Die 22 schönsten Sehenswürdigkeiten in London

Planst du einen Städtetrip nach London und möchtest auf jeden Fall die schönsten Sehenswürdigkeiten in London sehen? Super! Unsere London-Insiderin Friederike gibt dir hier einen Überblick über alle wichtigen Highlights in London, die du unbedingt gesehen haben solltest!

„Wer müde von London ist, der ist müde vom Leben.“ Das sagte der britische Schriftsteller Samuel Johnson schon 1777 und es stimmt bis heute.

London ist mit 27 Millionen Touristen pro Jahr eine der meist besuchten Städte Europas und gehört auf jeden Fall zu den Metropolen, die man einmal im Leben gesehen haben muss.

Es gibt so viel zu sehen, dass nicht mal gebürtige Londoner jede Ecke der Stadt kennen.

Wie soll man sich also als Besucher zurecht finden und genau wissen, was man in London gesehen haben muss?

Aber dafür hast du ja unsere Seite, denn hier erfährst du, welche 22 Sehenswürdigkeiten in London du auf keinen Fall verpassen darfst.

Los geht es also mit den Tipps unserer London-Expertin Friederike.

Generelle Tipps: So besichtigst du Londons Sehenswürdigkeiten stressfrei

Bevor es mit den 22 Top-Highlights in London los geht, gebe ich dir noch kurz ein paar Tipps mit auf den Weg, damit du deine Zeit in London optimal nutzen kannst.

Idealerweise hast du mindestens 3 bis 5 Tage Zeit für deinen Städtetrip nach London. Das ist natürlich trotzdem nicht viel für so eine riesige Stadt, weshalb es auf eine gute Planung ankommt.

#1 Die richtige Unterkunft auswählen

Um möglichst kurze Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu haben, solltest du bei der Wahl der Unterkunft auf eine gute Lage und eine gute Anbindung an die U-Bahn achten.

Wenn du noch kein Hotel hast, lies unbedingt meinen ausführlichen Artikel dazu, in dem ich dir zeige, welche Gegenden sich zum Übernachten am besten eignen:

Lies auch: Wo übernachten in London? Unsere Hoteltipps!

#2 Eine Oyster Card besorgen

London ist groß und nicht alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig zu erreichen. Die Stadt lässt sich aber super mit der U-Bahn und den berühmten roten Doppeldeckerbussen erkunden.

Um den öffentlichen Nahverkehr in London zu nutzen, brauchst du eine Oyster Card. Diese Guthabenkarte hältst du einfach immer beim Einsteigen im Bus bzw. vor dem Betreten der U-Bahnstation an den Kartenleser. Das ist super bequem und einfach.

Du kannst die Oyster Card vor Ort, z. B. am Flughafen oder in allen Tube-Stationen, kaufen.

Für einen kleinen Aufpreis kannst du die Karte aber auch schon vor deiner Reise bestellen und bekommst sie bequem nach Hause geliefert. So musst du dich vor Ort um nichts mehr kümmern.

Oyster Card online bestellen

Für den öffentlichen Nahverkehr empfehle ich dir die App Citymapper. Sie zeigt dir, wie lange du zu dem gewünschten Ort brauchst, was die Fahrt kostet und welche Linien du nutzen solltest.

Zur Android-App im Google Play Store
Zur iOS-App im Apple Store

#3 Tickets für Sehenswürdigkeiten vorher kaufen

Sightseeing in London ist leider auch etwas kostspielig. Bis auf die Museen, die in London generell kostenlos sind, zahlst du für viele Highlights oft zwischen 20 und 30 Pfund Eintritt.

Wenn du deine Tickets vorher online kaufst, sind sie meistens etwas günstiger. Oft liegt die Ersparnis zwar nur bei ein paar Pfund, aber bei mehreren Sehenswürdigkeiten kommt da schon einiges zusammen.

An manchen Sehenswürdigkeiten geht es mit einem Online-Ticket auch etwas schneller, da du eine Schlange überspringen kannst.

Zu jeder hier vorgestellten Sehenswürdigkeit habe ich dir deshalb Links zu den jeweiligen Online-Vorverkaufsstellen für Tickets dazu geschrieben.

#4 Mit Citypässen Geld und Zeit sparen

Wenn du vor hast, sehr viele kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten in London zu besuchen, dann lohnt sich wahrscheinlich einer der City Pässe für dich.

Mit diesen Rabatt-Pässen erhältst du Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten in London und kannst dabei einiges sparen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es an einigen Sehenswürdigkeiten extra Eingänge für Passinhaber gibt. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch einiges an Zeit.

Folgende Pässe gibt es:

London Pass (enthält die meisten Attraktionen)
London Explorer Pass (am flexibelsten)
London City Pass
Merlins Magical London Pass (für Familien mit Kindern interessant)

Welcher Pass sich für wen am besten eignet, zeigen wir dir in unserem ausführlichen Vergleich:

Unser London Pass Vergleich

So, nun aber genug der Vorrede. Jetzt kommen wir zu unseren 22 Top-Sehenswürdigkeiten in London.

London Sehenswürdigkeiten auf einer Karte

Ich habe dir alle London Sehenswürdigkeiten, die ich hier im Beitrag vorstelle, auf einer Karte eingezeichnet. So hast du einen ersten guten Überblick, wo die Sehenswürdigkeiten alle liegen.

Du kannst dir die Karte hier auch als PDF herunterladen

London Sehenswürdigkeiten auf einer Karte
Die 22 schönsten Sehenswürdigkeiten in London auf einer Karte

#1 Big Ben

Der Big Ben ist eines der Wahrzeichen von London.

Eigentlich bezeichnet der Name nur die größte und schwerste Glocke im Uhrturm des Palace of Westminster. Sie wiegt ganze 13,5 Tonnen und schlägt seit 1859 immer zur vollen Stunde.

Oft wird der Name Big Ben aber synonym für den gesamten Turm verwendet.

Zum Thronjubiläum der Queen wurde der Turm 2012 in Queen Elizabeth Tower umbenannt, dennoch heißt er für die meisten Londoner nach wie vor Big Ben und gehört bis heute zu den berühmtesten Bauten Londons.

Der 96 Meter hohe Tower liegt direkt an der Themse und seine vier großen Uhren zeigen jeweils in eine Himmelsrichtung.

Hinweis: Seit 2017 werden am Big Ben Bauarbeiten vorgenommen und seit 2018 ist der Uhrturm hinter einem Gerüst verdeckt. Die Arbeiten sollen insgesamt vier Jahre dauern, ein genaues Datum gibt es aber leider nicht. Somit bleiben vorerst auch die Glocken still, nur zu bestimmten Anlässen ist das Glockenspiel in dieser Zeit zu hören.

So kommst du zum Big Ben:
Die nächste Underground-Station ist Westminster, hier fahren die Jubilee, District und Circle Line. Von der Station kannst du das House of Parliament und den berühmten Glockenturm gar nicht verfehlen.

Big Ben im Palace of Westminster.
Rechts im Bild siehst du den Big Ben, den Uhrturm im Palace of Westminster.
Der Big Ben
Nahaufnahme der Uhr am Big Ben

#2 Houses of Parliament / Palace of Westminster

Willkommen im Sitz des britischen Parlaments. Bis zum 16. Jahrhundert war der Palace of Westminster die Residenz der Könige. Seit 1512 wird der Palast für Regierungszwecke genutzt und wurde 1834 nach einem verheerendem Brand neu eröffnet.

Der Palast befindet sich in der City of Westminster, direkt am Parliament Square. An der Nordseite des Palastes steht der Big Ben.

Die wichtigsten Räume unter mehr als 1.100, sind die Säle House of Commons und House of Lords. Hier wird Politik gemacht, leider nicht immer die Beste.

Du kannst das House of Parliament besichtigen und sogar an Debatten und Ausschüssen teilnehmen. Auf der Webseite des Parlaments werden verschiedene Touren angeboten.

So kommst du zum Parlament:
Die nächste Station ist Westminster. Hier fahren die Jubilee, District und Circle Line. Bis zum Trafalgar Square sind es ungefähr 900 Meter.

Westminster Palace
Westminster Palace

#3 Westminster Abbey

Westminster Abbey
Westminster Abbey

Nur 300 Meter Fußweg trennen den Westminster Palace von der gleichnamigen Kirche Westminster Abbey.

Über eine Million Besucher strömen jedes Jahr in die 700 Jahre alte, Kirche.

Die Mauern des Bauwerks überstanden schon 17 Monarchien und waren unter anderem Schauplatz der Krönung von Queen Elizabeth II und der Hochzeit von Kate und William.

Besonders beeindruckend sind auch die vielen Grabmale in der Westminster Abbey.

Viele bekannte Personen der britischen Geschichte haben hier ihre letzte Ruhe gefunden, unter anderem Charles Dickens und Charles Darwin.

Die regulären Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9:30 bis 15:30 Uhr. Mittwochs ist die Abbey bis 18:00 Uhr offen.

An Samstagen ist von September bis April ab 9:30 bis 13:30 Uhr geöffnet und von Mai bis August ab 9:30 bis 15:30 Uhr.

Sonntags ist nur für die Gottesdienste geöffnet.

Der Eintritt für die Abbey kostet vor Ort 22 Pfund, wenn du deine Tickets vorher online kaufst, kosten sie nur 20 Pfund.

Zu den Online-Tickets für die Westminster Abbey

So kommst du zur Westminster Abbey:
Die nächst gelegene Station ist Westminster. Hier fahren die Jubilee, District und Circle Line. Eine weitere Möglichkeit ist es, am St. James park auszusteigen. Hier fahren ebenfalls die District und Circle Line.

#4 St. Paul´s Cathedral

St. Paul´s ist ein fester Bestandteil von Londons Skyline und befindet sich mitten in der City of London, ungefähr 300 Meter von der Themse entfernt.

Die Kuppel der riesigen Kathedrale ist größer als die des Petersdoms in Rom.

Das goldene Thronjubiläum der Queen wurde 2002 in der Kirche gefeiert und auch Prinz Charles und Diana wurden hier getraut.

Das gesamte Bauwerk ist absolut beeindruckend – nicht nur die Architektur, sondern auch all die Malereien und Ausstellungen. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert.

Wenn du die rund 500 Stufen der Wendeltreppe bezwingst, kannst du von der Spitze der Kathedrale in 111 Metern Höhe eine tolle Aussicht über London genießen.

Ich empfehle dir, deine Tickets vorher online zu buchen. Du sparst online 4 Pfund im Vergleich zum Kauf vor Ort und gerade an Wochenenden und zur Hauptreisezeit sind die Schlangen an den Ticketschaltern vor Ort ziemlich lang.

Tickets für bevorzugten Einlass zur St. Paul’s Cathedral

So kommst du zur St. Pauls Cathedral:
Die St. Pauls Cathedral hat eine eigene U-Bahn Station, hier verkehrt die Central Line.

St. Pauls Cathedral
Blick auf die Kuppel der St. Pauls Cathedral

#5 Tower of London

Schaurig schön: Der als royaler Palast des Todes und der Folter bezeichnete Tower klingt zwar alles andere als einladend, sollte aber definitiv auf deiner Sightseeing Liste nicht fehlen.

Der Bau begann im Jahr 1066 und bis ins 19. Jahrhundert wurde der Tower hauptsächlich für militärische Zwecke genutzt. Er diente als Waffenkammer, Werkstatt, Gefängnis und Hinrichtungsstätte. Dazu befand sich hier auch der erste Londoner Zoo.

Selbst einige Könige nannten die Festung einst ihre Residenz. Shakespeare und Edgar Wallace ließen in ihm ihre Charaktere spielen.

Heute kannst du eine riesige Ausstellung über das Gebäude und seine Geschichte besuchen. Vor allem aber ziehen die Kronjuwelen der Royals, deren Wert auf über 20 Milliarden (!) Pfund geschätzt wird, die Besucher in Scharen an. Kannst du dir vorstellen, wie das funkelt und glitzert?

Von März bis Oktober kannst du die Festung dienstags bis samstags von 9:00 bis 17:30 Uhr besuchen und Sonntag und Montag von 10:00 bis 17:30. November bis Februar ist jeweils bis 16:30 Uhr geöffnet.

Es lohnt sich, die Tickets vorher zu kaufen, da die Schlangen vor Ort immer sehr lang sind.

Tickets für den Tower of London kaufen

So kommst du zum Tower of London:
Die nächste U-Bahn Station ist Tower Hill. Hier fahren die District und Circle Line. Bis zur Tower Gateway Station fährt die DLR. Von der London Bridge Station (Jubilee und Northern Line) bis zum Tower läufst du 15 Minuten. Ebenso von der Liverpool Street Station, wo die meisten Linien stoppen.

Tower of London
Tower of London

#6 Tower Bridge

Die Straßenbrücke über der Themse wurde nach dem naheliegenden Tower of London benannt. Seit 1894 öffnet sich die Brücke mehrmals täglich um Schiffe passieren zu lassen.

Auch zu besonderen Anlässen, wie dem Thronjubiläum der Queen oder Winston Churchills Trauerzug öffnete sie sich.

Erbaut, um den Hafenverkehr des 19. Jahrhunderts zu regulieren, ist die Tower Bridge heute immer noch eine wichtige Verbindungsbrücke zwischen Nord und Süd, wobei sie jeden Tag von 40.000 Fahrzeugen überquert wird.

Die Fußgängerbrücken, 42 Meter über der Themse, sind heute ein Brückenmuseum und zeigen alles über den Bau und die Geschichte der Brücke. Wenn du dich traust, solltest du unbedingt über den Glasboden wandern. Wenn du Glück hast, öffnet sich die Brücke genau dann.

Ein Online-Ticket kostet für einen Erwachsenen 9,80 Pfund, was etwas günstiger ist, als es vor Ort zu kaufen.

Von April bis September kannst du das Museum von 10:00 bis 17:30 Uhr besuchen. In der Winterzeit von 9:30 bis 17:00 Uhr.

Die Brücke im Allgemeinen kannst du jedoch immer überqueren und das kostet dich auch kein Geld.

Tickets für die Tower Bridge kaufen

So kommst du zur Tower Bridge:
Auf der Nordseite ist die nächste Station Tower Hill, welche von der District und Circle Line befahren wird. Auf der Südseite sind es 10 Minuten zu Fuß von der London Bridge Station (Jubilee und Northern Line).

Tower Bridge
Die Tower Bridge ist definitiv eine der eindrucksvollsten Brücken der Welt

#7 Buckingham Palace

Nichts repräsentiert die britische Geschichte besser als die königliche Familie. Die Briten sind stolz auf ihre Monarchie und das zeigen sie auch. In der ganzen Stadt kannst du bedruckte Tassen, Poster und Figuren der Königsfamilie kaufen.

So ist es natürlich ein Muss, den Buckingham Palace zu besuchen, wenn man in London ist. Der Palast ist die offizielle Residenz der britischen Royal Family. Ausländische Staatsoberhäupter werden ebenfalls im Palast empfangen.

Achtung: Möchtest du die Gemächer der Royals mit eigenen Augen sehen? Dann musst du zwischen dem 20. Juli und 29. September nach London kommen, denn nur dann kann der Palast von Innen besichtigt werden. Die Tickets dafür solltest du dir rechtzeitig online sichern.

Tickets für den Buckingham Palace

Mein Tipp: Das ganze Jahr über kannst du dir aber die Wachablösung am Palast anschauen. Montags, Mittwochs, Freitags und Sonntags kannst du dem Spektakel zusehen. Es beginnt immer um 11 Uhr, du solltest jedoch schon um 10:30 Uhr da sein, um eine gute Sicht zu haben.

So kommst du zum Buckingham Palace:
Der Buckingham Palace ist am einfachsten von den Stationen Green Park (Victoria und Piccadilly Line) und Hyde Park Corner (Piccadilly Line) zu erreichen. Von beiden Stationen ist es ein 10-minütiger Spaziergang durchs Grüne.

Buckingham Palace
Buckingham Palace

#8 The Shard

Ins Deutsche übersetzt, trägt das Gebäude den Namen „der Splitter“ und tatsächlich sieht das Bauwerk ein bisschen so aus.

Der 310 Meter hohe Wolkenkratzer war 2012 sogar kurzzeitig der höchste in Europa. Er befindet sich in Southwalk, nahe der Themse.

Auf 72 Etagen verteilen sich Büros, Wohnungen, Restaurants, Geschäfte und ein 5-Sterne-Hotel.

Im 69. Stockwerk befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus du einen großartigen Blick über London hast. Und wenn dir das noch nicht reicht, findest du in der 72. Etage noch eine zweite Aussichtsplattform.

Die Tickets sind im Online-Vorverkauf um einiges günstiger als vor Ort. Trotzdem musst du dich leider mit deinem Online-Ticket nochmal an der Kasse anstellen, um es in ein richtiges Ticket umzutauschen.

Ich empfehle dir deshalb, die Wochenenden zu meiden, da dann die Schlangen immer besonders lang sind. Wenn du gar nicht warten möchtest, solltest du dir ein Fast Track-Ticket kaufen, das aber nochmal teurer ist.

Standard-Tickets für The Shard
Fast Track Tickets

In den Stockwerken 31, 32 und 52 kannst du Sterneküchen und tolle Cocktails neben deinem Blick auf London genießen. Hier musst du keinen Eintritt bezahlen, doch das Essen und die Getränke haben natürlich ihren Preis.

Infos zu den Restaurants und Reservierungen

Du möchtest das Gebäude am liebsten gar nicht mehr verlassen? Dann kannst du auch im The Shard übernachten. Zwischen der 34. und 52. Etage bietet das Shangri La-Hotel luxuriöse Zimmer mit einem tollen Blick.

Aktuelle Zimmerpreise im Shangri La Hotel at The Shard

So kommst du zum The Shard:
The Shard hat einen direkten Zugang zur Wartehalle der London Bridge Station. Hier fahren die Northern und Jubilee Line.

The Shard
Das Hochhaus The Shard prägt die Londoner Skyline

#9 Tate Modern und Tate Britain

Zwei meiner Lieblingsmuseen in London sind das Tate Modern und das Tate Britain.

Während das Tate Britain vor allem Kunst von der Tudorzeit bis zur britischen Modernen zeigt, bietet das Tate Modern Kunst und Architektur von modernen Künstlern der ganzen Welt.

Selbst wenn du dich für Kunst nicht so sehr interessiert, ist zumindest ein Besuch im Tate Modern definitiv empfehlenswert.

Allein die Architektur der Bauten ist umwerfend und macht einen regnerischen Tag in London dennoch einzigartig. Im zehnten Stockwerk des Tate Modern hast du außerdem einen super Blick über die Stadt und kannst unter anderem die St. Pauls Cathedral oder The Shard sehen.

Und das Beste: Für beide Museen musst du keinen Eintritt bezahlen.

Mein Tipp: “Late at Tate“. Hierbei kannst du die Tates auch noch nach den eigentlichen Öffnungszeiten besuchen und dir die Kunst bei Nacht anschauen. Oft gibt es auch noch etwas zu Trinken und Musik. Das Tate Britain öffnet jeden ersten Freitag im Monat und das Tate Modern jeden letzten Freitag im Monat für „Tate Late“. Vielleicht passt das ja gerade mit deinem London-Besuch überein.

So kommst du hin:
Das Tate Modern liegt an der südlichen Seite der Themse in Bankside und die Stationen Blackfriars (Circle und Distirct Line), Monument (Northern, Circle und District Line, DLR) oder auch Southwark (Jubilee Line) sind in der Nähe.

Ich steige meist bei St. Pauls aus. Hier fährt die Central Line. Von da aus ist es nur ein 15 minütiger Spaziergang auf der Milleniumsbridge über die Themse.

Die Tate Britain liegt etwas weiter westlich. Die nächste Station ist Pimlico, welche von der Victoria Line befahren wird. Du läufst circa 10 Minuten bis zur Tate Britain.

Tate Modern
Die Tate Modern befindet sich in einem alten Ölkraftwerk an der Themse

#10 British Museum

Allein der riesige Raum in der Mitte des Museums ist ein „Must-see“. Bei meinem ersten Besuch dort stockte mir der Atem, so eine Architektur hatte ich vorher noch nie gesehen.

Das British Museum ist eines der größten kulturgeschichtlichen Museen weltweit und besitzt seit der Gründung 1753 viele der bedeutendsten Antiquitäten, Skulpturen und architektonischen Werke der menschlichen Geschichte.

Das Museum ist riesig und selbst wenn du dir Zeit nimmst, schaffst du es nicht, alles an einem Tag anzusehen. Die Ausstellung ist so spannend und sehenswert, dass sie jährlich sechs Millionen Besucher ins British Museum zieht.

Der Eintritt in das Museum ist kostenfrei, dennoch kannst du eine Spende von fünf Pfund abgeben. Nur die speziellen Ausstellungen und Events kosten etwas.

Das Museum öffnet täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr, am Freitag bis 20:30 Uhr.

So kommst du zum British Museum:
Die Stationen Tottenham Court Road (Central und Northern Line), Holborn (Central und Piccadilly Line) sowie Russel Square (Piccadilly Line) grenzen das British Museum ein. Von allen Stationen ist der Weg zum Museum ausgeschildert.

British Museum
British Museum: Allein das Foyer ist einen Besuch wert

Die National Gallery ist ein Kunstmuseum direkt am Trafalgar Square in der Innenstadt. Es ist eine der bedeutendsten und größten Gemäldegalerien weltweit und umfasst eine Sammlung von über 2.300 Werken aus dem 13. bis 19. Jahrhundert.

Ungefähr 6,5 Millionen Besucher jährlich möchten die Gemälde der britischen Royals und ihres Gefolges bestaunen. Es macht Spaß, von Jahrhundert zu Jahrhundert zu wandern und sich in die Portraitierten hinein zu versetzen.

Unter anderem kannst du hier Gemälde von Vincent van Gogh, Claude Monet sowie Leonardo da Vinci bestaunen.

Die Galerie öffnet täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr, freitags ist bis 21:00 Uhr geöffnet. Auch in der National Gallery ist der Eintritt kostenlos.

Mein Tipp: Der Trafalgar Square ist ein wunderschöner Platz um einmal eine Pause von all dem Sightseeing zu machen. Sein Brunnen in der Mitte ist wundervoll und die Plätze drum herum laden gerade im Sommer zum Picknick ein.

So kommst du zur National Gallery:
Die Station Charing Cross befindet sich direkt am Trafalgar Square, von wo du nur drei Minuten bis zur Gallery läufst. Hier fahren die Bakerloo und Northern Line. Weitere Stationen in der Nähe sind Piccadilly Circus (Bakerloo und Piccadilly Line) und Leicester Square (Piccadilly und Northern Line).

National Gallery
National Gallery

#12 Piccadilly Circus

Willkommen im Herzen des West Ends. Der 1819 fertiggestellte öffentliche Platz gilt als Knotenpunkt der wichtigsten Straßen Londons. Hier kreuzt die Regents Street die Piccadilly Street.

Durch die leuchtenden Reklametafeln fühlt man sich ein wenig wie am Times Square in New York. Du findest am Piccadilly Circus beispielsweise eine der größten Coca-Cola Werbungen der Welt.

Durch seine Lage ist der Platz sehr touristisch, vor allem am Wochenende und abends strömen die Menschenmassen dort zu den Musicals. Dennoch ist der Platz wundervoll und du solltest dich unbedingt von den Lichtern und der Atmosphäre mitreißen lassen.

So kommst du zum Piccadilly Circus:
Piccadilly Circus hat seine eigene U-Bahn Station. Hier fahren die Linien Bakerloo Line und Piccadilly Line.

Piccadilly Circus
Ein Besuch am Piccadilly Circus lohnt sich vor allem am Abend

#13 Notting Hill

Notting Hill ist definitiv einer der fotogensten Orte der Stadt. Die Jüngeren unter uns würden wahrscheinlich „instagramable“ dazu sagen.

Die Straßen von Notting Hill sind geprägt von bunten Häusern und Blumen. Wenn du durch die Straßen von Notting Hill schlenderst, kannst du dich ein wenig wie Julia Roberts oder Hugh Grant im gleichnamigen Film fühlen.

Entlang der Portobello Road befindet sich der gleichnamige Markt, der sich über einen Kilometer die Straße entlang zieht. Der Markt an der Porobello Road ist einer der schönsten Märkte Londons mit Second-Hand Mode, Antiquitäten und Waren aller Art.

Der Hauptmarkt hat freitags und samstags geöffnet. Unter der Woche kaufen Anwohner dort frisches Obst und Gemüse. Manchmal kannst du hier neben Schnäppchenjägern auch echte Filmstars shoppen sehen.

Im August findet der Notting Hill Carnival statt. Europas größtes Straßenfestival präsentiert sich als riesige Parade mit den buntesten Gestalten: unbedingt sehenswert.

So kommst du nach Notting Hill:
Am einfachsten ist es, bis zum Notting Hill Gate zu fahren. Hier stoppen die Central, District und Circle Line. Alternativ kannst du bis zur Westbourne Park Station oder Ladbroke Grove Station (beide Hammersmith & City und Circle Line) fahren.Von dort aus läufst du zehn Minuten zur Portobello Road.

Notting Hill
Typische bunte Häuser in Notting Hill

#14 Chinatown

In den 50er Jahren haben sich in London die ersten chinesischen Restaurants angesiedelt. Seit den 1970ern heißt das kleine Viertel im West End Chinatown, da es so viele asiatische Anwohner hat.

Auf den Straßen des Viertels fühlt man sich wie in Fernost. Überall sind chinesische Schriftzeichen zu sehen, Drachen und Laternen schmücken die Geschäfte und in den Schaufenstern der Restaurants hängen gebackene Enten. Sogar die Straßenschilder sind in Chinatown zweisprachig.

Wenn du also einen Kurzausflug nach Asien machen möchtest, hast du hier die Gelegenheit.

Neben unzähligen chinesischen Restaurants kannst du zwischen koreanischer, malaysischer, vietnamesischer oder japanischer Küche wählen.

Spannend ist auch der Besuch eines chinesischen Supermarkts oder einer der asiatischen Bäckereien vor Ort, die mit ausgefallenen Kuchen und anderen Backwaren in der Auslage begeistern.

Mein Tipp: In Chinatown finden auch immer wieder spannende Events statt, wie z. B. die Feierlichkeiten zu Chinese New Year. Infos zu aktuellen Veranstaltungen findest du auf der Webseite von Chinatown.

So kommst du nach Cinatown:
China Town liegt relativ zentral im West End. Die nächsten Stationen sind Leicester Square (Piccadilly und Northern Line) und Piccadilly Circus (Piccadilly und Bakerloo Line)

Chinatown in London
Kaum zu glauben, aber das ist mitten in London. Chinatown eben.

#15 Oxford Street

Die Oxford Street ist eine der bedeutendsten und berühmtesten Einkaufsstraßen der Stadt und eine der umsatzstärksten in ganz Europa.

Wenn es ums Shopping in London geht, ist die Straße oft die erste Anlaufstelle für Touristen.

Die Oxford Street erstreckt sich über 1,9 Kilometer im Viertel Mayfair und bietet alles von Luxusmarken bis Billigware.

Die Geschäfte öffnen montags bis samstags von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Sonntag von 11:30 bis 18:00 Uhr.

Wenn du wirklich shoppen willst, versuche unter der Woche in der Straße zu schlendern, am Wochenende ist es unmöglich, in Ruhe einzukaufen.

Mein Tipp: London bietet eine magische Vorweihnachtszeit und die Oxford Street erstrahlt ab November in Weihnachtslichtern und Engel schweben über die Straße. Besuche dann auch die Carnaby Street, eine Seitenstraße zur Oxford Street und bewundere ihre Lichter und romantischen Restaurants rund um den Kingly Court.

So kommst du zur Oxford Street:
Die Station Oxford Circus liegt in der Mitte der Straße, hier fahren die Victoria und Bakerloo Line. Weitere naheliegende Stationen sind Bond Street (Central und Jubilee Line), Marble Arch (Central Line) und Tottenham Court Road (Central und Northern Line).

#16 Covent Garden

Covent Garden ist ein Theater- und Unterhaltungsviertel im West End. Oft wird nur der alte Apple Market auf dem autofreien Platz mit dem Begriff „Covent Garden“ verbunden, jedoch befindet sich in dem Viertel so viel mehr.

Das London Museum of Transport, das Royal Opera Haus, das London Film Museum und und die Seven Dials sind nur einige sehenswerte Dinge in dem Viertel. Neben all den Museen und Theatern ist der Apple Market eines der schönsten Fotomotive in London.

Die eleganten Hallen laden zum Bummeln und Schlendern ein. Vor allem die vielen Sänger und Straßenschausteller machen den Markt zu etwas Besonderem. In Covent Garden findest du neben all den Unterhaltungsmöglichkeiten auch unendlich viele Restaurants und Bars.

Mein Tipp: In Covent Garden findest du viele schöne und kleine Straßen, die etwas versteckt abseits des Trubels liegen. Biege einfach unterwegs mal ab und erkunde Orte, an denen nicht so viele Menschen sind! Unter anderem findest du dort den wunderbaren Hinterhof Neal’s Yard. Mehr dazu findest du im Artikel zu den London Insider-Tipps.

So kommst du zum Covent Garten:
Covent Garden hat eine eigene Underground Station. Hier fährt die Piccadilly Line. Zu Fuß sind es nur 10 Minuten bis zum Leicester Square und China Town.

Der Apple Market in Covent Garden

#17 Borough Market

Der Borough Market ist ein echtes Londoner Urgestein. Er existiert bereits seit dem 13. Jahrhundert und findet schon immer am selben Ort nahe der Themse statt.

Heute ist der Borough Market ein sehr beeindruckender Lebensmittelmarkt, der auch schon als Filmkulisse, z. B. für Bridget Jones oder Harry Potter, gedient hat.

An mehr als 130 Ständen gibt es Obst, Gemüse, Naturprodukte, Fleisch und Fisch. Neben regionalen Produkten findest du auch Waren aus aller Welt. So freuen sich zum Beispiel die in London lebenden Deutschen über die deutsche Bratwurst, die vor Ort verkauft wird.

Mein Tipp: Besuche den Markt unter der Woche, dann ist dort nicht so viel los und bei manchen Verkäufern kannst du dann auch mal etwas kostenfrei probieren.

Der Markt öffnet Montag bis Samstag, wobei nur von Mittwoch bis Samstag alle Stände geöffnet sind. Sonntags ist nur in der Vorweihnachtszeit geöffnet.

So kommst du zum Borough Market: Der Borough Market liegt direkt an der London Bridge Station. Hier fahren die Jubilee und Northern Line.

Borough Market
Borough Market. Lecker!

#18 Camden Market

Der Camden Market ist nicht einfach nur irgendein Markt. Er besteht aus einer Ansammlung verschiedener Märkte an der Camden High Street im Stadtteil Camden. Über 300.000 Menschen besuchen jede Woche die über 1.000 Shops im Norden Londons.

Vintage Mode, Kunst, Street Food und kleine Läden haben sich hier vor 50 Jahren niedergelassen und Touristen lieben die kleine Zeitreise in die 1970er und 80er Jahre genauso wie Einheimische.

Der Camden Market ist in drei unterschiedliche Märkte aufgeteilt:

  1. Auf dem Buck Street Market, direkt neben der U-Bahn Station, findest du etliche Stände mit billiger Massenware.
  2. Der Stables Market, entlang der Chalk Farm Road, bietet alternative und Vintage Mode, Möbel und Second-Hand Waren.
  3. Der älteste Markt befindet sich direkt am Regent´s Canal. Der Camden Lock Market bietet hochwertigen, selbst gemachten Schmuck und Kleidung sowie Dekoration und feinstes Streetfood.

Mein Tipp: Besuche Camden auch bei Nacht. In diesem Viertel gibt es viele Clubs und Bars. Einer meiner Lieblingsorte ist der Gabeto Club, direkt im Camden Lock Market.

So kommst du zum Camden Market:
Die Northern Line fährt bis zu den Stationen Camden Town oder Chalkfarm, um dich zu den Märkten zu bringen.

Camden Market
Camden Market

#19 Hyde Park

Der Hyde Park ist eine der öffentlichen, königlichen Grünanlagen im Herzen Londons. Er gehört mit seinen 1,4 Quadratkilometern zu den größten und bekanntesten innerstädtischen Parks weltweit.

Der Serpentine Lake in der Mitte lädt im Sommer zum Schwimmen ein. Viele Londoner verbringen hier ihre Freizeit und genießen das Grün.

Gönn dir eine kleine Auszeit von all den touristischen Attraktionen und mache ein Picknick im Park.

Sieh dir den Prinzessin-Diana-Gedenkgarten an, schlendere durch den Park oder besuche die wundervoll angelegten Blumengärten.

An Geburtstagen der Königlichen Familie werden oftmals Salutschüsse im Park abgefeuert. Außerdem finden etliche Open Air Veranstaltungen das ganze Jahr über statt.

Von Ende November bis Januar öffnet im Hyde Park das Winter Wonderland – eine Winterwelt mit Eislaufen, Riesenrad und Zirkus, wie man sie kaum woanders sieht.

Mein Tipp: Besuche sonntags im Hyde Park die “Speakers Corner“ (Ecke der Redner) im nordöstlichen Ende des Hyde Parks (Nähe Marble Arch). Seit dem 19. Jahrhundert stellen sich dort Redner auf mitgebrachte Kisten und sprechen über alles, was ihnen auf dem Herzen liegt. Vielleicht traust dich ja auch mal?

Der Hyde Park ist das ganze Jahr über von 5:00 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet.

So kommst du zum Hyde Park:
Die nächstgelegenen Stationen rund um den Hyde Park sind Hyde Park Corner (Piccadilly Line), Knightsbridge (Piccadilly Line), Marble Arch (Central Line) und Lancaster Gate (Piccadilly Line).

Der Memorial Brunnen im Hyde Park für Prinzessin Diana
Der Memorial Brunnen im Hyde Park für Prinzessin Diana

#20 St. James‘ Park

Der älteste der königlichen Parks in London umfasst über 23 Hektar und befindet sich im Bezirk City of Westminster, in unmittelbarer Nähe zum Buckingham Palace und der Downing Street.

An dem See in der Mitte des Parks, findest du mit etwas Glück Eulen, sowie viele Spechte, Schwäne und Unmengen an Eichhörnchen. Sogar Pelikane gibt es. Sie werden täglich um 14:30 Uhr gefüttert.

Ein sehr hübscher Ort ist die romantische Brücke im Park mit Blick auf den Buckingham Palace.

Der St. James´ Park öffnet täglich von 5:00 Uhr morgens bis Mitternacht.

So kommst du zum St. James‘ Park
Die nächste Station ist die St. James‘ Park Station, hier fährt die District und die Circle Line. Auch die Station Westminster (Jubilee, sowie Circle und District Line) ist nicht weit entfernt.

St. James Park
Fountain in St James Park

#21 Harrods

Harrods ist das bekannteste Kaufhaus Londons und einer der traditionsreichsten Shopping-Tempel weltweit.

Seit 1834 kaufen die Reichen und Schönen bei Harrods ein und lange Zeit war das Kaufhaus auch offizieller Hoflieferant des britischen Königshaus.

Allein die Rolltreppen, welche die moderne Technologie mit traditionellen Elementen verbinden, werden dich verzaubern und machen den Aufenthalt in dem Kaufhaus zu etwas ganz Besonderem.

Man kann sich wirklich leicht in dem riesigen Gebäude verlaufen, da es sehr verwinkelt ist und Geschäft an Geschäft grenzt.

Doch keine Panik, es gibt Lagepläne und die Verkäufer sind sehr hilfsbereit. Und Verkäufer gibt es bei Harrods immerhin fast so viele, wie es Handtaschen von Armani bis Versace gibt.

Vor allem in der Vorweihnachtszeit ist das Kaufhaus ein wunderschöner Ort, um in Weihnachtsstimmung zu kommen und einige Geschenke zu kaufen.

Es gibt dort neben all den Marken auch eine Souvenirabteilung und eine Weihnachtswelt, voll mit tollen Mitbringseln für zu Hause.

Mein Tipp: Besuche das Harrods nach Möglichkeit nicht an einem Samstag. Es ist dann unglaublich voll und man hat das Gefühl, durchrasen zu müssen, um nicht von den Menschenmassen überlaufen zu werden.

So kommst du zum Harrods:
Die nächste Underground- Station ist Knightsbridge, welche du mit der Piccadilly Line erreichst. Vor allem in der Weihnachtszeit bietet es sich jedoch an, bis zum Hyde Park Corner (ebenfalls Piccadilly Line) zufahren und sich dann zu Fuß auf den Weg zumachen, wobei du vorher noch im riesigen Winter Wonderland im Hyde Park einen Glühwein trinken kannst.

Harrods
Das traditionsreiche Harrods Kaufhaus

#22 London Eye

Das London Eye gehört mittlerweile ebenso zu den Wahrzeichen der Stadt wie der Big Ben oder die Tower Bridge.

Das 135 Meter hohe Riesenrad ist das größte Europas und befindet sich im Herzen der Stadt am Südufer der Themse. Eigentlich sollte es nur für 5 Jahre aufgebaut werden, aber durch den großen Erfolg wurde es kurzerhand stehen gelassen.

Die Gondeln bieten Platz für 25 bis 28 Personen und eine Fahrt dauert etwa 30 Minuten. Je nach Wetterverhältnissen kannst du an Londons Sonnentagen sogar bis zu 40 Kilometer weit gucken, manchmal sogar bis zum Schloss Windsor der Royals.

Es lohnt sich, die Tickets vorher online zu buchen, da sie so 10 Prozent günstiger sind.

Du hast bei der Buchung die Wahl zwischen einem Standard-Ticket und einem Fast-Track-Ticket. Mit dem Fast-Track-Ticket kannst du durch einen speziellen Eingang zum Riesenrad und musst nicht an der Schlange warten.

Zu den Tickets für London Eye

So kommst du zum London Eye:
Die nächsten Stationen sind Westminster (Jubilee, Circle und District Line) und Waterloo (Bakerloo, Northern, Jubilee und Waterloo&City Line). Von beiden Bahnhöfen brauchst du ungefähr 10 Minuten zu Fuß zum London Eye.

Aussicht vom London Eye
Ausblick aus einer der Gondeln des London Eye
London Eye
Das Riesenrad ist mittlerweile ein fester Bestandteil in Londons Skyline

Das waren meine Top 22 Sehenswürdigkeiten und Highlights in London.

Was sind deine Favoriten? Welche Sehenswürdigkeiten in London sollte man auf keinen Fall verpassen? Hast du noch Fragen zu deinem Besuch in London? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Bildnachweise: Blick auf London Eye: mitakag / depositphotos.com; British Museum: phil_bird / depositphotos.com