Kurz und knackig
- Der Peaks of the Balkans ist ein beliebter Fernwanderweg, der durch drei Länder führt: Albanien, Kosovo und Montenegro. Der gesamte Trail ist 192 Kilometer lang und wird meist in 10 Tagen gewandert.
- In diesem Artikel geben wir dir alle wichtigen Tipps zur Vorbereitung auf den Trail: Unterkünfte, Grenzpermit, Verpflegung, Anreise, die beste Reisezeit und vieles mehr!
- Am Ende berichten wir dir noch von unseren Erfahrungen auf dem Peaks of the Balkans – mit vielen Bildern und persönlichen Tipps.
Die wichtigsten Infos zum Peaks of the Balkans im Überblick
Hier ist eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Infos über den Trail:
- Länder: Albanien, Kosovo, Montenegro
- Länge: 192 Kilometer
- Tage/Etappen: 10-12
- Schwierigkeit: schwer
- Unterkünfte: vorhanden (Gasthäuser)
- Verpflegung: Mahlzeiten in den Gasthäusern & Softdrinks zu kaufen
Und jetzt geht’s los mit allen detaillierten Tipps zum Peaks of the Balkans!
Etappen auf dem Peaks of the Balkans (+Karte)

Der offizielle Peaks of the Balkans Trail wird von den meisten Wanderern in 10 Tagen gelaufen. Das sind die Peaks of the Balkans Etappen:
Hier gehts zu allen Etappen auf Komoot
| Etappen | Länge | Bergauf | Bergab | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Theth – Valbona | 18 km | 1.000 hm | 850 hm | schwer |
| Valbona – Çerem | 16 km | 1.150 hm | 850 hm | schwer |
| Çerem – Dobërdoll | 16 km | 950 hm | 400 hm | mittel |
| Dobërdoll – Milishevc | 18 km | 800 hm | 950 hm | schwer |
| Milishevc – Reka e Allagёs | 16 km | 800 hm | 1.200 hm | mittel |
| Reka e Allagёs – Liqenat | 23 km | 1.100 hm | 1.100 hm | schwer |
| Liqenat – Babino Polje | 16 km | 1.000 hm | 900 hm | schwer |
| Babino Polje – Plav | 21 km | 650 hm | 1.200 hm | mittel |
| Plav – Vusanje | 21 km | 1.150 hm | 1.050 hm | schwer |
| Vusanje – Theth | 21 km | 800 hm | 1.050 hm | schwer |
Viele Wanderer lassen den Kosovo-Part aber auch aus – was wir dir ebenfalls empfehlen. Du läufst hier nämlich größtenteils auf Straße.
Du kannst auch Extra-Tage einbauen, um einen oder zwei Berge in den Alpen zu besteigen – am beliebtesten ist der Gjeravica Berg im Kosovo.
Das ist unser Routen-Tipp für 9 Tage:
| Etappen | Länge | Bergauf | Bergab | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Theth – Valbona | 18 km | 1.000 hm | 850 hm | schwer |
| Valbona – Çerem | 16 km | 1.150 hm | 850 hm | schwer |
| Çerem – Dobërdoll | 16 km | 950 hm | 400 hm | mittel |
| Doberdoll – Gjeravica – Dobërdoll | 18 km | 1.050 | 1.000 | schwer |
| Doberdoll – Milishevc | 18 km | 800 hm | 950 hm | mittel |
| Milishevc – Babino Polje | 13 km | 750 hm | 850 hm | mittel |
| Babino Polje – Plav | 21 km | 650 hm | 1.200 hm | mittel |
| Plav – Vusanje | 21 km | 1.150 hm | 1.050 hm | schwer |
| Vusanje – Theth | 21 km | 800 hm | 1.050 hm | schwer |
Kannst du den Peaks of the Balkans auch in 7 Tagen laufen?
Ja, den Peaks of the Balkans in 7 Tagen zu laufen, ist ebenfalls eine beliebte Alternative – vor allem, wenn du nicht so viel Zeit hast. Sonst legen wir dir unseren 9-Tages-Vorschlag sehr ans Herz.
Das sind die Etappen für 7 Tage:
- Theth – Valbona
- Valbona – Çerem
- Çerem – Dobërdoll
- Dobërdoll – Babino Polje
- Babino Polje – Plav
- Plav – Vusanje
- Vusanje – Theth
Wie navigierst du am besten auf dem Peaks of the Balkans?
Der Peaks of the Balkans Trail ist auf manchen Etappen sehr gut, auf einigen weniger gut ausgeschildert. Du brauchst unbedingt eine Offline-Karte auf dem Handy.
Wir haben die Offline-Karten von MapsMe und die geplanten Routen von Komoot genutzt.
Da du auf dem Trail meist kein Netz hast, helfen dir Online-Karten nicht wirklich weiter.
Den Peaks of the Balkans auf eigene Faust wandern? Ja oder Nein?

Du kannst den Peaks of the Balkans super auf eigene Faust wandern. Da er ein beliebter Fernwanderweg ist, triffst du auf dem ganzen Trail immer wieder auf andere Wanderer.
Wir sind den Peaks of the Balkans Trail auch auf eigene Faust gelaufen und waren super zufrieden damit. Alleine schon, weil wir dadurch sehr flexibel waren, was die Einteilung der Routen etc. angeht.
Noch dazu ist es deutlich günstiger, den Peaks of the Balkans Trail ohne Guide zu laufen.
Eine geführte Wandertour empfehlen wir dir, wenn du nicht viel Wandererfahrung und Angst vor Wasserknappheit, wilden Tieren oder Verletzungen hast.
Die Guides kennen sich in der Umgebung aus und kümmern sich um alles Organisatorische, sodass du dich auf das Wandern konzentrieren kannst. Noch dazu können sie dir spannende Fakten über die Länder und Landschaften erzählen.
Es gibt mehrere Anbieter für geführte Peaks of the Balkans Touren wie den DAV Summit Club oder Abenteuer Albanien.
Unterkünfte auf dem Peaks of the Balkans

Es gibt auf dem gesamten Peaks of the Balkans Trail Unterkünfte – meist sind es einfache Gasthäuser, an einigen Orten gibt es aber auch richtige Hotels.
Das waren unsere Unterkünfte auf dem Peaks of the Balkans (+ weitere Tipps für Gasthäuser) :
Theth: Bujtina Kometa: (8/10) einfache, aber sehr saubere Zimmer, gutes Abendessen und Frühstück, super liebe Gastgeber, günstige Preise. Zu empfehlen! Gute Alternative: Guesthouse Gjin Thana.
Valbona: Bujtina Arturi: (8/10) sehr schöne Zimmer, gutes Abendessen, Frühstück und Lunchpaket in Ordnung. Zu empfehlen! Gute Alternative: Villas Jezerca.
Çerem: VITA Guesthouse (7/10) Achtung, überteuerte Preise bei Booking. Lieber direkt buchen (via WhatsApp). Super leckeres Essen und einfache Zimmer. Gute Alternative: Guesthouse Kujtim Gocaj.
Dobërdoll: Bashkimi Guesthouse (8/10) einfache Unterkunft (die sind in Dobërdoll aber alle so), geteilte Badezimmer, leckeres Essen, schöne Atmosphäre. Gute Alternative: Bilbil Vatnikaj Guest House.
Milishevc: Kulla Guesthouse (9/10) schönes Gasthaus mit einfachen Zimmern, sehr leckerem Essen und super netten Gastgebern. Eins unserer Favoriten! Gute Alternative: Chalet Rrusta.
Reka e Allagёs: Ariu Guesthouse (9/10) schöne Zimmer in einem Gasthaus mit geteilten Badezimmern. Sehr leckeres Essen und liebe Gastgeber, die zum Teil auch Deutsch sprechen.
Liqenat: Villa Route Rouge (10/10) Wir hatten eine Nacht im Gasthaus gebucht, bekamen aber sogar eine eigene Villa. Super nette Gastgeber und das Frühstück im Restaurant in der Nähe ist hervorragend.
Babino Polje: Eko Katu Hakun (6/10) Das Zimmer war sehr einfach und die ganze Unterkunft irgendwie ein bisschen komisch. Das Abendessen war aber sehr lecker. Wir haben Besseres vom Triangle Guesthouse gehört.
Plav: Rooms Lida & Friendly Home (8/10): schöne Zimmer in einem Familienhaus mit geteilten Badezimmern. Essen ist nicht inklusive, wird aber angeboten. Gute Alternative: Ema Guesthouse.
Vusanje: Guest House GURI: Wir haben hier nicht übernachtet. Die Unterkunft ist aber sehr gut bewertet und ist daher unser Tipp für ein Gasthaus in Vusanje.
Für die meisten Unterkünfte haben wir 35 Euro pro Person inklusive Frühstück, Mittagessen, Abendessen für ein privates Zimmer gezahlt. Manche Unterkünfte waren ein bisschen günstiger oder teurer.
Hab generell nicht zu hohe Erwartungen an die Zimmer. Sie sind wirklich sehr einfach gehalten und nur zum Schlafen da – wir haben uns aber nirgendwo unwohl gefühlt.
Gibt es in den Unterkünften WLAN und Steckdosen?
Ja. Wir hatten in allen Gasthäusern WLAN, das allerdings nicht immer schnell war.
Steckdosen hatten wir oft nur eine im Zimmer, das war aber ausreichend.
Verpflegung auf dem Peaks of the Balkans

Gibt es Essen zu kaufen auf dem Peaks of the Balkans?
Ja, was das Essen angeht, ist der Peaks of the Balkans ein sehr dankbarer Fernwanderweg. In fast jeder Unterkunft werden Frühstück, Abendessen und ein Lunchpaket angeboten.
Restaurants und Supermärkte gibt es nur in Plav in Montenegro. Mit Snacks wie Nüssen, Cracker, Keksen oder Müsliriegel solltest du dich daher vorher gut ausstatten.
Wie ist das Essen in den Gasthäusern?
Das Frühstück besteht meist aus Brot, Ei, Käse und Gemüse. Ab und zu haben wir auch Kuchen, Suppe oder Obst dazu bekommen. Als Heißgetränk gibt es meist Tee, manchmal auch Kaffee.
Fast genau das gleiche Essen wie zum Frühstück bekommst du auch als Lunchpaket. Meist bereitest du dir das selbst zu. Dir werden dann Alufolie und Plastiktüten hingelegt und du kannst dir dein Mittagsessen zusammenpacken.
Unser Tipp: Nachhaltiger ist es, du nimmst dir deine eigene Tupperbox mit und packst dein Essen dort ein.
Das Abendessen war in den meisten Unterkünften ebenfalls ähnlich – je nachdem, ob du in Montenegro, Kosovo oder Albanien bist, variiert es ein bisschen.
In Albanien gab es meist Hähnchen, Kartoffeln, Gemüse, Salat, Käse, Brot und Suppe. Im Kosovo haben wir statt Hähnchen meist eine Art Blutwurst und immer noch Pide dazu bekommen.
In Montenegro waren wir nur zwei Nächte und haben einmal Gulasch mit Reis gegessen und in Plav Cevapcici im Restaurant.
Tipp: Liqenat und Plav sind die einzigen Orte, in denen es richtige Restaurants gibt. In Liqenat ist das Guri i Kuq Restaurant super und in Plav das Restaurant Djerdan.
Gibt es Trinkwasser auf dem Trail?
Uns wurde in allen Unterkünften auf dem Peaks of the Balkans gesagt, dass wir das Leitungswasser trinken konnten. Wir haben das meistens auch gemacht und hatten keinerlei Probleme.
Allerdings haben wir auch gelesen, dass es in der Vergangenheit Norovirus Fälle gab.
Im Juni 2025, als wir gewandert sind, schien das aber kein Problem mehr gewesen zu sein, denn wir haben niemanden getroffen, der krank geworden ist.
Pack dir für die Wanderung auf jeden Fall eine Trinkflasche / Wasserblase ein, die du in Quellen auffüllen kannst.
Bis auf die Etappe Valbona – Cerem sind wir jeden Tag regelmäßig an Quellen oder Lokalen vorbeigekommen, in denen wir Wasser aufgefüllt haben.
Unser Tipp: Nimm dir auf jeden Fall einen Filter oder ausreichend Wassertabletten mit. Dann bist du auf der sicheren Seite, dass du auch wirklich reines Wasser trinkst. Wir empfehlen dir einen Filter, weil du damit das Wasser schneller trinken kannst!
Softdrinks/Bier
Softdrinks kannst du in allen Unterkünften und manchmal auch in Cafés auf dem Weg kaufen. Der Preis liegt meist bei 2 Euro pro Dose. Beliebt sind vor allem Coca-Cola und Lemon Soda – sehr erfrischend beim Wandern.
Anreise zum Peaks of the Balkans
Du kannst den Trail an verschiedenen Orten starten. Die beliebtesten Startpunkte sind Theth in Albanien und Plav in Montenegro.
Fliegst du nach Tirana oder schaust dir vorher einige Orte in Albanien an, startest du am besten in Theth. Fliegst du nach Podgorica oder machst eine Rundreise in Montenegro, startest du in Plav.
Anreise nach Theth, Albanien
Wir haben den Peaks of the Balkans in Theth gestartet. Nach Theth kommst du am besten aus dem Ort Shkodra.
Shkodra ist der letzte große Ort vor Theth. Von hier fahren Minibusse nach Theth. Die Fahrt kostet pro Person 12 Euro und es gibt zwei Verbindungen täglich (6 Uhr und 14 Uhr).
Die Fahrtdauer beträgt circa 2,5 Stunden. Die Busse fahren am Hotel Rozafa ab.
Wichtig: Theth ist ein kleines Bergdorf ohne große Infrastruktur. Wenn du Snacks oder Bargeld etc. für den Trail holen möchtest, machst du das am besten in Shkodra.
Wenn du wissen möchtest, wie du aus Deutschland am besten nach Albanien kommst, lies auch unseren Artikel mit den besten Reisetipps für Albanien.

Anreise nach Plav, Montenegro
Plav ist ein richtiger Ort mit Restaurants, Supermärkten etc. in Montenegro und eignet sich daher noch ein Stück besser als Startpunkt für die Wanderung als Theth.
Nach Plav fahren mehrmals täglich Busse aus der Hauptstadt Podgorica. Eine Fahrt kostet 12 Euro pro Person (plus 1 Euro für das Gepäck). Die Fahrpläne kannst du dir auf BusTicket4.me anschauen. Die Fahrt dauert 3 bis 4 Stunden.
Anreise nach Reka e Allagёs/Liqenat, Kosovo
Möchtest du den Trail im Kosovo starten, sind Reka e Allagёs und Liqenat die besten Optionen. In beide Orte kommst du gut mit dem Auto hin.
Busse fahren allerdings nicht. Du kannst an der M9 mit dem Bus (von Peja nach Kuqishta) fahren und von dort trampen oder zu Fuß gehen.
Was einpacken für den Trail?
Richtig zu packen ist sehr wichtig für den Peaks of the Balkans Trail. Denn du möchtest weder einen viel zu schweren Rucksack über die Berge tragen, noch beim Wandern feststellen, dass dir etwas Essenzielles fehlt.
Hier ist unsere Packliste für den Peaks of the Balkans
Zum Wandern
- Wanderrucksack mit Regenschutz
- 2-3 Wandershirts (die über die Schultern gehen)
- 1-2 Wanderhosen (kurz und lang)
- 1x langärmliges Wandershirt
- Jacke oder dicken Pulli
- Regenponcho
- Unterwäsche & Socken nach Bedarf
- Wanderschuhe
- Sonnenbrille
- Kopfschutz (Cap oder Buff Tuch)
- Mückenspray
- Sonnencreme
- Große Trinkflasche oder Wasserblase (min. 1,5 Liter)
- Wasserfilter
- Handy mit Offline-Karte & guter Kamera
- Erste Hilfe Set inkl. Blasenpflaster
- Optional: Wanderstöcke
- Tupperdose (für Lunchpakete)
Für Abends
- FlipFlops
- Badehose/Badeanzug
- Handtuch
- Übliche Kosmetikartikel (Deo, Zahnpasta, Zahnbürste etc.)
- Lippenpflege
- Ohropax
- Buch, Rätselheft, Kartenspiele
- Ladekabel
Dokumente & Geld
- Ausreichend Bargeld (500 Euro pro Person reicht auf jeden Fall)
- Reisepass
- Grenzpermit
Wichtig: Unsere Packliste ist für Wanderer ausgelegt, die in Gasthäusern übernachten und nicht für Camper.
Wo lagerst du dein restliches Gepäck?
Wenn du nicht nur für den Peaks of the Balkans nach Albanien/Montenegro/Kosovo reist, sondern dir auch noch etwas anderes anschaust, lässt du am besten einen Teil des Gepäcks dort, wo du loswanderst.
In den meisten Unterkünften in Theth, Plav oder Shkodra kannst du dein Gepäck problemlos lagern.
Permit für den Grenzübertritt
Bei der Wanderung überquerst du Ländergrenzen, kommst aber nicht an einer offiziellen Grenzkontrolle vorbei. Daher brauchst du Permits, um über die Grenzen zu gehen.
Bei uns wurde der Permit nicht kontrolliert und wir haben auch nicht mitbekommen, dass er je bei irgendwem kontrolliert wurde – aber sicher ist sicher, besser haben als nicht haben. Außerdem kann es du Strafen kommen, wenn du keinen Permit hast.
Wir haben versucht, den Permit auf eigene Faust bei einer Polizeistation in Albanien zu bekommen, das war aber schlichtweg unmöglich und wir haben ihn daher über das Zbulo Formular beantragt. Das hat problemlos funktioniert und hat uns um die 20 Euro pro Person gekostet.
Du solltest das Formular mindestens eine Woche vor Start des Trails ausfüllen, damit du die Permits rechtzeitig bekommst.
Ist der Peaks of the Balkans Trail gefährlich?
Nein, alles in allem ist der Trail nicht gefährlich. Wie jede andere Wanderung auch – vor allem im Gebirge – birgt die Wanderung trotzdem Risiken. Denen solltest du dir bewusst sein und dich entsprechend vorbereiten.
Gefährliche Tiere auf dem Peaks of the Balkans
Im Wandergebiet leben unter anderem Giftschlangen, Bären, Wölfe und Hirtenhunde. Dass dir etwas passiert, ist aber sehr unwahrscheinlich.
Giftschlangen
Du wirst auf der Wanderung ziemlich sicher die ein oder andere Schlange sehen. Die Tiere sind aber sehr scheu und suchen das Weite, sobald sie dich bemerken.
Die meisten Schlangen sind nicht giftig – es gibt sie hier aber trotzdem, die Giftschlangen und eine ist sogar die giftigste Schlange Europas, die europäische Hornotter. Diese ist aber ebenfalls sehr schüchtern und es ist unwahrscheinlich, dass du sie siehst.
Wir haben etwa fünf Schlangen gesehen, davon waren – laut unserer Recherchen – alle ungiftig.
Es hilft, mit Stöcken zu wandern, da die Schlangen die Vibrationen im Boden spüren und direkt abhauen. Bisse kommen eigentlich nur vor, wenn du auf die Tiere drauftrittst.

Bären
Im Wandergebiet leben Braunbären. Begegnungen von Menschen und Bären in dieser Ecke sind aber sehr selten. Es sind auch keine Unfälle zwischen den Tieren und Wanderern bekannt. Daher musst du dir keine großen Sorgen machen.
Dass es Bären gibt, solltest du trotzdem wissen – es ist sinnvoll, in Kleingruppen zu wandern, sich zu unterhalten oder ein Bärenglöckchen dabeizuhaben.
Wölfe
Wölfe sind eher nachtaktiv und stellen daher keine große Gefahr für Wanderer dar. Wir haben Wölfe weder gesehen noch gehört.
Hirtenhunde
Vor den Hirtenhunden wurden wir vor der Wanderung am meisten gewarnt. Sie beschützen Schafherden und wenn du ihnen zu nahe kommst, können sie aggressiv werden.
Wir sind kaum einer Schafherde begegnet und wenn, dann mit Schäfer, weshalb wir keinerlei unangenehme Begegnungen mit Hirtenhunden hatten.
Wie schwierig bzw. gefährlich ist der Peaks of the Balkans Trail?
Insgesamt fanden wir die Wege auf dem Peaks of the Balkans recht ungefährlich. Es gibt nur wenige Abschnitte, bei denen du direkt am Abgrund entlangwanderst oder die so steil sind, dass du leicht ausrutschst.
Insgesamt ist der Boden trittsicher und gut begehbar. Nur bei Regen sieht das ein bisschen anders aus – wenn der Boden nass ist, können die Wege sehr rutschig werden. Wanderschuhe mit guten Sohlen sind ein Muss!
Vorsichtig sein, solltest du aber immer. Du musst auf einigen Abschnitt über Steine klettern, über Blätter wandern und über Geröll laufen. Ausrutschen oder umknicken kannst du immer. Hab unbedingt ein Erste-Hilfe-Set dabei.

Unwetter auf dem Peaks of the Balkans Trail
Schlechtes Wetter ist immer eine Gefahr beim Wandern -– vor allem, wenn du im hohen Gebirge unterwegs bist. Das Wetter kann in den Bergen schnell umschlagen, und statt Sonne hängen plötzlich dunkle Wolken am Himmel.
Bei Gewitter solltest du nicht weiterwandern, sondern dir Schutz suchen. Wichtig ist, dich nicht unter Bäumen unterzustellen oder auf freien Feldern in der Höhe unterwegs zu sein.
Wann ist die Beste Reisezeit für Peaks of the Balkans?

Die beste Reisezeit für den Peaks of the Balkans ist von Juni bis September. Außerhalb dieses Zeitfensters liegt auf dem Trail zu viel Schnee und die Wanderung ist nicht zu empfehlen.
Im Winter herrscht Lawinengefahr und in vielen Orten sind die Gasthäuser geschlossen.
Im Juni geht die Wandersaison los – wir sind Mitte Juni losgelaufen und fanden den Monat perfekt! Es ist noch nicht so viel los auf dem Trail und du kannst auch noch spontan die Unterkünfte buchen.
Noch dazu sind die Wasserquellen im Juni noch recht voll und wenn du Glück hast, ist es noch nicht zu heiß.
Im Juli und August ist Hauptsaison. Hier ist es auf dem Trail schon deutlich voller und wir empfehlen, Unterkünfte im Voraus zu buchen. Da es auf den Wegen, vor allem im August, weniger Wasserquellen gibt, solltest du genug Wasser mitnehmen.
Beachte auch, dass es sehr heiß werden kann – einige Abschnitte gehen aber auch durchs hohe Gebirge, da kann dir selbst im Hochsommer kalt werden.
Im September wird es dann wieder etwas leerer und der Monat ist ähnlich wie der Juni super zum Wandern geeignet. Es kann zwar schon die ersten Schneefälle geben, das ist aber sehr unwahrscheinlich.
Unser Erfahrungsbericht zum Peaks of the Balkans

Wir haben den Peaks of the Balkans relativ spontan in unsere 3 Wochen Albanien /Montenegro Trip eingebaut und sind auf der offiziellen Route von Theth nach Plav gewandert (die beiden Etappen zwischen Plav und Theth haben wir ausgelassen).
Lies auch unsere Tipps für eine Rundreise durch Albanien
Daher haben wir all unser Gepäck für den gesamten Urlaub mitgenommen – was erstaunlicherweise gar nicht so ein Problem war.
Insgesamt waren wir 8 Tage unterwegs und haben pro Nacht meist 35 Euro pro Person und pro Nacht inkl. Essen bezahlt. Zusätzliche Kosten hatten wir nur für Softdrinks.
Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück – nur an einem Tag hat es nachmittags geregnet. Sonst herrschte meist blauer Himmel, der sich an manchen Tagen ein wenig zugezogen hat.
Tag 1: Theth – Valbona
Am ersten Tag sind wir gegen 8 Uhr von unserer Unterkunft Bujtina Kometa in Theth gestartet. Von dort mussten wir etwa 1 Kilometer zum Start der Wanderung laufen.
Zu unserem Artikel mit allen Tipps für Theth
Von da an ging es um die 5 Kilometer steil bergauf. Der Weg war gut ausgeschildert und es gab immer wieder kleine Cafés und Quellen zum Wasser auffüllen.
Zum Glück ging es die meiste Zeit durch Wald, denn die Sonne hat ziemlich geknallt.
Da diese Etappe auch eine beliebte Tageswanderung in Albanien ist, waren viele andere Wanderer unterwegs.
Gegen 11 Uhr sind wir oben am Pass angekommen – 1.000 Höhenmeter haben wir bis hierhin zurückgelegt. Nachdem wir noch auf den kleinen Gipfel etwas oberhalb des Passes geklettert sind, war Zeit für unsere Lunch-Pause.
Unser Tipp: Hast du noch Energie, wandere an dem kleinen Gipfel vorbei, bis zum höheren Peak – dort verschlägt es kaum einen Wanderer hin.
Nach dem Pass geht es erstmal über viel Geröll bergab – pass hier gut auf, dass du nicht umknickst. Der Abstieg ist sonst aber echt gut machbar.
Hast du den ersten Abstieg überstanden, kommt ein paar hundert Meter später ein Café mit Toilette und Wasserquelle. Hier haben wir eine längere Pause gemacht.
Danach sind wir bis nach Valbona durchgegangen. Zuerst steil bergab durch Wald und dann das letzte Stück durch das Valbona Tal.
Gegen 16 Uhr sind wir an unserer Unterkunft Bujtina Arturi angekommen. Danach haben wir uns im Minimarkt Valbona eine Tüte Chips gegönnt und haben am Valbona Fluss die Füße ins kalte Wasser gehalten.
Wie in jeder Unterkunft auf dem Peaks of the Balkans Trail gab es um 19 Uhr Abendessen.
Tag 2: Valbona – Çerem
Diese Etappe gehört zu unseren absoluten Favoriten auf dem Peaks of the Balkans. Es gibt zwei Varianten – die niedrige, die 11 Kilometer durchs Tal geht und die höhere, bei der du über einen Pass wanderst.
Bist du nicht verletzt oder sehr müde, mach unbedingt die hohe Variante, denn sie ist wunderschön! Wir sind direkt nach dem Frühstück um Viertel vor 8 aufgebrochen.
Nachdem wir die Brücke in Valbona überquert haben, ging es erstmal sehr steil über Steine bergauf. Das war richtig anstrengend!
Ist der schwierige Part überstanden, läufst du ein Stück durch Wald bergauf und dann in der prallen Sonne immer weiter hoch in die Berge.
Beachte: Auf dem gesamten Aufstieg gibt es keine Wasserquellen, sondern erst etwa 2 Kilometer nach dem höchsten Punkt wieder. Teile dir dein Wasser hier gut ein. Wir haben sogar Leute getroffen, die ihre Flasche mit Schnee aufgefüllt haben.
Nach über 1.100 Höhenmetern und 4 Stunden sind wir oben am Pass angekommen. Die Ausblicke hier sind der Wahnsinn und der Spot zwischen den Felsen perfekt für eine Essenspause. Er gehört zu unseren persönlichen Top-Sehenswürdigkeiten in Albanien.
Da der Pass soweit oben gelegen ist (hier lag Mitte Juni sogar noch ein bisschen Schnee), wurde uns aber recht schnell kalt, weshalb wir uns zum Abstieg bereit gemacht haben.
Der erste Teil des Abstiegs ist kompliziert, da du viel über Stein kletterst. Hier musst du dich gut konzentrieren. Wenn du diesen Part geschafft hast, kommt endlich das Wichtigste: Wasser!
Nachdem wir unsere Reserven aufgefüllt und gefiltert haben, ging es mit neuer Kraft weiter die Berge runter nach Çerem – der für uns langweiligste Ort auf dem Trail.
Gegen 16 Uhr waren wir in unserer Unterkunft VITA Guesthouse, haben geduscht und abends ein sehr leckeres Abendessen mit Nachtisch (juhu) bekommen.
Tag 3: Çerem – Dobërdoll
Die Wanderung von Çerem nach Dobërdoll war im Vergleich zu den vorherigen Tagen recht entspannt. Da es hier vor allem durch Wald und nicht so steil bergauf geht, waren die ersten 800 Höhenmeter gut zu meistern.
Oben angekommen gibt es ein Café, in dem du Softdrinks und Kuchen kaufen kannst und beides bei toller Sicht genießen kannst.
Die Ausblicke auf dieser Etappe fanden wir nicht ganz so beeindruckend, dafür war dieser Tag total schön zu laufen und irgendwie meditativ. Hätten wir nicht ein Schild mit „Beware of Bears“ gesehen, wär es sicher noch entspannter gewesen.
Es ging jetzt fast nur noch durch Wald und Gras, immer bergab. Wenige Kilometer vor Dobërdoll hat noch ein Anstieg auf uns gewartet, dann konnten wir das Dorf schon erblicken.
Und Dobërdoll ist wirklich schön! Wir waren schon gegen 14 Uhr da, aber bei den tollen Ausblicken war ein Nachmittag chillen genau das Richtige.
Unser Tipp: Beim Bilbil Vatnikaj Guest House gibt es einen schönen Wasserfall, unter dem du dich abkühlen kannst.
Tag 4: Dobërdoll – Milishevc
Der Tag 4 war wieder einer unserer Lieblingstage auf dem Peaks of the Balkans Trail. Gegen 8 Uhr sind wir aus Dobërdoll gestartet und nachdem wir uns erst ein wenig verlaufen haben, ging es steil bergauf zum ersten Pass.
Nach knapp 2 Kilometern steilem bergauf laufen waren die Ausblicke auf die verschiedenen Täler bereits wahnsinnig schön.
Noch besser sind die Blicke aber vom Tromeda Peak – dafür biegst du beim Shelter rechts vom Trail ab und kommst in weniger als 20 Minuten auf den Gipfel. Dein Gepäck kannst du im Shelter lassen, da du den gleichen Weg wieder runtergehst.
Danach bleibt der Trail abwechslungsreich. Immer bergauf, bergab wanderst du bis zum Rhoskodol Pass. Hier haben wir unsere Mittagspause gemacht.
Danach läufst du vor allem über Wiesen und durch Wälder runter bis nach Roshkodol. Diesen Abschnitt fanden wir etwas zäh und wir haben uns an den Nadelbäumen auch den ein oder anderen Schnitt in der Haut zugezogen.
Endlich in Roshkodol angekommen, haben wir uns eine zweite Pause verdient, bevor es in der knallenden Sonne über eine Schotterstraße bergauf weiterging nach Milishevc.
Im Kulla Guesthouse haben wir uns direkt ein kühles Getränk gegönnt und später ein hervorragendes Abendessen bekommen.
Tag 5: Milishevc – Reka e Allagёs
Unser fünfter Tag startete wie immer mit frühstücken. Um 8 Uhr sind wir aufgebrochen und nach ein paar hundert Metern ging es los mit dem ersten Aufstieg des Tages. Durch hohes Gras sind wir den Pass hochgewandert.
Oben angekommen, ist der schwierigste Teil des Tages schon geschafft – eigentlich! Da es noch früh war, haben wir noch einen Abstecher zum Guri i Koq Berg gemacht und 500 Höhenmeter extra gemacht.
Beachte, dass es zum Gipfel keinen ausgeschilderten Weg gibt und es sehr, sehr steil ist. Diesen Abstecher empfehlen wir daher nur erfahrenen Wanderern.
Zurück auf der Peaks of the Balkans Route geht es zunächst ein entspanntes Stück geradeaus an einem See vorbei.
Danach kommt ein ziemlich langer, steiler Abstieg, der sich sehr zieht. Hier haben wir auch eine Schlange gesehen.
Zum ersten Mal haben wir verstanden, warum so viele Wanderer den Kosovo Part auslassen. Die Ausblicke sind nicht mehr so spannend und der Abstieg sehr zäh.
Als wir endlich unten waren, sind wir an einer Hauptstraße rausgekommen. Dort kannst du im Hotel Rugova Camp frischen Fisch zu Mittag essen.
Frisch gestärkt von unserer Mittagspause ging die restliche Etappe über Straßen. Nachdem wir ein Stück Hauptstraße gegangen sind, ging der letzte Teil eine andere Asphaltstraße bergauf. Wir haben hier noch einen Abstecher zum Wasserfall Shtegu i Ujëvarës gemacht – der auch richtig gut war, denn hier gab es im Gegensatz zur Straße Schatten.
Das letzte Stück Straße bergauf hat sich dann richtig gezogen. Als wir gegen 15 Uhr im Ariu Gasthaus waren, waren wir sehr happy, unsere Füße hochlegen zu können.
Tag 6: Reka e Allagёs – Liqenat
Tag 6 war mit 23 Kilometern unsere längste Etappe und zugleich die, die uns am wenigsten gefallen hat. Zu Anfang ging es durch einen sehr dichten Wald, danach über Wiese und ab dann fast nur noch Straße.
Die ersten Kilometer war es noch schön, Straße zu laufen, da wir viel an kleinen Dörfern vorbeigekommen sind und die Route trotzdem abwechslungsreich war.
Danach sind wir um die 7 Kilometer nur noch Landstraße gegangen – hier gab es außer ein paar toten (und zwei lebenden) Schlangen und Autos nicht viel zu sehen und die Sonne hat richtig geknallt. Da war der eigentlich moderate Anstieg doch sehr anstrengend!
Nachdem wir dir ersten 17 Kilometer der Etappe endlich geschafft haben, kam ein sehr steiler Abstieg durch den Wald – hier haben wir uns auch kurz verlaufen, sind dann aber wieder auf den Weg gekommen.
Als wir dann wieder an der Hauptstraße waren, von der wir am gestrigen Tag nach Reka e Allages hochgegangen sind, waren wir ziemlich genervt vom Weg und wollten nur noch in Liqenat ankommen.
Aber auch die letzten 3 Kilometer führten wieder eine Landstraße nach Liqenat hoch. Aber es half ja nichts: Augen zu und durch.
Von Liqenat selbst wurden wir positiv überrascht, was unsere Laune erheblich angehoben hat. Statt wie gebucht im Gasthaus der Villa Route Rouge zu übernachten, haben wir unsere eigene Villa bekommen und die war richtig gemütlich.
Zum Abendessen sind wir ins Guri i Kuq Restaurant gegangen und haben uns riesig gefreut, ein anderes Abendessen zu bekommen als in den Gasthäusern (das war wirklich immer sehr lecker, aber irgendwann leider etwas eintönig).
Heute Abend gab es lecker Pasta!
Tag 7: Liqenat – Babino Polje
Im gleichen Restaurant vom gestrigen Abend wurde uns das Frühstück serviert – richtig gut! Und es gab auch leckeren Kaffee, juhu!
Unsere vorletzte Etappe wurde ziemlich schnell zu einer unserer liebsten auf dem Peaks of the Balkans. Von Liqenat mussten wir die ersten Kilometer durch Wald und Steinlandschaft bergauf gehen.
Nach dem ersten Aufstieg kam das erste Highlights des Tages: der See Kucisko Jezero. Er hat in einem schönen Grün geleuchtet. Zum zweiten, ebenfalls schönem See war es von dort noch ein Kilometer.
Das nächste Stück war dann wieder ein reiner Bergauf-Part, mit tollen Blicken auf die Berge bis zum Pass an der Grenze zu Montenegro.
Ab dann warteten vor allem entspannte Abstiege auf uns, die durch Wälder und über Felder an Berghängen entlangführten. Das Wetter hat sich jetzt immer mehr zugezogen und wir haben ein bisschen Angst bekommen, dass es anfangen würde zu regnen.
Unsere heutige Mittagspause ging daher recht zügig und 4 Kilometer vor Babino Pole kam dann der erste Regen runter. Mit Regencape auf dem Rucksack konnten wir aber gut weiterlaufen, da der Regen nicht zu stark war.
Durch die Pfützen auf dem Boden war der Abstieg durch die Wiese zwar etwas rutschig, aber gut machbar. Nach einer guten halben Stunde hat es dann auch wieder aufgehört zu regnen.
Wir waren trotzdem froh, dass wir schon gegen 14 Uhr in Babino Polje waren, denn nachmittags kam noch ein richtiges Gewitter runter.
Leider war unser Zimmer im Eko Katu Hakun nicht so schön – aber es hat uns gut vor dem Regen geschützt und wir hatten eine warme Dusche im Zimmer.
Bei unserem ersten Abend in Montenegro gab es Gulasch, Reis und Salat zum Abendessen und sogar ein Stück Kuchen. Damit sind wir glücklich und zufrieden ins Bett gegangen.
Tag 8: Babino Polje – Plav
Da für unseren letzten Wandertag wieder Gewitter und Regen angesagt war, entschieden wir uns spontan dazu, den letzten Tag abzukürzen und nicht die offizielle Route (21 Kilometer) zu laufen.
Von Babino Polje läufst du eigentlich erst bergauf zu einem See und dann runter nach Plav. Da diese Etappe abgesehen vom See nicht so spannend sein soll, sind wir auf direktem Weg auf einer Schotterstraße nach Plav gelaufen.
Gegen 11 Uhr waren wir schon da und da vom schlechten Wetter noch keine Spur war, sind wir noch ein Stück durch Plav spaziert.
Unser Fazit zum Peaks of the Balkans
Unser Fazit ist insgesamt sehr positiv! Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Peaks of the Balkans und die Landschaften sind richtig schön. Auch mit den Gasthäusern und dem Essen waren wir sehr zufrieden.
Deshalb können wir den Trail auch jedem Wanderfan ans Herz legen – wenn du noch nicht so viel Erfahrungen mit Fernwanderwegen hast, ist er auch ein guter Einstieg.
Was wir wirklich schade fanden, war dass der Kosovo Part viel aus Straße besteht. Dadurch gehen diese Strecke verständlicherweise nur noch wenige Wanderer. Das ist wiederum auch ein wenig traurig, denn wir haben die Einheimischen im Kosovo als extrem gastfreundlich wahrgenommen.
Auch nicht so toll fanden wir die Schlangen, die wir immer mal wieder gesehen haben – wenn du aber nicht so viel Angst vor den Tieren hast, ist das an sich aber nicht schlimm. Die meisten Schlangen dort sind nicht giftig.