Kurz und knackig

  • Die Nationalparks an der USA-Westküste gehören zu den landschaftlich beeindruckendsten der Welt und sind ideal für einen Roadtrip geeignet.
  • In diesem Artikel stellen wir dir die 11 schönsten Nationalparks entlang der Westküste vor und zeigen, welche Highlights dich jeweils erwarten.
  • Unsere persönlichen Favoriten sind der Redwood Nationalpark, der Yosemite Nationalpark und der Sequoia.
  • Für Fahrten auf eigene Faust durch die Nationalparks lohnen sich Audioguides von GetYourGuide, die dir unterwegs spannende Infos liefern.

Karte unserer Top Nationalparks im Westen der USA

Der Westen der USA ist nicht gerade ein kleines Gebiet. Damit du dich besser orientieren kannst, haben wir dir eine Karte mit unseren Top 11 Nationalparks im Westen der USA vorbereitet.

Karte unserer schönsten Nationalparks im Westen der USA
Kalifornien

Redwood Nationalpark

Mammutbäume im Redwood National Park in Kalifornien, USA
Der Redwood gehört zu den ruhigeren Nationalparks der USA und ist prima, um die Seele baumeln zu lassen
  • Eintritt frei
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • nicht so touristisch

Im Redwood Nationalpark stehen einige der höchsten Bäume der Welt mit bis zu 115 Metern Höhe.

Wenn irgendwo ein Stück Rinde abgefallen ist, siehst du sofort, dass der Park seinen Namen von dem roten Holz hat.

Es gibt weder einen richtigen Eingang noch typische Highlights. Am besten fährst du einfach mal den Scenic Drive entlang. Am Straßenrand findest du immer wieder Abzweigungen für Wanderungen. Da solltest du unbedingt eine machen: Der Regenwald, die riesigen Farne und die wilden Flüsse sind total schön.

Du kannst sogar bis zur Küste Kaliforniens hinuntergehen, da sind tolle Strände wie z. B. der Gold Bluffs Beach.

Wenn du Glück hast, siehst du im Nationalpark sogar Elche und Bären.

Wer in San Francisco unterwegs ist, kann die Redwoods gut in einen mehrtägigen Roadtrip einbauen.

Unser Hoteltipp: View Crest Lodge

Kalifornien

Yosemite Nationalpark

Yosemite Nationalpark in Kalifornien
Yosemite ist einer der berühmtesten Nationalparks der USA
  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • sehr touristisch

Der Yosemite Nationalpark ist ein absolutes Must-See bei deiner Rundreise an der USA Westküste! Die gigantischen Felswände von Half Dome und El Capitan hast du sicher schon mal auf Bildern gesehen. Aber es ist nicht nur das Gebirge der Sierra Nevada, das den Yosemite so beeindruckend macht, sondern auch die vielen Wasserfälle und Mammutbäume.

Der Park ist ein Paradies zum Wandern. Wir haben selbst den Mist Trail ausprobiert und fanden die Strecke super. Der Trail ist auch mit einer mittelguten Kondition gut machbar.

Ansonsten kannst du die Natur im Yosemite auch von den zahlreichen Aussichtspunkten genießen. Besonders berühmt sind z. B. der Olmsted Point und der Tunnel View. Der Yosemite Nationalpark eignet sich perfekt als Ausflug ab San Francisco.

Unser Hoteltipp: Big Creek Inn

Kalifornien

Sequoia Nationalpark

  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • sehr touristisch

Der Sequoia Nationalpark ist dem Redwood ziemlich ähnlich, wir fanden Sequoia aber noch ein bisschen beeindruckender. Auch hier findest du die Mammutbäume. Du findest hier den mächtigsten Baum der Welt – den General Sherman Tree und zwar mit sage und schreibe 31 Metern Umfang.

Die Straßen im Sequoia sind ein wenig abenteuerlich mit vielen Serpentinen und im Winter auch sehr rutschig. Dafür genießt du tolle Ausblicke und fährst auf gut 4.000 Meter Höhe hinauf.

Auf dem Weg gibt’s schon einige Highlights wie den Tunnel Log und den Tunnel Rock. Hier fährst du mit dem Auto z. B. durch einen Tunnel in einem umgefallenen Baum hindurch.

Wenn du dagegen lieber zu Fuß unterwegs bist und viele Sequoia-Bäume in kurzer Zeit sehen willst, empfehlen wir dir den Big Trees Trail.

Audioguide für den Sequoia Nationalpark

Unser Hoteltipp: Buckeye Tree Lodge

Kalifornien

Death Valley

  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 30 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • mittelmäßig touristisch

Das Death Valley ist der Nationalpark der Superlative: am heißesten, am trockensten, am tiefsten. Hier findest du wirklich verrückte Landschaften.

Unser absolutes Highlight war das Badwater Basin, eine riesige Salzwüste, ähnlich wie der Salar de Uyuni in Bolivien. Wenn du den Kopf auf den Boden legst, sollst du die Salzkristalle knacken hören.

Super sehenswert sind auch die Mesquite Flat Sand Dunes – eine riesige Dünenlandschaft.

In Sachen Aussichtspunkte empfehlen wir dir den Zabriskie Point und Dante’s View – beide top! Außerdem solltest du unbedingt den Artists Drive abfahren. Hier kommst du an vulkanischen Hügeln vorbei, die in allen Farben leuchten.

Audioguide für das Death Valley 

Unser Hoteltipp: Holiday Inn Express

Arizona

Grand Canyon Nationalpark

Blick auf den Colorado River im Grand Canyon, USA
Der Grand Canyon ist mit Abstand der berühmteste Nationalpark der USA: Die Kulisse wirkt einfach so surreal!
  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • sehr touristisch

Der Grand Canyon ist der berühmteste Nationalpark der USA und ein echtes Naturwunder – er gehört deshalb sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe. Selbst wenn du direkt vor der Schlucht stehst, kannst du die Dimensionen kaum begreifen: gut 450 Kilometer lang und bis zu 1.800 Meter tief! Und mittendrin fließt der Colorado River.

Aussichtspunkte findest du quasi überall entlang der Straßen, wie z. B. den Mather Point. Wenn du die Schlucht nicht nur von oben bestaunen willst, kannst du im Grand Canyon Village verschiedenste Touren buchen: von Rafting auf dem Colorado River, über Wandertouren bis hin zum Helikopterflug.

Wir haben uns für eine Wanderung auf dem Bright Angel Trail entschieden. Der führt über satte 1.600 Höhenmeter in jede Richtung bis ins Tal an den Colorado River, wo du dann auch übernachtest.

Es war ein absolut beeindruckendes Erlebnis, aber das solltest du nur mit sehr guter Kondition machen und du musst dich vorab gut informieren.

Du kannst aber auch nur einen Teil des Trails gehen und dann umkehren.

Unser Hoteltipp: Grand Canyon Hotel & Suites

Rundflug über den Grand Canyon im Kleinflugzeug buchen

Arizona

Antelope Canyon

Antelope Canyon, USA
Im Antelope Canyon fühlst du dich wie auf einem anderen Planeten
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze in der Nähe
  • Nicht im America The Beautiful Pass enthalten, ab 100 Dollar
  • sehr touristisch

Den Antelope Canyon kennst du bestimmt schon von Instagram! Aber ganz ehrlich: Wir fanden, dass es einer der Nationalparks der USA ist, der in echt noch viel beeindruckender ist als auf dem Foto.

Die Wände der Schlucht strahlen in der Sonne in tiefsten Rot- und Orangetönen und sind total skurril geformt.

Mittlerweile ist der Antelope Canyon leider kein Geheimtipp mehr. Da es aber ursprünglich eine heilige Stätte der Navajo – ein indigenes Volk – ist, kannst du nur mit einem Permit und einer geführten Tour durch die Schlucht. So wird die Besucherzahl begrenzt und die Touren werden auch nur von Angehörigen der Navajo durchgeführt, um ihre Sitten zu respektieren.

Der Park teilt sich in Upper und Lower Antelope Canyon. Der Upper ist ebenerdig, beim Lower steigst du richtig in die Schlucht hinab. Wir empfehlen dir definitiv den Lower Canyon! Wenn du aber z. B. unter Platzangst leidest, ist der Upper Canyon die bessere Wahl.

Du solltest deine Tickets auf jeden Fall vorab online reservieren. Die Schlange an den Tourenschaltern wird sehr lang.

Unser Hoteltipp: Sleep Inn & Suites Page 

Tour durch den Upper Antelope Canyon buchen

Tour durch den Lower Antelope Canyon buchen

Arizona

Monument Valley

Felsen im Monument Valley in den USA
Zum Sonnenaufgang ist das Monument Valley am schönsten: beeindruckende Farben und weniger Leute
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze in der Nähe
  • Nicht im America The Beautiful Pass enthalten, 9 Dollar
  • mittelmäßig touristisch

Das Monument Valley kennst du vielleicht schon aus dem einen oder anderen Film, denn die Landschaft hat schon oft als Kulisse in Westernstreifen gedient. Auch wenn es kein offizieller Nationalpark ist, gehört das Monument Valley definitiv auf diese Liste.

Du bist hier mitten in einer roten, flachen Wüste und aus dem Nichts ragen riesige Felsblöcke aus dem Boden. Die Felsriesen haben auch richtig kreative Namen wie z. B. Sitting HenElephant Butte und Three Sisters.

Du kannst den Park nur mit dem Auto besichtigen, denn er ist eine weitere heilige Stätte der Navajo. Es führt ein Scenic Drive durch den Park und du hast immer wieder die Möglichkeit, anzuhalten und Fotos zu machen. Es gibt nur einen erlaubten Wanderweg, nämlich den fünf Kilometer langen Wildcat Trail.

Sei vorsichtig beim Fahren, denn hier gibt es nur eine Schotterstraße, die sehr staubig und mit Schlaglöchern versehen ist. Die meisten Mietwagen haben auf unbefestigten Straßen auch keinen Versicherungsschutz. Du kannst dich deshalb auch alternativ einer Tour mit einem Allrad-Auto anschließen.

Unser Hoteltipp: Goulding’s Lodge

Jeep-Tour im Monument Valley mit Navajo Guide buchen

Utah

Bryce Canyon Nationalpark

Hoodoos im Bryce Canyon National Park, USA
Die Hoodoos im Bryce Canyon sind wunderschön gefärbt – es ist einer unserer Lieblingsnationalparks in den USA
  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • nicht so touristisch

Der Bryce Canyon ist einer unserer Lieblingsnationalparks der USA. Nicht zuletzt weil er noch nicht so überlaufen ist wie viele andere.

Der Canyon sieht aus wie eine riesige Schüssel, in der an die 60 Meter hohe Nadeln aus Gestein in die Luft ragen. Die heißen übrigens Hoodoos und haben durch Oxide die herrlichsten Farbtöne von Rot, Orange, Rosa bis hin zu Lila.

Du kannst auch in den Canyon hinuntergehen. Besonders schön ist z. B. der Navajo Trail. Der führt an vielen der coolsten Gesteinsformationen entlang wie der Wall Street und Thors Hammer. Wenn du von oben in den Krater schauen willst, bietet sich der Rim Walk an.

Unser Tipp: Am schönsten strahlen die Farben des Bryce Canyon zum Sonnenaufgang. Dafür gibt es auch einen eigenen Aussichtspunkt, den Sunrise Point.

Unser Hoteltipp: Happy Trails B&B

Geführte Sightseeing-Tour durch den Bryce Canyon buchen

Utah

Zion Nationalpark

Ausblick von Angels Landing im Zion Nationalpark
Der Ausblick von Angels Landing im Zion National Park ist einfach unglaublich
  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • Campingplätze im Park
  • sehr touristisch

Zion bedeutet so viel wie Zufluchtsort und einen schöneren Zufluchtsort können wir uns kaum vorstellen. Der Zion Nationalpark liegt zwischen drei beeindruckenden Landschaften: der Mojave Wüste, dem Great Basin und den Colorado Plateaus.

Im Park selbst findest du beeindruckende Schluchten, massive rote Felswände aus Sandstein, gegen die das viele Grün noch intensiver leuchtet, und natürlich den Virgin River.

Um die Natur zu schützen, kannst du in den Sommermonaten nicht mit deinem eigenen Auto durch den Park fahren. Es fahren aber Shuttle Busse vom Visitor Center aus.

Zu Fuß ist der Park aber eh noch viel schöner, es sind einige der besten Wanderungen, die wir gemacht haben. Ganz berühmt ist der Weg Angels Landing – aber nur, wenn du wirklich schwindelfrei bist. Ansonsten ist der Trail zu den Emerald Pools sehr empfehlenswert.

Unser Hoteltipp: Red Rock Inn Cottages

Utah

Arches Nationalpark

Delicate Arch im Arches National Park, USA
Im Arches National Park erwarten dich mehrere Hundert dieser coolen Steinbögen
  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 30 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • ein Campingplatz im Park
  • mittelmäßig touristisch

Arches heißt Bögen und genau das ist das Besondere an diesem Nationalpark: Du findest rund 2.000 riesige Gesteinsbögen. Entstanden sind die über mehrere Millionen Jahre durch Eis, Wind und Regen.

Das Wahrzeichen des Parks ist der Delicate Arch – der Top-Fotospot! Schau dir aber auch den Double O Arch, Fiery Furnace, North und South Window an.

Wir fanden den Landscape Arch am coolsten, weil er satte 93 Meter breit ist.

Kein Bogen, aber echt spektakulär ist der Balanced Rock – ein Stein auf einem Felsen, der aussieht, als könnte er jeden Moment runterfallen.

Du kannst in dem Park prima wandern. Es gibt mehrere verschieden lange Strecken zu den einzelnen Arches.

Unser Hoteltipp: Skyfall Guestrooms

Rafting-Tour auf dem Colorado River buchen

Wyoming

Yellowstone Nationalpark

  • im America The Beautiful Pass enthalten, sonst 35 Dollar
  • ganzjährig geöffnet
  • ein Campingplatz im Park
  • mittelmäßig touristisch

Yellowstone war der letzte Stopp auf unserer Rundreise an der amerikanischen Westküste und wirklich ein krönender Abschluss! Wie oft standest du schon im Stau, weil eine Herde Bisons die Straße blockiert hat? Jap, das ist uns im Yellowstone echt passiert.

Das Beeindruckendste am Yellowstone Nationalpark sind aber die Quellen und Geysire – und die gibt es in allen Farben und Formen. Geysire in Regenbogenfarben, in Rostrot, Azurblau oder Knallgelb. Besonders bekannt ist der Old Faithful Geysir, der spuckt nämlich eine Fontäne von bis zu 60 Metern Höhe.

Einen Abstecher solltest du außerdem bei den Mammoth Hotsprings machen. Hier plätschert das Wasser wie ein gigantischer Springbrunnen über Terrassen aus Kalkstein.

Für Yellowstone kannst du gerne ein paar Tage einplanen, denn der Park ist ziemlich groß und abwechslungsreich.

Unser Hoteltipp: Crosswinds Inn

Allgemeine Tipps für die Nationalparks im Westen der USA

Hier haben wir noch ein paar allgemeine Tipps, die für deine Reiseplanung essentiell sind. Los geht’s!

Hol dir den America The Beautiful Pass

America The Beautiful PassMit dem America The Beautiful Pass sparst du richtig Geld!

Er kostet 80 Dollar und dafür hast du dann zwölf Monate lang freien Zutritt zu fast allen Nationalparks in den USA.

In der Regel hast du das Geld schon nach vier bis fünf Nationalparks wieder drinnen. Jeder Park kostet etwa 20 bis 35 Dollar Eintritt. Bei einer USA-Rundreise lohnt sich das also sehr schnell.

Du kannst den America The Beautiful Pass online kaufen. Dann erhältst du einen Voucher, den du im Visitor Center des ersten Nationalparks, den du besuchst, in den richtigen Pass umtauschst. Oder du kaufst ihn direkt vor Ort im Nationalpark.

Reserviere Unterkünfte in den Nationalparks vorab online

Die Anzahl an Unterkünften in den Nationalparks ist begrenzt und insbesondere im Sommer sind sie oft schon Monate vorher ausgebucht. Wenn du also nicht allzu weit entfernt von den Nationalparks übernachten willst, raten wir dir, möglichst früh zu reservieren!

Wenn du mal keine Unterkunft findest, werden aber von den größeren Städten wie San Francisco, Los Angeles, San Diego und Las Vegas auch geführte Tagestouren mit Transfer angeboten. Super für eine Rundreise durch den Westen der USA.

Ab Las Vegas: Grand Canyon, Antelope Canyon und Horseshoe Bend

Ab Las Vegas: Bryce Canyon und Zion National Park

Ab Las Vegas: Tagesausflug ins Death Valley

Ab San Francisco: Tagesausflug in den Yosemite National Park

Wann ist die beste Reisezeit für die Nationalparks im Westen der USA?

Die beste Reisezeit kann von Park zu Park variieren. Wenn du aber z. B. eine Rundreise machst, empfehlen wir dir die Nationalparks für die Frühlings- und Herbstmonate – z. B. als Reiseziele im Mai.

Im Winter hat es in einigen Nationalparks der USA, wie beispielsweise dem Sequoia, so viel Schnee, dass manche Straßen und Wandertrails gesperrt sind.

Im Sommer ist es dagegen in anderen, wie dem Death Valley oder auch am Grand Canyon, geradezu unerträglich heiß.

Wie viel Zeit einplanen für die Nationalparks im Westen der USA?

Für jeden Nationalpark in der Liste solltest du mindestens einen ganzen Tag einplanen. In den größeren Nationalparks wie z. B. Yosemite, Yellowstone oder Grand Canyon kannst du auch drei oder vier Tage verbringen und wirst immer neue Aussichtspunkte und Wanderungen entdecken.

Buche Audioguides für die Nationalparks vorab online

Für einige Nationalparks gibt es auf GetYourGuide selbstgeführte Audio-Touren.

Wie funktioniert’s? Ganz einfach: Du lädst dir die App für dein Smartphone runter und loggst dich ein. Dort kannst du eine Karte deines Nationalparks sehen und bekommst Infos zu verschiedenen Wanderrouten und zur Geschichte des Nationalparks als Audio.

Du kannst alle Infos herunterladen und offline anhören. Solange dein GPS funktioniert, spielt die App sogar nur die Infos ab, die gerade interessant sind.

Unserer Meinung nach sind die Touren super praktisch beim Autofahren.

Audioguide für den Yosemite Nationalpark

Audioguide für den Sequoia Nationalpark

Audioguide für das Death Valley

Audioguide für den Arches Nationalpark

Häufige Fragen zu den USA Nationalparks

Was ist ein Permit und brauchst du das in jedem Nationalpark der USA?

Ein Permit ist eine Erlaubnis und bedeutet grundsätzlich erstmal, dass du eine Reservierung brauchst. Das kann sich auf einzelne Wanderrouten, Straßen oder ganze Nationalparks der USA beziehen.

Da die Nationalparks seit Corona immer überfüllter sind, stehen mittlerweile sehr bekannte Parks wie z. B. Yosemite, Arches oder Zion auf der Liste, bei denen du ein Permit brauchst. Das Permit musst du Monate im Voraus auf der Website recreation.gov beantragen. Es kostet in der Regel nur wenige Dollar, aber die Anzahl ist eben begrenzt.

Mehr Infos darüber, ob du für einen US-Nationalpark ein Permit brauchst, findest du auf der Website der Parks.

Wichtig: Ob du schon eine Hotelreservierung hast, ist für das Permit ganz egal.

Wie sind die Campingplätze in den Nationalparks ausgestattet?

Es gibt private und öffentliche Campingplätze. Die öffentlichen werden von staatlichen Institutionen geführt und sind deshalb oft direkt im Nationalpark.

Sie unterteilen sich noch mal in developed und primitive Campgrounds. Developed Campgrounds haben Toiletten, Wasserstellen, Grillplätze und Elektrizität.

Primitive Campgrounds haben dagegen gar keine Infrastruktur. Im Prinzip sind es einfach Flächen, wo du legal campen darfst. Dafür sind Primitive Campgrounds meist frei oder für wenige Dollar zu haben.

Die privaten Campingplätze befinden sich außerhalb der Nationalparks und bieten in der Regel einige Annehmlichkeiten mehr wie z. B. Restaurants und teilweise sogar Pools. Dafür sind sie natürlich auch teurer.

Was ist ein Scenic Drive?

Über den Begriff stolperst du häufig bei den US-Nationalparks. Ein Scenic Drive ist nichts anderes als eine besonders schöne Straße. Es gibt fast in jedem Nationalpark einen Scenic Drive und meist sind am Straßenrand immer wieder Aussichtspunkte.

Wofür gibt es die Visitor Center in den Nationalparks der USA?

Die Visitor Center sind deine erste Anlaufstelle für Infos und in Notfällen. Du bekommst hier Infos über Wanderrouten in den Parks sowie Karten zur Orientierung. Falls du ein Permit für bestimmte Wanderungen brauchst, kannst du es im Visitor Center beantragen. Oft kannst du auch Touren im Visitor Center buchen.

Was solltest du für eine Wanderung in den Nationalparks mitnehmen?

Was du alles für einen Nationalpark packen solltest, kommt natürlich darauf an, welchen Nationalpark du besuchst und zu welcher Jahreszeit. Generell raten wir dir, mindestens diese Sachen dabei zu haben:

  • Wanderschuhe
  • Wetterfeste Kleidung
  • Sonnenschutz
  • Wasserflasche
  • Karte
  • Snacks
  • Insektenspray