Die besten Kamera-Stative für jeden Einsatzbereich

Überlegst du, ob du dir ein Kamera-Stativ zulegen möchtest? Perfekt! In diesem Artikel stellen wir dir die Einsatzgebiete von Stativen, die Kaufkriterien und die besten Stativ-Modelle vor.

Stative sind unhandlich, halten nur auf und braucht sowieso niemand? Weit gefehlt! Stative sind richtig praktisch! Mit Stativen kannst du verschiedenste Motive umsetzen, die ohne undenkbar wären.

In unserem Artikel über die besten Stative geben wir dir einen Überblick über die Einsatzgebiete. Wir stellen dir verschiedene Modelle vor und erklären dir, worauf du beim Kauf achten musst.

Wozu brauchst du eigentlich ein Stativ?

Stative bieten sich für verschiedene Einsatzbereiche an. Wir geben dir einen kurzen Überblick, wozu genau du ein Stativ gebrauchen kannst.

Perfekte Langzeitaufnahmen dank Stativ

Wasserfall mit Polfilter und ND-Filter
Durch eine lange Belichtungszeit verschwimmt das Wasser

Allen voran steht natürlich die Langzeitaufnahme. Ab ½ Sekunde Belichtungszeit solltest du ein Stativ nutzen, da auch der beste Bildstabilisator irgendwann an seine Grenzen kommt. Deinem Stativ ist es egal, wie lange du belichtest und steht immer wie eine Eins.

Mit Langzeitbelichtungen kannst du verschiedene Effekte erreichen. Oft geht es darum, Bewegung verschwommen darzustellen. Zum Beispiel kannst du mit einer Langzeitbelichtung einen Wasserfall fotografieren, um das Wasser fließend und weich darzustellen.

Bei den Einsatzgebieten gibt es jedoch keine Grenzen:

  • Du kannst beim Sport ebenfalls mit einer längeren Belichtungszeit arbeiten und so eine dynamische Bewegungsunschärfe erzeugen.
  • Wenn es etwas dunkler wird, kannst du die Lichter von fahrenden Autos als Lichtspuren darstellen oder gleich mit der Lichtmalerei loslegen.
  • Die Wolken im Himmel oder die Wellen des Meeres lassen sich mit einer Langzeitbelichtung ebenfalls verschwommen darstellen und zu zauberhafte Landschaftsaufnahmen formen.
  • Wenn du Sterne fotografieren möchtest, musst du ebenfalls lange belichten und bist ohne Stativ aufgeschmissen.

Fotografieren bei Nacht

Skyline Level 33 Singapur
Mit dem Stativ sind Aufnahmen bei Nacht kein Problem mehr

Die Nacht bietet überraschend viele Motive. Die Schaufenster in einer verlassenen Einkaufsstraße, die beleuchteten Sehenswürdigkeiten einer Stadt oder direkt ein ganzes Stadtpanorama von einem Aussichtspunkt aus.

Außerhalb von Städten sind die Sternenfotografie oder das Fotografieren der Polarlichter wichtige Anwendungsgebiete für ein Stativ.

Ohne Stativ bist du bei den genannten Beispielen aufgeschmissen. Denn die Belichtungszeit wird recht lang werden, sodass du ohne Stativ keine verwacklungsfreien Fotos aufnehmen kannst.

Mehr Ruhe bei Gruppenbildern

Gruppenbilder sind ein weiteres Einsatzgebiet, das du nicht unterschätzen solltest. Gerade bei Hochzeiten oder ähnlichen Veranstaltungen stehen irgendwann die Gruppenbilder an.

Nutze beim nächsten Mal doch ein Stativ dazu. Wenn du das Stativ einmal aufgestellt hast sorgst du damit dafür, dass sich der Ausschnitt nicht mehr groß ändert. Das ist in der Nachbearbeitung praktisch, etwa wenn du ein Gesicht austauschen musst, weil die Augen geschlossen sind.

Aber auch wenn sich die Gruppenzusammenstellungen ändern, sorgst du mit dem Stativ dafür, dass alle Fotos einheitlich sind und du nicht anfängst unbemerkt zu wandern und deinen Standpunkt zu ändern.

Vor allem bei großen Gruppen kannst du die Kamera auf dem Stativ stehen lassen. So hast du die Hände frei, um die Leute auszurichten und anzuordnen, Kleidung gerade zu streichen oder Haare zu frisieren.

Selfies als Urlaubserinnerungen

Supertree Grove
Hier ein Selfie von uns vor den Supertrees in Singapur

Ohne Selfies geht es heute nicht. Wenn nicht für Instagram, dann um deiner Familie schöne Urlaubsbilder von dir zu schicken.

Es ist sehr praktisch, wenn du dir den Arm nicht auskugeln musst, um ein Selfie zu machen. Mit einem Stativ kannst du den Ausschnitt viel besser steuern und dich richtig in Szene setzen.

Ideal ist die Kombination mit einem Fernauslöser. Für viele Kameras gibt es heutzutage Apps, sodass du diese aus der Ferne mit deinem Handy steuern kannst.

Ansonsten bleibt dir natürlich der Selbstauslöser deiner Kamera.

Einsatz bei schweren Objektiven

Kamera mit schwerem Objektiv auf Stativ.
So ein Teleobjektiv wiegt schnell mal ein paar Kilogramm – lange kannst du damit nicht aus der Hand fotografieren

Wenn du gerne Tiere fotografierst, hast du sicher ein Teleobjektiv in deiner Fototasche. Diese können schnell zwei oder mehr Kilogramm wiegen.

Für eine kurze Zeit kannst du damit sicher aus der Hand fotografieren, aber irgendwann wird auch der dickste Arm müde.

Vor allem bei Wildtieren oder Vögeln musst du teilweise Stunden ausharren, bis eines der Tiere endlich in deinem gewünschten Bildausschnitt kommt. Spätestens nach 5 Minuten freust du dich, wenn du ein Einbeinstativ dabei hast.

Der Vorteil gegenüber einem normalen Stativ ist, dass du trotz des Einbein-Stativs noch flexibel bist und schnell deine Position ändern kannst.

Mit dem Stativ bewusster fotografieren

Choi Hung Estate
Die Kamera lässt sich für grafische Aufnahmen mit einem Stativ viel einfacher ausrichten

Bis dein Stativ richtig steht dauert es, das ist klar. Für spontane Fotografie-Arten, wie die Street-Fotografie oder Hochzeitsreportagen ist ein Stativ nichts.

Bei vielen anderen Fotografie-Genres lohnt sich ein Stativ, weil du dir mehr Zeit für deine Aufnahme nimmst. Automatisch denkst du intensiver über deine Bildgestaltung nach und erhältst auf diese Weise stimmigere Fotos.

Es lassen sich wirklich endlos viele Einsatzzwecke finden. Makrofotografie oder Studiofotografie wären noch interessante Themen. In der Architekturfotografie schwören ebenfalls viele Fotografen auf den Einsatz von Stativen.

Kaufkriterien für Stative

Die Kaufkriterien für Stative hängen sehr von dem Einsatzzweck der Stative ab. Wir haben für dich einige Kriterien aufgelistet und sie ausführlicher erklärt.

Gewicht

Das Gewicht ist ein überraschend kurioses Kriterium für dein Stativ. Denn tatsächlich ist es situationsabhängig, ob ein leichtes oder ein schwereres Stativ sinnvoll ist.

Tendenziell ist natürlich ein möglichst leichtest Stativ angenehmer. Gerade auf Reisen oder beim Wandern ist jedes gesparte Gramm goldwert.

Wir waren jedoch mit unserem leichten Reisestativ in Island unterwegs. Da hätten wir uns in manchen Situationen ein schwereres Stativ gewünscht, da der Wind teilweise sehr stark war.

So sind trotz des Stativs einige Fotos verwackelt, da sich das ganze Stativ im Wind leicht bewegt hat. Ein schweres Stativ ist bei Wind also die bessere Variante.

Packmaß

Das Packmaß beschreibt die Größe des Stativs im zusammengeklappten Zustand. Je kleiner, desto einfacher kannst du das Stativ transportieren.

Reisestative haben in der Regel ein kleineres Packmaß. Normale Stative sind weniger kompakt, dafür etwas schwerer und stabiler.

Arbeitshöhe

Bei der Arbeitshöhe geht es darum, wie weit du die Beine deines Stativs ausfahren kannst. Diese Höhe kannst du in zwei Richtungen denken.

Zum einen geht es natürlich um die maximale Arbeitshöhe. Je höher du dein Stativ ausfahren kannst, desto ungewöhnlichere Perspektiven kannst du beispielsweise einnehmen.

Aber generell solltest du darauf achten, dass die Arbeitshöhe deines Stativs in etwa deiner Körpergröße entspricht, sodass du bequem mit dem Stativ arbeiten kannst und deinen Rücken schonst.

Dann gibt es noch die minimale Arbeitshöhe. Die wird vor allem bei der Makrofotografie interessant. Pilze, Blumen und co. findest du häufig dicht am Boden.

Das Stativ sollte sich also sehr niedrig einstellen lassen. Ideal ist dabei ein Stativ ohne oder mit abnehmbarer Mittelsäule.

Tragfähigkeit

Die Tragfähigkeit deines Stativs ist ein Punkt, der sich auf das Gewicht deiner Kamera bezieht. Wie viel Kilogramm darf die Kombination aus Kamera und Objektiv wiegen, damit dein Stativ nicht zusammenbricht oder sich der Stativkopf automatisch verstellt?

Schau einmal, wie viel dein schwerstes Objektiv + deine schwerste Kamera zusammen wiegen und gleiche das Gewicht mit der Tragfähigkeit deines Stativs ab.

Wenn deine Kamera zu schwer ist kann es passieren, dass sich das Stativ während der Aufnahme langsam verstellt. Das ist sehr lästig.

Material

Es gibt zwei vorherrschende Materialien. Das sind Carbon und Aluminium. Carbonstative sind sehr leicht, dafür sind Stative aus Aluminium meist deutlich günstiger.

Es gibt Hersteller, die auf Holz oder Titan setzen. Das ist jedoch eher die Ausnahme. Stative aus Kunststoff solltest du meiden. Diese halten nicht lange und sind das Geld meist nicht wert.

Stativkopf

Gerade bei hochpreisigen Stativen ist der Stativkopf nicht immer mit dabei, denn für einige Stativköpfe kannst du ebenfalls mehrere 100 Euro ausgeben. In unserem Vergleich haben wir darauf geachtet, dass bereits alle Stative einen Stativkopf dabei haben.

Die meisten Modelle gibt es jedoch auch ohne Stativkopf, falls du schon mit einem ausgestattet bist.

Zwei verbreitete Stativkopf-Arten sind der Kugelkopf und der 3-Wege-Neiger. Der Kugelkopf ist sehr flexibel und lässt sich schnell verstellen.

Der Drei-Wege-Neiger bietet sich für Videoaufnahmen oder Situationen an, in denen du deine Kamera sehr exakt ausrichten musst.

Jetzt geht es aber wirklich zu den Stativen:

Die besten Kamera-Stative

Bei diesen Stativen haben wir welche gewählt, die eine hohe Arbeitshöhe erlauben oder durch besondere Funktionen auffallen. Das Eigengewicht war uns weniger wichtig, da die Stative möglichst stabil stehen sollen.

Rollei C6i Carbon

Rollei C6i

Das Rollei C6i ist ein unheimlich vielseitig einsetzbares Stativ. Das liegt vor allem an der möglichen Arbeitshöhe von knapp 180 Zentimetern, aber auch an dem geringen Gewicht und der damit einhergehenden Portabilität.

Es ist aus Carbon gefertigt und wiegt trotz der großen Abmessungen nur 1,63 Kilogramm. Außerdem verkraftet es eine Traglast von 12 Kilogramm. Das ist ein sehr guter Wert.

Die Daten des Stativs sind super und die Handhabung ebenso. Wenn du ein vielseitiges Stativ suchst, dann ist dieses Stativ genau richtig für dich.

Mit einem Preis von etwa 145 Euro ist das Stativ außerdem unser Preis-Leistungs-Sieger in diesem Vergleich.

Wenn du jedoch ein kompakteres Stativ suchst, wirst du wahrscheinlich mit einem der Reisestative glücklicher.

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Manfrotto Befree GT XPRO

Manfrotto Befree GT XPRO

Manfrotto ist ein italienischer Stativ-Hersteller. Die Geschichte reicht weit zurück, wodurch Manfrotto auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann.

Das merkt man diesem Stativ an. Das Highlight ist sicher die umlegbare Mittelsäule. Dadurch kannst du beispielsweise extrem dicht an den Boden herankommen und auf diese Weise stabilisierte Makrofotos erstellen.

Darüber hinaus bietet es eine tolle Verarbeitung, eine Traglast von 10 Kilogramm und ein Eigengewicht von 2 Kilogramm.

Wenn dich das Gewicht nicht abschreckt, ist das Manfrotto zumindest von dem Packmaß her mit 43 Zentimetern ein sehr kompaktes Stativ.

Die Qualität des Stativs stimmt und die Funktionalität topt viele der anderen Stative. Mit einem Preis von etwa 200 Euro ist dieses Stativ eine klare Kaufempfehlung von uns.

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Die besten Reisestative

Reisestative zeichnen sich durch eine kompakte und leichte Bauweise aus. Sie sollen schließlich auf Reisen nicht unangenehm durch das Gewicht oder die Größe auffallen.

Wir stellen dir unsere 3 Favoriten vor. Falls du noch mehr Stative zu diesem Thema vergleichen möchtest, dann lies unseren Artikel über Reisestative.

Hinweis: Fragst du dich, ob dein Stativ ins Handgepäck darf? In unserem Artikel dazu findest du alle Informationen.

Rollei Compact Traveler No. 1

Rollei Compact Traveler No.1

Dieser Klassiker eines Stativs gehört fest zu unserer Kameraausrüstung. Dabei stehen die Reisequalitäten im Vordergrund.

Das Gewicht des Stativs liegt bei nur 980 Gramm. Das ist ein Spitzenwert bei den Reisestativen.

Dabei ist das Stativ sehr kompakt und im zusammengefalteten Zustand nur 33 Zentimeter lang. Perfekt für deine Fototasche.

Die Traglast ist trotz des geringen Gewichts mit 8 Kilogramm sehr hoch und die Arbeitshöhe mit 134 Zentimetern ausreichend.

Ein super Stativ zu einem Schnäppchenpreis von etwa 100 Euro. Noch etwas günstiger ist die Variante aus Alu mit etwa 70 Euro.

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Peak Design Travel Tripod

Peak Design Travel Tripod

Mit innovativen Ideen im Fotografiebereich kennt sich Peak Design aus. So ist es nicht verwunderlich, dass das Stativ von Peak Design ebenfalls ein paar pfiffige Funktionen zu bieten hat.

So ist etwa ein Haken verbaut, an dem du deine Tasche hängen kannst. Auf diese Weise erhöhst du die Stabilität und deine Kameratasche bleibt sauber.

Durch die Form der Stativbeine erreicht Peak Design nicht nur ein kleines Packmaß von 33 Zentimetern, sondern auch einen schlanken Durchmesser von nur 8 Zentimetern. In deiner Fototasche wird das Stativ kaum auffallen.

Ein weiteres Extra ist die in der Mittelsäule verbaute Handyhalterung. So viel Innovation lässt sich Peak Design jedoch ordentlich bezahlen. Ca. 700 Euro sind ein stolzer Preis für ein Stativ.

Es gibt eine günstigere Version aus Aluminium, die etwa 300 Gramm mehr wiegt. Diese kostet ’nur‘ 400 Euro.

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Rollei Mini M1

Rollei Mini M1

Weniger ist mehr? Mit diesem Stativ auf alle Fälle. Das Mini-Stativ von Rollei ist sehr wertig verarbeitet.

Die Traglast liegt bei 8 Kilogramm, das Eigengewicht jedoch nur bei etwa 800 Gramm. Durch die kompakten Abmessungen steht dieses Stativ bombensicher und ist bei Nichtgebrauch schnell in deiner Fototasche verschwunden.

Das Packmaß liegt bei nur 15 Zentimetern, die Arbeitshöhe immerhin bei 41 Zentimetern. Wenn du bei deiner nächsten Reise nicht so viel Kram mitnehmen möchtest, aber nicht auf ein Stativ verzichten kannst, dann ist das Rollei Mini M1 ideal für dich.

Der Preis ist mit etwa 50 Euro übrigens ebenfalls angenehm klein.

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Spezielle Stative

Neben den üblichen Dreibein-Stativen gibt es noch einige Stative, die spezielle Funktionen haben und teilweise eine ganz eigene Nische abdecken. Wir stellen dir jetzt einige besonders interessante Stative vor.

Wickelstativ: Joby Gorillapod

Joby Gorillapod 3k

Stativ im Spagat: Das Joby Gorillapod ist sicherlich das flexibelste Stativ auf dem Markt. Der Clou ist, dass du die Beine verbiegen kannst wie du willst.

So kannst du das Stativ nicht nur auf den Boden stellen, sondern auch an Gegenständen befestigen, indem du die Beine darumwickelst. Bei Ästen beispielsweise klappt das bestens.

Das Stativ selbst ist dabei sehr klein und leicht. Es ist 30 Zentimeter lang und wiegt keine 500 Gramm. Als Notfallstativ, wenn sonst keines in deine Kameratasche passt, ist dieses Stativ super.

Die Verarbeitung ist richtig gut. Dafür ist der Preis von etwa 70 Euro nicht zu hoch.

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Holz-Stativ: Berlebach Report 232

Berlebach Report 232 Holzstativ

Berlebach ist einer von ganz wenigen Stativ-Herstellern, der auf das Material Holz setzt.

Das Packmaß des Berlebach Report 232 liegt bei 76 Zentimetern und die Arbeitshöhe bei 118 Zentimetern. Das Gewicht ist mit etwa 2,8 Kilogramm sehr hoch und der Preis für so ein vergleichsweise kleines und schweres Stativ mit 290 Euro unverhältnismäßig.

Insgesamt sind es eher mäßige Eckdaten. Qualitativ gibt es jedoch nichts an dem Stativ auszusetzen.

Wir mögen das Design sehr gerne und freuen uns, dass es Stativ-Hersteller gibt, die andere Wege gehen.

Fazit: Ein hochwertiges Stativ für Liebhaber.

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Einbeinstativ: Manfrotto XPRO Prime

Manfrotto XPRO Einbeinstativ

Einbeinstative bieten sich für Wildlife-Aufnahmen oder bei der Sportfotografie an. In diesen Situationen hast du sicher ein schweres Teleobjektiv dabei, dass du selbst nicht lange mit einer Hand halten kannst.

Das Einbeinstativ stützt diese Last, ist durch das eine Bein jedoch deutlich flexibler als ein Dreibein-Stativ.

Das Einbeinstativ von Manfrotto ist sehr stabil und bietet eine Arbeitshöhe von 180 Zentimetern. Es hält 20 Kilogramm aus, wiegt selbst aber nur 750 Gramm.

Wenn du aus dem Bereich Wildlife oder Sport kommst, ist dieses Stativ ein Muss. Für etwa 80 Euro gehört es dir.

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Kalahari Bohnenbeutel-Stativ

Kalahari Bohnenbeutel

Letzte Rettung Bohnenbeutel. Wenn du kein Stativ zur Hand hast, aber deine Kamera nicht in den Dreck legen möchtest, ist ein Bohnenbeutel eine gute Idee.

Dieser Beutel von Kalahari kann von dir individuell gefüllt werden. Es müssen nicht unbedingt Bohnen sein. Stattdessen sind auch Reis, Mais, Erbsen und co. denkbar.

Durch die Füllung kannst du die Form des Beutels an die deiner Kamera anpassen und so für einen sicheren Stand sorgen.

Platzsparender und leichter geht es nicht und mit etwa 20 Euro ist dieses ‚Stativ‘ ein echtes Schnäppchen.

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Extra: Stativ für dein Smartphone

Manfrotto Pixi Smart

Stative können auch für deine Smartphone-Fotografie sehr hilfreich sein. Die Einsatzgebiete von Smartphone-Stativen decken sich dabei mit denen von Kamera-Stativen.

Das Manfrotto Pixi Smart ist beispielsweise ein Smartphone-Stativ. Es ist klein, leicht und passt in jede Fototasche. So kannst du es unterwegs in deiner Tasche haben, ohne dass es groß auffällt.

Wenn du dann tatsächlich ein Gruppenfoto oder eine Langzeitbelichtung anfertigen möchtest, ist so ein Smartphone-Stativ unerlässlich.

Falls du noch genaueres darüber wissen möchtest, dann schau mal in unseren Artikel über Smartphone Stative.

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Das war unsere Stativ-Beratung

Hast du noch Fragen zu dem Thema Stativ? Wozu nutzt du dein Stativ und welches hast du in Gebrauch? Hinterlasse und gerne ein Kommentar mit deinen Fragen oder Tipps. Wir freuen uns!