Kurz und knackig
- Neben Kenia und Tansania wird Uganda als Reiseziel gerne mal vergessen – dabei hat das Land wunderschöne Sehenswürdigkeiten zu bieten.
- Die Highlights in Uganda sind ganz klar die Nationalparks – in einigen leben sogar Gorillas. Du kannst aber auch Löwen, Giraffen, Zebras und viele weitere Tiere sehen.
- Es gibt aber auch einige Städte in Uganda, die sich lohnen – wie zum Beispiel Jinja, wo der Nil aus dem Victoria Lake fließt.
- Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Uganda stellen wir dir jetzt vor und geben dir viele persönliche Tipps. Los geht’s!
Sehenswürdigkeiten in Uganda auf einer Karte
Damit du einen besseren Überblick bekommst, wo die besten Uganda Sehenswürdigkeiten liegen, haben wir sie dir auf einer Karte eingezeichnet.

Die besten Nationalparks in Uganda
Die Nationalparks sind das Highlight in Uganda. Besonders Gorilla-Trekkings sind beliebt.
Aber auch Safaris, um Löwen, Giraffen oder Nilpferde zu sehen lohnen sich.
Murchison Falls Nationalpark

Was musst du wissen? Murchison Falls ist der größte Nationalpark in Uganda und ein tolles Gesamtpaket – du kannst Tiere wie Löwen, Giraffen und Nilpferde sehen, aber auch den Murchison Wasserfall bestaunen. Bei einer 3-Tages-Safari kannst du den Nationalpark prima erkunden oder auf eigene Faust durch den Park fahren.
Lohnt es sich? Ja! Wir waren selbst im Murchison Falls Nationalpark und haben super viele Tiere gesehen. Auch die Wasserfälle sind absolut beeindruckend.
Unser Tipp: Eine vergleichsweise günstige Unterkunft im Park ist das Red Chili Rest Camp. Du kannst aber auch außerhalb des Parks in Pakwach übernachten. Unser Hoteltipp: Mama Washindi Lodge.
Zur 3-Tagestour in den Murchison Falls Nationalpark
Queen Elizabeth Nationalpark

Was musst du wissen? Der Queen Elizabeth Nationalpark ist vor allem für seine Savannen-Landschaften und die kletternden Löwen bekannt, die du hier sehen kannst. Aber nicht nur das: zum Nationalpark gehören auch Regenwälder und Sümpfe – daher ist die Artenvielfalt riesig. Queen Elizabeth liegt im Südwesten des Landes an der Grenze zum Kongo.
Lohnt es sich? Ja, vor allem wenn du Löwen sehen möchtest, ist Queen Elizabeth der beste Nationalpark in Uganda. Hier leben Baumlöwen – also die Löwen, die auf Bäume klettern.
Unser Tipp: Interessieren dich die Berge Ugandas, lohnt es sich auch in die Rwenzori Mountains zu fahren, die ganz in der Nähe liegen.
Unser Hoteltipp: Engiri Game Lodge and Campsite
Zur 2-Tages-Safari im Queen Elizabeth Nationalpark
Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Nationalpark

Was musst du wissen? Viele Leute reisen vor allem wegen der Gorillas nach Uganda. Im Land leben nämlich etwa 50 % der gesamten Gorilla-Population weltweit. Um ein Gorilla-Trekking zu machen, brauchst du einen Permit, der leider sehr teuer ist. Im Bwindi Nationalpark leben die meisten Gorillas – daher ist er der beste Ort, um die Tiere zu sehen.
Lohnt es sich? Ja, wenn du immer schon mal Gorillas sehen wolltest, ist der Bwindi Impenetrable Nationalpark die perfekte Wahl für eine Sehenswürdigkeit in Uganda.
Unser Tipp: Als Alternative empfehlen wir den Mgahinga Gorilla National Park – er ist zwar kleiner aber in der Nähe stehen auch einige Vulkane. Wenn dich also auch Berge interessieren, ist der Mgahinga Park genial.
Zur 3-tägigen Gorilla-Trekking-Safari im Bwindi Impenetrable Forest
Mount Elgon Nationalpark

Was musst du wissen? Mount Elgon ist eher ein Geheimtipp für einen Nationalpark in Uganda. Er ist beliebt zum Wandern und um die Sipi-Wasserfälle zu besuchen. Für klassische Tier-Safaris ist er nicht bekannt, du kannst aber trotzdem einige Tiere wie Zebras oder Antilopen sehen. Benannt ist der Nationalpark übrigens nach dem erloschenen Vulkan Mount Elgon, den du auch besteigen kannst.
Lohnt es sich? Ja, vor allem für Wanderfans ist der Mount Elgon ein toller Nationalpark abseits der bekantesten Sehenswürdigkeiten in Uganda.
Unser Tipp: Planst du, von Uganda nach Kenia zu fahren, ist der Mount Elgon Nationalpark perfekt für einen Zwischenstopp, da er quasi auf dem Weg liegt.
Unser Hoteltipp: Rock Garden Sipi
Buche hier die Wanderung zu den Sipi Falls inklusive Kaffee Tour
Lake Mburo National Park

Was musst du wissen? Ein eher kleiner Nationalpark in Uganda ist der Lake Mburo. Er ist vor allem für die hohe Population an Zebras bekannt. Du kannst hier aber auch Impalas (Antilopen), Giraffen und viele Vogelarten sehen. Auf dem Mburo-See lohnt sich auch eine Bootsfahrt.
Lohnt es sich? Ja, wir empfehlen dir den Lake Mburo Nationalpark vor allem als Zwischenstopp, wenn du von Kampala zu einem der Gorilla Trekking Nationalparks fährst.
Unser Hoteltipp: Hyena Hill Lodge
Zur Tagestour in den Lake Mburo Nationalpark
Weitere Natur-Highlights in Uganda
Neben den Safari-Touren in die Nationalparks lohnen sich auch noch weitere Sehenswürdigkeiten in der Natur in Uganda. Hier kommen unsere Tipps.
Mount Stanley

Was musst du wissen? Mit 5.109 Metern ist der Mount Stanley Ugandas höchster Berg und der dritthöchste Berg Afrikas – nach dem Kilimandscharo und dem Mount Kenia. Er liegt in den Ruwenzori-Bergen auf der Grenze zum Kongo.
Lohnt es sich? Für Bergsteiger ist der Mount Stanley auf jeden Fall eines der Top-Highlights in Uganda.
Unser Tipp: Möchtest du nicht ganz so hoch hinaus, hat Uganda noch viele weitere tolle Berge zu bieten – sie liegen fast alle im Ruwenzori-Gebirge.
Ziwa Rhino Sanctuary

- Eintritt: 60 USD
- Tickets: kaufst du am Eingang
Was musst du wissen? Das Ziwa Rhino Sanctuary ist der einzige Ort in Uganda, an dem du Nashörner in freier Wildbahn sehen kannst. Früher lebten sie im Murchison Nationalpark, sind dann aber vor allem durch Wilderei verschwunden. Im Jahr 2006 wurden acht Nashörner zum Ziwa Rhino Sanctuary gebracht und seitdem steigt die Zahl an Tieren dort.
Lohnt es sich? Ja, wenn du dich für Nashörner interessierst und die Tiere gerne mal sehen möchtest, definitiv. Ansonsten kannst du diese Sehenswürdigkeit in Uganda auch auslassen.
Unser Tipp: Das Sanctuary liegt auf dem Weg von Kampala zum Murchison Falls Nationalpark und ist daher ein super Zwischenstopp.
Zur Tagestour zum Ziwa Rhino Sanctuary ab Kampala
Coole Städte in Uganda
Neben den beeindruckenden Landschaften solltest du auch in paar Städte in Uganda besuchen – hier lernst du das authentische Leben in Uganda kennen.
Kampala

Was musst du wissen? Die Hauptstadt von Uganda ist nicht der schönste Fleck auf Erden, sondern eher eine Mischung aus Verkehrschaos, lauter Musik und schreienden Menschen. Das ist anstrengend, aber zugleich auch sehr spannend. Neben den vielen Märkten im Zentrum hat Kampala aber auch wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Kasubi-Gräber, den Kabaka’s Palace und die National-Moschee zu bieten.
Lohnt es sich? Geht so. Kulturell hat Kampala mit den Kasubi-Gräber und dem Kabaka’s Palace einiges zu bieten. Zugleich ist Kampala aber auch sehr chaotisch und der Verkehr eine echte Herausforderung.
Unser Tipp: Du kannst in Kampala eine Tour zur Schokoladenherstellung machen – wir haben sie ausprobiert und fanden sie super.
Unser Hoteltipp: Pangolin Nest Boutique Hotel – stylisches Hotel in super Lage in Kampala.
Jinja

Was musst du wissen? Die zweitgrößte Stadt Ugandas, Jinja, ist ruhiger und entspannter als Kampala. Daher hat es hier auch viele Expats herverschlagen und du hast eine große Auswahl an tollen Cafés und Lokalen. Da Jinja sowohl am Nil als auch am Victoria Lake liegt, kannst du hier Bootstouren und Rafting machen.
Lohnt es sich? Ja, Jinja ist vor allem toll, wenn du Bootsfahren und Wassersport magst. Aber auch um einfach ein paar Tage zu relaxen, ist Jinja super.
Unser Hoteltipp: The Jewel and the Lake – tolle Unterkunft mit Blick auf den Victoria See.
Zur Jinja Tagestour mit Bootsfahrt ab Kampala
Kultur-Highlights in Uganda
Du kannst in Uganda nicht nur wilde Tiere oder schöne Landschaften sehen, sondern auch Kultur und Tradition erleben. Welche Orte du nicht verpassen solltest, sagen wir dir jetzt.
Four Traditional Kingdoms of Uganda

Was musst du wissen?In Uganda gibt es vier traditionelle Königreiche (Buganda, Bunyoro, Toro und Ankole), die heute keine Macht mehr haben, aber kulturell immer noch Bedeutung haben. 1967 wurden sie vom Staat abgeschafft und seit 1993 gibt es sie wieder als kulturelle Institutionen. Du kannst Museen, Paläste und Gräber von ihnen besuchen. Am bekanntesten sind die kulturellen Orte des Buganda–Kingdom in Kampala.
Lohnt es sich? Ja! Du solltest bei deiner Reise in Uganda auf jeden Fall einige historische Orte der Königreiche besuchen, um neben der wundervollen Natur auch tolle kulturelle Erfahrungen in Uganda zu machen.
Unser Tipp: Spannend sind zum Beispiel der Karuzika Palace und die Amabere Caves in Fort Portal.
Nyero Wandmalereien

Was musst du wissen? Die Nyero Rocks sind eine eher unbekannte, aber sehr interessante Sehenswürdigkeit in Uganda. Sie liegen im Osten des Landes und die Malereien an den Felsen gibt es schon seit etwa 4.000 Jahren. Von abstrakten Symbolen bis hin zu Giraffen- und Menschenfiguren kannst du hier verschiedene Zeichnungen entdecken.
Lohnt es sich? Ja, die Felsen sind ein echter Geheimtipp in Uganda und ein toller Zwischenstopp, wenn du viel Zeit für Uganda hast.
Unser Tipp: Neben den Malereien lohnt es sich auch, auf die Felsen zu klettern. Von hier hast du tolle Ausblicke auf die Umgebung.
Allgemeine Tipps für eine Rundreise durch Uganda
Du hast mehrere Optionen, um Uganda zu erkunden:
- Auf eigene Faust mit dem Mietwagen
- Du mietest dir einen Mietwagen inklusive Fahrer
- Du buchst eine geführte Rundreise bzw. Safari-Tour
Auf eigene Faust mit dem Mietwagen
Die günstigste und abenteuerlichste Art, um Uganda zu erkunden, ist mit dem Mietwagen auf eigene Faust. Was viele gar nicht wissen: du kannst auch Safari-Touren in den Nationalparks komplett ohne Guide machen.
Reist du auf eigene Faust durch Uganda, musst du aber einiges beachten:
- Meide Nachtfahrten, da Überfälle auf Autos vorkommen
- Informiere dich ausreichend, wie du dich in Nationalparks mit wilden Tieren verhalten solltest
- Buche dir einen 4×4 Geländewagen
- Es herrscht Linksverkehr, die Straßen sind in schlechtem Zustand und der Verkehr ist sehr wild
Mietwagen inklusive Fahrer buchen
Eine beliebte Variante ist, einen Mietwagen mit Fahrer zu buchen. Das ist besonders praktisch, da du nicht selbst fahren musst und die Verantwortung über den Wagen abgibst.
Die Preise sind zwar etwas höher als wenn du selbst fährst, mit etwa 80 Euro pro Tag sind sie aber immer noch völlig in Ordnung.
Du kannst auch mehrtägige Touren mit Fahrer machen – Übernachtungs- und Verpflegungskosten für den Fahrer sind normalerweise im Preis inbegriffen.
Geführte Touren und Rundreisen in Uganda buchen
Am bequemsten aber auch am teuersten sind geführte Touren. Diese empfehlen dir vor allem, wenn du viele Tiere sehen möchtest.
Einige Tiere in den Nationalparks sind nämlich gar nicht so leicht zu entdecken. Die Guides in Uganda kennen sich am besten aus und zeigen dir die Ecken, in denen Tiere zu sehen sind.
Außerdem bekommst du mit Guides spannendes Hintergrundwissen über Land, Natur und Leute.
Buche deine Safari-Touren in Uganda über GetYourGuide
Weitere wichtige Infos zu Uganda verraten wir dir in unseren Uganda Reisetipps