aber harmlos, alle paar Jahre rumst es allerdings auch mal stärker.

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Sprache und Verständigung in Japan

Zum Abschluss kommen wir noch zum kompliziertesten Teil einer Japan-Reise: die Verständigung. Die meisten Japaner sprechen gar kein Englisch oder nur sehr wenige Brocken.

Das hält sie aber nicht davon ab, dich trotzdem auf Japanisch vollzuquasseln. Sehr lustig ist das immer an Supermarktkassen. Die Kassierer sagen in einem endlosen Schwall japanischer Wörter alle Waren und Preise auf, während sie die Sachen einscannen. Immer nett lächeln ist da die Devise.

An Bahnhöfen und an touristisch relevanten Punkten gibt es in der Regel die wichtigsten Schilder auch auf Englisch. In touristischeren Gegenden gibt es im Restaurant mit etwas Glück auch eine, meist etwas holprig übersetzte, englische Speisekarte. Ansonsten ist es in Restaurants aber üblich, dass die Speisen auf Bildern oder in Schaukästen gezeigt werden, sodass man zumindest vorher sieht, was man bestellt.

Insgesamt kommt man trotz der Verständigungsprobleme sehr gut zurecht. Die Japaner sind sehr hilfsbereit und rücksichtsvoll und trotz der Sprachbarriere funktioniert es irgendwie immer mit der Verständigung.

Unser Tipp: Lade dir vor deiner Japan-Reise die Google Translate App, sowie die Übersetzungsdatei für die japanische Sprache (innerhalb der App) auf dein Handy (für Androidfür iOS). Mit Hilfe dieser App kannst du im Kameramodus oft einige Sätze oder einzelne Wörter übersetzen. Hat uns tatsächlich oft weitergeholfen.

Profi-Tipp: Lächeln hilft in Japan immer.

Japaner freuen sich natürlich auch, wenn du ein paar Brocken japanisch sprichst. Hallo und Danke reicht da meistens schon aus, deshalb haben wir hier die wichtigsten Wörter für dich zusammen gestellt.

Eigentlich dachten wir, es ist ganz einfach: Guten Tag heißt Konnichiwa und Tschüß heißt Sayounara. Zu unserem Erstaunen werden diese Wörter im täglichen Sprachgebrauch kaum genutzt.

Konnichiwa wird immerhin am Nachmittag zur Begrüßung genutzt, Sayounara benutzt man hingegen gar nicht. Es heißt auch eher so viel wie „Leb Wohl“ und das sagt man ja im Deutschen auch nicht so oft.

Hier aber nun die wichtigsten Wörter:

Guten Morgen – Ohaiyou Gozaimasu (Das Z spricht man eher wie ein scharfes S)
Guten Tag – Konnichiwa
Guten Abend – Konbanwa
Tschüß – Itte Kimasu
Danke – Arigato
Danke (höflicher) – Arigato Gozaimasu
Ja – Hai
Nein – Iie
Eins – Ishi
Zwei – Ni
Drei – San

U-Bahn Karte und Automaten in Tokio
Auf den ersten Blick ganz schön kompliziert, aber die meisten Automaten kann man auf Englisch umstellen

Noch mehr Japan Reisetipps

So, das waren unsere Japan-Reisetipps gebündelt in einem Artikel. In den einzelnen Absätzen haben wir jeweils detaillierte Artikel von uns zu den jeweiligen Themen verlinkt, mit denen du dich noch detaillierter informieren kannst.

Warst du auch schon in Japan? Wenn du noch weitere Tipps für uns hast, freuen wir uns über deinen Kommentar. Wenn du noch Fragen hast, natürlich auch.

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