Kamera Kaufberatung: Welche Kamera passt zu dir?

Der Kauf einer Digitalkamera ist gar nicht so einfach. Es gibt so viele Dinge, auf die man beim Kamerakauf achten muss. Egal ob du Einsteiger oder schon fortgeschritten bist: In diesem Artikel zeigen wir, welche Kamera die richtige für dich ist.

Was soll es für eine Kamera sein? Eine Spiegelreflexkamera oder doch eine spiegellose Systemkamera? Oder reicht sogar eine Bridge- oder Kompaktkamera?

Auf welche Daten muss ich sonst achten beim Kauf einer Kamera? Megapixel, ISO, Sensor?

Und was ist mit Objektiven? Kaufe ich die direkt mit der Kamera zusammen oder doch lieber einzeln?

Puh. Echt nicht so einfach.

Deshalb stellen wir dir in unserer Kamera-Kaufberatung alle wichtigen Informationen zusammen, die du beim Kauf einer Kamera brauchst.

Wir stellen dir die verschiedenen Kameratypen vor und geben dir zu jedem Typ drei konkrete Kaufempfehlungen für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Der Beitrag wird von uns laufend aktualisiert. Wir haben immer ein Auge auf den Kameramarkt und wenn eine neue, empfehlenswerte Kamera erhältlich ist, werden wir sie dir natürlich empfehlen.

Wenn du wissen willst, mit welchen Kameras wir fotografieren, schau dir diesen Artikel an:

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Welche Kamera passt zu mir?

Bevor du dir über technische Details Gedanken machst, solltest du dir überlegen, welcher Kameratyp für dich infrage kommt. Es gibt vier wesentliche Arten von Digitalkameras, deren Vor- und Nachteile wir dir kurz aufzeigen möchten:

  • Spiegelreflexkameras
  • Spiegellose Systemkameras
  • Bridge-Kameras
  • Kompaktkameras

Spiegelreflexkameras

Digitale Spiegelreflexkameras (kurz: DSLRs) sind die Königsklasse der Kameras. Sie liefern eine hervorragende Bildqualität und bieten dir unzählige Einstellmöglichkeiten. Die Objektive einer DSLR können gewechselt werden, sodass du dir deine optimale Kamera je nach deinem bestimmten Einsatzgebiet zusammenstellen kannst.

Lange Zeit haben wir selbst ausschließlich mit Spiegelreflexkameras fotografiert, können dir eine solche Kamera also grundsätzlich empfehlen.

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

  • Große Anzahl verfügbarer Objektive zum Wechseln
  • Vielfältige, manuelle Einstellmöglichkeiten
  • Hervorragende Bildqualität
  • Optischer Sucher, d. h. du siehst durch den Sucher exakt, wie der spätere Bildausschnitt sein wird

Nachteile einer Spiegelreflexkamera

  • Größe und Gewicht
  • Eine DSLR ist nur sinnvoll, wenn du die wesentlichen Einstellmöglichkeiten beherrscht

Ist eine Spiegelreflexkamera die richtige Wahl für dich?

Wenn du mit deiner Kamera einfach nur drauflos knipsen willst und nicht vorhast, jemals den Automatikmodus zu verlassen, brauchst du dir keine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Sinnvoll sind solche Kameras erst, wenn du die wichtigsten Funktionen einzusetzen weißt.

Wenn du das nicht in Eigenregie erlernen möchtest, schau dir gerne mal unseren Online-Fotokurs an. Dort erklären wir dir die Grundfunktionen der Kamera mit maximalem Spaß und minimalem technischen Fachvokabular.

Bei der Entscheidung pro oder contra DSLR solltest du auf jeden Fall auch das Gewicht und die Größe berücksichtigen. Eine Spiegelreflexkamera mit Objektiv wiegt schnell mal 1,5 kg und nimmt eine Menge Platz in der Tasche weg.

Wenn deine Packliste für Reisen genauso minimalistisch ist wie unsere, wirst du mit einer DSLR schnell an deine Grenzen stoßen. Dennoch möchten wir dir nicht grundsätzlich von einer Spiegelreflexkamera abraten.

Wenn du dich mit den Kamerafunktionen vertraut machen möchtest und die Fotografie wirklich ein ernsthaftes Hobby ist, dass über ein paar Urlaubsschnappschüsse hinaus geht, dann ist eine DSLR eine gute Wahl.

Vielleicht ist aber auch eine spiegellose Systemkamera das Richtige für dich, falls Größe und Gewicht für dich wichtige Kriterien sind.

Welche Spiegelreflexkameras sind empfehlenswert?

Zuerst die gute Nachricht: Wirklich schlechte Kameras gibt es eigentlich nicht auf dem Markt, sodass du nicht wirklich daneben greifen kannst. Wir stellen dir im Folgenden einige Kameras vor, die wir dir guten Gewissens empfehlen können.

Ob du dich nun für eine Nikon oder eine Canon entscheidest, oder doch einen ganz anderen Hersteller wählst, macht beim Kamerakauf kaum einen Unterschied. Gute Qualität bieten alle großen Hersteller.

Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Preislevel: 300-500 Euro.

Die erste Kamera ist oftmals eine ganz besondere. Meistens bleibt man dem Hersteller der ersten Kamera lange treu. Hat man sich einmal an die Bedienung einer Nikon gewöhnt, wird man nur schweren Herzens später zu einer Canon oder Sony wechseln. Wir Menschen sind halt Gewohnheitstiere.

Eine Einsteiger-DSLR bekommst du ohne Objektiv schon für ca. 300 Euro, inkl. Kit-Objektiv liegst du bei 400 bis 500 Euro. Empfehlenswert sind u.a. diese Kameras:

Nikon D3300

spiegelreflexkamera-nikon-d3300Die Nikon D3300 ist die perfekte Einsteiger-Spiegelreflexkamera aus dem Hause Nikon. Das Gehäuse selbst ist bereits für unter 300 Euro zu haben und mit einem Kit-Objektiv kostet dich diese Kamera etwa 450 Euro.

Wir haben selbst mit einer Nikon-Spiegelreflexkamera das Fotografieren gelernt und können die Kameras zum Einstieg definitiv empfehlen.

Zur Nikon D3300

Canon EOS 100D

spiegelreflexkamera-canon-eos100dDie Canon EOS 100D ist eines der besten Einsteigermodelle aus der Canon-Familie.

Die Kamera ist für eine DSLR unheimlich leicht und kompakt und perfekt für dich, wenn Größe und Gewicht eine Rolle bei deiner Kaufentscheidung spielen. Mit Kit-Objektiv bekommst du die EOS 100D schon für weniger als 400 Euro.

Zur Canon EOS 100D

#3 Pentax K 50

spiegelreflexkamera-pentax-k50Die K 50 von Pentax ist die perfekte Einsteigerkamera für dich, wenn du viel bei Wind und Wetter unterwegs bist. In Bildqualität und Technik steht sie den Kameras von Nikon und Canon in nichts nach, ist aber zusätzlich wetterfest und somit bestens für Outdoor-Fotografen geeignet.

Preislich bewegt sie sich in einem ähnlichen Rahmen wie die anderen beiden Empfehlungen.

Pentax K 50

Spiegelreflexkameras für Fortgeschrittene

Preislevel: ab 900 Euro

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du von deiner Einsteigerkamera auf ein besseres Modell wechseln möchtest. Auch wenn die hier empfohlenen Kameras für Einsteiger definitiv gute Bilder machen, steigen mit der Zeit einfach die Ansprüche.

Grundsätzlich empfehlen wir dir, wenn du mit deiner aktuellen Kamera zufrieden bist, deinem Hersteller treu zu bleiben.

Wenn du also bereits mit einer Nikon oder Canon fotografierst, macht es wenig Sinn jetzt auf ein anderes Modell zu wechseln. So kannst du deine Objektive weiterhin nutzen und musst dich außerdem nicht in der Bedienung umgewöhnen.

Wenn es nun also ein Modell für Fortgeschrittene sein soll, musst du natürlich auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Um die 1.000 Euro solltest du für eine bessere Spiegelreflexkamera einplanen. Natürlich haben wir auch hier drei Empfehlungen für dich.

Nikon D7200

Spiegelreflexkamera

Wir haben selbst lange Zeit mit der Nikon D7000 fotografiert, einem Vorgängermodel zur D7200. Die Kamera hat eine sehr gute Bildqualität und ist unterhalb der absoluten Profiklasse die beste Nikon-Kamera, die du derzeit kriegen kannst.

Das Gehäuse bekommst du für etwas weniger als 1.000 Euro. Es gibt zwar auch hier Kit-Angebote, allerdings sind die bei einer Kamera dieser Preisklasse nicht wirklich sinnvoll, da die mitgelieferten Objektive meistens nicht an die Qualität der Kamera heranreichen.

Nikon D7200

Canon EOS 80D

spiegelreflexkamera-canon-eos80dDie Canon EOS 80D ist noch relativ neu am Markt. Die Kamera besticht durch eine sehr gute Bildqualität und einen extrem schnellen Autofokus.

Die EOS 80D ist leider nicht ganz billig und kostet derzeit ca. 1.300 Euro. Wenn du den nächsten Schritt mit einer professionelleren Kamera gehen möchtest und Canon das System deiner Wahl ist, dann ist diese Kamera aber definitiv eine Überlegung wert.

Canon EOS 80D

Sony Alpha 77 II

spiegelreflexkamera-sony-alpha77iiDie Sony Alpha 77 II ist die beste Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony, die du unterhalb der Profiklasse momentan bekommen kannst.

Das Gehäuse kostet etwas weniger als 1.000 Euro und ist jeden Cent wert.

Sony Alpha 77 II

Spiegellose Systemkameras

Spiegellose Systemkameras haben in den letzten Jahren zunehmend Fans gewonnen und das nicht zu Unrecht.

Die spiegellosen Kameras kombinieren die Vorteile von Spiegelreflexkameras, wie manuelle Einstellmöglichkeiten und wechselbare Objektive, mit einer deutlich geringeren Größe und weniger Gewicht.

Durch den Wegfall des Spielgels sind diese Kameras wesentlich kompakter. Dadurch muss man jedoch auf den optischen Sucher verzichten. Die meisten Systemkameras haben diesen jedoch durch einen elektronischen Sucher ersetzt, sodass man trotzdem was zum Durchgucken hat.

Das Fotografieren mit einem elektronischen Sucher ist zwar etwas anders als mit einem optischen Sucher, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gewöhnt man sich sehr schnell dran.

Wir sind selbst nach zehn Jahren mit Spiegelreflexkameras vor kurzem auf spiegellose Systemkameras gewechselt und haben den Schritt bislang nicht bereut.

Vorteile einer spiegellosen Systemkamera

  • Manuelle Einstellmöglichkeiten
  • Hervorragende Bildqualität
  • Wechselbare Objektive
  • Geringere Größe und geringeres Gewicht im Vergleich zu DSLRs

Nachteile einer spiegellosen Systemkamera

  • Höherer Akkuverbrauch durch den elektronischen Sucher
  • Geringere Auswahl an Objektiven im Vergleich zu DSLRs

Ist eine spiegellose Systemkamera die richtige Wahl für dich?

Wenn du Interesse daran hast, dich mit den manuellen Funktionen einer Kamera auseinanderzusetzen und mehr möchtest, als Urlaubsschnappschüsse, dann ist eine spiegellose Systemkamera eine gute Wahl.

Wenn dich das hohe Gewicht und auch die Größe einer DSLR stören, du aber trotzdem den Luxus verschiedener Objektive nutzen willst, dann ist eine spiegellose Kamera die ideale Alternative.

In Sachen Bildqualität und Bedienung stehen die spiegellosen Kameras einer Spiegelreflexkamera absolut in nichts nach und viele Experten sind sich einig, dass diesen Kameras die Zukunft gehört.

Welche spiegellose Systemkamera ist empfehlenswert?

Bei den spiegellosen Systemkameras haben die Platzhirsche Nikon und Canon die Entwicklung komplett verschlafen. Es gibt von beiden Anbietern nahezu keine vernünftigen Kameras in diesem Segment, was schon sehr überraschend ist.

Führend in diesem Bereich sind andere Hersteller wie Sony, Fujifilm oder Olympus. Wir zeigen dir in unserer Kamera-Kaufberatung wieder jeweils drei Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene, die wir dir empfehlen können.

Spiegellose Systemkameras für Einsteiger

Preislevel: 350-800 Euro

Der Preis spiegelloser Systemkameras für Einsteiger liegt etwas unterhalb von Spiegelreflexkameras. Schon ab 300 Euro bekommst du eine einfache Systemkamera inklusive Objektiv.

Sony Alpha 6000 und Sony Alpha 5000

Systemkamera Sony Alpha 6000

Sony ist im Bereich der spiegellosen Systemkameras momentan der populärste Hersteller. Im Einsteigerbereich bietet Sony mit der Alpha 6000 und der Alpha 5000 gleich zwei sehr empfehlenswerte Modelle.

Die Alpha 5000 ist die günstigere Variante. Bereits für etwa 350 Euro bekommst du diese Kamera inkl. Kit-Objektiv. Dieser Preis ist nahezu unschlagbar günstig.

Zur Sony Alpha 5000

Obwohl die Alpha 5000 nicht schlecht ist, raten wir dir, dir lieber direkt die Alpha 6000 zu kaufen. Sie ist etwa 200 Euro teurer als die Alpha 5000 und dafür vor allem im Autofokus und bei der Bildqualität überlegen. Wir hatten die Alpha 6000 selbst im Einsatz und waren mit ihr u. a. ein halbes Jahr in Asien unterwegs. Die Kamera können wir definitiv empfehlen.

Sony Alpha 6000

Mittlerweile gibt es für die Alpha 6000 auch eine stattliche Anzahl an Objektiven. Um einen Überblick zu bekommen, haben wir einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben:

Sony Alpha 6000 Objektive

Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K

Kaufempfehlung: Spiegellose SystemkameraWir geben zu, die Namen der Panasonic Systemkameras klingen nicht besonders sexy und sehr einprägsam sind sie auch nicht.

Dennoch ist die Kamera mit der Bezeichnung DMC-C6KEG-K eine gute Wahl für den Einstieg in die spiegellose Fotografie.

Die Kamera kostet mit einem einfachen 14-42 mm Kit-Objektiv etwa 450 Euro. Es sind auch einige andere Kit-Objektive verfügbar, sodass man die Kamera direkt beim Kauf durch ein noch besseres Objektiv aufwerten kann.

Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K

Olympus OM-D E-M10 Mark II

Kaufempfehlung: Spiegellose SystemkameraWir haben überlegt, ob wir die Olympus OM-D E-M10 Mark II hier bei den Einsteigerkameras empfehlen oder doch lieber bei den Kameras für fortgeschrittene Fotografen.

Mit einem Preis von etwa 800 Euro inklusive Objektiv liegt sie eigentlich zwischen beiden Kategorien.

Von der Technik und der Bildqualität her, kann sie auf jeden Fall in der oberen Liga mitspielen. Wenn du dir zum Einstieg also gleich etwas richtig Gutes gönnen willst, dann können wir dir die Olympus OM-D E-M10 Mark II wärmstens empfehlen.

Olympus OM-D E-M10 Mark II

Tipp: Schau auch mal direkt beim Hersteller Olympus im Shop vorbei. Dort gibt es auch ab und zu gute Angebote und eventuelle andere Kits als bei Amazon: Zum Olympus-Shop.

Spiegellose Systemkameras für Fortgeschrittene

Preislevel: 1000-2000 Euro

Auch für fortgeschrittene Fotografen mit höheren Ansprüchen an die Technik gibt es passende Systemkameras ohne Spiegel. Die folgenden drei Modelle lassen kaum Wünsche offen.

Sony Alpha 7 II

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera Sony Alpha 7 IIDie Sony Alpha 7 II haben wir uns vor kurzem selbst zugelegt und wir sind absolut begeistert. Die Kamera ist mit einem Vollformatsensor ausgestattet, macht gestochen scharfe Fotos und selbst bei sehr hohem ISO ist kaum Bildrauschen zu erkennen.

Der Autofokus ist hervorragend und wir können bislang nichts Negatives über das gute Stück sagen. OK, der Preis ist vielleicht etwas abschreckend. Für das Gehäuse musst du etwa 1500 Euro auf den Tisch legen.

Wir würden dir auf jeden Fall das Kit mit dem 28-70 mm Objektiv empfehlen. Für nicht mal 300 Euro mehr bekommst du dafür ein wirklich sehr gutes Immerdrauf-Objektiv zur Kamera dazu.

Zur Sony Alpha 7 II

Einen Überblick über alle verfügbaren Objektive für die Alpha 7 geben wir dir hier:

Sony Alpha 7 Objektive

Olympus OM-D E-M5 Mark II

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera Olympus OM-DDie OM-D E-M5 Mark II ist das Premiumprodukt unter den spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Olympus. Preislich liegt sie mit ca. 1000 Euro für das Gehäuse deutlich unter der Sony Alpha 7 ii, bietet dafür aber auch keinen Vollformatsensor.

Für die OM-D E-M5 Mark II spricht u.a. die sehr große Objektivauswahl. Außerdem ist die Kamera wetterbeständig, was vor allem für Outdoorfotografen ein echter Vorteil ist.

Die Kamera gibt es mit verschiedenen Kit-Objektiven. Hier lohnt definitiv ein genauer Blick, welches Objektiv für dich das richtige ist.

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Zur Olympus OM-D E-M5 Mark II im Olympus-Shop

Olympus Pen-F

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera OlympusDie Olympus Pen-F sticht bei den hier vorgestellten spiegellosen Systemkameras definitiv hervor. Das liegt vor allem an ihrem Retro-Design, denn die Pen-F erinnert an die Kameras der 60er-Jahre.

Unter der Haube befindet sich allerdings alles andere als angestaubte Technologie, denn da glänzt die Kamera mit großartiger Bildqualität und einer sehr kurzen Auslösezeit. Die Kamera ist nicht nur was für Liebhaber, sie hat auch wirklich etwas zu bieten.

Nur das Gehäuse kostet etwa 1.200 Euro. Es gibt aber wie immer bei Olympus viele, lohnenswerte Kits mit passenden Objektiven.

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Zur Olympus Pen-F im Olympus-Shop

Bridgekameras

Bridgekameras schlagen eine Brücke zwischen Spiegelreflexkameras und kleinen Kompaktkameras (das sind die günstigen kleinen Digicams, mehr Infos im nächsten Abschnitt). Sie vereinen Merkmale beider Kameratypen und haben deshalb auch ihren Namen.

Bridge-Kameras haben im Gegensatz zu den ersten beiden Kameratypen kein Wechselobjektiv. Dennoch besitzen diese Kameras einen sehr großen optischen Zoom-Bereich.

Oft ist der Zoombereich sogar noch viel größer, als bei den Objektiven, die man gewöhnlich an einer Spiegelreflexkamera oder einer spiegellosen Systemkamera nutzt.

Der Zoombereich wird bei Bridgekameras in der Regel nicht wie die Brennweite eines Objektivs in Millimetern angegeben. Man spricht hier von einem 30-fachen oder einem 50-fachen Zoom.

Damit du mal einen Vergleich hast: Ein 50-facher Zoom bei einer Bridgekamera entspricht einem Objektiv mit einer Brennweite von 1200 mm. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer.

Leider haben viele Bridgekameras bei in den großen Zoombereichen Probleme mit der Bildqualität. Ohne Stativ geht bei einem solchen Zoom ohnehin nicht viel.

Vorteile einer Bridgekamera

  • Geringere Größe und geringeres Gewicht als eine DSLR (hier gibt es natürlich auch Ausnahmen)
  • Großer optischer Zoombereich
  • Guter Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und manuellen Einstellmöglichkeiten

Nachteile einer Bridgekamera

  • Keine Wechselobjektive
  • Abstriche in der Bildqualität im Vergleich zu DSLRs und spiegellosen Systemkameras bei bestimmten Einsatzszenarien (z. B. wenig Licht, wenig Tiefenschärfe)
  • Nicht viel billiger als eine spiegellose Systemkamera

Ist eine Brigdekamera die richtige Wahl für mich?

Wir persönlich sehen ehrlich gesagt nur wenige Argumente, die für eine Bridgekamera sprechen, da der Preis einer guten Bridgekamera kaum geringer ist, als der einer spiegellosen Systemkamera. Dafür muss man unserer Meinung nach zu viele Abstriche machen.

Dennoch kann es für dich natürlich trotzdem sinnvoll sein, dir eine Bridgekamera anzuschaffen. Wenn dir eine kleine Kompaktkamera nicht ausreicht und du keine Ambitionen hast, mit verschiedenen Objektiven zu experimentieren, dann kann eine Bridgekamera eine Option für dich sein. Es kann ja durchaus auch ein Vorteil sein, nicht ständig Objektive wechseln zu müssen.

Welche Bridgekameras sind empfehlenswert?

Auch wenn Bridgekameras unter Fotografen nicht so populär sind wie Kameras mit Wechselobjektiv, ist der Markt trotzdem nicht gerade übersichtlich. Nahezu alle bekannten Kamerahersteller bieten Bridgekameras in allen Preis- und Leistungsklassen an.

Bridgekameras für Einsteiger

Preislevel: 200-250 Euro

Eine einfache Bridgekamera bekommt man schon für unter 200 Euro. Für den Einstieg in die Fotografie musst du mit einer Bridgekamera also nicht besonders tief in die Tasche greifen.

Wenn du also nur ein geringes Budget hast, dich aber trotzdem intensiver mit der Fotografie beschäftigen möchtest, dann ist eine günstige Bridgekamera für den Einstieg eine gute Wahl.

Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9

Bridge-KameraDie Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9 ist ein super Einstieg in die Welt der Bridge-Kameras. Für unter 300 Euro bietet Panasonic eine hervorragende Allround-Kamera mit einem 24-fachen optischen Zoom.

Besonders hervorzuheben ist die durchgängige Lichtstärke von f/2.8 und ein sehr guter Autofokus.

Zur Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9

Canon PowerShot SX530 HS

Bridgekamera CanonDie PowerShot SX530 HS ist ein sehr empfehlenswertes Einsteigermodell aus dem Hause Canon. Die Bridgekamera bietet einen 50-fachen optischen Zoom und einen Bildstabilisator, sodass deine Aufnahmen besser vor Verwacklungen geschützt sind.

Die Canon PowerShot SX530 HS kostet um die 250 Euro und ist damit ebenfalls sehr erschwinglich.

Zur Canon PowerShot SX530 HS

Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K

Bridgekamera LumixPanasonic bietet noch eine weitere hervorragende Einsteiger-Bridgekamera mit dem wohlklingenden Namen Lumix DMC-FZ72EG-K. Die Kamera ist ebenfalls für weniger als 250 Euro zu bekommen und liefert sogar einen 60-fachen optischen Zoom.

Zudem liefert die Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K auch noch einen Weitwinkel von 20 mm, sodass du hier wirklich für alle Situationen bestens gewappnet bist.

Zur Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K

Bridgekameras für Fortgeschrittene

Preislevel: 500-700 Euro

Bei den Bridge-Kameras ist der Spielraum beim Preis nicht nach oben offen. Modelle für mehrere Tausend Euro bekommst du in diesem Segment nicht.

Die teuersten Modelle kosten etwa 700 bis 800 Euro.

Sony DSC-RX10

Bridgekamera SonyDie Sony DSC-RX10 ist wohl das Beste, was du derzeit auf dem Markt an Bridgekameras findest. Die Bildqualität ist sehr gut. Kein Wunder, denn die Sony DSC-RX10 verzichtet auf einen für Bridgekameras typischen Superzoom.

Dafür ist an dieser Kamera ein Objektiv aus dem Hause Zeiss mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 200 mm verbaut. Und das Beste: Du hast bei dieser Kamera eine konstante maximale Blendenöffnung von f/2.8 und bist somit auch für schlechte Lichtverhältnisse bestens gewappnet.

Wenn wir uns jemals selbst eine Bridgakamera kaufen würden, dann wohl diese. Preislich liegt die Sony DSC-RX10 bei etwas über 700 Euro.

Zur Sony DSC-RX10

Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG

Bridgekamera PanasonicDie Lumix DMC-FZ1000EG von Panasonic ist ebenfalls eine Bridgekamera der Spitzenklasse. Preislich etwas unter 650 Euro gelegen, ist sie mit einem Leica-Objektiv mit einer Brennweite von 25 bis 400 mm und einer Lichtstärke von f/2.8 bis f/4.0 ausgestattet.

Auch im Bereich Videoaufnahmen ist die Lumix DMC-FZ1000EG stark und bietet Aufnahmen von 4k- und Full HD-Videos.

Zur Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG

Olympus Stylus 1

Bridgekamera OlympusOlympus liefert mit seiner Stylus 1 ebenfalls eine Bridgekamera der Spitzenklasse. Auffallend ist hier natürlich zuerst das spezielle Design, aber auch unter der Haube bietet die Kamera einiges.

Das Objektiv bietet eine Brennweite von 28 bis 300 mm und ist mit einer durchgehenden Blende von f/2.8 sehr lichtstark.

Die Olypmus Stylus 1 bekommst du schon für ca. 550 Euro.

Zur Olympus Stylus 1

Kompaktkameras

Mit einer kleinen Kompaktkamera haben viele die ersten Schritte in der Fotografie gemacht.

Der große Vorteil einer kompakten Kamera ist natürlich das geringe Gewicht und die minimale Größe.

Kaum größer als eine Zigarettenschachtel, passt eine Kompaktkamera notfalls auch in jede Hosentasche.

Mittlerweile sind Kompaktkameras ein bisschen aus der allgemeinen Wahrnehmung verschwunden.

Fast jeder, der fotografisch etwas ambitioniert ist, kauft sich direkt eine größere Kamera, die ja mittlerweile auch recht günstig zu haben sind.

Wer nur ein bisschen knipsen möchte, kann das heute in guter Qualität mit dem Smartphone machen und braucht dafür eigentlich keine separate Kamera mehr.

Vorteile einer Kompaktkamera

  • Geringes Gewicht
  • Geringe Größe

Nachteile einer Kompaktkamera

  • Abstriche in der Bildqualität
  • Keine Wechselobjektive
  • Nur geringer optischer Zoom

Ist eine Kompaktkamera die richtige Wahl für mich?

Wenn perfekte Bildqualität für dich keine große Rolle spielt und du keine manuellen Einstellungen an deiner Kamera vornehmen möchtest, dann empfehlen wir dir einfach mit deinem Smartphone zu fotografieren.

Das hast du immer dabei und ein gutes Smartphone macht mittlerweile kaum schlechtere Bilder als eine günstige Kompaktkamera.

Natürlich gibt es bei den Kompaktkameras auch Premiummodelle, deren Preise im hohen dreistelligen oder sogar vierstelligen Bereich liegen. Hier stimmt dann auch die Bildqualität. Eine solche Kamera ist etwas für dich, wenn du die Größe und das Gewicht deiner Ausrüstung auf ein Minimum reduzieren möchtest.

Empfehlenswerte Kompaktkameras

Preislevel: 500-1000 Euro

Auf konkrete Empfehlungen für ganz günstige Kompaktkameras verzichten wir an dieser Stelle, da wir dir dafür dein Smartphone empfehlen.

Wir stellen dir hier drei bessere Modelle vor, bei denen du auch manuelle Einstellungen vornehmen kannst und eine gute Bildqualität erzielst.

Sony DSC-RX100 III und IV

Kompaktkamera Sony

Im Bereich der hochwertigen Kompaktkameras gehört die Sony DSC-RX100-Reihe zum besten, was du in diesem Bereich bekommen kannst.

Das neueste Modell ist die Sony DSC-RX100 IV, die allerdings auch mit fast 1.000 Euro zu Buche schlägt.

Diese Kamera ist perfekt für dich, wenn du wert auf hochauflösende Videoaufnahmen legst oder Aufnahmen in Super Slow Motion machen möchtest. Durch den neuen Sensor hast du bei dieser Kamera all diese Möglichkeiten, was sicher einzigartig unter den Kompaktkameras ist.

Wenn du nur eine sehr gute Kamera für gewöhnliche Fotoaufnahmen suchst, dann reicht dir wahrscheinlich auch das Vorgängermodell Sony DSC-RX100 III. Die Kamera kostet etwa 300 Euro weniger, steht in Sachen Bildqualität und Bedienung dem neuen Modell in Nichts nach.

Diese beiden Kameras haben außerdem einen ausfahrbaren elektronischen Sucher. Das ist im Bereich der Kompaktkameras eine echte Seltenheit.

Zur Sony DSC-RX100 III
Zur Sony DSC-RX100 IV

Ricoh GR II

Kompaktkamera RicohEin echtes Kultobjekt unter den Kompaktkameras ist die Ricoh GR II. Die Bildqualiät dieser Kamera ist herausragend. Kein Wunder, dass die Ricoh-Kameras eine kleine, aber feine Fangemeinde haben, die auf die Technik des japanischen Herstellers schwören.

Das Design wirkt im ersten Moment vielleicht etwas langweilig, dafür ist die Kamera aber extrem ergonomisch und robust. Preislich liegt die Ricoh GR II etwas unterhalb von 650 Euro und bietet somit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zur Ricoh GR II

Canon PowerShot G7 X

Kompaktkamera CanonDie PowerShot G7 X ist das Flaggschiff unter den Kompaktkameras aus dem Hause Canon. Der Hersteller wirbt mit der Leistung einer Spiegelreflexkamera im Taschenformat und tatsächlich bietet die Canon PowerShot G7 X alles, was man sich wünschen kann.

Sie ist extrem lichtstark und bietet dir viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Die Kamera kostet etwas über 500 Euro und ist definitiv eine gute Lösung, wenn du nicht viel mit dir rumschleppen möchtest.

Zur Canon PowerShot G7 X

Worauf muss ich beim Kauf einer Kamera achten?

Ich hoffe, dir raucht noch nicht der Kopf, nachdem du dir unsere ganzen Kameraempfehlungen durchgelesen hast. Natürlich können wir in unserer Kamera-Kaufberatung nur einen Bruchteil der Kameras vorstellen, die es am Markt gibt.

Wenn du dir darüber hinaus selbst noch ein Bild machen möchtest, wollen wir dir noch die wichtigsten Kaufkriterien vorstellen, die du bei deiner Wahl beachten solltest. Da dich eine Kamera in der Regel mehrere Jahre begleitet, fällt die Entscheidung nicht ganz so leicht.

Wenn du weißt, was wirklich wichtig ist, geht es aber schon ein bisschen einfacher.

Megapixel

Lange Zeit waren Megapixel das Nonplusultra beim Kamerakauf. Je mehr, desto besser. Dabei ist das eigentlich völliger Quatsch.

Hohe Megapixelzahlen brauchst du, wenn du Fotos machst, die später auf großen Plakatwänden hängen oder in Galerien verkauft werden sollen.

Für den durchschnittlichen Hobbyfotografen reichen 6 Megapixel locker aus, was alle hier vorgestellten Kameras locker überschreiten.

Ein durchschnittlicher HD-Bildschirm zeigt Bilder mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixel, das entspricht etwa 2,5 Megapixel.

Ein 6 Megapixel-Foto kannst du außerdem locker bis zu einer Größe von DIN A4 ausdrucken und wirst keine Qualitätsnachteile feststellen.

Was du bei der Jagd nach möglichst vielen Megapixeln außerdem immer im Hinterkopf haben solltest, ist die Größe der Bilddateien: Je mehr Megapixel, desto mehr Speicherplatz verschlingen deine Fotos.

Gute Bildqualität bei wenig Licht

Bei guten Lichtverhältnissen machen fast alle Kameras gute Fotos. Die Unterschiede zeigen sich oft erst in Extremsituationen, zum Beispiel bei Dunkelheit. Beim Kamerakauf ist es daher wichtig, darauf zu achten, dass auch bei einem hohen ISO-Wert von 1.600 oder 3.200 noch brauchbare Bilder entstehen, die nicht oder nur ein sehr geringes Bildrauschen haben.

Eine große Rolle spielt hier auch das Objektiv. Wenn du ein lichtstarkes Objektiv hast, kannst du auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Fotos machen. Wie gut dein Objektiv da ist, erkennst du an der maximalen Blendenöffnung, die z. B. mit f/3.5 angegeben ist. Je kleiner die Zahl hinter dem f, desto lichtstärker ist dein Objektiv.

F/3.5 ist eine sehr übliche Lichtstärke. Ab f/2.8 und darunter hast du dann ein wirklich sehr lichtstarkes Objektiv.

Auswahl an Objektiven

Ein wichtiger Punkt bei der Kaufentscheidung ist die Auswahl verfügbarer Objektive für die Kamera. Wenn du dich für eine Spiegelreflexkamera von Nikon oder Canon entscheidest, hast du später eine riesige Fülle an Objektiven, die du dazu kaufen kannst. Die Hersteller selbst bieten zahlreiche Objektive, außerdem gibt es auch ein großes Angebot von Drittherstellern.

Wenn du allerdings in Betracht ziehst, ein weniger populäres Modell zu kaufen, solltest du dich vorher über die Objektivauswahl schlau machen. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, du solltest es nur vorher bedenken.

Sensorgröße

Wenn du deine erste Kamera kaufst, musst du dich mit diesem Thema nicht befassen. Die Kameras für Einsteiger und Fortgeschrittene haben in der Regel kleinere Sensoren. Für den Otto-Normal-Fotografen ist das überhaupt kein Problem und bringt keine Nachteile in der Bildqualität.

Wenn du dir aber vielleicht deine dritte oder vierte Kamera kaufst, schon viel Erfahrung hast und Lust hast in neue Sphären vorzustoßen, kannst du über eine Kamera mit einem Vollformatsensor nachdenken.

Vollformatsensoren bieten eine noch bessere Bildqualität, was vor allem bei sehr großen Abzügen wichtig ist. Die Stärken eines Vollformatsensors zeigen sich vor allem auch bei wenig Licht, da du dann einfach bessere Fotos hinbekommst.

Vollformatkameras sind jedoch sehr teuer, sehr groß und sehr schwer. Die Entscheidung sollte also gut überlegt sein.

Zoom bzw. Brennweite

Die Brennweite deines Objektivs bestimmt, in welchem Bereich du dein Motiv heran- oder herauszoomen kannst.

Die Entscheidung ist vor allem beim Objektivkauf wichtig. Es gibt Objektive mit einem sehr großen Zoombereich, wie das Tamron 16-300 mm, dass es für Nikon, Canon und Sony gibt. Damit bist du für alle Situationen gewappnet. Dieses Objektiv haben wir auch gerade ausführlich getestet.

Unser Tamron 16-300 mm Erfahrungsbericht

Es gibt aber auch Objektive mit einer festen Brennweite. Auch wenn das im ersten Moment nach einer Einschränkung klingt, ist so ein Objektiv durchaus sinnvoll.

Vorteile einer Festbrennweite

Handhabung der Kamera

Wichtig ist außerdem, dass du gut mit der Kamera umgehen kannst. Wenn du die Möglichkeit hast, in einem Fotogeschäft verschiedene Kameras mal in die Hand zu nehmen, dann mach das.

Beim Onlinekauf solltest du hier vor allem auf die Bewertungen achten. Dort finden sich meistens Hinweise, ob eine Kamera gut in der Hand liegt und ob die Bedienelemente sinnvoll angeordnet sind.

Soll ich Kamera und Objektiv zusammen kaufen?

Bei vielen Spiegelreflex- und Systemkameras gibt es sogenannte Kits zu kaufen, bei denen die Kamera bereits mit einem Objektiv ausgeliefert wird. Dabei sparst du in der Regel ein bisschen was gegenüber dem Einzelkauf.

Grundsätzlich ist das nicht schlecht und wenn du dich erstmal an die Fotografie herantasten möchtest, kannst du guten Gewissens zu einem solchen Kit greifen. Wenn du aber schon weißt, dass du wirklich viel fotografieren willst und höhere Ansprüche hast, würde wir dir nicht unbedingt zu einem Kit-Objektiv raten.

Kaufe in dem Fall am besten den Kamerabody alleine und nimm etwas mehr Geld für ein besseres Objektiv in die Hand. Wenn du vor der Wahl stehst, ob du lieber mehr Geld für die Kamera selbst oder das Objektiv ausgeben solltest, würde wir dir immer empfehlen, mehr in das Objektiv zu investieren.

Für den Einstieg bist du aber mit einem Kit wirklich gut beraten.

Welche Kamera ist die beste für dich?

Wir hoffen, unser Kamera-Kaufratgeber hat dir gefallen. Natürlich ist eine Kameraempfehlung auch immer etwas subjektiv. Deshalb interessiert uns, welche Kamera du am liebsten nutzt und warum. Hinterlasse uns einen Kommentar, wir sind sehr gespannt!

Hinweis: Wir bekommen täglich zahlreiche E-Mails mit Fragen, welche Kamera denn für den persönlichen Zweck am besten sei. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir es nicht schaffen diese zu beantworten. Als ein 1-Frau-1-Mann-Unternehmen können wir das zeitlich einfach nicht stemmen. Wenn du Fragen hast, dann hinterlasse uns unter dem Artikel einen Kommentar und wir versuchen dir so schnell wie möglich weiterzuhelfen. Deal?

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