Tokio war der Beginn unserer Japan-Reise. Wir haben ja schon viel gesehen auf der Welt, aber Tokio hat uns wirklich von den Socken gehauen. So viele Menschen, so viele verrückte Sehenswürdigkeiten, so großartige Aussichtspunkte – Tokio in ein paar Tagen zu erfassen, ist eigentlich unmöglich. "

    Um die Stadt zu verstehen und richtig kennenzulernen, müsste man wohl locker ein Jahr hier verbringen. So viel Zeit haben wir leider nicht und du wahrscheinlich auch nicht.

    Deshalb geben wir dir in diesem Artikel einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tokio, die du in ein paar Tagen auf jeden Fall schaffst. Wir zeigen dir unsere Highlights und geben dir noch ein paar ganz praktische Reisetipps mit auf den Weg, die dir den Einstieg in diese wahnsinnige Metropole erleichtern.

    Damit du nicht endlos scrollen musst, haben wir am Anfang ein Inhaltsverzeichnis erstellt, über das du ganz einfach auf einen Abschnitt deiner Wahl springen kannst.

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    Sehenswürdigkeiten in Tokio – sortiert nach Stadtteilen

    Als wir uns das erste Mal mit Tokio befasst haben, haben wir uns leicht erschlagen und überfordert gefühlt von der unglaublichen Größe dieser Stadt. Wir haben die Tokio-Sehenswürdigkeiten deshalb hier nach Stadtteilen gruppiert. So bekommst du einen ersten Überblick über Tokio und weißt direkt, welche Sehenswürdigkeiten du am besten an einem Tag besuchst.

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Sehenswürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen.

    Wo sich die einzelnen Bezirke befinden, haben wir dir auf einer Karte aufgemalt. Insgesamt besteht Tokio aus 23 Bezirken, wobei sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in 6 Bezirken befinden, die wir in diesem Artikel behandeln.

    Kleiner Fun Fact am Rande: Offiziell wurde die Stadt Tokio 1943 aufgelöst. Die Bezirke sind somit eigenständige Gemeinden, aber trotzdem werden sie natürlich nach wie vor unter dem Namen Tokio zusammengefasst.

    Insgesamt besteht Tokio aus 23 Bezirken, wobei sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in 6 Bezirken befinden, die wir in diesem Artikel behandeln.

    Kleiner Fun Fact am Rande: Offiziell wurde die Stadt Tokio 1943 aufgelöst. Die Bezirke sind somit eigenständige Gemeinden, aber trotzdem werden sie natürlich nach wie vor unter dem Namen Tokio zusammengefasst.

    Sehenswürdigkeiten in Taitō

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Taito ist rot markiert.

    Auf unserer Karte: Rot.

    Der Bezirk Taitō liegt im Osten Tokios und bietet für Besucher zwei große Highlights.

    Ueno-Park

    Der Ueno-Park ist eine große Parkanlage, in der sich unter anderem zwei sehenswerte Schreine befinden.

    Unserer Meinung nach ist der Ueno-Park kein absolutes Must-See in Tokio. Der Park ist schon schön und die Schreine sind sehenswert, dennoch gibt es größere Highlights in der Stadt.

    Wenn du aber zur Kirschblüte nach Tokio kommst, dann führt am Ueno-Park kein Weg vorbei. Von allen Kirschblüten-Spots in der Stadt ist der Ueno-Park der wohl populärste.

    Unser Tipp: Während der Kirschblüte ist der Park brechend voll. An Wochenenden ist es noch viel schlimmer. Wir waren sehr früh morgens (gegen 6:00 Uhr) dort und selbst zu dieser Zeit waren schon nicht gerade wenige Menschen unterwegs. Wenn du also schöne Fotos von den Kirschblüten machen möchtest, solltest du sehr früh aufstehen. Wenn du mit den Einheimischen die Kirschblüten feiern willst, dann geh später am Tag hin, aber stell dich auf Menschenmassen ein.

    Noch schöner als die oft fotografierte Kirschbaumallee fanden wir übrigens die Kirschbäume am Shinobazu Teich, der sich ebenfalls im Ueno-Park befindet.

    Eintritt: frei
    Öffnungszeiten: täglich von 5:00 bis 23:00 Uhr
    Anfahrt: Ueno (Ginza Line, JR Yamanote Line)

    Ueno-Park
    Ueno-Park

     

    Ueno-Park
    Ueno-Park

     

    Ueno-Park
    Ueno-Park

     

    Ueno-Park
    Ueno-Park

     

    Ueno-Park
    Kirschbäume am Shinobazu Teich

     

    Ueno-Park
    Kirschbäume am Shinobazu Teich

    Sensō-ji

    Der Sensō-ji aus dem Jahre 628 ist der älteste und wichtigste buddhistische Tempel in Tokio. Direkt daneben befindet sich der Asakusa-Schrein, der etwa 1.000 Jahre jünger, aber ebenso populär ist.

    Wer bei einem Schrein an besinnliche Ruhe denkt, ist hier falsch. Wenn man nicht sehr früh da ist, schiebt man sich mit den Touristenmassen über das Gelände. Das macht dann nicht mehr so viel Spaß und nimmt dem Schrein leider einiges von seinem Zauber.

    Eintritt: frei
    Öffnungszeiten: täglich von 6:00 bis 17:00 Uhr, das Außengelände ist immer geöffnet
    Anfahrt: Asakusa (Asakusa Line, Ginza Line)

    Sensoji, Tokio
    Eingang zum Sensō-ji, Tokio

     

    Senso-ji Schrein, Tokio
    Senso-ji Schrein, Tokio

    Sehenswürdigkeiten in Sumida

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Sumida ist braun markiert.

    Auf unserer Karte: Braun.

    Sumida befindet sich im Nordosten der Stadt und hat einige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten.

    Tokyo Skytree

    Der Skytree ist ein Fernsehturm, der sagenhafte 634 Meter hoch ist. Damit ist er nach dem Burj Khalifa in Dubai das zweithöchste Gebäude der Welt.

    Es gibt zwei Aussichtsplattformen auf dem Skytree, eine auf 350 Metern Höhe und eine auf 450 Metern Höhe. Der Eintritt für die untere Plattform kostet 2.000 Yen (24 Euro), wer noch höher hinaus will, muss noch einmal 1.000 Yen zusätzlich bezahlen.

    Skytree, Tokio
    Skytree, Tokio

    Für die Aussicht lohnt es sich nicht unbedingt, die 1.000 Yen extra zu bezahlen, allerdings ist es auf dem oberen Deck oft wesentlich leerer und deshalb angenehmer zum Fotografieren.

    Leider ist es nicht möglich, für den Skytree online Tickets zu kaufen, sodass man oft eine oder sogar zwei Stunden anstehen muss. Für Ausländer gibt es aber eine Fastlane, mit der du sofort an dein Ticket bekommst. Das kostet dann zwar 1.000 Yen mehr, aber für die Zeitersparnis lohnt es sich. Um in den Genuss der Fast Lane zu kommen, musst du unbedingt deinen Reisepass dabei haben.

    Der Aufstieg zum Skytree lohnt sich nur bei wirklich klarem Wetter. Dann ist der Ausblick einfach gigantisch. Ist es diesig oder neblig, ist die Aussicht eher enttäuschend.

    Unser Tipp: Wir haben zwei schöne Fotospots entdeckt, von denen aus der Skytree besonders gut zur Geltung kommt. Von der Jukken-Brücke (in Google Maps), die über den kleinen Kanal führt, bietet sich ein schöner Blick. Ein toller Ort für Selfies vor dem Skytree findest du in der kleinen Straße, die südlich direkt vor dem Turm abgeht (hier: Foto-Location für den Skytree) oder einfach direkt unter dem Skytree.

    Eintritt: 2.000 Yen (350 Meter), +1.000 Yen (450 Meter), +1.000 Yen für Fastlane
    Öffnungszeiten: täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr
    Anfahrt: Oshiage (Toei Asakusa Line, Hanzōmon Line); Tokyo Skytree (verschiedene Regionalzüge)

    Skytree, Tokio
    Skytree, Tokio – Hier klicken, um Standort in Google Maps anzuzeigen. (Handyfoto mit Huawei P9)

     

    Skytree, Tokio
    Skytree, Tokio – Hier klicken, um den Standort auf Google Maps anzuzeigen. (Handyfotos mit Huawei P9)

    Sumida Park

    Der Sumida Park ist eine kleine Parkanlage nicht weit entfernt vom Skytree. Zur Kirschblüte ist hier einer der schönsten Plätze in Tokio. Zur Mittagszeit wird der Park von zahlreichen Einheimischen bevölkert, die sich unter den Kirschbäumen zum Mittagessen treffen und auf Picknickdecken ihr mitgebrachtes Sushi genießen.

    Eintritt: frei
    Öffnungszeiten: rund um die Uhr
    Anfahrt: siehe Skytree

    Sumida Park, Tokio
    Sumida Park, Tokio

     

    Sumida Park, Tokio
    Sumida Park, Tokio

     

    Sumida Park, Tokio
    Sumida Park, Tokio

    Asahi Beer Tower

    Asahi ist eine der populärsten Biersorten in Japan. Im Stadtteil Sumida befindet sich der etwas exzentrische Hauptsitz des Unternehmens. Das Bürogebäude sieht aus wie ein riesiges Bierglas. Daneben befindet sich die sogenannte Asahi-Flamme, die im Volksmund „Der goldene Kackhaufen“ genannt wird, nicht ganz zu Unrecht.

    Den besten Blick auf das Gebäude hast du von der gegenüberliegenden Flussseite oder von der Brücke.

    Asahi Beer Headquarters
    Asahi Beer Headquarters

    Sehenswürdigkeiten in Minato

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Minato ist lila markiert.

    Auf unserer Karte: Lila.

    Minato befindet sich im Süden des Zentrums von Tokio und umfasst außerdem die vorgelagerte Insel Odaiba.

    Tokyo Tower

    Der Tokyo Tower ist eines der Wahrzeichen der japanischen Hauptstadt. Der Turm sieht nicht nur aus wie der Eiffelturm in Paris, er ist tatsächlich eine Kopie des berühmten Originals. Da in Japan aber immer alles ein bisschen größer und besser sein muss, ist der Tokyo Tower natürlich 8 Meter höher als der Eiffelturm.

    Tokyo Tower
    Tokyo Tower – fotografiert vom Mori Tower, Roppongi Hills

    Es gibt zwei Aussichtsplattformen auf dem Tokyo Tower, eine auf 150 Metern Höhe und eine auf 250 Metern Höhe. Bei unserem Besuch wurde die obere Plattform gerade renoviert, sodass wir nur auf der unteren waren. Wir haben aber gelesen, dass die obere Plattform sich nicht wirklich lohnt.

    Die Aussicht vom Tokyo Tower ist großartig und an einigen Stellen kann man sogar durch einen Glasboden bis ganz nach unten schauen.

    Eintritt: 900 Yen (untere Plattform), 1.600 Yen (beide Plattformen)
    Öffnungszeiten: 9:00 bis 23:00 Uhr
    Anfahrt: Kamiyacho (Hibiya Line) oder Akabanebashi (Oedo Line)

    Tokyo Tower
    Tokyo Tower

     

    Tokyo Tower
    Tokyo Tower

     

    Tokyo Tower
    Tokyo Tower

     

    Diesen Blick hat man durch den Glasboden im Tokyo Tower.
    Diesen Blick hat man durch den Glasboden im Tokyo Tower.

    Roppongi Hills – Mori Tower

    Roppongi Hills ist ein großes Stadtentwicklungsprojekt im Bezirk Minato mit Büros, Geschäften und Restaurants. Das größte Gebäude in Roppongi Hills ist der Mori Tower, der über eine ganz besondere Aussichtsplattform verfügt.

    Es ist nämlich der einzige Aussichtspunkt in Tokio, bei dem keine Glasscheiben beim Fotografieren stören. Auf dem Dach des Turms gibt es eine Helikopterlandeplattform und drumherum ist ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Weg.

    Eine Etage weiter unten gibt es auch eine geschlossene Aussichtsplattform, die ebenfalls einen tollen Blick bietet, aber eben hinter Glasscheiben.

    Das Skydeck ist nur bei guten Wetter geöffnet. Bei Regen oder starken Wind ist der Zugang nicht möglich. Die untere Plattform kann immer besichtigt werden.

    Eintritt: 1.800 Yen für die untere Plattform + 500 Yen für das Skydeck
    Öffnungszeiten: 10:00 bis 23:00 Uhr (Skydeck bis 20:00 Uhr)
    Anfahrt: Roppongi (Hibiya Line, Oedo Line)

    Mori Tower, Roppongi Hills
    Mori Tower, Roppongi Hills

     

    Heli Plattform auf dem Mori Tower, Roppongi Hills
    Heli Plattform auf dem Mori Tower, Roppongi Hills

     

    Aussicht auf Tokio vom Mori Tower, Roppongi Hills
    Aussicht auf Tokio vom Mori Tower, Roppongi Hills

    Tsukiji-Fischmarkt

    Der Fisch-Großmarkt in Tokio ist der größte der Welt. Morgens ab 5:00 Uhr findet dort eine große Fischauktion statt, bei der die riesigen Thunfische meistbietend versteigert werden.

    Täglich dürfen maximal 120 Touristen diesem Spektakel beiwohnen. Die Plätze dafür werden der Reihe nach vergeben, sodass du dich deutlich vor 5:00 Uhr in die Schlange am Osakana Fukyu Center anstellen solltest. Wer zu spät ist, darf nicht rein. Auch die 120 Glücklichen dürfen nur für etwa 20 Minuten einen Blick auf das Geschehen werfen und wir haben von einigen gehört, die dort waren, dass es sich nicht wirklich lohnen soll. Wir haben deshalb darauf verzichtet und lieber ausgeschlafen.

    Ab 10:00 Uhr öffnet dann der Markt für Touristen seine Türen. Achtung: In vielen Reiseführern und Onlinequellen steht 9:00 Uhr als Öffnungszeit, das wurde offenbar erst kürzlich geändert.

    Das Treiben auf dem Fischmarkt ist wirklich interessant und es ist schon beeindruckend, wie die riesigen Thunfische dort fachmännisch zerlegt werden und welches rege Treiben dort herrscht.

    Allerdings ist der Fischmarkt nur in zweiter Linie eine Touristenattraktion. In erster Linie wird da wirklich hart gearbeitet und mit Stapelfahrzeugen durch die Gegend gefahren. Als Besucher steht man dort immer ein bisschen im Weg rum und nicht alle Händler mögen es, fotografiert zu werden.

    Eintritt: frei
    Öffnungszeiten: 10:00 bis 15:00 Uhr (Je früher, desto mehr Fisch ist noch da), Sonntags und oft auch am Mittwoch geschlossen
    Anfahrt: Tsukijishijo (Oedo Line) oder Tsukiji (Hibiya Line)

    Fischmarkt, Tokio
    Fischmarkt, Tokio

    Tokyo Bay und Rainbow Bridge

    Die Tokyo Bay lädt vor allem abends zu einem Spaziergang ein. Dann erstrahlt die Rainbow Bridge, die zur vorgelagerten Insel Odaiba führt, in verschiedenen Farben und ist ein tolles Fotomotiv. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Hamarikyu Gardens, einer der schönsten Parks in Tokio, direkt an der Bay gelegen.

    Anfahrt: Shiodome Station (Oedo Line, Yurikamome Line) für Hamarikyu Gardens; Shibaurafuto für Rainbow Bridge (Yurikamome Line)

    Aussicht auf Tokio Bay von unserem Zimmer im Intercontinental Tokio Bay im 17. Stock
    Aussicht auf Tokio Bay und den Beginn der Rainbow Bridge von unserem Zimmer im InterContinental Tokio Bay im 17. Stock

     

    Aussicht auf die Rainbow Bridge in Tokio vom Intercontinental Tokio Bay
    Aussicht auf die Rainbow Bridge in Tokio vom InterContinental Tokio Bay

    Sehenswürdigkeiten in Shinjuku

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Shinjuku ist gelb markiert.

    Auf unserer Karte: Gelb.

    Shinjuku liegt im Westen Tokios und ist definitiv einer der aufregendsten Bezirke der Stadt.

    Piss Alley – Omoide Yokocho

    Die kleine Gasse mit dem charmanten Namen Piss Alley heißt eigentlich Omoide Yokocho und befindet sich gleich um die Ecke vom Bahnhof Shinjuku. Die Gasse ist wirklich nur einen guten Meter breit und wirkt im herausgeputzten Tokio ein bisschen wie aus der Zeit gefallen.

    Links und rechts der Gasse bieten kleine Restaurants leckere Suppen, sowie Fisch und Fleisch vom Grill an. Die Restaurants sind winzig und meistens haben nur 5-6 Personen an den kleinen Theken Platz.

    Öffnungszeiten: Die Restaurants sind in der Regel bis 24:00 Uhr geöffnet, viele auch schon zur Mittagszeit.
    Anfahrt: Shinjuku (Maranouchi Line, Oedo Line, JR Yamanote Line)

    Piss Alley in Shinjuku
    Piss Alley in Shinjuku

     

    Piss Alley in Shinjuku
    Piss Alley in Shinjuku

     

    Piss Alley in Shinjuku
    Piss Alley in Shinjuku – Hier am kleinen Eckrestaurant haben wir leckere Soba (Nudeln) gegessen.

    Kabukichō – Der Rotlicht- und Nightlife-Distrikt

    Kabukichō ist eine riesige Amüsiermeile, die direkt vor dem Shinjuku-Bahnhof beginnt. Bei Tag ist es hier noch relativ beschaulich, trotzdem lohnt sich ein Fotospaziergang auch schon zu dieser Zeit. Abends erhellen dann die unzähligen Leuchtreklamen die Nacht.

    Neben Rotlicht-Etablissements gibt es in Kabukichō Restaurants, Clubs, Bars und Spielhöllen. Kabukichō ist auch einer der wenigen Orte in Tokio, wo man wirklich ein bisschen aufpassen muss. In einigen Läden werden wohl gerne mal Touristen übers Ohr gehauen.

    Öffnungszeiten: Restaurants öffnen in der Regel ab Mittag, Bars erst zu späterer Stunde.
    Anfahrt: Shinjuku (Maranouchi Line, Oedo Line, JR Yamanote Line)

    Shinjuku, Tokio
    Shinjuku im Dunkeln

    Golden Gai

    Golden Gai ist ein kleines Gebiet in Kabukichō, in dem sich viele kleine Bars befinden. Die schmalen Gassen sind sehr fotogen, wobei wir zum Fotografieren empfehlen, tagsüber zu kommen. Die Bars sind dann noch geschlossen und man kann in Ruhe Bilder machen. Abends sind fotografierende Touristen auch nicht so gerne gesehen.

    Die meisten der in Golden Gai gelegenen Bars sind kaum größer als ein Wohnzimmer, in dem maximal 6 bis 8 Leute Platz finden. Oft wird eine Cover Charge von 500 bis 1.000 Yen zusätzlich zu den Preisen für die Getränke verlangt.

    Öffnungszeiten: Die meisten Bars öffnen ab 19:00 Uhr und haben bis spät in die Nacht geöffnet. Sonntags sind viele Bars geschlossen.
    Anfahrt: Shinjuku (Maranouchi Line, Oedo Line, JR Yamanote Line)

    Golden Gai, Shinjuku
    Golden Gai, Shinjuku

     

    Golden Gai, Shinjuku
    Golden Gai, Shinjuku

    Roboter Restaurant

    Wir haben lange überlegt, ob wir uns den Besuch im Robot Restaurant wirklich leisten wollen, schließlich kostet der Eintritt mehr als umgerechnet 60 Euro. Wir haben es letztendlich für den Besuch entschieden .

    Der Name Roboter Restaurant ist eigentlich etwas irreführend, denn mit einem Restaurant hat es nicht wirklich viel zu tun. Eigentlich ist es vielmehr eine Show, dafür aber eine ziemlich abgefahrene.

    Mit Worten kann man das eigentlich kaum beschreiben: Es ist laut, es ist grell, es ist total abgefahren und ziemlich sinnfrei. Und trotzdem, oder vielleicht genau deswegen, würden wir jedem einen Besuch im Robot Restaurant empfehlen. Es ist ein Erlebnis, dass es in dieser Form nirgendwo sonst auf der Welt gibt und das man so schnell nicht mehr vergessen wird.

    Unsere Empfehlung: Guckt euch die 90 Minuten sinnfreien Wahnsinn im Roboter Restaurant auf jeden Fall an! Aber kümmert euch unbedingt einige Tage oder am besten ein paar Wochen vor eurem Besuch um Tickets, da die Shows in der Regel ausverkauft sind.

    Tipp: Du kannst die Tickets direkt auf der Webseite des Veranstalters buchen, aber wir empfehlen dir die Tickets hier vorher online zu kaufen, denn bei getyourguide sind sie ein paar Euro günstiger.

    Eintritt: ca. 60 Euro
    Öffnungszeiten: Täglich finden vier Shows statt: 16:00 Uhr, 17:55 Uhr, 19:50 Uhr und 21:45 Uhr.
    Anfahrt: Shinjuku (Maranouchi Line, Oedo Line, JR Yamanote Line)

    Roboter Restaurant
    Roboter Restaurant

     

    Roboter Restaurant
    Roboter Restaurant

     

    Roboter Restaurant
    Roboter Restaurant

     

    Roboter Restaurant
    Roboter Restaurant

     

    Roboter Restaurant
    Roboter Restaurant

    Metropolitan Government Building

    Tokio hat viele tolle Aussichtspunkte, deren Besuch mit der Zeit aber ganz schön ins Geld geht. Eine sehr gute kostenlose Alternative ist das Rathaus von Tokio (Metropolitan Government Building).

    Das Gebäude hat zwei Türme, die beide eine Aussichtsplattform haben. Prinzipiell lohnt es sich auf beide Türme zu gehen, da du teilweise andere Sachen siehst. Die Aussichtsplattformen können kostenlos besucht werden, lediglich etwas Wartezeit für die Fahrstühle musst du mitbringen. Bei unserem Besuch hat es etwa 15 Minuten gedauert.

    Eintritt: frei
    Öffnungszeiten: Nordturm: 9:30 Uhr bis 23:00 Uhr (geschlossen am 2. und 4. Montag des Monats); Südturm: 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr (geschlossen am 1. und 3. Dienstag des Monats)
    Anfahrt: Tochomae (Oedo Line)

    Tokyo Metropolitan Government Building
    Tokyo Metropolitan Government Building

     

    Tokyo Metropolitan Government Building
    Tokyo Metropolitan Government Building

     

    Tokyo Metropolitan Government Building
    Tokyo Metropolitan Government Building

    Harajuku

    Harajuku ist ein Stadtviertel im Bezirk Shinjuku, das vor allem für seine Jugendkultur bekannt ist. Vor allem am Sonntag trifft sich auf der Brücke zwischen Bahnhof und Yoyogi-Park, der ebenfalls sehenswert ist, die Cosplay-Szene.

    Cosplay ist eine Subkultur in Japan, bei der sich vor allem junge Menschen aufwendig im Stil von Manga- und Anime-Figuren verkleiden. Leider hat es bei uns am Sonntag in Tokio den ganzen Tag in Strömen geregnet, sodass wir das Schauspiel nicht miterleben konnten. Aber wir kommen wieder!

    Harajuku ist aber auch so einen Ausflug wert. Die Gegend bietet viele stylische Klamottenläden, coole Bars und Cafés und eine ganze Menge Hipstertum. Uns hat es dort sehr gut gefallen und es macht wirklich Spaß, durch die Straßen des Viertels zu bummeln.

    Anfahrt: Harajuku (JR Yamanote Line), Meijijingu-Mae (Fukutoshin Line, Chiyoda Line)

    Takeshita Street in Harajuku
    Takeshita Street in Harajuku

     

    Straßen in Harajuku
    Straßen in Harajuku

     

    Straßen in Harajuku
    Straßen in Harajuku

     

    Tokyu Plaza Harajuku
    Tokyu Plaza Harajuku – der Eingang des Einkaufszentrums ist ein sehr guter Spot für schöne Fotos. Bei unserem nächsten Tokio-Besuch würden wir dort aber mal abends vorbeischauen.

     

    Tokyu Plaza Harajuku Dachterrasse
    Auf dem Dach des Tokyu Plaza in Harajuku gibt es eine super gemütliche Dachterrasse, in der man sich vom Trubel der Stadt erholen kann.

     

    Tokyu Plaza in Harajuku
    Tokyu Plaza in Harajuku

    Sehenswürdigkeiten in Shibuya

    Tokios Sehesnwürdigkeiten sortiert nach Stadtteilen auf einer Karte
    Shibuya ist grün markiert.

    Auf unserer Karte: Grün.

    Shibuya befindet sich im Osten des Zentrums von Tokio und ist vor allem bei den jüngeren Tokyotern als Einkaufs- und Vergnügungsviertel beliebt.

    Shibuya Kreuzung

    Shibuya Crossing ist wohl eine der berühmtesten Straßenkreuzungen der Welt. An dieser Kreuzung werden alle Fußgängerampeln gleichzeitig grün und bei jeder Grünphase schieben sich Hunderte oder gar Tausende Menschen kreuz und quer über die Kreuzung.

    Das Schauspiel ist ein absolutes Highlight und so völlig typisch für diese verrückte, überfüllte und hektische Stadt. Einfach wunderbar!

    Öffnungszeiten: Richtig belebt ist es hier von etwa 8:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr.
    Anfahrt: Shibuya (Ginza Line, Fukutoshin Line, Hanzomon Line)

    Shibuya Kreuzung
    Shibuya Kreuzung – Mit 0,6 Sekunden belichtet.

     

    Shibuya in der Dämmerung
    Shibuya in der Dämmerung

    Hachikō

    Vor dem Bahnhof Shibuya steht eine Statue, die einen Hund zeigt. Das klingt erst einmal relativ unspektakulär, aber trotzdem ist diese Statue eine echte Attraktion, vor der sich täglich Hunderte Touristen fotografieren lassen.

    Die Geschichte von Hachikō ist nämlich herzerweichend. Jeden Tag holte der treue Hund sein Herrchen nach der Arbeit zur selben Uhrzeit vom Bahnhof Shibuya ab, bis dieser im Jahr 1925 plötzlich verstarb.

    Dennoch kam Hachikō weiterhin jeden Tag zum Bahnhof Shibuya, um auf sein Herrchen zu warten und das ganze 10 Jahre lang. Dadurch wurde Hachikō im ganzen Land bekannt und zum Symbol des treuen Begleiters. Ist das nicht eine schöne Geschichte? Passenderweise ist die Statue einer der bekanntesten Treffpunkte für Verabredungen in Japan.

    Hachikō an der Shibuya Kreuzung
    Hachikō Statue an der Shibuya Kreuzung

    Die schönsten Ausflüge von Tokio – Unsere Tipps

    Auch wenn Tokio selbst schon absolut großartig ist, lohnt es sich trotzdem den ein oder anderen Ausflug von Tokio aus zu unternehmen.

    Ein schöner Tagestrip führt in den Süden von Tokio nach Kamakura. Dort gibt es zahlreiche Tempel und eine beeindruckende Buddha-Statue zu sehen. Auf dem Rückweg bietet es sich an, noch einen Stopp in Yokohama zu machen.

    Mehr lesen:

    Ebenfalls sehr empfehlenswert ist eine Tagestour in das nördlich gelegene Nikko. Hier befinden sich einige der bedeutendsten und schönsten Schreine in ganz Japan. Außerdem findest du dort die drei berühmten Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.

    Auch den Mount Fuji kannst du im Rahmen einer Tagestour von Tokio aus besuchen. Dafür solltest du allerdings sehr früh losfahren. Wenn du die Gegend um den Fuji etwas intensiver erleben willst, empfehlen wir dir aber eher, dort auch zu übernachten.

    Wenn es mal eine etwas außergewöhnlichere Tour fernab der Touristenpfade sein soll, könntest du zum Beispiel ins nordöstlich von Tokio gelegene Mito fahren. Hier befindet sich der Kairakuen, einer der drei berühmten Gärten Japans. Außerdem kannst du ein altes Herrenhaus und eine ehemalige Samuraischule besichtigen und das ganze ohne Touristenmassen.

    Große Buddha in Kamakura
    Der große Buddha in Kamakura

     

    Yokohama International Passenger Terminal - Osanbashi
    Yokohama International Passenger Terminal – Osanbashi

    Wie viel Zeit brauche ich in Tokio?

    Tokio an wenigen Tagen komplett zu erfassen, ist absolut unmöglich. Du wirst nie genug Zeit für Tokio haben, außer vielleicht du kommst für ein halbes Jahr hierher.

    Wir haben alle oben genannten Sehenswürdigkeiten in 5 Tagen besucht, sowie zwei volle Tage für Ausflüge in die Umgebung genutzt. Eine Woche ist also schon mal ein guter Richtwert, um zumindest die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tokio zu sehen und den einen oder anderen Ausflug zu machen.

    Wenn du richtiges Power-Sightseeing betreibst, schaffst du die Highlights wahrscheinlich auch in 3 Tagen. Dann werden die Füße am Ende Tages aber so richtig weh tun.

    Tokio Reisetipps – U-Bahn und Öffentlicher Nahverkehr

    Der öffentliche Nahverkehr in Tokio ist hervorragend ausgebaut. Nahezu jeden Winkel der Stadt erreichst du mit U-Bahnen und Bussen. Insgesamt gibt es in Tokio 13 U-Bahnlinien, die mehr als 3 Milliarden Menschen pro Jahr befördern, mehr als irgendwo sonst auf der Welt.

    Wichtig ist außerdem die Yamanote-Line, die von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Japan Railways betrieben wird und für die auch der Japan Railpass gilt. Die Yamanote Line fährt als Ringbahn einmal rund ums Zentrum von Tokio und hält somit auch an vielen Sehenswürdigkeiten in Tokio.

    Tickets für die U-Bahn in Tokio

    Die Fahrkartenautomaten sehen auf den ersten Blick furchteinflößend aus. Auf dem Display gibt es aber einen kleinen Knopf, auf dem man den Automaten auf Englisch umschalten kann. Dann lässt sich der Automat relativ einfach bedienen.

    U-Bahnfahren ist relativ günstig. Eine Fahrt kostet meistens zwischen 150 und 200 Yen (1,20 bis 1,60 Euro). Am einfachsten ist es, eine sogenannte Suica Card zu kaufen. Diese Karte kannst du mit einem beliebigen Geldbetrag aufladen und legst sie vor dem Betreten des Bahnsteigs und nach Verlassen einfach auf den Kartenleser am Eingang. Der Betrag für die Fahrt wird automatisch abgezogen und du musst nur zum Aufladen erneut zum Automaten.

    Die Suica Card bekommst du ebenfalls an einem der Automaten. Sie kostet 500 Yen Pfand, den du aber am Ende wieder bekommst. Praktischerweise kannst du die Suica Card auch in anderen Städten wie Osaka oder Kyoto benutzen. Außerdem kannst du in vielen Geschäften und Getränkeautomaten mit der Karte bezahlen. Zurückgeben kannst du die Karte allerdings nur im Raum Tokio.

    Es gibt zwar auch Tageskarten für die Metro. Da verschiedene Metro-Linien aber zu unterschiedlichen Betreibern gehören, ist eine Karte für das Gesamtnetz mit 1.000 Yen recht teuer. Das lohnt sich nur, wenn man wirklich sehr viel an einem Tag fährt. Außerdem gelten diese Tickets nicht in den JR-Linien und nicht in Bussen.

    Fahrtzeiten der U-Bahn in Tokio

    Zu den Hauptverkehrszeiten verkehren viele U-Bahnen alle 2 oder 3 Minuten. Trotzdem kann es vor allem morgens und nach Feierabend brechend voll in den U-Bahnen werden. Wenn du schonmal Bilder von vollgestopften U-Bahnen mit Gesichtern, die an Scheiben kleben, gesehen hast – das sieht teilweise wirklich so aus, wenn auch nicht auf allen Linien.

    Die letzten Züge fahren zwischen 0:00 und 1:00 Uhr nachts, danach geht es erst 5:00 Uhr morgens weiter. Wenn du abends weg gehst, schau vorher, wann deine letzte Bahn fährt. An den Bahnstationen findet sich immer irgendwo ein Aushang, auf dem die Uhrzeiten der letzten Züge stehen.

    Taxifahren in Tokio ist relativ teuer, aber in der Nacht die einzige Alternative.

    U-Bahn Karte und Automaten in Tokio
    U-Bahn Karte und Automaten in Tokio

    So kommst du vom Flughafen in die Stadt

    Tokio hat zwei internationale Flughäfen: den Flughafen Haneda südlich der Stadt und den weiter entfernten Flughafen Narita im Westen. Beide Flughäfen sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

    Transport vom Flughafen Narita ins Zentrum

    Die meisten internationalen Flüge gehen zum Flughafen Narita.

    Die schnellste und einfachste Variante, um von Narita nach Tokio zu kommen, ist der Narita Express. Wenn du einen Japan Rail Pass hast, kannst du den Narita Express damit benutzen, was natürlich sehr praktisch ist.

    Immerhin kostet ein Ticket 3.220 Yen (ca. 27 Euro). Dafür geht es bequem und in einer knappen Stunde auf direktem Wege zu den wichtigsten Stationen in Tokio: u.a. Tokyo Station, Shinagawa, Shinjuku und Shibuya.

    Günstiger ist die JR Sobu Line, mit der du für 1.320 Yen (ca. 12 Euro) in etwa 90 Minuten zur Tokyo Station kommst. Dieser Zug kann aber mitunter sehr voll werden und ist weniger bequem als der Narita Express.

    Eine weitere günstige Alternative ist der Keisei Limited Express, der dich in etwa 75 Minuten für 1.090 Yen (ca. 10 Euro) bis zur Station Nippori bringt. Dort kannst du in die Yamanote Line umsteigen und zu deinem Zielort in Tokio fahren.

    Die gleiche Strecke, wie der Keisei Limited Express, fährt auch der Keisei Skyliner. Für etwa 2.400 Yen (ca. 20 Euro) verkehrt dieser Zug bis zu den Haltestellen Nippori und Ueno, von denen aus du dann umsteigen kannst.

    Taxis gibt es natürlich auch, allerdings sind die sehr, sehr teuer. Eine Fahrt kostet ab 20.000 Yen, das sind umgerechnet ungefähr 170 Euro.

    Transport vom Flughafen Haneda ins Zentrum

    Einige internationale Flüge landen auch am Flughafen Haneda. Wenn du dort landest, hast du Glück, denn von dort geht es deutlich günstiger ins Zentrum.

    Mit der Monorail geht es zunächst zum Bahnhof Hamamatsuchō. Von dort kannst du in die Yamanote-Line umsteigen, die dich u.a. zu den Stationen Shinjuku und Shibuya bringt. Für die gesamte Strecke zahlst du zwischen 600 und 700 Yen (ca. 5-6 Euro).

    Ein Taxi vom Flughafen Haneda kostet je nach Verkehr und Tageszeit zwischen 5.000 und 10.000 Yen (ca. 45-90 Euro).

    Unsere Hoteltipps für Tokio

    Übernachten in Tokio ist teuer, sehr teuer! Wohnraum in der Stadt ist knapp und entsprechend klein sind auch die Hotelzimmer. Für unter 100 Euro pro Nacht ist in zentraler Lage kaum etwas Vernünftiges zu bekommen.

    Tipp: Wenn du auf der Suche nach einem Hotel in Tokio bist, lies am besten unseren Artikel Tokio Hotel-Tipps, denn dort erklären wir dir auch welcher Teil Tokios für dich am besten geeignet ist. Eine Auflistung aller Hotels in Japan, in denen wir übernachtet haben, findest du hier: Japan Hotel-Tipps – Alle Unterkünfte unserer Reise.

    Eine Alternative sind natürlich die berühmten Kapselhotels oder Schlafsäle in Hostels, aber für ein privates Zimmer mit eigenem Bad musst du definitiv tief in die Tasche greifen.

    Wir haben im Super Hotel Lohas Akasaka übernachtet, das für Tokio ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Die Lage ist sehr gut, die Zimmer sind sauber und modern, allerdings muss man sich bei einer Größe von 10 Quadratmetern schon gut mit seinem Taschen etc. organisieren. Für 140 Euro die Nacht, hätten wir uns allerdings ein bequemeres Bett gewünscht. Aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau.

    Zwei Nächte haben wir außerdem im InterContinental Hotel Tokyo Bay verbracht. Die Zimmer sind hier natürlich größer, schicker, das Bett viel bequemer und die Aussicht ist einmalig! Die Qualität der Zimmer und die Lage haben allerdings auch ihren Preis. Nicht umsonst, ist die Hotelkette seit 70 Jahren der Anlaufpunkt für alle, die beim Reisen nicht nur das Entdecken außergewöhnlicher Orte und neue Perspektiven (Guckt euch diese Aussicht an!), sondern auch den Glamour schätzen.

    Wenn das etwas für dich ist, solltest du dich vorher mal mit dem IHG Rewards Club (dort sind wir auch Mitglieder) beschäftigen, denn damit kannst du beim Übernachten Punkte sammeln und kannst damit u.a. auf kostenlose Übernachtungen sparen.

    Unser Zimmer im 17. Stock des Intercontinental Tokyo Bay Hotels.
    Unser Zimmer im 17. Stock des InterContinental Tokyo Bay Hotels.

     

    Generelle Tipps zum Hotel buchen in Tokio:

    • Wir empfehlen dir dein Hotel in Tokio (das gilt auch für alle anderen Orte in Japan) möglichst weit im Voraus zu buchen, da die Hotels mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sehr schnell ausgebucht sind.
    • Achte darauf, dass du ein Nichtraucherzimmer buchst! Japan ist, auch wenn es sich gerade wandelt, ein Raucherland.
    • Hotels außerhalb vom Zentrum sind natürlich günstiger. Allerdings pendelst du dann jeden Morgen und Abend mit der arbeitenden Bevölkerung ins Zentrum und wieder zurück. U-Bahnfahren macht in den überfüllten Bahnen zur Stoßzeit definitiv keinen Spaß. Wir waren heilfroh, dass unser Hotel mitten im Zentrum lag und wir so davon nur noch eine abgeschwächte Version mitbekommen haben.
    • Wenn du mit kleinem Geldbeutel reist, kann airbnb eine gute Option für dich sein. Aber auch hier gilt: Früh buchen! Falls du dort noch nicht angemeldet bist, können wir dir über diesen Link 35 Euro Guthaben für deine erste Übernachtung schenken.

    Stadtführungen und Touren durch Tokio

    Wenn du Tokio nicht komplett auf eigene Faust entdecken möchtest, empfehlen wir dir einen lokalen Guide zu buchen. So kommst du nicht nur stressfrei durch die Stadt, sondern erhältst auch eine ganze Menge Insidertipps von einem Einheimischen.

    Wir haben dir einige spannende und auch ausgefallene Stadtführungen rausgesucht, die du bequem online buchen kannst.

    Ausflug am Morgen zu den Tempeln und Schreinen – Diese Tour führt dich zu den wichtigsten Tempeln und Schreinen von Tokio. Mit einem Bus und einem englischsprachigen Guide gibt dir diese Tour einen guten Einstieg in die historischen Seiten von Tokio.

    Fahrradtour durch Tokio – Tokio mit dem Fahrrad zu entdecken, ist mal eine ganz andere Erfahrung. So dumm ist das aber tatsächlich gar nicht, denn mit dem Rad schaffst du relativ viel in kurzer Zeit.

    Private Tagestour durch Tokio – Bei dieser Tour hast du einen privaten Guide einen ganzen Tag ganz für dich allein. Solche Touren machen wir am liebsten, da man hier ein ganz individuelles Programm zusammenstellen kann und sich auch viel intensiver mit dem Guide austauschen kann, als das bei einer Gruppenführung der Fall ist.

    Reiseführer für Tokio

    Gedruckte, deutschsprachige Reiseführer für Tokio sind leider Mangelware. Wir hatten auf unserer Reise den Stefan Loose Reiseführer für Japan dabei und zusätzlich das Heft Labyrinth Tokio – 38 Touren in und um Japans Hauptstadt.

    So richtig überzeugt haben uns beide Bücher nicht. Der Tokio-Führer ist ganz nett, inhaltlich überschneidet er sich aber stark mit dem Loose. Der Autor hat offenbar auch den Tokio-Teil im Japan-Reiseführer geschrieben, sodass viele Textpassagen identisch sind.

    Anfang 2017 sind zwei ganz neue Reiseführer erschienen: Der DuMont Direkt Reiseführer Tokyo und der Reise Know-How CityTrip PLUS Tokyo klingen nach guten Alternativen zu den von uns getesteten Reiseführern.

    Wenn du den Hauptteil deiner Japan-Reise in Tokyo und Kyoto verbringst, dann ist der Tokio mit Kyoto – Reiseführer von Iwanowski eine gute Option.

    Gut zur Inspiration, allerdings weniger als Reiseführer vor Ort geeignet, ist außerdem das Buch 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss.

    Tokio Tipps
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    Noch mehr Reisetipps für Tokio und Japan

    Wir hoffen unsere Tokio Reisetipps waren hilfreich für deine Reise. Wir freuen uns natürlich wie immer über deine Kommentare zu unserem Artikel. Welche Sehenswürdigkeiten in Tokio haben dir am besten gefallen? Hast du sonst noch einen tollen Tipp für alle zukünftigen Tokio-Besucher?

    10 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

    1. Hallo Ihr Beiden. Superschöne Bilder und interessante Infos, direkt verschlungen :-) – vielen Dank. Jetzt ist unsere Vorfreude noch größer – auch für uns geht es dieses Jahr nach Japan :-)
      Lg und noch eine gute Zeit dort. Sandra

    2. Hey Ihr zwei. Tolle Zusammenfassung für eine meiner Lieblingsstädte!

      Der Mori Tower ist einer meiner Favoriten bzgl. Ausblick auf die Stadt und wenn an klaren Tagen auch noch der Fuji San zu sehen ist, einfach ein Traum! Zum Thema Skytree noch eine kleine Ergänzung, denn Tickets können auch in Cash bei jedem 7-Eleven, an deren kleinen Wundermaschinen (u.a. auch Kopierer) gekauft werden. Das Menü dieser Funktion ist zwar glaube ich auf japanisch, Japaner helfen dabei aber sehr gerne.

      Viel Spass noch im Land der aufgehenden Sonne

    3. Hallo ihr zwei,

      Ein echt toller und sehr ausführlicher Artikel über Tokyo. Ihr scheint die Stadt echt aufzusaugen.

      Einen etwas ruhigeren Teil von Tokyo könnt ihr in Shimokitazawa erleben. Kurz: Shimokita. Man kommt recht einfach von Shibuya aus hin. Mit kleinen Bars und Cafés und guten Clubs ist es auch abends ganz nett dort.

      Ich wünsche euch noch eine gute Reise, viele tolle Erlebnisse und gutes Wetter.

      Freue mich auf mehr.

      Liebe Grüße aus Berlin
      Daniela

      • Hallo Daniela,

        das klingt super. Nehmen wir auf unsere Liste für das nächste Mal in Tokio. Das wird sicher nicht unsere letzte Reise nach Japan gewesen sein. :)

        Liebe Grüße
        Sebastian & Jenny

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