Portraitfotografie kann jeder: Tipps für Einsteiger

Wir zeigen dir einfache Tipps, wie du schnell und ohne teure Ausrüstung tolle Portraits fotografieren kannst. Für viele Hobbyfotografen ist die Portraitfotografie ein bisschen wie Zauberei. Aus Respekt vor der Kunst trauen sie sich erst gar nicht an das Thema ran.

Geht es dir vielleicht auch so? Wenn du also Sachen denkst, wie: „Portraitfotografie ist nur etwas für Profis“ oder „Dafür habe ich nicht das richtige Equipment“! Dann wollen wir dir sagen: Das ist absoluter Quatsch!

Drei gute Gründe, warum du auf jeden Fall Portraits fotografieren solltest:

  1. Es macht irre viel Spaß,
  2. du musst kein Profi-Fotograf sein, und
  3. du brauchst auch keine teure Ausrüstung, um coole Portraits zu fotografieren.

Und wer deiner Freunde hätte nicht gerne schöne Fotos von sich? Über tolle Portraitfotos freut sich doch jeder.

In unserem Artikel stellen wir dir Tipps und Tricks vor, mit denen du einfach gute Portraitfotos machen kannst. Wenn du den Artikel gelesen hast, hast du nicht nur super viel Lust, sondern auch den Mut, direkt loszuziehen, um tolle Portraitfotos zu fotografieren. Ok, dann legen wir los.

#1 Welche Hintergründe und Locations für die Portraitfotografie?

Wir haben wahrscheinlich alle schon mal die typischen Bewerbungsfotos gemacht. Bitte auf den Stuhl setzen, Körper nach vorne beugen, Kopf nach rechts – Nein, weiter nach links. Puh. Das macht keinen Spaß.

Die gute Nachricht zu Anfang: Du brauchst kein Studio. Deine Stadt, dein Viertel oder sogar deine Straße kann dir alles bieten, was du als Hintergrund für ein gutes Portraitfoto brauchst. Portraits zu fotografieren macht draußen außerdem viel mehr Spaß.

Unsere Lieblings-Fotolocation für Portraits?

Als wir noch in Berlin gewohnt haben, waren wir gerne auf dem RAW Gelände. Dort gibt es alles, was man für gute Portraitfotos braucht.

Buntes Graffiti, wenn wir Farbe im Hintergrund möchten, graue einfarbige Wände, wenn wir einen neutralen Hintergrund für Portraits brauchen, einsame Ecken ohne andere Menschen, aber auch Trubel, wenn wir es brauchen. Für uns ist das die perfekte Mischung!

Wir wetten, auch bei dir in der Straße gibt es genügend Hintergründe für interessante Portraits.

Du kannst z. B. nach rustikalen Mauern, alten Hauswänden, oder einfach eine Straße mit wenig Ablenkung im Hintergrund, Aussschau halten

#2 Welche Ausrüstung brauchst du für gute Portraits?

Da wird dir wahrscheinlich jeder eine andere Antwort geben und viele Fotografen karren kofferweise Equipment zu einem Shooting.

Natürlich kannst du mit teurer Fotoausrüstung und 3 Assistenten tolle und eindrucksvolle Portraits fotografieren. Ohne geht es aber auch. Wenn du also nur deine Kamera mit einem Kit-Objektiv hast, dann reicht das vollkommen.

Wir erzählen dir jetzt einfach mal, mit welchem Equipment wir immer losziehen, um Portraits zu fotografieren.

Unsere komplette Fotoausrüstung, stellen wir dir übrigens hier vor: Unsere Fotoausrüstung.

Die beste Kamera für Portraitfotografie

Uns begleitet unsere Sony Alpha 7 II schon ziemlich lang. Das ist eine Systemkamera mit Vollformatsensor. Leider ist sie kaum noch verfügbar, denn es gibt sogar schon zwei Nachfolger.

Die Sony Alpha 7 III ist der erste und immernoch sehr gut. Außerdem gibt es die Kamera häufig im Angebote, weil auch diese Kamera schon ein Nachfolgemodell hat; die Sony Alpha 7 IV.

Uns gefällt an den Kameras von Sony die Bedienung und die Geschwindigkeit. Dazu gibt es eine riesige Objektivauswahl, bei denen auch preiswerte Modelle dabei sind.

Wenn du mehr über die Kameras von Sony wissen möchtest, dann schau dir unseren Artikel darüber an. Eine Objektivberatung gibt es gleich noch dazu.

Spiegelreflexkameras eignen sich für die Fotografie von Personen genauso gut. Ob es eine Kamera für Anfänger oder Profis ist, ist nicht so wichtig. Es kommt darauf an, wie wohl du dich mit der Kamera fühlst.

Welches Objektiv: Zoom vs. Festbrennweite

Zoomobjektive bieten dir in der Brennweite eine größere Flexibilität für die Portraitaufnahmen. Du kannst die Brennweite ändern und damit auch den Bildausschnitt.

Dafür sind Festbrennweiten meistens lichtstärker. Das bedeutet, dass du eine kleine Blendenzahl einstellen kannst. So erhältst du beispielsweise einen unscharfen Hintergrund, sodass dein Model schön in den Mittelpunkt deines Bildes rückt.

Meistens entscheiden wir uns deshalb für eine der beiden Festbrennweiten oder nehmen einfach beide mit:

35 mm f/ 1.4 Festbrennweite
50 mm f/ 1.8 Festbrennweite

Wir haben auch einen Artikel über unsere Liebe zu unseren Festbrennweiten-Objektiven geschrieben und zeigen dir 6 Gründe warum du unbedingt eine Festbrennweite brauchst.

Es gibt übrigens auch lichtstarke Zoomobjektive. Die starten meist bei Blende f/2.8. Das ist zwar nicht so toll wie die Blende f/1.8 oder weniger, aber auch schon richtig gut, um deinen Portrait-Hintergrund verschwimmen zu lassen.

Nachteile dieser Objektive sind aber der hohe Preis und das hohe Gewicht. Wir haben beispielsweise das 24-70 mm, f/2.8 von Sony. Die meisten Hersteller haben ein Objektiv dieser Art im Programm.

Faltreflektor

Wir haben bei geplanten Shootings immer einen Faltreflektor dabei. Damit kannst du das gegebene Licht optimal nutzen und dein Gesicht so ausleuchten, wie du möchtest.

faltreflektorDas tolle ist, dass dein Model so auf den Bildern (auch ohne Nachbereitung) frischer aussieht.

Denn so ein Faltreflektor bietet dir nicht nur die Möglichkeit dein Motiv besser auszuleuchten, sondern mogelt z. B. auch Augenringe einfach weg. Und das kann ja nie schaden, oder?

Wir haben einen 5 in 1 Faltreflektor, der nur ein paar Euro kostet. Da hast du gleich alles dabei was du brauchst. Eine goldene, silberne, schwarze und weiße Seite und einen Diffusor.

Lass dich von den verschiedenen Möglichkeiten jetzt nicht verwirren. Wir erklären dir später noch, wie du den Faltreflektor ganz einfach einsetzen kannst.

Eine Hilfsperson

Mit einer Hilfsperson kannst du dir das Leben erleichtern. Denn so hast du jemanden, der den Faltreflektor oder sonstiges Zubehör halten kann, sodass du in Ruhe die Portraits fotografieren kannst.

Das erleichtert dir die Arbeit ungemein und bringt gleich noch ein bisschen mehr Spaß in die Runde.

#3 Nimm dir genügend Zeit für dein Portrait-Shooting

Wir nehmen uns gerne viel Zeit für ein Shooting. Daraus kann schnell ein ganzer Tag werden. Das hat gleich mehrere Vorteile.

Vor einem Shooting sind beide Parteien, also Model und Fotograf noch ein wenig gehemmt. Nimm dir also die Zeit warm zu werden und gib auch deinem Model die Zeit dazu. So entstehen natürliche Portraits ganz von alleine.

Das Licht verändert sich ständig. Selbst wenn ihr immer an demselben Ort bleibt, kannst du morgens, mittags und abends völlig unterschiedliche Fotos machen. Tagsüber hast du recht hartes Licht. Morgens und abends wird es wärmer und die Schatten werden länger.

Übrigens, an bewölkten Tagen oder im Schatten lassen sich für den Anfang am einfachsten schöne Portraitaufnahmen umsetzen, weil dein Model dabei die Augen in der Sonne nicht so zusammenkneift.

Und jetzt kommt ein Trick: Du als Fotograf, solltest auch in den Pausen zwischendrin immer aufmerksam bleiben.

Denn gerade beim Quatschen zwischendurch, fühlt sich dein Gegenüber wohler als beim Posieren. Oft entstehen so viel intensivere Bilder.

Ein Portrait in Bewegung
Ein Portrait in Bewegung

#4 Welche Fragen du dir vor dem Shooting stellen solltest

Für uns gibt es eigentlich zwei wichtige Fragen, die wir uns vor einem Shooting stellen.

Was ist das Ziel deines Portrait-Shootings?

Was will dein Model oder was möchtest du mit den Portraitfotos anstellen? Der Familie schenken, ein neues LinkedIn-Profilbild, ein Foto für die eigene Webseite oder vielleicht sogar ein Bewerbungsfoto?

Wenn jemand ein neues Profilbild für Social-Media-Kanäle möchte, musst du ganz anders an die Sache herangehen als bei Bewerbungsfotos für einen neuen Job.

Wenn dein Model etwa eine Webseite über Yoga betreibt, dann sollte es eher ein harmonischer, ruhiger Hintergrund sein und nicht die Wand voller Graffiti.

Bei der Planung des Shootings solltest du die Wünsche deines Models und die spätere Verwendung der Fotos mit einfließen lassen. Vielleicht hat dein Model sogar schon passende Accessoires zur Hand. So bekommst du die besten Ergebnisse.

Wen fotografiere ich eigentlich?

Welche Charaktereigenschaften zeichnen die Person aus? Ist sie besonders lebensfroh, lacht immer oder ist sie eher ernsthaft und denkt viel nach. Ist Sport ihr Leben oder läuft sie immer mit einem Buch durch die Gegend?

Es ist eine kleine Kunst, den Charakter deines Models herauszuarbeiten. Sprich mit deinem Model und mache dir ein Bild von dem Menschen, den du fotografierst.

So kannst du herausfinden, ob deinem Model ein Lächeln oder doch eher eine ernste Miene besser steht. Vielleicht gibt es auch Accessoires, die den Charakter oder die Vorlieben deines Models unterstreichen?

Portrait Basti
Einen Fotografen (in diesem Fall Basti) kann man ruhig mal mit einer Kamera in der Hand fotografieren
Portrait Bokeh

#5 Welches sind die besten Kameraeinstellungen für deine Portraits?

Hier möchten wir gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir sind der Meinung, dass jeder für sich selbst herausfinden muss, was am besten funktioniert und was nicht. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Tricks bei den Kameraeinstellung für Portraitfotos.

Wir erzählen dir hier einfach mal, wie wir unsere Kamera in den meisten Fällen einstellen und was wir persönlich für Portraits schön finden.

Unsere Kameraeinstellungen für einen unscharfen Hintergrund

Da wir unsere Festbrennweite für Portraitshootings benutzen, nutzen wir natürlich deren Lichtstärke aus und stellen eine möglichst kleine Blendenzahl ein.

Wir wollen meistens den Fokus komplett auf das Gesicht unseres Models legen. Das Gesicht des Models soll also scharf sein, der Vorder- und Hintergrund jedoch möglichst unscharf. Mit einer kleinen Blendenzahl klappt das am besten.

Unser Tipp: Wenn du mehr über die Blende wissen willst und wie du den Hintergrund unscharf machst, lies doch den Artikel zur Blende, unsere kostenlose Probelektion aus unserem Online-Fotokurs.

Optimale Belichtungszeit für scharfe Bilder

Die Blende stellen wir meistens fest ein. Die Automatik übernimmt dann die Belichtungszeit. Bei deiner Kamera kannst du das wahrscheinlich über ein Rädchen oben auf der Kamera einstellen.

Bei dem A- oder Av-Modus stellst du die Blende ein und die Kamera kümmert sich um die Zeit. So kannst du dich voll auf den Bildausschnitt konzentrieren und musst die Belichtungszeit nicht ständig neu einstellen.

Moduswahlrad einer Kamera
Den Modus stellst du an einem Rädchen auf der Oberseite deiner Kamera ein.

Faltreflektor für Portraits optimal nutzen

So ein Reflektor ist echt etwas Tolles. Er ist erschwinglich (du bekommst ihn schon für ca. 40 Euro bei Foto Koch) und du erzielst damit ganz einfach tolle Ergebnisse. Die verschiedenfarbigen Seiten haben jeweils einen anderen Einfluss auf das Licht.

Mit der transparenten Seite kannst du entweder für eine leichte Aufhellung sorgen oder sie zwischen Sonne und deinem Model halten, damit das direkte Sonnenlicht nicht so starke Schatten erzeugt.

Die goldene Seite reflektiert das Sonnenlicht etwas wärmer, die silbrige Seite etwas kühler. Sogar die schwarze Seite hat eine Funktion, etwa wenn zu viel Sonne vorhanden ist und du diese von deinem Model abhalten möchtest.

Probier es einfach selbst aus, denn nur so bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, was für deine Portraits am geeignetsten ist. Die wichtigste Folie für den Anfang ist die weiße Seite (kleiner Effekt) und die silberne Folie (großer Effekt).

Damit kannst du das Gesicht deines Models sehr schön gleichmäßig ausleuchten. Wenn du keine Hilfsperson dabei hast, kann dein Model den Reflektor im Zweifel einfach selbst halten.

Basti hält den Reflektor für sein Portrait selber
Basti hält den Reflektor für sein Portrait Foto selber

#6 Posen und Perspektiven in der Portraitfotografie

Verschiedene Posen und Perspektiven haben einen großen Einfluss auf die Bildwirkung in der Portraitfotografie und die Stimmung auf deinen Bildern.

Die richtige Pose finden

Bei den Posen für dein Model solltest du dich von den Bildern der Supermodels lösen, bei denen irgendwelche aufwendig, verknotete Haltungen eingenommen werden.

Lass dein Model locker auf dich zulaufen, lass es sich an eine Wand lehnen oder setze es auf den Boden. Es soll einfach ganz alltägliche Bewegungen ausführen, so entstehen automatisch natürliche Posen und Portraitaufnahmen.

Auf jeden Fall solltest du dein Model nicht zu unangenehmen Posen drängen oder die gewählten Posen zu stark kritisieren. So entsteht Unsicherheit, die sich vor allem in dem Gesicht deines Models widerspiegelt.

Zeig deinem Model die Fotos, die du machst. Es gibt nichts Schlimmeres als vor der Kamera zu sein und sich ausgeschlossen zu fühlen.

Mach ein paar Fotos, geh dann zu deinem Model hin und frag, was es an welchem Foto besonders schön findet und was es gar nicht mag. Kommunikation ist super wichtig!

Denn nur weil du eine bestimmte Pose oder Perspektive schön findest, heißt das noch lange nicht, dass dein Model das auch schön findet.

Perspektive und Schokoladenseite

Portrait Jenny
Ausnahmen bestätigen die Regel

Ausprobieren! Ganz einfache Antwort. Jede Perspektive erzielt eine andere Wirkung und sieht bei jeder Person etwas anders aus. Unser persönlicher Favorit ist: Portraits ungefähr auf gleicher Augenhöhe fotografieren.

Da wirkt das Gegenüber meistens am sympathischsten, wahrscheinlich auch weil die Position für uns im Alltag die gängigste ist.

Was wir persönlich überhaupt nicht leiden können, wenn uns jemand von einer niedrigeren Perspektive aus fotografiert. Also von unten nach oben. Dann wirkt man meist nämlich dicker als man ist. Sowas kommt bei keinem gut an.

Achte mal darauf, ob dein Model zwei sehr unterschiedliche Gesichtshälften hat. Oft hat man ein größeres Auge und eins, was ein bisschen kleiner ist. Dann würden wir das Model ein wenig von der Seite fotografieren, sodass das größere Auge im Vordergrund ist.

Frag dein Model, was es an sich am liebsten mag. Bleib da bitte immer im Positiven. Also nicht: „Du hast ja eine ziemlich große Nase, da machen wir am besten jetzt kein Seitenprofil“, sondern vielleicht lieber „Was magst du am liebsten an dir?“ So kannst die Perspektive und die Pose für die Portraitfotos entsprechend anpassen.

#7 Extratipps für deine Portraitfotos

Nun noch ein paar kleine und sehr schnell umsetzbare Tipps, die deine Portraitfotos noch ein bisschen aufpeppen.

Schärfe auf die Augen

Wir achten immer sehr darauf, dass zumindest ein Auge unseres Models scharf ist. Es muss gar nicht immer das ganze Gesicht gestochen scharf sein, aber mindestens ein Auge sollte immer scharf sein.

Viele Kameras haben mittlerweile eine automatische Augenerkennung mit eingebaut. Wenn du nicht weißt, wie du deinen Fokus an deiner Kamera selber bestimmen kannst, solltest du dich unbedingt mal mit den Einstellungen deiner Kamera auseinandersetzen.

Die Augen müssen funkeln

Achte bei deinen Fotos darauf, dass immer ein wenig Licht von den Augen deines Models reflektiert wird oder sich darin spiegelt. So wirken die Augen viel lebendiger und strahlender.

Meist reicht schon eine leichte Bewegung des Kopfes in Richtung Himmel oder in die Richtung, von der aus das Licht kommt. Wenn du gerade im Schatten bist, dann kannst du auch die weiße Seite deines Faltreflektors nutzen.

Im Schatten hat der zwar nicht den Effekt, dass er das Licht reflektiert. Dennoch ist er als leichte Spiegelung in den Augen deines Models zu sehen und sorgt so für ein kleines Funkeln.

Portraitfotografie lernen
Durch den leichten Blick nach oben leuchten die Augen, wegen der Reflexion des Himmels.

Ein Lächeln zaubern

Auf Kommando natürlich zu lachen, ist für viele oft gar nicht so einfach. Manche verziehen den Mund, andere schließen die Augen. Basti ist so ein Kandidat, der die Augen auf einem Bild gerne mal zu hat oder aber unnatürlich lacht.

Ein ganz einfacher Trick ist folgender: Sag deinem Model, es soll die Augen zu machen. In der Zeit kannst du dann schon mal ein paar Testshots machen. Wenn du sagst: „Jetzt lachen.“, dann soll er die Augen aufmachen und lachen.

Bei vielen funktioniert das wirklich super! Man lacht in dem Moment wesentlich unverkrampfter und die Augen sind nach dem ersten Aufmachen für einen kurzen Moment optimal geöffnet.

Noch ein Tipp: Soll es ein ernsthaftes Foto werden oder vielleicht ein Foto, bei dem dein Model nur leicht lächeln soll, dann achte darauf, dass der Mund leicht geöffnet ist. Das hat gleich eine ganz andere Wirkung.

Portrait Jenny
Das Portrait von Jenny ist auf einer Rooftop Bar in Bangkok entstanden. Die Sonne steht bereits sehr tief und ist im Moment der Aufnahme fast ganz hinter den Wolken verschwunden, sodass hier ein unheimlich weiches Licht fast ganz ohne Schatten entsteht.

#8 Was bei deinen Portraitfotos nachher den Unterschied macht

Wir finden es ganz, ganz wichtig, dass du kein Portrait von einem Model machst, sondern dass dir jederzeit bewusst ist, dass du einen Menschen fotografierst. Und dieser Mensch hat einzigartige Charaktereigenschaften, Vorstellungen und Gefühle. Geh darauf ein! Hab das die ganze Zeit immer im Hinterkopf.

Das waren unsere Tipps für schöne Portraitfotos!

Hast du Fragen zu unserem Beitrag oder willst du uns auch deinen persönlichen Tipp für die Portraitfotografie verraten? Dann hinterlasse uns unten einfach einen Kommentar. Wir freuen uns darauf!