Kurz und knackig
- Würzburg ist eine fränkische Perle mitten in den Weinbergen. Die Stadt hat barocke Schlösser, fotogene Kirchen und ein paar coole Geheimtipps zu bieten. Wir zeigen dir, welche Sehenswürdigkeiten du nicht verpassen darfst.
- Unsere absoluten Highlights sind die Residenz mit ihrem Hofgarten, die Alte Mainbrücke mit dem berühmten Brückenschoppen und das Käppele mit einem Panoramablick auf Würzburg.
- Nimm dir für die Sehenswürdigkeiten in Würzburg mindestens ein bis zwei Tage Zeit. Unser Hoteltipp ist der Würzburger Hof in der Altstadt. Wenn du noch mehr Hoteltipps suchst, lies gerne auch unseren Artikel mit den besten Hoteltipps für Würzburg.
Unsere Top 5 Sehenswürdigkeiten in Würzburg
Residenz
Das musst du wissen: Die Residenz ist ein riesiges barockes Schloss mitten in der Stadt. Sie ist das Highlight von Würzburg und Weltkulturerbe. Im Treppenhaus erwartet dich das größte zusammenhängende Deckengemälde der Welt und hinter der Residenz ein schön angelegter Hofgarten. Während der Bombardierung von Würzburg 1945 wurde die Residenz fast vollständig zerstört und anschließend aufwendig wieder aufgebaut. Ein Ticket kostet 10 Euro, der Garten ist kostenlos.
Lohnt es sich? Absolut. Die prunkvollen Zimmer sind total beeindruckend und der Garten lohnt sich sehr für Fotos, vor allem während der Kirsch- und Magnolienblüte.
Unser Tipp: Hinter dem Hofgarten führt der Würzburger Ringpark entlang, wo früher die Stadtmauer stand. Der Abschnitt bei der Residenz heißt Klein Nizza und ist ein schöner grüner Geheimtipp in Würzburg. Außerdem findet zwischen Ende Juni und Anfang Juli das Hofgarten Weinfest an der Residenz statt und von Ende Mai bis Ende Juni das Mozartfest mit etwa 90 Konzerten.
Festung Marienberg

Das musst du wissen: Die Festung sitzt hoch auf einem Berg über Würzburg und ist das Wahrzeichen der Stadt. Schon im 8. Jahrhundert stand hier eine Befestigungsanlage. Seitdem wurde sie immer wieder erweitert. Wenn du Lust auf Museen hast, findest du in der Festung das Museum für Franken und das Fürstenbaumuseum.
Lohnt es sich? Ja. Die Festung ist zwar lange nicht so kunstvoll wie die Residenz, aber trotzdem eine sehr wichtige Sehenswürdigkeit in Würzburg. Und die Aussicht auf die Stadt, den Main und die Weinberge ist fantastisch.
Unser Tipp: Im frühen Sommer kannst du deinen Ausflug zur Festung Marienberg mit einem coolen Event verbinden. Von Ende Juni bis Mitte Juli findet auf dem Gelände das Festungsflimmern statt, ein Open Air Kino mit einer super Filmauswahl.
Käppele

Das musst du wissen: Direkt gegenüber von der Festung thront das Käppele auf dem Nikolausberg. Die barocke Wallfahrtskirche sieht von außen mit ihren vielen Türmen aus wie aus einem Bilderbuch. Innen ist sie mit beeindruckenden Fresken und Stuck dekoriert.
Lohnt es sich? Auf jeden Fall. Die Kapelle ist süß und der Blick ist mindestens genauso schön wie von der Festung.
Unser Tipp: Mach einen kleinen Abstecher zum Nikolaushof, der nur ein paar Schritte hinter dem Käppele liegt. Hol dir einen Wein, Pommes oder Waffeln, setz dich auf die Mauer vor dem Käppele und genieß das Panorama. Mit einem Snack in der Hand lässt es sich hier richtig gut aushalten.
Alte Mainbrücke
Das musst du wissen: Die Alte Mainbrücke ist die älteste Brücke in Würzburg und erinnert mit ihren Heiligenfiguren total an die Karlsbrücke in Prag. Nur, dass es hier sehr viel entspannter zugeht. Die Brücke ist komplett autofrei und führt von der Altstadt zum Viertel unter der Festung. Von der Brücke hast du einen tollen Blick auf die Festung, den Dom und den Main mit den Weinbergen im Hintergrund. Das macht sie zu einem beliebten Würzburger Treffpunkt.
Lohnt es sich? Ein klares Ja! Mach unbedingt einen Stopp an der Brücke. Im Sommer spielen hier oft Straßenmusiker und machen den Vibe noch schöner.
Unser Tipp: Du darfst Würzburg nicht verlassen, ohne einen Brückenschoppen getrunken zu haben. Hol dir einen Wein beim Brückenbäck oder in der Alten Mainmühle, lehn dich an die Brüstung, schau auf den Main und genieß das Treiben. Das ist wahrscheinlich die beliebteste Aktivität der Würzburger.
Marienkapelle

Das musst du wissen: Auf dem Würzburger Marktplatz steht noch eine Kapelle. Lass dich vom Namen aber nicht täuschen. Die Marienkapelle ist mit ihrem roten Anstrich und dem filigranen gotischen Turm ein richtiger Eyecatcher in der Altstadt.
Lohnt es sich? Ja. Die Marienkapelle ist sehr fotogen und eines der meistfotografierten Motive in Würzburg.
Unser Tipp: Auf dem Marktplatz vor der Marienkapelle finden immer wieder Feste und Märkte statt. Im Winter der Weihnachtsmarkt, im Frühling das Weindorf und im Spätsommer die Weinparade. Außerdem solltest du die Geknickte nicht verpassen. Die beliebte Würzburger Bratwurst wird direkt vor der Marienkapelle im überdachten Marktbereich verkauft.
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Würzburger Dom

Das musst du wissen: An Kirchen mangelt es in Würzburg definitiv nicht. Die wichtigste Kirche der Stadt ist der Würzburger Dom. Die große romanische Basilika steht nur einen Katzensprung vom Marktplatz entfernt. Innen ist sie eine Mischung aus schlichter Architektur und prunkvollen Bischofsgräbern.
Lohnt es sich? Ja, aber andere Sehenswürdigkeiten in Würzburg sind cooler.
Unser Tipp: Im Dom finden immer mal wieder Konzerte mit Orgelmusik und Chören statt. Die Akustik im Dom ist der Wahnsinn. Vielleicht hast du ja Glück und eines ist in der Zeit, in der du hier bist.
Alter Kranen

Das musst du wissen: Der Alte Kranen stammt aus der Zeit, als Würzburg noch ein wichtiger Handelshafen war. Heute wird der alte Schiffskran nicht mehr benutzt, sondern ist ein Place to be der Würzburger Studenten. Hier kannst du gemütlich auf einer Mauer am Main sitzen und zur Festung hochschauen. Am Alten Kranen legen übrigens auch Ausflugsschiffe an, die ins benachbarte Veitshöchheim fahren. Die sind ein super Tipp, wenn du mit Kindern reist.
Lohnt es sich? Ja. Der Alte Kranen ist der beste Ort, um die Füße baumeln zu lassen und die Aussicht zu genießen.
Unser Tipp: Mach es wie die Locals. Hol dir eine Pizza in der Locanda oder ein Eis bei CiCo und setz dich auf die Kaimauer. Hier siehst du nicht nur die Festung, sondern kannst auch die Leute auf dem sogenannten Würzburger Catwalk vor der Mauer beobachten. Der perfekte Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Museum im Kulturspeicher

Das musst du wissen: Das Museum im Kulturspeicher steckt in einem alten Getreidespeicher am Alten Hafen. Der Name ist Programm: Im Museum wird moderne und zeitgenössische Kunst ausgestellt und immer wieder finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt. Das Museum ist ein cooler Kontrast zur sonst so barocken Stadt. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Lohnt es sich? Ja, wenn du auf moderne Kunst stehst.
Unser Tipp: Check vorher mal das Programm vom Würzburger Hafensommer. Im Juli und August gibt’s direkt vor der Tür Konzerte auf einer schwimmenden Bühne im Alten Hafen.
Lusamgärtchen

Das musst du wissen: Das Lusamgärtchen ist der schönste Ruhepol in Würzburg. Du findest den kleinen Garten versteckt hinter einem Torbogen beim Würzburger Dom. Neben den Überresten eines Kreuzgangs gibt es hier noch ein echtes Stück Literaturgeschichte: das Grabmal von Walther von der Vogelweide, dem bekanntesten Lyriker des Mittelalters.
Lohnt es sich? Absolut, das Lusamgärtchen ist ein cooler Secret Place und perfekt für eine kleine Verschnaufpause während du die Sehenswürdigkeiten in Würzburgs Altstadt besuchst.
Unser Tipp: Setz dich einfach kurz auf eine der Bänke, lass das Handy in der Tasche und saug die Ruhe in dich auf.
Weinberge

Das musst du wissen: Würzburg ist ohne die Weinberge undenkbar. Sie umzingeln die Stadt und sind das Zuhause des berühmten Frankenweins. Schnapp dir deine Sneaker und mach einen Ausflug in die Weinberge. Es gibt ein paar schöne Wanderwege. Der Klassiker ist der Stein-Wein-Pfad.
Lohnt es sich? Ja. Eine Weinbergswanderung lohnt sich total, wenn du etwas mehr Zeit in Würzburg hast. Falls du lauffaul bist, sind sie aber auch aus der Entfernung ein schönes Fotomotiv.
Unser Tipp: Zweimal im Jahr wird’s in Würzburg trubelig. Dann finden das zweiwöchige Kiliani und Frühjahrs-Volksfest statt. Das Highlight ist das große Feuerwerk an den Wochenenden. Such dir einen Platz in den Weinbergen und schau dir die funkelnden Lichter von oben an.
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Unsere besten Hoteltipps für Würzburg
In Würzburg empfehlen wir dir, in der Altstadt oder in der Sanderau zu übernachten. In der Altstadt gibt es viele kleine Hotels und in der Sanderau gemütliche Ferienwohnungen und einen coolen Vibe.
Lies noch mehr über unsere Hoteltipps für Würzburg
Häufige Fragen zu Würzburg
Was kannst du an einem Tag in Würzburg machen?
Du schaffst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten an einem Tag:
- Schau dir die Residenz von innen an und mach einen kleinen Spaziergang durch den Hofgarten.
- Lauf am Dom vorbei in die Altstadt und mach einen Zwischenstopp am Lusamgärtchen.
- In der Altstadt planst du den Marktplatz mit der Marienkapelle ein.
- Von dort läufst du hoch zum Käppele und genießt die Aussicht bei einem kleinen Zwischensnack.
- Als Nächstes geht’s für einen Brückenschoppen mit Blick auf die Festung auf die Alte Mainbrücke.
- Den Abend lässt du gemütlich am Alten Kranen ausklingen.
Wie lange brauchst du, um Würzburg zu erkunden?
Würzburg kannst du gut in ein bis zwei Tagen erkunden.
Theoretisch schaffst du alles Wichtige an einem Tag. Bei zwei Tagen kannst du es aber etwas gechillter angehen und auch im Kulturspeicher vorbeischauen, die Festung erkunden oder einen Spaziergang in den Weinbergen machen.
Wann ist es in Würzburg am schönsten?
Du kannst Würzburg das ganze Jahr gut besuchen. Im Winter hast du eine gemütliche Weihnachtsstimmung, im Sommer ist es schön warm fürs Sightseeing und im Herbst leuchten die Weinberge rot, orange und gold.
Wir empfehlen dir aber ganz besonders den Frühling und Frühsommer für Würzburg. Dann blühen die Kirschbäume an der Residenz und die ganzen (Wein-)Feste finden statt.


