Kurz und knackig
- Wir waren mit unseren Kindern auf Sardinien unterwegs und haben die Insel selbst als Familienreiseziel erlebt – von traumhaften Stränden bis zu spannenden Ausflügen.
- Sardinien ist ein tolles Reiseziel für Familien. Viele Strände sind flach und ruhig, dazu kommen jede Menge Natur, gutes Essen und familienfreundliche Aktivitäten.
- In unserem Guide bekommt ihre ganz persönliche Tipps und Empfehlungen für die besten Regionen, Unterkünfte, Restaurants und Sightseeing.
- Unsere Highlights: Die Oasi Biderosa, eine Bootstour zu den schönsten Buchten, das La-Maddalena-Archipel und die familienfreundlichen Strände rund um Orosei.
Lohnt sich Sardinien mit Kindern?
Ja, auf jeden Fall! Sardinien ist ein richtig tolles Reiseziel für Familien und eignet sich sogar schon für einen Urlaub mit Baby oder Kleinkind.
Die Insel erreicht ihr von Deutschland, Österreich oder der Schweiz in etwa zwei Stunden Flugzeit. Ihr seid also ruckzuck umgeben von traumhaften Strände, leckerem Essen und jeder Menge Abwechslung.
Viele Strände auf Sardinien fallen flach ins Meer ab und haben ruhiges, seichtes Wasser. Das ist natürlich besonders praktisch, wenn ihr mit kleinen Kindern oder Nichtschwimmern unterwegs seid.
Auch sonst ist Sardinien ziemlich unkompliziert. Es gibt viele familienfreundliche Unterkünfte und jede Menge Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen.
Unser Tipp: Versucht nicht, die ganze Insel in einem Urlaub zu erkunden. Sardinien ist größer, als ihr vielleicht denkt. Mit einer oder zwei Regionen seid ihr deutlich entspannter unterwegs.

Sardinien-Reise mit Kindern: Das müsst ihr wissen
Bevor ihr euren Familienurlaub auf Sardinien plant, gibt es ein paar Dinge, die ihr wissen solltet. Die wichtigsten Tipps haben wir euch hier kompakt zusammengestellt.
Ist Sardinien mit Kindern sicher?
Wir haben uns während unserer fast drei Wochen auf Sardinien durchgehend sicher gefühlt. Sogar sicherer als in vielen italienischen Großstädten.
Wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, solltet ihr bei der Wahl eures Parkplatzes trotzdem ein bisschen aufpassen. Wir haben von Einbrüchen in Wohnmobile gelesen, auch wenn das offenbar deutlich seltener vorkommt als auf dem italienischen Festland.
Die beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Sardinien mit Kinder ist Ende Mai, Juni und September. Dann ist es meist schon bzw. noch warm, aber nicht überlaufen. Den Hochsommer (vor allem rund um Ferragosto Mitte August) solltet ihr meiden, weil es dann sehr voll und teuer werden kann.
Wir haben 2026 einen recht kühlen Mai erwischt und das Meer war wirklich noch zu kalt zum Baden. Deshalb würden wir das nächste Mal je nach Ferienzeiten eher den Juni oder September wählen.
Gesundheit und medizinische Versorgung
Für einen Urlaub mit Kindern auf Sardinien müsst ihr euch medizinisch grundsätzlich keine großen Sorgen machen. In den größeren Orten gibt es Apotheken und Arztpraxen. Krankenhäuser findet ihr vor allem in den größeren Städten Olbia, Nuoro und Cagliari.
Sonne, Hitze und Mückenschutz
Das größte Gesundheitsthema auf Sardinien ist im Sommer weniger eine bestimmte Krankheit, sondern die Sonne und Hitze. An vielen Stränden gibt es kaum natürlichen Schatten. Sonnenschutz, Kopfbedeckung und eine Strandmuschel oder ein Sonnenschirm gehören deshalb unbedingt ins Gepäck.
In der Dämmerung können außerdem Mücken unterwegs sein. Packt also am besten einen Mückenschutz ein oder kauft ihn vor Ort.
Buggy oder Trage für Sardinien?
Einen Kinderwagen könnt ihr natürlich mitnehmen, besonders praktisch ist er auf Sardinien aber nicht immer. An Stränden und in Altstädten mit Kopfsteinpflaster, zum Beispiel in Orosei, kommt ihr mit einem Buggy schnell an eure Grenzen.
Für kleinere Kinder ist eine Trage oder Kraxe deshalb oft die bessere Wahl, vor allem wenn ihr durch Wälder wandert oder von einem Strand zum nächsten laufen möchtet.
Wir selbst haben allerdings fast alle Ausflugsziele direkt mit dem Auto angefahren und brauchten deshalb weder Buggy noch Trage besonders häufig.
Urlaub mit Kindern auf Sardinien: Was kostet es?
Sardinien ist kein besonders günstiges Reiseziel, vor allem in der Hauptsaison und im beliebten Norden rund um die Costa Smeralda. Rund um Orosei an der Ostküste haben wir die Preise dagegen als vergleichsweise moderat erlebt. Wenn ihr bei Unterkunft und Mietwagen etwas auf den Preis achtet, könnt ihr euren Familienurlaub auf Sardinien trotzdem gut planen.
Mit diesen Preisen könnt ihr ungefähr rechnen:
Unterkunft (pro Nacht für 2 Erwachsene + 2 Kinder)
- Gut & günstig: ca. 100-150 € (einfache Ferienwohnungen, Agriturismo, kleinere Hotels)
- Besser: 150-250 € (schöne Ferienwohnungen, familienfreundliche Hotels)
- Luxuriös: ab 250 € (Resorts, Hotels mit Pool oder Unterkünfte in beliebten Lagen)
Gerade im Norden Sardiniens können die Preise deutlich höher liegen. Familienhotels auf der Insel kosten aktuell im Schnitt rund 190 € pro Nacht, wobei einfache Unterkünfte deutlich günstiger und hochwertige Resorts wesentlich teurer sein können.
Essen (pro Person)
- Selbstverpflegung: ca. 8-15 €
- Pizza, Pasta & einfache Restaurants: ca. 10-20 €
- Schöne Restaurants: ca. 20-40 €
- Gehobene Restaurants: ab 40 €
Fortbewegung
- Mietwagen: ca. 55-75 € pro Tag
- Benzin: ca. 1,70-2 € pro Liter
- Fähre mit Auto: je nach Strecke, Saison und Buchungszeitpunkt etwa 150-250 € für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern
Ein Mietwagen ist für einen Familienurlaub auf Sardinien aus unserer Sicht die beste Wahl. Aktuelle Mietwagenangebote starten bei etwa 55 € pro Tag, können in der Hauptsaison aber teurer werden.
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Ausflüge & Aktivitäten (pro Person)
- Strände: meist kostenlos
- Museen und kleinere Sehenswürdigkeiten: ca. 5-15 €
- Bootstouren: ca. 40-80 €
- Größere Ausflüge und Attraktionen: ca. 15-30 €
Die geschätzten Gesamtkosten pro Tag für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern liegen auf Sardinien also bei etwa 200 bis 400 Euro, je nachdem, wie viel Komfort ihr euch gönnt, wo ihr übernachtet und wie viele Ausflüge ihr unternehmt.
Wo auf Sardinien mit Kindern übernachten?
Sardinien ist groß. Deshalb lohnt es sich, für euren Familienurlaub eine oder zwei Regionen auszuwählen. Je nachdem, was euch wichtig ist, sind diese Gegenden besonders interessant:
- Norden: Palau, La Maddalena & Costa Smeralda – türkisblaues Wasser, tolle Buchten und mit der Costa Smeralda auch eine ziemlich teure Ecke Sardiniens.
- Nordosten: San Teodoro & Golfo Aranci – besonders flache und seichte Strände, deshalb super für Familien mit kleinen Kindern.
- Osten: Orosei, Cala Gonone & Ogliastra – traumhafte Strände, Natur und spektakuläre Buchten. Hier waren wir selbst am längsten.
- Süden & Südwesten: Cagliari, Pula & Chia – perfekt, wenn ihr Strandurlaub mit Stadt, Kultur und Natur verbinden möchtet.
- Südosten: Villasimius & Costa Rei mit langen, flach abfallenden Sandstränden – ideal für kleine Kinder.
Top-Familienunterkünfte auf Sardinien
Wir haben für euch ein paar familienfreundliche Unterkünfte auf Sardinien zusammengestellt, die sich als Ausgangspunkt für euren Sardinien-Urlaub mit Kindern besonders gut eignen.
Norden
Nordosten
Osten
Süden und Südosten
Zu tollen Familienhotels weltweit
Wie bereist man Sardinien mit Kindern am besten?
Für einen Familienurlaub auf Sardinien empfehlen wir euch ganz klar einen Mietwagen. Die Insel ist größer, als man zunächst denkt, und mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi kommt ihr als Familie nicht besonders gut von Strand zu Strand.
Mit dem Auto seid ihr flexibel, könnt spontan an einer schönen Bucht anhalten und habt Badezeug, Snacks und alles, was ihr mit Kindern braucht, immer dabei. Den Mietwagen solltet ihr am besten schon vor der Reise buchen.
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Versucht außerdem nicht, die komplette Insel in einem Urlaub abzufahren. Wir hatten jeweils eine feste Basis und waren eine Woche rund um Orosei an der Ostküste und eine Woche im Norden bei Palau. Von dort aus haben wir Strände und Ausflugsziele als Tagestouren erkundet. Für uns hat das mit Kindern richtig gut funktioniert.
Anreise nach Sardinien mit Kindern
Für die Anreise nach Sardinien habt ihr zwei Möglichkeiten: Flugzeug oder Fähre mit Auto. Welche Variante besser ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Gepäck ihr dabeihabt und ob ihr auf Sardinien einen eigenen Wagen benötigt.
Mit dem Flugzeug nach Sardinien
Mit dem Flugzeug seid ihr natürlich am schnellsten auf der Insel. Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz dauert der Flug, wie oben schonmal gesagt, ungefähr zwei Stunden.
Je nachdem, wo ihr euren Familienurlaub auf Sardinien verbringen möchtet, könnt ihr nach Olbia im Nordosten oder Cagliari im Süden fliegen. Einen Mietwagen braucht ihr vor Ort dann allerdings meist trotzdem.
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Mit Fähre und Auto nach Sardinien
Die Fähre ist besonders praktisch, wenn ihr mit viel Gepäck und eurem eigenen Auto oder einem Mietwagen reist. Welcher Abfahrtshafen am besten passt, hängt davon ab, wo ihr in Europa startet und welche Region auf Sardinien euer Ziel ist.
- Genua: Die Anfahrt ist vor allem aus der Schweiz und Österreich vergleichsweise praktisch. Die Überfahrt dauert mit 10 bis 12 Stunden allerdings am längsten.
- Livorno: Die Überfahrt nach Olbia dauert mit der Nachtfähre etwa 7 bis 9 Stunden. Wir haben diese Route selbst genommen. Unsere Fähre fuhr abends um 22 Uhr los und kam morgens um 7 Uhr in Olbia an.
- Civitavecchia bei Rom: Die Überfahrt nach Olbia ist mit etwa 5,5 bis 8 Stunden am kürzesten. Dafür ist die Anfahrt zum Hafen am weitesten. Die Route eignet sich besonders, wenn ihr in den Süden Sardiniens möchtet.
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Unser Tipp für Fährfahrt mit Kindern
Wenn ihr euch für die Fähre entscheidet, würden wir euch unbedingt die Nachtfähre mit eigener Kabine empfehlen. Die Kinder können schlafen, ihr verliert keinen Urlaubstag und kommt am nächsten Morgen ausgeschlafen auf Sardinien an.
Wir hatten auf der Fähre eine eigene Kabine, haben abends noch gegessen und die Kids konnten sich auf dem Indoor-Spielplatz austoben.
Die schönsten Aktivitäten und Ausflüge mit Kindern auf Sardinien
Sardinien ist viel mehr als nur Strandurlaub. Ob Natur, Tiere, Höhlen, kleine Abenteuer oder ein bisschen Kultur – auch abseits der schönsten Strände gibt es für Familien jede Menge zu entdecken.
Oasi Biderosa
- Perfekt für: Kinder jeden Alters
- Wie viel Zeit einplanen: Halber bis ganzer Tag
- Kosten: ca. 1-2 € Eintritt pro Person plus ca. 15 € für das Auto
Was müsst ihr wissen? Das Naturschutzgebiet könnt ihr mit dem Auto abfahren. Unterwegs haltet ihr an einem Weiher, beobachtet Vögel und fahrt einen oder mehrere der 5 ausgewiesenen Strände ab. Wichtig: Es gibt so gut wie keine Beschattung an den Stränden. Nehmt deshalb Sonnenschutz, einen Schirm oder eine Strandmuschel mit. Zudem gibt es keine Verpflegung vor Ort.
Warum lohnt es sich? Euch erwartet seichtes, ruhiges Wasser und feiner Sand an den Stränden. Also ideal, damit die Kleinsten sicher planschen können. Zudem gibt es eine Menge zu entdecken im Parkinneren und der Schatten der Pinien innerhalb vom Park macht auch heiße Tage angenehm.
Extra Tipp: Weitere flache, familienfreundliche Strände gibt es direkt in der Nähe – zum Beispiel Spiaggia di Martzellinu und Bèrchida. Letzterer ist bekannt für die freilaufenden Kühe und Flamingos, die dort je nach Saison zu sehen sind. Ein Highlight für Kids!
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Bootstour auf Sardinien mit Kindern

- Perfekt für: Kinder ab ca. 5 Jahre (mit Schwimmweste)
- Wie viel Zeit einplanen: Ganzer Tag
- Kosten: Geführt ab 60 € p.P. oder eigenes Boot ca. 150€ plus Sprit
Was müsst ihr wissen? Ab Marina di Orosei oder Cala Gonone könnt ihr geführte Bootstour buchen oder ein eigenes führerscheinfreies Schlauchboot mieten. Ein eigenes Boot mieten ist super einfach und unkompliziert. Das ganze empfehlen wir allerdings nur bei gutem Wetter und ruhiger See. Unbedingt Sonnenschutz, Schnorchelmasken und Jäckchen für den Fahrtwind einpacken. Informiert euch vorher über die Route und welche Buchten derzeit befahrbar sind.
Warum lohnt es sich? Vom Boot aus erreicht ihr Buchten, zu denen man zu Fuß – vor allem mit Kindern – kaum oder garnicht kommt. Für die Kids ist die Fahrt selbst schon das Abenteuer, dazu gibt es Schnorcheln im klaren Wasser und Höhlen zum Staunen.
Extra Tipp: Am besten die frühste Tour am Tag nehmen bzw. ganz früh starten, dann sind die Buchten noch nicht so voll. Und wenn möglich, plant ihr den Ausflug unter der Woche und nicht am Wochenende.
Bootsfahrt ab Cala Gonone buchen
Parco Museo S'abba Frisca
- Perfekt für: Kinder ab 3 Jahre
- Wie viel Zeit einplanen: 1-2 Stunden
- Kosten: ca. 13€ p.P. (Erwachsene); Ticket vor Ort kaufen
Was müsst ihr wissen? Das Parco Museo S’abba Frisca ist ein wunderschönes Freilichtmuseum bei Dorgali mit großem Garten, Teichen, Wasserfällen und einer Menge Tieren. Innerhalb einer ca. 45-minütigen, geführten Tour erfahrt ihr ganz viel über das traditionelle sardische Landleben. Außerdem gibt es viel Platz zum Toben und Spielen.
Warum lohnt es sich? Euch erwartet eine tolle Kombination aus Natur, Tieren und Kultur, ohne dass es für Kinder anstrengend oder langweilig wird. Eine echt gute Alternative zum Strandtag.
Extra Tipp: Das Freilichtmuseum lässt sich super mit der nahegelegenen Tropfsteinhöhle Grotta di Ispinigoli kombinieren. Dort könnt ihr und eure Kids den höchsten Stalagmiten Europas bestaunen.
Acquario di Cala Gonone
- Perfekt für: Kinder jeden Alters
- Wie viel Zeit einplanen: 1-2 Stunden
- Kosten: 14€ p.P. (Erwachsene)
Was müsst ihr wissen? Das Acquario di Cala Gonone ist ein kleines, aber schönes Aquarium direkt im Ort Cala Gonone mit Mittelmeerbewohnern. Der Besuch ist eine tolle Beschäftigung für einen bewölkten oder besonders heißen Nachmittag.
Warum lohnt es sich? Gerade wenn ihr eine kurze, regentagtaugliche Familienaktivität sucht, ist das Aquarium perfekt. Es lässt sich aber auch super mit einem Strandtag oder Besuch vom Ort Gala Ganone kombinieren.
Extra Tipp: Nehmt auf dem Rückweg unbedingt die Route über die Pizzeria Chiosco Monte Longu mit atemberaubender Sicht über das Meer und die Berge. Die Kids werden die Pizza und die dort lebenden Katzen lieben.
Tickets für das Acquario di Cala Gonone buchen
Orgosolo
- Perfekt für: Kinder ab ca. 4 Jahre
- Wie viel Zeit einplanen: 1-2 Stunden
- Kosten: Kostenlos
Was müsst ihr wissen? Orgosolo ist ein kleines Bergdorf im Landesinneren, bekannt für über 150 Murales (Wandmalereien) an den Häuserwänden. Ein kleiner Spaziergang durch die Gassen reicht, um viele davon zu sehen. Dickes Plus: Vor allem an heißen Tagen ist es hier oben ein wenig kühler.
Warum lohnt es sich? Für die Kids ist das Dorf wie ein Bilderbuch zum Durchlaufen. An jeder Ecke ein neues Bild. Super cool!
Extra Tipp: Schaut unbedingt bei dem Bistro Gusos de Orgosolo pratobello 1969 vorbei. Dort haben wir das beste Pecorino-Sandwich von ganz Italien gegessen.
La-Maddalena-Archipel
- Perfekt für: Kinder ab ca. 4 Jahre
- Wie viel Zeit einplanen: Ganzer Tag
- Kosten: Nur Kosten für Fähre; Optional Bootstour
Was müsst ihr wissen? Von Palau aus könnt ihr mit der Fähre in wenigen Minuten auf das wunderschöne La-Maddalena-Archipel übersetzen. Dort könnt ihr die Insel mit dem eigenen Auto erkunden und die verschiedenen Strände und Buchten ansteuern. Alternativ ist auch eine geführte Bootstour möglich.
Warum lohnt es sich? Die unberührte Natur und das glasklare Wasser sind ein Traum für die Kids. An felsigen Strandabschnitten könnt ihr super schnorcheln und Fische entdecken. Also Schnorchelsachen & Wasserschuhe nicht vergessen! Uns hat besonders der Strand Spiaggia Monti d’á Rena gefallen.
Extra Tipp: Macht auch unbedingt einen kurzen Abstecher in das Insel-Städchen La Maddalena und kauft ein paar Leckereien bei der Konditorei Panificio Lamberti M.
Bärenfelsen (Roccia dell'Orso)
- Perfekt für: Kinder ab ca. 4 Jahre
- Wie viel Zeit einplanen: 1-1,5 Stunden
- Kosten: ca. 3€ p.P. (Erwachsene); vor Ort bezahlen
Was müsst ihr wissen? Der Roccia dell’Orso ist ein vom Wind geformter Felsen in Bärenform. Hin kommt ihr vom Parkplatz aus über einen kurzen, einfachen Aufstieg. Unterwegs können die Kinder immer wieder auf den Felsen klettern. Oben angekommen erwartet euch eine tolle Aussicht über die Küste.
Warum lohnt es sich? Die felsige Landschaft zum Klettern und die Tierform des Felsen begeistern die Kids und der Aufstieg lohnt sich für alle. Den kompletten Bären sieht man übrigens nicht von dort oben, sondern am besten vom Wasser aus – macht aber nichts!
Extra Tipp: Macht den Aufstieg früh morgens oder spät abends, da es sonst wirklich voll und auch heiß werden kann.
Capo Testa
- Perfekt für: Kinder jeden Alters
- Wie viel Zeit einplanen: Halber bis ganzer Tag
- Kosten: kostenlos
Was müsst ihr wissen? Capo Testa ist eine kleine Halbinsel im äußersten Norden mit dem Felsental Valle della Luna und zwei Stränden, einer davon (Rena di Ponente) flach und ideal für Kinder. Das Gelände ist felsig und uneben, daher empfehlen wir euch festes Schuhwerk und immer ein Auge auf die Kids. Der Parkplatz ist mittags voll, kommt also so früh wie es geht.
Warum lohnt es sich? Die windgeformten Felsen sind wie ein riesiger Naturspielplatz. Dazu gibt es versteckte Badebuchten zum Schnorcheln und ein toller Ausblick bis nach Korsika.
Extra Tipp: Nach einem tollen Kletter- und Schnorcheltag könnt ihr auf dem nahegelegenen Campingplatz Sosta Area Camper „Bona Vida“ einkehren und die beste Vesperplatte der ganzen Insel genießen. Mit Spielplatz, Katzen und freilaufenden Eseln!
Sardegna in Miniatura (Barumini/Tuili)

- Perfekt für: Kinder jeden Alters
- Wie viel Zeit einplanen: Halber Tag
- Kosten: 22€ p.P. (Erwachsene)
Was müsst ihr wissen? Sardegna in Miniatura ist ein Themenpark mit ganz Sardinien im Miniaturformat. Daneben gibt es noch ein Planetarium, einen Dinopark, ein Aquarium und einen botanischen Garten. Erkunden könnt ihr den Park zu Fuß, per Bimmelbahn oder Elektroboot. Tickets gibt es online oder vor Ort.
Warum lohnt es sich? Das ist eine Attraktion, die wirklich für jedes Alter spannend ist. Und sie eignet sich ideal für einen Tag abseits vom Strand oder bei schlechtem Wetter.
Extra Tipp: Direkt nebenan ist das Nuraghe Su Nuraxi, die bekannteste und besterhaltene Nuraghenanlage auf Sardinien und UNESCO-Weltkulturerbe. Für Kinder wie eine Zeitreise und ein einziges großes Kletterabenteuer.
Tickets für Sardegna in Miniatura buchen
Grotta di Nettuno bei Alghero

- Perfekt für: Kinder ab ca. 4 Jahre
- Wie viel Zeit einplanen: Halber Tag
- Kosten: Eintritt ca. 18€ inkl. Führung plus ca. 15€ für die Bootsfahrt
Was müsst ihr wissen? Die Grotta di Nettuno ist eine große Tropfsteinhöhle am Capo Caccia mit unterirdischem See. Hier geht es 654 Treppenstufen hinab und wieder hinauf. Eine gute Ausdauer ist also Voraussetzung. Mit Kids ist alternativ die Bootstour ab dem Hafen von Alghero super. Tickets gibt es vor Ort.
Warum lohnt es sich? Die Höhle mit See und riesigen Tropfsteinen ist für Kinder ein riesen Abenteuer, dazu überzeugt natürlich die spektakuläre Küste am Capo Caccia.
Familienfreundliche Restaurants auf Sardinien

Auch kulinarisch ist Sardinien ein tolles Reiseziel für Familien. Pizza, Pasta und Gelato gehen natürlich immer, aber wir haben auch ein paar besondere Restaurants entdeckt, bei denen nicht nur das Essen, sondern auch die Lage oder das Drumherum für Kinder passt.
- Il Ghiottone in Palau
Das Il Ghiottone haben wir eher zufällig entdeckt und waren sofort begeistert. Das authentische Restaurant liegt in einer kleinen Seitengasse. Während die Eltern sich auf die Pistazien-Pizza freuen, können die Kinder auf dem Kirchenvorplatz spielen. (Bei Google Maps) - Blue Fish Bar bei Orosei
Die Blue Fish Bar liegt etwas versteckt direkt am Strand. Die Besitzer sind besonders kinderlieb und neben kleinen Gerichten für die Kids gibt es direkt vor der Tür einen schönen Sandstrand zum Spielen. (Bei Google Maps) - Chiosco Monte Longu bei Cala Gonone
Ein echter Geheimtipp mit toller Aussicht auf Meer und Berge, leckerer Pizza und viel Platz. Die Kinder werden außerdem die dort lebenden Katzen lieben. (Bei Google Maps) - Sosta Area Camper „Bona Vida“ am Capo Testa
Auch wenn ihr nicht mit dem Camper unterwegs seid, könnt ihr hier vorbeischauen. Die Gastgeber servieren große Vesperplatten mit lokalen Produkten, während die Kinder schaukeln, Spielfahrzeuge fahren oder die Katze und die freilaufenden Esel beobachten können. (Bei Google Maps) - Agriturismo Lu Branu
Wenn ihr authentisches sardisches Essen probieren möchtet, sind Agriturismo eine tolle Wahl. Im Lu Branu bei Arzachena gibt es traditionelles Essen, viel Platz zum Spielen und Tiere zum Anschauen und Anfassen. (Bei Google Maps)
Unser Tipp: Auch wenn die Sarden es ungern hören, gehört Sardinien eben doch zu Italien und man hat damit an jeder Ecke eine Eisdiele mit wirklich tollem Eis. Also immer ein Grund, doch nochmal ein Städtchen oder einen Ort zu entdecken.










