Kyoto ist ein absolutes Pflichtziel auf jeder Japan-Reise. Die Stadt war für mehrere Jahrhunderte die Hauptstadt Japans und entsprechend viele historische Bauwerke versammeln sich in Kyoto.

Man kann hier locker eine Woche verbringen und wird es trotzdem nicht schaffen, alle Sehenswürdigkeiten und Tempel in und um Kyoto zu besichtigen. So viel Zeit haben die meisten Reisenden ohnehin nicht. Deshalb haben wir dir in diesem Artikel einen Guide für 4 Tage in Kyoto zusammengestellt.

Wir zeigen dir, welche Tempel in Kyoto wir gesehen haben, wie wir sie fanden, welche du davon unbedingt sehen musst und geben dir einen Routenvorschlag, in welcher Reihenfolge die Besichtigung sinnvoll ist.

In unserem Kyoto Beitrag findest du also 4 Spaziergänge für 4 Tage in Kyoto. Wenn du mehr als 4 Tage Zeit in Kyoto hast, kannst du natürlich noch mehr sehen und wenn du weniger Zeit hast, verraten wir dir, welche Sehenswürdigkeiten wir auslassen würden.

Außerdem haben wir wie immer eine Menge praktischer Tipps zu Hotels in Kyotos, unseren Lieblings-Restaurants und zum öffentlichen Nahverkehr. Über das Inhaltsverzeichnis kannst du einfach zu einem Abschnitt deiner Wahl springen oder den Artikel komplett lesen. Viel Spaß!

Alle unsere Reiseberichte und Tipps zur Reiseplanung für Japan, findest du auf unserer Übersichtsseite Japan Reiseberichte.

Mehr über Japan lesen:

Kyoto-Sehenswürdigkeiten und unser Routenvorschlag

Als wir unsere Planungen für Kyoto begonnen haben, waren wir zunächst komplett erschlagen von der großen Anzahl an Tempeln und Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt, dass die einzelnen Highlights in Kyoto teilweise recht weit voneinander entfernt liegen, sodass man relativ gut planen muss, wenn man möglichst viel in relativ kurzer Zeit sehen möchte.

Um dir deine Planung für Kyoto zu erleichtern, zeigen wir dir, in welcher Reihenfolge wir die Tempel besichtigt haben und geben dir unsere Tipps für eine Route durch Kyoto.

Wir haben den Tipp gelesen, dass man unbedingt den Kyoto Bus Pass kaufen soll, für den man zu einem Preis von 500 Yen einen Tag lang alle Busse in Kyoto nutzen kann. Unserer Erfahrung nach lohnt sich das meistens nicht, da unser Hotel in Kyoto in einer perfekten Lage war und wir für die Bahn auch den Japan Rail Pass einsetzen konnten.

In jedem Abschnitt haben wir deshalb zu den einzelnen Tagestouren jeweils dazu geschrieben, ob der Pass an diesem Tag sinnvoll ist.

Wir haben natürlich bei Weitem nicht alle Tempel gesehen, was in ein paar Tagen ohnehin unmöglich ist. Dennoch haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kyoto und auch einige Geheimtipps gesehen, die nicht auf jeder Liste stehen.

Kyoto Karte - Tempel Guide
Wir haben dir 4 Tage Kyoto zusammengestellt. Detaillierte Karten zu jedem Tag findest du auch im Beitrag!

Tag 1 – Guide zu den Tempel im Osten von Kyoto

Zum Einstieg haben wir uns am ersten Tag die Tempel im Osten von Kyoto angeschaut. Diese Tempel liegen alle nah am Stadtzentrum, weshalb sich diese Tour für den ersten Tag anbietet. Alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar, sodass du dir an Tag 1 den Kyoto Bus Pass sparen kannst.

Am Ende des Tages haben die Füße zwar etwas weh getan, aber insgesamt sind die Entfernungen zwischen den Tempeln nicht so groß, dass sich Busfahren lohnen würde.

Tempel im Osten
Die Tempel im Osten von Kyoto. Der Bahnhof ist schwarz umkreist als Orientierungspunkt.

#1 Gion und Kennin-ji

Durch das Gion-Viertel (a), das sich über die Jahre zum Zentrum der japanischen Geisha-Kultur entwickelt hat, ging es zum Kennin-ji Tempel. Der Kennin-ji aus dem 12. Jahrhundert ist der älteste Zen-Tempel in Kyoto. Die weitläufige Tempelanlage ist sehr sehenswert und touristisch nicht so überlaufen wie viele andere Tempel.

Auch wenn der Tempel nicht ganz so spektakulär ist, ist er dennoch ein sehr guter Einstieg in die Welt der Tempel von Kyoto.

  • Unser Fazit: Kann man machen, ist aber kein Must-See.
  • Öffnungszeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen
Hanamikoji-dori, Kyoto
Hanamikoji-dori, Kyoto

 

Kennin-ji, Kyoto
Kennin-ji, Kyoto

#2 Yasui-konpira-gu

Wenn man Kyoto zu Fuß erkundet, entdeckt man immer wieder auch kleine, versteckte Tempel, die man wohl sonst nie gesehen hätte, wenn man mit dem Bus von A nach B gefahren wäre.

So ging es uns mit dem Yasui-konpira-gu-Schrein, auf den wir nach unserem Besuch im Kennin-ji zufällig gestoßen sind. Der kleine Tempel fällt auf den ersten Blick unter den ganzen großen und bekannten Tempeln in Kyoto überhaupt nicht auf.

Wäre da nicht eine verrückte Sache: Auf der Tempelanlage steht ein großer Stein, der über und über mit Zetteln beklebt ist. In diesem Stein ist unten ein Loch, durch das tatsächlich erwachsene Menschen durchkriechen – zunächst in die eine Richtung und dann in die andere. Was es nicht alles gibt.

Wir wollten natürlich wissen, was es damit auf sich hat und hier ist die Lösung: Der Stein hat die Macht, dir bei deinen Beziehungen zu anderen Menschen zu helfen. Wenn du den Wunsch hast, eine Beziehung zu einem Menschen aufzubauen oder eine Beziehung zu beenden, dann ist dieser Stein für dich da.

So funktioniert’s:

  1. Du musst zunächst in der Haupthalle des Tempels beten.
  2. Dann kaufst du für 100 Yen einen dieser Zettel, die auf dem Stein kleben.
  3. Auf den Zettel schreibst du deinen Wunsch.
  4. Dann krabbelst du einmal von vorne nach hinten durch den Stein und sagst während dessen deinen Wunsch auf.
  5. Danach krabbelst du noch einmal in die andere Richtung zurück und sagst deinen Wunsch weiterhin auf.
  6. Wenn du fertig bist, klebst du deinen Zettel zu den ganzen anderen und alles Weitere erledigt dann der magische Stein für dich.

Klingt doch gut, oder?

  • Unser Fazit: Ein echter Geheimtipp, den wir sehr empfehlen können.
  • Öffnungszeiten: rund um die Uhr geöffnet
  • Eintritt: frei
Yasui-konspira-gu
Yasui-konspira-gu

 

Yasui-konspira-gu
Yasui-konspira-gu

#3 Kodai-ji

Der Kodai-ji ist ein Zen-Tempel, der uns sehr gut gefallen hat. Überraschenderweise waren hier nur relativ wenige Touristen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Busgruppen den Tempel nicht besuchen und deshalb nur Individualtouristen hierher kommen.

Die weitläufige Tempelanlage umfasst unter anderem einen Zen-Garten und einen kleinen Bambuswald, den wir direkt mal für ein paar Fotos genutzt haben.

  • Unser Fazit: Einer der schönsten Tempel in Kyoto und unbedingt sehenswert
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:30 Uhr
  • Eintritt: 600 Yen oder 900 Yen als Kombiticket mit dem Entoku-in-Tempel
Kodai-ji, Kyoto
Kodai-ji, Kyoto

 

Kodai-ji, Kyoto
Kodai-ji, Kyoto

 

Kodai-ji, Kyoto
Kodai-ji, Kyoto

#4 Entoku-in

Der Entoku-in ist ein kleiner Sub-Tempel des Kodai-ji, der sich direkt auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet. Der Tempel hat einen netten Garten, ist aber sonst wenig spektakulär.

Teilweise finden im Entoku-in allerdings am Abend Illuminations-Shows statt, die sehr sehenswert sein sollen.

  • Unser Fazit: Muss man nicht unbedingt gesehen haben.
  • Öffnungszeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen oder 900 Yen als Kombiticket mit dem Kodai-ji
Entokuintein, Kyoto
Entoku-in, Kyoto

#5 Chion-in

Der Chion-in ist ein Tempel des Jodu-Shinshu-Buddhismus. Diese spezielle Glaubensform des Buddhismus ist vor allem in Japan sehr populär.

Sehenswert ist hier vor allem das riesige Eingangstor, hinter dem sich die Treppen hinauf zum Tempel erstrecken. Die Haupthalle wird gerade renoviert und ist unter einer riesigen Wellblech-Halle versteckt. Im Inneren ist die Halle aber teilweise zugänglich und während unseres Besuchs fand gerade eine große Zeremonie mit vielen Gläubigen statt.

  • Unser Fazit: Durch die Bauarbeiten, die noch bis 2019 dauern, ist der Tempel derzeit kein Highlight.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 16:30 Uhr
  • Eintritt: frei
Chion-in im Maruyama Park.
Chion-in im Maruyama Park.

 

Chion-in, Kyoto
Chion-in, Kyoto

#6 Ninnen-zaka, Sannen-zaka & #7 Kiyomizu-dera

Zum Abschluss des Tages haben wir den Kiyomizu-dera besucht. Der Kiyomizu-dera aus dem 8. Jahrhundert ist einer der bekanntesten Tempel in Kyoto und entsprechend das Ziel aller Touristengruppen. Schon die hübschen Straßen, die Ninnen-zaka und die Sannen-zaka versprühen den Charme des „alten“ Kyotos.

Da der Kiyomiza-dera einer der bekanntesten Sehensswürdigkeiten der Stadt sind, sind die Straßen aber dementsprechend voll mit Touristen und Souvenirgeschäften. Wenn du Zeit hast, gehst du am besten abseits der Hauptstraßen und erkundest die Nebenstraßen.

Die Haupthalle des Kiyomizu-dera wird gerade renoviert und ist hinter einem beeindruckenden Bambusgerüst verborgen. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn die Halle ist von Außen gar nicht so fotogen. Ins Innere kommt man trotz der Bauarbeiten noch immer.

  • Unser Fazit: Der Kiyomizu-dera ist natürlich ein Must-See in Kyoto und allein die Lage mit Blick auf die Stadt ist großartig.
  • Öffnungszeiten: 6:00 bis 18:00 Uhr
  • Eintritt: 400 Yen
Higashiyama, Kyoto
Higashiyama, Kyoto

 

Süßes Haus Kyoto
Der Weg ist manchmal das Ziel.

 

Kiyomiza-dera, Kyoto
Kiyomiza-dera, Kyoto

 

Kiyomiza-dera, Kyoto
Kiyomiza-dera, Kyoto

 

Kiyomiza-dera, Kyoto
Kiyomiza-dera, Kyoto

Tag 2 – Tempel im Süden und rund um den Bahnhof von Kyoto

Am zweiten Tag haben wir uns zunächst den Süden von Kyoto vorgenommen. Die Tempel dort sind zu Fuß nicht mehr zu erreichen, dafür aber in wenigen Minuten mit dem Zug. Wenn du einen JR Railpass hast, kostet dich die Fahrt dorthin nichts. Wenn nicht, kostet die Fahrt aber auch nur umgerechnet 2 Euro.

Der Kyoto Bus Pass lohnt sich für diese Tagestour erneut nicht.

Sehenswürdigkeiten im Süden und in der Nähe des Bahnhofs.
Sehenswürdigkeiten im Süden und in der Nähe des Bahnhofs.

#1 Fushimi Inari-Schrein

Der Fushimi Inari-Schrein ist eines der absoluten Highlights eines jeden Kyoto-Besuchs. Der Schrein selbst ist relativ unspektakulär, dafür sind die roten Torii, durch die man den Berg hinauf läuft umso spektakulärer.

Insgesamt sind es mehr als Tausend dieser roten Tore, die übrigens allesamt Spenden von Personen oder Unternehmen sind. Anfangs stehen die Torii sehr dicht und später in immer größeren Abständen hintereinander.

Ganz unten bei den ersten Torii ist es noch sehr voll und das Fotografieren ist wegen der Menschenmassen kaum vernünftig möglich. Glücklicherweise gehen die Bustouristen nicht sehr weit den Berg hinauf, sodass es nach oben hin immer leerer wird. Mit ein bisschen Geduld lassen sich dann auch tolle Erinnerungsfotos machen.

  • Unser Fazit: Ein absolutes Highlight, dass du nicht verpassen darfst.
  • Öffnungszeiten: rund um die Uhr
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: Mit der JR Nara-Line geht es in 14 Minuten vom Bahnhof Kyoto bis zur Station Inari. Der Aufstieg befindet sich direkt vor der Bahnstation.
Fushima-inari
Fushima-inari

 

Fushima-inari
Fushima-inari

#2 Tofuku-ji

Nach dem Fushimi Inari sind wir zu Fuß zum Tofuku-ji gegangen. Der Tofuku-ji ist ein Zen-Tempel, der zu den schönsten Tempeln gehört, die wir in Kyoto gesehen haben. Erstaunlicherweise kommen nur relativ wenige Touristen hierher.

Die Tempelanlage ist herrlich idyllisch, mit einer alten Holzbrücke, einem kleinen Bach, viel Grün und schönen Gärten.

  • Unser Fazit: Offenbar ein echter Geheimtipp, den man sich aber auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 16:00 Uhr
  • Eintritt: Die Hauptgebäude sind kostenlos, jeweils 400 Yen kostet der Eintritt zum Bereich mit der Brücke, sowie zum Zen-Garten. Beides lohnt sich definitiv.
  • Anfahrt: Vom Fushimi Inari sind es ca. 20 Minuten zu Fuß. Von der Station Tofuku-ji geht es mit der JR in wenigen Minuten zurück zum Bahnhof Kyoto.
Tofuku-ji
Tofuku-ji

 

Tofuku-ji
Tofuku-ji

 

Tofuku-ji
Tofuku-ji

#3 To-ji

Südlich vom Bahnhof befindet sich der To-ji-Tempel. Er stammt aus dem 8. Jahrhundert und ist vor allem für seine 5-stöckige Pagode bekannt, die im schönen Tempelgarten empor ragt.

Da der To-ji nicht auf den üblichen Touristenrouten liegt, ist es hier nicht besonders voll.

  • Unser Fazit: Schöner Tempel abseits der Massen. Muss man aber auch nicht unbedingt gesehen haben.
  • Öffnungszeiten: 8:30 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen
  • Anfahrt: Von der Kyoto Station sind es etwa 10-15 Minuten zu Fuß in südlicher Richtung.
To-ji, Kyoto
To-ji, Kyoto

#4 Higashi Hongan-ji und #5 Nishi Hongan-ji

Abschließend haben wir uns am Bahnhof Kyoto noch die zwei Hongan-ji Zwillingstempel angeschaut. Äußerlich sehen sich beide Tempel sehr ähnlich.

Besonders sehenswert ist aber vor allem das goldverzierte Innere der riesigen Hallen, die es so in dieser Größe in Kyoto kein Zweites Mal gibt. Beide Tempel sind nur 5 Minuten voneinander entfernt und ein guter Abschluss oder wahlweise auch Anfang dieser Tagestour.

  • Unser Fazit: Durch die Nähe zum Bahnhof ein schöner Abschluss, aber auch kein absolutes Highlight in Kyoto.
  • Öffnungszeiten: 5:50 bis 17:30 Uhr
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: 5 Minuten Fußweg von der Kyoto Station
Higashihongan-ji
Higashi-Hongan-ji

Tag 3 – Sehenswürdigkeiten im Nordwesten und im Zentrum von Kyoto

Für den dritten Tag lohnt es sich definitiv, einen Kyoto Bus Pass zu kaufen. Da die Tempel im Nordosten leider nicht mit dem Zug oder der Metro erreichbar sind, ist der Bus die einzige Option.

#1 Kinkaku-ji – Der Goldene Pavillon

Los geht es direkt mit einem der absoluten Highlights in Kyoto: dem Kinkaku-ji. Der Pavillon steht malerisch an einem kleinen See und ist mit seinen komplett mit Gold überzogenen Fassaden ein echter Hingucker.

Wer hier gerne seine Ruhe haben möchte, sollte direkt zur Öffnung des Tempels 9:00 Uhr ganz vorne am Ticketschalter stehen. Die Touristengruppen schieben sich hier durch die doch recht engen Wege. Schön ist der Pavillon natürlich trotzdem, nur eben kein Ort zum Relaxen.

  • Unser Fazit: Der goldene Pavillon sieht natürlich toll aus. Allerdings trüben die Touristenmassen hier leider etwas das Bild. An keinem Ort in Kyoto war es voller als hier.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 400 Yen
  • Anfahrt: Die Busse der Linien 12, 59, 101, 102, 204 und 205 fahren zur Station Kinkakuji-michi direkt vor dem Tempel. Vom Zentrum aus dauert die Fahrt eine gute halbe Stunde.
Kinkaku-ji
Kinkaku-ji

#2 Ninna-ji

Etwa zwei Kilometer westlich des Kinkaku-ji liegt der Zen-Tempel Ninna-ji. Der Tempel verfügt über einen schönen Garten und ist vor allem zur Kirschblüte ein beliebter Ort. Es gibt auf dem Gelände nämlich einen Kirschbaumpark, der zur Blütezeit absolut prachtvoll aussehen muss.

Wir waren gegen Ende der Kirschblüte da, sodass leider schon viele Blüten abgefallen waren. Schön war es aber trotzdem.

Wer Lust hat, kann auf dem Weg zwischen Kinkaku-ji und Ninna-ji noch einen Stopp am Ryoan-ji Tempel machen, der für seinen schönen Steingarten bekannt ist.

  • Unser Fazit: Zur Kirschblüte ist dieser Tempel ein absolutes Highlight. Wenn du ohnehin schon den weiten Weg zum Goldenen Pavillon auf dich genommen hast, lohnt sich der kleine Abstecher hierher auf jeden Fall.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen (zur Kirschblüte zusätzlich 500 Yen für den hinteren Teil des Geländes, in dem sich die Kirschbäume befinden)
  • Anfahrt: Vom Kinkaku-ji fährt die Buslinie 59 in etwa 10 Minuten zum Ninna-ji.
Ninna-ji
Ninna-ji

 

Ninna-ji
Ninna-ji

 

Ninna-ji
Ninna-ji

#3 Kaiserpalast

Der Kaiserpalast befindet sich im Zentrum von Kyoto und war für viele Jahrhunderte der Sitz des japanischen Kaisers. Erst im 19. Jahrhundert zog der Kaiser nach Tokio, das seitdem die Hauptstadt Japans ist.

In vielen Reiseführern und Onlinequellen steht, dass für die Besichtigung des Kaiserpalasts eine vorherige Genehmigung erforderlich ist, was allerdings nicht mehr stimmt.

Das Gelände ist mittlerweile frei zugänglich. Täglich 10:00 Uhr und 14:00 Uhr wird außerdem eine kostenfreie englischsprachige Führung angeboten.

  • Unser Fazit: Riesige Anlage und ein interessanter Einblick in die Welt der Mächtigen. Wenn wir die Wahl zwischen Kaiserpalast und Burg Nijo hätten, würden wir uns aber eher für die Burg entscheiden.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 16:00 Uhr (April bis August bis 17:00 Uhr), Montags und wenn spezielle Zeremonien stattfinden, ist der Kaiserpalast geschlossen.
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: Vom Ninna-ji fährt die Buslinie 59 in etwa 20 Minuten zum Kaiserpalast. Vom Bahnhof aus, geht es am schnellsten mit der Metro (Haltestelle: Imadegawa, Karesama Line).
Kaiserpalast, Kyoto
Kaiserpalast, Kyoto

 

Kaiserpalast, Kyoto
Kaiserpalast, Kyoto

#4 Burg Nijo

Einen guten Kilometer vom Kaiserpalast entfernt, befindet sich die Burg Nijo. Die Burg war einst die Residenz der Shogune, die wiederum die Anführer der Samurai waren.

Die Gebäude der Burganlage sind sehr beeindruckend und der Rundweg durch die Gärten ist sehr sehenswert. Berühmt ist die Burg vor allem für ihr quietschendes Parkett, dass angeblich extra so gebaut wurde, damit niemand ungehört eindringen kann. Man sagt, das Quietschen klinge wie eine Nachtigall. Wir finden, dass es eher nach Fledermäusen klingt.

  • Unser Fazit: Die Burg Nijo ist sehr beeindruckend und ein Besuch ist definitiv eines der Highlights in Kyoto.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 16:00 Uhr
  • Eintritt: 600 Yen
  • Anfahrt: Eine direkte Verbindung vom Kaiserpalast zur Burg Nijo gibt es leider nicht. Zu Fuß sind es etwa 20 Minuten. Per U-Bahn ist die Burg mit der Tozai Line (Haltestelle: Nijojo-mae) zu erreichen.
Burj Nijo
Burj Nijo

 

Burj Nijo
Burj Nijo

Tag 4 – Die Sehenswürdigkeiten im Westen von Kyoto

Am 4. Tag geht es wieder etwas weiter heraus aus dem Zentrum Kyotos. Im Westen der Stadt befindet sich das Viertel Arashiyama, in dem einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kyoto liegen.

Arashiyama ist auch das Ziel vieler Reisegruppen, du kannst dich hier also auf riesige Touristenmassen einstellen, es gibt aber auch tolle Orte, in die sich kaum jemand verirrt. Wenn du die komplette Tagestour machen möchtest, empfehlen wir spätestens 9:00 Uhr zu starten, da es sonst knapp wird.

Anfahrt nach Arashiyama: Mit der JR Sagano Line geht es in einer Viertel Stunde vom Bahnhof Kyoto bis zur Station Saga-Arashiyama. Mit dem JR Pass kostet die Fahrt nichts, ansonsten 240 Yen. Prinzipiell fahren auch Busse nach Arashiyama, allerdings dauert das deutlich länger und ist weniger komfortabel als der Zug.

Der Kyoto Bus Pass lohnt sich an diesem Tag ebenfalls nicht. Die Busse, die dich in Arashiyama zu den etwas weiter entfernten Sehenswürdigkeiten bringen, liegen bereits außerhalb des Geltungsbereichs, sodass du ohnehin zuzahlen müsstest.

Sehenswürdigkeiten im Westen, in Arashiyama.
Sehenswürdigkeiten im Westen, in Arashiyama.

#1 Tenryu-ji

Die von Reisenden am meisten frequentierten Sehenswürdigkeiten in Arashiyama liegen alle entlang der Hauptstraße, die von Souvenirgeschäften gesäumt ist und bis zur Togetsukyo-Brücke (a) führt.

Der Tenryu-ji entlang dieser Straße ist der wichtigste Tempel in Arashiyama. Besonders beeindruckend ist der riesige Garten. Für die Tempelgebäude und den Garten muss jeweils separat ein Ticket gekauft werden, wobei sich der Eintritt zu den Gebäuden nicht lohnt. Da der Garten direkt vor den Gebäuden vorbei führt, sieht man von dort schon alles.

  • Unser Fazit: Der Garten lohnt sich definitiv, der Tempel selbst weniger.
  • Öffnungszeiten: 8:30 bis 17:30 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen (Garten), 300 Yen (Tempel)
Tenryu-ji
Tenryu-ji

 

Tenryu-ji
Tenryu-ji

 

Arashiyama, Kyoto
Arashiyama, Kyoto

#2 Bambuswald

Durch den Garten des Tenryu-ji geht es direkt in den bekannten Bambuswald von Arashiyama. Ein relativ breiter Weg führt durch den riesigen Bambushain. Jeder möchte hier ein Selfie unter den riesigen Bambusbäumen machen. Zum Fotografieren ist allerdings sehr viel Geduld gefragt, denn auch hier schieben sich die Touristenmassen durch.

  • Unser Fazit: Der Bambuswald ist zwar beeindruckend, doch die Menschenmassen sind hier einfach extrem störend. Für Selfies unter Bambuspflanzen empfehlen wir daher eher den Kodaj-hi (Tag 1) oder den Adashino Nenbutsu-ji-Tempel, der ebenfalls in Arashiyama liegt.
  • Öffnungszeiten: rund um die Uhr
    Eintritt: frei
Bambuswald in Arashiyama, Kyoto
Bambuswald in Arashiyama, Kyoto

#3 Adashino Nenbutsu-ji

Bis hierhin hat uns der Besuch in Arashiyama noch nicht besonders überzeugt und nur für den Bambuswald und den Tenryu-ji können wir die Fahrt nach Arashiyama nicht empfehlen.

Das wahre Highlight von Arashiyama ist für uns der Nordwesten. Im äußersten Nordwesten liegt der Tempel Adashino Nenbutsu-ji, der bei unserem Besuch nahezu menschenleer war.

Im Adashino Nenbutsu-ji befinden sich ein Friedhof, auf dem mehr als 8.000 Steinfiguren stehen. Sehr beeindruckend! Außerdem gibt es direkt neben dem Tempel einen Bambushain, der im Gegensatz zum bekannten Bambuswald von Arashiyama menschenleer ist.

  • Unser Fazit: Der Adashino Nenbutsu-ji war unser absolutes Highlight in Arashiyama und die gesamte Gegend im Nordwesten ist einfach wunderschön.
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintritt: 500 Yen
  • Anfahrt: Zu Fuß dauert es etwa eine dreiviertel Stunde vom Bahnhof Saga-Arashiyama bis zum Adashino Nenbutsu-ji. Außerdem verkehrt der Bus der Linie 91. Die nächst gelegene Station heißt Toriimoto und die Fahrt kostet 230 Yen.
Adashino Nenbutsu-ji
Adashino Nenbutsu-ji

 

Adashino Nenbutsu-ji
Adashino Nenbutsu-ji

#4 Spaziergang durch den Nordwesten von Arashiyama

Der Weg vom Bahnhof in den Nordwesten von Arashiyama ist sehr idyllisch und hat viele schöne Tempel am Wegesrand. Eine Strecke würden wir deshalb definitiv zu Fuß gehen. Wir sind hinwärts mit dem Bus gefahren und zurück gelaufen.

In den Nordwesten verirren sich keine Touristenscharen mehr hin und man befindet sich plötzlich in einem idyllischen Vorort mit traditionellen Häusern und vielen kleinen Tempeln.

Es lohnt sich, hier für eine Weile auf Entdeckungstour zu gehen.

#5 Romantic Train in Arashiyama

Ein perfekter Abschluss eines Tagesausflugs nach Arashiyama ist eine Fahrt mit dem sogenannten Romantic Train. Der antike Zug rattert in etwa 25 Minuten vom Bahnhof Torokko Saga durch eine tolle Landschaft zum etwa 7 Kilometer westlich gelegenen Bahnhof Torokko Kameoka.

Die Fahrt führt eine Schlucht mit einem breiten Fluss entlang, durch Tunnel und über zwei abenteuerlich wirkende Brücken. Landschaftlich ist das jetzt sicher nicht die spektakulärste aller Zugfahrten, wie z. B. die Zugfahrt von Kandy nach Ella in Sri Lanka, aber sie ist trotzdem lohnenswert.

Ganz zum Schluss singt der Schaffner, der selbst fast so alt wie der Zug war, sogar noch ein Ständchen.

Besonders schön ist die Fahrt im Herbst, wenn die Bäume bunt gefärbt sind. Zu dieser Zeit solltest du Tickets aber schon mehrere Tage im Voraus buchen und auch zur Kirschblüte kann es voll werden.

Die Fahrkarten bekommst du am Bahnhof von Kyoto direkt am JR-Ticketschalter, sowie direkt vor Ort, wenn der Zug nicht voll ist. Bei uns gab es noch freie Plätze.

Der letzte Zug startet 16:01 Uhr vom Bahnhof Torokko Saga, der sich direkt neben dem Bahnhof Saga Arashiyama befindet. Der Zielort Torokko Kameoka ist etwa 10 Fußminuten von der Station Umahori entfernt, von der aus ein JR Zug zurück nach Kyoto fährt.

Anstatt die Zugfahrt als Abschluss des Tages zu machen, bietet sie sich auch zu Beginn an. Von Kyoto fährst du mit der JR nach Umahori und von dort mit dem ersten Romantic Train 9:29 Uhr nach Arashiyama. Da die Strecke eingleisig ist, ist sie hinwärts genauso schön wie rückwärts.

    • Unser Fazit: Ein schöner Abschluss des Tages in Arashiyama!
    • Fahrtzeiten: Von Torokko Saga (Arashiyama) aus stündlich zwischen 9:01 und 16:01. Von der Station Torokko Kameoka aus (Richtung Arashiyama) stündlich von 9:29 Uhr bis 16:29 Uhr.
    • Fahrtpreis: 620 Yen
Romantic Train, Kyoto
Romantic Train, Kyoto

 

Romantic Train, Kyoto
Romantic Train, Kyoto

 

Romantic Train, Kyoto
Romantic Train, Kyoto

Kyoto – Stadtführungen und spezielle Touren

Natürlich lässt sich Kyoto sehr gut auf eigene Faust erkunden, aber trotzdem ist es ja manchmal ganz schön, mit einem einheimischen Führer auf Entdeckungstour zu gehen.

Wir haben uns nach besonderen Stadtführungen und Touren durch Kyoto umgesehen, mit denen du die Stadt nochmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen lernst und garantiert einige echte Insider-Tipps bekommst.

Die Touren können alle ganz bequem online gebucht werden und finden mit einem englischsprachigen Guide statt.

Kyoto Tour abseits der Touristenpfade – Auf dieser Tour geht es in einer kleinen Gruppe fünf Stunden lang zu Fuß durch Kyoto, wobei der Schwerpunkt auf spannenden Orten abseits der Touristenpfade liegt.

Teezeremonie in Kyoto – Eine japanische Teezeremonie ist ein echtes Erlebnis und Kyoto ist ein perfekter Ort, um sowas mitzuerleben.

Kyoto Welcome Tour – Diese Tour ist ideal für deinen ersten Tag in Kyoto. Dein Guide geht mit dir die ersten Schritte in Kyoto und gibt dir eine ganze Menge Tipps für deine Zeit vor Ort, die du dann in den kommenden Tagen selbst erkunden kannst.

Fahrradtour durch Kyoto – Es muss ja nicht immer der Bus oder die eigenen Füße sein. Warum nicht Kyoto auch mal mit dem Fahrrad erkunden? Das kannst du auf dieser Tour machen.

Kyoto Highlights mit privatem Guide – Diese Tour eignet sich für alle, die nicht viel Zeit haben und möglichst viel von Kyoto sehen wollen. Ein privater Guide führt dich in dieser Tagestour zu den wichtigsten Kyoto-Sehenswürdigkeiten.

Stadtführung mit einem Samurai – Ok, vielleicht ist es etwas albern, mit einem als Samurai verkleidetem Guide Kyoto zu entdecken. Aber vielleicht ist es ja auch ganz lustig. Wer weiß.

Food Tour durch Kyoto – Diese kulinarische Tour durch Kyoto ist etwas für Genießer. Gemeinsam mit einem Guide geht es auf einen Essensmarkt, auf dem du viele lokale Spezialitäten probieren kannst.

Unterwegs in Kyoto – Busse und U-Bahn

Die Sehenswürdigkeiten in Kyoto sind relativ weit voneinander entfernt und befinden sich teilweise sogar in Vororten von Kyoto. Wir haben die einzelnen Tage so geplant, dass die einzelnen Stationen eines Tages jeweils fußläufig zu erreichen sind. Das klappt allerdings nicht immer und ganz ohne Bus oder U-Bahn geht es in Kyoto nicht.

Busse in Kyoto

Das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel in Kyoto ist der Bus. Busse bringen dich in jeden noch so entlegenen Winkel der Stadt. Busfahren ist aber eher weniger komfortabel, denn zum einen sind die die Busse meistens mit Menschen vollgestopft und zum anderen halten sie jede 2 Minuten, sodass es ewig dauert um von A nach B zu gelangen. Wir haben deshalb versucht, weitgehend auf Busse zu verzichten und wenn möglich mit der Bahn zu fahren.

Eine Busfahrt kostet 230 Yen und kann am einfachsten mit einer IC-Karte bezahlt werden. Wenn du vorher in Tokio warst, kannst du die Suica-Karte von dort auch in Kyoto benutzen.

Ab drei Fahrten pro Tag lohnt sich der Kyoto Bus Pass, mit dem du für 500 Yen unbegrenzt viele Fahrten pro Tag unternehmen kannst. Den Bus Pass gibt es u. a. an der Kyoto Station, in Tourist-Infos und anderen größeren Stationen im Stadtgebiet. Wir haben den Bus Pass nur am dritten Tag genutzt, als wir die Tempel im Nordwesten besichtigt haben. An den restlichen Tagen sind wir maximal ein oder zwei Mal mit dem Bus gefahren.

Anders als in Deutschland steigt man in Japan übrigens hinten in den Bus ein und vorne wieder aus. Beim Rausgehen zahlst du deine Fahrt entweder mit der IC-Card oder bar (unbedingt passend!). Wenn du mi dem Bus Pass fährst, entwertest du den Pass nur bei der ersten Fahrt auch beim Aussteigen, danach zeigst du ihm den Fahrer nur noch.

U-Bahn und Regionalzüge in Kyoto

Schneller und bequemer als die Busse in Kyoto sind in der Regel die U-Bahnen und vor allem die Regionalzüge. Die U-Bahnen verkehren vor allem im Zentrum von Kyoto, während die Regionalzüge zum Besuch der Tempel rund um die Innenstadt am besten geeignet sind.

Welche Bahnen zu welcher Sehenswürdigkeit fahren, haben wir in unserem Tagesplan oben jeweils dazu geschrieben.

Wo übernachten in Kyoto? Unsere Kyoto Hotel-Tipps.

Übernachten in Kyoto ist leider kein günstiges Vergnügen. Gerade in der Hauptreisezeit im Frühjahr und im Herbst, steigen die ohnehin schon hohen Preise nochmal ordentlich an.

Wir empfehlen unbedingt ein Hotel im Zentrum von Kyoto, da ansonsten die ohnehin schon weiten Wege noch weiter werden. Gute Lagen für die Erkundung der Kyoto-Sehenswürdigkeiten ist die Gegend rund um die Kyoto Station, sowie alles nördlich des Bahnhofs links und rechts der Haupteinkaufsstraße Karasuma Dori.

Unser Hotel in Kyoto: Tabiya Hotel

Eigentlich hatten wir ein Apartment über AirBnB in Kyoto gebucht, was aber ein absoluter Reinfall war und definitiv unsere letzte Buchung über AirBnB war. Kurzerhand sind wir dann also doch in ein Hotel gezogen und hatten Glück, dass es im Tabiya Hotel noch ein freies Zimmer gab. Immerhin war die Stadt zu 97 Prozent (!) ausgebucht.

Das Tabiya Hotel liegt in einer ruhigen Seitenstraße östlich der Karasuma Dori. Restaurants, Geschäfte und die U-Bahnstation Shijo liegen direkt um die Ecke. Auch die Tempel im Osten, sowie der Bahnhof sind nicht weit entfernt. Perfekte Lage also!

Die Zimmer waren wirklich winzig und haben sogar noch unser Hotel in Tokio getoppt. Alles war aber sehr neu und modern, das Bett war bequem, die Klobrille selbstverständlich beheizt und die Internetverbindung super. Verrückt, woran man sich in Japan ganz schnell gewöhnt. Nur große Koffer solltest du nicht dabei haben, denn dann wird es eng. Das Zimmer wurde täglich sauber gemacht und morgens kann man sich ein kleines kostenloses Frühstück (Yoghurt und Gebäck) aus dem Flur-Kühlschrank nehmen.

Unser Tipp: Wir haben im Zimmer Tsuyukusa und haben uns sehr wohl gefühlt. Wir raten dir nach einem von diesen Zimmern zu fragen: Wakaba, Tsusjukusa, Kaki und Matsuba. Denn die sind alle nach vorne zur Straße raus und haben ein großes Panoramafenster. Das hat unser Zimmer sehr gemütlich und vor allem sehr hell gemacht. Die Zimmer nach hinten raus Koiai, Akane und Sakura haben nur ein kleines Fenster.

Zum HotelTabiya Hotel.

Das Tabiya Hotel hat nur acht Zimmer.

Weitere Hotels in Kyoto

Unser Hotel hatte nur 8 Zimmer und es ist nicht unwahrscheinlich, dass ein Wunschhotel in Kyoto auch mal ausgebucht ist. Deshalb haben wir dir noch ein paar andere, empfehlenswerte Hotels in Kyoto rausgesucht.

Günstige Hostels in Kyoto:

Mittelklasse-Hotels in Kyoto:

Gehobene Hotels in Kyoto:

Unsere Lieblings-Restaurants in Kyoto

Wir haben auch in Kyoto wieder einige tolle Restaurants entdeckt, die wir gerne mit dir teilen möchten.

Musashi – Running Sushi in Kyoto

Musashi ist ein Running Sushi Restaurant in Kyoto und was für eins! Die Teller sind etwas teurer als in anderen Running Sushi Restaurants und kosten 146 Yen bzw. 346 Yen für die besonderen Sachen.

Die Auswahl und Qualität ist aber absolut großartig, sodass es uns allein dreimal hierher verschlagen hat. Es gibt zwei Filialen von Musashi in Kyoto: eine befindet sich im hinteren Teil der Kyoto Station in der Hachijo Dori. Der andere befindet sich im Zentrum an der Ecke Sanjo Dori / Kawaramachi Dori. Das Restaurant im Bahnhof hat uns ein bisschen besser gefallen, aber gut sind natürlich beide.

Beide Restaurants sind sehr populär, sodass Wartezeiten nicht ungewöhnlich sind. Wir waren immer vor 18:00 Uhr da und haben jeweils auf Anhieb einen Platz bekommen.

Öffnungszeiten: 10:00 bis 22:30 Uhr (im Bahnhof); 11:00 bis 22:00 Uhr (in der Stadt)

Running Sushi in Kyoto
Running Sushi in Kyoto

Tadka – Indisches Restaurant in Kyoto

Unser Essen im Tadka
Unser Essen im Tadka

Das Tadka in der Oshikoji Dori ist ein super leckeres indisches Restaurant in Kyoto. Wenn du mal etwas anderes als japanische Kost suchst, dann ist das Tadka eine tolle Alternative.

Die Karte ist nicht sehr groß, viele Gerichte sind komplett vegetarisch oder sogar vegan. Alles, was wir probiert haben, war extrem lecker und authentisch, sodass wir auch hier gleich noch ein zweites Mal hergekommen sind.

Das Publikum besteht hauptsächlich aus jungen Japanern mit einem Hipster- oder Öko-Touch. Das haben wir so auf unserer Reise nur sehr selten gesehen. Sehr angenehm!

Öffnungszeiten: 12:00 bis 15:00 Uhr und 18:00 bis 22:30 Uhr. Sonntag und Montag geschlossen.

Tadka - indisches Restaurant in Kyoto
Tadka – indisches Restaurant in Kyoto

Organic House Salute – Veganes Restaurant in Kyoto

Das Organic House Salute, fünf Minuten vom Bahnhof entfernt, ist ein niedliches, komplett veganes Restaurant. Am Eingang zieht man die Schuhe aus und sitzt dann an kleinen Tischen direkt auf dem Boden.

Die Karte ist relativ klein. Die Gerichte sind super lecker und die verschiedenen Kuchen sind der krönende Abschluss!

Öffnungszeiten: 11:30 bis 14:30 Uhr und wochentags zusätzlich von 17:00 bis 18:45 Uhr, Donnerstag geschlossen.

Ramen Restaurant, Kyoto
Ramen Restaurant, Kyoto

Tenkaippin – Leckere Ramen in Kyoto

Tenkaippin ist eine kleine Kette von Ramen-Restaurants in Kyoto. Wir waren in der Filiale in der Imadegawa Dori, gleich um die Ecke des Kaiserpalastes. Hier gibt es sehr leckere Ramen, die typische japanische Nudelsuppe, mit die besten, die wir auf unserer Reise gegessen haben.

Unser Tipp: Wir hatten das Ramen-Gericht bei dem dabei im Menü stand, dass wir es uns selbst nach unserem Geschmack würzen können.

Die Öffnungszeiten variieren je nach Restaurant. Die meisten sind aber täglich und am Abend sehr lange geöffnet.

Ausflüge von Kyoto aus

Viele Reisende unternehmen von Kyoto aus Tagesausflüge nach Nara und Osaka. Nara ist, wie auch Kyoto, eine ehemalige Hauptstadt mit vielen beeindruckenden Tempeln. Mit der JR Miyakoji Line erreichst du Nara von Kyoto aus in etwa 45 Minuten.

Mehr lesenNara Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Ein weiteres beliebtes Ziel für einen Tagesausflug von Kyoto aus, ist Osaka. Die drittgrößte Stadt Japans ist mit dem Zug in einer guten halben Stunde erreichbar und hat ebenfalls einige tolle Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Mehr lesenOsaka Sehenswürdigkeiten und unsere besten Tipps.

Unser Tipp: Da man in Kyoto tagein tagaus von einem Tempel zum nächsten läuft, empfehlen wir den Tagesausflug nach Nara nicht unbedingt von Kyoto aus zu unternehmen. Der Reiz von Nara verblasst etwas, wenn man von Kyoto aus kommt.

Wir empfehlen deshalb, Osaka nicht nur als Tagesausflug von Kyoto zu machen, sondern dort mehrere Tage zu verbringen. Den Tagesausflug nach Nara würden wir dann von Osaka aus machen, da der Kontrast zur modernen Großstadt schöner ist, als zum ebenfalls historischen Kyoto.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel von Kyoto aus ist Amanohashidate, eine mehr als drei Kilometer lange Sandbank in der Bucht von Miyazu, nördlich von Kyoto. Die Anreise aus Kyoto ist etwas komplizierter und nicht gerade günstig, weshalb sich hier die Buchung einer privaten Tour durchaus lohnt.

Kyoto Reiseführer

Kyoto hat so viel zu bieten, dass es für die Stadt sogar eigene Reiseführer gibt. Vom Ivanovski-Verlag gibt es einen Reiseführer für Tokio und Kyoto. Der eignet sich sehr gut, wenn du den Hauptteil deiner Zeit in Japan in diesen beiden Städten verbringst.

Außerdem gibt es von Lonely Planet zwei englischsprachige Reiseführer für Kyoto: den Kyoto City Guide und einen Pocket Guide für Kyoto und Osaka.

Kyoto Tipps
Pin mich!

Noch mehr Tipps für deine Japan-Reise

Wir hoffen, dass unser Guide für Kyoto dir bei der Planung deiner Zeit in Kyoto und natürlich auch vor Ort hilft. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf dein Feedback und freuen uns über jeden Kommentar mit weiteren Tipps, Ideen und Hinweisen zu Kyoto.

Wie hat dir die Stadt gefallen? War es dein absolutes Japan-Highlight oder warst du doch irgendwann tempelmüde?

6 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

    • Hallo Manfred,

      ja, die Boote haben wir gesehen. Die fahren den Fluss entlang, an dem der Romantic Train fährt. Man kann also mit dem Zug in die eine Richtung und mit dem Boot zurück fahren. Sah auf jeden Fall ganz lustig aus, wie die Boote durch die Stromschnellen gefahren sind. Wir wünschen euch ganz viel Spaß in Japan! Wann geht’s denn los?

      Viele Grüße
      Sebastian & Jenny

  1. Vielen Dank für den Tipp mit dem magischen Stein! Wir waren heute dort und es war sehr lustig, den Japanern beim Hin- und Herkriechen zuzugucken. Mögen ihre Wünsche erfüllt werden.
    Kyoto macht übrigens auch jetzt im Sommer Spaß. Es ist heiß, aber nicht zu heiß.

Teile deine Gedanken mit uns!

Please enter your comment!
Please enter your name here