Kurz und knackig

  • Oldenburg ist zwar eine eher kleine Stadt, hat aber überraschend viele schöne und vor allem historische Sehenswürdigkeiten zu bieten, die du entspannt zu Fuß erkunden kannst.
  • Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen das Staatstheater, das Schloss Oldenburg mit dem Schlossgarten, sowie der Lappan.
  • Unsere persönlichen Favoriten sind das Stadtmuseum Oldenburg und das Degodehaus – zwei ganz besondere Spots mit viel Charakter.

 

Oldenburgisches Staatstheater

historisches weißes Haus
Das Staatstheater in Oldenburg ist deutschlandweit bekannt

Was musst du wissen? Das Oldenburgische Staatstheater ist eines der bekanntesten Theater in ganz Norddeutschland und viel größer, als man es von einer Stadt wie Oldenburg erwarten würde. Es steht zentral in der Innenstadt und gehört fest zum Stadtbild. Hier laufen Opern, Theaterstücke, Musicals und Konzerte – also ein ziemlich breites Programm. Tickets bekommst du online oder vor Ort an der Theaterkasse.

Warum lohnt es sich? Die Oldenburger sind ziemlich stolz auf ihr Theater. Das Gebäude allein ist super schön, fast ein bisschen majestätisch, und hebt sich von der Umgebung ab. Selbst wenn du nicht reingehst, solltest du zumindest vorbeischauen. Wenn du aber was für Theater oder Oper übrig hast, lohnt sich der Besuch einer Vorstellung.

Unser Tipp: Abends ist das Theater das ganze Jahr über beleuchtet und sieht nochmal deutlich beeindruckender aus als tagsüber. Schau dir das auf jeden Fall an.

Schloss Oldenburg & Schlossgarten

Gelbes historisches Schloss mit Vorplatz
Das Schloss Oldenburg besteht aus mehreren wunderschönen Gebäuden (© Oldenburg Tourismus)

Was musst du wissen? Das Oldenburger Schloss ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und liegt direkt am Rand der Altstadt. Das gesamte Gelände gehört heute zum Museumskomplex des Landesmuseums und teilt sich in mehrere Bereiche auf:

  • Schloss (Hauptgebäude): Kulturgeschichte und historische Räume
  • Augusteum Oldenburg: Kunst vom Mittelalter bis zur Renaissance
  • Prinzenpalais Oldenburg: Neue Meister und Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Schlossgarten: Parkanlage mit alten Bäumen und schönen Spazierwegen

Es gibt ein gemeinsames Ticket für alle drei Museumshäuser direkt an der Kasse im Schloss.

Warum lohnt es sich? Hier treffen Geschichte, Kunst und Natur auf eine schöne Art aufeinander. Du kannst durch historische Räume laufen, dir Kunst von mehreren Jahrhunderten anschauen und bist in wenigen Schritten mitten im Schlossgarten. Die Mischung macht den Ort so abwechslungsreich und trotzdem wirkt alles ruhig und nicht überladen. Oldenburg zeigt sich hier von seiner besten Seite: kultiviert, grün und angenehm entschleunigt.

Lappan Oldenburg

Historischer Turm
Blick auf den Lappanturm in der Oldenburger Innenstadt (© Oldenburg Tourismus)

Was musst du wissen? Der Lappan ist ein weiteres bekanntes Wahrzeichen in Oldenburg und steht mitten in der Fußgängerzone. Der Glockenturm stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist eines der wenigen historischen Bauwerke, die die Stadtbrände überstanden haben. Heute ist er ein fester Orientierungspunkt in der Innenstadt. Rein kannst du leider nicht.

Warum lohnt es sich? Du kommst hier sowieso vorbei, wenn du durch die Innenstadt läufst. Rund um den Lappan spielt sich das typische Oldenburg ab – kleine Geschäfte, Cafés und ein entspanntes Stadtleben ohne Hektik. Mach hier also einen Zwischenstopp und schau dir den Turm an.

Stadtmuseum Oldenburg

Bilder in einem Museum
Das Stadtmuseum Oldenburg solltest du dir nicht entgehen lassen (© Stadtmuseum Oldenburg/Stephan Meyer-Bergfeld)

Das Stadtmuseum ist wegen Renovierungsarbeiten bis zum 6. Juni 2026 geschlossen.

Was musst du wissen? Das Stadtmuseum beschäftigt sich mit der Geschichte Oldenburgs und zeigt, wie sich die Stadt über die Jahrhunderte entwickelt hat. Es liegt etwas abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten, ist aber gut erreichbar. Der Eintritt kostet in der Regel wenige Euro, Tickets bekommst du direkt vor Ort.

Warum lohnt es sich? Wenn du mehr willst als nur durch die Stadt zu laufen, bekommst du hier den passenden Hintergrund zu deinem Sightseeing in Oldenburg. Das Museum ist eher ruhig und überschaubar. Genau richtig, wenn du dich ohne Hektik ein bisschen tiefer mit Oldenburg beschäftigen willst.

Degodehaus Oldenburg

Historisches Fachwerkhaus mit gelber Fassade
Das Degodehaus fällt mit seiner verzierten Fassade besonders ins Auge (© Oldenburg Tourismus)

Was musst du wissen? Das Degodehaus steht mitten in der Fußgängerzone und ist eines der ältesten Gebäude in Oldenburg. Das Fachwerkhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und fällt vor allem durch seine aufwendig verzierte Fassade auf. Im Erdgeschoss ist heute ein Schuhgeschäft untergebracht, du kannst also theoretisch reingehen. Innen ist aber alles modern, sodass du vom historischen Gebäude nichts erkennst. Die oberen Stockwerke sind nicht öffentlich zugänglich.

Warum lohnt es sich? Das Degodehaus ist vor allem von außen spannend. Zwischen den modernen Gebäuden der Innenstadt sticht es sofort heraus und zeigt, wie alt Teile von Oldenburg tatsächlich sind. Gerade dieser Kontrast macht den Reiz aus.

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Kristalle in einem Museum
Das Landesmuseum Oldenburg hat tolle Natur-Ausstellungen (© Landesmuseum Oldenburg)

Was musst du wissen? Das Landesmuseum Natur und Mensch liegt nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt und gehört zu den wichtigsten Museen in Oldenburg. Hier geht es um die Natur- und Kulturgeschichte der Region – von der Entstehung der Landschaft bis hin zur Tierwelt. Tickets bekommst du direkt an der Kasse vor Ort.

Warum lohnt es sich? Das Museum ist deutlich abwechslungsreicher, als man es vielleicht erwartet. Du bekommst hier ein Gefühl dafür, wie die Region rund um Oldenburg entstanden ist und sich entwickelt hat. Gerade, wenn du die Stadt besser verstehen willst oder eine gute Schlechtwetter-Alternative suchst, bist du hier genau richtig.

Horst-Janssen-Museum Oldenburg

Horst Janssen Museum
Das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg

Was musst du wissen? Das Horst-Janssen-Museum liegt zentral in der Innenstadt und ist dem Künstler Horst Janssen gewidmet, der in Oldenburg geboren wurde. Gezeigt werden vor allem Zeichnungen, Grafiken und regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Der Eintritt kostet ein paar Euro, Tickets bekommst du direkt vor Ort.

Warum lohnt es sich? Das Museum hebt sich ein bisschen von den anderen Museen in Oldenburg ab, weil es sich sehr auf eine Person und deren Werk konzentriert. Dadurch wirkt alles persönlicher und direkter. Du bekommst einen guten Einblick in die Kunst, ohne dass es sich trocken oder schwer anfühlt.

Botanischer Garten Oldenburg

Was musst du wissen? Der Botanische Garten gehört zur Universität Oldenburg und liegt etwas außerhalb der Innenstadt. Hier wachsen viele verschiedene, hübsche Pflanzen, verteilt auf unterschiedliche Bereiche und Themenflächen. Du kannst den Garten frei betreten und dich ohne feste Route bewegen. Der Eintritt ist kostenlos.

Warum lohnt es sich? Der Botanische Garten ist einer der ruhigsten Orte in Oldenburg. Während die Innenstadt vor allem am Wochenende auch mal trubelig werden kann, ist es hier deutlich stiller. Du läufst durch verschiedene Pflanzenwelten, hörst kaum noch Stadtgeräusche und bist schnell komplett raus aus dem Trubel.

Stadtführungen in Oldenburg machen

Wenn du Lust hast, Oldenburg noch intensiver kennenzulernen, dann kannst du dich einer Tour anschließen. Und davon gibt es sogar ganz verschiedene. Diese finden wir besonders interessant:

  1. Oldenburg Nachtwächter-Führung: Abendliche Entdeckungstour durch die Oldenburger Altstadt mit spannenden Geschichten aus der Vergangenheit und geheimen Orten.
  2. Oldenburg Krimi-Tour „Galgen, Gräber & Ganoven“: Erkunden die dunkle Seite der Stadt und erfahre alles über Henker, Hexen und Totengräber in Oldenburg.
  3. Oldenburg Kulinarische Altstadtführung: Kulinarische Entdeckungstour durch Oldenburg mit leckeren Food-Spots und ganz vielen Hintergrundstorys zu Stadt und Essen.