Kurz und knackig

  • Viele verschiedene Fotografen stellen dir hier ihre liebsten Fotospots im Ruhrgebiet vor und teilen ihre Fotos und ihr Wissen.
  • Entdecke Fotospots im westlichen Ruhrgebiet, zentral bei Essen und Bochum und Dortmund im Osten des Ruhrgebiets.
  • Erhalte hilfreiche Tipps zum Fotografieren im Ruhrgebiet.

Duisburg und Umgebung: Westliches Ruhrgebiet

Geleucht, Halde Rheinpreussen

Geleucht
Geleucht, Halde Rheinpreussen (©: EHL Foto)

Die Halde Rheinpreußen in Moers wurde auf eine Höhe von 74 Metern aufgeschüttet. An der Spitze thront ein 30 Meter hoher Turm in Form einer Grubenlampe.

Tipps zum Fotografieren

Tolle Aussicht und auch beim Sonnenuntergang ist die Location sehr sehenswert.

Anfahrt & Lage

Das Geleucht erreicht man am besten über die A42, Ausfahrten Duisburg-Baerl oder Moers-Nord, sowie die A40, Ausfahrt Moers-Ost.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Fotos und Infos von: Niklas Foto und 

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist Industriekultur vom Feinsten in einem ehemaligen Stahlwerk. Abends wird es durch tolle Lichtinstallationen beleuchtet. Für Fotofreunde der Langzeitbelichtung ein wirklicher Genuss. Besonders sehenswert ist zudem der begehbare Hochofen.

Es ist kaum möglich, bei nur einem Besuch alles Sehenswerte zu erfassen.

Anfahrt und Lage

Der Landschaftspark liegt im Duisburger Stadtteil Meiderich. Die Straßenbahnen 902 und 903 verkehren zur Station Landschaftspark Nord.

Innenhafen Duisburg

Innenhafen Duisburg
Innenhafen Duisburg (Foto: Niklas)

Der Duisburger Innenhafen ist ein Industriedenkmal und heute ein beliebtes Ausflugsziel. Auf seiner 89 Hektar große Fläche gibt es reichlich Szene-Gastronomie, Cocktail-Bars und Biergärten. Hier pulsiert das Leben zu Wasser als auch zu Land.

Wo, heute der Innenhafen liegt, floss vor vielen hundert Jahren der Rhein. Dieser bildete bis ins 5. Jahrhundert die Grenze zum römischen Reich.

Für Fotografen bietet sich hier unzählige Motive. Überreste der alten Industrie und preisgekrönte, moderne Architektur. Besonders schön ist der Innenhafen zur blauen Stunde und nachts.

Rheinpark Duisburg

Rheinpark Duisburg
Rheinpark Duisburg (Foto: Thomas)

Der Rheinpark in Duisburg ist ein ehemaliges Schwerindustrie-Areal, das derzeit in eine Wohn- und Freizeitfläche umgewandelt wird. Der RheinPark liegt im Südwesten der Duisburger City und erstreckt sich 1,4 km entlang des Rheinufers.

Die Symbiose von alter Industrieanlage und Neugestaltung bietet für Fotografen viele Motive.

Neben dem Skatepark und dem nachts beleuchtetem Wasserturm, gibt es für ruhige Fotografen auch Eidechsen zu finden, die Sich dort angesiedelt haben!

Tiger and Turtle – Magic Mountain

Tiger and Turtle
Tiger and Turtle (Foto: Niklas Foto)

Tiger and Turtle – Magic Mountain ist eine einer Achterbahn nachempfundene Landmarke auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg. Die Großskulptur hat misst 40 mal 40 Meter und ist bis zu 20 Meter hoch. Das Bauwerk ist begehbar. Tiger and Turtle wurde von Heike Mutter und Ulrich Genth entworfen und Ende 2011 eröffnet.

Nachts bietet „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ ein ungewöhnliches Seherlebnis. Die Skulptur erscheint als leuchtendes Lichtband am Himmel, welches mit 880 LED Module entlang des Geländers erstrahlt wird

Tipps zum Fotografieren

Die besten Fotos kann man am späten Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang, zur blauen Stunde und bei Einbruch der Dunkelheit machen. Das Objekt ist Abends beleuchtet und ermöglicht tolle Fotos mit Langzeitbelichtung auf dem Stativ.

Am späten Nachmittag, bzw. bei Sonnenuntergang sind stimmungsvolle Gegenlichtaufnahmen mit Blick auf eine benachbarte Industrieanlage möglich.

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Auch bei tagsüber warmem Wetter empfiehlt sich Abends ein Windbreaker, da auf der Halde meist leichter Wind angesagt ist. Ein stabiles Stativ sollte bei Aufnahmen in der Dämmerung und Dunkelheit dabei sein.

Von den Parkplätzen aus muss ein knapper Kilometer Fußweg mit mäßiger Steigung bewältigt werden. Das Objekt ist täglich 24h zugänglich. Bei Unwetter, Gewitter, Starkwind, Schnee und Eis muss „Tiger & Turtle“ aus Sicherheitsgründen allerdings geschlossen werden.

Anfahrt und Lage

Auf der A59 bis zur Ausfahrt 15 Duisburg-Großenbaum. Aus beiden Richtungen rechts abbiegen auf den Altenbrucher Damm. Nach ca. 1,2 km an der Ampel links abbiegen in die Düsseldorfer Landstraße. Nach ca. 700 m rechts halten auf die Mündelheimer Straße. Die dritte rechts (hinter dem linksseitig liegenden Friedhof) in die Kaiserswerther Straße. Nach 650 m links abbiegen in die Berzeliusstraße. Hier am Rand parken, die Landmarke liegt deutlich sichtbar links. Das Objekt ist im letzten Abschnitt ausgeschildert.

Mit der Straßenbahn-Linie 903 fährt man bis zur Haltestelle Tiger & Turtle.

GPS N51° 22’ 33’’ E06° 44’ 21’’

Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen
Gasometer Oberhausen (Foto: Kappi)

Das Gasometer in Oberhausen ist ein 115m hohes Industriedenkmal am Rhein-Herne-Kanal und Europas höchste Ausstellungshalle. Die Ausstellungen wechseln ca. halbjährlich. Mit einem Aufzug kann man bis auf das Dach des Gasometers fahren.

Auf dem Dach hat man einen tollen Weitblick über das Ruhrgebiet. Man sieht z.B. den Tetraeder oder die Skihalle in Bottrop.

Tipps zum Fotografieren

In der Ausstellung darf man weder mit Stativ noch mit Blitz fotografieren.

Anfahrt und Lage

Direkt am Gasometer ist ein Parkplatz. In unmittelbarer Nähe zum Gasometer befindet sich das „Centro“-Einkaufszentrum mit mehreren tausend kostenloses Parkplätzen.

Die Straßenbahnhaltestelle „Neue Mitte“ der Linie 112 befindet sich ebenfalls ganz in der Nähe.

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Alter Rangierbahnhof, Oberhausen

Rangierbahnhof
Alter Rangierbahnhof, Oberhausen (Foto: Jannis Kuper)

Der Rangierbahnhof in Oberhausen Osterfeld wird heute nicht mehr benutzt. Teilweise werden dort alte Züge und Waggons abgestellt und es sieht wie ein Eisenbahnfriedhof aus.

Anfahrt und Lage

Der Rangierbahnhof befindet sich in der Breilstraße 26 in 46117 Oberhausen.

Tetraeder Bottrop

Tetraeder Bottrop
Tetraeder Bottrop (Foto: Vanja Petrovic)

Der Tetraeder in Bottrop ist ein in Form einer dreiseitigen Pyramide erbauter Aussichtsturm. Die Seitenlänge des Tetraeders beträgt 60 Meter. Bei guten Wetter kann man mehrere Wahrzeichen des Ruhrgebiets erkennen.

Anfahrt und Lage

Der Tetraeder ist entweder zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es am Anfang von der Waldstrecke.

Genaue Adresse: Tetraeder, Beckstraße, 46238 Bottrop

Halde Mottbruch, Gladbeck

Halde Mottbruch
Halde Mottbruch (Foto: Miriam)

Die Halde Mottbruch ist eine an der Stadtgrenze Bottrop / Gladbeck gelegene Abraumhalde.

Sie bietet viel unberührte Natur, Wildblumen, ein langer, aber relativ flacher Aufstieg mit fantastischem Ausblick auf die Halden der Umgebung, den Tetraeder Bottrop und die umliegenden Industriegebiete und ganz oben eine grandiose schwarze Marslandschaft.

Anfahrt und Lage

Bottroper Strasse bis Kößheide, dort rechts abbiegen links liegt Halde Graf Moltke, rechts ein Feuchtbiotop und eine Pferdefarm, dahinter beginnt die Halde Mottbruch.

Essen, Bochum und Umgebung: Zentrales Ruhrgebiet

Zeche Zollverein

Die Zeche Zollverein war ein von 1847 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Zahlreiche Sonderveranstaltungen laden immer wieder ein, die Zeche Zollverein zu besuchen. Die Zeche gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Für Fotografen bietet das Gelände zahlreiche Fotomotive der Industriekultur und Architektur. Abends ist die Anlage schön beleuchtet.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zoom Erlebniswelt
Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen (Foto: DB Photographics)

Der Erlebniszoo in Gelsenkirchen trägt den Namen Zoom-Erlebniswelt und ist eine tolle Foto-Location. In drei verschiedenen Zonen ( Alaska, Afrika, Asien) besticht er durch die dort beheimatete Flora und Fauna.

Tipps zum Fotografieren

An Motiven fehlt es hier definitiv nicht, man sollte also viel , viel Zeit mitbringen. Wie überall in der Tierfotografie, bitte keinen Blitz verwenden.

Die Bilder dürfen unter Nennung des Zoos zu privaten und journalistischen Zwecken genutzt werden. Für andere kommerzielle Zwecke ist eine Genehmigung notwendig.

Halde Hoheward

Die Halde Hoheward liegt im Hertener Süden an der Stadtgrenze zu Recklinghausen und entstand aus Schüttungen einer ehemaligen Zeche. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über das Ruhrgebiet und das südliche Münsterland.

Der Haldenhöhepunkt ist der Astronomie gewidmet. Hier findet ihr das Horizontobservatorium mit zwei geschwungene Bögen. Der höchste Punkt an den Bögen liegt bei 152 Meter. Ein paar Meter unterhalb der oberen Ebene steht ein Obelisk.

Anfahrt und Lage

Anfahrt über die A43, Anschlussstelle Recklinghausen-Hochlarmark

Bergbaumuseum Bochum

Bergbaumuseum
Bergbaumuseum Bochum (Foto: Franky)

Das Bergbaumuseum in Bochum ist das größte Bergbaumuseum der Welt und vermittelt mit seinen umfangreichen Ausstellung einen guten Einblick in den weltweiten Bergbau. Neben der Ausstellung kann auch der originalgetreue Stollen und der Förderturm besichtigt werden.

Das Bergbaumuseum liegt zentral in der Bochumer Innenstadt.

Tipps zum Fotografieren

Der Förderturm alleine ist schon ein lohnenswertes Fotomotiv. Der Turm wird Abends beleuchtet und so kann man zur blauen Stunde tolle Fotos machen.

Neben dem fotogenen Besucherstollen lohnt sich bei schönem Wetter eine Fahrt auf den über 70 Meter hohen Förderturm. Von dort oben hat man einen Überblick auf das Bochumer Umland und wird überrascht sein, wie grün es doch hier ist.

Noch ein Tipp: Einmal im Jahr gibt es im Sommer die Nacht der Industriekultur. An diesem Abend wird unter Anderem das Bergbaumuseum in ein ganz besonderes Licht getaucht.

Dortmund und Umgebung: Östliches Ruhrgebiet

Zeche Zollern, Dortmund

Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten Dortmunds (Betrieb von 1899 bis 1955) und ein toller Ort der Industriekultur in NRW.

Wären da nicht die beiden Fördertürme, erinnerte die alte Schachtanlage eher an einen Adelssitz als an einen Ort, an dem Kohle zu Tage gefördert wurde. Rund um den grünen Ehrenhof erheben sich pompöse Backsteinfassaden mit Giebeln, Türmchen und reichlichen Verzierungen.

Das „Schloss der Arbeit“ war damals ein Vorzeigebergwerk: Die harte Bergbauarbeit sollte den Kumpeln durch modernste Maschinen und architektonische Schönheit so angenehm wie nur möglich gemacht werden.

Heute ist die Zeche Zollern ein Teil der „Route der Industriekultur“ und beherbergt einen von acht Standorten des LWL-Industriemuseums. Das Gelände inklusive Museum kann besichtigt werden. Zudem werden unterschiedlichste Führungen bei Tag oder Nacht, für Erwachsene und Kinder angeboten.

Tipps zum Fotografieren

Auf dem Zechengelände findet man sowohl tags als auch nachts wunderbare Fotomotive. Nachts werden die Gebäude und die beiden Fördertürme angestrahlt, so dass Fans der Langzeitfotografie voll auf ihre Kosten kommen.

Ein Muss ist ein Foto des Haupteingangs der Maschinenhalle mit seiner farbigen Verglasung. Lohnenswert ist auch der Aufstieg auf den 56 m hohen Förderturm, von dem aus sich immer wieder hervorragende Fotografiermöglichkeiten bieten.

Anfahrt und Lage

Die Zeche Zollern liegt im Nordwesten von Dortmund, im Stadtteil Bövinghausen, und ist am besten mit dem Auto zu erreichen.

Haltestelle Westfalenhallen, Dortmund

Das Interessante an der Stadtbahn-Haltestelle „Westfalenhallen“ in Dortmund ist ihre ausladende Überdachung aus einer Stahl-Glas-Konstruktion.

Wer sich für Architekturfotografie interessiert, findet an dieser Station zahlreiche, spannende Formen, die gute Fotomotive abgeben: Säulen, Geländer, Pylonen, Rolltreppen, Laternen, das Bodenmuster in der Eingangshalle und eben die opulente Dachkonstruktion.

Tipps zum Fotografieren

Fotografen können sich an dieser Station nach Herzenslust austoben. Es bieten sich zahlreiche Standorte zum Fotografieren an:

Man kann gut von unten vom Gleis die Rolltreppe hoch fotografieren, z.B. auch mit Langzeitbelichtung Verwischungen der Rolltreppenbenutzer herbeiführen.

Auf der mittleren Ebene gibt es eine „Brücke“ in der Mitte, von wo aus man die Rolltreppe abwärts zusammen mit der Dachkonstruktion ablichten kann. Achtung: Der Blick geht Richtung Süden, so dass die Sonne mittags/nachmittags blenden kann. Der Vormittag und der späte Nachmittag eignen sich besser.

Der Pylon in der Eingangshalle eignet sich als Bildmotiv.

Bei der Aufnahme von Außenfotos sollte man ruhig etwas großzügiger um die Station herum spazieren und nach interessanten Perspektiven Ausschau halten. Interessant ist zum Beispiel auch ein Standort an der B1, von wo aus man das Dach sowie weitere Glaskuppeln ablichten kann.

Auch abends bieten sich durch die Beleuchtung schöne Motive.

Man sollte sich im Vorfeld überlegen, ob man die Kulisse mit vielen Personen oder lieber menschenleer fotografieren möchte. Ein Blick auf den Messekalender und auf den Spielplan vom BvB ist hilfreich: Bei großen Messen und Heimspielen des BvB ist die Station tagsüber recht hoch frequentiert.

Phoenix-West, Dortmund

Phoenix-West ist ein altes Hochofenwerk in Dortmund, das mittlerweile mitsamt der anliegenden drei Schlackenhalden zu einem 115 ha großen Gewerbe- und Naherholungsgebiet umgestaltet wurde.

Das Kernstück des Phoenix-West Parks sind die alten Industrieanlagen, die als Industriedenkmäler stehen gelassen wurden: Teile des Hochofens, der Wasserturm, Phoenix-Halle, Gerüste und Fundamente von ehemaligen Kühltürmen sowie die alten Gasrohre.

Neben der ehemaligen Hochofenanlage ragt der große Hoesch-Gasometer empor. Das gesamte Gelände ist von Wanderwegen, mit Bäumen gesäumten Boulevards, ausladenden Freitreppen, gluckernden Wasserläufen und große Plätzen durchzogen.

Tolle Aussichtspunkte auf die Industrieruinen und Teile Dortmunds bieten die drei Schlackenhalden Hympendahl, Schallacker und Entenpoth.

Auch die Überreste des Hympendahl-Viadukts (1899), über den damals die Schlackenbahn fuhr, ist ein lohnenswertes Ziel im Phoenix-West Park.

So richtig fertig ist der Phoenix-West Park noch nicht.

Zwischen den „Sehenswürdigkeiten“ liegen durchaus noch einige Brachflächen.

Insgesamt bietet der Park jedoch nette Spazier- und Fotografiermöglichkeiten.

Der Phoenix-West Park ist über Wanderwege hervorragend an andere Parkanlagen in Dortmund angebunden.

Sowohl der Phoenix-See im Osten, der Rombergpark und der Dortmunder Zoo im Westen sowie der Westfalenpark in nördlicher Richtung können bequem zu Fuß erreicht werden.

Tipps zum Fotografieren

Der Park bietet unterschiedlichste Motive. Neben der alten Hochofenanlage und den drumherum liegenden Industrieanlagen gibt es ein Vielzahl von interessanten Perspektiven zu entdecken. Herum spazieren lohnt sich.

Die Industrieanlagen selbst sind abgesperrt, das Fotografieren ist leider nur durch die Bauzäune möglich. Mit einem Zoomobjektiv lassen sich dennoch ein paar nette Aufnahmen einfangen. Um die Hochofenanlage in der Totalen zu fotografieren, bieten sich die Plätze oder aber die Aussichtspunkten (Halden) als Fotografierstandorte an.

Phoenix-West ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht eine lohnenswerte Fotodestination. Abends wird der Hochofen rot beleuchtet, und Teile des Gasrohrs werden angestrahlt, anscheinend aber nur bei Einbruch der Dunkelheit und nicht die ganze Nacht hindurch.

Anfahrt und Lage

Der Phoenix-West Park liegt im Dortmunder Süden, unweit des Westfalenparks. Parkplätze gibt es auf dem gesamten Gelände entlang der Straßen.

ÖPNV:
Vom Dortmunder Hauptbahnhof mit der U41 oder der Regionalbahn bis Dortmund-Hörde (RE 57, RB 53, RB 59). Von dort aus erreicht man das Phoenix-Gelände in ca. 10 Minuten zu Fuß: Links halten auf der Hörder Bahnhofstraße, unter der Bahnbrücke hindurch, geradeaus über den Kreisverkehr hinweg in die Hochofenstraße. Man erreicht das Phoenix-Gelände aus östlicher Richtung.

Alternativ mit der U49 Richtung Hacheney bis zur Station Rombergpark fahren. Die Nortkirchenstraße nach rechts gehen und links in die Konrad-Adenauer-Allee einbiegen. Das Phoenix-Gelände wird aus westlicher Richtung angesteuert.

Schiffshebewerk Henrichenburg

Schiffshebewerk Henrichenburg
Schiffshebewerk Henrichenburg (Foto: Andreas)

Das Schiffshebewerk in Henrichenburg ist ein altes Schiffshebewerk, mit vielen original Schiffen der Binnenschiffahrt in Deutschland. Auch Dampfschiffe sind zu sehen im Oberwasser.

Tipps zum Fotografieren

Für alle diejenigen die sich für Industriekultur interessieren, ist das Schiffshebewerk eine interessante Foto-Location. Tagsüber wie Nachts hat dieser Ort seinen eigenen Reiz. Es gibt Exponate draußen am Hebewerk und drinnen im Museum zu bestaunen und zu fotografieren.

Anfahrt und Lage

Mit dem Auto leicht zu erreichen, Parkplätze sind vorhanden. GPS: 51°37’00.1″N 7°19’32.8″E

Marina Rünthe

Marina Rünthe
Marina Rünthe

Marina Rünthe ist ein kleiner Yachthafen in Bergkamen – Rünthe. Ursprünglich als Verladehafen für eine Zeche genutzt, ist er heute der größte Sportboothafen in Nordrhein-Westfalen und bietet viele Fotomotive.

Tipps zum Fotografieren

Vor allem Nachts kann man dort sehr schöne Bilder machen.

Anfahrt und Lage

Hafenweg 30, 59192 Bergkamen
GPS Daten: 51.653944, 7.638058

Schmetterlingshaus im Maximilianpark Hamm

Schmetterlingshaus
Schmetterlingshaus im Maximilianpark Hamm (Foto: Andreas)

Der Maximilianpark ist ein Freizeitpark in Hamm mit diversen Angeboten für die ganze Familie. Unter Anderem auch ein kleines aber feines Schmetterlingshaus.

Tipps zum Fotografieren

Stative sind erlaubt, Blitze zum Schutz der Tiere natürlich nicht.

Morgens vor dem Besucherstrom sind die Tiere noch am ruhigsten und auch auf den Pflanzen zu finden. Später sind die Schmetterlinge dann oft in irgendwelchen Ecken nah am Deckennetz und somit unmöglich, ansprechend zu fotografieren.

Um die Kamera vor Feuchtigkeit zu schützen, bis zur Akklimatisierung im Rucksack lassen oder in einer verschlossenen Plastiktüte (mit Zipper). Besser ist es auf die Tiere zu warten (an einer Blüte) als hinter Ihnen her zu laufen – das scheucht sie nur auf.

Anfahrt und Lage

Prüfe vor der Anreise die Öffnungszeiten, da das Schmetterlingshaus nicht das ganze Jahr über geöffnet ist.

Gläserner Elefant im Maximilianpark in Hamm

Elefant
Gläserner Elefant (Foto: Andy)

Das herausstechende Motiv im Maximilianpark ist aber der Gläserne Elefant – eine 40 Meter hohe Plastik, die an einen Elefanten erinnert und begehbar ist.

Beleuchtet wird der Elefant nur zu besonderen Anlässen, insbesondere zum sogenannten Herbstleuchten. Immer im Oktober werden für zwei bis drei Wochen am Abend alle Gebäude und Wege im Maximilianpark illuminiert, was für Fotografen natürlich eine perfekte Gelegenheit ist.

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna (Foto: Wiebke)

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna werden Lichtinstallationen in den unterirdischen Kühl- und Lagerräumen der ehemaligen Lindenbrauerei präsentiert. In einem Großteil der Räume ist eine ständige Ausstellung installiert.

Tipps zum Fotografieren

Fotografen können jeden ersten Sonntag im Monat, ohne Stativ, fotografieren. An diesen Terminen kann die Ausstellung ohne Führung besucht werden. An allen anderen Terminen finden Führungen statt, während dessen nicht fotografiert werden darf.

Anfahrt und Lage

Die ehemalige Lindenbrauerei liegt in der Fußgängerzone von Unna. Parken kann man in umliegenden Straßen, die Lindenbrauerei ist in Unna ausgeschildert. Für Navigationsgeräte sollte man die Massener Straße 31 eingeben.

Mit dem Zug ist Unna gut zu erreichen, vom Bahnhof aus geht man die Fußgängerzone hinauf bis zum alten Markt, hier geht man rechts die Fußgängerzone weiter hinauf und findet die Lindenbrauerei auf der rechten Seite.

In der Nähe befindet sich außerdem der Bahnhof Unna, der mit Regional- und S-Bahnen erreichbar ist.

Busbahnhof Unna

Busbahnhof Unna
Busbahnhof Unna (Foto: Matze)

Der Busbahnhof von Unna befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Er wurde 2009 komplett neugebaut und ist durch seine moderne, geschwungene Architektur ein interessantes Fotomotiv.

Vor allem nachts kann man mit Langzeitbelichtungen schöne Bilder machen.

Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle

Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle
Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle (Foto: Dirk)

Der Rangierbahnhof in Hagen-Vorhalle verfügt über unzählige Gleise. Von einer Brücke aus kann man den riesigen Güterbahnhof mit ständig wechselnden Motiven überblicken. Die überall herumhängenden Hochspannungsleitungen bereiten bei der Bearbeitung der Aufnahmen etwas mehr Freude.

Anfahrt und Lage

Auf der A1 die Abfahrt Hagen West nehmen, auf der Weststraße Richtung Westen fahren. Achtung die Weststraße biegt irgendwann rechts ab und man muss ihr bis zur Brücke folgen.

Vielen Dank an die Fotografen ausreisserin,BK Lichtbilder, DB Photographics, Franky, Niklas Foto, EHL Foto, Thomas, Kappi, Jannis Kuper Photography, Vanja Petrovic, Miriam, Andreas, Andy, Wiebke, Matze, Dirk, die ihre liebsten Fotospots im Ruhrgebiet hier mit uns geteilt haben.