Kurz und knackig
- Du möchtest Kalifornien auf eigene Faust entdecken? Mit unserer 2-wöchigen Kalifornien Rundreise siehst du die schönsten Highlights des US-Bundesstaats in einer Reise.
- Dich erwarten unter anderem Los Angeles, Big Sur, San Francisco und Yosemite. So bekommst du die perfekte Mischung aus Küste, Städten und Nationalparks.
- Wir haben den Kalifornien Roadtrip selbst genauso gemacht – mit einem Camper von roadsurfer. Im Artikel teilen wir unsere Erfahrungen, Empfehlungen und praktische Tipps für die Reise.
- Außerdem zeigen wir dir die komplette Route auf der Karte und geben dir unsere besten Tipps zu Unterkünften, Campingplätzen, Kosten und Reiseplanung.
Unsere Kalifornien Rundreise-Route auf der Karte

Stopps unserer Kalifornien Rundreise im Überblick
| Stopp | Fahrtzeit | Nächte | Campingplatz | Hotel |
|---|---|---|---|---|
| Los Angeles | Start | 1-2 | - | Inn at Venice Beach |
| Carpinteria | ca. 1,5 h | 1 | Carpinteria State Beach Campground | Holiday Inn Express & Suites Carpinteria |
| Morro Bay | ca. 3 h | 1 | Morro Bay State Park Campground | The Estero Inn |
| Carmel-by-the-Sea & Monterey | ca. 2,5 h+ (viele Stopps) | 2 | Pfeiffer Big Sur State Park | Wave Street Inn |
| San Francisco | ca. 2 h | 2 | Stellplatz im Hafen von Sausalito (keine Versorgung) | citizenM San Francisco |
| Yosemite Park | ca. 3,5 h | 2 | Upper Pines Campground | Lazy J Ranch Motel |
| Sequoia Park | ca. 2,5 h | 1-2 | Lodgepole Campground | Camp Nelson Lodge |
| Joshua Tree Park | ca. 4,5 h | 1 | Hidden Valley Campground | Fleur Noire Hotel |
| Los Angeles | ca. 2,5 h | - | Hollywood RV Park | Inn at Venice Beach |
Kalifornien Rundreise: Camper oder Mietwagen + Hotel?
Die wahrscheinlich größte Entscheidung vor deinem Kalifornien Roadtrip ist, ob du die Rundreise mit dem Camper machst oder Hotels buchst und mit einem normalen Mietwagen fährst.
Wir haben uns für einen Camper entschieden und würden es für diese Route grundsätzlich wieder so machen, allerdings nicht überall. Gerade in den Nationalparks war der Camper einfach perfekt. In Städten wie Los Angeles oder San Francisco dagegen war er eher anstrengend. Hier lässt du den Camper besser außerhalb stehen und nutzt die Öffis.
Kalifornien Rundreise mit Camper
Ein Camper ist unserer Meinung nach die schönste Art, Kalifornien zu bereisen. Morgens mitten im Yosemite Nationalpark aufzuwachen oder direkt am Meer zu frühstücken, ist einfach ein ganz anderes Gefühl als im Hotel.
Und du brauchst auch gar kein Allrad. Wenn du die Standard Route fährst, kommst du gut mit einem normalen Camper zurecht. Die Straßen sind gut ausgebaut und es gibt viele große Parkplätze. Darfst du mal irgendwo nicht parken, dann kannst du eigentlich immer am Straßenrand stehen bleiben.
Besonders geliebt haben wir den Camper am Big Sur, in Morro Bay und in den unterschiedlichen Nationalparks. Dort spielt ein Camper seine Vorteile komplett aus. Du bist mitten in der Natur, musst nicht ständig Koffer packen und kannst spontane Stopps einbauen.
Wir haben unseren Camper bei roadsurfer gebucht und waren super zufrieden.
Roadsurfer ist ein deutscher Camper-Anbieter mit Stationen weltweit – unter anderem auch in Los Angeles. Gerade für USA-Roadtrips fanden wir das total praktisch.
Was uns besonders gefallen hat:
- komplette Vorbereitung schon vor der Reise online möglich
- Führerschein, Kreditkarte und persönliche Daten einfach digital hinterlegen
- alle Infos zum Camper vorab online verfügbar
- schnelle und unkomplizierte Übergabe vor Ort
- moderne Camper mit Küche, Dusche und Toilette
Mit dem Code 22PLACES bekommst du 10 % Rabatt auf deine Buchung.
Vorteile eines Campers in Kalifornien
- perfekte für Nationalparks
- morgens direkt am Meer oder im Wald aufwachen
- kein ständiges Kofferpacken
- flexible und spontane Reiseplanung
- echtes Roadtrip-Feeling
- oft günstiger als Hotels in beliebten Regionen
Nachteile eines Campers in Kalifornien
- in Städten wie Los Angeles eher unpraktisch
- viele Tiefgaragen und Parkhäuser sind zu niedrig
- Parkplatzsuche kann stressig sein
- Campingplätze in Nationalparks oft früh ausgebucht
Kalifornien Rundreise mit Mietwagen + Hotel
Wenn du dich beim Campen nicht wohlfühlst oder dein Fokus eher auf Städten anstatt auf der Natur liegt, ist ein Mietwagen mit Hotels wahrscheinlich die bessere Wahl.
Gerade Los Angeles und San Francisco lassen sich mit einem normalen Auto deutlich entspannter erkunden. Außerdem musst du dich nicht um Campingplätze, Strom oder Schmutzwasser kümmern und kannst jeden Abend einfach im Hotel einchecken.
Vorteile eines Mietwagen + Hotel in Kalifornen
- entspannter in Großstädten
- einfacher Parkplätze und Tiefgaragen finden
- komfortabler nach langen Fahrtagen
- weniger Planung bei Campingplätzen nötig
Nachteile eines Mietwagen + Hotel in Kalifornen
- weniger Roadtrip-Feeling
- häufiger Koffer packen
- Hotels in Kalifornien oft teuer
- weniger flexibel bei spontanen Stopps
- Nationalparks fühlen sich weniger intensiv an
Unser Fazit
Wenn du vor allem Natur, Nationalparks und das klassische Westküsten-Feeling erleben möchtest, würden wir jederzeit wieder den Camper wählen.
Wenn du dagegen hauptsächlich Städte erkunden möchtest und möglichst komfortabel reisen willst, bist du mit Mietwagen und Hotels gut beraten.
Kalifornien Rundreise für 2 Wochen: Unsere Route im Detail
Damit du deinen Kalifornien Roadtrip ganz einfach nachplanen kannst, zeigen wir dir jetzt unsere komplette Route Schritt für Schritt.
Die Strecke ist in 14 Tagen gut machbar, die Straßen sind gut ausgebaut und auch die Versorgung entlang der Strecke ist super. Du solltest aber im Hinterkopf haben, dass du viel im Auto sitzt und täglich einige Kilometer hinter dich bringen musst, um alles zu schaffen.
Die Route war für uns die perfekte Mischung aus Städten, Nationalparks und der kalifornischen Küste. Deshalb würden wir sie auch genauso wieder machen.
Dich erwarten:
- Los Angeles & Venice Beach
- der berühmte Highway 1
- Big Sur und die Küste Kaliforniens
- San Francisco
- Yosemite Nationalpark
- Sequoia Nationalpark
- Joshua Tree Nationalpark
Außerdem geben wir dir zu jedem Stopp unsere persönlichen Tipps, Erfahrungen, Campingplätze und Hotel-Empfehlungen mit auf den Weg.
Tag 1-2: Los Angeles & Venice Beach
Unser Hoteltipp: Inn at Venice Beach
Los Angeles ist für diese Kalifornien Rundreise der perfekte Startpunkt. Nach dem langen Flug aus Deutschland wollten wir erst einmal entspannt ankommen, den Jetlag loswerden und langsam ins Kalifornien-Feeling eintauchen, bevor unser eigentlicher Roadtrip startet.
Wir haben bewusst in Venice Beach übernachtet und würden das genauso wieder machen. Der Stadtteil ist perfekt für die ersten Tage, weil er nah am Flughafen liegt, die Atmosphäre super ist und du von hier den Camper easy abholen kannst.
Tag 1 stand bei uns komplett im Zeichen von Ankommen und Durchatmen.
Nach der Einreise ging es mit dem Uber direkt nach Venice Beach. Unser Tipp: Plan am ersten Tag nicht zu viel ein. Der Jetlag ist nicht ohne.
In Venice Beach lohnt sich:
- Venice Beach mit Boardwalk, Skatepark & Muscle Beach
- Venice Canals, wenn du gern viel läufst
An Tag 2 haben wir einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Los Angeles angeschaut.
In Los Angeles lohnt sich:
- Griffith Observatory & Hollywood Sign
- Beverly Hills & Rodeo Drive
- Santa Monica Pier & Einkaufsstraße
Der berühmte Walk of Fame lohnt sich unserer Meinung nach nicht und ist leider echt unspektakulär. Hast du also nicht viel Zeit, dann solltest du sie nicht dafür draufgehen lassen.
Und noch ein wichtiger Tipp: Den Camper würden wir wirklich erst nach den Tagen in Los Angeles abholen. In der Stadt selbst brauchst du ihn nicht und sparst dir damit direkt den Großstadtverkehr und die Parkplatzsuche.
Restaurant- & Café-Tipps in Los Angeles:
- Salud!: richtig gutes Frühstück (Bei Google Maps)
- The Venice Whaler: leckere Bowls und Tacos (Bei Google Maps)
- Din Tai Fung: sehr beliebte Kette, lecker Dim Sums, gute Nudeln mit scharfer Sesam Sauce (Bei Google Maps)
- Brightside California Kitchen: amerikanisches Frühstückslokal mit sehr leckeren Pancakes (Bei Google Maps)
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Tag 3: Camper abholen & Carpinteria
Unser Hoteltipp: Holiday Inn Express & Suites Carpinteria
Unser Campingtipp: Carpinteria State Beach Campground
An Tag 3 startet der eigentliche Kalifornien Roadtrip. Morgens holst du deinen Camper bei Roadsurfer ab. Die Station liegt etwas außerhalb von Los Angeles. Das ist perfekt, um direkt aus dem Stadtverkehr rauszukommen.
Durch die Online-Vorbereitung läuft die Übergabe schnell und unkompliziert. Danach kannst du direkt nach Carpinteria weiterfahren. Die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden und der kurze Fahrtag ist ideal, um dich an den Camper zu gewöhnen.
Das solltest du in Carpinteria machen:
- Einkaufen für die nächsten Tage (z.B. bei Ralphs Fresh Fare)
- Camper einrichten und organisieren
- Strandspaziergang & Sonnenuntergang am Meer
Carpinteria ist kein Highlight der Kalifornien Rundreise, aber perfekt zum Ankomme. Der Roadtrip ist vor allem, wenn du das erste Mal in den Staaten bist super aufregend. Ein sanfter Einstieg, der erstmal langweilig erscheint ist da genau richtig.
Wir haben uns einen Campingplatz direkt an den Dünen gebucht, so dass wir nur 10 Schritte gehen mussten und direkt am Meer standen. Das war traumhaft! Und bei warmem Wetter kannst du hier auch schwimmen gehen.
Tag 4: Morro Bay (über Santa Barbara)
Unser Hoteltipp: The Estero Inn
Unser Campingtipp: Morro Bay State Park Campground
Die Fahrt entlang der Küste gehört schon selbst zum Roadtrip. Immer wieder kannst du anhalten und den Pacific Coast Highway genießen.
In Santa Barbara lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp. Hier kannst du toll für ein paar Stunden die Atmosphäre am Pier aufsaugen und einen leckeren Kaffee auf der Terrasse vom Dawn Café Santa Barbara (hier bei Google Maps) trinken.
Gut zu wissen: Wir durften mit dem Camper nicht auf dem Café-Parkplatz stehen. Stattdessen haben wir an der Straße geparkt. In den USA ist das total easy. Mit unserem „kleinen“ Camper (6,42m) haben wir immer einen Parkplatz am Straßenrand gefunden. Die Parkplätze in den USA sind extrem lang.
Nach Santa Barbara geht es weiter nach Morro Bay. Morro Bay ist ein kleiner Küstenort mit entspannter Stimmung und ideal für eine Nacht unterwegs. Hier kannst du alles gut zu Fuß erkunden.
Das lohnt sich in Morro Bay:
- Morro Rock am Wasser (Morro Rock Fotospot bei Google Maps)
- Spaziergang durch den Hafen
- Sonnenuntergang am Strand
- Optional: Kajaktour mit Seeottern
Tag 5: Highway 1 & Big Sur
Zwischen Morro Bay und Carmel-by-the-Sea fährst du entlang eines der schönsten Abschnitte der gesamten Kalifornien Rundreise: dem Highway 1 durch Big Sur.
Die Strecke ist nicht nur eine Verbindungsetappe, sondern ein echtes Highlight der Route. Plane hier genug Zeit ein. Diese Strecke fährt man nicht durch, sondern hält ständig an. Mindestens ein Tag ist ein Muss für diese Etappe. Du kannst aber sogar im Pfeiffer Big Sur State Park übernachten.
Wir sind den Highway 1 von Los Angeles bis nach San Francisco gefahren. Manche Abschnitte fährst du auch parallel auf dem Highway 101.
Unser Tipp: Checke bevor du fährst, ob die gesamte Strecke geöffnet ist. Gerade in der Nebensaison wird oft an der Straße gebaut, dass manchmal Abschnitte der Strecke gesperrt werden.
Außerdem lohnt es sich für diesen Abschnitt Offline-Karten bei Google Maps runterzuladen, weil du hier so gut wie keinen Empfang hast. Wie das geht erklären wir dir in unserem Artikel Reise planen mit Google Maps. Auch der Vorrat an Snacks und Trinken sollte ausreichen, weil es auf der gesamten Strecke nur eine Tankstelle gibt.
Das solltest du unterwegs einplanen:
- McWay Falls (Wasserfall direkt am Meer)
- Elephant Seal Vista Point (Seelöwen am Strand)
- Bixby Bridge (Ikone der Kalifornien Küste)
- Pfeiffer Big Sur State Park (Großes Waldstück mit Mammutbäumen, Erdbeerbäumen und dem Big Sur River)
Ein echter Geheimtipp ist der Stopp am Big Sur River Inn. Dort kannst du mitten im Fluss sitzen und etwas essen oder trinken. Einer der entspanntesten Stops der ganzen Reise.
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Tag 6-7: Carmel-by-the-Sea & Monterey
Unser Hoteltipp: Wave Street Inn
Unser Campingtipp: Pfeiffer Big Sur State Park
Nach der intensiven Fahrt entlang des Highway 1 wird es in Carmel und Monterey etwas entspannter. Das ist gut, um die Eindrücke aus Big Sur wirken zu lassen.
Carmel-by-the-Sea wirkt wie ein kleines Märchendorf. Kleine Straßen, hübsche Häuser, Cafés und viele kleine Galerien machen den Ort perfekt zum Bummeln.
Ein echtes Highlight der Region ist der 17-Mile Drive zwischen Carmel und Monterey. Die Panoramastraße führt entlang der Küste und gehört zu den schönsten Streckenabschnitten der gesamten Kalifornien Rundreise. Allerdings ist das eine Privatstraße. Die Zufahrt kostet dich 12 Dollar und kann nur bar bezahlt werden. Die Straße öffnet zum Sonnenaufgang.
Das lohnt sich in Carmel & Monterey:
- Carmel-by-the-Sea (Kleiner märchenhafter Ort)
- 17-Mile Drive & Lone Cypress (Paniramastraße)
- Cannery Row (Straße in Monterey)
In Monterey steht außerdem das Monterey Bay Aquarium. Das gehört zu den besten Aquarien der USA. Wir haben uns aus persönlichen Gründen gegen den Besuch entschieden. So schön Aquarien und Zoos auch sein mögen, sind sie am Ende des Tages dennoch nie artgerecht. Deshalb schauen wir uns Tiere immer lieber in freier Wildbahn an.
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Tag 8-9: San Francisco
Unser Hoteltipp: citizenM San Francisco
Unser Campingtipp: Stellplatz im Hafen von Sausalito
San Francisco ist einer der spannendsten Stopps deiner Kalifornien Rundreise und für uns eines der Top-Highlights der Route und zwei Nächte sind hier das Minimum. Die Stadt fühlt sich komplett anders an als Los Angeles. Sie ist kompakter, hügeliger und hat unglaublich viele unterschiedliche Viertel.
Unser Tipp: Wenn du mit dem Camper unterwegs bist, ist ein guter Trick, ihn in Sausalito zu parken und von dort mit der Fähre in die Stadt zu fahren. Das spart dir den Stadtverkehr und du bekommst einen der schönsten Blicke auf die Skyline.
Das lohnt sich in San Francisco:
- Golden Gate Bridge (Fotospots: Battery Spencer & Baker Beach)
- Lombard Street (berühmte kurvige Straße)
- Fisherman’s Wharf & Pier 39 (Seehunde)
- Chinatown
- Mission District & Dolores Park (schöner Blick auf die Stadt)
- Haight-Ashbury (Hippie-Viertel)
- Cable Car Fahrt (Historische Straßenbahn)
Du siehst vielleicht schon, dass dich hier viel mehr Sehenswürdigkeiten erwarten als bei den anderen Stops. Aber San Francisco hat auch einfach so viel zu bieten! Hier solltest du dir wirklich Zeit nehmen alles anzuschauen.
Restaurant- & Café-Tipps in San Francisco:
- Sweet Marple: leckeres Frühstück (Bei Google Maps)
- Tony’s Coal Fired Pizza & Slice House: Pizza, die du im Washington Square Park essen kannst (Bei Google Maps)
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Verhaltensregeln & Tipps für die Nationalparks
Bevor es für dich in die Nationalparks geht, solltest du ein paar wichtige Regeln beachten. So schützt du nicht nur die Natur, sondern sorgst auch für deine eigene Sicherheit.
- Trage festes Schuhwerk, da viele Wege uneben, steinig oder rutschig sein können.
- Nutze vorhandene Bärenboxen, um Lebensmittel und duftende Gegenstände sicher zu verstauen.
- Entsorge deinen Müll immer in den dafür vorgesehenen Mülltonnen.
- Halte immer ausreichend Abstand zu Wildtieren und füttere sie niemals.
- Nimm genügend Wasser und Snacks mit, da Versorgungsmöglichkeiten oft weit entfernt sind.
- Lade Offline-Karten herunter. In vielen Nationalparks gibt es keinen oder nur eingeschränkten Empfang.
Tag 10-11: Yosemite Nationalpark
Unser Hoteltipp: Lazy J Ranch Motel
Unser Campingtipp: Upper Pines Campground
Der Yosemite Nationalpark ist einer der beeindruckendsten Naturstopps deiner Kalifornien Rundreise. Hier erwarten dich riesige Felswände, Wasserfälle und eines der bekanntesten Täler der USA.
Durch die zwei Nächte hast du hier genug Zeit, den Park wirklich zu erleben und nicht nur „abzufahren“.
Wir empfehlen dir für die US-Nationalparks den America The Beautiful Pass. Der Pass lohnt sich schon ab dem zweiten Park und bringt dir eine Ersparnis von 100 US-Dollar pro Person, weil die zusätzliche internationale Gebühr entfällt.
Eine frühe Anreise ins Valley lohnt sich, da die Parkplätze schnell voll sind.
Das lohnt sich im Yosemite Nationalpark:
- Glacier Point (Aussichtspunkt)
- Sentinel Dome oder Taft Point (Aussichtspunkte)
- Yosemite Valley (Herz des Parks mit Restaurants etc.)
- Lower Yosemite Falls (höchste Wasserfälle Nordamerikas)
- Mist Trail (Wanderung entlang der Wasserfälle Vernal & Nevada Fall)
- Mirror Lake (See mit Half Dome-Spiegelung)
- Tunnel View (DER Aussichtspunkt im Valley)
Unser Tipp: Leih dir ein Fahrrad im Yosemite Valley. So kommst du entspannt von Spot zu Spot und kannst den Park viel flexibler und umfangreicher erkunden. Der Fahrradverleih ist vor dem Welcome Center. Wir haben 35,50 US-Dollar pro Person gezahlt und es gibt auch Fährräder für Kinder, allerdings keine Fahrradsitze für Babies.
Gibt es hier Tiere?
Ja, im Yosemite Park leben unter anderem Amerikanische Schwarzbären, Maultierhirsche, Berglöwen (Pumas), Rotluchse und Füchse. Die Füchse haben wir sogar gesehen. Alle anderen Tiere sind sehr scheu.
Was tun, wenn du keinen Campingplatz mehr im Park bekommst?
Keine Sorge, das ist uns auch passiert. An jedem Parkeingang gibt es gute Campingplätze außerhalb des Parks – meist nur 10 bis 20 Minuten Fahrzeit entfernt. Schau einfach in der Nähe eures geplanten Eingangs nach Alternativen, zum Beispiel in Orten wie Mariposa, Fish Camp oder Lee Vining. Diese Plätze sind oft sogar günstiger als die Campingplätze im Park selbst.
Schau trotzdem regelmäßig auf Recreation.gov nach. Durch Stornierungen werden immer wieder Plätze im Park frei.
Restaurant- & Café-Tipps im Yosemite Park:
- Degnan´s Kitchen: Kaffee, kleine Snacks und Sandwiches (Bei Google Maps)
- Supermarkt gibt es im Visitor Center (Bei Google Maps)
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Tag 12-13: Sequoia Nationalpark
Unser Hoteltipp: Camp Nelson Lodge
Unser Campingtipp: Lodgepole Campground
Nach Yosemite wird es deutlich ruhiger, gleichzeitig aber nochmal völlig anders. Schon die Fahrt dorthin zeigt dir eine komplett neue Landschaftsseite Kaliforniens.
Im Sequoia Nationalpark selbst erwarten dich dann einige der größten Bäume der Welt. Das ist super beeindruckend. Der Congress Trail ist besonders eindrucksvoll, weil du direkt zwischen den riesigen Mammutbäumen unterwegs bist.
Das lohnt sich im Sequoia Nationalpark:
- General Sherman Tree (größter Baum der Welt)
- Congress Trail (leichter Rundweg)
- Tunnel Log (umgefallener Mammutbaum mit Autotunnel)
- Moro Rock (Aufstieg auf einen Granitfelsen mit Panoramablick)
- Lost Grove (ruhiger, weniger besuchter Mammutbaum-Hain)
Gibt es hier Tiere?
Auch im Sequoia Nationalpark gibt es einige wilde Tier. Zum Beispiel Schwarzbären, Maultierhirsche, Bergpumas (Cougars) und Grau- und Rotluchse. Die Tiere halten sich hier aber sehr versteckt und fern von den Menschen. Vorsicht ist natürlich trotzdem geboten.
Restaurant- & Café-Tipp im Sequoia Park:
- Restaurant im Visitor Center
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Tag 14: Joshua Tree Nationalpark
Unser Hoteltipp: Fleur Noire Hotel
Unser Campingtipp: Hidden Valley Campground
Der Joshua Tree Nationalpark ist der komplette Kontrast zu allem vorher. Statt Wälder und Berge erwartet dich hier eine trockene Wüstenlandschaft mit Felsen und den typischen Joshua Trees – richtig stachelig aussehende Wüstenpflanzen.
Vom Sequoia Nationalpark bis zum Joshua Tree Nationalpark fährst du circa 6 bis 7 Stunden. Die Strecke ist also ziemlich lang.
Wichtig: Tanke unbedingt bevor du vom Highway abfährst. Es gibt nur wenige Tankstellen auf der Strecke zum Joshua Tree.
Das lohnt sich im Joshua Tree Nationalpark:
- Hidden Valley (bizarre Felsformationen)
- Cholla Cactus Garden (Feld aus Teddybär-Kakteen)
- Joshua Trees bei Sonnenuntergang (die knorrigen Bäume werfen lange Schatten)
- Sternenhimmel im Park
Joshua Tree gehört zu den besten Orten in den USA für Sternenbeobachtung. Wenn du kannst, plane unbedingt eine Nacht im oder direkt am Park ein. Es werden unterschiedliche Sternen-Touren angeboten, aber auf eigene Faust ist es eindeutig besser.
Gibt es hier Tiere?
Ja, hier leben einige Wüstentiere. Zum Beispiel Kojoten, Amerikanische Hasen (Jackrabbits), Wüstenleguane und Mojave-Klapperschlangen. Aber auch hier gilt: Die Tiere sind scheu und halten sich von den Menschen fern. Wenn du eines siehst, dann bleib auf Abstand.
Tag 15: Rückfahrt & Camper-Abgabe
Am letzten Tag deiner Kalifornien Rundreise geht es zurück nach Los Angeles. Plane dafür genügend Zeit ein und bereite am besten schon am Vorabend alles für die Rückgabe des Campers vor.
Dazu gehören:
- Camper ausräumen und Koffer packen
- Müll entsorgen und Kühlschrank auswischen
- Toilette und Abwasser entleeren
- Gastank auffüllen und tanken
Plane für die Rückfahrt nach Los Angeles etwa 4,5 Stunden ein. Laut Google Maps dauert die Strecke zwar „nur“ 3,5 Stunden, aber der Verkehr in L.A. ist wirklich verrückt. Ein Zeitpuffer schadet da nicht.
Unser Tipp: Auf der Fahrt kannst du noch einen Stop im Desert Hills Premium Outlet (Hier bei Google Maps) einlegen. Dort gibt es viele coole Shops, die du so nur in den USA findest.
Camper-Rückgabe bei Roadsurfer
Die Rückgabe des Campers war super unkompliziert. Vorab hakst du im Online-Portal die Rückgabe-Checkliste ab und kündigst deine Rückgabe an.
Vor Ort prüft anschließend ein Mitarbeiter den Camper auf neue Kratzer, Dellen oder andere Schäden. Wenn alles passt, wird das Fahrzeug freigegeben und die Kaution zurücküberwiesen.
Unsere Rückgabe war nach etwa 20 Minuten erledigt – schnell, unkompliziert und völlig stressfrei.
Wenn dein Rückflug erst am nächsten Tag geht, empfehlen wir dir noch eine letzte Nacht in Los Angeles. So kannst du den Roadtrip entspannt ausklingen lassen und noch einmal Venice Beach oder Santa Monica genießen, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Deutschland geht
Praktische Tipps für deinen Kalifornien Roadtrip
America the Beautiful Pass
Wenn du mehrere Nationalparks auf deiner Kalifornien Rundreise besuchen möchtest, solltest du dir unbedingt den America the Beautiful Pass anschauen.
Auf unserer Route sind unter anderem der Yosemite Nationalpark, der Sequoia Nationalpark und der Joshua Tree Nationalpark enthalten. Die einzelnen Eintrittsgebühren summieren sich schnell und so kannst du ein bisschen sparen.
Der Pass lohnt sich bereits ab dem zweiten Nationalpark und ist in unseren Augen ein Muss für deinen Kalifornien Roadtrip. Wir haben ihn in der App von recreation.gov gekauft und anschließend in die Apple Wallet geladen. Super einfach und schnell.
Zum America the Beautiful Pass
Mietwagen & Camper buchen
Wir haben es oben schon erwähnt: Für unseren Kalifornien Roadtrip waren wir mit einem Camper von roadsurfer unterwegs und würden uns jederzeit wieder so entscheiden.
Hier nochmal die wichtigsten Infos auf einen Blick:
- komplette Vorbereitung digital über das Online-Portal
- Führerschein, Kreditkarte und persönliche Daten vorab hinterlegen
- alle Infos zu Küche, Toilette, Dusche und Schmutzwasser schon vor der Abholung verfügbar
- dadurch eine schnelle und unkomplizierte Übergabe vor Ort
- auch super schnelle, problemlose Rückgabe
Unser Tipp: Wir haben kurzfristig gebucht und alles hat prima geklappt. Wer aber in den Nationalparks übernachten möchte, sollte Camper und Campingplätze 4 bis 6 Monate im Voraus buchen.
Beste Reisezeit für einen Kalifornien Roadtrip
Unsere Empfehlung ist ganz klar der Frühling zwischen März und Mai. Dann erwarten dich angenehme Temperaturen, vergleichsweise wenige Besucher und spektakuläre Wasserfälle in der Sierra Nevada.
Auch der Herbst eignet sich sehr gut für einen Kalifornien Roadtrip.
Den Hochsommer würden wir vor allem für Joshua Tree und Death Valley eher meiden. Dort sind zu der Zeit extreme Temperaturen möglich.
Internet unterwegs
Für unseren Kalifornien Roadtrip haben wir eine eSIM von Saily genutzt und würden das jederzeit wieder so machen.
Der große Vorteil: Du kannst die eSIM bereits vor dem Abflug einrichten und direkt nach der Landung online gehen. So sparst du dir die Suche nach einer SIM-Karte am Flughafen und hast sofort Internet für Navigation, Uber oder andere Buchungen.
Während unserer Reise hat Saily sowohl in den Städten als auch entlang des Highway 1 zuverlässig funktioniert.
Wichtig zu wissen: In Nationalparks wie Yosemite, Sequoia oder Joshua Tree gibt es kaum Empfang. Lade dir deshalb wichtige Karten und Informationen vorab offline herunter.
Häufige Fragen zum Kalifornien Roadtrip
Wie viele Tage für eine Kalifornien Rundreise einplanen?
Für die klassische Kalifornien Rundreise solltest du mindestens 14 Tage einplanen.
In zwei Wochen kannst du die wichtigsten Highlights wie Los Angeles, Highway 1, San Francisco, Yosemite, Sequoia und Joshua Tree gut miteinander verbinden.
Noch entspannter wird die Route mit drei Wochen, weil du mehr Zeit für spontane Stopps und zusätzliche Wanderungen hast.
Welche Nationalparks solltest du auf einem Kalifornien Roadtrip besuchen?
Wenn du zum ersten Mal einen Roadtrip durch Kalifornien planst, würden wir diese drei Nationalparks als Pflichtprogramm ansehen:
- Yosemite Nationalpark
- Sequoia Nationalpark
- Joshua Tree Nationalpark
Alle drei Parks unterscheiden sich komplett voneinander und machen genau deshalb den Reiz dieser Route aus.
Wenn du mehr Zeit hast, lohnen sich zusätzlich Death Valley oder die Mojave-Wüste.
Was kostet ein Kalifornien Roadtrip mit Camper?
Die Kosten hängen von Reisezeit und Campermodell ab. Als grobe Orientierung kannst du mit folgenden Ausgaben rechnen:
- Camper (14 Tage): ab 2.000 Euro
- America the Beautiful Pass: 250 Dollar
- Campingplätze: 25 bis 100 Dollar pro Nacht
- Diesel: ca. 6 Dollar pro Gallone
- Kaffee: ca. 6 Dollar
- Bier: 7 bis 10 Dollar
- Uber-Fahrten: 15 bis 50 Dollar
Für Einkäufe sind Walmart und Safeway meist die günstigsten Optionen.
Über welche App findest du Stellplätze und Campingplätze?
Für spontane Stellplätze nutzen wir am liebsten Park4Night. Die App zeigt Campingplätze, Stellplätze und andere Übernachtungsmöglichkeiten entlang deiner Route.
Für Campingplätze in den Nationalparks empfehlen wir Recreation.gov. Dort kannst du Verfügbarkeiten prüfen und viele Plätze direkt buchen.
Unser Tipp: Installiere beide Apps schon vor der Reise und speichere wichtige Favoriten ab.