Kurz und knackig
- Der Mount Fuji ist mit seinem schneebedeckten Gipfel das ultimative Naturhighlight in Japan. Wir verraten dir hier unsere besten Tipps für den Mount Fuji, damit du ihn nicht hinter einer Wolkenwand vermuten musst.
- Du solltest auf deiner Reise unbedingt ein paar Tage zum Vulkan fahren. Unser Hoteltipp: das Bluebird Hotel am Kawaguchi-See.
- Unsere liebsten Aussichten auf den Mount Fuji sind an der Chureito Pagode, am Kawaguchi-See und am Lawson Kawaguchiko Station. Mehr verraten wir dir gleich noch.
- Um möglichst gute Chancen auf klare Sicht zu haben, solltest du im Winter zum Mount Fuji reisen. Im Frühling und Herbst sind die Sichtverhältnisse etwas schlechter, aber dafür hast du rosa Kirschblüten oder rote Ahornbäume als Kulisse.
Mount Fuji in Japan auf einen Blick
- Aktiver Vulkan
- Letzter Ausbruch: 1707
- Höhe: 3.776 Meter
- Beste Sicht: Dezember (November bis März sind insgesamt gut), früher Morgen und später Nachmittag
- Schönste Kulisse: Anfang April bis Mitte April für Kirschblüte, Ende Oktober bis Mitte November für rote Ahornbäume
- Beste Aussichtspunkte: Chureito Pagode, Kawaguchi See, Lawson Kawaguchiko Station, Shimoyoshida Honcho Street, Hakone, Urui Fluss
- Besteigbar: im Juli, August und Anfang September
Beste Reisezeit für den Mount Fuji
Die beste Reisezeit für den Mount Fuji richtet sich nach dem, was du am Mount Fuji vorhast.
Wenn du die besten Chancen auf klare Sicht haben willst, solltest du deine Reise nach Japan in den Wintermonaten planen. Der Dezember ist meistens der Monat mit den wenigsten Wolken. November bis März ist aber generell eine gute Reisezeit für Japan, um den Mount Fuji zu sehen.
Laura aus unserem Team war zum Beispiel im Februar am Mount Fuji und hatte großes Glück. Sie hat ihn drei Tage ohne Wolken erlebt.
Der Frühling ist die fotogenste Reisezeit für den Mount Fuji. Von etwa Anfang bis Mitte April blühen die japanischen Kirschblüten am Vulkan. Dann wird er von einem weiß-rosa Blütenmeer eingerahmt. Einfach nur schön! Im Frühling hängen allerdings schon häufiger Wolken am Himmel als im Winter. Alternativ sind die roten Ahornbäume im Herbst auch ein hübsches Fotomotiv.
Wenn du den Mount Fuji lieber besteigen willst, als ihn zu sehen, musst du deine Rundreise durch Japan im Sommer machen. Die Wanderwege sind offiziell von Juli bis Anfang September geöffnet. In den Sommermonaten ist es am Mount Fuji aber oft dunstig und bewölkt. Du kannst nur an wenigen Tagen im Monat den Mount Fuji klar sehen. Die Reisezeit lohnt sich wirklich nur, wenn du den Mount Fuji besteigen willst.
Wie hast du die beste Chancen auf gute Sicht?

Der Mount Fuji ist eine kleine Diva. Er hüllt sich oft in Wolken und zeigt sich nur selten. Wirklich klar sehen kannst du ihn nur an etwa 70 bis 80 Tagen im Jahr.
Du musst also echt Glück haben. Du kannst deine Chancen aber deutlich vergrößern, wenn du ein paar Tipps und Tricks kennst. Und die verraten wir dir jetzt.
Der klarste Monat ist meistens der Dezember. Dann ist es in Japan am trockensten und es gibt nur wenige bewölkte Tage. Im November und von Januar bis März ist die Sicht aber auch gut.
Generell hast du am frühen Morgen die besten Chancen auf gute Sicht. Zwischen 5 und 8 Uhr ist die Luft meistens noch klar, bis 10 Uhr kann es dann langsam diesig werden. Der Tipp ist vor allem im Sommer gold wert. Im Herbst und Winter klart es auch oft zum späten Nachmittag zwischen 16 und 19 Uhr nochmal auf.
Komm außerdem möglichst nah zum Mount Fuji. Dann können dir die Entfernung und Luftverschmutzung nicht in die Quere kommen.
Wir empfehlen dir, in die Fuji Five Lake Region zu fahren und dort ein paar Tage zu verbringen. So hast du mehr Chancen auf gute Wetterverhältnisse.
Wenn du nur Zeit für einen Tagesausflug ab Tokio hast, solltest du möglichst flexibel sein. Schau dir frühmorgens um etwa 7 Uhr den Berg auf der Mount Fuji Webcam an. Wenn er da schon verhangen ist, hast du an dem Tag sehr wahrscheinlich keine klare Sicht mehr. Nimm dir etwas anderes vor und versuch es am nächsten Tag nochmal.
Die beste Aussichtspunkte auf den Mount Fuji
Den besten Blick auf den Mount Fuji hast du in der Fuji Five Lake Region. Hier findest du einige der besten Aussichtspunkte auf den Vulkan. Es gibt aber auch noch ein paar andere Spots rund um den Mount Fuji. Wir stellen dir gleich unsere Favoriten vor.
Wir empfehlen dir für deinen Ausflug zum Mount Fuji ein Hotel am Kawaguchi-See. Von hier kannst du alle Orte am Mount Fuji gut erreichen.
Chureito Pagode

Die Chureito Pagode ist das wahrscheinlich berühmteste Fotomotiv am Mount Fuji: die rote fünfstöckige Pagode im Vordergrund und der Mount Fuji mit seinem schneebedeckten Gipfel im Hintergrund.
Am schönsten ist die Aussicht auf den Mount Fuji natürlich im April. Dann sieht es fast so aus, als würde der Mount Fuji aus einem rosa Meer auftauchen.
Die Pagode ist leider kein Geheimtipp mehr. Stell dich also auf viele andere Touristen ein.
Unser Tipp für den Aufstieg: Zur Pagode führen rund 400 Stufen. Wenn du keine Lust auf Treppensteigen im Gänsemarsch hast, nimm den Pfad links daneben. Der ist flacher und weniger überlaufen.
Kawaguchi-See

Der Kawaguchi-See ist einer der fünf Seen in der Fuji Five Lake Region. Vom Nordufer hast du den besten Ausblick auf den Mount Fuji.
Wenn du Glück hast, ist es bei deinem Besuch windstill und du kannst den Vulkan mit seiner Spiegelung im Kawaguchi-See fotografieren.
Am Nordufer lohnt sich auch ein Spaziergang. Du kannst gut neben der Straße herlaufen und hast die ganze Zeit eine tolle Aussicht auf den Mount Fuji. Noch ein Pluspunkt: Am Nordufer vom Kawaguchi-See ist deutlich weniger los als an der Pagode und einigen anderen Spots in unserem Mount Fuji Guide.
Wenn du noch mehr Zeit hast, lohnt sich auch ein Stopp im Oishi Park. Im Park blühen je nach Jahreszeit lila Lavendel, rote Kochia-Sträucher und violetter Moosphlox. Die machen den Blick auf den Mount Fuji noch schöner. Allerdings ist hier deutlich mehr los als bei einem Spaziergang am Nordufer.
Lawson Kawaguchiko Station

Das ist der legendäre Lawson am Fuji. Der Vulkan verschmilzt quasi mit dem Supermarkt. Kein Wunder, dass der Fotospot total gehypt wird und immer gut besucht ist. Vor allem zum Sonnenuntergang, wenn die Lichter im Laden leuchten.
Die gegenüberliegende Straßenseite ist für die vielen Fotografen abgesperrt, die Fotos von ganz zufällig vorbeilaufenden Menschen vor dem Laden machen.
Wie gut, dass der Lawson Kawaguchiko Station nicht der einzige Lawson ist, den du mit dem Mount Fuji im Hintergrund fotografieren kannst. Der Lawson Fujikawaguchiko Town Hall ist nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt und wenn du die Aussicht auf den Mount Fuji ganz ohne Menschenmassen erleben willst, empfehlen wir dir eine Taxifahrt zum Lawson Narusawa.
Shimoyoshida Honcho Street

Die Shimoyoshida Honcho Street in der Stadt Fujiyoshida ist ein weiterer Klassiker direkt am Fuß vom Fuji.
Sie führt schnurgerade auf den Mount Fuji zu und ist gesäumt von kleinen Häusern, Retro-Laternen, bunten Lampions und dem typisch asiatischen Kabelsalat. Du kannst richtig coole Fotos vom Mount Fuji durch die Häuserschlucht machen. Den besten Blick hast du vom Shimoyoshida Information Centre.
Die Straße ist allerdings eine ganz normale Hauptstraße. Es gab in der Vergangenheit schon einige Beschwerden, dass der Verkehr von Touristen mit Kameras behindert wurde. Mach das bitte nicht und halte dich an alle Verkehrsregeln.
Urui Fluss

Der Urui Fluss ist im Prinzip das natürliche Gegenstück zur Shimoyoshida Honcho Street. Nur läuft hier kein Asphalt auf den Mount Fuji zu, sondern der Fluss fließt in Richtung des Vulkans.
Du solltest vor allem zur Kirschblüte einen Stopp am Fluss einlegen. Mit den rosa Bäumen am Ufer sieht der Mount Fuji dahinter nochmal schöner aus. Die besten Fotos bekommst du von der Ryuganbuchi-Brücke und der Takido Bridge dahinter.
Wenn es am Tag vorher ordentlich geregnet hat, brauchst du den Urui Fluss allerdings nicht unbedingt einplanen. Der Regen macht den Fluss total trüb und das sieht auf Fotos nicht schön aus.
Hakone

Hakone ist perfekt, wenn du den Blick auf den Fuji mit einem kleinen Abenteuer in der Natur verbinden willst. Die Stadt liegt zwar ein Stück weiter weg vom Vulkan, als die anderen Orte in unserem Mount Fuji Guide, aber dafür bist du hier mitten in den Bergen an einem See.
Das Beste, was du hier machen kannst, ist der Hakone Loop. Das ist ein Rundweg, bei dem du mit einer Seilbahn, Standseilbahn, Zügen und sogar einem Schiff durch die Region fährst. Die Aussicht von der Gondel auf den Mount Fuji, während du über das dampfende Schwefeltal schwebst, ist einfach nur mega.
In Hakone lohnt es sich, eine Nacht in einem Hotel mit Onsen zu übernachten und so richtig zu entspannen. Unser Hoteltipp ist das Merveille Hakone Gora.
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Unsere Tipps zum Mount Fuji besteigen

Der Mount Fuji steht bei vielen nicht nur für ein Foto auf der Bucket List. Die Wanderung zum Krater ist auch ein sehr beliebtes Ziel. Der Sonnenaufgang auf dem Vulkan ist aber auch wirklich ein einzigartiges Erlebnis.
Du darfst die Wanderung offiziell von Ende Juni bzw. Anfang Juli bis Anfang September gehen. Das restliche Jahr kann der Aufstieg durch die Schneefelder lebensgefährlich sein.
Natürlich sind deswegen die Wanderwege in den gut zwei Sommermonaten sehr ausgelastet. Teilweise musst du auf der Wanderung sogar Schlange stehen. Das ist vor allem am Wochenende keine Seltenheit.
Es gibt vier Trails zum Gipfel. Der Yoshida Wanderweg ist der beliebteste und am besten für Anfänger geeignet. Auf allen Trails brauchst du etwa 5-7 Stunden zum Gipfel und 3-4 Stunden für den Abstieg.
Du musst dich für deine Wanderung auf den Mount Fuji vorab registrieren und 4.000 Yen zahlen. Das geht ab etwa zwei Monaten vor der Wanderung auf der offiziellen Website des Mount Fuji. Auf der Seite siehst du auch die Warnstufe für einen Vulkanausbruch. Check das unbedingt vor deiner Wanderung.
Wenn du nicht alles an einem Tag machen willst, gibt es Hütten zum Übernachten auf dem Mount Fuji. Reservier dir unbedingt frühzeitig einen Platz. Die Hütten sind teilweise innerhalb von Minuten ausgebucht. Reservierungen sind je nach Hütte zwei bis drei Monate vor Öffnung der Wanderwege möglich. Wann genau, findest du auf der verlinkten Seite.
Zwischen 14 und 3 Uhr nachts sind die Wanderwege ab einer bestimmten Höhe geschlossen. Dann darfst du sie nur gehen, wenn du eine Hüttenreservierung hast.
Pack dir unbedingt Regenklamotten und dicke Klamotten ein, wenn du den Mount Fuji besteigen willst. Am Gipfel ist es auch im Sommer um den Gefrierpunkt kalt.
Unser Fazit zum Mount Fuji besteigen: Von unten ist der Fuji tatsächlich schöner als von oben. Oben siehst du abgesehen vom wirklich schönen Sonnenaufgang nur Lava-Gestein und viele andere Wanderer. Unserer Meinung nach lohnt sich der Aufstieg also nicht wirklich für den Ausblick, sondern eher dafür, dass du mal auf dem Mount Fuji warst. Wenn du dir beim Aufstieg unsicher bist, buch unbedingt eine geführte Tour.
Zur zweitägigen Tour auf den Mount Fuji
Anreise zum Mount Fuji
Du besuchst den Mount Fuji am besten von Tokio aus. Die Anreise dauert mit dem Zug oder Bus etwa 2-2,5 Stunden.
Die günstigste Anreise zum Mount Fuji ist der Highway Bus zur Kawaguchiko Station. Der Limited Express zur Kawaguchiko Station ist teurer, aber dafür bequemer. Du zahlst die Fahrt mit der Suica Card oder deinem Japan Rail Pass.
Du kannst die Strecke ganz einfach mit Google Maps planen. Das funktioniert in Japan super.


