Warum Portraitfotografie keine Zauberei ist und wie du ohne teures Equipment tolle Portraits machen kannst.

Wuaha. Portraitfotografie. Für mich hatte die Portraitfotografie ganz lange ein bisschen was mit Zauberei zu tun.

Aus irgendeinem Grund war ich der Meinung, dass ich mich einfach – allein schon aus Respekt vor der Kunst – nicht an die Portraitfotografie herantrauen kann.

Vielleicht geht es dir auch so? Wenn du also Sachen denkst, wie: „Portraitfotografie ist nur etwas für Profis“ oder „Das kann ich doch gar nicht“ oder „Dafür habe ich nicht das richtige Equipment“, kann ich dir nur sagen: Das ist absoluter Quatsch!

Zwei Gründe warum du auf jeden Fall Portraits fotografieren solltest:

  1. Es macht irre viel Spaß und
  2. du musst du kein Profi sein und brauchst auch keine teure Ausrüstung, um coole Portraits zu fotografieren.

Und jetzt mal kurz so von Frau zu Frau: Welche deiner Freundinnen hätte nicht gerne schöne Fotos von sich? Ich wette, dass das auch für viele Männer da draußen gibt, die sich heimlich über ein tolles Portrait freuen würden.

Ich wünsche mir, dass sich jeder Hobbyfotograf, der sich bislang nicht an die Portraitfotografie getraut hat oder bislang noch nicht darüber nachgedacht hat, Lust bekommt, direkt nächstes Wochenende mit einem Freund oder einer Freundin loszuziehen und Portraitfotos zu machen.

Unsere komplette Fotoausrüstung, stellen wir dir übrigens hier vor: Unsere Fotoausrüstung.

Aber lasst uns jetzt direkt loslegen.

#1 Warum deine Stadt dein Studio ist

Ich denke, es gibt hier keinen, der sich noch nicht auf so einen blöden Stuhl in einem Raum ohne Fenster mit Leinwand im Hintergrund setzen musste.

Wir haben wahrscheinlich alle schon mal die typischen Bewerbungsfotos gemacht. Bitte auf den Stuhl setzen, Körper nach vorne beugen, Kopf nach rechts – Nein, weiter nach links. Puh. Das macht keinen Spaß.

Die gute Nachricht zu Anfang: Du brauchst kein Studio. Deine Stadt, dein Kiez oder sogar deine Straße kann dir alles bieten, was du als Hintergrund für ein Portrait brauchst.

Kennst du schon unsere Sammlung der schönsten Orte und Fotospots der Welt? Dort findest du nämlich tolle Orte in deiner Nähe oder auch in der Ferne. Unsere Sammlung kann dir also super dabei helfen, einen coolen Ort in deiner Nähe zu finden, den du für dein Portrait-Shooting benutzen kannst.

Link: Sammlung der schönsten Fotospots der Welt.

Meine Lieblings-Fotolocation für Portraits?

Wenn ich die Wahl habe, gehe ich für Portraitfotos gerne auf das RAW Gelände in Berlin. Dort habe ich alles, was ich brauche.

Buntes Graffiti, wenn ich Farbe im Hintergrund möchte, graue einfarbige Wände, wenn ich etwas Neutrales brauche, einsame Ecken ohne andere Menschen, aber auch Trubel, wenn ich es brauche. Für mich ist das die perfekte Mischung!

Ich wette, auch bei dir in der Straße gibt es genügend Hintergründe für interessante Portraits.

Street Art auf dem RAW-Gelände
Street Art auf dem RAW-Gelände

#2 Welche Ausrüstung du brauchst oder auch nicht brauchst

Da wird dir wahrscheinlich jeder eine andere Antwort geben und viele Fotografen karren kofferweise Equipment zu einem Shooting.

Natürlich kann man mit teurem Equipment und 3 Assistenten tolle und eindrucksvolle Bilder machen. Ohne geht es aber auch. Wenn du also nur deine Kamera mit einem Kit-Objektiv hast. Super! Reicht vollkommen.

Ich erzähle dir jetzt einfach mal mit welchem Equipment ich immer losziehe.

Mein Equipment für Portrait-Shootings

Model

Eigentlich findet sich immer jemand, der Lust hat. Der Anreiz, danach tolle Bilder von sich zu haben, hilft natürlich.

Kamera

Nikon D7000. Jede andere Spiegelreflex oder spiegellose Kamera eignet sich aber genauso gut.

Objektiv

35er Festbrennweite von Tamron – ein sehr gutes, dass sich aufgrund seiner Lichtstärke perfekt für Portaitaufnahmen eignet.

Es gibt natürlich auch günstigere Varianten, die zwar nicht ganz an die Qualität der Festbrennweite von Tamron rankommen und auch nicht ganz so lichtstark sind. Wenn du aber ein kleines Budget hast, empfehlen wir dir dieses Objektiv: 35er Festbrennweite von Nikon.

Basti hat einen tollen Artikel über unsere Liebe zu unserem Festbrennweiten-Objektiv geschrieben und zeigt dir 6 Gründe warum du unbedingt eine Festbrennweite brauchst.

Faltreflektor

Ich habe bei geplanten Shootings immer einen Faltreflektor dabei. Damit kannst du das gegebene Licht optimal nutzen und dein Gesicht so ausleuchten, wie du möchtest.

faltreflektorDas tolle ist, dass dein Model so auf den Bildern (auch ohne Nachbereitung) frischer aussieht weil du z. B. Augenringe einfach „wegleuchtest“.

Wir haben einen 5in1 Faltreflektor, der nur ein paar Euro kostet. Da hast du gleich alles dabei was du brauchst. Eine goldene, silberne, schwarze und weiße Seite und einen Diffusor.

Lass dich von den verschiedenen Möglichkeiten jetzt nicht verwirren. Ich erkläre dir später noch, wie du den Faltreflektor ganz einfach einsetzen kannst.

Eine Hilfsperson

Wenn möglich, versuche ich immer mit zwei weiteren Personen loszuziehen. Denn es ist hilfreich, wenn dein Modell den Reflektor nicht selbst halten muss.

Du kannst ja einfach zwei Freundinnen/Freunde fragen, ob sie Lust haben und dann wird zuerst der eine fotografiert und der zweite ist die Hilfsperson und dann dreht man den Spieß einfach um.

#3 Warum du dir viel Zeit für dein Shooting nehmen solltest

Ein Shooting mit Freunden macht besonders viel Spaß, wenn es sich nicht unbedingt wie eins anfühlt. Ich versuche daraus, immer so eine Art Tagestour zu machen. Wir treffen uns z. B. samstags gegen 11 Uhr, gehen zusammen Frühstücken im Proviant in Friedrichshain und danach geht es dann in Richtung RAW-Gelände.

Dort fotografieren wir dann für eine Weile und machen dann eine gemütliche Mittagspause mit Lunch und Erfrischung im Biergarten.

Danach fotografieren wir noch mal eine Runde. Der Vorteil daran ist, dass du um 13 Uhr ganz anderes Licht hast, als um 18 Uhr. Es entstehen also am gleichen Spot möglicherweise ganz andere Fotos.

Außerdem brauchen wirklich viele Leute, auch wenn sie dich schon lange kennen ein wenig Zeit um sich vor der Kamera wohl zu fühlen. Ich finde es auch immer nett, nicht ununterbrochen zu fotografieren, sondern sich zwischendrin auch einfach nur zu unterhalten.

Zwischendrin entstehen dann auch oft durch Zufall viel intensivere Bilder, weil sich dein Gegenüber beim Erzählen viel wohler in seiner Haut fühlt.

#4 Welche Fragen du dir vor dem Shoot stellen solltest

Für mich gibt es eigentlich drei wichtige Fragen, die ich mir vor einem Shoot stelle.

#1 Wen fotografiere ich eigentlich?

Wer ist diese Person? Welche Charaktereigenschaften zeichnen die Person aus? Ist sie besonders lebensfroh, lacht immer oder ist sie eher ernsthaft und denkt viel nach. Ist Sport ihr Leben oder läuft sie immer mit einem Buch durch die Gegend.

Jeder ist anders und wenn ich das nicht berücksichtigen würde, würde jedes Bild gleich aussehen. Das wäre doch schade, oder?

Portrait Basti
Einen Fotografen (in diesem Fall Basti) kann man ruhig mal mit einer Kamera in der Hand fotografieren.

#2 Wofür will mein Model das Foto benutzen?

Was will dein Model mit den Fotos anstellen? Der Familie schenken, ein neues Xing-Profilbild, ein Foto für die eigene Webseite oder vielleicht sogar ein Bewerbungsfoto? Wenn jemand ein neues Profilbild für Social Media Kanäle möchte, muss ich ganz anders an die Sache herangehen als wenn der oder diejenige sich damit für einen Job bewerben möchte.

Wenn jemand eine Webseite über Yoga betreibt, dann hilft es nicht, wenn wir bei unserem Shoot Fotos vor einer Graffitiwand machen. Das solltest du vorher immer bedenken und einplanen. So kannst du deinem Modell auch vorher sagen, was es auf jeden Fall mitbringen soll, in dem Fall ein Yogaoutfit und vielleicht eine Yogamatte.

#3 Wie stellt sich mein Model das Resultat vor?

Auch, wenn du dein Model gut kennst, solltest du vorher immer herausfinden, was es gerne für Resultate hätte. Vielleicht möchte eine Person, die auf Bildern immer über beide Ohren grinst ja auch mal ein ernsthaftes Foto von sich haben.

Portrait Bokeh

#5 Was du während des Shoots im Hinterkopf haben solltest – Zum Technikkram

Hier möchte ich gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst herausfinden muss, was am besten für einen funktioniert und was nicht. Man muss ja nicht immer nach den Regeln gehen.

Ich erzähle euch hier einfach mal, wie ich meine Kamera in den meisten Fällen einstelle und was ich persönlich für Portraits schön finde.

#1 Festbrennweite – möglichst kleine Blendenzahl

Da ich unsere Festbrennweite für Portraitshootings benutze, nutze ich natürlich deren Lichtstärke auch aus und stelle eine möglichst kleine Blendenzahl ein. Ich will meistens – nicht immer – den Fokus komplett auf das Gesicht meines Models lenken und stelle den Hintergrund so unscharf, wie nur möglich.

Kleiner Hinweis: Wenn du mehr über die Blende wissen willst und wie du den Hintergrund unscharf machst, kannst du gerne den ersten Teil unserer Serie „Fotografieren lernen“ über die Blende lesen.

#2 Zur Schärfe – mindestens ein Auge sollte scharf sein

Ich achte immer sehr darauf, dass zumindest ein Auge meines Models scharf ist. Es muss gar nicht immer das ganze Gesicht gestochen scharf sein, aber ein Auge sollte immer scharf sein.

Wenn du mehr über die Fokus-Einstellungen deiner Kamera wissen möchtest, kannst du dir gerne unseren Artikel über den Autofokus durchlesen. Wenn dich das Thema Fokus brennend interessiert, haben wir auch noch einen Artikel für dich in dem wir erklären, wann du deinen Autofokus auch mal ausschalten kannst.

#3 Denk über die Belichtungsmessmethode nach

Die Belichtungsmessmethode wird von vielen vernachlässigt. Das solltest du auf keinen Fall tun. Wenn du dich bislang mit der Belichtungsmessmethode deiner Kamera noch nicht auseinandergesetzt hast, holst du das am besten sofort nach. Auch darüber habe ich dir einen ausführlichen Artikel geschrieben: Die Belichtungsmessmethode.

Welche Methode du für dein Portrait nimmst, kommt ein bisschen darauf an, was du fotografierst. Bei einer Nahaufnahme interessiert es dich oft nicht, wie der Hintergrund belichtet wird.

Denn dein Fokus und das wichtigste in deinem Bild ist dein Model. Ich stelle meine Messmethode also bei Portraits meistens auf Spotmessung. So stelle ich sicher, dass die Kamera nicht versucht, das komplette Bild richtig zu belichten, sondern nur mein Model.

#4 Nutze einen Reflektor

So ein Reflektor ist echt was Tolles. Er ist erschwinglich (hier klicken!) du bekommst ihn schon für ca. 20 Euro auf Amazon) und du erzielst damit ganz einfach tolle Ergebnisse. Ich will da auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen und dir erklären welche Folienfarbe für was gut ist.

Probier es einfach selbst aus, denn nur so bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür. Die wichtigste Folie für den Anfang ist die silberne.

Damit kannst du das Gesicht deines Models sehr schön gleichmäßig ausleuchten. Wenn du keine Hilfsperson dabei hast, kann dein Model den Reflektor im Zweifel auch einfach selbst halten.

#6 Woher du weißt, welche Perspektive für dein Modell die beste ist

Ausprobieren! Ganz einfache Antwort. Mein persönlicher Favorit ist: ungefähr auf gleicher Augenhöhe fotografieren.

Da wirkt das Gegenüber meistens am sympathischsten, wahrscheinlich auch weil die Position für uns – auch im Alltag – die Gängigste ist. Jede Perspektive erzielt eine unterschiedliche Wirkung.

Was ich persönlich überhaupt nicht leiden kann, ist von unten nach oben zu fotografieren. Dann wirkt man meist nämlich dicker als man ist. Sowas kommt bei keiner Frau gut an.
Jenny

 

Jede Perspektive sieht auch bei jeder Person anders aus.

Achte mal darauf, ob dein Model zwei sehr unterschiedliche Gesichtshälften hat. Oft hat man ein größeres Auge und eins, was wesentlich kleiner ist. Dann würde ich das Model ein wenig von der Seite fotografieren, sodass das größere Auge im Vordergrund ist.

Aber ganz ganz wichtig ist:

Frag dein Model, was es an sich am liebsten mag. Bleib da bitte immer im positiven. Also nicht: „Du hast ja eine ziemlich große Nase, da machen wir am besten jetzt kein Seitenprofil“, sondern vielleicht lieber „Was magst du am liebsten an dir?“.

Es gibt dann viele, die dir direkt sagen was sie nicht mögen, aber dann hast du zumindest nett nach dem Positivem gefragt.

Noch wichtiger ist:

Zeig deinem Model die Fotos, die du machst. Es gibt nichts Schlimmeres als vor der Kamera zu sein und sich ausgeschlossen zu fühlen.

Mach ein paar Fotos, geh dann zu deinem Model hin und frag, was es an welchem Foto besonders schön findet und was es gar nicht mag. Kommunikation ist mega wichtig!

Denn nur weil du eine bestimmte Perspektive schön findest, heißt das noch lange nicht, dass dein Model das auch schön findet.

#7 So bekommst du dein Model dazu natürlich zu lachen

Basti ist so ein Kandidat, der immer die Augen zu macht und unnatürlich lacht, wenn man von ihm ein Portrait machen will.

Ein ganz einfacher Trick ist folgender: Sag deinem Model, es soll die Augen zu machen – in der Zeit kannst du dann schon mal ein paar Testshots machen – und wenn du sagst „jetzt lachen“, dann soll er die Augen aufmachen und lachen.

Bei vielen funktioniert das wirklich super! Man lacht in dem Moment wesentlich unverkrampfter und die Augen sind nach dem ersten Aufmachen für einen kurzen Moment optimal geöffnet.

Noch ein Tipp: Soll es ein ernsthafteres Foto werden oder vielleicht ein Foto, bei dem dein Model nur leicht lächeln soll, dann achte darauf, dass der Mund leicht geöffnet ist. Das hat gleich eine ganz andere Wirkung.

Portrait Jenny
Das Portrait von mir ist auf einer Rooftop Bar in Bangkok entstanden. Die Sonne steht bereits sehr tief und ist im Moment der Aufnahme fast ganz hinter den Wolken verschwunden, sodass hier ein unheimlich weiches Licht fast ganz ohne Schatten ensteht.

#8 Was nachher den Unterschied macht

Ich finde es ganz, ganz wichtig, dass du kein Portrait von einem Model machst, sondern das du dir jederzeit bewusst machst, dass du einen Menschen fotografierst. Und dieser Mensch hat einzigartige Charaktereigenschaften, Vorstellungen und Gefühle. Geh darauf ein! Hab das die ganze Zeit immer im Hinterkopf.

Und nun?

So und nun würde ich sagen, verabrede dich doch schon direkt für das nächste Wochenende mit einem Freund oder einer Freundin und habt Spaß bei der Portraitfotografie.

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Hast du Fragen?

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Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

15 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Hallo ihr 2,
    danke für die Tipps! Das werde ich unbedingt mal die Tage ausprobieren, neue Fotos könnte ich in der Tat mal gebrauchen!
    Besonders gut ist der Augen-Zumach-Trick mit dem Lächeln. Meins ist nämlich auch immer verkrampft, ganz schlimm. Aber vielleicht funktioniert das ja jetzt mal :)
    LG
    Anne

    • Hey Anne,

      ich finde nicht verkrampft lachen ist auch echt schwierig. Irgendwann friert einem das Lachen aber ein. Ich suche übrigens auch immer neue Portrait-Opfer. Vielleicht machen wir im Sommer einfach mal einen Shoot auf dem Tempelhofer Feld ;).

      Liebe Grüße von Nebenan,
      Jenny

  2. Wunderbare Tipps – danke! Den Reflektor werde ich mir direkt mal zulegen, die Festbrennweite habe ich dank eures Artikels schon ;-) Der habe ich im Übrigen schon ganz tolle Fotos von meiner kleinen Tochter zu verdanken, obwohl ihre Model-Einstellung noch etwas zu wünschen übrig lässt :-)))
    Demnächst gibt es ein große Mami-Picknick im Park, da habe ich hoffentlich ein paar nette Gelegenheiten, die Mädels als Models zu gewinnen. Die Babys sind ja immer noch mal eine ganz andere Herausforderung…

    • Hallo Nicole,

      freut mich sehr, dass dir die Tipps gefallen :). Der Reflektor ist echt goldwert und noch dazu macht es wirklich Spaß damit zu experimentieren. Ich drücke dir die Daumen, dass die Mädels beim Picknick gar nicht genug von deiner Kamera und dir bekommen können :).

      Liebe Grüße!!

  3. Gute Ansätze hast du genannt…!
    Ein kleiner TIPP: wenn dein Model zur Seite Schaut und es Beispielsweise rechts im Bild steht (aus deiner Perspektive), sollte es mit dem Kopf zur rechten Schulter Seite schauen. Dadurch wirkt der Blick nicht wie gegen eine Wand oder ins Leere…!

    Somit bekommt das Bild noch mehr tiefe und wirkt wieder professioneller.

    Macht weiter so ich folge Euch beiden gern!

    Liebe Grüße der Oscar aus Magdeburg

  4. Hallo Jenny,
    schöner Artikel. Ich bekomme meine Models immer mit den Worten „So, jetzt mal blöd gucken!“ zum Grimassen-Schneiden (super Schnappschüsse) und danach lachen in der Regel alle total unverkrampft.
    Die Idee hatte meine Frau bei Fotos von mir ;-)
    Viele Grüße
    Benjamin

    • Hi Benjamin, auch ein super guter Tipp! Wenn die Person vor der Kamera aufgelockert ist, funktioniert eh alles besser und die Fotos werden natürlich dementsprechend auch wesentlich natürlicher! Außerdem macht es ja mit Dumm-Gucken zwischendurch auch viel mehr Spaß! Liebe Grüße von der Mosel!

  5. Hallo, vielleicht hat jemand eine Idee, im Frühjahr hat mein Enkel Jugendweihe und wir möchten ein Fotobuch gestalten von den vorangegangenen „Jugendstunden“. Demnächst ist ein Kniggekurs geplant und man möchte Einzelportrais machen..und nun meine Frage , ich möchte nicht unbedingt eine übliche Portraiaufnahme sodern eine der Jugend angepasst machen. Ich bin nur Hobbyfotograf besitzte eine Nikonspiegelrefexkamera.
    Danke
    Viele Grüße aus Chemnitz

    • Hallo Skibby,
      wenn du was an den Jungen angepasstes machen möchtes, wäre mein Vorschlag, ihn im festlichen Gewand bei seinem Hobby zu fotografieren. Der Klassiker bei Hochzeiten im Feuerwehrumfeld sind Portraits im und um das Feuerwehrauto. Jedes Hobby ist spannend und bietet einen tollen Rahmen.
      Viel Erfolg!
      Benjamin

      • Hallo Benjamin..
        danke, das ist schon mal eine gute Idee, aber wir wolle das Fotobuch für alle Teilnehmer (ca.14 Jugendweihlinge)machen und da soll von jedem zumindest ein Portrai gemacht werden, da zum Kniggekurs sicher schon festliche Kleidung getragen wird, bietet sich das gut an…
        Danke Skibby

  6. Hallo ihr zwei,
    ich bin 13 Jahre alt und liebe die Fotografie. Am Anfang war die Natur der erste Anlaufpunkt, dann meine Haustiere, und jetzt muss meine liebe Freundin dran glauben.(sie ist ein Fan meiner Bilder und war leicht zu überreden.) Dieses Wochenende haben wir uns für ein Herbst-Shooting verabredet, jetzt suche ich mir noch ein paar Tipps damit die Fotos auch wirklich gut werden.Ihr habt mir echt weitergeholfen, vielen dank dafür!:)
    Ganz liebe Grüße aus Österreich schicke ich euch,
    Caro.

    • Hi Caro,

      das ist ja super, dass dir unsere Tipps weitergeholfen haben. Dann wünschen wir euch ganz viel Spaß für euer Shooting und hoffen, dass tolle Fotos dabei herauskommen.

      Viele Grüße
      Sebastian

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