Die beste Systemkamera für Einsteiger 2021: Vergleich und unsere Tipps

Du möchtest mit der Zeit gehen und statt mit einer Spiegelreflexkamera direkt mit einer Systemkamera in die Fotografie starten? Dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir die besten Systemkameras für Einsteiger und geben dir Tipps, worauf du bei deiner ersten Systemkamera achten musst.

Du möchtest in die Fotografie starten und dir deine erste Systemkamera kaufen? Gute Idee!

Wir sind schon vor längerer Zeit von unserer Spiegelreflexkamera auf die Systemkameras umgestiegen und damit sehr zufrieden. Den klassischen Spiegelreflexkameras stehen sie in nichts nach. Außerdem sind Systemkameras auch meist kompakter und moderner ausgestattet.

Mittlerweile gibt es sogar mehr Systemkameras als Spiegelreflexkameras, sodass man schon einmal die Übersicht verlieren kann.

In diesem Artikel geben wir dir Tipps, worauf du beim Kauf einer Systemkamera für Einsteiger achten solltest und was du für dein Budget erwarten kannst. Wir zeigen dir die besten Systemkameras für Anfänger, sodass du die richtige Wahl treffen kannst.

Unsere Top-Auswahl an Systemkameras

Vorab präsentieren wir für die Eiligen unter euch schon einmal unsere Top 3 der besten Systemkameras für Einsteiger.

Beste Systemkamera für kleines Budget: Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 war lange ein treuer Begleiter von uns und auch heute nutzen wir die Kamera noch gerne, wenn wir unauffällig oder mit leichtem Gepäck unterwegs sein wollen.

Die Bildqualität ist sehr gut und darum geht es doch. Einen Touchscreen gibt es leider noch nicht und Videos nimmt die Kamera nur in Full-HD auf.

Dennoch ist die Kamera für 550 Euro inklusive Objektiv ein absolutes Schnäppchen, mit dem du außerdem den Zugang zu der riesigen Objektivauswahl von Sony hast.

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Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Sony Alpha 7 III

Die Sony Alpha 7 III bietet ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie hat alles an technischen Funktionen, was es gerade gibt. Touchscreen, App-Anbindung, 4k-Video und dank des Vollformatsensors eine hervorragende Bildqualität.

Zudem ist das Gehäuse robust gebaut und gegen Staub und Spritzwasser geschützt, dabei aber relativ kompakt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die riesige Objektivauswahl. So kannst du schon für wenig Geld tolle Objektive erstehen und deine Ausrüstung erweitern.

Die Kamera inklusive erstem Objektiv bekommst du aktuell für etwa 1.900 Euro.

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Bestes Gesamtpaket: Nikon Z6 II

Nikon hat einen traumhaften Start in die Welt der spiegellosen Systemkameras hingelegt. Sowohl die Kameras, als auch die Objektive haben eine ziemlich gute Qualität.

Die Nikon Z6 II macht da keine Ausnahme. Das wettergeschütze Gehäuse hat sogar einen Bildstabilisator integriert. Ein Touchscreen mit intuitiver Menüführung gehört natürlich auch dazu.

Die Objektive sind zur Zeit leider noch sehr teuer. Das ist aber der einzige Kritikpunkt, den wir finden. Für etwa 2.450 Euro ist das in diesem Vergleich der beste Einstieg in die Fotografie.

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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera?

Wir klären noch einmal, worin der Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera eigentlich liegt.

Eine Systemkamera hat anders als eine Spiegelreflexkamera keinen eingebauten Spiegel. So können die spiegellosen Systemkameras in der Regel etwas kleiner und kompakter gebaut werden.

Ausnahmen bestätigen hier aber die Regel. Von der Bildqualität her sind sich beide Kameratypen so ähnlich, dass sich keine Unterschiede feststellen lassen.

Spiegellose Systemkameras sind jedoch auf dem Vormarsch. Aktuell gibt es nur noch drei große Hersteller, die Spiegelreflexkameras im Programm haben. Alle anderen Hersteller sind komplett auf Systemkameras umgestiegen.

Wenn du eine Systemkamera kaufst, investierst du also in die Zukunft. Dennoch gibt es weiterhin sehr gute Spiegelreflexkameras. In einem anderen Artikel stellen wir dir die besten SLRs vor.

Auf welche Kriterien solltest du beim Kauf einer Systemkamera achten?

Alle hier aufgeführten Kameras eignen sich super zum Fotografieren. Mit einigen kannst du sogar schon in die Welt der Videografie schnuppern.

Trotzdem gibt es Unterschiede und Kriterien, anhand derer du für dich noch einmal eine Auswahl treffen kannst.

Lies auch unsere 22-Schritt-Anleitung zum Fotografieren lernen

Sensorgröße und Bildqualität

Es gibt verschiedene Sensorgrößen bei Kameras. Drei häufige sind das MFT-Format, das APS-C-Format und das Vollformat.

Früher hieß es gerne, dass größere Sensoren gleichzeitig auch eine bessere Bildqualität versprechen. So pauschal lässt sich das mittlerweile nicht mehr sagen. Alle Sensoren bieten bei guten Lichtverhältnissen auch gute Leistung.

Vollformatsensoren haben immer noch einen Vorteil, wenn du mit sehr hohen ISO-Werten über ISO 3200 fotografierst. Aber da kommt man eher selten hin.

Außerdem werden in den günstigen Kameras auch schon häufig die Sensoren aus den Top-Modellen eingebaut. Die Bildqualität ist damit also gut. Gespart wird dann in der Regel bei den Funktionen oder an dem Gehäuse.

Genaueres zu den Sensorgrößen gibt es in unserem Artikel über den Crop-Faktor.

Anzahl der Megapixel

Mehr Megapixel sind nicht gleichbedeutend mit einer höheren Bildqualität. Tatsächlich sind die Objektive und die Kameraeinstellungen wichtigere Faktoren für ein scharfes Bild.

Mit mehr Megapixeln hast du allerdings die Möglichkeit, dein Bild im Nachhinein noch zuzuschneiden, ohne zu viele Pixel wegzuschmeißen.

Die hier aufgeführten Kameras haben zwischen 20 und 26 Megapixel. Das reicht völlig aus. Damit kannst du bereits Drucke in A3 oder noch größer drucken und wirst begeistert sein.

Gehäuse

Bei den Gehäusen gibt es große Unterschiede. Einige Kameras sind eher an den Look von Spiegelreflexkameras angelehnt, andere verzichten auf den Sucherhöcker, haben aber trotzdem einen kleinen Sucher verbaut. Dann spricht man von Messsucherkameras.

Dadurch ergeben sich Unterschiede in der Bedienung. Aber da musst du schauen, womit du besser zurecht kommst. Einen qualitativen Unterschied macht das nicht.

Wichtiger ist der Schutz gegen Spritzwasser und Staub. Haben die Kameras so einen Schutz, kannst du etwas sorgenfreier sein, wenn es doch einmal anfängt zu regnen.

Bei Einsteigerkameras oder bei günstigeren Modellen fehlt oft der Schutz vor Spritzwasser und Staub. Außerdem gibt es bei den Einstiegsmodellen oft weniger Knöpfe und Tasten, die man noch individuell mit Funktionen belegen kann.

Neben der Bauart ist auch das Gewicht interessant. Je leichter die Kameras, desto weniger belastest du deine Schultern. Vor allem auf langen Reisen zählt jedes Gramm.

Die Kameras mit dem APS-C oder MFT Sensor können kleiner und leichter gebaut werden, als diejenigen mit Vollformatsensor.

Objektive

Ein wichtiger Faktor für den Kauf von Systemkameras sind die vorhandenen Objektive, um die Kamera zu erweitern. Die Kamera kann noch so gut sein, wenn das Objektiv schlecht ist, wird das Bild nix.

Verschiedene Objektive können verschiedene Wirkungen auf dein Bild haben und so ist es sinnvoll in ein System zu investieren, bei dem die Objektiv-Auswahl besonders groß ist.

Vor allem Sony, Fujifilm, Olympus und Lumix haben jeweils eine sehr große Objektiv-Auswahl. Canon und Nikon haben die spiegellosen Systemkameras noch nicht so lange im Programm, wodurch auch die Auswahl an Objektiven eher klein ist.

Wir achten bei unserer Auswahl darauf, dass bereits ein Kit-Objektiv dabei ist, sodass du direkt loslegen kannst.

Ein Kit-Objektiv ist einfach ein Objektiv, das mit der Kamera zusammen verkauft wird. Meistens ist es dabei ein Standard-Zoom Objektiv, das bereits die üblichen Brennweiten zwischen 24 und 70 mm abbilden kann.

Unsere große Objektiv-Beratung

Bildstabilisator

Der Bildstabilisator kann ein hilfreiches Mittel sein, um das Fotografieren zu erleichtern. Durch diesen werden Verwacklungen minimiert und dein Bild wird schärfer.

Viele Kameras im Einstiegsbereich haben noch keinen Bildstabilisator in der Kamera verbaut. Dafür ist es häufig möglich ein Objektiv mit Bildstabilisator zu kaufen.

Videofunktionen

Bei Einstiegskameras sind die Videofunktionen meist etwas abgespeckt. Wenn du Wert darauf legst, musst du eventuell 100 bis 200 Euro mehr ausgeben.

Aber auch da gibt es solche und solche Beispiele. Panasonic hat schon bei den günstigen Kameras den Fokus auf die Videofunktionen gelegt. So bekommst du bei diesen Kameras eher eine mit guten Videofunktionen.

Generell kannst du aber mit allen hier aufgeführten Kameras mindestens kleine Clips drehen. Einige haben sogar schon erweiterte Videofunktionen.

Geschwindigkeit

Der Autofokus ist mittlerweile bei den meisten spiegellosen Systemkameras auf einem sehr hohen Niveau.

Alle, die wir hier vorstellen, haben einen sehr schnellen Autofokus, sodass du dir darum schon einmal keine Sorgen machen musst. Nur bei wenig Licht, kann es schon einmal vorkommen, dass die Kamera einen Moment länger braucht, um scharfzustellen.

Die Serienbildgeschwindigkeit wird gerne in den Datenblättern erwähnt. Einstiegskameras schaffen etwa 5-10 Bilder in der Sekunde und das reicht unserer Meinung nach auch für die meisten Anwendungsfälle völlig aus.

Display-Art

Touchdisplays sind ein Trend, der sich auch bei Kameras durchsetzt. Leider ist noch nicht in jeder Kamera einer verbaut. Aber es wird!

Durch die Tasten lässt sich eine Kamera natürlich auch sehr gut ohne Touchscreen nutzen. Aber wenn du ein Display hast, ist es vor allem für die Bildkontrolle oder auch zum Autofokus einstellen sehr praktisch.

Neben der Touchfunktion ist auch die Flexibilität des Displays interessant und kann dir beim Fotografieren helfen.

Dabei gibt es zwei übliche Systeme, die dabei verfolgt werden. Zum einen Displays, die du nach oben und unten neigen kannst. Eine andere Variante sind Displays, die du seitlich aus der Kamera klappen kannst.

Beide Systeme eignen sich, um aus ungewöhnlichen Perspektiven zu fotografieren. Welches System einen dabei besser gefällt, hängt von den eigenen Vorlieben ab.

Akkukapazität

Systemkameras verbrauchen bauartbedingt recht viel Energie. Das ist ähnlich wie mit einem Smartphone.

Das Display ist dabei der größte Stromfresser. Systemkameras haben oft sogar zwei davon. Ein kleines Display steckt im Sucher und dann natürlich das große Display auf der Rückseite der Kamera.

Eines davon ist immer an, wenn deine Kamera eingeschaltet ist und so benötigt eine Systemkamera auch immer ein wenig Energie.

Achte also darauf, wie viele Bilder die Kamera mit einer Akkuladung schafft. 300 bis 400 Bilder sind die Regel. Aber auch da lohnt es sich über den Kauf eines zweiten Akkus nachzudenken.

App-Anbindung

Die schönsten Bilder möchte man auch möglichst schnell teilen. Für viele Kameras gibt es Apps als Ergänzung.

Mit denen kannst du die Bilder direkt auf dein Smartphone übertragen. Du kannst aber auch die Kamera steuern, etwa wenn du selbst auf dem Bild sein möchtest.

Für alle hier aufgeführten Kameras gibt es jeweils auch eine App für dein Smartphone. Die Grundfunktionen sind bei allen ähnlich. Du kannst entweder die Kamera aus der Ferne steuern oder eben die Bilder direkt an dein Smartphone schicken.

Wieviel Geld solltest du für eine Systemkamera ausgeben?

Der preisliche Einstieg für Systemkameras ist höher, als der für Spiegelreflexkameras. Allerdings sind die Systemkameras in der Regel auch moderner und bieten mehr Funktionen, als die Spiegelreflexkameras.

Für 600 Euro kannst du schon erste Systemkameras inklusive Objektiv bekommen. Das sind dann meist nicht die aktuellsten Modelle. Dennoch sind sie gut ausgestattet und bieten schon viel Leistung für das Geld.

Wenn du bis zu 1.000 Euro ausgeben möchtest, ist die Auswahl schon viel größer. Da die Bildqualität bei allen Systemkameras auf einem guten Niveau ist, kannst du dich hier auch ganz auf die Bedienung konzentrieren und schauen, womit du am besten zurechtkommst.

Wenn du bereit bist bis zu 1.500 Euro auszugeben, dann kannst du schon erste Vollformatkameras kaufen. Auch wenn die Sensorgröße auf die Bildqualität nicht mehr den größten Einfluss hat, so fällt das Spiel mit Schärfe und Unschärfe an einer Vollformatkamera leichter.

Ab 1.500 Euro stehen dir alle Kameras dieser Welt offen. Wir haben dir die Systemkameras herausgesucht, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Außerdem sind die Kameras auf einem technischen Stand, der für dich auch die nächsten Jahre über noch mehr als ausreichen sollte.

Wie so oft gilt: Je teurer, desto besser. Aber! Eine bessere Kamera heißt nicht unbedingt bessere Fotos. Zu einem Foto gehört eben mehr, als nur die technischen Daten.

Eine teure Kamera bedeutet in der Regel eine höhere Einarbeitungszeit in die Funktionen. Dafür hast du über den Einstieg hinaus eine Kamera, die nichts zu wünschen übrig lässt.

Für den einfachen und schnellen Einstieg in die Fotografie sind günstigere Kameras meist besser geeignet. Aber es besteht die Gefahr, dass dir die Funktionen der Kamera schnell nicht mehr ausreichen.

In unserem Online-Fotokurs lernst du übrigens das komplette Basiswissen zum Fotografieren. Dafür brauchst du lediglich eine Einsteigerkamera mit Kit-Objektiv.

Unsere Auswahl der besten Systemkameras für Einsteiger

Jetzt starten wir aber wirklich mit unsere Auswahl der besten Systemkameras für Anfänger.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die ganze Welt ist wegen Corona von Lieferengpässen betroffen. Das trifft auch die Technik-Branche und damit die Kameras. Es kommt immer wieder vor, dass Kameras, die wir empfehlen, aktuell nicht zu kaufen sind. Dennoch haben wir Modelle gewählt, die auf jeden Fall über kurz oder lang (wieder) verfügbar sein sollten.

Systemkameras bis 600 Euro

Die Auswahl an Systemkameras in diesem Preisbereich ist leider nicht so groß, aber dennoch gibt es sehr gute Alternativen.

Die Kameras sind meist schon etwas älter, bieten aber alle Funktionen, die du für den Einstieg brauchst.

Unser Dauerbrenner: Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 gibt es seit 2014, aber nach wie vor Spitze für den Preis von etwa 500 Euro. Wir haben selbst lange damit fotografiert.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 24.2 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 403 Gramm
Serienbilder: 11 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, NFC, Micro-USB, HDMI
Klappdisplay / Touchscreen: ja / nein
Bilder pro Akkuladung: 360
Preis (mit Kit-Objektiv): 500 Euro

Unsere Einschätzung:

Sony Alpha 6000

Wir haben die Alpha 6000 auch noch im Schrank und nehmen sie gerne mit, wenn wir mal eine unauffällige und gute Kamera benötigen. Das Gehäuse ist sehr kompakt und leicht. Dabei fühlt sich die Kamera aber sehr wertig an.

Die Alpha 6000 ist auch heute noch sehr schnell. Sowohl der Autofokus als auch die Serienbildgeschwindigkeit sind absolut auf der Höhe der Zeit. Da war und ist Sony einfach Spitzenreiter.

Die Kamera hat auch schon ein Klappdisplay, sodass du problemlos aus ungewöhnlichen Winkeln fotografieren kannst. Leider ist es noch kein Touchdisplay. Dennoch kannst du die Kamera natürlich über diverse Tasten bedienen.

Die Bildqualität ist nach wie vor ziemlich gut. Eigentlich zeigt sich nur im Videobereich, dass die Kamera etwas älter ist. Die Kamera unterstützt nur Full-HD Videos. 4k-Aufnahmen sind noch nicht möglich. Für kleine Clips reicht die Qualität aber sicher.

Zuletzt der Preis: 600 Euro inklusive eines Objektivs sind ein einfach super und so ist die Kamera eine klare Kaufempfehlung und ein guter Start in deine fotografische Karriere.

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Video-Spezialist: Panasonic G110

Als Video-Spezialist betiteln wir die Kamera, aber Fotos kann die Panasonic Lumix G110 natürlich auch.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 20.3 MP / MFT
Gewicht (ohne Objektiv): 334 Gramm
Serienbilder: 6 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, micro HDMI, micro USB
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 270
Preis (mit Kit-Objektiv): 570 Euro

Unsere Einschätzung:

Lumix G110

Die Panasonic Lumix G110 orientiert sich optisch an den Look von den digitalen Spiegelreflexkameras, nur eben viel kleiner.

Sie hat einen Touchscreen, der sich schwenken und drehen lässt, sodass Selfies kein Problem sind. Aber es gibt eben auch einen Sucher, durch den du deine Motive einfangen kannst.

In der Kamera verbaut ist der bekannte und bewährte Sensor aus dem MFT-Universum mit etwa 20 Megapixeln. Ein großes Plus ist die riesige Auswahl an MFT-Objektiven für diese Kamera. Dazu haben wir auch einen Artikel im Angebot.

Die Fotofunktionen sind auf der Höhe der Zeit und die Videofunktionen sogar etwas weiter. Vor allem in der Software sind viele Kleinigkeiten eingebaut, sodass dir das Filmen mit der Kamera leicht fallen wird. 4k, Zeitlupe und Zeitraffer. Für Vlogging kannst du die Kamera also super nutzen.

Du bekommst die Kamera für etwa 580 Euro inklusive einem ersten Objektiv. Außerdem hast du die angesprochene Vielfalt in den weiteren Objektiven. Deshalb können wir dir die Kamera bedenkenlos empfehlen.

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Kompakter Selfie-Spaß: Canon M200

Die Canon M200 macht schon beim Anschauen Spaß. So klein und kompakt, aber so groß in der Leistung.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Sensor: 24.1 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 299 Gramm
Serienbilder: 6,1 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, micro USB
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 315
Preis (mit Kit-Objektiv): 525 Euro

Unsere Einschätzung:Canon M200

Als kreativ, simple und vernetzt beschreibt Canon diese Kamera und das trifft es auch ganz gut.

Optisch ist die Kamera sehr schlicht gehalten. Du hast ein großes Display, das du per Touch bedienen kannst und wenige Knöpfe, um die wichtigsten Einstellungen direkt an der Kamera vornehmen zu können.

Das Touchdisplay lässt sich außerdem um 180 Grad drehen, sodass du ohne Probleme Selfies aufnehmen kannst. Dazu gibt es schon verschiedene Looks oder Filter, die du bereits während der Aufnahme über die Fotos legen kannst.

Es gibt auch eine App, mit der du die Kamera steuern kannst oder auch die Bilder direkt auf dein Handy übertragen kannst. So kannst du sie direkt mit deiner Familie und der Welt teilen.

Die Bildqualität ist sehr gut und die Geschwindigkeit ebenso. Die grundlegenden Videofunktionen sind dabei, sodass die Kamera trotz der geringen Größe alles für den Einstieg in die Fotografie mitbringt.

Ein kleiner Kritikpunkt: die Objektivauswahl ist nicht so groß. Die wenigen, die es gibt, sind aber sehr gut und preislich vergleichsweise günstig. Auf einen Sucher musst du ebenso verzichten. Der wollte wegen der kompakten Abmessungen wohl nicht mehr an die Kamera passen.

Für etwa 535 Euro bekommst du diese Kamera, die einfach Spaß macht. Als kleines Highlight gibt die Kamera auch Tipps und Hinweise, für deinen kreativen Einstieg in die Fotografie.

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Systemkameras bis 1000 Euro

Wenn du bereit bist, bis zu 1000 Euro für deine neue Kamera auszugeben, dann bekommst du schon ziemlich viel Technik, mit der du lange Spaß haben kannst.

Die meisten Systemkameras in diesem Preisbereich sind Kameras mit einem APS-C Sensor. Dadurch sind die Kameras sehr kompakt. Auch die passenden Objektive dazu sind schön klein, sodass du auf Reisen deine Freude mit den Kameras haben wirst.

Leistung satt: Nikon Z50

Die Nikon Z50 ist eine sehr gute Kamera, die in allen Bereichen punktet. Leider ist die Objektivauswahl noch nicht so groß, aber Nikon entwickelt fleißig weiter.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 20.9 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 448 Gramm
Serienbilder: 11 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, Micro-USB, Micro-HDMI
Klappdisplay/Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 320
Preis (mit Kit-Objektiv): 900 Euro

Unsere Einschätzung:

Nikon Z50

Die Nikon Z50 ist Nikons erste spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor. Dabei erbt sie viele Funktionen aus den größeren Vollformatkameras.

Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet und sogar gegen Staub und Spritzwasser geschützt. So brauchst du auch bei einem leichten Regenschauer keine Angst um die Kamera zu haben.

Die Kamera verfügt über einen Sucher, aber auch über ein dreh- und schwenkbares Touchdisplay. Das Display unterstützt die Touchbedienung auch im Menü. Das ist nicht bei allen Touchdisplay so.

Die Bildqualität und die Geschwindigkeit der Kamera sind sehr gut. So kannst du selbst im Dunklen noch rauscharme Fotos anfertigen. Auch im Bereich Video bildet die Kamera die aktuellen Funktionen ab.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Objektivauswahl. Speziell für das APS-C Format gibt es noch nicht viele Objektive der Nikon Z Reihe. Du kannst aber auch die Vollformatobjektive der Z-Serie an der Nikon Z50 nutzen. Die sind aber häufig recht teuer und schwer.

Insgesamt bietet die Kamera alles, was du zum Fotografieren und Filmen brauchst. Für die hohe Qualität musst du für die Kamera inklusive Kit-Objektiv etwa 900 Euro ausgeben.

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Günstiger Allrounder: Canon M50 II

Die Canon M50 II gibt es jetzt in zweiter Generation. Schon die erste M50 war ein Kassenschlager. Die neue Kamera geht noch einen Schritt nach vorne.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Sensor: 24.1 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 387 Gramm
Serienbilder: 10 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, Micro-USB, Micro-HDMI
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 305
Preis (mit Kit-Objektiv): 730 Euro

Unsere Einschätzung:

Canon M50 II

Die Canon M50 II geht optisch und funktional in eine ähnliche Richtung wie die Nikon Z50. So erinnert sie mit ihrer Optik auch an die klassischen digitalen Spiegelreflexkameras.

Dabei ist die Kamera aber im Gegensatz zu Nikon Z50 nicht gegen Staub und Spritzwasser geschützt, wodurch ein Teil des Preisunterschieds zu erklären ist.

Es gibt also einen Sucher, der bei starkem Sonnenschein sehr praktisch sein kann. Außerdem ein Display, das dreh- und schwenkbar ist und sich per Touch bedienen lässt.

Die Bildqualität ist auf einem guten Niveau. Der Autofokus sogar auf einem sehr hohen. Die Kamera stellt also sehr schnell scharf und das auch, wenn es etwas dunkler wird.

Genau wie bei der M200 von Canon ist die Objektivauswahl leider nicht so hoch. Dennoch ist die Kamera für etwa 730 Euro inklusive Objektiv ein gutes Angebot.

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Premium APS-C: Sony Alpha 6400

Die Alpha 6400 ist eine aktuelle Kamera der Alpha 6000 Serie und qualitativ in einer höheren Stufe angesiedelt, als die Alpha 6000. Wir zeigen dir die Unterschiede.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 24,2 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 403 Gramm
Serienbilder: 11 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, NFC, micro USB
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 410
Preis (mit Kit-Objektiv): 970 Euro

Unsere Einschätzung:

Sony Alpha 6400

Nur die Alpha 6600 ist preislich noch weiter oben angesiedelt. Dabei gibt es aber nur einen Unterschied der auffällt. Die Sony Alpha 6400 verfügt anders als die Alpha 6600 nicht über einen internen Bildstabilisator.

Das trübt das Bild jedoch nicht. Die Kamera ist exzellent verarbeitet und bietet ein ausgereiftes Bedienkonzept. Das Gehäuse verfügt über ein klappbares Display mit Touch-Funktion. Außerdem ist es gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Der Autofokus ist unheimlich schnell. Vor allem der Augen-Autofokus wird immer wieder lobend erwähnt. Dazu passend schießt die Kameras etwa 11 Bilder in der Sekunde. So entgeht dir kein Motiv.

Auch bei den Videofunktionen sind die Kameras von Sony immer weit vorne. So auch die Alpha 6400. Verschiedene Anschlüsse, 4k- und Zeitlupenaufnahmen lassen keine Wünsche offen.

Dazu hast du noch die riesige Objektiv-Auswahl für den Anschluss von Sony zur Verfügung. Im Kit gibt es die Kamera mit dem 16 bis 50 mm Objektiv für etwa 970 Euro.

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Systemkameras bis 1500 Euro

Bis 1500 Euro bekommst du schon die ersten Vollformatkameras. Diese sind meist Einstiegsmodelle, die eine leichte Bedienung bieten und in den Funktionen etwas ausgebremst sind.

Etwa durch eine langsamere Serienbildgeschwindigkeit, weniger Videofunktionen oder weniger Bedienelemente und Anschlüsse. Bei der Bildqualität sind diese Kameras aber Top und auf jeden Fall lohnenswert.

Alternativ gibt es in diesem Preisbereich jedoch auch Kameras mit einem APS-C Sensor und absoluter Vollausstattung.

Foto, Video egal was, diese Kameras sind auf Top-Niveau. Dabei brauchen sie jedoch auch mehr Einarbeitungszeit. Entscheidest du dich dennoch für so eine Kamera, wirst du lange deinen Spaß damit haben.

Blitzschnelle MFT Kamera: Panasonic Lumix G9

Die Panasonic Lumix G9 ist für eine spiegellose Systemkamera mit MFT-Sensor ein Brocken, der es in sich hat.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 20,3 MP / MFT
Gewicht (ohne Objektiv): 658 Gramm
Serienbilder: 20 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, HDMI, Micro-USB
Klappdisplay/Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 400
Preis (mit Kit-Objektiv): 1.250 Euro

Unsere Einschätzung:Panasonic Lumix G9

Die Panasonic Lumix G9 ist die aktuell wohl beste Systemkamera mit MFT-Sensor von Panasonic, die den Schwerpunkt auf Fotografie legt.

Wenn du die Kamera in die Hand nimmst, merkst du direkt, dass die Kamera gebaut wurde, um zu überleben. Das Gehäuse ist sehr robust, was du am Gewicht merkst. Dadurch liegt die Kamera sehr gut in der Hand.

Die Kamera ist richtig schnell. 20 Bilder in der Sekunde sind schon eine Ansage. Dazu kommen noch ein schneller Autofokus und ein hochauflösender Sucher, ein flexibles Touchdisplay und genügend Anschlüsse, um auch Filmer glücklich zu machen.

Eine große Stärke ist die Objektivauswahl. Panasonic allein hat schon eine riesige Auswahl. Da es eine Kamera mit MFT Anschluss ist, kannst du auch die sehr guten Objektive von Olympus nutzen.

Eine Schwäche ist der kleine Sensor. Wenn du in dunklen Situationen mit dem ISO-Wert nach oben gehen musst, dann rauscht es ziemlich schnell. Bis ISO 3200 ist jedoch alles gut.

Dennoch ist die Kamera eine absolute Empfehlung. Für Sport- und Wildlifeaufnahmen ist sie einfach eine Wucht. 1.250 Euro sind ein Schnäppchen für eine Kamera mit dieser Ausstattung.

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Perfekter Einstieg in das Vollformat: Nikon Z5

Die Nikon Z5 ist die Einsteigerkamera der Nikon Z Serie. Trotz der Einsteiger-Kategorie bringt sie viele Features mit, die auch Profikameras schon mit an Bord haben.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 24,3 MP / Vollformat
Gewicht (ohne Objektiv): 673 Gramm
Serienbilder: 4,5 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, USB-C
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 470
Preis (mit Kit-Objektiv): 1.400 Euro

Unsere Einschätzung:

Nikon Z5

Der perfekte Einstieg? Wir sind Fan dieser Kamera. Sie bietet auch dank des Vollformatsensors eine hervorragende Bildqualität.

Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und unterscheidet sich kaum von denen der beiden teureren Modellen Z6 und Z7. Es fehlt lediglich das Schulterdisplay im Vergleich zu den beiden Kameras.

Was es gibt, ist ebenfalls ein hochauflösender Sucher, den Staub und Spritzwasserschutz, ein klappbares Display mit Touchfunktion, einen Bildstabilisator und diverse Anschlüsse, die auch für Videografen interessant werden können.

Wobei die Kamera etwas zurückfällt, ist die Serienbildgeschwindigkeit. Dies sind ‘nur’ 4,5 Bilder in der Sekunde. Zum Fotografieren reicht das aber in den allermeisten Fällen aus.

Auch die Videofunktionalitäten sind nur Standard, was bei dem Preis aber mehr als in Ordnung geht. Für kleine Videos reicht es allemal.

Im Kit bekommst du die Kamera für etwa 1.430 Euro. Aber Nikon hat oft Cashback-Aktionen, sodass es sich immer lohnt zu schauen, ob es ein Angebot gibt. Für den Einstieg und darüber hinaus ist die Kamera super!

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Günstigster Einstieg in das Vollformat: Canon RP

Canon hat ebenfalls eine Einsteiger-Systemkamera mit Vollformatsensor im Programm. Wir decken die Unterschiede zur Nikon Z5 auf.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 26,3 MP / Vollformat
Gewicht (ohne Objektiv): 485 Gramm
Serienbilder: 5 Bilder/s
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, USB-C, Audio Ein-/Ausgang
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 250
Preis (mit Kit-Objektiv): 1.400 Euro

Unsere Einschätzung:

Canon EOS RP

Aktuell gibt es die Kamera nur im Kit mit einem 24-105 mm. Damit kostet die Canon RP in etwa so viel, wie die Nikon Z5 mit Kit-Objektiv. Ohne Objektiv ist die Kamera aber noch einmal ein Stück günstiger und liegt dann bei 1.100 Euro.

Diesen Preisunterschied merkt man ein wenig in der Qualität. Die Hauptunterschiede zu der Nikon sind der fehlende Bildstabilisator und nur ein statt zwei Speicherkartenslots.

Auch der Akku fällt deutlich kleiner aus, sodass du mit der Canon nur etwa 250 Bilder aufnehmen kannst und dann schon den Akku wechseln muss. Die Nikon schafft etwa 470 Bilder pro Ladung.

Das Gehäuse der Canon RP ist sehr kompakt und wiegt dabei etwa 485 Gramm. Trotzdem ist es gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ein klapp- und schwenkbarer Touchscreen gehört ebenso zur Ausstattung.

Im Zweifel würden wir uns für die Nikon Z5 entscheiden, wobei die Canon für 1.400 Euro auch einen guten Einstieg bietet.

Vor allem das angebotene Kit-Objektiv ist etwas praktischer, als das von Nikon. Es bietet einen Brennweitenbereich von 24 bis 105 mm. Auch wenn es nicht so lichtstark ist, kann man damit schon viele Aufnahmesituationen abdecken.

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Systemkameras ab 1.500 Euro

Wenn du dich für eine spiegellose Systemkamera für 1.500 Euro und mehr entscheidest, bekommst du eine top Kamera. Die Kameras sind schnell, robust und schränken dich in deiner Kreativität nicht ein.

In dieser Preisklasse empfehlen wir dir, die Kamera am besten vor dem Kauf in die Hand zu nehmen. Da die Kameras alle ähnlich gut sind, kommt es noch mehr darauf an, ob du mit der Bedienung der Kamera zurechtkommst.

Du wirst die Kamera oft in der Hand haben, also muss dir die Kamera Spaß machen. Durch eine Bedienung, die dir gefällt, klappt das schon einmal deutlich besser.

Retro-Charme: Fujifilm X-T3

Einfach eine schöne Kamera mit klassischem Bedienkonzept. Wir meinen, dass du gerade damit besser verstehst, wie Blende, Zeit und ISO-Wert beim Fotografieren zusammenhängen.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 26,1 MP / APS-C
Gewicht (ohne Objektiv): 535 Gramm
Serienbilder: 20 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, Bluetooth, Micro-HDMI, USB-C
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 390
Preis (mit Kit-Objektiv): 1.600 Euro

Unsere Einschätzung:Fujifilm X-T3

Optisch ist die Kamera stark an die analogen Spiegelreflexkameras angelehnt. So hast du beispielsweise ein Wahlrad, an dem du direkt die Zeit einstellen kannst, ebenso wie eines für die Belichtungskorrektur. Die Blende kannst du am Objektiv verstellen.

Trotz der klassischen Optik, ist die Kamera hochmodern. Es ist der viel gelobte Sensor mit 26 Megapixeln von Fuji eingebaut, der für eine tolle Bildqualität steht. Außerdem gibt es ein hochauflösendes Touchdisplay und einen schnellen Autofokus.

Eine Stärke von Fujifilm sind die Filmsimulationen. Also eine Art Filter, die schon bei der Aufnahme über die Bilder gelegt werden können und so die Eigenschaften alter analoger Filme nachstellen. Deshalb sind die JPGs aus der Kamera schon ziemlich perfekt und eine nachträgliche Bearbeitung ist nicht nötig.

Auch im Videobereich bietet die Kamera einige Features. Eine 4k-Auflösung mit hoher Bildwiederholfrequenz und verschiedene Anschlüsse, um etwa Mikros anzuschließen.

Insgesamt ist die Fujifilm eine Top-Kamera, die für Einsteiger zwar anspruchsvoll ist. Aber wenn du die Kamera kennengelernt hast, kannst du sie auch über den Einstieg hinaus mit Freude nutzen. Inklusive sehr gutem Kit-Objektiv kostet die Kamera 1.600 Euro.

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Die Vielseitige: Sony Alpha 7 III

Die Sony Alpha 7 ist eine sehr vielseitige Kamera. Wir selbst haben den Vorgänger und sind damit sehr zufrieden. Die Alpha 7 III legt noch einmal ordentlich an Leistung zu.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 24,2 MP / Vollformat
Gewicht (ohne Objektiv): 658 Gramm
Serienbilder: 10 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, NFC, Micro-HDMI, USB-C
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 710
Preis (mit Kit-Objektiv): 2.000 Euro

Unsere Einschätzung:Sony Alpha 7 III

Wir sind schon lange Fan von Sony. Diese Kamera zeigt, warum das so ist. Technisch ist die Kamera auf der Höhe der Zeit und auch optisch gefällt sie uns gut.

Das Gehäuse ist recht kompakt gehalten und liegt gut in der Hand. Es gibt genügend Tasten, die du individuell belegen kannst. Aber auch der Touchscreen erleichtert die Bedienung der Kamera.

Ein Schutz gegen Staub und Spritzwasser ist ebenso eingebaut, wie ein interner Bildstabilisator. Es gibt genügend und vor allem moderne Anschlüsse, um zusätzliches Equipment anzubringen, wie etwa ein Mikrofon.

Die Kamera ist super schnell, was das Fokussieren angeht. Die richtige Schärfeebene findet die Systemkamera also blitzschnell. Blitzschnell sind auch die 10 Bilder, welche die Kamera pro Sekunde schafft.

Nachteile sucht man vergebens. Stattdessen bekommst du mit der Kamera eine unglaublich gute Bildqualität und dazu noch eine riesige Objektivauswahl. Da ist wirklich für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Für etwa 2.000 Euro inklusive Objektiv gehört die Kamera dir.

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Der Klassenprimus: Nikon Z6 II

Die Nikon Z6 II ist eine Kamera der Mittelklasse und geht damit über die Ansprüche eines Einsteigers hinaus. Eine Einarbeitung in die Funktionen ist also Pflicht.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Sensor: 24,5 MP / Vollformat
Gewicht (ohne Objektiv): 701 Gramm
Serienbilder: 12 Bilder / Sekunde
Verbindungstechnik: WLAN, NFC, Mini-HDMI, USB-C
Klappdisplay / Touchscreen: ja / ja
Bilder pro Akkuladung: 410
Preis (mit Kit-Objektiv): 2.450 Euro

Unsere Einschätzung:Nikon Z6II

Nikon ist 2018 in den Markt der spiegellosen Systemkameras eingestiegen. Die Nikon Z6 II ist schon die erste Aktualisierung der Z-Serie und bietet einige Updates.

Das Gehäuse ist sehr funktional aufgebaut. Ein großer Griff, vergleichsweise große Tasten und ein Schulterdisplay erleichtern die Bedienung enorm. Mit dem Touchscreen kannst du ebenfalls im Menü navigieren. Das geht längst nicht bei jeder Systemkamera.

Das Gehäuse ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt und verfügt über einen internen Bildstabilisator. Auch die weiteren Anschlüsse für Mikrofone und co. sind durchdacht angeordnet, sodass sie nicht im Weg sind, wenn du beispielsweise ein Mikrofon anschließt.

Der Sucher ist Nikon besonders gut gelungen. Wenn du hindurchschaust, siehst du ein sehr großes und klares Bild. Die hohe Auflösung macht es möglich. Der Autofokus hat ebenfalls ein großes Update bekommen, sodass nun auch Tiere automatisch erkannt und verfolgt werden. Optimal für das nächste Tiershooting.

Ein Nachteil, den das gesamte Nikon Z-System hat, sind die Preise der Objektive. Es gibt zwar bereits eine große Auswahl an Objektiven, diese sind aber noch sehr teuer. Günstigere Objektive von Drittherstellern gibt es noch nicht. Aber das kommt sicher noch.

Trotzdem ist diese Kamera in unserem Vergleich die beste, die du kaufen kannst. Sie gibt alles her, was technisch möglich ist und wird dich auch nach deinem Einstieg in die Fotografie noch lange glücklich machen.

Für etwa 2.450 Euro bekommst du die Kamera inklusive einem sehr guten 24 bis 70 mm Objektiv.

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Unser Fazit zu Sytemkameras für Einsteiger

Das war unser Vergleich der besten Systemkameras für Einsteiger. Hast du zu den vorgestellten Kameras noch Fragen? Kennst du noch eine weitere Kamera, die du empfehlen kannst? Dann freuen wir uns über einen Kommentar!