15 echte Insidertipps für deine Reise nach Barcelona

Unsere Insiderin Nicole wohnt seit fast 20 Jahren in Barcelona. Sie kennt nicht nur die bekannten Ecken, sondern auch viele Orte, an die sonst nicht so viele Touristen kommen. Hier zeigt sie uns ihre 15 Insider-Tipps abseits der Touristenmassen.

Echte Geheimtipps in Barcelona zu finden ist mittlerweile wirklich schwierig geworden.

Wenn es noch ein paar nette Plätze gibt, an denen sich keine Touristen tummeln, dann behalten die Einheimischen das in der Regel meist für sich.

Ein paar echt schöne Orte, die noch nicht in jedem Reiseführer stehen, will ich dir aber trotzdem verraten.

Denn das echte Barcelona gibt es tatsächlich noch. Man muss halt nur wissen, wo man suchen muss.

Wenn du die klassischen Sehenswürdigkeiten in Barcelona schon gesehen hast, dann findest du hier noch ein paar Orte, die du garantiert noch nicht kennst.

#1 Espai Subirachs

Fast völlig unbekannt ist das Museum des Künstlers Josep Maria Subirachs, und das obwohl er die Passionsfassade der Sagrada Familia gestaltet hat. Ich mag dieses kleine private Museum total.

Subirachs war ein Kind einer einfachen Arbeiterfamilie. Lange Zeit waren seine Werke wirklich umstrittenen in Barcelona.

Besonders seine Arbeit an der Sagrada Familia wurde kritisiert, denn die Figuren sind keine klassischen Schönheiten. Vor allem die abstrakten Skulpturen sind einfach unglaublich ausdrucksstark.

Weil der Espai Subirachs im Viertel Poblenou abseits der Touristenpfade liegt, ist es hier nie voll – obwohl die Ausstellung keinen Eintritt kostet. Das ehemalige Industrieviertel ist aber definitiv einer der authentischen Plätze Barcelonas.

Seit es immer mehr Studenten und Start-ups hierher zieht, findest du zwischen Backsteinbauten und Industrieschornsteinen immer mehr nette kleine Clubs und Restaurants.

Infos
Öffnungszeiten

Dienstag, Mittwoch und Samstag: 17:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt

frei

Adresse

Carrer de Batista, 6

Anfahrt

Poblenou (L4)

Webseite

Espai Subirachs

Espai Subirachs
Espai Subirachs – Eines meiner Lieblings-Museen in Barcelona

#2 Casa dels Entremesos

Casa Entremesos
Casa Entremesos

Obwohl diese kleine Galerie mitten in der Altstadt liegt, kennen sie nur die Wenigsten.

Die Casa dels Entremesos ist so etwas wie ein kultureller Sammelpunkt des Stadtteils.

Hier finden verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten statt.

Was hier für dich spannend ist, sind die Riesen.

Jedes Dorf und jeder Stadtteil hat nämlich seine eigenen, überdimensionalen Figuren aus Pappmaschee, die bei den Festen auf der Straße tanzen.

In der Casa dels Entremesos werden die Riesen und Bestien aufbewahrt, wenn gerade kein Volksfest ansteht.

Du kannst also ganz in Ruhe die Könige und Königinnen, die Bäuerin und den Bauern, die gefährlichen Drachen und die gruseligen Monster ansehen.

Ich finde es einfach genial, wie die Leute ihre alten Tänze und Bräuche bewahren und heute wie vor hundert Jahren feiern.

Übrigens kostet der Besuch keinen Eintritt, denn die Casa dels Entremesos wird ehrenamtlich betrieben. Es wäre aber schön, wenn du als kleines Dankeschön einen Euro in die Sammelbüchse am Eingang steckst.

Infos
Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag: 10:00 bis 13:00 und 16:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 14:00 Uhr

Eintritt

frei

Adresse


Plaça Beates

Anfahrt

Urquinaona (L1, L4), Jaume I (L4)

#3 Palau Mornau – Hanfmuseum

Die modernistischen Gebäude Gaudís kennen fast alle Besucher Barcelonas.

Gegen Ende der verschnörkelten Jugendstil-Epoche, entwickelte sich dann eine eher klassische Tendenz, die wieder mehr zu geraden Linien und Ordnung in der Struktur neigte: der Noucentisme.

Ein wunderschönes Gebäude, das in diesem Übergangsstil entworfen wurde, ist der Palau Mornau des Architekten Manuel Raspall.

In den engen Gassen des gotischen Viertels fällt die Fassade des Gebäudes kaum ins Auge. Sobald du aber den Eingangsbereich betrittst, leuchtet helles, warmes Licht durch die bunten Fenster im Treppenaufgang.

Seit ein paar Jahren ist das Hanfmuseum im restaurierten Palau Mornau untergebracht. Wenn in den oberen Sälen die Türen zur Straße geöffnet sind, wirken die alten Räume richtig romantisch schön.

Das Gebäude an sich ist schon sehr sehenswert, aber auch das Museum ist sehr spannend.

Hier erfährst du alles über die Geschichte der Hanfpflanze und lernst wozu Hanf nicht alles benutzt werden kann!

Nur ein kleiner Teil beschäftigt sich dabei mit der berauschenden Wirkung.

Man kann nämlich unglaublich viele nützliche Dinge aus dieser Pflanze herstellen.

Wusstet du zum Beispiel, dass auch Dollarscheine eine Zeit lang Hanf enthielten?

Infos
Öffnungszeiten

Montag - Samstag: 10:00 bis 22:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt

9 Euro

Adresse

Carrer Ample, 35

Anfahrt

Jaume I (L4)

#4 Casa Vicens

Die Casa Vicens ist eines der unbekannteren Gebäude von Gaudi.

Auf den ersten Blick sieht die Casa Vicens auch gar nicht wie ein typisches Gaudí Bauwerk aus. Vermutlich liegt es daran, dass es eines seiner ersten Werke ist.

Im Gegensatz zu seinem späteren Stil arbeitet er hier noch mit maurisch anklingenden Elementen.

Mich erinnern diese verschnörkelten arabischen Muster an warme, südliche Länder. Die geraden Kacheln wirken dagegen sehr ordentlich und geometrisch, fast schon kühl. Eine bunte und sympathische Mischung verschiedener Kulturstile.

Erst seit zwei Jahren ist die Casa Vicens für Besucher geöffnet. Vorher konntest du dieses auffällig schöne Gebäude nur von außen betrachten. Die Fassade ist schon sehr beeindruckend, aber nun kannst du das Haus endlich auch von innen sehen.

Infos
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 bis 20:00 Uhr (im Winter bis 19:00 Uhr und Montag bis 15:00 Uhr)

Eintritt

16 Euro

Adresse

Carreró de les Carolines

Anfahrt

Fontana (L3)

Webseite

Casa Vicens

#5 Torre Bellesguard

Die Torre Bellesguard wurde auch von Gaudí entworfen und nach seinen Plänen fertiggestellt.

Da sie weit ab von den anderen Sehenswürdigkeiten am Fuße des Collserola liegt, ist sie trotzdem noch so etwas wie ein Geheimtipp. Erst seit fünf Jahren gibt es überhaupt die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen.

Zu einer Besichtigungstour musst du dich zwar anmelden, dafür wirst du dann aber über das ganze Grundstück geführt.

Gaudís geniales Bauwerk an sich lohnt den Weg hierher aber auf  jeden Fall. Das Dach ist ein absolutes Meisterwerk, aber ich will nicht alles verraten. Lass dich überraschen!

Was ich mindestens genauso spannend finde, wie das Gebäude, ist die Geschichte des Grundstücks.

Gaudí war überzeugter Katalanist und hat sich ganz bewusst für diesen Standort entschieden. Genau an dieser Stelle stand nämlich die Burg des letzten katalanischen Königs.

Infos
Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag: 10:00 bis 15:00 Uhr

Eintritt

9 Euro

Adresse

Carrer Bellesguard 16-20


Anfahrt

Ferrocariles (L7) - Von dort noch 15 Minuten zu Fuß

Torre Bellesguard
Die Spitze des Torre Bellesguard von Gaudi

#6 Sant Pau del Camp

Ganz ruhig und friedlich ist es im Kreuzgang des Monestir Sant Pau del Camp. Das winzige Kloster liegt fast schüchtern und versteckt im ehemaligen Rotlichtviertel Barcelonas, dem Raval.

Das Besondere an dieser kleinen Anlage ist, dass sie schon in dieser sündigen Nachbarschaft stand, als die Welt drumherum noch aus grünen Feldern und Wiesen bestand.

Diese kleine Kirche hatte man nämlich ursprünglich vor den Toren der Stadt errichtet, also noch ehe das Raval ein Teil des mittelalterlichen Barcelonas wurde.

Für mich ist dieses kleine Kloster wie eine Oase der Ruhe inmitten einer bunten und sehr turbulenten Metropole.

Während ringsumher Menschen spazieren, Autos hupen und der übliche Großstadtlärm tobt, findest du hier einen Ort zum Innehalten, Luft holen und einfach mal kurz Pause machen.

Infos
Öffnungszeiten

Montag - Samstag: 10:00 bis 13:30 Uhr und 16:00 bis 19:30 Uhr

Eintritt

5 Euro

Adresse

Carrer de Sant Pau

Metro

Paral.lel (L2, L3)

#7 Bunker del Carmel

Bunker del Carmel Aussicht
Der Ausblick vom Bunker del Carmel über Barcelona

Absolut lohnenswert ist ein Aufstieg zu den alten Bunkeranlagen auf dem Turó del Carmel.

Der kleine Hügel hinter dem Park Güell ist an sich nicht weiter spannend, aber ganz oben befinden sich die Reste einer alten Verteidigungsanlage.

So halb abgerissen, aber eben doch nicht ganz, sind noch Kacheln der Fußböden und Teile der Wände erhalten geblieben.

Hier kannst du Geschichte ganz nah erleben.

Aber das allerbeste ist definitiv die Aussicht. Früher haben sich nur verliebte Pärchen hierher verirrt.

Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so einsam auf den alten Bunkern.

Der Geheimtipp hat sich langsam herumgesprochen, aber es ist bei weitem noch nicht so voll wie an anderen Orten in Barcelona.

Infos
Adresse

Carrer de Marià Labèrnia

Anfahrt

Bus: V17 , 24 , 92
Metro: El Carmel (L5) oder Guinardó / Hospital Sant Pau (L4), anschließend noch 30 Minuten zu Fuß

#8 Aussicht vom Hotel Majestics

Tolle Aussichten auf Barcelona gibt es viele. Für die meisten musst du dich allerdings aus dem Zentrum heraus, auf einen der Hügel Barcelonas begeben.

Einfacher und schneller geht es, wenn du dir einen Drink auf der Dachterrasse eines Hotels gönnst.

Nicht alle Hotels sind hoch genug oder liegen so günstig, dass du vom Dach aus die Stadt überblicken kannst.

Das Hotel Majestics am Passeig de Gràcia erfüllt beide Voraussetzungen. Der Ausblick von der Terrasse ist wirklich schön.

Nicht unbedingt billig, aber perfekt, wenn du an einem warmen Sommerabend einen Cocktail schlürfen und dabei den Blick über die Dächer Barcelonas schweifen lassen willst.

Infos
Öffnungszeiten

April - Oktober: 10:00 Uhr bis abends

Adresse

Passeig de Gràcia, 68,

Anfahrt

Passeig de Gràcia (L2, L3, L4), Diagonal (L3, L4)

Hotel Majestic
Hotel Majestic

#9 El Beso – In jedem Kuss wird eine Welt geboren

Der Kuss der Freiheit ist ein beliebter Fotospot in Barcelona, aber er ist noch viel mehr als das.

Leider nutzen die meisten Passanten, die das Mosaik zufällig entdecken, nur als Hintergrund für ein Selfie und posen vor den überdimensionalen Lippen. Sie schießen ein schnelles Bild und verschwinden wieder.

Dabei erzählt dieses Wandbild ganz viele kleine Geschichten! Nimm dir ruhig die Zeit, die einzelnen Fotokacheln in Ruhe anzusehen. Es lohnt sich echt, einen Moment genauer hinzugucken.

Der Fotograf und Künstler Joan Fontcuberta hatte die Leser einer Zeitung aufgerufen, persönliche Bilder für sein Projekt einzureichen.

Die Fotos sollten zeigen, was für die Leute „Freiheit“ bedeutet. Wie du sehen kannst, sind das ganz unterschiedliche Dinge.

Für den einen bedeutet Freiheit in fremde Länder zu reisen, der andere versteht darunter Strand, Sonne und Meer, wieder ein anderer denkt dabei an seine Freunde oder die Familie.

Doch all diese Fotos zusammen, so unterschiedlich sie auch sind, ergeben am Ende einen Kuss.

Wenn du dich für Fotografie interessierst, wird dir dieses Werk ganz sicher gefallen.

Infos
Adresse

Plaça d'Isidre Nonell

Anfahrt

Liceu (L3), Jaume I (L4)

El Beso Barcelona
El Beso – Der Kuss

#10 Cementiri Montjuïc

Geheim ist der Friedhof auf dem Montjuïc zwar nicht, aber dennoch verlaufen sich nicht allzu viele Leute hierher. Dabei ist der Cementiri wirklich etwas Besonderes.

Traurige Engel, wunderschöne modernistische Denkmäler und Skulpturen drängen sich an die Hänge des kleinen Hügels. Von hier aus hast du einen wunderschönen Ausblick auf den Hafen und das Meer.

Eine kleine Grünanlage erinnert an die Opfer des Franco-Regimes und die internationalen Brigadisten, die ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus ließen.

Dieser Friedhof erzählt die Geschichte Barcelonas auf eine ganz eigene, sehr persönliche Art. Es sind einzelne Menschen und ihre Schicksale, die diese Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Infos
Öffnungszeiten

Täglich 8:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt

frei

Adresse

Carrer de la Mare de Déu de Port, 56, 58

Anfahrt

Foc (L10S)

Friedhof Montjuic
Friedhof Montjuic

#11 Umbracle

Am Rande des Parcs de la Ciutadella liegt ein altes Gewächshaus. Zusammen mit der Kolumbussäule und dem Triumphbogen, ist das Umbracle eines der wenigen Überbleibsel der Weltausstellung von 1888.

Mit dieser Ausstellung wollte sich die damals kleine Hafenstadt Barcelona dem Rest der Welt zeigen.

Das war gar nicht so leicht, angesichts der gerade erst überstandenen politischen und wirtschaftlichen Krisen und der noch kommenden Ausstellung in Paris. Doch die Katalanen meldeten sich zurück auf der Weltbühne.

Als dieses kleine Palmenhaus eröffnet wurde, flanierten ringsherum elegante Damen mit Sonnenschirmen in langen Kleidern zwischen den Pavillons umher.

Die tropischen Palmen und exotischen Pflanzen wurden aus weit entfernten Ländern extra hierher geschafft. Für die Besucher war das ein kleiner Ausflug in subtropische Breiten, die sie nie zuvor gesehen hatten. Sehr aufregend also.

Ich mag diese kleine grüne Welt total. Wenn ich mich einen Moment auf eine der gusseisernen Bänke zwischen den Palmen setze, kann ich diese Aufbruchsstimmung und Entdeckerfreude von damals richtig nachempfinden.

Infos
Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 10:00 bis 15:00 Uhr

Adresse

Passeig de Picasso, 13

Anfahrt

Barceloneta (L4)

#12 Forat de la Vergonya – Der Schandfleck

Seit ungefähr fünfzehn Jahren gibt es mitten in Barcelona einen kleinen Stadtgarten – ein winziges Stückchen Erde, auf dem Gemüse wächst.

Dieser urbane Garten ist etwas ganz Besonderes, denn hier haben sich die Einwohner eines Viertels erfolgreich gegen Spekulation und Immobilienhaie gewehrt.

Nachdem bereits einige der alten Häuser eingerissen worden waren, um teure Eigentumswohnungen und Parkplätze zu bauen, platzte den Leuten der Kragen.

Anwohner, Hausbesetzer und Nachbarn taten sich zusammen.

Dort, wo einst ihre einfachen aber bezahlbaren Wohnungen gestanden hatten, pflanzten sie einen Baum.

Es war ein Protest gegen die Spekulation und gegen die Untätigkeit der Verantwortlichen im Rathaus. Erst zögerlich, dann immer lauter.

Auch die Presse schaltete sich ein. Der Platz wurde nur noch „der Schandfleck“ genannt.

Schließlich gestalteten die Anwohner den Platz nach ihren Bedürfnissen.

Sie legten einen Spielplatz an, stellten Bänke auf und bepflanzten einen kleinen Garten.

Das Parkhaus wurde nicht gebaut und der Garten steht da bis heute.

Infos
Adresse

Carrer dels Metges, 23

Anfahrt

Urquinaona (L1, L4), Jaume I (L4)

Forat de la Vergonya
Forat de la Vergonya

#13 Menjador de la Sala Beckett

Wenn du das echte Barcelona suchst, dann musst du raus aus dem Barri Gotic und dich zum Beispiel ins Viertel Poblenou begeben.

Dort gibt es zwar keinerlei typische Sehenswürdigkeiten, dafür aber unzählige alte Fabrikgebäude.

Heute treffen in diesem ehemaligen Industrieviertel die Studenten der nahegelegenen Uni und die kreativen Köpfe vieler kleiner Start-ups zusammen. Hier gibt es ein paar viele nette kleine Bars, Clubs und Restaurants.

Ein sehr bunter und freundlicher Speisesaal ist der Menjador de la Beckett, das Restaurant des Theaters Sala de Beckett.

Alte Soda-Siphons stehen auf den Tischen, Brot wird in kleinen Töpfen und der Salat auf weißen Emailletellern mit blauem Rand serviert. Ich finde diesen farbenfrohen Vintage-Stil total sympathisch.

Das Schönste ist aber, dass die Kellner hier noch gut drauf sind, und dir nicht den Kaffee auf den Tisch knallen (wie das leider in der Altstadt manchmal der Fall ist).

Und natürlich ist das Essen auch klasse: leckere Salate, kleine Snacks, viel Auswahl für Veganer, aber auch für Fleischesser.

Infos
Öffnungszeiten

Mo: 9:30 bis 15:00 Uhr
Di-Fr: 9:30 bis 0:00 Uhr
Sa: 12:00 bis 1:00 Uhr
So: 12:00 bis 19:00 Uhr

Adresse

Carrer de Pere IV 228-232

Anfahrt

Poblenou (L4)

#14 Parking Pita

Hast du schon mal in einem Parkhaus gegessen? Falls nicht, kannst du das in Barcelona ausprobieren.

Da, wo vorher Autos eingeparkt wurden, sitzen jetzt die Gäste an den Tischen und Bänken und speisen ihre Pita oder Pizza.

Es gibt zwei Räume, die mehr oder weniger getrennt voneinander funktionieren. Je nachdem, was du essen willst, nimmst du in der einen oder in der anderen Hälfte des Parkhauses Platz.

Ich gehe fast immer in die Pita-Hälfte. Die leckeren Brote gibt es gefüllt mit verschiedenen Gemüsesorten oder Fleisch oder beidem.

Pizza kannst du mit Tofu und Ei, mit Speck und Rucola oder mit Butifarra (katalanische Wurst) und Brokkoli bestellen.

Sehr lustig finde ich die Sitzhocker. Die kannst du nämlich öffnen, um während des Essens deine Sachen dort zu verstauen. Total diebstahlsicher und wirklich platzsparend.

Ach ja, den Tisch musst du dir mit den anderen Gästen teilen. Gegessen wird an einer langen Tafel.

Infos
Öffnungszeiten

Täglich 13:00 bis 16:00 und 20:00 bis 23:00 Uhr

Adresse


Passeig Sant Joan 56

Metro

Tetuan (L1)

Webseite

Parking Pizza

#15 Granja Viader

Wenn du gern authentische Spezialitäten probierst, dann musst du unbedingt in der Granja Viader vorbeischauen.

In der kleinen Milchbar, die in einer dunklen, engen Gasse des Raval liegt, wurde der Cacaolat erfunden.

Im Grunde ist das ein Kakaogetränk, ganz ähnlich wie Nesquick.

Anfang der dreißiger Jahre war das aber eine fast schon revolutionäre Erfindung, die bis heute in ganz Katalonien total beliebt ist.

Außer Kakao kannst du dir von den klassisch in weißen Oberhemden gekleideten Kellnern auch Orxata, die süße Mandelmilch, oder eine heiße Schokolade mit xurros oder melindros bringen lassen.

Lauter traditionelle Spezialitäten, die in diesem altbacken charmanten Ambiente noch genauso serviert werden, wie vor hundert Jahren.

Infos
Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag: 9:00 bis 13:15 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr

Adresse

Carrer d'en Xuclà, 4

Anfahrt

Universitat (L1, L2)

Webseite

Granja Viader

Das waren meine ganz persönlichen Insider-Tipps für Barcelona. Ich hoffe, du konntest noch einige neue Orte entdecken und freuen mich, dass ich dir ein paar hübsche Flecken abseits der Touristenrouten zeigen konnte.

Warst du schon an einem dieser Orte? Hast du vielleicht selbst noch einen kleinen oder großen Geheimtipp für Barcelona? Dann freuen wir uns riesig über deinen Kommentar.

Bildnachweise: Majestic Hotel: J2R, Die übrigen Bilder stammen von unserer Autorin Nicole.