22 wunderbare Highlights und Sehenswürdigkeiten auf den Philippinen

Du planst einen Urlaub auf den Philippinen und fragst dich, was man auf den Inseln unbedingt gesehen haben muss? Wir zeigen dir die 22 schönsten Philippinen Sehenswürdigkeiten - nützliche Reisetipps und Karte inklusive.

Kristallklares Wasser, weiße Traumstrände unter Palmen und viele unentdeckte Inseln: Wer würde da nicht gerne auf die Philippinen reisen? Bei mehr als 7.000 Inseln hast du die Qual der Wahl.

Aber keine Sorge, wir helfen da gerne weiter und zeigen dir in diesem Artikel unsere Auswahl an 22 Highlights auf den Philippinen. Außerdem geben wir dir noch jede Menge Reisetipps und eine Karte mit allen Top Philippinen Sehenswürdigkeiten oben drauf.

Noch viel mehr Informationen und Inspiration zu den Philippinen findest du auch auf der Website des Philippine Department of Tourism:

It’s more fun in the Philippines

In der Kürze liegt die Würze: Unser Philippinen Überblick

Die Philippinen liegen in Südostasien. Während Thailand, Vietnam und Co schon lange beliebte Reiseziele sind, laufen die Philippinen noch immer ein bisschen unter dem Radar.

Uns haben die Philippinen nachhaltig beeindruckt und wir können dir eine Reise nur wärmstens ans Herz legen.

Wenn du auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten abseits des Massentourismus bist und einen Faible für Traumstrände hast, dann sind die Philippinen das perfekte Reiseziel für dich.

Die Philippinen auf einer Karte

Insgesamt bestehen die Philippinen aus 7.641 Inseln – große, kleine, mit Trubel und Nachtleben oder ganz abgeschieden und ruhig. Die Inseln werden in drei große Gruppen eingeteilt, nämlich Mindanao, Luzon und Visayas.

In diesem Artikel wollen wir dir die 22 schönsten Sehenswürdigkeiten quer über alle Inseln verteilt vorstellen.

Damit du dir einen besseren Überblick verschaffen kannst, findest du hier unsere Philippinen Sehenswürdigkeiten auf einer Karte. Du kannst die Karte natürlich auch als PDF herunterladen und offline abrufen.

Philippinen Sehenswürdigkeiten als PDF herunterladen

Die schönsten Philippinen Sehenswürdigkeiten auf einer Karte
Die schönsten Philippinen Sehenswürdigkeiten auf einer Karte

#1 Philippinische Herzlichkeit

Los geht es nicht mit einer klassischen Sehenswürdigkeit, aber für uns definitiv einem der absoluten Highlights auf den Philippinen: den Menschen.

Wir haben selten so lebensfrohe und offene Menschen erlebt, wie auf den Philippinen. Und wir haben definitiv noch nie so viele Menschen gesehen, die einfach laut singen – egal ob auf der Straße oder im Supermarkt.

Philippinos sind definitiv alles andere als schüchtern. In vielen asiatischen Ländern sind die Menschen ja eher zurückhaltend, auf den Philippinen ist das ganz anders. Man findet hier sehr schnell neue Freunde, wird zu Essen und Partys eingeladen oder hat einfach nur ein paar gute Minuten mit fremden Leuten und verabschiedet sich dann mit einem High Five.

Selbst die Grenzbeamten auf den Philippinen machen da keine Ausnahme. Auf der ganzen Welt wird man grimmig angeschaut, wenn man seinen Pass zur Ein- oder Ausreise vorlegt – nicht auf den Philippinen. Bei unserer Ausreise haben wir uns locker eine Viertel Stunde sehr nett mit der Grenzbeamtin unterhalten und sie hat sich wirklich und ganz ehrlich gefreut, dass wir durch ihr Land gereist sind und so begeistert waren. Zum Abschied rief sie uns noch hinterher „See you soon!“ und das werden wir auf jeden Fall!

Philippinische Herzlichkeit
Philippinos haben fast immer ein Lächeln auf den Lippen (© Philippine Department of Tourism, Foto: George Tapan)

#2 Festivals auf den Philippinen

Wenn du es zeitlich einrichten kannst, können wir dir nur empfehlen ein Festival auf den Philippinen zu besuchen. Da wird getanzt, gesungen, alles leuchtet geradezu von der Farbenpracht und die fröhliche Stimmung ist einfach ansteckend. Wir stellen dir hier kurz und knapp 3 Festivals vor.

Das größte Fest wird am dritten Sonntag im Januar in Cebu gefeiert und heißt Sinulog. Sinulog ist außerdem der Tanz, der zu Ehren des Santo Nino (= Jesukind) aufgeführt wird. Es gibt eine riesige Parade mit Tanzgruppen und Street Dance. Kurz gesagt: ein enormes Spektakel!

Das MassKara Festival am vierten Sonntag im Oktober erinnert stark an den Karneval in Rio. Als die Preise für Zucker, eine der Haupteinnahmequellen auf den Philippinen, extrem niedrig waren, wurde dieses Festival eingeführt, um der Bevölkerung neuen Mut zu geben. Typisch sind die kunstvollen, bunten Masken mit einem lachenden Mund.

Das älteste der Festivals ist Pahiyas, dessen Ursprünge ins 15. Jahrhundert zurückgehen. Zu Ehren des Schutzheiligen der Bauern werden die Häuser mit Obst, Gemüse und bunter Deko geschmückt. Pahiyas findet jedes Jahr am 15. Mai in Quezon statt.

Sinulog Festival auf Cebu
Das Sinulog Festival ist ein farbenfrohes Spektakel (© Philippine Department of Tourism, Foto: Erwin Lim)

#3 Typisch Philippinisch: Kokos, Mango und Co

Über das wunderbar warme Klima auf den Philippinen freuen wir uns nicht nur, um schöne Strandtage zu verbringen. Es sorgt auch dafür, dass hier jede Menge tropischer Früchte wachsen. Mango, Kokosnuss und Co kennen wir zwar aus dem Supermarkt. Die schmecken aber tausend Mal besser, wenn sie nicht erst um die halbe Welt geschippert wurden.

Außerdem gibt es noch ein paar exotische Geheimtipps wie z.B. die Ube Knolle. Die sieht aus wie ein ganz lila farbene Süßkartoffel. Sie wird zwar auf den Philippinen auch einfach als Püree zubereitet, das wahre Highlight liegt aber darin, dass sich Speisen damit prima färben lassen – vom Eis bis hin zum Kuchen.

Ganz typisch ist übrigens auch die Calamansi Frucht, die du auf den ersten Blick vielleicht mit einer kleinen Limette verwechseln könntest. Die Calamansi schmeckt süß-sauer und du kannst sie für alles mögliche, vom Cocktail bis zur Konfitüre, verwenden, um den Geschmack etwas zu verfeinern.

#4 Siquijor

Die Insel Siquijor wirkt wie ein wahres Paradies. Wir waren einfach total von den Socken, als wir die Insel besucht haben.

Malerische Sandstrände, Sonnenuntergänge zu schön um wahr zu sein, Unterkünfte direkt am Meer, Wasserfälle, verwunschene Wälder – wir hören lieber auf, sonst bekommen wir gleich Fernweh.

Auch wenn Siquijor natürlich nicht ganz leer ist, gilt die Insel immer noch als einer der Philippinen Geheimtipps schlechthin. Zumindest wurde die Insel noch nicht vom Massentourismus überrollt und hat ihre Ursprünglichkeit nach wie vor bewahrt.

Ein Highlight für Kulturliebhaber ist übrigens die wunderschöne Kirche San Isidro Labrador im kleinen Ort Lazi. Die gehört sogar zum UNESCO Weltkulturerbe.

Charisma Beach Resort in Siquijor
Unsere Unterkunft auf Siquijor direkt am Strand – ein Traum!

#5 Batanes

Wenn du Bilder von der Insel Batanes siehst, wirst du wahrscheinlich erst einmal an Irland denken. Denn die saftig grünen Wiesen, die gestreiften Leuchttürme an den Klippen und die grasenden Kühe passen erst einmal so gar nicht in das tropische Bild, das wir von den Philippinen haben.

Ein Trip nach Batanes ist also perfekt, um ein bisschen Abwechslung in deinen Philippinen Urlaub zu bringen. Die ganze Insel ist erfüllt von einer Atmosphäre der Ruhe und Gemächlichkeit. Lass dich also einfach treiben und genieße die Entspannung.

Das Highlight: Zwischen all den grünen Wiesen und rauen Klippen findest du verlassene weiße Sandstrände und versteckte Buchten. Das ist einfach unglaublich schön und da Batanes etwas abgeschieden ist, bist du hier auch manchmal allein am Strand.

Batanes Island
Saftig grüne Wiesen und raue Klippen auf der Insel Batanes (© Philippine Department of Tourism, Foto: George Tapan)

#6 Camiguin Island

Wasserratten aufgepasst: Auf Camiguin gibt es die verschiedensten Sehenswürdigkeiten, die sich alle um Wasser drehen.

Fangen wir mal bei den Wasserfällen an. Der bekannteste ist der Katibawasan Wasserfall, daneben gibt es aber auch noch den Tuasan Wasserfall, der super für eine kleine Erfrischung ist, und den Binangayan Wasserfall. Letzterer ist weniger touristisch, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er wesentlich schwerer zugänglich ist.

Außerdem gibt es auf Camiguin auch kalte Quellen wie die Sto Nino Cold Springs oder die Macao Cold Springs. Das Wasser hat zwar auch etwa 20 Grad, aber verglichen mit den sonstigen Temperaturen auf den Philippinen ist das eine sehr willkommene Abkühlung.

Die wohl außergewöhnlichste Sehenswürdigkeit auf Camiguin ist der versunkene Friedhof, der infolge von gleich mehreren Vulkanausbrüchen immer weiter im Meer verschwand. Heute sieht man nur noch das Friedhofskreuz aus dem Wasser ragen.

Versunkenener Friedhof auf der Insel Camiguin
Besondere Sehenswürdigkeit vor der Insel Camiguin: der versunkene Friedhof (© Philippine Department of Tourism, Foto: Hannah Reyes)

#7 Boracay

Die Insel Boracay ist das Reiseziel auf den Philippinen schlechthin.

Wir waren allerdings hin- und hergerissen, ob wir Boracay überhaupt in unsere Liste aufnehmen sollen, denn der Massentourismus hat hier starke Spuren hinterlassen. Andererseits wäre eine Liste der Philippinen Sehenswürdigkeiten ohne Boracay auch unvollständig.

Aber lass uns mit den schönen Dingen beginnen, wie dem White Beach, einem Kilometer langen weißen Sandstrand – ein richtiges Postkartenmotiv eben! Rund herum findest du ein quirliges Treiben, viele Shops, Restaurants und vor allem eines: ein reges Nachtleben.

Die Schattenseite von dieser Art des Tourismus sind allerdings riesige Hotelbauten, die ihren Müll und Abwasser einfach ins Meer spülen. 2018 wurde die Insel für 6 Monate geschlossen und eine große Aufräumaktion gestartet.

Seitdem setzt Boracay mit der Boracay Initiative mehr auf Nachhaltigkeit. Ziel der Initiative ist die Entwicklung eines nachhaltigeren Tourismus gemeinsam mit vielen Akteuren auf der Insel, um das ökologische Gleichgewicht langfristig wieder herzustellen. Eine Maßnahme der Initiative ist der Bau einer Recycling-Anlage für Wasserabfälle oder auch strengere Regeln für die Hotels.

Boracay White Beach
Der White Beach ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf den Philippinen (© Philippine Department of Tourism, Foto: Erwin Lim)

#8 Camotes Islands

Kein öffentlicher Nahverkehr und auch kein Krankenhaus? Wieso wir euch die Camotes Islands trotzdem unbedingt ans Herz legen? Ganz einfach: weil der Charme dieser Inseln gerade in ihrer Abgeschiedenheit liegt.

Keine großen Hotelbunker, kaum Touristen, einfach ursprüngliches Inselleben. Dagegen findest du auf den Camotes Islands sehr freundliche Einheimische, von Palmen gesäumte, weiße Traumstrände und jede Menge Ruhe – kurz: der perfekte Ort zum Abschalten und Seele baumeln lassen.

Camotes besteht aus drei größeren und einer kleinen Insel. Es gibt tolle Strände, Höhlen, einen Wasserfall und beim Schnorcheln wirst du eine unglaubliche Unterwasserwelt kennenlernen. Alles in allem siehst du hier einfach noch eine authentische und unverfälschte Seite der Philippinen.

Camotes Island
Ursprüngliches Inselleben auf den Camotes Islands

#9 Meeresschildkröten auf Apo Island

Für die Insel Apo passt das Sprichwort klein, aber fein genau. Apo ist wirklich winzig, wahrscheinlich kannst du die Insel in einer halben Stunde zu Fuß umrunden. Dafür ist jeder Quadratmeter der Insel wahrlich paradiesisch.

Die Attraktion auf Apo schlechthin sind die Unterwasserschildkröten, die mit der Flut zum Fressen ans Ufer kommen. Ob sie einfach nicht scheu sind oder durch die Touristenströme schon abgehärtet, die Tiere lassen sich auf jeden Fall nicht stören und du kannst sie aus der Nähe bewundern.

Für 100 Pesos (etwas weniger als 2 Euro) kommt ein Einheimischer mit dir ins Wasser, zeigt dir Schildkröten und macht außerdem Erinnerungsbilder unter Wasser.

Ansonsten eignet sich die kleine Insel einfach prima zum Entspannen. Außerdem können wir dir einen Ausflug zum Leuchtturm auf der Insel empfehlen.

Achtung: Falls du auf Apo übernachten willst, buche lieber frühzeitig eine Unterkunft. Viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier nicht und die Betten sind schnell ausgebucht.

Apo Island Schildkröten
Die faszinierenden Tiere haben sich von uns überhaupt nicht stören lassen.

#10 Walhaie in Donsol

Walhaie gehören zu den beeindruckendsten Lebewesen unter Wasser. Tatsächlich sind sie die größten Fische überhaupt. Die gefleckten Giganten sehen einfach wunderschön aus und sind noch dazu ganz harmlos, da sie sich ausschließlich von Plankton und anderen Kleinstlebewesen ernähren.

Bei den begleiteten Touren in Donsol kannst du mit den Riesen schnorcheln und sie aus nächster Nähe bestaunen.

Es gibt zwei Orte auf den Philippinen, an denen du die Tiere antreffen kannst, Donsol und Oslob. In Donsol werden die Walhaie aber nicht angefüttert, weshalb wir dir diesen Orten für die Walbeobachtung empfehlen möchten. In ihrem natürlichen Verhalten sind Walhaie nämlich nur von Dezember bis März bei den Philippinen.

Tauchen mit Walhaien bei Donsol
Beeindruckendes Natur-Erlebnis: Mit Walhaien schwimmen vor der Insel Donsol (© Philippine Department of Tourism, Foto: Erwin Lim)

#11 Jelly Fish Lagoon

Falls du schon mal Kontakt mit einer Qualle hattest, weißt du ja, dass das echt kein Spaß ist. In einem See mit gut einer Million Quallen zu schwimmen, klingt daher wahrscheinlich so verlockend, wie in einem Becken mit hungrigen Piranhas zu tauchen.

Falsch gedacht! Denn auf Siargao gibt es eine kleine Lagune, die noch während der Eiszeit von der sonstigen Tierwelt abgeschnitten wurde. Ohne natürliche Fressfeinde verloren die Quallen über die Zeit ihren Stachel.

Heute kannst du daher inmitten von abertausenden golden schimmernder Quallen im Wasser schwimmen. Eine Erfahrung, die jedem Vergleich strotzt.

#12 Chocolate Hills von Bohol

Berge aus Schokolade? Mhhh, na, das kann ja nur cool sein!

Ganz so ist es natürlich (leider) nicht. Die Chocolate Hills sind die Sehenswürdigkeit auf der Insel Bohol. Dabei handelt es sich um gut 1.700 kleine Hügel, die sich in der Trockenzeit von Februar bis Juni braun färben, als hätte sie jemand mit Schokolade überzogen.

Wir haben sie nicht zu dieser Zeit gesehen, aber auch das grüne Gewandt steht den Hügeln einfach super.

Gerade zum Sonnenaufgang ist das Panorama einfach ein Traum. Das frühe Aufstehen fällt zwar schwer, ist aber ganz schnell vergessen, sobald du den mystischen Nebel in den morgendlichen Sonnenstrahlen zwischen den Hügeln aufsteigen siehst.

Chocolate Hills Sonnenaufgang
Zuerst waren die Wolken ein wenig hartnäckig. Das Ausharren hat sich aber gelohnt.
Sonnenaufgang Chocolate Hills Bohol
Ein paar Minuten später, war sie dann da – die Sonne!

#13 Reisterrassen von Luzon

Europa hat Weinanbau, Südostasien hat dagegen Reisterrassen. Ein Besuch der Reisfelder gehört einfach dazu, wenn du die Philippinen besuchst.

Ein Trip lohnt sich, denn einerseits erfährst du was über die heimische Kultur, andererseits ist es eine schöne Art zu wandern und gleichzeitig eine nette Abwechslung zu den Stränden – auch wenn wir niemals genug von schönen Stränden bekommen können.

Die zwei bekanntesten Orte mit Reisterrassen sind Banaue und Bontoc. Zwar sind die Reisfelder auch eine Touristenattraktion, aber hier erlebst du auch noch lokale Tradition.

Reisterrassen Banaue auf Luzon
Die Reisterrassen auf der Insel Luzon (© Philippine Department of Tourism, Foto: Hannah Reyes)

#14 Vulkanwanderung auf den Hibok-Hibok

Die Philippinen haben 53 noch aktive Vulkane und dazu noch etliche inaktive. Eine Wanderung auf einen der Vulkane ist also fast obligatorisch auf unserer Liste der Philippinen Sehenswürdigkeiten.

Und wo ginge das besser als auf Camiguin, der Insel, die weltweit die höchste Dichte an Vulkanen hat? Der wohl bekannteste davon ist der Hibok-Hibok mit einer Höhe von gut 1330 Metern Höhe. Und keine Sorge: der letzte Vulkanausbruch ist schon sehr lange her, nämlich in 1951.

Das Gebiet um den Hibok Hibok herum wurde übrigens zum Naturschutzgebiet erklärt und während deiner Wanderung wirst du viele heimische Tierarten sehen und durch unberührten Regenwald wandern.

Hibok-Hibok Vulkanlandschaft
Hibok-Hibok ist der bekannteste Vulkan auf der Insel Camiguin

#15 Palawan: El Nido und das Bacuit Archipel

Palawan ist unter Backpackern und Urlaubern gut bekannt, denn die Insel bietet so einige Top Highlights der Philippinen.

Ganz oben stehen dabei El Nido und das Bacuit Archipel. El Nido bezeichnet sowohl einen kleinen Ort als auch eine ganze Region im Norden der Insel Palawan. Der Ort ist inzwischen zwar sehr touristisch, aber ein Ausflug zu den weißen Sandstränden und den bunten Häusern rund herum lohnt sich dennoch.

Das eigentliche Highlight ist allerdings das vorgelagerte Bacuit Archipel aus verschiedenen kleinen Inseln. Hier bietet sich eine farbenfrohe Unterwasserwelt und unglaubliche Szenerien, die stark an die Südsee erinnern.

Unser Tipp: Am besten erkundest du das Bacuit Archipel bei einer Inselhopping-Bootstour. Dabei kannst du zwischen vier verschiedenen Touren wählen. Anbieter gibt es viele und du wirst keine Probleme haben, einen vor Ort zu finden.

Achtung: Für den Süden der Insel (mit Ausnahme von Puerto Princesa) besteht eine Reisewarnung. Ist aber nicht schlimm, denn die schönsten Sehenswürdigkeiten befinden sich sowieso im Norden.

Palawan El Nido
Blick auf blauen Lagunen in El Nido auf der Insel Palawan

#16 Kayangan See auf Coron

Der Kayangan See ist das Highlight auf Coron schlechthin. Zugegeben, allein wirst du hier nicht sein und mittlerweile darfst du nur noch mit Schwimmweste im See plantschen.

Der See ist aber so schön, dass das gar nichts macht. Von einem Aussichtspunkt kannst du auf das unglaublich blaue Wasser und die umgrenzenden Hügel blicken. Im See erwartet dich ein mindestens genauso spektakulärer Anblick, denn das Wasser ist sehr klar und du kannst ganz weit sehen.

Apropos Coron, der Name könnte zu etwas Verwirrung führen, denn Coron bezeichnet einerseits eine eigene Insel, die zur Gruppe der Palawan Inseln gehört, aber auch die Stadt Coron, die verwirrenderweise nicht auf Coron, sondern auf Busuanga liegt.

Da es auf der Insel Coron keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, bietet es sich an, stattdessen in Coron Stadt eine Unterkunft zu buchen.

Kayangan See Palawan
Blick auf den Kayangan See auf Coron (© Philippine Department of Tourism, Foto: Francisco Guerrero)

#17 Underground River bei Puerto Princesa

Die Insel Palawan haben wir ja gerade schon bei #15 erwähnt. Sie bietet aber noch eine weitere, sehr coole Attraktion, nämlich den Underground River Nationalpark. Der beherbergt die verschiedensten Pflanzen- und Tierarten und gehört deshalb sogar zum UNESCO Weltnaturerbe.

Das eigentliche Highlight ist allerdings der unterirdische Fluss, der auf gut 8 Kilometern Länge unterhalb eines Karstgebirges verläuft. Bei einer Bootsfahrt über den Underground River fährst du über das kristallklare Wasser und durch zerklüftete Höhlen – ein echtes Erlebnis,

Aber auch außerhalb der Höhlen ist der Fluss super schön und du schipperst entspannt durch verwurzelte, märchenhafte Mangrovenwälder.

Puerto Princesa Underground River
Höhleneingang zum Underground River Puerto Princesa

#18 Cambugahay Wasserfälle

Wie haben dir ja schon einige Wasserfälle empfohlen und Siquijor kennst du auch von unserer #4, aber die Cambugahay Wasserfälle sind einfach besonders schön und das Highlight auf Siquijor. Deshalb kriegen sie hier noch mal einen eigenen Platz.

Über mehrere Etagen stürzt das Wasser in türkisblaue Becken, in denen du bei wohlig warmen Temperaturen herumplantschen kannst. Gegen eine kleine Gebühr kannst du dich auch auf einem Floß direkt unter das tosende Wasser fahren lassen oder dich an einer Liane in die Becken schwingen.

Achtung: Lass dir die sichersten Stellen zum Landen auf jeden Fall von einem Einheimischen zeigen. Das Wasser ist zwar meist mehrere Meter tief, aber ein paar seichte Stellen gibt es natürlich trotzdem.

Cambugahay Wasserfälle
Cambugahay Wasserfälle

#19 Cloud 9 auf Siargao

Cloud 9 könnte der Name für ein super schickes Hotel sein, bezeichnet aber tatsächlich eine Welle auf der Insel Siargo. Und zwar nicht irgendeine Welle: In Surferkreisen ist sie etwa so bekannt wie der Mount Everest bei Bergsteigern.

Dabei sei aber gleich vorab gesagt, dass Cloud 9 definitiv keine Anfängerwelle ist. Die Welle läuft über ein recht seichtes Riff und bei den richtige Bedingungen bilden sich hier große Barrels (eine Art Tunnel, durch den der Surfer hindurchfährt). Selbst sehr erfahrene Surfer tragen hier zum Schutz einen Helm.

Auch wenn sich hier nur die Wenigsten ins Wasser trauen werden, Cloud 9 ist einfach ein spektakuläres Erlebnis nur zum Zusehen und für jeden passionierten Surfer eigentlich ein Must bei einem Philippinen Urlaub.

Surfen Cloud 9 Siargao
Siargao bietet für Surfer viele schöne Wellen, nicht nur die berüchtigte Cloud 9 (© Philippine Department of Tourism, Foto: Beautiful Destinations)

#20 Taal See und Taal Vulkan

Stell dir eine Insel vor und jetzt einen See auf dieser Insel. Und in der Mitte dieses Sees befindet sich ein Vulkan. Und in der Mitte dieses Vulkankraters befindet sich ein weiterer See. Was?! Na, wenn das mal nicht super abgefahren klingt!

Aber Spaß beiseite: der Taal Vulkan gehört tatsächlich zu den gefährlichsten Vulkanen überhaupt. Erst 2020 hat er eine Aschwolke ausgespuckt, bei der es dann glücklicherweise geblieben ist.

Einen prima Ausblick auf den Taal See genießt du übrigens vom Palace in the Sky, der Urlaubsresidenz des ehemaligen Präsidenten Ferdinand Marcos. Allein der Name dürfte dir einen ganz guten Vorgeschmack auf die atemberaubende Aussicht geben.

Tagaytay Taal Vulkane
Blick auf den Taal Vulkane und die umliegenden Vulkane und Inseln (© Philippine Department of Tourism, Foto: Paolo Buendia)

#21 Hängende Särge im Echo Valley

Unsere Nummer 21 ist eine etwas skurrile Sehenswürdigkeit, denn es handelt sich um Särge, die von den Einheimischen an eine steile Felswand gehängt wurden.

Doch hinter dem zunächst seltsamen Anblick steckt eine einfache Erklärung. Das Volk will die Toten möglichst nah zu den Göttern bringen, um ihnen die Reise zu erleichtern. Außerdem sind die Särge so vor möglichen Überflutungen geschützt.

Um zu den hängenden Särgen zu gelangen, begibst du dich auf eine kurze Wanderung, die dich von der Stadt Sagada durch einen Wald führt bis du schließlich ins sogenannte Echo Valley kommst. Warum das so heißt, liegt bestimmt auf der Hand.

So faszinierend das Echo im Tal auch ist, solltest du aber trotzdem darauf achten, die Totenruhe zu respektieren.

Hängende Särge Sagada
Eine etwas andere Sehenswürdigkeit auf den Philippinen: Die Hängenden Särge bei Sagada im Echo Valley

#22 Manila

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen auf der Insel Luzon. Die meisten, die auf die Philippinen reisen, werden einen möglichst großen Bogen um die Stadt machen, denn hier ist es laut, voller Menschen und super chaotisch.

Aber der erste Blick kann täuschen, denn Manila bietet durchaus charmante Ecken, wenn du dich darauf einlässt.

Ganz vorne weg können wir dir da den historischen Stadtteil Intramuros ans Herz legen. Da die Inseln einmal spanisches Kolonialgebiet waren, findest du hier wunderschöne Gassen mit stilvollen Häusern in spanischer Architektur. Ganz anders als die Wolkenkratzer im Stadtkern.

In letzter Zeit wird Manila aber auch immer öfter als aufstrebende Destination in der Foodie-Szene gelobt. Durch die vielseitige Geschichte der Philippinen findest du im trubeligen Manila diverse Küchen aus aller Welt, sodass für jeden was dabei ist.

Intramuros Manila Philippinen
In Manilas Stadtteil Intramuros findet man viel spanische Architektur (© Philippine Department of Tourism, Foto: Erwin Lim)

Das waren unsere 22 Highlights auf den Philippinnen!

Jetzt bist du dran! Hast du auch schon mal Urlaub auf den Philippinen gemacht? Hattest du ein besonders cooles Erlebnis, das du so schnell nicht mehr vergisst? Erzähl uns mehr in den Kommentaren, wir sind schon super gespannt!