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Marrakesch

Zwischen dem Djemaa el Fna, Souqs und orientalischen Palästen: dein Überblick für Marrakesch.

Blick auf Menara Garden

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Unser Check für Marrakesch

  1. Flair

    Die Stadt ist ein Wirbelsturm aus Farben, Düften und marokkanischem Trubel.

  2. Reisezeit

    März bis Mai sowie Oktober und November bieten das angenehmste Klima.

  3. Reisedauer

    Drei Tage bieten genug Zeit, um tief in die Medina und Gärten einzutauchen.

  4. Preisniveau

    Das Preisniveau ist günstig bis moderat, je nach Verhandlungsgeschick.

  5. Essen

    Genieße eine traditionelle Tajine oder frischen Minztee auf einer Dachterrasse.

  6. Transport

    In der Medina bist du nur zu Fuß unterwegs, sonst nimmst du ein Taxi.

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Dokumente & Einfuhrbestimmungen für Marrakesch?

Für die Einreise nach Marokko benötigst du einen gültigen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.

Nach Einreise kannst du dich bis zu 90 Tage in Marokko aufhalten. Das sollte für deinen Stadtbesuch allemal reichen. Du brauchst für die Einreise nach Marokko auch kein Visum.

Als Tourist darfst du maximal 2.000 MAD ein- oder ausführen, das entspricht circa 200 Euro.

Das Einführen von Drohnen, Pflanzen und Samen ist streng verboten.

Was sind die wichtigsten Verhaltensregeln in Marokko?

Trotz Einzug der Moderne sind die Gepflogenheiten und Umgangsformen in Marrakesch stark von Religion und traditionellen Werten geprägt. Um nicht in jedes Fettnäpfchen zu treten, haben wir dir hier ein paar Verhaltenstipps zusammengefasst.

Fotografieren

Marrakesch hat mit seinen bunten Farben, den prachtvollen Riads und dem orientalischen Leben tausende tolle Fotomotive.

Doch nicht jeder Marokkaner möchte abgelichtet werden. Andere lassen sich dagegen gern gegen eine kleine Spende fotografieren. Frage einfach vorher, dann gibt es später keine bösen Überraschungen.

Grundsätzlich verboten ist das Fotografieren vom Militär. Dazu gehören nicht nur Beamte in Uniform, auch Stadtmauern zählen zum Beispiel dazu.

Feilschen und Handeln

In den Souks von Marrakesch kommst du ums Handeln nicht herum. Gerade in den touristischen Vierteln setzen die Händler unverschämt überzogene Preise an.

Oft kannst du bis zu 50 Prozent des zunächst genannten Preises runterhandeln. Als Faustformel fange lieber direkt 75 Prozent unter dem genannten Preis mit deinem ersten Gebot an. Nach mehrmaligem Hin und Her kann sich der Preis so auf den Mittelwert einpendeln.

Um das Anfangsgebot nicht zu hoch zu treiben ist es auch hilfreich, wenn du dich nicht als Marokko-Anfänger outest. Wenn du vorgibst, bereits einige Wochen im Land unterwegs zu sein, sind die Händler vorsichtiger und der Preisvorschlag etwas angemessener.

An eine Anstandsregel solltest du dich beim Feilschen immer halten: Handel um nichts, was du nicht wirklich kaufen willst.

Umgang mit Bettlern

Almosen geben ist eine islamische Pflicht. Auch du kannst mit ein paar Dirham an einen Bedürftigen eine gute Tat vollbringen.

Allerdings versuchen in Marrakesch zahllose Menschen ein paar Münzen von Touristen zu ergattern. Rund um den Djemaa el Fna und an anderen zentralen Sehenswürdigkeiten wird immer wieder versucht, für eine kleine Gegenleistung Geld zu bekommen.

Auch Süßigkeiten oder Kulis für Kinder sind vielleicht gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht. Wenn Kinder anstatt in die Schule lieber auf die Straße betteln gehen, ist ihnen für die Zukunft sicherlich wenig geholfen.

So bewegst du dich in Marrakesch am besten fort?

Viele Wege kannst du in Marrakesch zu Fuß zurücklegen. Zum einen ist es nicht nur sehr viel schöner, weil du auf diese Weise erst richtig in das orientalische Leben eintauchen kannst.

In den Souks, den bunten Bazaren der Altstadt, geht es zum anderen häufig auch gar nicht anders, da die Gassen in der Medina für jegliche andere Arten der Fortbewegung zu eng oder zu voll sind.

Gängige Verkehrsmittel für längere Wege außerhalb der Souks sind in Marrakesch Taxen oder Busse.

Mit dem Taxi

In Marrakesch gibt es sowohl kleine (petit) als auch große (grand) Taxen. Für Stadtfahrten nimmst du ein kleines Taxi, indem bis zu drei Leute mitfahren dürfen.

Du erkennst die kleinen Taxen in Marrakesch an ihrer beigen Farbe. Theoretisch gibt es in den Taxen ein Taxameter und die Preise sind an der Windschutzscheibe angeschlagen. Theoretisch, denn in der Praxis sieht das anders aus.

Es ist in Marrakesch schon fast zum Standard geworden, dass Fahrer behaupten, das Taxameter funktioniere nicht. Dann musst du unbedingt den Preis mit dem Fahrer aushandeln bevor du einsteigst.

Für eine Fahrt in der City sind etwa 30 Dh (bis zu 3 Euro) in Ordnung. Beharrt der Fahrer auf einem deutlich höheren Preis, suchst du dir am besten gleich ein anderes Taxi. Oft lenkt der Taxifahrer spätestens beim Wegdrehen ein.

Die großen Taxen sind oft alte Mercedes-Limousinen. Sie sind etwas teurer als die kleinen Taxen, dafür kannst du mit ihnen zu Zielen außerhalb der Stadt fahren.

Du findest die großen Taxen im Süden der Medina und am großen Busbahnhof. Normalerweise fährst du gemeinsam mit bis zu sechs Personen in einem Taxi.

Du kannst aber auch einen Preis, max. 1000 Dh (ca. 90 Euro) pro Tag, für eine private Fahrt verhandeln.

Mit dem Stadtbus

Für sehr wenig Geld (unter 0,50 Euro) fährst du in Marrakesch mit dem öffentlichen Stadtbus. Es gibt mehrere Linien und du kommst damit zum Beispiel zum Jardin Majorelle, zum Bahnhof oder in die Menarar-Gärten.

Klingt erst einmal gut, oder? Ganz so einfach ist es aber leider nicht. Die Routen und auch die Abfahrzeiten hängen nirgends aus und sind schwer durchschaubar. Auch Schilder für die Haltestellen fehlen oft.

Möchtest du vom Platz Djemaa el Fna abfahren, hast du Glück. Denn hier steht häufig ein Angestellter in blauer Uniform, den du mit deinen Fragen löchern kannst.

Für die Fahrt von anderen Haltestellen erkundigst du dich am besten vorher in deinem Riad nach der gewünschten Verbindung.

Mit der Pferdekutsche

In Marrakesch kannst du durch die Medina auch mit einer Pferdekutsche fahren. Das ist nicht nur romantisch, es ist auch eine alte Tradition. Du findest die Kutschen zwischen Djemaa el Fna und der Koutoubia Moschee.

Den Preis handelst du, wie üblich, vor Fahrtbeginn aus. Für eine kurze Fahrt zwischen einer halben und einer dreiviertel Stunde werden etwa 80 Dh (ca. 7,50 Euro) verlangt.

Der Preis versteht sich für eine Kutsche und nicht pro Person. Da bis zu fünf Personen in einer Kutsche Platz haben, muss eine Kutschfahrt für jeden einzelnen also gar nicht teuer sein.

Wann ist die beste Reisezeit für Marrakesch?

Eine Reise nach Marrakesch ist es besonders im Frühjahr und Herbst angenehm. In diesen Jahreszeiten wird es mit etwa 25 Grad schön warm, aber nicht zu heiß.

Die Hauptsaison für Marrakesch ist März bis Mai sowie September bis November. Da kann es in der Medina und an den zentralen Sehenswürdigkeiten schon recht voll werden und auch die Hotels ziehen ihre Preise an.

Im Sommer wird es heiß in der Stadt. In den wärmsten Monaten Juli und August überschreitet das Thermometer nicht selten die 40 Grad.

Im Schatten bleibt die trockene Hitze einigermaßen erträglich. Reist du im Sommer nach Marrakesch, kannst du die Mittagsstunden am besten am Pool im kühlen Riad verbringen.

Marrakesch im Winter ist weniger voll und bei etwa 20 Grad dennoch recht warm. Nur nachts wird es mit unter zehn Grad frisch. In dieser Jahreszeit solltest du bei der Buchung darauf achten, dass dein Riad oder Hotel eine Heizung hat.

Reisen im Ramadan

Nach Marrakesch kannst du auch während des Ramadans reisen. In der Fastenzeit der Muslime ist das Leben tagsüber zwar etwas träge und langsamer als gewöhnlich, aber dafür abends umso intensiver.

Während des Ramadans musst du dich einfach darauf einstellen, dass das öffentliche Leben auf Sparflamme läuft. Einige Sehenswürdigkeiten verkürzen ihre Öffnungszeiten und einige öffentliche Schalter sind erst am Nachmittag besetzt.

Die kleinen arabischen Lokale bieten tagsüber keine Speisen an, aber in Marrakesch findest du genügend Alternativen. In den Gaststätten rund um den Djemaa el Fna wird Essen zum Beispiel in den oberen Etagen serviert.

Ist Marrakesch gefährlich?

Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Marrakesch Taschendiebe und Kleinkriminelle. Negativ bekannt ist Marrakesch vor allem für seine Abzocker und Kleinbetrüger. Allerdings ist die Polizei sehr präsent und man fühlt sich relativ sicher.

Am besten informierst du dich für aktuelle Sicherheitshinweise auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

Muss man bestimmte Gesundheitsvorkehrungen für Marrakesch treffen?

In Marrakesch solltest du kein Leitungswasser trinken und auf Eiswürfel verzichten, um Durchfallerkrankungen zu vermeiden. Die können auch durch vom Essen auf der Straße hervorgerufen werden.

Da du Streetfood in Marrakesch aber unbedingt probieren solltest, empfehlen wir dir das in den Garküchen des Djemaa el Fna, hier werden regelmäßig die Hygienebedingungen kontrolliert.

Wie teuer ist Marrakesch?

In Marrakesch kannst du sehr günstig reisen, aber auch teurer. Es hängt ganz davon ab, wie viel Wert du auf Komfort legst und was du unternehmen möchtest.

Gerade was die Preise der Hotels angeht, macht es auch einen Unterschied, ob du in der Hauptsaison oder außerhalb der Saison nach Marrakesch fliegst. Die Übernachtung in einem zentralen Riad kostet ab 60 Euro pro Nacht, kann aber auch mehrere hundert Euro kosten.

Das Essen im Restaurant oder in den Garküchen ist dagegen sehr günstig und mit rund 20 Euro kannst du im Restaurant ein komplettes Abendessen genießen.

Entdecke weitere Highlights in Marokko

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