Kurz und knackig
- Dresden ist der perfekte Ort für Architekturfotografie oder Streetfotografie.
- Wir zeigen dir eine Auswahl klassischer Fotospots und spannende Insidertipps – ausgewählt von lokalen Fotografen.
- Der schönste Aussichtspunkt: Bismarckturm Dresden Cossebaude
- Unser persönlicher Favorit: Die Garnisonskirche St. Martin
Fotospots in der Altstadt
Die Altstadt ist das historische Zentrum von Dresden und befindet sich südlich der Elbe. Hier befinden sich die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten von Dresden und viele Fotospots.
Dresdner Zwinger
Der Dresdner Zwinger ist ein großer Gebäudekomplex mit zugehöriger Gartenanlage. Die Anlage wurde unter dem Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und dem Bildhauer Balthasar Permoser errichtet. Der Zwinger entstand zunächst als Orangerie und Garten.
Neben den architektonischen Besonderheiten ist der Zwinger auf für die zahlreichen Plastiken und Malereien bekannt und gehört neben der Frauenkirche zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock in Dresden.

Hofkirche
Die Katholische Hofkirche in Dresden ist eine Kathedrale im Stil des Barocks. Sie ist mit dem Dresdner Residenzschloss verbunden und liegt am Altstädter Elbufer.

Schlossplatz
Der Schlossplatz in Dresden bildet mit seiner Vielzahl von historischen Gebäuden eine der Sehenswürdigkeiten Dresdens. Auf dem Platz bzw. in unmittelbarer Nähe finden sich das Dresdner Residenzschloss, der Georgenbau, Hausmannsturm und die Katholische Hofkirche. Hier beginnt auch die Augustusstraße, die durch den Fürstenzug bekannt ist.

Münzgasse
Die Münzgasse ist Dresdens längste Gastronomie- und Flaniermeile. Hier finden sich zahlreiche Bars, Kneipen, Restaurants und Diskotheken.

Brühlsche Terrasse
Die Brühlsche Terrasse ist ein architektonisches Ensemble und eine touristische Sehenswürdigkeit in der Altstadt von Dresden.
Sie wird auch als Balkon Europas bezeichnet. Die Brühlsche Terrasse ist etwa 500 Meter lang und bis zu 10 Meter hoch.
Tipps zum Fotografieren
Wer die Brühlsche Terrasse oder Motive auf der Brühlschen Terrasse menschenleer fotografieren will, kann dies in der Regel nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tun. Ansonsten ist die Terrasse voll mit Menschen.
Alternativ kann man es mit Langzeitbelichtungen (Graufilter) probieren. Um Weitwinkel-Aufnahmen zu machen, benötigst du mindestens 24 mm (am Vollformat). Besser sind 17 mm oder noch weniger.
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Terrassenufer
Das Terrassenufer in Dresden befindet sich gegenüber dem Königsufer und unterhalb der Brühlschen Terrasse. Es ist Hauptanlegestelle und Liegeplatz für die Sächsische Dampfschiffahrt. Das Terrassenufer erstreckt sich zwischen Albertbrücke und Augustusbrücke.

Neumarkt mit Frauenkirche
Der Neumarkt liegt zentral in der Inneren Altstadt zwischen dem Kurländer Palais und dem Taschenbergpalais in Dresden. Er ist umgeben von der Brühlschen Terrasse im Norden und der Wilsdruffer Straße im Süden. Die barocke Bebauung wurde 1945 fast vollständig zerstört. Einzig das Johanneum und die Frauenkirche blieben – wenn auch teilweise zerstört – erhalten.
Nach der Wiedervereinigung wurde die Frauenkirche rekonstruiert und der Platz fortlaufend neu bebaut und saniert. Die Neubebauung zielt auf eine Rekonstruktion vier historischer Gebäude, die in der Vergangenheit Teil des Neumarktes waren.
Tipps zum Fotografieren
Der Neumarkt sowie all die angrenzenden Gassen bieten so viele Motive, dass man einen ganzen Tag dort verbringen kann und immer noch neue Motive und Blickwinkel entdeckt!
Ein Superweitwinkel-Objektiv sollte nicht fehlen, um den Markt im Ganzen aufnehmen zu können. Auch bei Aufnahmen in den Gassen, z.B. von einzelnen Gebäuden ist ein SWW-Objektiv die erste Wahl.
Wer weniger Weitwinkel zur Verfügung hat, kann teilweise auch Panoramen schießen (vertikal oder horizontal).
Die beste Tageszeit ist sicherlich zum Sonnenuntergang und in der Dämmerung, wenn die Beleuchtungen bereits eingeschaltet sind.
Wer den Platz menschenleer fotografieren will, kommt um eine Langzeitaufnahme nicht umhin, um die Menschen vom Bild verschwinden zu lassen.

Striezelmarkt – Der Dresdner Weihnachtsmarkt
Der Dresdner Striezelmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Er wird seit 1434 jährlich in der Adventszeit auf dem Dresdner Altmarkt veranstaltet.

Gläserne Manufaktur
Die Gläserne Manufaktur in Dresden gehörte einst zur Volkswagen AG. Hier wurde der VW Phaeton und später Elektroautos gefertigt. Mittlerweile wurde die Produktion eingestellt und das Gebäude von der Technischen Universität übernommen.

Palais im Großen Garten
Das Palais im Großen Garten zu Dresden ist ein barockes Lustschloss und gilt als bedeutendster Profanbau in Dresden. Der Große Garten ist eine riesige Grünanlage am Rande der Dresdner Altstadt.

Johannstädter Elbufer
Das Johannstädter Elbufer befindet sich im Stadtteil Johannstadt von Dresden und beherbergt unter anderem den Fährgarten Johannstadt, ein beliebter Biergarten der Stadt.

Waldschlösschenbrücke
Die Waldschlößchenbrücke ist eine Straßenbrücke über die Elbe unterhalb des Waldschlösschens im Elbtal in Dresden.
Die bereits Ende des 20. Jahrhunderts geplante Elbequerung war und ist umstritten und löste Mitte der 1990er die als „Dresdner Brückenstreit“ bekannt gewordene Kontroverse aus.
Nach einem Bürgerentscheid 2005 wurde die Brücke inmitten des UNESCO-Welterbes Kulturlandschaft Dresdner Elbtal deutschlandweit bekannt. Ihretwegen geriet das Elbtal auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes und verlor drei Jahre später den Welterbetitel.

Semperoper
Die Semperoper steht auf dem prächtigen Theaterplatz von Dresden, am Ufer der Elbe.
Das 1878 fertiggestellte Gebäude wurde nach seinem Architekten Gottfried Semper benannt und ist ein weiteres Beispiel der Barock-Architektur in Dresden.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Semperoper 1945 massiv beschädigt und der Spielbetrieb konnte nicht mehr stattfinden. Erst genau 40 Jahre später, am 15. Februar 1985, fand die feierliche Wiedereröffnung statt.

Fotospots in der Dresdner Neustadt
Nördlich der Elbe befindet sich die Neustadt, die ebenfalls viele Fotospots zu bieten hat. Die Neustadt besteht aus der Inneren Neustadt, die näher an der Altstadt liegt und der Außeren Neustadt, die weiter entfernt vom Elbufer ist.
Japanisches Palais
Das Japanische Palais ist ein historisches Bauwerk in der Inneren Neustadt von Dresden. Es liegt zwischen Palaisplatz und Neustädter Elbufer.
Das Japanische Palais dient heute als Museumsgebäude und beherbergt das Museum für Völkerkunde und die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen. Es ist der ehemalige Sitz des Landesmuseums für Vorgeschichte, das sich heute als Staatliches Museum für Archäologie (smac) in Chemnitz befindet.

Milchpavillon
Der Milchpavillon am Neustädter Elbufer wird auch als Japanischer Pavillon oder Glockenspielpavillon bezeichnet. Der Pavillon wurde 1936 erbaut, im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1990 bis 1992 neu errichtet.

Bogenschütze am Neustädter Elbufer
Entlang des Neustädter Elbufers wurden in den einzelnen Zeitepochen Plastiken, Skulpturen, Reliefs und Brunnen aufgestellt. Zu den bekanntesten Plastiken zählt der 1902 gefertigte „Bogenschütze“ von Ernst Moritz Geyger im Staudengarten.

Sächsische Staatskanzlei
Die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ist der Amtssitz des sächsischen Ministerpräsidenten. Das Gebäude steht im Regierungsviertel in der Inneren Neustadt und existiert seit 1995 als Ministerium.

Königsufer Dresden
Am Königsufer gegenüber der Brühlschen Terrasse (Terrassenufer) hat man einen tollen Blick auf einige der schönsten Sehenswürdigkeiten Dresden, wie z.B. die Frauenkirche, die Hofkirche und die Kunstakademie.
Die besten Bedingungen zum Fotografieren bieten die Zeiten zum Sonnenuntergang aber auch die Abendstunden, wenn die Altstadt beleuchtet ist.

Prießnitzmündung
Die Mündung der Prießnitz in die Elbe ist in Dresden eine beliebte Stelle zum Entspannen, Grillen und zum Baden für die Kleinen. Elbabwärts blickt man auf die Altstadt, elbaufwärts in Richtung der 3 Elbschlösser.

Äußere Neustadt
Die Äußere Neustadt in Dresden ist geprägt durch Nachtleben und alternative Läden. Ein Fotospaziergang durch das Viertel ist äußerst lohnenswert. Zu entdecken gibt es unter anderem sehr viel Street-Art. Auch für die Street-Fotografie ist die Äußere Neustadt ein lohnendes Ziel.
Der Stadtteil wird im Süden von der Bautzner Straße und dem Albertplatz, sowie im Westen von der Dr.-Friedrich-Wolf-Str./Dammweg begrenzt. Im Norden begrenzen der Alaunpark und im Osten die Prießnitz die Äußere Neustadt.

Militärhistorisches Museum
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden ist eines der größten seiner Art in Europa. In Deutschland zählt es zu den drei großen Geschichtsmuseen. Nach einem Umbau, der von Stararchitekt Daniel Liebeskind geplant wurde, wurde das Museum 2011 wiedereröffnet.
Fotografisch ist das Museum unter anderem durch seine Architektur interessant.

Garnisonkirche St. Martin
Die Garnisonkirche St. Martin in Dresden war die Garnisonkirche der Albertstadt, die für große Teile der Sächsischen Armee als Militärstadt angelegt wurde. Sie entstand zwischen 1893 und 1900. Man sollte sich unbedingt die Rückseite der Kirche anschauen, denn die ist mindestens genauso imposant wie die Frontansicht!

Fotospots außerhalb der Innenstadt von Dresden
Auch außerhalb der Innenstadtbezirke von Dresden gibt es tolle Fotolocations.
Bismarckturm Dresden Cossebaude
Der Bismarckturm im Dresdner Stadtteil Cossebaude ist eher unbekannt und ein Ausflug dort hin lohnt sich auf jeden Fall. Ihr habt von diesem Standpunkt einen wunderschönen Blick über die Stadt Dresden. An einigen Tagen geht der Mond direkt über der Dresdner Innenstadt auf.
Tipps zum Fotografieren
Um das Zentrum zu fotografieren, benötigt ihr auf jeden Fall ein Teleobjektiv mit ca. 400mm Brennweite.
Aber mit einem Weitwinkelobjektiv lassen sich von diesem Standpunkt auch schöne Fotos machen. Hierbei kann man zum Beispiel den Bismarckturm selbst mit ins Motiv einbeziehen.
Anfahrt & Lage
Am besten kommt man mittels Auto zur Aussichtsplattform. Am Abend oder nachts kann man direkt bis zum Turm fahren denn dann ist dort wenig bis gar nichts los. Am Tag sieht die Sache schon anders aus.
Leider ist es dann sehr schwer einen geeigneten Parkplatz in der Nähe zu finden. Die Anfahrt mittels ÖPNV ist mit der Buslinie 93 über die Haltestelle Parkweg möglich. Von dort aus sind es ca. 3 Minuten Fußmarsch bis zum Ziel.

Plauen
Der ehemals selbständige Stadtteil Dresden-Plauen liegt im Dresdner Süden und bildet die Öffnung ins Tal der Weißeritz. Plauen ist geprägt durch Häuser, in denen früher zahlreiche Handwerker (Bäcker, Metzger etc,) ihre Waren verkauften und sich auch heute wieder eine lokale Community kleiner Läden entwickelt.
Der Reichtum rührt insbesondere vom wirtschaftlichen Erfolg der Familie Bienert her, die im Plauenschen Grund eine Getreidemühle betrieb und es bis zum Hochlieferanten brachte – der Name Bienert ist noch heute in Plauen hoch präsent, die Bienertmühle beherbergt ein kleines Museum, und Gottlieb Traugott Bienert hat zahlreiche Gebäude und Einrichtungen gestiftet.
Tipps zum Fotografieren
Plauen ist (noch) ein echter Geheimtipp abseits der touristischen Hauptrouten des an Attraktionen reichen „Elbflorenz“.
Für Naturfotografen lohnt sich der „Hohe Stein“ (entlang Coschützer Straße bergan, dann nordwestwärts zu den Felsen des Weißeritztals) und von dort aus auch der Weg zu den beiden weiteren Aussichtstürmen Fichteturm (hier vom Aussichtsturm am Hohen Stein aus zu sehen) an der Westendstraße und weiter nach Reick zum Bismarkturm.
Auch sonst finden Fotografen an fast jeder Ecke liebevolle Architekturdetails vom Jugenstil bis in die Neuzeit.
Anfahrt & Lage
Vom Dresdner Hauptbahnhof: mit der S-Bahn zum Haltepunkt Plauen oder mit der Straßenbahn Linie 3 Ri. Coschütz, Ausstieg Nöthnitzer Straße (oder wer mit dem Fichteturm beginnen möchte: Kotteweg).

Schloss Albrechtsberg
Schloss Albrechtsberg ist eines von drei Elbschlössern in Dresden und wurde zwischen 1850 und 1854 erbaut.

Lingnerschloss
Das Lingnerschloss ist eines von 3 Elbschlössern in Dresden am Loschwitzer Elbhang und auch bekannt unter dem Namen „Villa Stockhausen“. Von der Terrasse aus hat man einen grandiosen Blick über das Elbtal.

Schloss Eckberg
Schloss Eckberg ist eines von 3 Elbschlössern in Dresden und wurde von 1859-1861 erbaut.

Blaues Wunder
Die Loschwitzer Brücke, auch bekannt als das Blaue Wunder, verbindet die Stadtteile Dresden Blasewitz und Dresden Loschwitz. Als (bauingenieurmäßiges) Wunder wurde sie zur Zeit ihrer Entstehung bezeichnet, weil sie die erste Brücke aus Metall mit einer solchen Spannweite war und keine Strompfeiler in der Elbe benötigte.
Der Name Blaues Wunder kommt von ihrem bläulichen Anstrich, wobei sich das Gerücht hält, der originale Anstrich wäre grün gewesen.
Tipps zum Fotografieren
Man kann die Brücke von verschiedenen Standpunkten aus fotografieren. Schöne Perspektiven hat man von den beiden Elbufern auf der Blasewitzer und der Loschwitzer Elbseite.
Höher gelegen kann man die Brücke aber auch vom Parkplatz des ZAZA Cafés auf der Schillerstraße 11 sowie von der Aussichtsplattform der oberen Station der Bergschwebebahn auf der Sierksstraße 2 fotografieren. Nachts ist die Brücke beleuchtet, jedoch nur bis 23 Uhr.
Anfahrt & Lage
Die nächst gelegene Haltestelle ist Schillerplatz, wo die Straßenbahnen 6 und 12 halten.
Schloss Pillnitz
Das Schloss Pillnitz aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Elbe im ehemaligen Dorf Pillnitz, das heute zu Dresden gehört. Es besteht aus drei Gebäudeteilen: dem Wasserpalais, dem Bergpalais und dem Neuen Palais. Zudem verfügt das Gelände über einen Schlosspark und einen barocken Lustgarten.

Vielen Dank an unsere lokalen Insider Hessbeck Photography, DDPix und Pareto, die ihre liebsten Fotospots in Dresden hier mit uns geteilt haben.