Strand auf TeneriffaStrand auf Teneriffa

Kanarische Inseln

Die schönsten Reiseziele und unsere besten Tipps

Die schönsten Reiseziele auf den Kanaren

  1. Los Lobos Fuerteventura

    Fuerteventura

  2. Dünen von Maspalomas

    Gran Canaria

  3. Feuerberge im Timanfaya Nationalpark in Lanzarote

    Lanzarote

  4. Wald und Meer

    Teneriffa

Wo liegen die Kanarischen Inseln?

Die Kanaren auf einer Karte

Die Kanaren sind eine Gruppe aus sieben Vulkaninseln kurz vor der Küste Marokkos.

Wunderschön sind sie alle und zwar jede auf ihre eigene Weise.

Wir geben dir einen praktischen Überblick über alle Kanarischen Inseln mit Hoteltipps.

Du bist dir noch nicht sicher, welche Kanarische Insel am besten zu dir passt? Dann schau gleich mal in diesen Artikel.

Welche Kanarische Insel passt zu mir?

Die Kanarischen Inseln im Überblick

Die Kanarischen Inseln sind so unterschiedlich und jede Insel hat ihren Reiz. Wir zeigen dir, was es auf Fuerteventura, Teneriffa und Co. zu sehen gibt und geben dir hilfreiche Tipps für deine Reise auf die Kanaren an die Hand.

Playa de Sotavento auf Fuerteventura

Fuerteventura

Sandstrände und Wassersport Paradies

Fuerteventura steckt voller langer Sandstrände und zwischen Klippen versteckten Buchten – einfach ideal, für einen Badeurlaub.

Die Insel ist extrem karg, aber die meisten lernen das auf den zweiten Blick zu lieben.

Außerdem ist es einer der besten Orte zum Surfen in Europa, egal ob für’s Wellenreiten, Kite- oder Windsurfen.

Teneriffa: Blick auf den Teide Vulkan

Teneriffa

Die Insel der starken Kontraste

Teneriffa steckt voller Kontraste. Der Süden ist sehr touristisch mit großen Hotels. Dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Ausgehen, Shoppen und Baden.

Der Norden ist dagegen ruhig, sehr grün und naturbelassen. In der Mitte der Insel befindet sich der Teide, Spaniens höchster Berg mit mehr als 3.700 Metern.

Bunter Häuser und Boote im Hafen von Mogan

Gran Canaria

Der Allrounder: Strandurlaub trifft Städtereise

Auf Gran Canaria ist für jeden etwas dabei: ein reges Nachtleben in der Hauptstadt Las Palmas, ein großes Kulturprogramm, touristische Ferienorte, aber auch authentische, kleine Dörfer.

Es gibt klassische Sandstrände wie die berühmten Dünen von Maspalomas, aber auch versteckte Lagunen und große Wälder und Berge zum Wandern.

Feuerberge im Timanfaya Nationalpark in Lanzarote

Lanzarote

Die feurigste der Vulkaninseln

Lanzarote sieht aus wie der Mars. Im Timanfaya Nationalpark findest du die berühmten Feuerberge, riesige Lavafelder und Geysire. Über den brodelnden Löchern im Boden wird sogar BBQ gemacht.

Außerdem ist Lanzarote für die wunderschöne Architektur von Cesar Manrique bekannt. Statt Hotelburgen gibt hier Konzertsäle in Lavablasen.

Caldera de Taburiente auf La Palma

La Palma

Die grünste Insel

La Palma ist die grünste aller Kanarischen Inseln. Hier findest du nicht nur exotische, bunte Blumen, sondern auch ganze Plantagen mit Avocados, Bananen oder Tomaten.

Daher ist es kaum verwunderlich, dass La Palma bei Outdoor Sportlern extrem beliebt ist. Besonders der Mountainbike Tourismus boomt hier.

Den typischen Badeurlaub wirst du auf La Palma nicht verbringen. Statt langen Sandstränden gibt es vor allem Buchten mit schwarzem Lavagestein.

La Gomera Garajonay Nationalpark

La Gomera

Hippie-Vibes und alternativer Tourismus

Flower Power voraus! La Gomera ist bekannt für die vielen Aussteiger, die dort in den 70er-Jahren ganze Hippie-Dörfer gründeten.

Wenn dir Nachhaltigkeit auch im Urlaub wichtig ist, bist du auf Gomera richtig. Hier wird großer Wert auf alternativen Tourismus gelegt.

Die Insel gefällt aber auch Naturliebhabern, denn die verwunschenen Lorbeerwälder eignen sich prima zum Wandern.

El Sabinar auf El Hierro

El Hierro

Ruhe abseits von Tourismus

El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln und viel gibt es hier nicht. Deshalb ist sie unser Tipp für alle Ruhesuchenden, die keine Lust auf viele Touristen und Hotelburgen haben.

Statt typischer Sandstrände gibt es auf El Hierro vor allem Naturschwimmbecken.

Außerdem ist die Insel unter Tauchern und Paraglidern sehr beliebt.

Anreise und Insel Hopping auf den Kanaren

Flüge auf die Kanaren gibt es aus fast allen größeren Städten Deutschlands. Mit einem Direktflug bist du dann um die 4,5 Stunden unterwegs. Nur die beiden kleinsten Inseln, El Hierro und La Gomera, werden nicht direkt vom europäischen Festland angeflogen.

Da die Strecken recht kurz sind, bietet sich auch Inselhopping zwischen den Kanaren an. Du kannst einerseits einen der kleinen Flieger nehmen. Hier ist auch der Check-In und die Sicherheitskontrolle wesentlich einfacher und schneller als normal. Oder du nimmst eine Fähre, die beiden größten Anbieter sind Navierarmas und Fred Olsen.

Welche Option günstiger und schneller ist, ist von Strecke zu Strecke unterschiedlich. Genauere Tipps findest du in unseren Reisetipps zu den einzelnen Inseln. Die haben wir dir ganz oben verlinkt.

Flüge auf die Kanaren auf Skyscanner finden 

Mietwagen auf den Kanaren

Ein Mietwagen ist auf jeder Kanarischen Insel sehr sinnvoll.

Erstens weil Mietwagen auf den Kanaren wirklich günstig sind. Auf Fuerteventura haben wir beispielsweise schon einen Seat Ibiza für 8 Euro pro Tag gemietet. Außerdem ist der Sprit deutlich billiger als in Deutschland, da du einen reduzierten Steuersatz zahlst.

Achtung: Seit Corona mussten einige Mietwagenfirmen ihren Fuhrpark stark verkleinern. Daher solltest du frühzeitig reservieren und mit höheren Preisen als sonst rechnen.

Der zweite Grund ist, dass du natürlich viel flexibler bist. Viele der schönen, abgelegenen Strände und Natur-Sehenswürdigkeiten kannst du nur mit dem Mietwagen erreichen.

Auf jeder Insel gibt es mindestens eine Abholstation am Flughafen. Da es sehr viele Anbieter gibt, vergleichen wir unsere Autos vorher auf Check24.

Mietwagenvergleich auf Check24

Beste Reisezeit für die Kanaren

Auf den Kanaren herrscht ganzjährig ein angenehm mildes Klima und die Regentage kannst du quasi an einer Hand abzählen. Nicht grundlos werden die Kanaren auch als die „Inseln des ewigen Frühling“ bezeichnet und sind eine der Top Destinationen, um dem winterlichen Graupelwetter zu entfliehen.

Je nachdem was du vorhast, eignen sich aber manche Jahreszeiten besser.

Für Badeurlauber: Die heißen Sommermonate von Mai bis August mit Temperaturen um die 30 Grad.
Für Wellenreiter: Die cleansten und größten Wellen kannst du im Winter von November bis Februar genießen.
Für Windsportler: Die starken Winde im Sommer sind perfekt zum Kite- und Windsurfen.

FAQ

Wie viele Tage sollte ich für die Kanaren einplanen?

Da du auf jeden Fall mit dem Flugzeug anreisen musst, empfehlen wir dir, mindestens eine Woche auf den Kanaren zu verbringen.

Nach oben gibt es eigentlich kein Ende und gerade wenn du mehrere Inseln bereisen möchtest, solltest du länger bleiben, da der Transfer schon einen Reisetag in Anspruch nehmen kann.

Welche Sprache spricht man auf den Kanaren?

Die Kanaren gehören zu Spanien, auch wenn sie geografisch in Afrika liegen. Daher spricht man hier Spanisch.

In touristischen Orten kommst du aber meist auch prima mit Englisch oder sogar Deutsch durch.

Ist es auf den Kanaren gefährlich?

Nein, die Kanaren sind sehr sicher. In größeren Städten solltest du aber natürlich, wie an allen touristischen Orten, auf Taschendiebe achten.

Beim Baden musst du natürlich die Flaggen beachten. Bei Stränden ohne einen Lifeguard, solltest du dich vorab über mögliche Strömungen und sonstige Gefahren erkundigen.

Sind die Kanaren teuer?

Die Kanaren sind vergleichbar mit dem Spanischen Festland und mit Deutschland. Wir würden sagen, dass sie zu den günstigen Reisezielen in Europa gehören.

Welche Kanarische Insel ist die wärmste?

Am wärmsten sind die östlichsten Inseln, Lanzarote und Fuerteventura. Auf allen Kanarischen Inseln herrschen ganzjährig milde Temperaturen.

Welche Reiseführer für die Kanaren sind gut?

Wenn du noch mehr Infos über die Kanaren suchst, können wir dir folgende Reiseführer empfehlen.

Im Lonely Planet Reiseführer findest du auf 300 Seiten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und praktische Tipps zu Land und Leuten.

Der Marco Polo Reiseführer ist eigentlich für Kreuzfahrten gedacht. Allerdings eignet er sich auch gut für den „normalen“ Urlaub und passt prima ins Handgepäck.