Neapel Reisetipps: Die besten Tipps für deine Reise nach Neapel!

Neapel ist eine wunderbare Stadt voller verrückter Eigenheiten. Bevor du dich also auf den Weg machst, können ein paar Reisetipps nicht schaden. Damit du deinen Aufenthalt voll genießen kannst, hat dir unsere Italien-Expertin Rebecca hier die wichtigsten Reiseinfos für Neapel zusammengestellt.

Es heißt ja „Neapel sehen und sterben“ und da ist durchaus was dran. Neapel ist einzigartig und voller Gegensätze. Hier herrschen Regeln, die es sonst nirgendwo anders gibt.

Zum Beispiel ist der Verkehr ein einziges, lebensgefährliches Chaos, Taschendiebe sind viel unterwegs und manche Neapolitaner sprechen nicht einmal Italienisch.

Aber die Stadt ist auch voller Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten, geheimnisvollen Untergrundsystemen und wunderbaren Aussichtspunkten. Neapel musst du also unbedingt erleben, aber auch gut darauf vorbereitet sein!

Hier bekommst du die wichtigsten Tipps für deine Reise nach Neapel.

Was gibt es in Neapel zu sehen?

Neapel ist eine aufregende Stadt mit großartigen Sehenswürdigkeiten: die wuselige Altstadt, prachtvolle Bauwerke und wunderschöne Aussichtspunkte erwarten dich in Neapel.

Aber auch unter der Erde gibt es in Neapel einiges zu entdecken, lass dich überraschen.

Ganz in der Nähe befindet sich außerdem der berühmte Vulkan Vesuv, sowie die versunkene Stadt Pompeji.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Neapel haben wir auch einen ausführlichen Artikel für dich:

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Neapel

Piazza Plebiscito
Der Piazza Plebiscito ist der größte Platz in Neapel und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Wo übernachten in Neapel?

Neapel bietet viele günstige Hotels und Ferienwohnungen, mit teils wirklich schön eingerichteten Zimmern. Auch Gästebewertungen sind in Neapel überdurchschnittlich gut.

Es gibt etwas für jeden Geschmack und jede Geldbörse: Von einfachen Hostels bis zu luxuriösen Hotelsuiten mit Blick auf eine Sehenswürdigkeit.

Es lohnt sich auf jeden Fall, deine Unterkunft in der zentralen Altstadt oder in der Nähe des Hafens zu suchen. Die Preise sind trotz zentraler Lage erschwinglich und du kannst die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Diese zentralen Unterkünfte in Neapel kann ich empfehlen:

Factory Design: Erschwingliches, modern eingerichtetes Bed & Breakfast mit Designelementen in der Nähe der U-Bahnstation Toledo.
Relais della Porta: Designerhotel mit Stuck an den Decken und individuell eingerichteten Zimmern.
Amadomus Luxury Suites: Luxuriös und modern eingerichtetes Designerhotel in Hafennähe.
Melì: Minimalistisch und modern eingerichtetes Bed & Breakfast nur wenige Minuten zu Fuß von der Spaccanapoli.
Artemisia Domus: Luxuriöse Pension mit Designereinrichtung und individuellen Zimmern, gleich neben dem zentralen Klosterkomplex Santa Chiara.

Neapel Hoteltipps
In Neapel gibt es eine gute Auswahl an Hotels aller Preiskategorien

Anreise: So kommst du nach Neapel

Neapel ist ziemlich einfach und günstig aus Deutschland zu erreichen. Alle großen Flughäfen in Deutschland, wie Frankfurt am Main, München, Köln, Berlin und Hamburg bieten mehrmals wöchentlich Direktflüge nach Neapel.

Bei Skyscanner kannst du ganz bequem Flüge nach Neapel miteinander vergleichen.

Die Preise liegen meist zwischen 30 und 70 Euro pro Person für einen Hin- und Rückflug aus Deutschland. Der Flug dauert circa 1,5 bis 2,5 Stunden. Es lohnt sich also definitiv für einen Städtetrip!

Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?

Der internationale Flughafen von Neapel heißt Capodichino und befindet sich circa 7 Kilometer von der Stadt entfernt. Du kommst also relativ schnell und unkompliziert vom Flughafen in die Stadt, allerdings geht es nur mit dem Shuttlebus oder dem Taxi.

Mit dem Shuttlebus

Mit dem Bus geht es schnell und günstig in die Stadt. Alle 15 bis 20 Minuten fährt der Shuttlebus Alibus vom Flughafen zum Hauptbahnhof und zum Hafen von Neapel.

Bis zum Hauptbahnhof dauert die Fahrt circa 20 Minuten, zum Hafen sind es circa 30. Die einfache Fahrt kostet 5 Euro und kann im Kiosk “Sun Store Tabacchi“ am Flughafen oder auch direkt beim Busfahrer gekauft werden. Abfahrt vom Flughafen ist täglich ab 6:00 Uhr bis 23:45 Uhr.

Mit dem Taxi

Mit dem Taxi geht es etwas schneller und du hast auch den Vorteil, dass du bis zu deiner Unterkunft gebracht werden kannst. Dabei gelten für die verschiedenen Bereiche der Stadt feste Fahrpreise.

Zum Hauptbahnhof im Zentrum kostet die Fahrt zum Beispiel 18 Euro, zum Hafen sind es 21 Euro. Frage den Taxifahrer am besten vor Fahrtantritt, was deine Route zum Hotel kosten wird. Der Taxistand befindet sich gleich am Ausgang des Terminals.

Fortbewegung vor Ort

Neapel hat ein riesiges Verkehrsproblem. Nicht nur, weil die Neapolitaner ohne jegliche Verkehrsregeln durch die Stadt flitzen, sondern auch, weil so viele Autos und Roller unterwegs sind.

Die meisten Autos, die du in der Stadt siehst, haben nicht umsonst lauter Beulen und Kratzer. Ein Mietwagen ist wegen der hohen Unfallgefahr in Neapel also definitiv nicht zu empfehlen!

Am besten ist es, wenn du deine Unterkunft direkt in der Altstadt buchst, denn dann wirst du kaum die öffentlichen Verkehrsmittel brauchen. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich nämlich in der Altstadt und können zu Fuß besichtigt werden.

Alternativ gibt es in Neapel ein riesiges Busnetz und ein ziemlich kleines U-Bahn-Netz mit nur zwei Linien: Linie 1 und Linie 6. Die Linie 1 fährt die wichtigsten Stationen der Altstadt ab und endet am Hauptbahnhof Garibaldi.

Zu den Bus- und U-Bahnlinien kommt dann auch die Seilbahn, die auf den Hügel Vomero führt. Damit erreichst du zum Beispiel aus dem Zentrum die Festung Sant‘ Elmo.

Achtung: In Neapel nimmt man es mit der Pünktlichkeit nicht so ernst und Busse lassen gerne mal länger auf sich warten. Lass dir also auf jeden Fall ein bisschen Puffer, wenn du zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein musst.

Essen und Trinken

Hach, Essen und Trinken in Neapel! Neapel ist die Königin des guten Essens in Italien. Überall durftet es in den Straßen von Neapel nach frisch gebackenem Brot, süßen Desserts und frischem Obst und Gemüse.

Das Essen in Neapel ist überhaupt immer frisch und mit den besten Zutaten hergestellt. Gutes Essen ist für Neapolitaner nämlich das Wichtigste überhaupt.

Was du in Neapel unbedingt probieren musst:

Pizza

Die Pizza wurde in Neapel erfunden und in ganz Italien ist man sich einig, dass die neapolitanische Pizza die beste des Landes ist und somit natürlich auch die beste der Welt.

Traditionell wird die neapolitanische Pizza ausschließlich im Holzofen gebacken und besteht aus dünnem, weichem Teig mit hohem Rand.

Die Mozzarella muss ausschließlich frisch sein, genauso die Tomatensoße. Seit 2005 ist die neapolitanische Pizza sogar als Warenzeichen der EU eingetragen, mit strikt regionalen Zutaten.

Büffelmozzarella

Eigentlich kommt der Büffelmozzarella aus dem Umland von Neapel, trotzdem gehört er zu den berühmtesten Leckereien der Stadt. Du kannst ihn als Vorspeise bestellen, oder gleich auf deine Pizza oder deinen Teller Gnocchi zerschmelzen lassen. Neapolitanischer Büffelmozzarella ist ein wahrer Genuss und gehört zu jedem Neapel-Trip dazu!

Spaghetti Puttanesca

Die Puttanesca-Soße ist eine vollkommen vegetarische Pasta-Soße und ganz typisch für Neapel. Die Soße besteht aus Tomaten, schwarzen Oliven, Knoblauch, Kapern und Oregano.

Traditionell wird sie auf Spaghetti serviert, aber mittlerweile gibt es sie auch auf anderen Pasta-Sorten. Wenn du also in Neapel bist und Lust hast auf einen ganz traditionellen Teller Pasta, dann solltest du diesen unbedingt probieren.

Parmigiana

Es wird immer heiß diskutiert, ob die Parmigiana aus Neapel oder aus Sizilien kommt. Fakt ist aber, dass sie einfach super lecker ist. Dabei handelt es sich um einen Auberginen-Auflauf, mit frittierten oder gegrillten Auberginen, Basilikum, Mozzarella, Tomatensoße und Parmesankäse. Die Parmigiana wird lauwarm serviert, sowohl als Hauptspeise, als auch als kleine Vorspeise.

Babà

Wenn du in Neapel in eine Konditorei spazierst, wirst du regelrecht von der Hülle und Fülle an Torten, Törtchen, Keksen und allen möglichen Desserts erschlagen. Was aber nie fehlt, ist der Babà. Du erkennst einen Babà an seiner typischen Form einer Küchenmütze.

Das Gebäck gibt es in verschiedenen Größen und ist aus locker-flockigem Teig mit Nutella-, Marmeladen- oder Cremefüllung. Die ganz kleinen Babàs haben überhaupt keine Füllung, sind aber dafür in Limoncello oder Rum getränkt. Unbedingt probieren!

Reisekosten

Neapel ist eine rundum günstige Stadt. Der Eintritt für Museen oder andere Sehenswürdigkeiten ist generell günstiger als in italienischen Städten wie Mailand oder Rom, genauso sind es Verpflegung und Unterkünfte.

Ferienwohnungen sind sogar besonders günstig: Eine gut bewertete Ferienwohnung für zwei Personen mitten in der Altstadt bekommst du schon ab 70 Euro pro Nacht. Schöne Hotelzimmer mit eigenem Bad gibt es ab circa 80 Euro pro Nacht.

Hier kommen die durchschnittlichen Preise, mit denen du in Neapel rechnen kannst:

  • Ein Cappuccino: 1 bis 1,50 Euro
  • 0,5 Liter Wasser: 0,50 Euro
  • Ein einfaches Metroticket: 1,10 Euro
  • Übernachtung in zentralem Hotel: 80 bis 200 Euro pro Zimmer
  • Neapolitanische Pizza: 4 bis 7 Euro
  • Abendessen in lokalem Restaurant: 15 bis 25 Euro
  • Eintritt für Sehenswürdigkeiten: 5 bis 10 Euro pro Person

Die beste Reisezeit für Neapel

Neapel hat das ganze Jahr über viele Sonnentage und kann daher eigentlich immer gut besucht werden. Eine klein bisschen höhere Wahrscheinlichkeit für Regen findest du lediglich von November bis Februar, mit circa 7 bis 8 Regentagen im Monat.

Wirklich kalt wird es aber auch im Winter nie und schneien tut es sowieso nicht. Auch zur Weihnachtszeit kannst du in Neapel mit Temperaturen um die 10 bis 15 Grad rechnen.

Im Sommer regnet es dagegen so gut wie gar nicht, dafür kann es aber vor allem im Juli und August sehr heiß werden. Dann steigen die Temperaturen oft über 35 Grad und in den Häuserschluchten der Altstadt wird es dann sehr stickig.

Die besten Monate des Jahres um Neapel zu besuchen, sind definitiv die Monate April bis Juni und September bis Oktober. In dieser Zeit hast du eine gute Balance aus Sonnentagen und angenehmen Temperaturen.

Ab spätestens Mai kannst du sogar auch schon ein bisschen Strandurlaub einplanen, denn dann drehen sich die Tagestemperaturen gerne um die 25 bis 30 Grad.

Wenn du aber besonders günstig in Neapel übernachten willst, lohnt sich auch die Adventszeit. Jede Ecke der Stadt ist dann bunt geschmückt, die Menschen sind noch mehr in Feierlaune als sonst und die Temperaturen sind immerhin noch angenehmer als in Deutschland.

Achtung: Vermeide unbedingt Silvester. Die Silvesternacht gleicht in Neapel einer Kriegsnacht, denn die Neapolitaner nutzen vor allem illegale Böller und Feuerwerkskörper. Hier gilt: Je lauter und explosiver, desto besser.

Außerdem gibt es in Neapel die Tradition, in der Silvesternacht Altes gegen Neues einzutauschen und aus dem Fenster zu werfen. Das sind dann auch gerne Möbel und Elektrogeräte.

Ja, in Neapel fliegen am 31. Dezember wirklich alte Kühlschränke oder Waschmaschinen aus den Fenstern. Wie gesagt, an Silvester ist Neapel ein gefährliches Pflaster.

Piazza del Gesu Nuovo
Regen lässt sich leider auch in Neapel nicht immer vermeiden

Wie viel Zeit sollte man für Neapel einplanen?

Allein für die Besichtigung von Neapel solltest du mindestens zwei volle Tage zur Verfügung haben, besser noch drei. Viele Sehenswürdigkeiten sind zwar zentral und nahe beieinander, aber es gibt auch einige in anderen Stadtteilen, die genauso sehenswert sind. Dafür brauchst du dann aber ein bisschen mehr Zeit.

Falls du vorhast, auch auf den Vesuv zu steigen oder nach Pompeji zu fahren, brauchst du mindestens vier Tage. Für jeweils beide Touren brauchst du für die Hin- und Rückfahrt sowie die Besichtigung mindestens einen halben Tag.

Ist Neapel gefährlich?

Neapels ist mittlerweile kaum gefährlicher als andere europäische Großstädte. Auch das zentrale Spanische Viertel, welches bis vor kurzem eine No-Go-Area war, ist mittlerweile eine touristische Attraktion geworden.

An jeder größeren Piazza und in der Nähe aller Sehenswürdigkeiten parken auch den ganzen Tag Polizeistreifen, sodass es Taschendiebe und Betrüger viel schwerer haben. Trotzdem gehört aber Kleinkriminalität zum Alltag und du solltest möglichst die Augen offenhalten.

Lass deine Wertsachen niemals unbeaufsichtigt und trage keinen auffälligen Schmuck. Wenn du eine hochwertige Kamera dabei hast, pass gut auf sie auf und lass sie nicht einfach um den Hals hängen. Bewaffnete Überfälle passieren zwar nicht, aber Taschendiebe sind dafür umso trickreicher.

Es gibt aber trotzdem einige Viertel, die für Touristen nicht geeignet sind. Das sind zum Beispiel die nördlichen Bezirke Secondigliano oder Scampia. Hier haben die Mafia und kriminelle Gangs das Sagen und sollten auf jeden Fall vermieden werden. Die Gegenden sind aber sowieso ziemlich heruntergekommen und nicht sehenswert. Als Reisender verirrt man sich dort als nicht zufällig.

Worauf du sonst noch achten solltest, ist der absolut verrückte Verkehr. In Neapel haben Straßenschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen praktisch keine Bedeutung, Zebrastreifen genauso wenig.

Auf der Straße, aber auch in der Fußgängerzone, musst du also unbedingt doppelt gut aufpassen, denn auch die gefühlt eine Million Roller flitzen ziemlich rücksichtslos an den Fußgängern vorbei.

Wenn du einfach auf diese Dinge achtest, bist du in Neapel auf der sicheren Seite. Die Menschen sind sehr herzlich und hilfsbereit und nehmen dich auch gerne mal auf dem Roller mit, bevor sie dir den Weg in nicht vorhandenem Englisch erklären müssen.

Kann man in Neapel Leitungswasser trinken?

Ich würde es nicht empfehlen, in Neapel Leitungswasser zu trinken. Zwar garantieren die Behörden, dass das Leitungswasser der Stadt unbedenklich ist, aber es gibt immer wieder unabhängige Studien, die das Gegenteil sagen. Um also auf der sicheren Seite zu sein, solltest du lieber abgefülltes Mineralwasser trinken.

Was sollte man unbedingt einpacken?

Zusätzlich zu unserer Packliste für Städtereisen, gibt es noch ein paar spezielle Tipps für Neapel.

Eine Jacke oder einen Pulli

Auch wenn du Neapel mitten im Sommer besuchst und es wahrscheinlich niemals kühler als 30 Grad wird, solltest am besten etwas Langärmliges oder zumindest was zum Überwerfen einpacken. Viele von Neapels Sehenswürdigkeiten befinden sich nämlich in den Untergrundsystemen der Stadt und da ist es auch im Hochsommer ziemlich kühl.

Bei der Besichtigung von Kirchen und anderen christlichen Einrichtungen darfst du außerdem keine unbedeckten Schultern haben, also keine Tops mit Spaghettiträgern zum Beispiel. Da lohnt es sich immer, einen leichten Schal oder eine Jacke dabeizuhaben, die du dir beim Eintritt schnell überziehen kannst.

Feste Schuhe für den Vesuv oder Pompeji

Falls du vorhast, den Vesuv zu erklimmen, brauchst du auf jeden Fall feste Schuhe. Das müssen keine Bergschuhe sein, aber zumindest Turnschuhe.

Der Weg zum Krater ist sehr steinig und nicht geteert und mit Sandalen wäre der Aufstieg auf jeden Fall ganz schön unbequem. Dasselbe gilt auch für die Besichtigung von Pompeji oder anderen Ausgrabungsstätten rund um Neapel.

Eine Hüfttasche

In Neapel wird leider sehr viel gestohlen, vor allem in Bussen und überall da, wo sich Menschen ansammeln. Es ist aber auch gang und gäbe, dass ahnungslosen Touristen die Handtaschen im Vorbeifahren von der Schulter gerissen werden.

Deshalb ist es absolut wichtig, Handtaschen oder Rucksäcke zuhause zu lassen und deine Wertsachen in einer Hüfttasche zu verstauen.

Sprache und Verständigung vor Ort

In Neapel spricht man Neapolitanisch, ein Dialekt, der auch für andere Italiener kaum zu verstehen ist. Manche sprechen sogar nur Dialekt und können kein klassisches Italienisch.

Der durchschnittliche Neapolitaner, den du auf der Straße triffst, spricht daher auch sehr selten Englisch. Es ist sogar wahrscheinlicher, dass jemand Deutsch spricht als Englisch. Viele Neapolitaner haben nämlich schon mal in Deutschland gearbeitet und können daher gebrochenes Deutsch sprechen.

Aber keine Angst: Hotelpersonal oder Museumsangestellte sprechen immer zumindest etwas Englisch.

Für deinen Aufenthalt lohnt es sich aber definitiv ein Smartphone zum Übersetzen oder ein italienisches Wörterbuch dabeizuhaben. Das kann besonders in kleinen Cafés, im Restaurant oder beim Shoppen nützlich sein.

Du warst schon mal in Neapel und hast noch mehr Reisetipps auf Lager? Schreib sie uns gerne in den Kommentaren!