Norwegen
Zwischen tiefen Fjorden, steilen Bergen und den Lofoten-Inseln: dein Überblick für Norwegen.
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Unser Check für Norwegen
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Flair
Spektakulär, weit und landschaftlich ungeschlagen.
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Reisezeit
Juni bis August oder Winter für Polarlichter.
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Reisedauer
2 Wochen für die Fjordlandschaft.
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Währung
Norwegische Krone (Bargeld wird fast nirgends mehr gebraucht).
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Trinkgeld
Unüblich; Service ist meist im Preis drin.
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Transport
Mietwagen ist ideal; die Postschiffe (Hurtigruten) ikonisch.
Wo liegt Norwegen?
Norwegen ist das nördlichste Land Europas und gehört zu den nördlichsten Ländern der Welt. Ein großer Teil Norwegens liegt sogar oberhalb des Polarkreises.
Norwegen besteht zu einem großen Teil aus Küste. Es grenzt im Norden, im Süden und im Westen an Wasser.
Das Land hat seine längste Staatsgrenze mit Schweden im Osten, im Norden grenzt es an Finnland und im Nordosten an Russland.
Häufige Fragen
Welche Sprache spricht man in Norwegen?
In Norwegen spricht man Norwegisch.
Auf Englisch kannst du dich in Norwegen auf jeden Fall verständen, du kommst du an vielen Stellen sogar mit Deutsch weiter.
Womit bezahlt man in Norwegen?
Die norwegische Währung ist die Norwegische Krone (NOK). Ein Euro sind ungefähr 10 Kronen.
Eigentlich brauchst du fast gar kein Bargeld in Norwegen. Die Norweger machen so gut wie alles mit der Kreditkarte, egal wie klein der Betrag auch ist.
Ist Norwegen teuer?
Norwegen ist teuer! Dessen musst du dir bewusst sein, bevor du dich für eine Reise nach Norwegen entschlossen hast. Aber wenn dir das klar ist und du gut planst, kannst du hier und da ein bisschen sparen.
Vor allem Lebensmittel, Getränke und Restaurantbesuche sind teuer. Für 0,5 l Bier musst du im Supermarkt mit um die 4 Euro rechnen, im Restaurant mit ca. 10 Euro. Eine 1,5 l Flasche Wasser kostet im Supermarkt 1 bis 2 Euro, ein normales Brot zwischen 5 und 6 Euro.
Um Geld zu sparen und wenn du mit dem Wohnmobil reist, kannst du zum Beispiel deinen Großeinkauf in Deutschland machen und bist somit für die ersten Tage versorgt.
Die Kosten auf den Campingplätzen sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sogar recht günstig. Im Schnitt kostet ein Stellplatz circa 25 bis 30 Euro inklusive Strom.
Ist Norwegen sicher?
Norwegen gilt als sehr sicheres Reiseland. In den Städten oder bei bekannten Touristenattraktionen solltest du, wie überall in Europa, auf deine Wertsachen Acht geben. Die Kriminalität ist in Norwegen aber nicht besonders hoch.
Zum Thema Sicherheit müssen wir aber auch noch etwas zum Fahren mit dem Wohnmobil sagen! Auf den teilweise sehr engen, steilen und kurvenreichen Straßen in Norwegen ist Vorsicht geboten.
Fahre nicht zu schnell, verständige dich gegebenenfalls mit den Fahrern der entgegenkommenden Fahrzeuge und vergiss beim Parken oder Halten für Fotos die Handbremse nicht! Dann sind die norwegischen Straßen auch kein Problem.
Kann man das Leitungswasser in Norwegen trinken?
Das Leitungswasser in Norwegen kannst du bedenkenlos überall trinken. Mehr gibt es dazu auch eigentlich nicht zu sagen. Qualität und Geschmack sind sehr gut.
Das Leitungswasser schmeckt nicht wie in vielen europäischen Ländern nach Chlor. Sondern wirklich einfach wie frisches Quellwasser.
Wenn es eins gibt in Norwegen, dann ist es Wasser! Und davon jede Menge. Spar dir also das Geld für Wasser im Supermarkt und füll deine Flaschen mit Leitungswasser.
Gibt man in Norwegen Trinkgeld?
Trinkgeld wird in Norwegen eigentlich nicht erwartet. Wenn du aber wirklich zufrieden warst, ist es durchaus üblich, sich durch ein mehr oder weniger großzügiges Aufrunden des Betrags für die Dienstleistung zu bedanken.
Wie viel zeit sollte man für Norwegen mit dem Wohnmobil einplanen?
Das kommt ganz darauf an, wie weit du fahren möchtest.
Innerhalb von 2,5 bis 3 Wochen ist es möglich ungefähr 2000 Kilometer von Oslo über Ålesund, Bergen, entlang der West- und Südküste bis Kristiansand zu fahren.
Detaillierte Tipps für eine Rundreise mit dem Wohnmobil findest du hier.
Plane nicht zu viel Strecke und Sehenswürdigkeiten ein, du wirst eigentlich nie in der erlaubten Höchstgeschwindigkeit voran kommen und wenn doch, dann weil maximal 50 km/h erlaubt sind.
In zwei bis drei Wochen kannst du dir sehr gut Teile Südnorwegens und der Westküste anschauen.
Wenn du viel Wandern gehen möchtest, suche dir vorab ein paar Wanderungen raus und plane vor Ort mindestens zwei Nächte ein, um einen Puffer-Regentag zu haben.