22places Reise-Trendreport 2026

Wohin wir reisen, was wir ausgeben und wie wichtig KI bei unserer Reiseplanung ist

Langer Sandstrand am 90 Mile Beach im Northland, Neuseeland

Bereit für 2026? Das ist der 22places Reise-Trendreport

  • Der 22places Reise-Trendreport 2026 zeigt die wichtigsten Trends für das Reisejahr 2026: die beliebtesten Ziele, Insights zur Reiseplanung und die zentralsten Reisemotive.
  • Deutschland ist als Ziel für Kurztrips die unangefochtene Nummer 1. Thailand und Japan sind die wichtigsten Fernreiseziele. Die USA sind der größte Verlierer – trotz WM.
  • Ein echtes Highlight für die Branche: Mensch schlägt KI. Stolze 97 Prozent der Befragten vertrauen bei der Reiseplanung lieber auf echte menschliche Erfahrungen als auf reine KI-Tools.
  • Überraschung: Trotz Krisen und steigender Kosten bleibt Reisen wichtig und das Reisebudget hoch. Die Community spart nicht an der Qualität des Urlaubs.
  • Alle Ergebnisse basieren auf unserer bisher umfangreichsten Umfrage mit 2.584 reiseaffinen Teilnehmenden aus dem deutschsprachigen Raum.

Trotz Krisen verzichten wir nicht auf Urlaub

Traumhafte Strände, einzigartige Landschaften, fremde Kulturen und nicht zuletzt gutes Essen lassen viele Menschen beim Reisen den Alltag vergessen.

Und genau diese Erfahrungen machen das Leben erst richtig lebenswert, oder?

Ja, sagen 43 Prozent der 2.584 Teilnehmenden unserer bisher umfangreichsten Umfrage für den 22places Reise-Trendreport 2026. Für sie ist Reisen sehr wichtig und ein zentraler Teil ihres Lebens.

Weitere 52 Prozent beschreiben Reisen als wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Für uns zeigen diese Werte: Die Bedeutung von Reisen in der Gesellschaft ist extrem hoch.

Grafik für den 22places Reise-Trendreport

Für 95 Prozent der 22places-Reisecommunity ist Reisen kein ferner Traum, sondern ein fester Bestandteil ihrer persönlichen Lebensplanung.

Mit Blick auf die tägliche Nachrichtenlage ist die Zahl besonders bemerkenswert. Trotz anhaltender globaler Krisen und spürbar steigender Lebenshaltungskosten bleibt der Drang, die Welt zu entdecken, ungebrochen.

Weitere Ergebnisse aus unserer Umfrage bestätigen das: 69 Prozent planen im Jahr 2026 genauso viel zu reisen wie 2025. Jede vierte Person möchte sogar noch häufiger verreisen.

  • Reisen ist für die Deutschen im Jahr 2026 also kein Luxusgut mehr, das bei der ersten Krise gestrichen wird.
  • Reisen ist ein fester Teil im Jahresbudget, an dem viele als Letztes sparen.

Ein absoluter Anker im Reisejahr 2026 sind Kurztrips. Mehr als 96 Prozent der Community wollen mindestens einen Kurztrip dieses Jahr machen.

Die Mehrheit davon plant sogar 3 bis 4 Kurztrips. Eine Kurzreise pro Quartal ist der neue Kurztrip-Trend 2026.

Diese kurzen Reisen bedeuten vor allem eine Pause vom stressigen Arbeitsalltag. Sie werden gezielt um Brückentage, den Arbeitsrhythmus oder die Schulferien herum geplant. Damit wird das Maximum an Erholung aus wenigen Urlaubstagen herausgeholt.

Hamburg und Berlin sind die beliebtesten Städteziele 2026

Mindestens ein Städtetrip ist für rund drei Viertel dabei ein Muss. Zwei deutsche Städte teilen sich dafür den Platz 1 von den Top-Kurztrip-Zielen: Hamburg und Berlin.

Beide Städte schaffen es immer wieder, sich neu zu erfinden und sowohl Kulturfans als auch Foodies anzuziehen.

Danach folgen viele unserer absoluten Städtetrip-Klassiker wie:

Und auch Köln sichert sich mit seinen Musicals und dem Karneval Platz 10 der beliebtesten Kurzreiseziele 2026.

Grafik für den 22places Reise-Trendreport

Neben den Städten sind 2026 vor allem auch klassische deutsche Urlaubsregionen beliebt für einen Kurztrip. Sie sind aber kein Gegentrend zu den Städten, sondern der emotionale Gegenpol. Sie erfüllen einfach ein anderes Bedürfnis: Runterkommen statt Reiz, Erholung statt Programm.

Die top Kurztrip-Ziele für Erholung sind mit großem Abstand die Ostsee und die Nordsee-Inseln. Gefolgt von Trips:

Deutschland ist insgesamt für die Hälfte der Teilnehmenden nicht Plan B, sondern Plan A.

Danach folgen mit großem Abstand die Niederlande. Rund 6 Prozent der Befragten nennen das Land als Kurztrip-Ziel für 2026. Das Land ist ein echter Alleskönner. Daher wird als Kurztrip-Ziel häufig das ganze Land und nicht einzelne Orte genannt.

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Spanien und Thailand sind die beliebtesten Urlaubsziele 2026

Kurztrips ersetzen die lange Reise aber nicht. Im Gegenteil: Der klassische Haupturlaub von einer Woche oder länger bleibt für 99 Prozent der Fixpunkt des Jahres.

Was sich jedoch massiv verändert hat, ist die Frequenz: Zwei große Reisen pro Jahr sind 2026 für fast die Hälfte der Befragten zum festen Standard geworden.

Viele von ihnen planen neben dem klassischen Sommerurlaub eine zweite, bewusste Auszeit ein – oft im Winter, um der Kälte zu entfliehen. Das Bedürfnis nach Wärme in den dunklen Monaten ist vermutlich einer der stärksten Treiber für diese Entwicklung.

Für 16 Prozent reicht aber ein langer Urlaub. 37 Prozent sagen, es müssen mindestens drei lange Reisen im Jahr sein.

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Deutschland macht am liebsten Urlaub in Europa

Die meisten davon zieht es nach Europa. Gleich 6 der Top-10-Ziele 2026 liegen in Europa.

Der absolute Gewinner ist Spanien. Bei der großen Auswahl an Reisezielen reicht hier ein Anteil von fast 7 Prozent für Platz 1.

Spanien als Lieblingsreiseziel der Deutschen, mit Mallorca, den warmen Kanaren und dem vielfältigen Festland, bietet auch einfach für jeden Reisetyp etwas.

Und auch die nächsten Plätze bleiben europäisch:

Alle drei Länder sind ebenfalls super beliebt für den langen Urlaub im Jahr 2026.

Asien ist der beliebteste Kontinent für Fernreisen

Mit 3,5 Prozent schafft es Thailand auf den 5. Platz. Das Land in Asien ist damit das beliebteste Fernreise-Ziel im Jahr 2026. Besonders bei jungen Erwachsenen ist das Land aufgrund der guten Infrastruktur und der Vielfalt extrem beliebt.

Und das sagt nicht nur die 22places-Community, auch der Trendreport des deutschen Reiseportals Urlaubsguru bestätigt Thailand als top Fernreise-Ziel 2026.

Ebenfalls in den top 10 ist Japan. Ein Blick auf Google Trends zeigt: Das Interesse an Japan wächst schon seit mehreren Jahren kontinuierlich. Damit ist Asien der wichtigste Fernreise-Kontinent 2026. Jeder Zehnte möchte dort 2026 hinreisen.

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USA verlieren an Reiz: WM 2026 kompensiert den Abwärtstrend nur kurzfristig

Größter Verlierer in diesem Jahr sind die USA. Zwar ist das Land mit 2,5 Prozent noch auf Platz 9, doch die Daten zeichnen ein widersprüchliches Bild.

Einerseits sorgt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (gemeinsam mit Kanada und Mexiko) für punktuelle Buchungsrekorde in den 11 US-Austragungsstätten.

Andererseits zeigen Google Trends und die YouGov-Umfrage „German International Traveler Outlook 2026″, dass die allgemeine Attraktivität der USA als langfristiges Reiseziel seit der erneuten Präsidentschaft von Donald Trump deutlich abnimmt.

Während Sportfans für das Turnier einreisen, schreckt die politische Polarisierung klassische Urlauber ab. Die WM fungiert hierbei lediglich als temporäres Pflaster für einen ansonsten absteigenden Trend.

Afrika ist 2026 als Reiseziel beliebter als die USA

Und somit planen insgesamt sogar mehr Menschen, nach Afrika statt nach Nordamerika zu reisen. Hier allen voran: Südafrika. Aber auch, Marokko, Namibia und Safaris in Tansania und Co. werden zunehmend beliebter.

Geheimtipps statt Mainstream: Alternative Reiseziele im Kommen

Neben den offensichtlichen Trend-Reisezielen zeigen sich 2026 auch alternative Reiseziele. Diese werden zwar deutlich seltener genannt, aber auffallend konsistent. Genau darin liegt ihre Aussagekraft.

Es sind Ziele, zu denen unsere Reisecommunity bewusst ausweicht, wenn bekannte Destinationen zu voll, zu teuer oder zu vorhersehbar werden.

In Europa sticht vor allem Portugal heraus. Rund 7 Prozent der Befragten nennen das Land als Ziel. Der Fokus liegt aber klar abseits vom Trubel und eher auf Natur, den wilden Küsten und Ruhe.

Danach folgen skandinavische Regionen abseits der bekannten Routen und Slowenien als unterschätztes Mischziel aus Natur und Städten. Weitere Geheimtipps für 2026 sind die Azoren, Madeira und Nordspanien.

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Asien auch bei alternativen Reisezielen die Nummer 1

Auch bei Fernreisen verschieben sich die Vorlieben. Vietnam ist mit 4 Prozent die beliebteste Alternative zu Thailand und Japan. Sri Lanka folgt mit 3 Prozent. Nach den asiatischen Ländern folgt mit 2,5 Prozent Namibia.

Indonesien abseits von Bali sowie Peru und Chile bleiben mit 1,5 bis 2 Prozent klein, sind in den Köpfen unserer Community aber extrem stark emotional aufgeladen.

Die zentrale Erkenntnis für die Reisebranche: Trends entstehen 2026 nicht durch neue Hypes, sondern durch Verlagerung. Wenn beliebte Reiseziele an ihre Grenzen kommen, gewinnen ruhigere, untouristischere Alternativen an Bedeutung.

Algorithmus vs. echte Erfahrung: Warum die KI bei der Planung verliert

Grafik für den 22places Reise-Trendreport

Was für Reiseziele wichtig ist, gilt 2026 auch für die Reiseplanung: Es geht nicht um neue Tools, sondern um Verlässlichkeit.

In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz (KI) scheinbar alles übernimmt, liefert unser Report einen überraschenden Gegentrend: Wenn es um die wertvollsten Wochen des Jahres geht, vertrauen wir Menschen, nicht Algorithmen.

Reisen können offenbar nur echte Menschen mit echten Emotionen wirklich gut planen.

Fast drei Viertel aller Umfrageteilnehmer planen ihre Trips ausschließlich mit menschlichen Quellen. Dazu gehören professionelle Reiseblogs, persönliche Empfehlungen aus dem Freundeskreis, klassische Reiseführer oder kuratierte Inhalte auf Social Media.

Weitere 20 Prozent kombinieren zwar KI und menschliche Expertise, verlassen sich dabei aber primär auf Menschen.

Zu unserer Überraschung sind diese komplett generationenübergreifend. Denn selbst bei den 18- bis 28-Jährigen planen fast 90 Prozent ihre Reisen überwiegend mit menschlichen Quellen. Nicht überraschend ist dagegen, dass die KI-Nutzung mit dem Alter leicht abnimmt.

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Nur 3 Prozent der Deutschen vertrauen bei der Reiseplanung allein auf KI

Damit widerlegt unser Trendreport klar die verbreitete Annahme, dass die Gen Z Reisen nur noch mit ChatGPT und Co. plant.

Nur knapp 3 Prozent der gesamten Community vertrauen ausschließlich KI-Tools. KI spielt damit 2026 zwar eine Rolle, aber nur eine kleine.

In den Antworten unserer Community sehen wir: Sie nutzen die KI, um Zeit zu sparen. Aber auch um Informationen zu strukturieren oder erste Ideen zu sammeln. Sobald es konkret wird, vertrauen die meisten lieber auf echte Erfahrungen von Menschen.

„Ich nutze KI ganz am Anfang der Reiseplanung und verifiziere die Vorschläge dann durch Reiseblogs und Co. Dann passe ich meine eigene Planung entsprechend der Empfehlung der Reiseblogger an. KI vertraue ich da weniger.“ Aussagen wie diese wurden mehrmals in den Freitext-Antworten genannt.

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Die Skepsis bleibt hoch: „KI macht zu viele Fehler“ oder „Ich vertraue den Empfehlungen von jemandem, der wirklich vor Ort war, mehr“ sind häufige Rückmeldungen aus der Community. Viele sagen aber auch, dass sie KI für die Reiseplanung schlichtweg noch nie ausprobiert haben.

Diese Tendenz passt zu dem, was auch international beobachtet wird: Das renommierte US-amerikanische Luxus- und Lifestyle-Reisemagazin Condé Nast Traveler beschreibt 2026 eine Rückkehr zu „on-the-ground knowledge“. Also zu Empfehlungen von Menschen, die wirklich vor Ort waren und Details kennen, die Chatbots nicht zuverlässig liefern können.

Der Grund dafür ist eindeutig: 80 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen menschliche Experten, weil diese eigene, persönliche Reiseerfahrungen einbringen. Empfehlungen wirken glaubwürdiger, vertrauenswürdiger und lebensnäher als automatisierte Antworten.

Reiseplanung ist für unsere Reisecommunity oft eine seltene, teure und emotional bedeutsame Entscheidung.

Unsere zentrale Erkenntnis: KI hilft beim Suchen. Menschen helfen beim Entscheiden.

Erleben statt Ausruhen: Was im Urlaub 2026 wichtig ist

Statt nur am Strand zu liegen, wollen die Deutschen 2026 etwas erleben. Die Community sucht Reisen, die Erlebnisse, Abwechslung und eine klare Orientierung bieten.

Am beliebtesten sind 2026 ganz klar Städtereisen. Für fast drei Viertel gehören Städtetrips zu den absoluten Lieblingsreisearten. Sie verbinden eben genau das, was viele suchen: Kultur, gutes Essen, neue Impulse und eine hohe Erlebnisdichte. Auch bei wenig Zeit.

Dahinter folgen Abenteuer- und Aktivurlaube, Roadtrips und Naturreisen. Erleben und neue Erfahrungen sind wichtiger als reines Nichtstun.

Der klassische Strandurlaub bleibt relevant, ist aber selten das alleinige Ziel. Vielmehr wird er mit Städten, Natur oder Aktivitäten kombiniert.

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„Hybrid-Reisen“ sind ein klarer Trend 2026

Wir sehen einen klaren Trend für die Zukunft: „Hybrid-Reisen“. Der perfekte Urlaub 2026 ist kein „Entweder-oder“. Sondern ein Mix aus Stadt und Natur, Erlebnis und Erholung, Rundreise und festen Standorten. Reine Reiseformen werden in der Umfrage selten genannt.

Ein guter Urlaub lebt von Abwechslung: „Eine Mischung. Nur Strand ist zu langweilig. Urlaub muss abwechslungsreich sein“ ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Freitext-Antworten.

Kreuzfahrten sind kein Massenphänomen – aber eine feste Nische

Spannend ist hier auch ein anderer Blick auf die offenen Antworten: Denn mehr als 4 Prozent der Community machen auch gerne mal eine Kreuzfahrt. Für uns eine logische Ergänzung im Reisemix. Ideal für alle, die viel sehen wollen, ohne ständig neu planen zu müssen.

Kreuzfahrten sind definitiv im Kommen und stehen exemplarisch für ein zentrales Bedürfnis 2026: Abwechslung, Komfort und Planbarkeit in einem.

Auffällig ist dagegen, was keine große Rolle mehr spielt: Reines Backpacking und klassische Low-Budget-Reisen verlieren an Bedeutung. Auch in der Altersgruppe der 20-Jährigen macht nur noch rund jeder Vierte einen Backpacking-Trip.

Der Trend bei der Art des Reisens ist damit für uns klar erkennbar: Freiheit ja, aber bitte mit Komfort, Struktur und Verlässlichkeit.

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Vertrauenssache: Woher wir unsere Reiseideen bekommen

Doch was erwarten wir 2026 von diesen Reisen? Warum wollen wir genau in diese Länder reisen und diese Arten von Reisen machen?

Bevor es um konkrete Motive und Erwartungen geht, haben wir uns gefragt, wie Reiseideen überhaupt entstehen.

Unsere Umfrage zeigt: Inspiration kommt selten aus schnellen Impulsen. Für 80 Prozent kommen sie aus Reiseblogs und redaktionellen Inhalten. Für mehr als die Hälfte auch von Empfehlungen von Freunden und Familie.

Jeder Dritte lässt sich auch von Instagram-Posts inspirieren. Bei der Generation Z ist es sogar die wichtigste Quelle überhaupt. Soziale Medien werden zukünftig also immer eine größere Rolle bei der Reiseinspiration spielen.

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Kultur und Klima: Wonach wir unsere Ziele aussuchen

Warum wählen wir Land A statt Land B? Das Hauptmotiv für die klare Mehrheit ist der Wunsch nach neuen Erfahrungen. Wir reisen, um unseren Horizont zu erweitern.

Im Fokus für zwei Drittel der Befragten stehen dabei kulturelle Erlebnisse. Das klassische Sightseeing ist damit immer noch sehr wichtig. Für etwas mehr als die Hälfte ist auch Erholung wichtig, aber eben nicht der ausschlaggebende Faktor.

Mit 44 Prozent spielen auch Erlebnisse in der Natur eine zentrale Rolle bei der Reiseentscheidung. Oft als Ergänzung und Ausgleich zum Sightseeing. Spannend: Nur jeder Dritte will so richtig aktiv im Urlaub sein.

Diese Erwartungen bleiben nicht abstrakt. Sie spiegeln sich direkt in den Kriterien wider, nach denen Reisende ihre Ziele auswählen.

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Gutes Wetter bleibt der wichtigste Faktor bei der Reisezielwahl

Ein riesiges Thema für 2026 ist das Klima. Das Wetter ist für 56 Prozent eines der wichtigsten Kriterien bei der Zielwahl. Der zweitwichtigste Faktor ist ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten und Naturerlebnissen.

Fast jede zweite Person hat aber auch den Punkt „Sehnsuchtsfaktor“ ausgewählt. Das bestätigt, wie emotional aufgeladen das Thema Reisen für die Menschen 2026 ist. Reisen ist keine reine Erholung mehr. Mit Reisen werden Sehnsüchte erfüllt.

Aspekte wie Sicherheit und gute Erreichbarkeit werden von der Community mittlerweile als Grundvoraussetzung angesehen. Sie sind keine „Nice-to-haves“, sondern die Basis, ohne die ein Ziel gar nicht erst in Betracht gezogen wird.

Natürlich ist auch Geld ein wichtiger Punkt unserer Reisecommunity. Für fast die Hälfte ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Vor allem für Reisende in ihren 20ern und ab 70 Jahren.

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Qualität hat Priorität: So viel Geld geben wir 2026 für Reisen aus

Beim Thema Geld gibt der 22places Trendreport ein klares Signal an die Reisebranche: Wer verreist, will Qualität und ist bereit, dafür zu zahlen. Reisen ist für unsere Community ein bewusstes Investment in die eigene Lebensqualität.

Für einen kurzen Trip von zwei bis drei Nächten investieren neun von zehn Personen mindestens 250 Euro pro Kopf. Jede dritte Person gibt sogar 500 Euro oder mehr aus.

Das zeigt: Bei wenig Zeit ist die Zahlungsbereitschaft für eine Unterkunft in Top-Lage, gutes Essen und besondere Erlebnisse extrem hoch. Wer nur 48 Stunden hat, will keine Zeit in schlechten Hotels oder mit langen U-Bahnfahrten verschwenden.

Besonders klar wird das Bild, wenn wir Anzahl und Budget zusammen betrachten. Die Mehrzahl der Befragten plant drei bis vier Kurztrips pro Jahr und gibt dafür 250 bis 500 Euro pro Trip aus. Hochgerechnet ergibt das 750 bis 2.000 Euro Jahresbudget. Allein für Kurztrips.

Entscheidend ist: Diese Ausgaben kommen zusätzlich zum Haupturlaub. Wir sehen einen ganz klaren Trend: Kurztrips ersetzen die lange Reise nicht, sie ergänzen sie. Und bekommen dafür ein eigenes, hohes Budget.

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Bei den längeren Reisen ab einer Woche planen mehr als 70 Prozent der Befragten ein Budget von mindestens 1.000 Euro pro Person ein. Jeder Sechste kalkuliert sogar mit 2.000 Euro oder mehr.

Besonders wichtig: Dieses Budget ist bei den meisten nicht nur einmal, sondern für je zwei große Reisen pro Jahr eingeplant. Sie geben also mindestens 2.000 Euro für die großen Reisen ab einer Woche aus. Und wer kennt es nicht: Oft gönnt man sich im Urlaub etwas und gibt am Ende doch mehr als geplant aus.

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Paarzeit: Mit wem wir 2026 die Welt entdecken

Reisen ist 2026 vor allem eines: gemeinsame Zeit. 63 Prozent der Kurzreisen werden mit dem Partner oder der Partnerin geplant, jeweils rund 40 Prozent mit Familie oder Freunden.

Bei längeren Reisen verschiebt sich die Dynamik etwas. Je länger die Reise dauert und je höher die Kosten sind, desto enger wird der Kreis der Mitreisenden.

Beim großen Urlaub bleibt der Partner für 62 Prozent der zentrale Anker. Familienurlaube bleiben mit 40 Prozent konstant. Der Anteil von Reisen mit Freunden sinkt allerdings auf 23 Prozent ab.

Die möglichen Gründe sind der hohe Abstimmungsbedarf und das Konfliktpotenzial bei komplexen Reiseplänen.

Die „große Reise“ macht man 2026 mit den wichtigsten Menschen im Leben. Alleinreisen sind mit 12 Prozent zwar ein stabiler Trend, bleiben aber ein Nischenphänomen.

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Reisen mit Kindern: Warum Familien den Reisemarkt verändern

Ein Viertel unserer Community reist mit Kindern. Und dass Kinder kein Hindernis beim Reisen sind, zeigen unsere Ergebnisse deutlich.

Für 94 Prozent der Familien ist das Reisen weiterhin wichtig und wird auch fest im Jahr eingeplant. Dabei planen 69 Prozent, 2026 etwa gleich viel wie 2025 zu verreisen, weitere 22 Prozent sogar mehr.

Eines der interessantesten Ergebnisse: Familien nutzen KI bei der Reiseplanung etwas häufiger als andere Zielgruppen. Bei genauer Betrachtung ergibt das Sinn.

Familien brauchen nicht weniger Hilfe und Tipps von echten Menschen, sondern müssen erst einmal effizienter in der Vorbereitung sein. 17 Prozent sagen deutlich: KI spart Zeit und Aufwand.

Wenn es um die konkrete Planung geht, verlassen sich 87 Prozent weiterhin primär auf menschliche Quellen. Sie sagen auch, dass Menschen einfach mehr echte Erfahrungen haben.

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Fast jede zweite Familie plant 2 große Reisen

Auch bei den Familien geht der Trend zu zwei großen Reisen im Jahr. 43 Prozent planen das zumindest für 2026. Nur noch jede sechste Familie macht noch den klassischen Einmal-Jahresurlaub. Spannend: Mehr als jede dritte Familie will sogar mehr als 3 große Reisen machen.

Dafür weichen ein paar Kurztrips. 42 Prozent planen 1 bis 2 feste, kurze Auszeiten im Jahr ein. 38 Prozent 3 bis 4 Kurztrips. Damit verschiebt sich das Verhältnis gegenüber Alleinreisenden ein wenig.

Trotz weniger Kurztrips gehören Familien zu den wichtigsten Zielgruppen für hochwertige Reiseangebote. Denn unsere Ergebnisse zeigen: Das Reisebudget (pro Kopf) ändert sich mit Kindern kaum.

Für einen längeren Urlaub ab einer Woche gibt mehr als die Hälfte der Familien etwa 1.000 bis 2.000 Euro pro Person aus. Damit sind Familien bereit, mehr Geld für den großen Urlaub auszugeben.

Wie auch schon bei der Anzahl der Kurztrips machen immerhin 17 Prozent der Familien Abstriche beim Budget für einen Kurztrip. Sie versuchen, unter 250 Euro pro Person auszugeben.

Aber auch hier: 57 Prozent der Reisenden sind auch noch mit Kindern bereit, bis zu 500 Euro pro Person für eine kleine Auszeit vom Alltag auszugeben.

Der klare Trend: Familien suchen keine billigen Lösungen, sondern solche, die den Familienalltag entlasten und wertvolle gemeinsame Momente garantieren.

Das spiegelt sich auch in den Zielen wider. Nicht alle Reisenden schränken sich mit Kindern bei den Reisezielen ein. Es darf weiterhin etwas erlebt werden. Für 70 Prozent sind neue Erfahrungen der wichtigste Grund, warum sie reisen. Knapp zwei Drittel der Familien bleibt aber auch Erholung wichtig.

Italien ist 2026 das beliebteste Urlaubsziel für Familien

Spannend: Obwohl nur 12 Prozent sagen, dass ihnen die Nähe zum Heimatort wichtig ist, sind die top 5 Reiseziele für den großen Urlaub super gut erreichbar – auch mit dem Auto.

Das beliebteste Reiseziel für Familien ist 2026 Italien. 38 Prozent planen dieses Jahr, dort ihren großen Urlaub zu verbringen. Die meistgenannten Regionen sind Südtirol, die Toskana, der Gardasee, Sardinien und Sizilien.

Knapp jede dritte Familie will 2026 in Deutschland bleiben. Danach folgen weitere europäische Länder: Österreich, Spanien und Frankreich. Nur ein Fernreiseziel schafft es in die top 10: die USA. Die im Gesamten ja die großen Verlierer sind.

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Deutschland bleibt dafür das top Ziel bei Kurztripps. Jede zweite Familie plant, für mindestens einen Trip im Heimatland zu bleiben. Hamburg und Berlin bleiben da die beliebtesten Ziele für einen Städtetrip, die Ostsee ist die dominierende Region.

Etwa jede 6. Familie plant aber auch einen Kurztrip nach Wien, Paris oder London. Das sind die meistgenannten Städte außerhalb von Deutschland.

Bei der Zielwahl geht es weniger um Abenteuer, sondern darum, dass alles gut funktioniert. Planung wird für Familien wichtiger und verlässliche Informationsquellen und echte Tipps werden zum entscheidenden Faktor.

Unser Fazit: Mit Kindern reist die 22places-Community nicht weniger. Familien sind nur weniger spontan und entscheiden sich bewusster.

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Wenn alles möglich wäre: Die Sehnsuchtsorte 2026

Was passiert, wenn Zeit und Geld keine Rolle mehr spielen? In unserer Umfrage haben wir die 22places-Community nach ihrem ultimativen Wunschziel gefragt. Und die Antworten zeigen: Traumziele sind 2026 zwar Orte, aber vor allem auch Gefühle, die diese Orte vermitteln sollen.

Beim Sehnsuchtsort geht es nicht um luxuriöse Hotels oder überteuerte Cocktails an einem palmenübersäten Strand. Die Deutschen sehnen sich nach Ruhe und Reisezielen mit tiefer Bedeutung.

Und so wird das Ranking der Sehnsuchtsorte von Ländern angeführt, die für einzigartige Landschaften und das Gefühl von grenzenloser Freiheit stehen. Und das sind schon lange nicht mehr die USA.

Sondern Neuseeland. Das Land ist mit mehr als 8 Prozent der unangefochtene Sehnsuchts-Spitzenreiter. Bei dem Warum ist sich die Community einig: „die faszinierende Natur“, „die Vielfalt des Landes“ und „das Gefühl, am anderen Ende der Welt zu sein“, nennen so gut wie alle als Hauptgründe.

Grafik für den 22places Reise-Trendreport

Überraschend dabei ist, dass viele, die Neuseeland als absoluten Sehnsuchtsort nennen, schon einmal da waren. Aber nicht genug von dem Land bekommen können.

Mit jeweils 6 Prozent teilen sich Japan und Australien den zweiten Platz der Sehnsuchtsorte der Deutschen. Japan erfüllt die Sehnsucht, in eine vollkommen andere Kultur einzutauchen. Mit Australien wird – wie schon seit Jahren – der Traum vom ultimativen Roadtrip verbunden.

Träume kennen kein Alter – aber eine Entwicklung

Ein spannendes Ergebnis unseres Reports: Die großen Reiseträume sind bei Jung und Alt ähnlich. Neuseeland ist in jeder Altersgruppe die Nummer eins.

Dennoch ändert sich die Motivation mit dem Alter. Während die Generation Z die Welt vor allem als „Möglichkeitsraum“ sieht, um den eigenen Horizont zu erweitern und Identität zu finden, suchen die Millennials und die Generation X in der Ferne eine „Gegenwelt“ zum dichten Alltag.

Im höheren Alter ab 61 Jahren wandelt sich die Sehnsucht schließlich in das Bedürfnis nach Vollendung. Es geht darum, lang aufgeschobene Herzenswünsche bewusst und mit viel Zeit zu erfüllen.

Frauen und Männer träumen anders

Interessant ist der Blick auf die Geschlechter: Frauen und Männer träumen oft von denselben Orten, beschreiben ihre Motivation aber unterschiedlich.

Frauen wählen eine emotionale Sprache. Für sie ist Reisen ein Zustand. Sie suchen Orte, die sie „magisch anziehen“ oder an denen sie „endlich durchatmen“ können.

Männer beschreiben das Reisen eher als Erlebnis oder Projekt. Hier fallen Begriffe wie „einmal im Leben“, „Herausforderung“ oder „einzigartige Entdeckung“.

Unsere wichtigste Erkenntnis aus tausenden Freitext-Antworten: Wenn alles möglich wäre, träumen die Menschen 2026 nicht von mehr, sondern von weniger und anders. Weniger Menschen, weniger Termine, weniger Lärm. Andere Kulturen, andere Sichtweisen und vor allem eins: ganz weit weg von Europa.

Reisen wird damit zur Sinnarbeit. Wir suchen die Rückverbindung zur Natur und zu uns selbst. Ein Traumziel ist 2026 der Ort, an dem wir uns nicht selbst verlieren, sondern wiederfinden.

Der 22places Reise-Trendreport im Fazit

Der 22places Reise-Trendreport 2026 macht deutlich: Trotz einer Welt im Dauerkrisen-Modus wollen die Menschen nicht aufs Reisen verzichten. Reisen und kleine Kurztrips sind für viele vermutlich wichtiger denn je.
Denn Reisen ist: eine Pause vom Alltag, ein emotionaler Anker, gemeinsame Zeit und Selbstverwirklichung.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Reisen ist krisenfest: Reisen ist für 95 % der Menschen kein Luxusgut mehr, sondern ein fester Bestandteil der persönlichen Lebensplanung. Trotz globaler Krisen und steigender Kosten bleibt der Drang, die Welt zu entdecken, ungebrochen.

Deutschland ist Kurztrip-Ziel 1: Kurzreisen sind wichtige Pausen vom stressigen Alltag. Der Trend geht zu einer Kurzreise pro Quartal. Deutschland bleibt das Ziel Nummer eins, wobei Hamburg und Berlin die beliebtesten Städteziele sind und die Küsten bei den Naturzielen dominieren.

Spanien und Thailand sind die beliebtesten Urlaubsziele: Zwei große Reisen pro Jahr sind für fast die Hälfte der Befragten zum Standard geworden, oft um im Winter bewusst der Kälte zu entfliehen. Während Spanien das beliebteste Ziel in Europa bleibt, ist Thailand das führende Fernreiseziel. Die USA sind aufgrund der politischen Polarisierung die größten Verlierer.

Alternative Reiseziele sind im Kommen: Trends entstehen 2026 nicht durch neue Hypes, sondern durch die Verlagerung zu ruhigeren, weniger touristischen Alternativen wie Portugal, Slowenien oder Vietnam. Diese Ziele gewinnen massiv an Bedeutung, sobald bekannte Destinationen als zu voll oder zu teuer empfunden werden.

Menschliche Erfahrung schlägt KI: Bei der Planung der wertvollsten Wochen des Jahres vertrauen Reisende Menschen, nicht Algorithmen. Fast drei Viertel nutzen ausschließlich menschliche Quellen wie Reiseblogs oder persönliche Empfehlungen. KI wird zwar zur Zeitersparnis und Strukturierung genutzt, für die finale Entscheidung zählen jedoch echte, verifizierbare Erfahrungen.

„Hybrid-Reisen“ sind der klare Trend: Der perfekte Urlaub ist ein Mix aus Stadt und Natur sowie Erlebnis und Erholung. Reines Nichtstun am Strand wird seltener, stattdessen suchen Reisende Abwechslung, Kultur und neue Impulse.

Reiseinspiration: Ideen entstehen selten aus schnellen Impulsen, sondern primär durch Reiseblogs und redaktionelle Inhalte (80 %) sowie Empfehlungen von Freunden. Soziale Medien spielen eine wachsende Rolle, insbesondere bei der Generation Z sind sie die wichtigste Quelle.

Klima und Kultur beeinflussen die Zielwahl: Das Hauptmotiv für Reisen ist der Wunsch nach neuen Erfahrungen und kulturellen Erlebnissen, um den eigenen Horizont zu erweitern. Das Wetter ist für 56 % das wichtigste Kriterium bei der Zielwahl, während Sicherheit und Erreichbarkeit mittlerweile als Grundvoraussetzung vorausgesetzt werden.

Geld wird für Qualität ausgegeben: Wer 2026 verreist, priorisiert Qualität vor Low-Budget und betrachtet den Urlaub als Investment in die eigene Lebensqualität. Die Zahlungsbereitschaft ist hoch: Für Kurztrips werden oft 250 bis 500 Euro investiert, während bei langen Reisen über 70 Prozent ein Budget von mindestens 1.000 Euro pro Person einplanen.

Reisen ist Paarzeit: Reisen ist 2026 vor allem gemeinsame Zeit mit dem Partner oder der Familie. Je länger und teurer die Reise, desto enger wird der Kreis der Mitreisenden. Reisen mit Freunden nehmen bei Langreisen ab, da der Abstimmungsbedarf und das Konfliktpotenzial bei komplexen Plänen vermutlich als zu hoch empfunden werden.

Familien als Zielgruppen für hochwertige Reiseangebote: Familien reisen nicht weniger, sondern planen intensiver, früher und greifen auf verlässliche Quellen zurück, um Risiken zu minimieren. Sie sind eine zentrale Zielgruppe für hochwertige Angebote, da sie bereit sind, für Entlastung im Familienalltag und funktionierende Abläufe ähnliche Beträge wie Reisende ohne Kinder zu zahlen.

Neuseeland ist Sehnsuchtsort Nummer 1: Wenn Geld keine Rolle spielt, träumen die Menschen nicht von Luxus, sondern von Ruhe, tiefer Bedeutung und der Rückverbindung zur Natur. Neuseeland ist der unangefochtene Sehnsuchtsort über alle Altersgruppen hinweg, da es das Gefühl von grenzenloser Freiheit und faszinierender Natur vermittelt.

Über die Umfrage

Der 22places Reise-Trendreport 2026 basiert auf einer eigenständigen, unabhängigen Erhebung, die im November und Dezember 2025 durchgeführt wurde.

Ziel der Umfrage war es, ein authentisches Bild der Reiseabsichten, Entscheidungsprozesse und Sehnsüchte der deutschsprachigen Reisecommunity für das Reisejahr 2026 zu zeichnen.

Methodik und Durchführung

Die Umfrage für den 22places Reise-Trendreport wurde von 22places konzipiert und über die reichweitenstarken eigenen Kanäle – primär via E-Mail-Newsletter und Instagram – veröffentlicht. Insgesamt haben 2.584 Personen an der Umfrage teilgenommen.

Um sowohl belastbare statistische Daten als auch tiefe emotionale Einblicke zu gewinnen, bestand der Fragebogen aus einem Mix aus:

  • Multiple-Choice-Fragen (teilweise mit Mehrfachauswahl) für klare Trends, Budgets, Motive und Co.
  • Freitext-Fragen, die es den Teilnehmenden ermöglichten, ihre Reiseziele, persönlichen Motive und Sehnsüchte ungefiltert zu beschreiben.

Wer hat teilgenommen?

Altersstruktur:

Das Alter der Teilnehmenden wurde in einer separaten Frage mit 5 vorgegebenen Altersgruppen abgefragt. So verteilen sich die Teilnehmenden in den Altersgruppen:

  • 18 bis 28 Jahre: 4 %
  • 29 bis 45 Jahre: 31,5 %
  • 46 bis 60 Jahre: 39,2 %
  • 61 bis 70 Jahre: 20 %
  • 71 Jahre und älter 5,2 %

Geschlecht:

  • Frauen: 78,1 %
  • Männer: 21,5 %
  • 0,4 % haben keine Angabe gemacht.

Herkunft:

  • Deutschland: 85,3 %
  • Österreich: 6,8 %
  • Schweiz: 5,5 %
  • Andere Länder: 2,3 %

Innerhalb Deutschlands stammen die meisten Teilnehmenden aus Nordrhein-Westfalen (22 %), Bayern (15,8 %) und Baden-Württemberg (14,1 %).

Reisen mit Kindern:

25,9 % der Befragten reisen aktuell mit Kindern. Das Alter der Kinder teilt sich wie folgt auf:

  • 0 bis 2 Jahre: 19,9 %
  • 3 bis 5 Jahre: 23,6 %
  • 6 bis 9 Jahre: 24,5 %
  • 10 bis 13 Jahre: 23,6 %
  • 14 bis 17 Jahre: 30,6 %
  • 18 Jahre und älter: 22 %

Wer ist 22places?

22places ist Deutschlands meistgelesener Online-Reiseguide. Wir unterstützen monatlich Millionen von Menschen bei der Planung ihrer wertvollsten Wochen des Jahres.

Unsere Leserinnen und Leser finden bei 22places ehrliche Reisetipps, um die Reiseplanung so einfach wie möglich zu machen. Dazu gehören:

Hilfreiche Reisetipps für über 75 Länder
Passende Hotelempfehlungen für jedes Budget
Konkrete Reiserouten
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für die nächste Städtereise

Die Gründer von 22places sind Jenny und Basti Ritter. Zu ihnen gehört ein Team, das ebenfalls leidenschaftlich reist.

Hier gibt es weitere Infos zu 22places

22places Team
Das 22places Team beim alljährlichen Teamtreffen auf Fuerteventura (© Esther Raudszus Photographie)

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