Japan Reisetipps: Die besten Tipps für deine Reise nach Japan

Shibuya in der Dämmerung

Kurz und knackig

  • Japan ist ein total verrücktes Reiseland und einfach ganz besonders! Wir geben dir unsere besten Tipps für deine Japan-Reiseplanung.
  • Du kannst Japan ganzjährig gut bereisen, machst deine Rundreise am besten mit dem Zug und solltest 2-3 Wochen für deine Reise einplanen.
  • Alles, was du sonst noch für deine Japan-Reise wissen solltest, verraten wir dir jetzt.

Was du vor deiner Reise nach Japan wissen solltest

Zuallererst verraten wir dir alles, was du vor einer Rundreise in Japan wissen solltest. Ein Urlaub in Japan sollte gut vorbereitet sein.

Für wen ist Japan das perfekte Reiseziel?

Japan ist definitiv ein Reiseziel, das im deutschsprachigen Raum noch nicht so populär ist. Wenn du also auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Ziel für deinen nächsten Urlaub bist, dann sollte Japan auf deiner Liste stehen.

In Japan findest du riesige Städte und mit Tokio eine der aufregendsten Metropolen der Welt. Obwohl Japan ein sehr modernes Land ist, gibt es großartige Kulturgüter und Tempel für Sightseeing in Japan, aber auch Naturliebhaber kommen in Japan auf ihre Kosten. In Japan findest du einfach alles.

Wenn für dich Sonne und Strand zu einem Urlaub dazugehören, dann gibt es sogar dafür den richtigen Ort in Japan. Im Süden findest du Inseln und Strände, die den bekannten Strand-Destinationen in Südostasien in nichts nachstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Japan ist unglaublich vielfältig. Egal, ob Städte-, Natur- oder Strandliebhaber. In Japan findet jeder, was er sucht.

Japan ist außerdem ein Land, das sich sehr gut auf eigene Faust bereisen lässt. Die Infrastruktur ist hervorragend, es ist aber auch etwas abenteuerlich, weil viele Japaner wenig Englisch sprechen.

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Japan lässt sich prinzipiell das ganze Jahr sehr gut bereisen. Da sich das Land von Nord nach Süd auf mehrere Tausend Kilometer erstreckt, gibt es in Japan 6 verschiedene Klimazonen.

Im Süden ist es selbst im Winter mild und im Sommer sehr heiß und feucht. Die Hauptinsel Honshu, mit Tokio, Kyoto, Hiroshima, Osaka und dem Mount Fuji, ist im Sommer auch heiß und feucht, im Winter kannst du die Kälte mit Deutschland vergleichen. Dafür ist der Himmel aber meistens klar. Im Norden sind die Sommer kurz und warm und die Winter kalt und lang.

Die schönste Reisezeit für Japan ist im Frühling zur Kirschblüte in Japan und im Herbst. Dann sind aber natürlich auch die meisten Touristen im Land. Es ist an den Sehenswürdigkeiten oft sehr voll und die Hotelpreise sind nochmal deutlich höher, als in der Nebensaison.

Unbedingt meiden solltest du die Golden Week. Zwischen dem 29. April und dem 5. Mai haben viele Japaner komplett frei und reisen durch ihr Land.

Wie viel Zeit solltest du für Japan einplanen?

Da der Flug nach Japan schon relativ lang ist, lohnt es sich natürlich, auch etwas länger in Japan zu bleiben.

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Hauptinsel Honshu zu besichtigen, brauchst du mindestens zwei Wochen. Das ist dann aber ein sehr straffes Programm, bei dem wenig Zeit zum Entspannen und Entdecken bleibt.

Wir empfehlen deshalb, drei Wochen zu bleiben. Wenn du mehr Zeit hast, umso besser. Drei Wochen sind aber für den Anfang schon sehr gut.

Reisekosten: Wie teuer ist Urlaub in Japan?

Die Kosten für das Reisen in Japan sind mit dem Reisen in Europa zu vergleichen. Ein günstiges Reiseziel ist es definitiv nicht, aber auch nicht unbedingt teurer als zum Beispiel Deutschland.

Am teuersten sind definitiv die Unterkünfte. Ein durchschnittliches Mittelklassehotel in guter Lage kostet in der Regel zwischen 100 und 150 Euro pro Nacht.

Lokales Essen, wie z. B. Sushi oder Nudelsuppen, ist relativ günstig. Westliches Essen hingegen ist teuer. U-Bahnfahren ist günstiger als in Deutschland, die Preise für Schnellzüge sind vergleichbar mit den Preisen für den ICE in Deutschland.

Wenn du wirklich mit kleinem Geldbeutel unterwegs bist und Abstriche beim Komfort machst, kannst du aber auch relativ günstig durch Japan reisen.

Anreise: Günstige Flüge nach Japan finden

Von vielen deutschen Städten gibt es Direktflüge nach Japan. Vor allem nach Tokio und Osaka. Die Flugzeit beträgt etwa 12 Stunden.

Die Direktflüge sind meistens teurer als eine Verbindung mit Umsteigen. Hier lohnt es sich zu vergleichen.

Günstige Verbindungen gibt es oft mit Finnair über Helsinki, mit LOT über Warschau, sowie mit Emirates über Dubai und Qatar Airways über Doha.

Hier muss man abwägen zwischen längerer Flugdauer und einem eventuell deutlich günstigeren Preis. Wir nutzen immer die Flugsuchmaschine Skyscanner, um den für uns besten Flug zu finden.

Einreisebestimmungen für Japan

Für eine Reise nach Japan brauchst du einen gültigen Reisepass. Als Tourist bekommst du bei der Einreise einen Stempel in deinen Pass, mit dem du 90 Tage im Land bleiben kannst. Falls das nicht reicht, kannst du die Aufenthaltsdauer vor Ort um nochmal 90 Tage verlängern.

Außerdem musst du Einreise- und Zollformulare ausfüllen, die du bei der Passkontrolle vorzeigst. Das geht entweder über die Webseite Visit Japan Web, die dir einen QR-Code erzeugt, oder mit einem Formular, das du im Flugzeug bekommst. Du musst unter anderem eine Adresse in Japan eintragen. Gib einfach die Anschrift deines ersten Hotels in Japan an.

Vor Ort ist es Pflicht, dass du deinen Reisepass jederzeit bei dir hast. Wir haben zwar noch von niemandem gehört, dass es eine Kontrolle gab, aber sicher ist sicher.

Was muss ich für eine Reise nach Japan einpacken?

Je nach Jahreszeit solltest du natürlich entsprechende Kleidung dabei haben. Im Sommer reichen kurze Kleidung und eine dünne Jacke aus, im Winter solltest du dich warm anziehen.

In Frühling und Herbst ist es schon etwas komplizierter. Bei unserem Besuch im April hatten wir Tage, an denen wir nur mit einem T-Shirt unterwegs waren und an anderen Tagen hatten wir vor allem abends noch unsere dicken Winterjacken an. In dieser Zeit solltest du für jedes Wetter gewappnet sein.

Wichtig ist außerdem ein Stromadapter für Japan. Unser Universaladapter, der bislang überall funktioniert hat, hatte für japanische Steckdosen leider nicht den richtigen Anschluss. Den richtigen Adapter kannst du hier aber günstig kaufen.

Außerdem empfehlen wir dir, möglichst alle Kosmetik- und Drogerieprodukte einzupacken. Natürlich gibt es alles auch in Japan zu kaufen, allerdings ist die Beschriftung meistens ausschließlich in Japanisch. Bei Zahnpasta mag das noch gehen, aber bei Cremes wird es schon kritisch. Da sind nämlich in Asien oft Weißmacher drin.

Wirf auch mal einen Blick in unsere Packliste Städtereise. Dort findest du eine Menge Tipps zum Packen, die du auch für deinen Japan-Urlaub nutzen kannst.

Impfungen und Reiseapotheke für Japan

Ein besonderer Impfschutz ist für Reisen nach Japan nicht notwendig. Es genügen die Standardimpfungen, die man auch in Deutschland haben sollte. Lediglich bei Langzeitaufenthalten wird eine zusätzliche Impfung gegen Hepatitis B, sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.

Prinzipiell bekommst du alle gängigen Medikamente auch in Japan. Apotheken sind in der Regel in Drogeriemärkten integriert. Hier besteht allerdings wieder das Problem mit der Verständigung.

Packungen und Beipackzettel sind oft ausschließlich auf Japanisch geschrieben und es ist nicht immer sicher, dass ein Apotheker Englisch spricht. Ein kleiner Vorrat an Durchfall- und Schmerzmitteln kann also nicht schaden.

Wenn dich in Japan eine Erkältung erwischt, haben wir noch einen echten Geheimtipp für dich.

Japaner schwören auf ein Heilmittel namens „粉薬“ (Konagusuri), ein Brausepulver, das du im Supermarkt bekommst und dreimal täglich in Wasser aufgelöst nehmen musst. Es schmeckt absolut widerlich, hilft aber wirklich gut.

Japan Reiseroute für 2 und für 3 Wochen

Es gibt so viele tolle Orte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken, dass man gar nicht so richtig weiß, wo man anfangen soll. Uns ging es genauso. Für uns war es zudem das erste Mal in Japan und wir mussten uns erst mal grundsätzlich orientieren.

Wo liegen eigentlich Tokio und Kyoto auf der Karte? Wir haben dir hier unser angesammeltes Wissen aufgeschrieben, damit du es bei der Planung einfacher hast.

Unsere Japan Route

Wenn man zum ersten Mal in ein Land reist, ist die erste Orientierung oft schwierig. Damit es dir leichter fällt, haben wir dir unsere Reiseroute auf einer Karte eingezeichnet.

Der Zeitplan für 3 Wochen:

  • 10 Tage – Tokio inklusive einem Tagesausflug nach Kamakura & Yokohama
  • 3 Tage – Osaka inklusive einem Tagesausflug nach Nara
  • 6 Tage – Kyoto
  • 1 Tag – Hiroshima + 1 Tag – Miyajima

 

Japan Route
So sah unsere Japan Reiseroute für drei Wochen aus.

Fazit zur gewählten Route

Die Japan-Route für die wir uns entschieden haben, kann man durchaus als Anfängerroute beschreiben. Im Nachhinein sind wir mit unserer Auswahl an Orten und Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall super zufrieden und können dir die Route guten Gewissens ans Herz legen.

Unser Tipp: Wenn du noch zwei Tage mehr zur Verfügung hast, können wir dir einen ein- bis zweitägigen Aufenthalt am Fuße des Mount Fuji ans Herz legen. Wir haben sehr viel Gutes über das Kagelow Mount Fuji Hostel gehört. Es gibt dort auch private Doppelzimmer und von einigen Zimmern siehst du direkt auf den Mount Fuji.

Alternativ kannst du auch einen Tagesausflug von Tokio machen

Tagesausflug ab Tokio zum Mount Fuji online buchen

Die Route auf zwei Wochen kürzen

Es gibt wahrscheinlich einige, die keine drei Wochen Zeit haben. Hätten wir nur zwei Wochen Zeit gehabt, würden wir unsere Route ein wenig kürzen. Und zwar so:

Der Zeitplan für zwei Wochen:

  • 5 Tage – Tokio (optional: Tagesausflug nach Kamakura & Yokohama & Tagesausflug nach Mount Fuji)
  • 2 Tage – Osaka inklusive einem Tagesausflug nach Nara
  • 4 Tage – Kyoto
  • 2 Tage – Hiroshima inklusive Tagesausflug nach Miyajima

Japan Sehenswürdigkeiten

In Japan gibt es unglaublich viel zu sehen. Das Land ist super groß und vielfältig. Highlights wie Tokio, Kyoto, Osaka, Hiroshima und den Mount Fuji solltest du auf keinen Fall verpassen.

Welche Sehenswürdigkeiten sich in Japan auf jeden Fall lohnen, verraten wir dir in eigenen Artikeln.

Shibuya Kreuzung
Tokio ist einer der Reisetipps für Japan der ziemlich offensichtlich ist. Da musst du unbedingt hin!

Hotels und Unterkünfte in Japan

Unterkünfte in Japan sind leider relativ teuer und in den großen Städten sind die Hotelzimmer sehr klein. In Tokio hatten wir ganze 11 qm und in Kyoto sogar nur 9 qm, bezahlt haben wir trotzdem jeweils um die 140 Euro pro Nacht.

Für ein Mittelklasse-Hotel in guter Lage während der Hauptreisezeit sind das die gängigen Preise. Es geht aber auch günstiger, wenn du z. B. Hostels mit Mehrbettzimmern buchst oder in einem der berühmten Kapsel-Hotels übernachtest.

Da die Japaner selbst viel im eigenen Land reisen und gerne viele Monate vorher buchen, empfehlen wir dir, dich so früh wie möglich um Unterkünfte zu kümmern. In der Nebensaison hast du natürlich auch kurzfristig noch gute Chancen, aber gerade im Frühjahr und Herbst ist vieles schnell ausgebucht.

Unser Tipp: In unserem Artikel Japan Hoteltipps stellen wir dir alle Hotels vor, in denen wir während unserer Japan-Reise übernachtet haben und geben dir viele praktische Tipps für die Hotelsuche generell. Für Tokio haben wir noch zwei separate Artikel, in denen wir dir zeigen, wo du am besten in Tokio übernachtest und welche günstigen Hotels in Tokio es gibt.

Tipps zur Fortbewegung in Japan

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Japan sind hervorragend ausgebaut. Sowohl innerhalb der Städte, als auch zwischen den Städten gibt es ein riesiges Netz an Zügen und Bussen.

Fortbewegung zwischen den einzelnen Stationen

Zwischen den Städten empfehlen wir dir den Zug. Die Züge sind in Japan schnell, extrem pünktlich und bequem.

Du buchst dir entweder vor deiner Reise den Japan Rail Pass und kannst damit die meisten Züge kostenlos fahren oder du buchst dir Einzeltickets für die Strecken. Der Japan Rail Pass ist mittlerweile sehr teuer und lohnt sich in den meisten Fällen nicht mehr. Wir empfehlen ihn nicht für eine klassische Rundreise, sondern lieber die Einzeltickets.

So sehen die Shinkansen, die japanischen Schnellzüge aus.
So sehen die Shinkansen, die japanischen Schnellzüge aus.

Öffentlicher Nahverkehr in der Stadt

In den großen Städten gibt es oft ein hervorragend ausgebautes U-Bahn-Netz, sowie ergänzend Busse. Am besten besorgst du dir direkt am Anfang eine IC-Karte. Das sind Prepaid-Karten, mit denen du die meisten Bahnen in Städten zahlen kannst.

Das ist schneller und stressfreier, als jedes Mal ein Einzelticket zu kaufen, und ist außerdem noch etwas günstiger. Jede Region hat ihre eigene Karte, die aber auch in anderen Regionen Japans funktioniert.

Wir empfehlen dir die Suica Card aus Tokio.

U-Bahn fahren Japan
U-Bahnen bringen dich in den großen Städten schnell von A nach B.

Geld und Bezahlen in Japan

In diesem Abschnitt geht es rund um das liebe Geld in Japan.

Währung

Die japanische Währung ist der Yen. Geläufig sind Scheine zu 10.000, 5.000 und 1.000 Yen und eine ganze Menge Münzen, die unsere Geldbörse fast zum Platzen gebracht haben.

An vielen Getränkeautomaten, die in Japan überall stehen, sowie in kleinen Supermärkten ist es auch möglich, mit der IC-Karte zu bezahlen, die auch für die U-Bahn verwendet wird. Das ist ganz praktisch, wenn man gerade mal kein Kleingeld hat, wobei das in Japan selten vorkommt.

Auch das Bezahlen mit der Kreditkarte ist in Japan sehr verbreitet. Unsere Hotelrechnungen haben wir z. B. immer mit unserer Reise-Kreditkarte bezahlt. Zusätzliche Gebühren für Kreditkartenzahlungen sind in Japan eher unüblich.

Japan Geld
Es gibt drei Scheine und 6 Münzen, die in Japan im Umlauf sind.

Geld abheben in Japan

Geld bekommst du in Japan natürlich auch am Geldautomaten (ATM). Die Automaten sehen etwas anders aus als bei uns, lassen sich aber auf Englisch und manchmal sogar auf Deutsch umschalten.

Einige Automaten akzeptieren keine ausländischen Karten, wir haben aber immer einen passenden Automaten gefunden.

Mit der kostenlosen Kreditkarte der DKB (DKB Cash Visa) konnten wir überall in Japan gebührenfrei Geld abheben. Das ist ganz praktisch, denn so kann man auch mal kleinere Beträge abheben.

Geldautomat in Japan
So oder so ähnlich sehen die Geldautomaten in Japan aus.

Trinkgeld in Japan

In Japan ist Trinkgeld absolut unüblich und wird teilweise sogar als Beleidigung aufgefasst. Versuch also am besten gar nicht, jemandem ein Trinkgeld zu geben.

In Restaurants und im Taxi bekommst du dein Wechselgeld also immer exakt zurück.

Essen und Trinken in Japan

Japan hat einige kulinarische Highlights zu bieten und wir vermissen das japanische Essen jetzt schon.

Frühstück in Japan

Traditionelles japanisches Frühstück ist für den westlichen Gaumen ziemlich ungewöhnlich. Es gibt Reis, Fisch, eingelegtes Gemüse und Omelett.

Auch in Hotels wird in der Regel ein japanisches Frühstück serviert. Bei den Zimmerpreisen ist das Frühstück jedoch meistens nicht dabei. Wenn du lieber ein Sandwich oder etwas Süßes magst, musst du auf eine der Coffeeshop-Ketten ausweichen oder eine der vielen Bäckereien im französischen Stil aufsuchen, die es in Japan sehr oft gibt.

Traditionelle Gerichte in Japan

Sushi

Von allen japanischen Gerichten ist Sushi mit Sicherheit das Bekannteste. Sushi ist in Japan deutlich günstiger als in Deutschland und natürlich wesentlich besser. Wir haben fast jeden Tag einmal Sushi gegessen.

Unbedingt ausprobieren solltest du auch ein Kaiten Sushi-Restaurant, das in Europa unter dem Namen Running Sushi bekannt ist. Die Teller fahren auf einem Laufband an dir vorbei und du nimmst dir einfach vom Band, was du möchtest.

Je nach Restaurant kostet jeder Teller das Gleiche (oft nur 108 Yen) oder es gibt unterschiedliche Preise je nach Farbe des Tellers.

Running Sushi in Kyoto
So sieht ein typisches Kaiten Sushi in Japan aus

Traditionelle japanische Suppen

Ebenfalls sehr lecker sind die traditionellen japanischen Suppen, wie z. B. Ramen und Udon. Die Suppen gibt es mit unterschiedlichen Beilagen, wie Fleisch, Ei oder Algen. Bestellt wird in den Suppenrestaurants oft an einem Automaten. Dort bekommst du einen Zettel, den du dann über den Tresen an den Kellner bzw. Koch weiter reichst.

Soba

Ramen Restaurant, Kyoto
Traditionelle Ramen-Suppe

Sehr positiv überrascht hat uns Soba. Das sind Buchweizennudeln, die kalt mit etwas Meerrettich und Sojasoße zum Dippen gegessen werden. Das klingt erstmal etwas eigenartig, ist aber wirklich sehr lecker.

Okonomiyaki

Eine weitere Spezialität sind Okonomiyaki. Dabei handelt es sich um eine Art Crepe, die auf einer heißen Platte mit Nudeln, Fleisch, Meeresfrüchten, Kohl und Ei belegt und anschließend mit einer würzigen Soße verfeinert wird.

Sehr lecker! Besonders populär ist das Gericht rund um Hiroshima, du bekommst es aber auch in anderen Gegenden Japans.

Vegetarisches Essen in Japan

Allgemein gibt es in Japan sehr viel Fleisch. Viele Restaurants haben auf dem Tisch einen Grill zum Selbstbraten. Gemüse und frische Früchte sind in Japan allerdings eher Mangelware. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, hat es in Japan definitiv nicht leicht. Aber es ist möglich!

Wenn es dir nichts ausmacht, das Fleisch einfach aus Gerichten herauszupicken, ist es schon einfacher. Wenn du ein Vegetarier bist, der Fisch isst, dann hast du es eigentlich relativ einfach. Einfache kalte Soba und Udon sind meist komplett vegetarisch. Vegetarische Sushi gibt es auch in einer relativ großen Auswahl.

Unser Tipp: Lad dir vor deiner Reise die kostenlose App Happy Cow auf dein Handy. Dort sind einige vegetarische und auch vegane Restaurants eingetragen. Vor allem in Kyoto und Tokio funktioniert das ganz gut.

Okonomiyaki
Okonomiyaki auf einer heißen Platte zubereitet

Getränke in Japan

Bier ist in Japan relativ teuer. Die Preise für ein kleines Glas in einem Restaurant reichen von 3 bis 8 Euro. Die bekanntesten Marken sind Asahi, Kirin und Sapporo, die alle gar nicht schlecht schmecken.

Traditionell wird in Japan außerdem der Reisschnaps Sake getrunken. Was bei uns im Supermarkt das Weinregal ist, ist in Japan das Sake-Regal.  Sake wird kalt oder warm getrunken und hat meistens zwischen 15 und 20 % Alkohol.

Kaffee gibt es in Japan bei einem der vielen Coffeeshops, sowie an Automaten in fast jedem Supermarkt. Häufiger wird in Japan Tee getrunken, den es sowohl warm als auch kalt gibt.

An vielen Stellen in Japan stehen Getränkeautomaten, an denen es zu günstigen Preisen (etwa 1 Euro) Wasser, Softdrinks, Tee und Kaffee gibt.

Sonstige Reisetipps für Japan

Hier packen wir dir nochmal alle Tipps rein, die wir sonst noch haben,

Internet in Japan

Das Internet in Japan ist schnell und zuverlässig. Wir hatten in allen unseren Hotels eine sehr gute Internetverbindung, mit der sogar das Streamen von Filmen möglich war.

Es gibt außerdem in vielen Cafés und Geschäften kostenfreie WLAN-Hotspots.

Mobiles Internet ist hingegen ziemlich teuer. Für Touristen gibt es spezielle SIM-Karten, mit denen du mobil online gehen kannst. Die Karten gibt es u.a. am Flughafen, sowie in Touristeninformationen.

Eine eSIM von Saily für deine Reise

Unterwegs immer erreichbar: Mit einer eSIM von Saily

Wir reisen in Japan immer mit einer eSIM von Saily. Die eSIM kaufst du bequem zuhause und installierst sie ganz easy über die App. Nach der Landung in Japan aktiviert sich die eSIM automatisch.

Saily ist günstig, super einfach zu nutzen und ideal für eine Japanreise.

  • Feste GB-Pakete und unbegrenztes Datenvolumen buchbar
  • 200 Reiseziele
  • Top Sicherheitsfunktionen

Mit dem Code 22places sparst du sogar 5 Prozent bei deiner eSIM von Saily.

Zur eSIM von Saily

Sicherheit in Japan

Japan ist eines der sichersten Länder der Welt. Raub oder Gewaltverbrechen gegen Touristen sind sehr selten, auch Diebstahl ist in Japan kein großes Problem.

Etwas Vorsicht ist in den Nightlife-Distrikten in Tokio und Osaka geboten, aber auch da ist es noch immer sicherer als in vielen europäischen Städten.

Eine reale Gefahr in Japan sind hingegen Erdbeben. Jährlich gibt es im Land etwa 1.500 Erdbeben, von denen viele merkbar sind. Bei uns hat in Tokio einmal die Erde etwas gewackelt. Die meisten Erdbeben sind aber harmlos, alle paar Jahre rumst es allerdings auch mal stärker.

Sprache und Verständigung in Japan

Zum Abschluss kommen wir noch zum kompliziertesten Teil einer Japan-Reise: die Verständigung. Mittlerweile sprechen deutlich mehr Japaner Englisch als noch vor ein paar Jahren.

Trotzdem wirst du auch oft auf Japanisch vollgequasselt. Sehr lustig ist das immer an Supermarktkassen. Die Kassierer sagen in einem endlosen Schwall japanischer Wörter alle Waren und Preise auf, während sie die Sachen einscannen. Immer nett lächeln ist da die Devise.

An Bahnhöfen und an touristisch relevanten Punkten gibt es in der Regel die wichtigsten Schilder auch auf Englisch. In touristischeren Gegenden gibt es im Restaurant mit etwas Glück auch eine englische Speisekarte.

Ansonsten ist es in Restaurants aber üblich, dass die Speisen auf Bildern oder in Schaukästen gezeigt werden, sodass man zumindest vorher sieht, was man bestellt.

Insgesamt kommt man trotz mancher Verständigungsprobleme sehr gut zurecht. Die Japaner sind sehr hilfsbereit und rücksichtsvoll und trotz der Sprachbarriere funktioniert es irgendwie immer mit der Verständigung.

Unser Tipp: Lade dir vor deiner Japan-Reise die App Google Translate, sowie die Übersetzungsdatei für die japanische Sprache (innerhalb der App) auf dein Handy (für Androidfür iOS). Mit Hilfe dieser App kannst du im Kameramodus oft einige Sätze oder einzelne Wörter übersetzen. Hat uns tatsächlich oft weitergeholfen.

Profi-Tipp: Lächeln hilft in Japan immer.

Japaner freuen sich natürlich auch, wenn du ein paar Brocken Japanisch sprichst. Hallo und Danke reichen da meistens schon aus, deshalb haben wir hier die wichtigsten Wörter für dich zusammengestellt.

Eigentlich dachten wir, es ist ganz einfach: Guten Tag heißt Konnichiwa und Tschüß heißt Sayounara. Zu unserem Erstaunen werden diese Wörter im täglichen Sprachgebrauch kaum genutzt.

Konnichiwa wird immerhin am Nachmittag zur Begrüßung genutzt, Sayounara benutzt man hingegen gar nicht. Es heißt auch eher so viel wie „Leb Wohl“ und das sagt man ja im Deutschen auch nicht so oft.

Hier aber nun die wichtigsten Wörter:

Guten Morgen – Ohaiyou Gozaimasu (Das Z spricht man eher wie ein scharfes S)
Guten Tag – Konnichiwa
Guten Abend – Konbanwa
Tschüß – Itte Kimasu
Danke – Arigato
Danke (höflicher) – Arigato Gozaimasu
Ja – Hai
Nein – Iie
Eins – Ishi
Zwei – Ni
Drei – San

U-Bahn Karte und Automaten in Tokio
Auf den ersten Blick ganz schön kompliziert, aber die meisten Automaten kann man auf Englisch umstellen