Die besten Kameras für Kinder 2022: Kaufberatung und Tipps

Du fotografierst selbst mit Begeisterung und möchtest deinem Kind mit der ersten Kinderkamera die Tür zur Fotografie öffnen? Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf einer Kamera für Kinder achten musst und welche Modelle es für welches Alter gibt.

Egal ob du deine eigene Leidenschaft für Fotografie weitergeben, die Welt aus den Augen deines Kindes sehen oder den Kleinen einfach eine Freude machen willst: uns fallen spontan ganz viele Gründe für eine Kinderkamera ein!

Und mal abgesehen vom Spaßfaktor ist eine Kinderkamera auch gut für Kreativität, Feinmotorik und technisches Know How.

Stellt sich also nur noch die Frage, welche Kinderkamera ist die richtige? In diesem Artikel zeigen wir dir die besten Kameramodelle für Kinder in allen Altersgruppen. Dazu gibt es hilfreiche Tipps, wie du deinem Kind die Technik beibringen und das Interesse für Fotografie wecken kannst.

Welche Kinderkamera für welches Alter?

Ein Dreijähriger mit der Spiegelreflex? Oder ein Teenie mit der Kamera aus Holz? Das macht natürlich keinen Sinn.

Meist gibt es konkrete Altersempfehlungen der Kamerahersteller. An diesen kannst du dich gut orientieren.

Du solltest natürlich auch die individuellen Fähigkeiten deines Kindes berücksichtigen und entsprechend auf eine komplexere oder einfachere Kamera umsteigen.

Wir haben uns selbst umgeschaut und dir die besten Kinderkameras für alle Altersgruppen nach dieser Aufteilung herausgesucht:

  • Kameras bis zum dritten Lebensjahr
  • Kameras für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren
  • Kameras für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
  • Kameras für Kinder ab 12 Jahren
Kind mit Kamera

Kinderkameras bis 3 Jahre

Kinder bis zum Alter von 3 Jahren brauchen natürlich noch keine digitale Kamera. In diesem Alter beginnen sie jedoch schon, die Eltern nachzuahmen. Wenn dein Kind dich mit einer Kamera entdeckt, will es das vielleicht auch mal ausprobieren. Dann ist es besser, wenn es nicht deine teure Spiegelreflexkamera ist.

Für dieses Alter gibt es Kameras aus Naturmaterialien wie Holz, die dein Kind sogar problemlos in den Mund nehmen kann. Die Kameras sehen süß aus und einige haben sogar ein Kaleidoskop eingebaut.

Selbst wenn diese Kinderkameras runterfallen passiert erst einmal nichts. So kannst du beruhigt sein und dein Kind schon einmal seine motorischen Fähigkeiten schulen.

Für die ganz Kleinen: Stadlbauer Meine erste Kamera

Stadlbauer Kinderkamera

Diese Kamera ist etwas für ganz kleine Kinder. Sie ist aus Holz und die Kanten sind abgerundet. So kann nicht so viel passieren.

Dabei hat die Kinderkamera sogar erste Funktionen. Dein Kind kann den Auslöser herunterdrücken, an dem Objektiv drehen und durch ein Kaleidoskop schauen.

Perfekt für die ersten Fotografie-Erfahrungen deines Kindes und mit 15 Euro auch recht günstig.

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Für die nicht ganz so Kleinen: EverEarth Kinderkamera

EverEarth Kinderkamera

Dieses Set ist sogar was für die zukünftigen Profi-Kinderfotografen. Enthalten ist nicht nur die Kamera, sondern sogar gleich zwei Objektive und eine Umhängetasche.

Bei dieser Kamera kann dein Kind wahlweise durch den Sucher oder das Objektiv schauen. Der Auslöser lässt sich herunterdrücken, zudem sind Bedienelemente wie der Blitz oder ein Nachtmodus aufgemalt.

Die Kamera fördert das technische Geschick und schult die Hand-Augen-Koordination.

EverEarth legt Wert darauf, dass keine schädlichen Stoffe verwendet werden und die Herstellung möglichst nachhaltig ist.

Mit etwa 24 Euro ist es kein günstiges Set, aber du bekommst recht viel Zubehör und die Qualität stimmt. Wir sind begeistert.

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Unsere Kaufberatung: Kameras für Kinder zwischen 3 bis 8 Jahre

Kameras für Kinder ab 3 Jahren gibt es unendlich viele. Kinder im Vor- bzw. Grundschulalter sind in der Entwicklung sehr unterschiedlich und so vielfältig ist auch das Angebot. Wir stellen dir unsere Favoriten vor.

Die Kinderkameras sollten wenige und große Knöpfe für eine einfache Bedienung haben. Die Menüs müssen auch ohne viel Text leicht verständlich sein.

Wir sind nun schon bei Digitalkameras für Kinder mit Fotofunktion. Die Bildqualität spielt jedoch noch eine untergeordnete Rolle. Wunder darf man bei den Kinderkameras nicht erwarten.

Daneben gibt es oft noch viele unterhaltsame Zusatzfunktionen. Kleine Spiele, Fotofilter, einfache Bearbeitungsmöglichkeiten und und und. Da musst du für dich und dein Kind entscheiden, wie viel die Kamera können soll.

Neben den Funktionen sollten diese Kameras für Kinder auch sehr robust sein, gleichzeitig jedoch kompakt genug für kleine Kinderhände.

Günstiges Komplettpaket: GREPRO Kinder Kamera

Grepro Kinderkamera

Bei der Grepro handelt es sich um eine simple Kinderkamera. Es gibt nur sechs Knöpfe zum Bedienen.

Es gibt zwar auch kleine Spiele, aber bei der Kinder-Digitalkamera geht es primär um die Fotofunktion. Mit 5 Megapixeln lassen sich bei Tageslicht solide Fotos kreieren. Dazu kann dein Kind im Nachhinein noch Rahmen, Filter und sonstige Effekte über die Fotos legen.

Sehr gut gefällt uns, dass die Kamera eine zweite Kamera auf der Rückseite hat, sodass Selfies problemlos aufgenommen werden können. Es gibt einen Selbstauslöser und sogar Videos mit Ton lassen sich aufnehmen.

Die Kinderkamera gibt es in Rosa oder Blau und wird mit einer stoßfesten Hülle geliefert. Eine SD-Karte ist dabei, ebenso wie ein Kameragurt und ein USB-Kabel zum Laden. Die Kamera enthält einen kleinen Akku, sodass nicht noch zusätzliche Batterien gekauft werden müssen.

Insgesamt bekommst du für etwa 40 Euro ein rundes Gesamtpaket mit solider Qualität.

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Ein beliebter Allrounder: VTech KidiZoom Duo DX Kinderkamera

VTech KidiZoom Duo DX Kinderkamera

VTech ist wie Nikon und Canon nur eben für Kinderkameras. Du kommst an der Marke einfach nicht vorbei!

Die KidiZoom Duo DX ist ein Multitalent. Die Kamera verfügt über eine vorder- und eine rückseitige Kamera für Selfies. Mit der Hauptkamera lässt sich sogar ein wenig zoomen.

Mit Bildbearbeitung, Videofunktionen, Spielen und einem Musik-Player können die Kinder bei dieser Kamera viel entdecken. Eine SD-Karte ist nicht enthalten, dafür Kopfhörer und eine Handschlaufe.

Die Digitalkamera für Kinder liegt durch die beiden Griffe rechts und links gut in den Kinderhänden. Zudem schützen Gummigriffe die Kamera bei einem Sturz.

Gut und schlecht zugleich finden wir, dass Batterien eingelegt werden müssen. Vier handelsübliche AA-Batterien schluckt die Kamera. Diese lassen sich auch unterwegs schnell wechseln, sodass das Kind nicht warten muss, bis die Kamera wieder einsatzbereit ist. Dafür sind Einwegbatterien nicht sehr nachhaltig.

Mit etwa 70 Euro ist die Kamera recht teuer, für die vielen Funktionen aber durchaus angemessen.

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Sofortbildkamera mit Spaßfaktor: VTech KidiZoom Print

VTech KidiZoom Print Cam Kinderkamera

Ähnlich wie bei den alten Polaroidkameras, kann dein Kind die Fotos direkt ausdrucken. Allerdings nicht automatisch nach jedem Auslösen: dein Kind kann erst in Ruhe Fotos machen, diese im Nachhinein noch in der Kamera mit Rahmen und Co verzieren und dann ausdrucken.

Die Kamera funktioniert mit Thermopapier, also ohne Tinte. Mit einer Rolle lassen sich nach Herstellerangaben etwa 80 Fotos ausdrucken. Die Rollen gibt es im 5er-Pack für 12 Euro. Die Kosten pro Bild sind günstig – deutlich günstiger als bei aktuellen Sofortbildkameras.

Zur Sicherheit lässt sich jedoch in der Kamera einstellen, wie viele Bilder die Kinder am Tag drucken dürfen. Ein schönes kleines Feature.

Ein kleiner Nachteil ist, dass sich die Bilder nur in Schwarzweiß drucken lassen. Trotzdem überwiegt in unseren Augen der Spaß daran, direkt sein Ergebnis in den Händen zu halten.

Ansonsten ist die Kamera, wie alle Kameras von VTech, sehr robust und es gibt sie in verschiedenen Farben. Die Kamera nimmt Bilder mit etwa 5 Megapixeln auf und das Kameramodul lässt sich um 180 Grad drehen. Bei guten Lichtverhältnissen ergibt das eine solide Bildqualität.

Bearbeiten lassen sich die Fotos in der Kamera mit 40 Effekten. Dazu gibt es noch 110 Druckvorlagen und wie bei Kinderkameras fast üblich noch drei Minispiele.

Ein Heidenspaß für etwa 65 Euro.

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Die Moderne: VTech Kidizoom Touch 5.0

VTech KidiZoom Touch 5.0 Kinderkamera

Diese Kamera erinnert sowohl von der Form als auch von den Funktionen her an ein Smartphone. So kann dein Kind in diese Richtung schon einmal erste Erfahrungen sammeln.

Wie andere Kameras von VTech hat diese Kidizoom zwei Kameras verbaut. Die auf der Vorderseite löst mit etwa 5 Megapixeln auf. Auf der Rückseite findet sich die Kamera für Selfies mit 2 Megapixeln. Die Bildqualität ist wie bei den meisten Kinderkameras bei gutem Licht völlig in Ordnung.

Das Touchdisplay ist mit 3,5 Zoll relativ groß. Für die vielen Funktionen braucht die Kamera das aber auch: Bildbearbeitung, Videos, ein Animationsmodus, einen Musikplayer, Spiele und vieles mehr.

Zum Lieferumfang gehören Handschlaufe und Kopfhörer. Wie auch die Kidizoom Duo DX braucht diese Kamera zum Betrieb vier AA-Batterien. Außerdem sollte eine Mikro-SD Karte hinzugekauft werden, da der interne Speicher recht schnell voll ist.

Mit etwa 80 Euro ist diese Kameras eine der teuersten Kameras für Kinder.

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Kinderkameras für 8 bis 12 Jahre

Die Kameras, die wir bisher vorgestellt haben, fallen alle unter die Kategorie Spielzeug. Aber auch bei den Kindern wachsen mit dem Alter die Ansprüche an eine Kamera. Hier sind passende Kameras für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.

Die Kameras sollten natürlich weiterhin einfach gehalten sein. Die Kinder können zwar lesen, sind durch zu viel Informationen jedoch schnell überfordert.

Zudem sollten die Kameras auch die Abenteuer der Kinder heil überstehen. Ein gewisser Schutz vor Stürzen und Wasser sollte im Idealfall gegeben sein. Outdoorkameras bieten genau das.

Viele dieser Kameras gibt es leider nicht mehr, da Kompaktkameras weiterhin durch Smartphones verdrängt werden. Ein paar haben wir aber doch noch gefunden.

Die Günstige: AgfaPhoto WP8000

AgfaPhoto Unterwasserkamera

Die AgfaPhoto WP8000 ist eine prima Einsteigerkamera. Sie hat etwa 24 Megapixel und unterstützt Videos in Full HD.

Die Kamera hat wenige Bedienelemente, sodass sie intuitiv zu benutzen ist. Ein Highlight ist das kleine Display auf der Frontseite – perfekt für Selfies.

Außerdem ist die Kamera wasserdicht. Dein Kind kann sie also auch zum Schwimmen mitnehmen. Bis zu 3 Meter Tiefe hält diese Kamera aus.

Spezielle Funktionen für Kinder sind nicht dabei. Dennoch finden wir die Kamera wegen der einfachen Bedienung für Kinder optimal.

Mit etwa 80 Euro gibt es die Kamera zu einem moderaten Preis.

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Die bessere Outdoorkamera: Ricoh WG-80

Ricoh WG-80

Die Ricoh WG-80 ist eine sehr robuste Kamera. Stoßfest bis etwa 1,6 Meter Fallhöhe und wasserdicht bis 14 Meter. Da kann sich dein Kind austoben und du brauchst dir keine Sorgen um die Technik zu machen.

Dabei hat die Kamera eine ganz gute Bildqualität. 16 Megapixel reichen dabei sogar für größere Drucke für die Wand im Kinderzimmer aus. Dazu gibt es mit den kleinen LEDs um das Objektiv eine schöne Möglichkeit Makrobilder auszuleuchten.

Die Bedienung ist nicht mehr ganz so einfach, wie bei den vorher vorgestellten Kinderkameras. Dennoch ist das Menü übersichtlich und die Knöpfe sind selbst mit kleineren Händen gut zu erreichen.

300 Euro sind zwar vergleichsweise ein stolzer Preis. Wir finden ihn für das Leistungsspektrum der Ricoh durchaus angemessen.

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Kameras für Kinder ab 12 Jahren

Kinder in diesem Alter gehen schon sorgsamer mit der Technik um und du kannst daher deinem Kind durchaus eine Kamera für Erwachsene kaufen.

Die Kameras dürfen nun alle Profifunktionen haben. Kinder in diesem Alter haben eine sehr genaue Vorstellung von dem, was sie fotografieren wollen und zeigen Initiative, die eigenen Ideen und Projekte umzusetzen.

Es bieten sich günstige Einsteiger-Systemkameras an oder auch gebrauchte Modelle. Wir stellen die unsere Favoriten in unserer Kaufberatung vor. Spiegelreflexmodelle sind nicht unsere erste Empfehlung.

Vor allem die älteren Modelle unterstützen die Aufnahme über den Monitor noch nicht so gut oder sogar gar nicht. Das sind Kinder mittlerweile anders gewohnt, vor allem von Smartphones. Spiegelreflexkameras sind bauartbedingt im Monitor- bzw. Live-View Betrieb deutlich langsamer, als wenn sie über den Sucher genutzt werden. Das führt bei Kindern dann schnell mal zu Frust.

Wenn sowieso schon eine alte Spiegelreflexkamera vorhanden ist, ist das jedoch kein k.o.-Kriterium. Dann ist die gemeinsame Anleitung jedoch umso wichtiger.

Unser Tipp: Bei diesen Kameras lohnt sich ein Fotokurs oder zumindest ein Buch über Fotografie, sodass dein Kind beim Lernprozess unterstützt wird.

Einsteiger-Systemkamera für Kinder: Panasonic Lumix GX80

Panasonic Lumix GX80 Systemkamera

Die Panasonic Lumix GX80 ist mehr als eine Kinderkamera. Sie ist eine günstige Einstiegskamera in die Welt der professionelleren Fotografie. Sie ist kompakt und sieht schick aus.

Die Kamera bietet alle gängigen Funktionen und noch ein wenig mehr. So ist ein Bildstabilisator für verwacklungsarme Fotos verbaut. Es gibt ein klappbares Touchdisplay.

Auch die Videofunktionen können sich sehen lassen. Es gibt verschiedene Videoformate, sogar der neue 4K-Standard wird unterstützt.

An der Kamera lassen sich alle Einstellungen manuell vornehmen. So kann dein Kind bestens erlernen, wie die Zusammenhänge bei den Einstellungen funktionieren. Dabei ist das Menü der Panasonic einfach und strukturiert aufgebaut.

Durch das große Angebot an Objektiven für diese Kamera kann sie an die wachsenden Bedürfnisse deines Kindes angepasst werden.

Hinweis: Gebrauchte Kameras müssen keineswegs schon zum alten Eisen gehören. Stattdessen kannst du zu einem günstigen Preis ehemalige Profimodelle kaufen, die dein Kind auf dem Weg zum Profifotografen bringen können.

Wir sind von dem Anbieter MPB begeistert. Dieser bietet geprüftes gebrauchtes Kameraequipment an und gewährt darauf immerhin sechs Monate Garantie.

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Profimodell zu günstigem Gebraucht-Preis: Olympus OM-D E-M1

Olympus OM-D E-M1 Systemkamera

Die Olympus war damals und ist heute noch eine hervorragende Kamera und bietet alle Funktionen, die du dir nur wünschen kannst.

Die Kamera verfügt über einen klappbaren Touchscreen, sie lässt sich per App mit dem Handy verbinden und steuern, hat einen Sucher, einen Bildstabilisator und vieles mehr.

Olympus ist bekannt für sehr robuste Kameras. So ist dieses Modell auch bei Minus 10 Grad noch voll funktionsfähig und zudem gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Das Menü der Olympus soll etwas unübersichtlich zu sein. Die entscheidenden Funktionen lassen sich jedoch einstellen, ohne dass du das Menü gut kennst. Alles andere wird die Zeit und die Erfahrung richten.

Die Olympus verfügt über einen MFT-Anschluss. Diesen teilen sich unter anderem Panasonic und Olympus. Es ist also möglich, Objektive beider Marken an dieser Kamera anzubringen. Dadurch ist die Auswahl riesig und du kannst die Kamera deines Kindes schon für kleines Geld erweitern und an die wachsenden Bedürfnisse anpassen.

Für etwa 270 Euro bekommst du diese Kamera gerade bei MPB. Das ist sehr günstig für eine Kamera, die einmal weit über 1.000 Euro gekostet hat.

Zur Olympus bei MPB bei: MPB

Das Smartphone als Kinderkamera?

Vor allem bis zu einem Alter von 12 Jahren sind Smartphones eine gute Alternative zu Kinderkameras. Kinder kommen mit der Bedienung bereits gut zurecht. Dabei ist die Bildqualität meist schon besser, als die der offiziellen Kinderkameras.

Die Grundfunktionen der Fotografie und noch einige Extras wie Panoramen oder verschiedene Videofunktionen beherrschen auch schon günstige Smartphones. Mit Apps kannst du die Funktionen noch beliebig erweitern.

Für immer sollten Smartphone-Kameras jedoch kein Ersatz für eine „richtige“ Kamera sein, wenn die Fotografie als echtes Hobby ausgeübt wird. Die Möglichkeiten eines Smartphones sind ab einem gewissen Grad einfach zu eingeschränkt. So hat dein Kind bei der Smartphone-Kamera beispielsweise nicht die volle Kontrolle über Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aufpassen musst du natürlich bei den übrigen Einstellungen des Smartphones. Das Smartphone eröffnet gleichzeitig auch das Tor zum Internet. Hier sollten vorab alle möglichen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Robustes Smartphone: Ulefone Armor X9

Ulefone Armor X9 Smartphone

Das Ulefone ist ein solides Smartphone. Durch die dicke Ummantelung ist es gegen Stürze gesichert. Zudem hält es eine Wassertiefe von bis zu 1,5 Meter aus.

Die Kamera löst mit 13 Megapixeln auf und unterstützt die üblichen Funktionen, aber auch einige Extras. So gibt es beispielsweise einen Unterwassermodus, der die Bedienung auch im kühlen Nass ermöglicht.

Das Handy nutzt das Betriebssystem Android 11, das einige Kinderschutzfunktionen bietet. Außerdem kannst du das Handy jederzeit orten, sodass du dein Kind im Notfall wiederfindest.

Für 150 Euro ist das Ulefone ein solides Smartphone, das sich gut als robuste Kinderkamera eignet.

Zum Smartphone bei: Amazon

Wie kann ich meinem Kind die Fotografie beibringen?

Die Kamera ist gekauft, aber nun fragst du dich, wie du deinem Kind die Fotografie vermitteln und Interesse wecken kannst? Wir haben hier ein paar Ideen gesammelt.

Fotografie Ausstellungen besuchen

Auf Ausstellungen kann dein Kind erleben, wie Fotos abseits der kleinen Handybildschirme aussehen können. Große Bilder wirken gleich ganz anders.

Klar, beim Wort Museum ist selten ein Kind sofort begeistert. Es gibt aber spezielle Ausstellungen für Kinder. Ansonsten sind Natur- und Tieraufnahmen sicher auch für jüngere Kinder schon sehr interessant.

Vielleicht kannst du so eine Ausstellung auch gleich mit einem schönen Urlaub verbinden. In Zingst an der Ostsee findet jährlich eine große Ausstellung über den Ort verteilt statt. Dabei werden sogar am Strand kostenlos riesige Bilder ausgestellt.

Fotos selbst ausdrucken

Wir erwischen uns ja selbst dabei, dass wir unsere Fotos nicht halb so oft ausdrucken, wie wir es gerne machen würden.

Dabei ist es so schön, die Fotos in groß an der Wand zu sehen oder die Urlaubserinnerungen in einem Fotobuch anzuschauen.

Für ein Kind ist es mindestens genauso toll. Wenn dein Kind das eigene Bild an der Wand erblickt, ist es stolz und gewinnt dabei noch Selbstvertrauen hinzu.

Fotowettbewerbe für Kinder

Tu dich mit anderen Eltern zusammen und organisiere einen kleinen Fotowettbewerb in der Nachbarschaft oder vielleicht sogar in der Schule.

Kleine Preise fördern die Motivation und die Kinder lernen dabei andere Arbeiten wertzuschätzen, zu beurteilen und sie schulen ihr fotografisches Auge.

Fotobücher und Fotokurse für Kinder

Fotobuch für Kinder

Bücher über Fotografie gibt es viele. Wenn du Bücher speziell für Kinder suchst, ist die Auswahl schon deutlich kleiner.

Wir können das Buch von Nicolle Buttler empfehlen. Nicolle vermittelt in einfacher Sprache und für Kinder und Jugendliche aufbereitet, was es bei der Fotografie zu beachten gibt.

Besonders toll finden wir, dass hierbei trotz der einfachen Sprache, keine wichtigen Themen weggelassen werden.

Zum Buch bei: Amazon | Thalia

Es gibt sicher so viele Fotokurse, wie es auch Fotobücher gibt und da kommen wir ins Spiel.

Wir empfehlen unseren Fotokurs ab 12 Jahren und erklären alles so einfach wie möglich, sodass schnell Erfolge zu sehen sind, ohne sich zu sehr in Technikdetails zu verlieren.

Für Kinder ist es wichtig, selbst etwas zu tun und nicht nur zu lesen. In unserem Fotokurs arbeiten wir mit vielen Beispielen und Mitmach-Aufgaben.

Social Media für Kinder

Gegen Social Media kann man sich natürlich nicht ewig wehren. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du dein Kind früh für diese Thematik sensibilisierst.

Knipsclub.de ist ein erster Schritt in diese Richtung. In dieser Online-Fotocommunity können Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren ihre Fotos teilen und Fotos von anderen Kindern sehen und kommentieren. Das Team von Knipsclub behält die Kommentare im Auge, um verletzenden oder beleidigenden Kommentaren keinen Raum zu geben.

Daneben gibt es auch viele Tipps und Tricks rund um die Fotografie, sodass dein Kind noch etwas über die Fotografie lernen kann.

Das eigene Verhalten

Am besten kannst natürlich du selbst dein Kind motivieren und die Kleinen werden sich unglaublich viel von deinem Know How abgucken. Schnappt euch also beide eine Kamera und los geht es.

Stell dabei die Freude an der Fotografie zunächst in den Vordergrund. Mit der Zeit kannst du deinem Kind dann auch die Feinheiten der Bildgestaltung und Technik beibringen.

Hast du schon die passende Kinderkamera gefunden?

Das waren unsere Tipps für Kinderkameras für verschiedene Altersgruppen. Welche Kamera für Kinder ist dein Favorit? Hast du noch Fragen oder eigene Tipps für die Kinderfotografie? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen, wir freuen uns riesig!