Tokio ist großartig! Wir könnten wochenlang hier bleiben, ohne dass uns langweilig wird. Die Umgebung von Tokio ist aber mindestens genauso interessant.

Zwei sehr spannende und doch sehr unterschiedliche Ziele sind die Orte Kamakura und Yokohama, die beide südlich von Tokio liegen. Während Kamakura ein beschauliches Städtchen mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist, steht Yokohama an Trubel und Großstadtflair seinem großen Nachbarn Tokio nur wenig nach.

Da Yokohama auf halbem Weg zwischen Tokio und Kamakura liegt, bietet es sich an, beide Orte in einer Tagestour gemeinsam zu besuchen.

In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Kamakura. Wenn du, wie wir, den Besuch in Kamakura mit einem Besuch in Yokohama verbinden möchtest, findest du hier auch noch mehr Informationen zu Yokohama: Yokohama Sehenswürdigkeiten.

Wir zeigen dir, welche Sehenswürdigkeiten dich in Kamakura erwarten und geben dir Tipps für die Routenplanung und Anfahrt von Tokio aus.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du natürlich auch jeweils einen separaten Tagesausflug nach Kamakura bzw. Yokohama machen. Genügend Sehenswürdigkeiten gibt es an beiden Orten definitiv.

Alle unsere Reiseberichte und Tipps zur Reiseplanung für Japan, findest du auf unserer Übersichtsseite Japan Reiseberichte.

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Ausflug von Tokio nach Kamakura

Kamakura ist eine hübsche Küstenstadt südlich von Tokio, die einige kulturelle Highlights zu bieten hat. Ein Ausflug nach Kamakura gehört zu Tokio definitiv dazu.

Bis ins 14. Jahrhundert war Kamakura das politische Zentrum Japans, bevor der Regierungssitz im Jahr 1333 nach Kyoto verlegt wurde.

Kamakura Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten in Kamakura sind relativ weitläufig verstreut. Wenn du alle der zahlreichen Schreine besichtigen möchtest, benötigst du definitiv einen ganzen Tag. Wenn du anschließend noch nach Yokohama fahren möchtest, musst du dich hier auf die wichtigsten Tempel beschränken, die wir dir im Folgenden kurz vorstellen.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Kamakura ist der Große Buddha. Der sitzende Buddha aus Bronze ist 13 Meter hoch und nach der Statue in Nara der zweitgrößte Bronze Buddha in Japan. Für einen kleinen Obulus von 20 Yen darf auch das Innere des Buddhas besichtigt werden, aber ehrlich gesagt, gibt es dort nicht wirklich etwas zu sehen.

Geöffnet täglich von 8:00 bis 17:30 Uhr, Eintritt: 200 Yen

Große Buddha in Kamakura
Der große Buddha in Kamakura. Fotografiert mit einem ND-1000 Graufilter, 24mm – f/14 – 25 Sek – ISO 50.

 

Der große Buddha in Kamakura
Der große Buddha in Kamakura

 

Sehr sehenswert ist außerdem der Hase-dera Tempel, der sich auf einem kleinen Hügel befindet. Neben zahlreichen Statuen, erwartet dich dort eine kleine Höhle und eine tolle Aussicht über Kamakura und das offene Meer.

Geöffnet täglich von 8:00 bis 17:30 Uhr, Eintritt: 300 Yen

Kamakura
Aussicht auf die Dächer Kamakuras und das Meer.

 

Hase-dera
Hase-dera in Kamakura

 

Hase-dera in Kamakura
Hase-dera in Kamakura

 

Aussicht auf Kamakura
Von der Anlage hat man eine super Aussicht auf Kamakura und das Meer.

 

Mini-Bambuswald im Hase-dera in Kamakura
Mini-Bambuswald im Hase-dera in Kamakura.

 

Höhle im Hase-dera in Kamakura
Höhle im Hase-dera in Kamakura

 

Der wichtigste Schrein in Kamakura ist der Tsurugaoka Hachimangu, der sich seit 1180 an diesem Ort befindet befindet. Allerdings hat uns der Hase-dera-Schrein wesentlich besser gefallen.

Geöffnet täglich von 5:00 bis 21:00 Uhr, Eintritt frei

Sehr sehenswert soll auch der Hokokuji-Tempel. Vor allem der Bambushain am Schrein ist ein großartiges Fotomotiv. Leider haben wir das zeitlich nicht mehr geschafft, da wir durch den Jetlag morgens nicht rechtzeitig aus den Federn kamen.

Geöffnet täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr, Eintritt: 200 Yen

Tsurugaoka Hachimangu
Tsurugaoka Hachimangu

 

Aussicht vom Tsurugaoka Hachimangu
Aussicht vom Tsurugaoka Hachimangu

 

Heilige Sake-Fässer im Tsurugaoka Hachimangu

 

Aussicht auf Kamakura vom Tsurugaoka Hachimangu
Aussicht auf Kamakura vom Tsurugaoka Hachimangu

Anfahrt von Tokio nach Kamakura und Fortbewegung vor Ort

Mit dem Regionalzug (Yokosuka Line) brauchst du von Tokyo Station bis nach Kamakura 55 Minuten. Die einfache Fahrt kostet 920 Yen und ist im Japan Rail Pass inbegriffen.

Alternativ kannst du mit dem Expresszug bis Ofuna fahren und von dort weiter nach Kamakura. Das ist zwar um einiges teurer und bringt kaum Zeitersparnis. Allerdings ist der Regionalzug morgens sehr, sehr voll und der Expresszug demnach wesentlich angenehmer.

Um zum Großen Buddha und zum Hase-dera-Schrein zu kommen, nimmst du vom Bahnhof in Kamakura aus eine kleine Bimmelbahn, die dich in ca. fünf Minuten zum Bahnhof Hase bringt. Die einfache Fahrt kostet 180 Yen und ist nicht im JR Pass enthalten. Die Bahn fährt alle 12 Minuten.

Wenn du in Kamakura wirklich alle Tempel besuchen willst, solltest du einen vollen Tag einplanen. Wenn du nur den Großen Buddha, Tsurugaoka und Hase-dera sehen möchtest, reichen vor Ort etwa 3 bis 4 Stunden.

Alternativ kannst du auch eine geführte Tour mit dem Bus buchen. Du wirst in Tokio abgeholt und fährst mit dem Bus nach Kamakura. Ein englischsprachiger Fremdenführer ist immer dabei und zeigt dir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kamakura. Die Tour kannst du hier buchen.

Kamakura Bahnhof
Kamakura Bahnhof

 

Kamakura SehenswürdigkeitenNOCH MEHR TIPPS FÜR DEINE JAPAN-REISE

Wir wünschen dir ganz viel Spaß bei deiner Reiseplanung für Japan und hoffen, dass unser Artikel über Kamakura dir bei deiner Planung und natürlich auch vor Ort weiterhilft.

Warst du vielleicht schon mal in Kamakura? Wie hat dir die Stadt gefallen und gibt es noch weitere Tipps, die wir noch nicht in unserem Artikel haben? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.

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