Der Kauf einer Digitalkamera ist gar nicht so einfach. Wir waren gerade wieder selbst damit beschäftigt, uns für ein neues Modell zu entscheiden. Spaß macht das nicht gerade, denn es gibt so viele Sachen, auf die man beim Kamerakauf achten muss.

Was soll es für eine Kamera sein? Eine Spiegelreflex oder doch eine spiegellose Systemkamera? Oder reicht mir eine Bridge- oder Kompaktkamera? Auf welche Daten muss ich sonst achten beim Kauf einer Kamera? Megapixel, ISO, Sensor? Und was ist mit Objektiven? Kaufe ich die direkt mit der Kamera zusammen oder doch lieber einzeln?

Puh. Echt nicht so einfach. Deshalb stellen wir dir in unserer Kamera-Kaufberatung alle wichtigen Informationen zusammen, die du beim Kauf einer Kamera brauchst. Wir stellen dir die verschiedenen Kameratypen vor und geben dir zu jedem Typ drei konkrete Kaufempfehlungen für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Der Beitrag wird von uns laufend aktualisiert. Wir haben immer ein Auge auf den Kameramarkt und wenn eine neue, empfehlenswerte Kamera erhältlich ist, werden wir sie dir natürlich empfehlen.

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Welche Kamera passt zu mir?

Bevor du dir über technische Details Gedanken machst, solltest du dir überlegen, welcher Kameratyp für dich infrage kommt. Es gibt vier wesentliche Arten von Digitalkameras, deren Vor- und Nachteile wir dir kurz aufzeigen möchten:

  • Spiegelreflexkameras
  • Spiegellose Systemkameras
  • Bridge-Kameras
  • Kompaktkameras

#1 Spiegelreflexkameras

Digitale Spiegelreflexkameras (kurz: DSLRs) sind die Königsklasse der Kameras. Sie liefern eine hervorragende Bildqualität und bieten dir unzählige Einstellmöglichkeiten. Die Objektive einer DSLR können gewechselt werden, sodass du dir deine optimale Kamera je nach deinem bestimmten Einsatzgebiet zusammenstellen kannst.

Lange Zeit haben wir selbst ausschließlich mit Spiegelreflexkameras fotografiert, können dir eine solche Kamera also grundsätzlich empfehlen.

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

  • Große Anzahl verfügbarer Objektive zum Wechseln
  • Vielfältige, manuelle Einstellmöglichkeiten
  • Hervorragende Bildqualität
  • Optischer Sucher, d. h. du siehst durch den Sucher exakt, wie der spätere Bildausschnitt sein wird

Nachteile einer Spiegelreflexkamera

  • Größe und Gewicht
  • Eine DSLR ist nur sinnvoll, wenn du die wesentlichen Einstellmöglichkeiten beherrscht

Ist eine Spiegelreflexkamera die richtige Wahl für dich?

Wenn du mit deiner Kamera einfach nur drauflos knipsen willst und nicht vorhast, jemals den Automatikmodus zu verlassen, brauchst du dir keine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Sinnvoll sind solche Kameras erst, wenn du die wichtigsten Funktionen einzusetzen weißt.

Wenn du das nicht in Eigenregie erlernen möchtest, schau dir gerne mal unseren Online-Fotokurs an. Dort erklären wir dir die Grundfunktionen der Kamera mit maximalem Spaß und minimalem technischen Fachvokabular. Bei der Entscheidung pro oder contra DSLR solltest du auf jeden Fall auch das Gewicht und die Größe berücksichtigen. Eine Spiegelreflexkamera mit Objektiv wiegt schnell mal 1,5 kg und nimmt eine Menge Platz in der Tasche weg. Wenn deine Packliste für Reisen genauso minimalistisch ist wie unsere, wirst du mit einer DSLR schnell an deine Grenzen stoßen.

Dennoch möchten wir dir nicht grundsätzlich von einer Spiegelreflexkamera abraten. Wenn du dich mit den Kamerafunktionen vertraut machen möchtest und die Fotografie wirklich ein ernsthaftes Hobby ist, dass über ein paar Urlaubsschnappschüsse hinaus geht, dann ist eine DSLR eine gute Wahl. Vielleicht ist aber auch eine spiegellose Systemkamera das Richtige für dich, falls Größe und Gewicht für dich wichtige Kriterien sind.

Welche Spiegelreflexkameras sind empfehlenswert?

Zuerst die gute Nachricht: Wirklich schlechte Kameras gibt es eigentlich nicht auf dem Markt, sodass du nicht wirklich daneben greifen kannst. Wir stellen dir im Folgenden einige Kameras vor, die wir dir guten Gewissens empfehlen können.

Ob du dich nun für eine Nikon oder eine Canon entscheidest, oder doch einen ganz anderen Hersteller wählst, macht beim Kamerakauf kaum einen Unterschied. Gute Qualität bieten alle großen Hersteller.

 

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Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Preislevel: 300-500 Euro.

Die erste Kamera ist oftmals eine ganz besondere. Meistens bleibt man dem Hersteller der ersten Kamera lange treu. Hat man sich einmal an die Bedienung einer Nikon gewöhnt, wird man nur schweren Herzens später zu einer Canon oder Sony wechseln. Wir Menschen sind halt Gewohnheitstiere.

Eine Einsteiger-DSLR bekommst du ohne Objektiv schon für ca. 300 Euro, inkl. Kit-Objektiv liegst du bei 400 bis 500 Euro. Empfehlenswert sind u.a. diese Kameras:

#1 Nikon D3300

spiegelreflexkamera-nikon-d3300Die Nikon D3300 ist die perfekte Einsteiger-Spiegelreflexkamera aus dem Hause Nikon. Das Gehäuse selbst ist bereits für unter 300 Euro zu haben und mit einem Kit-Objektiv kostet dich diese Kamera etwa 450 Euro. Wir haben selbst mit einer Nikon-Spiegelreflexkamera das Fotografieren gelernt und können die Kameras zum Einstieg definitiv empfehlen.

Link: Nikon D3300.

#2 Canon EOS 100D

spiegelreflexkamera-canon-eos100dDie Canon EOS 100D ist eines der besten Einsteigermodelle aus der Canon-Familie. Die Kamera ist für eine DSLR unheimlich leicht und kompakt und perfekt für dich, wenn Größe und Gewicht eine Rolle bei deiner Kaufentscheidung spielen. Mit Kit-Objektiv bekommst du die EOS 100D schon für weniger als 400 Euro.

Link: Canon EOS 100D.

#3 Pentax K 50

spiegelreflexkamera-pentax-k50Die K 50 von Pentax ist die perfekte Einsteigerkamera für dich, wenn du viel bei Wind und Wetter unterwegs bist. In Bildqualität und Technik steht sie den Kameras von Nikon und Canon in nichts nach, ist aber zusätzlich wetterfest und somit bestens für Outdoor-Fotografen geeignet. Preislich bewegt sie sich in einem ähnlichen Rahmen wie die anderen beiden Empfehlungen.

Link: Pentax K 50.

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Spiegelreflexkameras für Fortgeschrittene

Preislevel: ab 900 Euro

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du von deiner Einsteigerkamera auf ein besseres Modell wechseln möchtest. Auch wenn die hier empfohlenen Kameras für Einsteiger definitiv gute Bilder machen, steigen mit der Zeit einfach die Ansprüche.

Grundsätzlich empfehlen wir dir, wenn du mit deiner aktuellen Kamera zufrieden bist, deinem Hersteller treu zu bleiben. Wenn du also bereits mit einer Nikon oder Canon fotografierst, macht es wenig Sinn jetzt auf ein anderes Modell zu wechseln. So kannst du deine Objektive weiterhin nutzen und musst dich außerdem nicht in der Bedienung umgewöhnen.

Wenn es nun also ein Modell für Fortgeschrittene sein soll, musst du natürlich auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Um die 1.000 Euro solltest du für eine bessere Spiegelreflexkamera einplanen. Natürlich haben wir auch hier drei Empfehlungen für dich.

#1 Nikon D7200

Spiegelreflexkamera Wir haben selbst lange Zeit mit der Nikon D7000 fotografiert, einem Vorgängermodel zur D7200. Die Kamera hat eine sehr gute Bildqualität und ist unterhalb der absoluten Profiklasse die beste Nikon-Kamera, die du derzeit kriegen kannst.

Das Gehäuse bekommst du für etwas weniger als 1.000 Euro. Es gibt zwar auch hier Kit-Angebote, allerdings sind die bei einer Kamera dieser Preisklasse nicht wirklich sinnvoll, da die mitgelieferten Objektive meistens nicht an die Qualität der Kamera heranreichen.

Link: Nikon D7200.

#2 Canon EOS 80D

spiegelreflexkamera-canon-eos80dDie Canon EOS 80D ist noch relativ neu am Markt. Die Kamera besticht durch eine sehr gute Bildqualität und einen extrem schnellen Autofokus.

Die EOS 80D ist leider nicht ganz billig und kostet derzeit ca. 1.300 Euro. Wenn du den nächsten Schritt mit einer professionelleren Kamera gehen möchtest und Canon das System deiner Wahl ist, dann ist diese Kamera aber definitiv eine Überlegung wert.

Link: Canon EOS 80D.

#3 Sony Alpha 77 II

spiegelreflexkamera-sony-alpha77iiDie Sony Alpha 77 II ist die beste Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony, die du unterhalb der Profiklasse momentan bekommen kannst.

Das Gehäuse kostet etwas weniger als 1.000 Euro und ist jeden Cent wert.

Link: Sony Alpha 77 II.

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#2 Spiegellose Systemkameras

Spiegellose Systemkameras haben in den letzten Jahren zunehmend Fans gewonnen und das nicht zu Unrecht.

Die spiegellosen Kameras kombinieren die Vorteile von Spiegelreflexkameras, wie manuelle Einstellmöglichkeiten und wechselbare Objektive, mit einer deutlich geringeren Größe und weniger Gewicht.

Durch den Wegfall des Spielgels sind diese Kameras wesentlich kompakter. Dadurch muss man jedoch auf den optischen Sucher verzichten. Die meisten Systemkameras haben diesen jedoch durch einen elektronischen Sucher ersetzt, sodass man trotzdem was zum Durchgucken hat.

Das Fotografieren mit einem elektronischen Sucher ist zwar etwas anders als mit einem optischen Sucher, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gewöhnt man sich sehr schnell dran.

Wir sind selbst nach zehn Jahren mit Spiegelreflexkameras vor kurzem auf spiegellose Systemkameras gewechselt und haben den Schritt bislang nicht bereut.

Vorteile einer spiegellosen Systemkamera

      • Manuelle Einstellmöglichkeiten
      • Hervorragende Bildqualität
      • Wechselbare Objektive
      • Geringere Größe und geringeres Gewicht im Vergleich zu DSLRs

Nachteile einer spiegellosen Systemkamera

      • Höherer Akkuverbrauch durch den elektronischen Sucher
      • Geringere Auswahl an Objektiven im Vergleich zu DSLRs

Ist eine spiegellose Systemkamera die richtige Wahl für dich?

Wenn du Interesse daran hast, dich mit den manuellen Funktionen einer Kamera auseinanderzusetzen und mehr möchtest, als Urlaubsschnappschüsse, dann ist eine spiegellose Systemkamera eine gute Wahl.

Wenn dich das hohe Gewicht und auch die Größe einer DSLR stören, du aber trotzdem den Luxus verschiedener Objektive nutzen willst, dann ist eine spiegellose Kamera die ideale Alternative.

In Sachen Bildqualität und Bedienung stehen die spiegellosen Kameras einer Spiegelreflexkamera absolut in nichts nach und viele Experten sind sich einig, dass diesen Kameras die Zukunft gehört.

Welche spiegellose Systemkamera ist empfehlenswert?

Bei den spiegellosen Systemkameras haben die Platzhirsche Nikon und Canon die Entwicklung komplett verschlafen. Es gibt von beiden Anbietern nahezu keine vernünftigen Kameras in diesem Segment, was schon sehr überraschend ist.

Führend in diesem Bereich sind andere Hersteller wie Sony, Fujifilm oder Olympus. Wir zeigen dir in unserer Kamera-Kaufberatung wieder jeweils drei Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene, die wir dir empfehlen können.

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Spiegellose Systemkameras für Einsteiger

Preislevel: 350-800 Euro

Der Preis spiegelloser Systemkameras für Einsteiger liegt etwas unterhalb von Spiegelreflexkameras. Schon ab 300 Euro bekommst du eine einfache Systemkamera inklusive Objektiv.

#1 Sony Alpha 6000 und Sony Alpha 5000

Systemkamera Sony Alpha 6000Sony ist im Bereich der spiegellosen Systemkameras momentan der populärste Hersteller. Im Einsteigerbereich bietet Sony mit der Alpha 6000 und der Alpha 5000 gleich zwei sehr empfehlenswerte Modelle.

Die Alpha 5000 ist die günstigere Variante. Bereits für etwa 350 Euro bekommst du diese Kamera inkl. Kit-Objektiv. Dieser Preis ist nahezu unschlagbar günstig.

Link: Sony Alpha 5000.

Wenn du lieber gleich eine Qualitätsstufe höher einsteigen möchtest, empfehlen wir dir die Alpha 6000. Sie ist etwa 200 Euro teurer als die Alpha 5000 und dafür vor allem im Autofokus und bei der Bildqualität überlegen. Wir hatten die Alpha 6000 selbst im Einsatz und waren mit ihr u. a. ein halbes Jahr in Asien unterwegs. Die Kamera können wir definitiv empfehlen.

Link: Sony Alpha 6000.

Mittlerweile gibt es für die Alpha 6000 auch eine stattliche Anzahl an Objektiven. Einen Überblick findest du in unserem Artikel Sony Alpha 6000 Objektive.

#2 Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K

Kaufempfehlung: Spiegellose SystemkameraIch gebe zu, die Namen der Panasonic Systemkameras klingen nicht besonders sexy und sehr einprägsam sind sie auch nicht. Dennoch ist die Kamera mit der Bezeichnung DMC-C6KEG-K eine gute Wahl für den Einstieg in die spiegellose Fotografie.

Die Kamera kostet mit einem einfachen 14-42 mm Kit-Objektiv etwa 450 Euro. Es sind auch einige andere Kit-Objektive verfügbar, sodass man die Kamera direkt beim Kauf durch ein noch besseres Objektiv aufwerten kann.

Link: Panasonic Lumix DMC-G6KEG-K.

#3 Olympus OM-D E-M10 Mark II

Kaufempfehlung: Spiegellose SystemkameraWir haben überlegt, ob wir die Olympus OM-D E-M10 Mark II hier bei den Einsteigerkameras empfehlen oder doch lieber bei den Kameras für fortgeschrittene Fotografen. Mit einem Preis von etwa 800 Euro inklusive Objektiv liegt sie eigentlich zwischen beiden Kategorien.

Von der Technik und der Bildqualität her, kann sie auf jeden Fall in der oberen Liga mitspielen. Wenn du dir zum Einstieg also gleich etwas richtig Gutes gönnen willst, dann können wir dir die Olympus OM-D E-M10 Mark II wärmstens empfehlen.

Link: Olympus OM-D E-M10 Mark II.

Tipp: Schau auch mal direkt beim Hersteller Olympus im Shop vorbei. Dort gibt es auch ab und zu gute Angebote und eventuelle andere Kits als bei Amazon: Zum Olympus-Shop.

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Spiegellose Systemkameras für Fortgeschrittene

Preislevel: 1000-2000 Euro

Auch für fortgeschrittene Fotografen mit höheren Ansprüchen an die Technik gibt es passende Systemkameras ohne Spiegel. Die folgenden drei Modelle lassen kaum Wünsche offen.

#1 Sony Alpha 7 II

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera Sony Alpha 7 IIDie Sony Alpha 7 II haben wir uns vor kurzem selbst zugelegt und wir sind absolut begeistert. Die Kamera ist mit einem Vollformatsensor ausgestattet, macht gestochen scharfe Fotos und selbst bei sehr hohem ISO ist kaum Bildrauschen zu erkennen.

Der Autofokus ist hervorragend und wir können bislang nichts Negatives über das gute Stück sagen. OK, der Preis ist vielleicht etwas abschreckend. Für das Gehäuse musst du etwa 1500 Euro auf den Tisch legen. Wir würden dir auf jeden Fall das Kit mit dem 28-70 mm Objektiv empfehlen. Für nicht mal 300 Euro mehr bekommst du dafür ein wirklich sehr gutes Immerdrauf-Objektiv zur Kamera dazu.

Link: Sony Alpha 7 II.

#2 Olympus OM-D E-M5 Mark II

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera Olympus OM-DDie OM-D E-M5 Mark II ist das Premiumprodukt unter den spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Olympus. Preislich liegt sie mit ca. 1000 Euro für das Gehäuse deutlich unter der Sony Alpha 7 ii, bietet dafür aber auch keinen Vollformatsensor.

Für die OM-D E-M5 Mark II spricht u.a. die sehr große Objektivauswahl. Außerdem ist die Kamera wetterbeständig, was vor allem für Outdoorfotografen ein echter Vorteil ist.

Die Kamera gibt es mit verschiedenen Kit-Objektiven. Hier lohnt definitiv ein genauer Blick, welches Objektiv für dich das richtige ist.

Link: Olympus OM-D E-M5 Mark II.
Extra-Link: Olympus OM-D E-M5 Mark II im Olympus-Shop.

#3 Olympus Pen-F

Kaufempfehlung: Spiegellose Systemkamera OlympusDie Olympus Pen-F sticht bei den hier vorgestellten spiegellosen Systemkameras definitiv hervor. Das liegt vor allem an ihrem Retro-Design, denn die Pen-F erinnert an die Kameras der 60er-Jahre.

Unter der Haube befindet sich allerdings alles andere als angestaubte Technologie, denn da glänzt die Kamera mit großartiger Bildqualität und einer sehr kurzen Auslösezeit. Die Kamera ist nicht nur was für Liebhaber, sie hat auch wirklich etwas zu bieten.

Nur das Gehäuse kostet etwa 1.200 Euro. Es gibt aber wie immer bei Olympus viele, lohnenswerte Kits mit passenden Objektiven.

Link: Olympus Pen-F.
Extra-Link: Olympus Pen-F im Olympus-Shop.

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#3 Bridgekameras

Bridgekameras schlagen eine Brücke zwischen Spiegelreflexkameras und kleinen Kompaktkameras (das sind die günstigen kleinen Digicams, mehr Infos im nächsten Abschnitt). Sie vereinen Merkmale beider Kameratypen und haben deshalb auch ihren Namen.

Bridge-Kameras haben im Gegensatz zu den ersten beiden Kameratypen kein Wechselobjektiv. Dennoch besitzen diese Kameras einen sehr großen optischen Zoom-Bereich.

Oft ist der Zoombereich sogar noch viel größer, als bei den Objektiven, die man gewöhnlich an einer Spiegelreflexkamera oder einer spiegellosen Systemkamera nutzt.

Der Zoombereich wird bei Bridgekameras in der Regel nicht wie die Brennweite eines Objektivs in Millimetern angegeben. Man spricht hier von einem 30-fachen oder einem 50-fachen Zoom. Damit du mal einen Vergleich hast: Ein 50-facher Zoom bei einer Bridgekamera entspricht einem Objektiv mit einer Brennweite von 1200 mm. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer.

Leider haben viele Bridgekameras bei in den großen Zoombereichen Probleme mit der Bildqualität. Ohne Stativ geht bei einem solchen Zoom ohnehin nicht viel.

Vorteile einer Bridgekamera

      • Geringere Größe und geringeres Gewicht als eine DSLR (hier gibt es natürlich auch Ausnahmen)
      • Großer optischer Zoombereich
      • Guter Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und manuellen Einstellmöglichkeiten

Nachteile einer Bridgekamera

      • Keine Wechselobjektive
      • Abstriche in der Bildqualität im Vergleich zu DSLRs und spiegellosen Systemkameras bei bestimmten Einsatzszenarien (z. B. wenig Licht, wenig Tiefenschärfe)
      • Nicht viel billiger als eine spiegellose Systemkamera

Ist eine Brigdekamera die richtige Wahl für mich?

Wir persönlich sehen ehrlich gesagt nur wenige Argumente, die für eine Bridgekamera sprechen, da der Preis einer guten Bridgekamera kaum geringer ist, als der einer spiegellosen Systemkamera. Dafür muss man unserer Meinung nach zu viele Abstriche machen.

Dennoch kann es für dich natürlich trotzdem sinnvoll sein, dir eine Bridgekamera anzuschaffen. Wenn dir eine kleine Kompaktkamera nicht ausreicht und du keine Ambitionen hast, mit verschiedenen Objektiven zu experimentieren, dann kann eine Bridgekamera eine Option für dich sein. Es kann ja durchaus auch ein Vorteil sein, nicht ständig Objektive wechseln zu müssen.

Welche Bridgekameras sind empfehlenswert?

Auch wenn Bridgekameras unter Fotografen nicht so populär sind wie Kameras mit Wechselobjektiv, ist der Markt trotzdem nicht gerade übersichtlich. Nahezu alle bekannten Kamerahersteller bieten Bridgekameras in allen Preis- und Leistungsklassen an.

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Bridgekameras für Einsteiger

Preislevel: 200-250 Euro

Eine einfache Bridgekamera bekommt man schon für unter 200 Euro. Für den Einstieg in die Fotografie musst du mit einer Bridgekamera also nicht besonders tief in die Tasche greifen.

Wenn du also nur ein geringes Budget hast, dich aber trotzdem intensiver mit der Fotografie beschäftigen möchtest, dann ist eine günstige Bridgekamera für den Einstieg eine gute Wahl.

#1 Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9

Bridge-KameraDie Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9 ist ein super Einstieg in die Welt der Bridge-Kameras. Für unter 300 Euro bietet Panasonic eine hervorragende Allround-Kamera mit einem 24-fachen optischen Zoom.

Besonders hervorzuheben ist die durchgängige Lichtstärke von f/2.8 und ein sehr guter Autofokus.

Link: Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9.

#2 Canon PowerShot SX530 HS

Bridgekamera CanonDie PowerShot SX530 HS ist ein sehr empfehlenswertes Einsteigermodell aus dem Hause Canon. Die Bridgekamera bietet einen 50-fachen optischen Zoom und einen Bildstabilisator, sodass deine Aufnahmen besser vor Verwacklungen geschützt sind.

Die Canon PowerShot SX530 HS kostet um die 250 Euro und ist damit ebenfalls sehr erschwinglich.

Link: Canon PowerShot SX530 HS.

#3 Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K

Bridgekamera LumixPanasonic bietet noch eine weitere hervorragende Einsteiger-Bridgekamera mit dem wohlklingenden Namen Lumix DMC-FZ72EG-K. Die Kamera ist ebenfalls für weniger als 250 Euro zu bekommen und liefert sogar einen 60-fachen optischen Zoom.

Zudem liefert die Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K auch noch einen Weitwinkel von 20 mm, sodass du hier wirklich für alle Situationen bestens gewappnet bist.

Link: Panasonic Lumix DMC-FZ72EG-K.

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Bridgekameras für Fortgeschrittene

Preislevel: 500-700 Euro

Bei den Bridge-Kameras ist der Spielraum beim Preis nicht nach oben offen. Modelle für mehrere Tausend Euro bekommst du in diesem Segment nicht.

Die teuersten Modelle kosten etwa 700 bis 800 Euro.

#1 Sony DSC-RX10

Bridgekamera SonyDie Sony DSC-RX10 ist wohl das Beste, was du derzeit auf dem Markt an Bridgekameras findest. Die Bildqualität ist sehr gut. Kein Wunder, denn die Sony DSC-RX10 verzichtet auf einen für Bridgekameras typischen Superzoom.

Dafür ist an dieser Kamera ein Objektiv aus dem Hause Zeiss mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 200 mm verbaut. Und das Beste: Du hast bei dieser Kamera eine konstante maximale Blendenöffnung von f/2.8 und bist somit auch für schlechte Lichtverhältnisse bestens gewappnet.

Wenn wir uns jemals selbst eine Bridgakamera kaufen würden, dann wohl diese. Preislich liegt die Sony DSC-RX10 bei etwas über 700 Euro.

Link: Sony DSC-RX10.

#2 Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG

Bridgekamera PanasonicDie Lumix DMC-FZ1000EG von Panasonic ist ebenfalls eine Bridgekamera der Spitzenklasse. Preislich etwas unter 650 Euro gelegen, ist sie mit einem Leica-Objektiv mit einer Brennweite von 25 bis 400 mm und einer Lichtstärke von f/2.8 bis f/4.0 ausgestattet.

Auch im Bereich Videoaufnahmen ist die Lumix DMC-FZ1000EG stark und bietet Aufnahmen von 4k- und Full HD-Videos.

Link: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG.

#3 Olympus Stylus 1

Bridgekamera OlympusOlympus liefert mit seiner Stylus 1 ebenfalls eine Bridgekamera der Spitzenklasse. Auffallend ist hier natürlich zuerst das spezielle Design, aber auch unter der Haube bietet die Kamera einiges.

Das Objektiv bietet eine Brennweite von 28 bis 300 mm und ist mit einer durchgehenden Blende von f/2.8 sehr lichtstark.

Die Olypmus Stylus 1 bekommst du schon für ca. 550 Euro.

Link: Olympus Stylus 1.

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#4 Kompaktkameras

Mit einer kleinen Kompaktkamera haben viele die ersten Schritte in der Fotografie gemacht. Der große Vorteil einer kompakten Kamera ist natürlich das geringe Gewicht und die minimale Größe. Kaum größer als eine Zigarettenschachtel, passt eine Kompaktkamera notfalls auch in jede Hosentasche.

Mittlerweile sind Kompaktkameras ein bisschen aus der allgemeinen Wahrnehmung verschwunden. Fast jeder, der fotografisch etwas ambitioniert ist, kauft sich direkt eine größere Kamera, die ja mittlerweile auch recht günstig zu haben sind.

Wer nur ein bisschen knipsen möchte, kann das heute in guter Qualität mit dem Smartphone machen und braucht dafür eigentlich keine separate Kamera mehr.

Vorteile einer Kompaktkamera

      • Geringes Gewicht
      • Geringe Größe

Nachteile einer Kompaktkamera

      • Abstriche in der Bildqualität
      • Keine Wechselobjektive
      • Nur geringer optischer Zoom

Ist eine Kompaktkamera die richtige Wahl für mich?

Wenn perfekte Bildqualität für dich keine große Rolle spielt und du keine manuellen Einstellungen an deiner Kamera vornehmen möchtest, dann empfehlen wir dir einfach mit deinem Smartphone zu fotografieren. Das hast du immer dabei und ein gutes Smartphone macht mittlerweile kaum schlechtere Bilder als eine günstige Kompaktkamera.

Natürlich gibt es bei den Kompaktkameras auch Premiummodelle, deren Preise im hohen dreistelligen oder sogar vierstelligen Bereich liegen. Hier stimmt dann auch die Bildqualität. Eine solche Kamera ist etwas für dich, wenn du die Größe und das Gewicht deiner Ausrüstung auf ein Minimum reduzieren möchtest.

Empfehlenswerte Kompaktkameras

Preislevel: 500-1000 Euro

Auf konkrete Empfehlungen für ganz günstige Kompaktkameras verzichten wir an dieser Stelle, da wir dir dafür dein Smartphone empfehlen.

Wir stellen dir hier drei bessere Modelle vor, bei denen du auch manuelle Einstellungen vornehmen kannst und eine gute Bildqualität erzielst.

#1 Sony DSC-RX100 III und IV

Kompaktkamera Sony

Im Bereich der hochwertigen Kompaktkameras gehört die Sony DSC-RX100-Reihe zum besten, was du in diesem Bereich bekommen kannst.

Das neueste Modell ist die Sony DSC-RX100 IV, die allerdings auch mit fast 1.000 Euro zu Buche schlägt. Diese Kamera ist perfekt für dich, wenn du wert auf hochauflösende Videoaufnahmen legst oder Aufnahmen in Super Slow Motion machen möchtest. Durch den neuen Sensor hast du bei dieser Kamera all diese Möglichkeiten, was sicher einzigartig unter den Kompaktkameras ist.

Wenn du nur eine sehr gute Kamera für gewöhnliche Fotoaufnahmen suchst, dann reicht dir wahrscheinlich auch das Vorgängermodell Sony DSC-RX100 III. Die Kamera kostet etwa 300 Euro weniger, steht in Sachen Bildqualität und Bedienung dem neuen Modell in Nichts nach.

Diese beiden Kameras haben außerdem einen ausfahrbaren elektronischen Sucher. Das ist im Bereich der Kompaktkameras eine echte Seltenheit.

Link: Sony DSC-RX100 III.
Link: Sony DSC-RX100 IV.

#2 Ricoh GR II

Kompaktkamera RicohEin echtes Kultobjekt unter den Kompaktkameras ist die Ricoh GR II. Die Bildqualiät dieser Kamera ist herausragend. Kein Wunder, dass die Ricoh-Kameras eine kleine, aber feine Fangemeinde haben, die auf die Technik des japanischen Herstellers schwören.

Das Design wirkt im ersten Moment vielleicht etwas langweilig, dafür ist die Kamera aber extrem ergonomisch und robust. Preislich liegt die Ricoh GR II etwas unterhalb von 650 Euro und bietet somit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Link: Ricoh GR II.

#3 Canon PowerShot G7 X

Kompaktkamera CanonDie PowerShot G7 X ist das Flaggschiff unter den Kompaktkameras aus dem Hause Canon. Der Hersteller wirbt mit der Leistung einer Spiegelreflexkamera im Taschenformat und tatsächlich bietet die Canon PowerShot G7 X alles, was man sich wünschen kann.

Sie ist extrem lichtstark und bietet dir viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Die Kamera kostet etwas über 500 Euro und ist definitiv eine gute Lösung, wenn du nicht viel mit dir rumschleppen möchtest.

Link: Canon PowerShot G7 X.

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Welche Faktoren sind beim Kauf einer Kamera wichtig?

Ich hoffe, dir raucht noch nicht der Kopf, nachdem du dir unsere ganzen Kameraempfehlungen durchgelesen hast. Natürlich können wir in unserer Kamera-Kaufberatung nur einen Bruchteil der Kameras vorstellen, die es am Markt gibt.

Wenn du dir darüber hinaus selbst noch ein Bild machen möchtest, wollen wir dir noch die wichtigsten Kaufkriterien vorstellen, die du bei deiner Wahl beachten solltest. Da dich eine Kamera in der Regel mehrere Jahre begleitet, fällt die Entscheidung nicht ganz so leicht.

Wenn du weißt, was wirklich wichtig ist, geht es aber schon ein bisschen einfacher.

#1 Megapixel

Lange Zeit waren Megapixel das Nonplusultra beim Kamerakauf. Je mehr, desto besser. Dabei ist das eigentlich völliger Quatsch. Hohe Megapixelzahlen brauchst du, wenn du Fotos machst, die später auf großen Plakatwänden hängen oder in Galerien verkauft werden sollen.

Für den durchschnittlichen Hobbyfotografen reichen 6 Megapixel locker aus, was alle hier vorgestellten Kameras locker überschreiten. Ein durchschnittlicher HD-Bildschirm zeigt Bilder mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixel, das entspricht etwa 2,5 Megapixel. Ein 6 Megapixel-Foto kannst du außerdem locker bis zu einer Größe von DIN A4 ausdrucken und wirst keine Qualitätsnachteile feststellen.

Was du bei der Jagd nach möglichst vielen Megapixeln außerdem immer im Hinterkopf haben solltest, ist die Größe der Bilddateien: Je mehr Megapixel, desto mehr Speicherplatz verschlingen deine Fotos.

#2 Gute Bildqualität bei wenig Licht

Bei guten Lichtverhältnissen machen fast alle Kameras gute Fotos. Die Unterschiede zeigen sich oft erst in Extremsituationen, zum Beispiel bei Dunkelheit. Beim Kamerakauf ist es daher wichtig, darauf zu achten, dass auch bei einem hohen ISO-Wert von 1.600 oder 3.200 noch brauchbare Bilder entstehen, die nicht oder nur ein sehr geringes Bildrauschen haben.

Eine große Rolle spielt hier auch das Objektiv. Wenn du ein lichtstarkes Objektiv hast, kannst du auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Fotos machen. Wie gut dein Objektiv da ist, erkennst du an der maximalen Blendenöffnung, die z. B. mit f/3.5 angegeben ist. Je kleiner die Zahl hinter dem f, desto lichtstärker ist dein Objektiv.

F/3.5 ist eine sehr übliche Lichtstärke. Ab f/2.8 und darunter hast du dann ein wirklich sehr lichtstarkes Objektiv.

#3 Auswahl an Objektiven

Ein wichtiger Punkt bei der Kaufentscheidung ist die Auswahl verfügbarer Objektive für die Kamera. Wenn du dich für eine Spiegelreflexkamera von Nikon oder Canon entscheidest, hast du später eine riesige Fülle an Objektiven, die du dazu kaufen kannst. Die Hersteller selbst bieten zahlreiche Objektive, außerdem gibt es auch ein großes Angebot von Drittherstellern.

Wenn du allerdings in Betracht ziehst, ein weniger populäres Modell zu kaufen, solltest du dich vorher über die Objektivauswahl schlau machen. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, du solltest es nur vorher bedenken.

#4 Sensorgröße

Wenn du deine erste Kamera kaufst, musst du dich mit diesem Thema nicht befassen. Die Kameras für Einsteiger und Fortgeschrittene haben in der Regel kleinere Sensoren. Für den Otto-Normal-Fotografen ist das überhaupt kein Problem und bringt keine Nachteile in der Bildqualität.

Wenn du dir aber vielleicht deine dritte oder vierte Kamera kaufst, schon viel Erfahrung hast und Lust hast in neue Sphären vorzustoßen, kannst du über eine Kamera mit einem Vollformatsensor nachdenken. Vollformatsensoren bieten eine noch bessere Bildqualität, was vor allem bei sehr großen Abzügen wichtig ist. Die Stärken eines Vollformatsensors zeigen sich vor allem auch bei wenig Licht, da du dann einfach bessere Fotos hinbekommst.

Vollformatkameras sind jedoch sehr teuer, sehr groß und sehr schwer. Die Entscheidung sollte also gut überlegt sein.

#5 Zoom bzw. Brennweite

Die Brennweite deines Objektivs bestimmt, in welchem Bereich du dein Motiv heran- oder herauszoomen kannst.

Die Entscheidung ist vor allem beim Objektivkauf wichtig. Es gibt Objektive mit einem sehr großen Zoombereich, wie das Tamron 16-300 mm, dass es für Nikon, Canon und Sony gibt. Damit bist du für alle Situationen gewappnet. Dieses Objektiv haben wir auch gerade ausführlich getestet.

Unser TestberichtTamron 16-300 mm Erfahrungsbericht.

Es gibt aber auch Objektive mit einer festen Brennweite. Auch wenn das im ersten Moment nach einer Einschränkung klingt, ist so ein Objektiv durchaus sinnvoll.

Unser Artikel: Festbrennweite Vorteile.

#6 Handhabung der Kamera

Wichtig ist außerdem, dass du gut mit der Kamera umgehen kannst. Wenn du die Möglichkeit hast, in einem Fotogeschäft verschiedene Kameras mal in die Hand zu nehmen, dann mach das.

Beim Onlinekauf solltest du hier vor allem auf die Bewertungen achten. Dort finden sich meistens Hinweise, ob eine Kamera gut in der Hand liegt und ob die Bedienelemente sinnvoll angeordnet sind.

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Sollte ich Kamera und Objektiv zusammen kaufen?

Bei vielen Spiegelreflex- und Systemkameras gibt es sogenannte Kits zu kaufen, bei denen die Kamera bereits mit einem Objektiv ausgeliefert wird. Dabei sparst du in der Regel ein bisschen was gegenüber dem Einzelkauf.

Grundsätzlich ist das nicht schlecht und wenn du dich erstmal an die Fotografie herantasten möchtest, kannst du guten Gewissens zu einem solchen Kit greifen. Wenn du aber schon weißt, dass du wirklich viel fotografieren willst und höhere Ansprüche hast, würde wir dir nicht unbedingt zu einem Kit-Objektiv raten.

Kaufe in dem Fall am besten den Kamerabody alleine und nimm etwas mehr Geld für ein besseres Objektiv in die Hand. Wenn du vor der Wahl stehst, ob du lieber mehr Geld für die Kamera selbst oder das Objektiv ausgeben solltest, würde wir dir immer empfehlen, mehr in das Objektiv zu investieren.

Für den Einstieg bist du aber mit einem Kit wirklich gut beraten.

Welche Kamera ist die beste für dich?

Wir hoffen, unser Kamera-Kaufratgeber hat dir gefallen. Natürlich ist eine Kameraempfehlung auch immer etwas subjektiv. Deshalb interessiert uns, welche Kamera du am liebsten nutzt und warum. Hinterlasse uns einen Kommentar, wir sind sehr gespannt!

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Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

53 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

    • Hallo Heribert,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Was meinst du genau mit „Die Sony Kameras sind keine DSLRs mehr“. Es gibt doch noch DSLRs von Sony, z. B. die im Artikel genannten SLT-A58K und Alpha 77 II.

      Kannst du von Pentax und Sigma konkrete Kameras empfehlen? Ich freue mich immer über Tipps und nehme auch gern weitere Kameras in diesen Bericht auf. Leider kenne ich selbst nicht alle Kameras, deshalb kann es natürlich immer mal sein, dass ein empfehlenswertes Modell fehlt.

      Viele Grüße
      Sebastian

      • Hallo Sebastian,
        wie Du ja richtig geschrieben hast, ist der optische Sucher das Kennzeichen einer DSLR. Bei den Sony Modellen schaut man aber genau so auf ein elektronisch generiertes „Maeusekino“ wie bei anderen Digitalkameras, die keine DSLRs sind. Der verbaute halbtransparente Spiegel versorgt nur noch den Phasenautofokus mit Signalen und das A-Bajonett ist halt das gleiche wie das der frueheren Minolta und der ersten Sony SLRs und DSLRs. Sony selbst nennt die Kameras ja auch DSLT (Translutient=halbtransparent).

        Sigma Kameras sind eher etwas fuer Kenner und Spezialisten. Wer auf hohe Empfindlichkeiten verzichten kann und gerne RAW-Dateien bearbeitet, fuer den hat Sigma eine tolle DSLR (mit Sigma SA-Bajonett) und etliche superbe Kompaktkameras (mit jeweils verschiedenen Festbrennweiten) im Programm.

        Pentax Kameras werden mittlerweile im Ricoh Konzern hergestellt und dieser Besitzer gibt sich wirklich große Muehe, lange verlorenes Terrain wieder zurueck zu erobern. Die aktuellen Kameras K-50, K-S1, K-S2, K-3 und K-3 MkII sind alle zu empfehlen. Alle haben die hervorragenden Sony-Sensoren (wie Sony und Nikon) und einen großen 100% Prismensucher, den es bei der Konkurrenz nur in den teuren Modellen gibt. Zudem sind die Kameras wetterfest (außer der K-S1),sind intuitiv bedienbar und haben 2 Verstellraeder.

  1. Nicht mal eine Erwähnung von Sofortbild Kameras? Nein ernsthaft ich habe mir vor ein paar Monaten eine zugelegt und es macht echt spaß sie gerade noch als 2. Kamera mitzunehmen. Teures Hobby , aber spaßig :)

  2. Gerade bei Reisefotografie sollte man die japanische Traditionsmarke Pentax erwähnen. Ricoh (als Inhaber) bietet mit Pentax DSLRs relativ kompakte, hochwertig verarbeitete DSLRs, die alle (bis auf das Einstiegsmodell K-S1) wetter-resistent ausgestattet sind. Das gibt es bei der Konkurrenz erst bei den teureren Modellen. Das Objektivangebot ist ordentlich groß, besonders wenn man manuelle Objektive mit ins Kalkül zieht, da Pentax sein Bajonett sei 1975 mechanisch nicht verändert hat. Leider ist das Engagement der Dritthersteller etwas verhalten (Samyang und Sigma, wobei Sigma nicht jede neue Linse auch mit K-Bajonett anbietet). Pentax ist natürlich in seiner Marktbedeutung nicht mit Nikon, Canon oder Sony vergleichbar, aber dennoch seit Jahren eine stabile Konstante im DSLR Markt, gerade mit Ricoh als Inhaber wurde viel in den letzten Jahren investiert. Als Low-Budget-Modell empfiehlt sich die K-50 mit wetterfesten Gehäuse und zwei getrennten Einstellrädern, im Kit unter 400 EUR. Das derzeitige High-End-Modell K-3 II bietet u.a. eingebautes GPS – für Globetrotter sicher auch nicht uninteressant.
    Die Empfehlung eines Samsung Modells würde ich persönlich hier wieder zurückziehen, da Samsung sich mit seiner Fotosparte aus dem deutschen Markt (und anderen europäischen Ländern) im letzten Monat zurückgezogen hat.

    • Hallo Dirk,

      vielen Dank für deine Anmerkungen. Mit der Samsung hast du natürlich Recht. Nach dem Rückzug aus dem Kameramarkt ist das natürlich ein Auslaufmodell. Vielen Dank auch für deine Tipps zu Pentax. Wir werden den Artikel in Kürze nochmal aktualisieren und deine Tipps gerne mit einfließen lassen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  3. Ich Fotografiere schon seit längerer mit einer olympus 450d zeit und seit einem halben jahr nurnoch manuell, die Kamera ist erstens schon fast antik und hat relativ geringen spielraum zum einstellen was würdet ihr mir für eine kamera empfehlen,

    • Hallo Caspar,

      das kommt ein bisschen darauf an, was du genau mit der Kamera machen möchtest und was deine Anforderungen sind (Größe, Gewicht, Preis, Funktionen). Die in diesem Artikel genannten Kameras können wir dir eigentlich alle empfehlen aber die finale Entscheidung musst du natürlich selbst treffen. :) Wir fotografieren selbst mit der Nikon D7000 (aktuell gibt es die D7200) und der Sony Alpha 6000. Die können wir ebenfalls beide empfehlen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  4. Hallo,

    ich selbst habe den Auswahlprozess vor ca 1 Jahr durchlaufen und mich aufgrund von Handhabung und des vorhanden Budget zu einer Canon EOS 700D entschieden. Euern Rat mehr ins Objektiv zu investieren habe ich befolgt und anstatt des Kit Objektivs ein Sigma 17-50mm F2.8 dazu gekauft. Bis heute nichts bereut.

    Was eure Empfehlungen betrifft: Habt ihr euch mal mit der Fuji X Reihe beschäftigt bei den Systemkameras? Ich benutze bei meinen Eltern gelegentlich die X1 und finde die Kamera echt klasse. Allerdings finde ich die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftigt. Da finde ich die Canon übersichtlicher.

    • Hallo David,

      super, dass du mit deiner Auswahl zufrieden bist. Die Fuji-Kameras hatten wir natürlich auch auf dem Schirm, haben uns dann aber letztlich für drei andere Systemkameras entschieden. Aber wenn natürlich alle so positiv darüber berichten, machen wir uns da gerne nochmal Gedanken drüber.

      Viele Grüße
      Sebastian

  5. Schade, dass Ihr keine Beispiele aus dem FujiXSystem aufgeführt habt. Für mich rangieren die wegen der guten Objektive und der tollen Farbwiedergabe noch vor Sony und Olympus. Ich war lange Jahre mit der Fuji S2pro unterwegs. Aktuell fotografiere ich auch mit der Nikon D7000. Aber ich habe keine Lust mehr, auf Wanderungen 6 kg Ausrüstung durch die Gegend zu schleppen. Deshalb überlege ich, eine Fuji X-T10 oder X-T1 anzuschaffen. Man fängt nur leider bei der Objektivsammlung wieder von Null an.

    • Hallo Sabine,

      die Fuji-Kameras hatten wir natürlich auch in der engeren Auswahl. Wir haben uns ja selbst gerade neue Systemkameras gekauft und da auch die Fujis ins Auge gefasst. Letztendlich haben wir uns in dem Artikel dann für drei andere Modelle entschieden. Aber wir überlegen gerne nochmal, ob wir die Fuji-Kameras noch irgendwo mit aufnehmen können.

      Liebe Grüße
      Sebastian

        • Hallo Sabine,

          es war bei uns nicht wirklich eine Entscheidung gegen Fuji, sondern eher eine Entscheidung für Sony. Letztendlich gibt es ja keine wirklich schlechten Kameras und oft sind es Kleinigkeiten, die dann letztendlich überzeugen. Wenn du dir unsicher bist, geh einfach mal in ein Foto-Geschäft und schau dir alle Kameras an, probiere sie aus und guck, welche dir vom Bedienkonzept am besten gefällt. Das haben wir auch so gemacht und da hat uns letztendlich die Sony am besten gefallen.

          Viele Grüße
          Sebastian

    • Hallo Stefan,

      die Akkuleistung bei den spiegellosen Systemkameras ist nicht mit der von Spiegelreflexkameras vergleichbar. Da waren wir natürlich schon drauf vorbereitet. Klar ist, dass man bei der Sony Alpha 7 ii definitiv Ersatzakkus braucht. So schlecht, wie von dir beschrieben (100 bis 200 Bilder) ist die Akkuleistung aber bei Weitem nicht. Wie lange sie wirklich hält, weiß ich nicht. Ich werde aber demnächst mal drauf achten und gebe dir dann hier nochmal Bescheid.

      Wir hatten davor auch die Sony Alpha 6000 und haben das Gefühl, dass die Akkuleistung bei der Alpha 7ii besser ist. Ein Ladegerät ist bei den Sony Systemkameras tatsächlich nicht dabei, lediglich ein Ladekabel, mit dem man den Akku in der Kamera laden kann. Das ist natürlich unpraktisch, deshalb haben wir uns ein externes Ladegerät gekauft. Wir haben aber kein Originalgerät gekauft, sondern ein günstiges für 16 Euro: http://www.amazon.de/gp/product/B00I035NVA/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00I035NVA&linkCode=as2&tag=22places-21. Das funktioniert super.

      Viele Grüße
      Sebastian

  6. Hallo ihr zwei,
    ich bin wie viele andere auf der Suche nach einer neuen Kamera.

    Zu allererst……tolle Seite! Viele gute Informationen und Tips.

    Da ich mich nun ein wenig auf eurer Seite schlau gemacht habe, denke ich, dass eine spiegellose Systemkamera das beste für einen (meinen) guten Anfang ist. Hier denke ich, wäre die Alpha 6000 die richtige. Könnt ihr mir noch sagen welches Objektiv ich wählen sollte? Ich möchte hauptsächlich Landschaften fotografieren……und ab und zu Porträts. Muss ich außerdem auf noch was achten?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass euer online-Kurs auch was für mich wäre, da ich weder mit Büchern was anfangen kann, noch viel Zeit habe regelmäßig Kurse zu besuchen.
    Euren online-Kurs werde ich jedenfalls nach dem Kauf meiner ersten Kamera im Auge behalten.

    Danke für eure Unterstützung und beste Grüße
    Christine

  7. Lieber Sebastian,
    Vielen Dank. Habe viele Artikel gelesen, aber du hast die besten Tipps und Details.
    Hut ab. Super Beitrag. Ich habe eine Nikon D90 Kamera, möchte mir aber eine kleine Kamera kaufen- weil ich doch ehrlich gesagt zu faul bin immer die grosse Kamera herum zu tragen.
    Hauptsachlich nutze ich die Kamera für meinen Blog- Fashion, Food und Location Fotografie und Vblogging. Mir wurden ganz oft die Sony Kameras empfohlen, aber ich bin einfach immer noch unsicher, welche. Hast du einen Tip?
    Danke schön

  8. Hallo Sebastian, hallo Jenny,
    vielen Dank für euren Artikel! Ich habe so einige gelesen, aber eure Kameraempfehlungen sind sehr detailliert. Hat mir besonders gefallen. Bisher habe ich Fotos nur mit einer einfachen Digicam oder mit dem Handy gemacht und habe bemerkt, dass mir Fotografieren sehr viel spaß macht. Deswegen überlege ich schon zeit langem mir eine coole Kamera zu kaufen und einen Kurs zu besuchen. Dabei bin ich auf eure Seite gestoßen. Da mir das Gewicht einer Spiegelreflexkameras sorgen macht, möchte ich mir sich eine spiegellose Systemkamera kaufen. Ich habe mich natürlich in ein paar Geschäften umgeschaut und auch Informationen hergeholt. Sie haben mir Sony alpha 6000, Olympus EM10 Mark II oder Panasonic Lumix GX80 empfohlen. Leider bin ich jetzt sehr verwirrt und weiß nicht, welche Kamera ich mir kaufen soll. Welche würdet ihr mir empfehlen?
    Sobald ich mir eine Kamera gekauft habe, möchte ich unbedingt euren Kurs machen :D
    Danke schön für den Artikel
    Liebe Grüße

    • Hallo Selma,

      super, dass dich das Fotografieren begeistert. Das ist doch schonmal eine sehr gute Voraussetzung.

      Deine Frage ist tatsächlich sehr schwer zu beantworten. Ehrlich gesagt, sind alle drei Kameras sehr gute Modelle. Gerade wenn du unsicher bist, empfehlen wir immer, einfach mal im Laden alle Kameras in die Hand zu nehmen und auszuprobieren. Oft ist es so, dass eine Kamera besonders gut in der Hand liegt oder von der Bedienung einfach am besten gefällt. Die nimmst du dann einfach. :)

      Wir haben selbst eine Sony Alpha 6000 und sind damit wirklich sehr zufrieden. Diese Alpha 6000 können wir dir also defintiiv empfehlen.

      Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter. Du kannst ja mal schreiben, für welche Kamera du dich entschieden hast. Und wir würden uns natürlich auch riesig freuen, dich in unserem Fotokurs begrüßen zu dürfen.

      Viele Grüße
      Sebastian

      • Danke schön für deine Antwort, Sebastian.
        Ich habe von einem Händler erfahren, dass man den Olympus EM10 Mark II testen kann. Natürlich habe ich diese Chance gleich ausgenutzt und für ein Wochenende gebucht. Leider muss ich noch ein paar Wochen warten, aber ich werde mir ein bisschen Zeit dafür lassen. Ich will schließlich, dass meine erste Kamera perfekt ist :)
        Außerdem wurde ich von meinen Eltern und von ein paar Freunden doch auf die Spiegelreflexkameras hingewiesen, dass ich sie nicht gleich ausschließen soll. Vielleicht würde ich auch unter ihnen was finden. Im Momentan steht noch bei den Spiegelreflexkameras Canon EOS 700D und Nikon D5300 im Rennen. Die sind doch beide gut oder? Bin gespannt, für welche ich mich entscheiden werde. Es ist echt nicht leicht, sich zu entscheiden, aber ich werde es auf jeden Fall so machen, wie ihr es empfohlen habt. Einfach in die Hand nehmen und ausprobieren. Aber zuvor möchte ich noch den Olympus testen. Darauf freue ich mich schon richtig :)

        Danke schön nochmals,
        Liebe Grüße
        Selma

  9. Hallo Jenny und Sebastian,
    zuerst mal ein dickes Kompliment für eure Seite, die ich bei meiner Vorbereitung einer Sri Lanka-Reise im Januar entdeckt habe.
    Informativ und gut geschrieben.
    Auch mich treibt derzeit das Kameraproblem um. Zuhause nutze ich eine Canon Eos 5D II. Für Fernreisen ist sie mir definitiv zu schwer. Auf meinen Fernreisen hat mich bisher eine in die Jahre gekommene Canon 450 D nebst einem Sigmaobjektiv 18-125 mm (3,5 – 5,6) begleitet. Nix dolles vielleicht, ab er es hat schon für eine Veröffentlichung in einer Fotozeitschrift und etliche Vergrösserungen gereicht. Auf meiner letzten Reise hat das Sigma den Geist aufgegeben. Der 450 D traue ich nur noch begrenzt. Es steht also die Neuanschaffung von Objektiv, oder Kamera und Objektiv an – und ich kann mich nicht entscheiden.
    Wenn ich bei Canon für die Reise bleibe, könnte es die 700 D (oder das Vorgängermodell, 650 D) mit dem Tamron 18-270 werden.
    Interessant finde ich auch die Olympus OM-D 10 Mk II, mit dem 14-150 mm Objektiv, fürchte aber etwas die Umstellung und daß die Finger nicht mehr so selbstverständlich laufen wie bisher, auch wenn Übung die Meisterin macht.. Die Kombination wiegt aber rd. 500 g weniger als die Canon. Und der Preis scheint zu fallen….
    Wie sind eure Erfahrungen mit Systemwechsel? Doch eher bei dem bleiben, was man kennt (und liebt), oder den Sprung wagen?

    Danke schön, viel Spaß auf euren Reisen – macht weiter so.
    Ich geh erstmal auf die Weiterreise auf eurer Seite.
    Susanne
    Die OM-D 10 Mk II finde ich ganz interessant, z.B. mit dem 14-150 mm Objektiv.

    • Hallo Susanne,

      super, dass du unsere Seite entdeckt hast und dir unsere Beiträge gefallen.

      Wir haben auch lange überlegt, ob wir einen Systemwechsel wagen. Man gewöhnt sich ja doch schon sehr an eine Kamera bzw. an einen Kamerahersteller. Wir haben es aber letztendlich gemacht und sind von Nikon auf Sony umgestiegen und wir haben es nicht bereut. Klar, am Anfang ist es alles etwas ungewohnt, aber schon nach wenigen Tagen mit dem neuen System hatten wir uns komplett daran gewöhnt. Das ist wirklich kein großes Problem.

      Wenn du mit dem Tamron 18-270 liebäugelst, schau dir auch mal das 16-300er an. Das haben wir auch und sind damit super zufrieden.

      Viele Grüße
      Sebastian

  10. Hallo!
    Auch von mir erst einmal vielen Dank für eure tollen Artikel. Ich habe mich im Geschäft ein wenig in die Alpha6000 verliebt… bin mir aber noch nicht sicher, ob ich später wirklich mit verschiedenen Objektiven hantieren möchte. Daher überlege ich nun doch, ob nicht eine sehr gute Kompaktkamera die bessere Alternative ist, zumal ja das Objektiv hier oft hochwertiger und vielseitiger ist als das Standart Kit Objektiv der Systemkameras. Bei meiner Recherche bin ich über die Lumix TZ101 gestolpert mit gutem Leica Objektiv und 10-fach Zoom. Könnt ihr die im Vergleich zu den anderen Kompaktkameras empfehlen? Und warum hat es alternativ die LX100 nicht unter eure Top3 geschafft?
    Kurz zu meinen Ambitionen: ich möchte den erneuten Einstieg in die Fotographie versuchen, nachdem ich wohl mehrfach zwischen Phase 3 und 4 hängen geblieben bin… Spiegelreflex war mir auf Dauer zu schwer, ne kleine billo Kompakte zu klein und von der Bildqualität nicht gut genug. Jetzt möchte ich es noch einmal wagen und plane v.a. in Richtung Portrait, schöne Urlaubsfotos (hier auch gerne Landschaft und Architektur) und Kinderfotographie. Bin gespannt auf eure Antwort!

    • Hallo Gesine,

      über die TZ101 haben wir sehr gemischte Berichte gehört, weshalb wir sie nicht zu unseren Top 3-Kompaktkameras hinzugefügt haben. Wir haben sie leider selbst noch nie ausprobiert, aber meistens sind die Erfahrungen von Anderen ja schon zutreffend.

      Gerade wenn du auch in Richtung Portrait gehen willst, würde sich schon eine Kamera mit Wechselobjektiv anbieten.

      Viele Grüße
      Sebastian

  11. Liebe Jenny, lieber Sebastian,
    jetzt wollte ich doch noch ganz kurz Rückmeldung geben zu eurer Frage von neulich.
    DIe Lektüre eurer Seite und eure Antwort hat doch etwas bei mir in Bewegung gesetzt.
    Ich habe mich jetzt mal gründlich unter den DSLMs umzusehen und bin jetzt ein ganzes Stück weiter:
    Ich werde voraussichtlich zwischen der noch nicht auf dem Markt befindlichen Canon Eos M5 und der
    gerade in den Verkauf gelangten Panasonic Lumix G81 entscheiden. Die Canon hat ihre Schwächen,
    der Vorteil ist, daß ich meinen Fuhrpark verwenden kann, vor allem das heiß geliebte 50 mm 1,4er.
    Nachteil: Sie ist eigentlich zu teuer, ich vermute, daß die Preise rutschen, aber erst nach Weihnachten.
    Und wir fliegen schon am 30.12. nach Sri Lanka.
    Die klar bessere Kamera scheint mir die Lumix zu sein. Sie hat hervorragende Testergebnisse und wird
    unter die ersten drei am DSLM-Markt rutschen, vermute ich mal. Sie scheint etwas schwerer zu sein, ist aber
    spritzwasser- und staubgeschützt. Und günstiger als die Canon allemal, aber etwas überausgestattet. Ich mag es eher
    klar…und Systemwechsel ist ja anscheinend nicht so schwer.
    Ich werde entscheiden, nachdem ich beide in der Hand hatte und herum gespielt habe.
    Vielen Dank für eure letztlich doch sehr erfolgreiche Hilfestellung. Und jetzt geh ich Myanmarfotos gucken. Ich habe meine
    Reise dorthin sehr genossen.

    • Hallo Susanne,

      klingt nach einem guten Plan. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich wohl für die Lumix entscheiden. Aber die bestehenden Objektive weiternutzen zu können, ist natürlich ein schlagkräftiges Argument.

      Viele Grüße
      Sebastian

  12. Hallo Jenny, Hallo Sebastian,
    ich kann mich den ganz Vorpostern nur anschließen und euch zu eurer Seite gratulieren und nur vielen vielen Dank für euren Beitrag aussprechen. Ist mit Abstand die beste und übersichtlichste Seite um die unterschiedlichen Systeme zu vergleichen. Werde euch jedenfalls weiterempfehlen.
    Für mich persönlich bin ich leider immer noch unschlüssig. Möchte von meiner Nikon D90 weg, da ich sie leider viel zu selten dabei habe, weil sie einfach zu schwer ist, va wenn man mit 2-3 Objektiven unterwegs ist.
    Ich fotografiere einerseits viel Architektur, auch Innen, dh Weitwinkel ist ein Thema. Hier auch die Lichtstärke, da Räume oder alte Fabrikgelände oft schlecht beleuchtet sind.
    Und andererseits fotografiere ich noch oft den eigenen Nachwuchs. Bis man hier mal die D90 ausgepackt hat, ist die Situation schon oft vorbei.
    Und letzter Punkt liegt im Sportbereich. Va im Tennis und Fußballbereich.
    Nun schwanke ich zwischen spiegelloser Systemkamera und Bridgekamera, genauer gesagt der Sony Alpha 6000 (evtl auch Sony Alpha 7 II) und der Sony DSC-RX10 (evtl Sony DSC-RX10 iii).
    Was meint ihr, spiegellose Systemkamera oder Bridgekamera?
    Vielen Dank und viele Grüße aus Wien
    Walter

    • …nachdem ich gestern Abend noch sehr viel gelesen habe, habe ich mich in der Zwischenzeit für die Systemkamera entschieden. Hoffe, ihr stimmt mir hier zu :-)
      Jedoch kam dabei eine neue Frage auf: Was sagt ihr zur Sony Alpha 6300? Ist es die paar hundert Euro mehr wert?
      Bzgl. Objektiv tendiere ich stark zu dem auch von euch empfohlenen Sony 16-70 F4.
      Liebe Grüße
      Walter

      • Hallo Walter,

        die Alpha 6300 ist meiner Meinung nach das viele Geld im Vergleich zur Alpha 6000 nicht wert. Die Verbesserungen sind dafür einfach viel zu gering. In Kürze kommt ja auch noch die Alpha 6500 auf den Markt. Die hat zwar einige wirkliche Verbesserungen, kostet aber eben nochmal 500 Euro mehr als die Alpha 6300. Ich würde an deiner Stelle lieber die 6000er nehmen und lieber etwas mehr in ein gutes Objektiv investieren.

        Wenn du viel im Sportbereich fotografierst, haben die spiegellosen Kameras allerdings leichte Nachteile, da der Autofokus etwas langsamer ist. Das solltest du bei deiner Wahl auch noch berücksichtigen. Ansonsten können wir spiegellose System nur wärmstens empfehlen.

        Viele Grüße
        Sebastian

  13. Also, heute war ich mal Kameras gucken.
    Ich hatte vergessen, daß Jenny eine Alpha 6000 hat, ich war von einer Alpha 6300 ausgegangen. Keine Ahnung, weshalb….
    Mir gefiel die Alpha 6000 jedenfalls ausnehmend gut, das Argument, weshalb es keine 6300 sein muß, habt ihr ja auch schon geliefert.
    Ich bin noch nicht entschlossen, ob ich ´mich nicht doch für eine Panasonic G81 entscheide. Die konnte ich mir noch nicht genau ansehen, weil ich so verzückt von der kleinen Alpha 6000 war und damit herumspielen mußte und schließlich keine Zeit mehr hatte.
    Was mich bei der Sony etwas stört ist die Tatsache, daß sie keinen Spritzwasserschutz hat. Seid ihr schon mal in Regen gekommen? Wie hat sie es verkraftet?
    Und die geringe Objektivauswahl. Ich denke, mir reichen 16-50 mm nicht ganz. Ich hab mal durchgeschaut, ich fotografiere doch häufig zwischen 60 und 80 oder auch mal 100 mm.
    Das wären dann schon 2 Objektive….Und dass das man auf dem Display nicht scharf stellen kann. Aber ich hatte derartigen Schnickschnack bisher auch nicht.
    Ich werde berichten.
    Ganz besonders freut mich übrigens,daß es Kissen küsst Kamera noch gibt. Vor 2 oder 3 Jahren war das ein Startup-Unternehmen, ich hatte ein Kissen für eine Leseratte bestellt. Der Adressaufkleber war noch handgeschrieben, es steckte ein handgeschriebenes Kärtchen drin.
    Schöne Woche für euch, wo auch immer ihr steckt!
    Susanne

    • Hi Susanne,

      ein bisschen Spritzwasser kann die Alpha 6000 schon auch ab, aber wir haben sie auch noch nie im strömenden Regen benutzt. So wenig Objektive gibt es gar nicht für die Kamera. Wir haben alle verfügbaren Objektive mal hier aufgelistet: https://www.22places.de/sony-alpha-6000-objektive-e-mount/. Es gibt z. B. ein 18-200er, das für deine Anforderungen wahrscheinlich gut passt.

      Kissen küsst Kamera haben wir auch vor zwei Jahren auf der Photokina entdeckt. Die Kissen sind wirklich toll, aber auf unseren Reisen haben wir dann doch meistens ein richtiges Stativ dabei.

      Liebe Grüße
      Sebastian

    • Hey Lucas,

      der Artikel ist gar nicht so alt und wird auch regelmäßig aktualisiert. Wenn sich auf dem Kameramarkt etwas tut, dann passen wir den Beitrag auch an. Aber du hast ja ohnehin nur kommentiert, um den Link zu deiner Affiliate-Seite hier zu platzieren. Den haben wir mal entfernt. ;)

      Viele Grüße
      Sebastian

      • Hallo,
        habe mich für die Sony Alpha 5000 entschieden. Preis/Leistung ist super und die Ausstattung reicht mir als Hobbyfotograf völlig aus. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren in die Sony Alpha 6000 investieren. Für den Anfang war mir die Kamera jedoch zu teuer.
        Viele Grüße

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