Diese Seite ist Teil unseres Guides zu den schönsten Foto-Locations. Die hier gezeigten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca stammen von verschiedenen Fotografen. Kennst du auch einen spannenden Fotospot auf Mallorca? Dann schick uns deine Location zu.

Castell Bellver

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Speedy.

Das Castell Bellver liegt oberhalb des Hafens von Palma de Mallorca. Mit dem runden Grundriss ist die Burg einzigartig in Europa.

Die Burg verfügt über einen Innenhof und zweigeschossigen Arkadengängen. Einige Räume sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Ebenso kann man auf das Dach der Burg, von wo man einen herrlichen Blick über den Hafen zur Kathedrala La Seu und die Stadt Palma hat. Die Burg wurde um 1315 fertiggestellt und hatte eine strategische Bedeutung für die Bucht von Palma.

Tipps zum Fotografieren

Die Burg kann umrundet werden, ist auf allen Etagen begehbar, mit div. Räumen, bietet vom Dach einen tollen Blick nach Palma und damit viele Möglichkeiten für schöne Fotos.

Anfahrt & Lage

Die Burg ist ein Haltepunkt der Rundfahrt der roten Touristenbusse. Man kommt auch mit dem privaten PKW zur Burg. An der Burg ist ein Parkplatz und auch die Haltestelle der Busse.

Castell Bellver
Castell Bellver

Puig de na Baucana

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Paul Eis.

Vom Gipfel des Puig de na Baucana hat man eine tolle Aussicht über den Westen Mallorcas. Besonders eindrucksvoll sind die Sonnenauf- und Untergänge. Bei Nacht kann man die Lichter von Palma und den anderen umliegenden Städten sehen. Der Berg ist recht leicht zu besteigen.

Tipps zum Fotografieren

Zu empfehlen sind die Stunden um den Sonnenaufgang. In der Nacht kann man auch die Lichter der Städte und den Sternenhimmel aufnehmen. Am besten steigt man um 3 Uhr Morgens auf den Berg, da man dann Beides verbinden kann. Dann sollte man aber auf jeden Fall schon einmal im Hellen auf den Berg gestiegen sein oder man sollte eine größere Lichtquelle dabei haben.

Sowohl ein Weitwinkel als auch ein Teleobjektiv sind zu empfehlen. Auf jeden Fall das Stativ nicht vergessen.

Anfahrt & Lage

Von Palma aus über die PMV-1041 nach Puigpunyent. Von dort die PMV-1032 in Richtung Galiea. Nach wenigen km geht auf der linken Seite ein Wanderweg nach Calvia ab.

Am Anfang dieses Weges, nach übersteigen eines Wildgatters steht ein Schild mit der Karte des Gebietes. Dem Wanderweg ein Stück folgen bis auf der linken Seite, wie auf der Karte zu sehen ist der Pfad zum Gipfel beginnt.

Achtung: es gibt vorher einige Anfänge von Pfaden die aber irgendwann enden! Der Pfad beginnt an einer größeren Baum- und buschfreien Stelle und ist mit roten Punkten auf dem Fels markiert. Vom Anfang des Wanderwegs dauert es noch ca. 30 min. bis zum Gipfel.

Puig de na Baucana
Puig de na Baucana

Puig de Galatzo

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Paul Eis.

Der zweit höchste Berg Mallorcas ist häufig von Wolken umhüllt und bietet somit viele Möglichkeiten geisterhaft wirkende Fotos von den skurillen Felsformationen zu machen. Bei gutem Wetter hat man außerdem einen guten Blick über die ganze Insel und das Meer.

Tipps zum Fotografieren

Zu empfehlen ist eine leichte Ausrüstung mit Weitwinkelobjektiv, da der Weg teilweise sehr steil ist. Beiendruckende Bilder kann man zu jeder Tageszeit machen. Allerdings sollte man aufpassen dass man genug zeit bis zur dunkelheit hat da man im dunkeln den Weg nicht mehr finden wird. Ich habe für die Fotos in der Dämmerung auf dem Berg übernachtet.

Anfahrt & Lage

Ab Puigpunyent ist eine Straße zum Wanderweg ausgeschildert. Es gibt mehrere Aufstiegsmöglichkeiten.

Puig de Galatzo
Puig de Galatzo

Botanischer Garten in Sóller

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Tobias.

Der 1992 eröffnete Botanische Garten hat sich der Bewahrung der balearischen Pflanzenwelt verschrieben. Im liebevoll angelegten Garten kann man hier während eines gemütlichen Spazierganges die Pflanzen auf sich wirken lassen und dabei auch das ein oder andere Tier entdecken.

Anfahrt & Lage

Der Garten liegt direkt an der MA-10, der Verbindungsstraße von Palma nach Sóller. Am Straßenrand sind begrenzt Parkplätze vorhanden.

Botanischer Garten in Sóller
Botanischer Garten in Sóller

Botanischer Garten in Sóller
Botanischer Garten in Sóller

Castell d´Alaro

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Mallorca Talks.

Das Castell d´Alaro ist eine alte Burgruine erbaut von den Mauren. Dort oben hat man nicht nur einen genialen Ausblick über das Tramuntana Gebirge, sondern auch eine kleine Herberge (mit Esel!) für die Verpflegung der hungrigen Fotografen.

Tipps zum Fotografieren

Sowohl der Sonnenaufgang (dabei empfiehlt sich eine Übernachtung vor Ort) und der Sonnenuntergang sind spektakulär. Ich persönlich mag es auch, wenn der Himmel nicht Wolkenfrei ist. Manchmal ist man am Castle dann schon auf Wolkenhöhe – auch dabei können interessante Bilder entstehen.

Anfahrt & Lage

Eine Anfahrt ist nicht möglich. Diese Location kann nur erwandert werden. Bis zum Restaurant Es Verger in Alaro kann man mit dem Auto fahren. Danach muss man ungefähr eine Stunde Wanderzeit (auch für Ungeübte zu schaffen) einrechnen. Das Castell liegt auf einem Berg an dem häufig auch Freeclimber unterwegs sind (falls jemand auf Aktion-Fotografie steht).

Castell d´Alaro
Castell d´Alaro

Avenc de Son Pou

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Tobias.

Nördlich von Santa Maria del Camí beginnt ein Wanderweg, der einen ins noch weiter nördlich liegende Orient bringt. In der Nähe dieses Weges befindet sich eine beeindruckende Höhle mit einem 50m hohen Dom im Inneren. Durch ein Loch im Dach dringt Tageslicht in den vorderen Teil der Höhle.

Tipps zum Fotografieren

Stativ, Taschenlampe, festes Schuhwerk und Verpflegung – vor allem Wasser – sind hier Pflicht. Offziell ist die Höhle nur am Sonntag von 10-14Uhr geöffnet. Im Zugangsstollen befindet sich ein Tor, welches sich außerhalb der Öffnungszeiten nicht überwinden lässt.

Es gibt Berichte, dass die Höhle auch an anderen Tagen offen ist, wer es also auf gut Glück versuchen möchte …

Bei unserem Besuch stand am Eingang ein kleines Schälchen für Trinkgeld, der „Torwärter“ war bei uns gerade mit Müllsammeln und Gruppenfotos schießen beschäftigt. Wenn man bedenkt, was die großen Schauhöhlen im Süden an Eintrittsgeld verlangen, sind hier ein paar Euro zum Erhalt und Unterhalt sicher nicht falsch angelegt.

Anfahrt & Lage

Fahrt in Santa Maria del Camí die Cami Coanegra in nördlicher Richtung (auf die Berge zu) bis zur Abzweigung in die Ctra Santa Maria a Alaró (N 39° 40.710 E 002° 45.820), hier findet ihr eine Parkverbots- und Zufahrt Verboten Schilder, sucht euch also hier euren Parkplatz.

Hier beginnt eure ca 5km lange Wanderung (einfache Wegstrecke). Die ersten beiden Drittel des Weges sind gut ausgebaut, verlaufen oft im Schatten und steigen ganz sanft und langsam an. Eine Bachquerung ist auch nötig, aber bei normalem Wasserstand kein Problem, es liegen genug Steine drin. das letzte Drittel schraubt sich dann steil in Serpentinen Richtung Höhle. Der Pfad ist sehr steinig (Geröllpfad triffts wohl ganz gut) und je nach Temperatur auch anstrengend (vergesst euer Wasser also nicht). Mit Besichtung und kleiner Mittagspause sollte man 3-4h einplanen.

Wegführung: vom Parkplatz aus zwischen den beiden großen Infotafeln vorbei, dem Wanderweg „Camí des Freu, Orient“ folgen. Vorbei an zwei Toren, allerlei Fincas und Wochenendhäusern und natürlich durch den Bach. An der Finca Son Pou zweigt der Weg kurz nach rechts den Hang hoch ab, hier gibt es eine Tür durch den Zaun. Hat man das Haus umgangen, gelangt man wieder auf den Wanderweg. Im weiteren Verlauf erinnert der Weg plötzlich eher an ein trockenes Bachbett und der schmale Trampelpfad an Zaun entlang erscheint verlockender, ist aber eine Sackgasse.

Über den steinigen Weg gelangt man kurze Zeit später bei den Koordinaten N 39° 42.741 E 002° 45.105 zu einem Wegweiser. Folgt man den Weg, geht es weiter nach Orient, biegt man rechts ab, den Berg hoch, kommt man zur Höhle. Der Eingang ist bei N 39° 42.794 E 002° 45.187. Taschenlampe nicht vergessen, der Zugangstunnel ist ca. 50m lang.

Avenc de Son Pou
Avenc de Son Pou

Stadtmauer von Alcúdia

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Tobias.

Alcudia ist eine historische Stadt auf Mallorca. Neben der teilweise begehbaren Stadtmauer bieten auch die Gassen der Innenstadt unzählige Motive.

Bereits vor 4000 Jahren gab es im Raum Alcúdia erste Besiedlungen. In der Nähe der heutigen Stadt gründeten die Römer ihre Inselhauptstadt Pollentia (nicht zu verwechseln mit dem in der Nähe liegenden Stadt Pollença). Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt von den Vandalen zerstört.

Ganz in der Nähe errichteten dann die Mauren das heutige Alcúdia. Nach der christlichen Rückeroberung der Insel im 13. Jahrhundert wurde die Stadt, auch als Machtsymbol, befestigt. Auf Grund anhaltender Piratenüberfälle im 17. Jahrhundert bekam die gewachsene Stadt den noch heute erhaltenen Mauergürtel.

Anfahrt & Lage

Alcúdia liegt im Norden der Insel an der MA-13. An den Straßen außerhalb der Stadtmauer gibt es Parkflächen.

Stadtmauer von Alcúdia
Stadtmauer von Alcúdia

Finca Son Real

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: istantaneofoto.

Son Real ist ein altes Landgut auf Mallorca mit einem ethnologischen und archäologischen Museum. Im Museum wird über das frühere Inselleben, sowie die Ausgrabungsstätte informiert.

Etwas weiter in Richtung Meer erreicht man zu Fuß die Nekropole. Diese wurde bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. als Bestattungsort genutzt.

Tipps zum Fotografieren

Tolle Motive findest du rund um das Landgut, auch im Museum ist fotografieren ohne Weiteres möglich. In der Woche, selbst in der Hochsaison, ist hier kaum etwas los – ungestört fotografieren ist möglich.

Bei schönem Wetter am Wochenende wird das Landgut für Familienausflüge durch Einheimische, welche sich zum Picknick treffen, stärker frequentiert.

Anfahrt & Lage

Mit dem Mietwagen (Taxi) auf der Straße C-721 zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina. In Richtung Arta, links an der Straße befindet sich das Landgut. Es ist gut ausgeschildert, Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

Finca Son Real
Finca Son Real

Cala Mesquida

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Sandra Fotodesign.

Rund 470.000 Euro hat das spanische Umweltministerium ausgegeben, um das empfindliche und in den vergangenen Jahren stark gebeutelte Dünensystem des Besuchermagneten Cala Mesquida zu schützen und zu regenieren.

Es ist einfach traumhaft die langen Holzstege entlang zu spazieren und die Natur zu geniessen. Ein Stück weiter nach oben ist es schon dichter bewachsen auch mit größeren Pflanzen und Palmen.

Tipps zum Fotografieren

Ich selber hatte minimale Ausrüstung, also Kamera, Objektiv und Stativ dabei. Evtl. könnte bei schlechterem Wetter ein Blitz helfen oder etwas in den etwas höher gelegenen Naturgebiet.

Cala Mesquida
Cala Mesquida

Coves Petites

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Tobias.

Ganz in der Nähe der großen und bekannten Coves d’Artà befindet sich auch eine kleinere Höhle, ohne Besucherrummel, ohne Eintrittsgeld, in der man normalerweise ungestört und ausgiebig die Tropfsteine fotografieren kann.

Tipps zum Fotografieren

Stativ, Taschenlampe und feste Schuhe sind Pflicht. Nichts anfassen (Tropfsteine reagieren allergisch auf Berührung) und selbstverständlich nichts kaputt machen und keinen Müll hinterlassen. So ein Kleinod soll ja noch länger Freude bereiten.

Anfahrt & Lage

Folgt einfach der Beschilderung zur Coves d’Artà bei Canyamel. Nutzt bitte auch den dortigen Parkplatz und lasst nichts sichtbar im Auto zurück, hier wird gerne mal aufgebrochen. Lauft dann die Straße wieder bis zur Kurve zurück.

Direkt in der Kurve geht ein kleiner Pfad (N 39° 39.511 E 003° 26.797) zur Höhle, sind vielleicht 20m von der Straße bis zum Eingang ( N 39° 39.526 E 003° 26.801).

Coves Petites
Coves Petites

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