Kurz und knackig
- Festbrennweiten decken nur eine Brennweite ab und bieten dafür meistens eine bessere Bildqualität.
- Bei Zoom-Objektiven kannst du die Brennweite ändern und flexibel an die Aufnahmesituation anpassen.
- Weitwinkelobjektive (bis ca. 35 mm) eignen sich für Landschafts- und Architekturaufnahmen.
- Normalobjektive (um 50 mm herum) entsprechen in etwa der menschlichen Wahrnehmung.
- Mit Teleobjektiven (ab 70 mm) kannst du weit entfernte Motive an dich heranholen.
- In dem Artikel findest du weitere Infos zu den Objektiven und konkrete Modelle, die auch an deine Kamera passen.
Warum das Objektiv wichtiger ist als die Kamera
Gute Kamera = gute Fotos! Das diese Gleichung aufgeht, glauben tatsächlich sehr viele Leute.
Dabei ist das gleich doppelt falsch. Denn das allerwichtigste ist die Person hinter der Kamera. Ein gutes Auge für Motive und Perspektiven ist tausendmal wichtiger als eine gute Kamera. Aber darum soll es hier nicht gehen.
Die Gleichung ist auch noch aus einem zweiten Grund falsch, denn einen noch viel größeren Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv und nicht die Kamera.
Stell es dir so vor: Die Kamera ist nur der Computer, aber das Objektiv ist das Auge.
3 Gründe, warum du lieber in ein gutes Objektiv als in eine neue Kamera investieren solltest:
- Die Bildqualität entsteht im Objektiv: Wenn das Objektiv billig ist, kann dahinter die teuerste Kamera der Welt hängen. Deine Bilder werden trotzdem niemals brillant und lebendig sein.
- Das Objektiv bestimmt deinen Bildstil: Möchtest du Fotos mit einem unscharfen Hintergrund machen, dem sogenannten Bokeh-Effekt? Oder möchtest du auf Safari weit entfernte Tiere nah heranzoomen? Oder eine weites Landschaftspanorama auf einem Bild festhalten? Ob das möglich ist, liegt nicht an deiner Kamera, sondern an der Wahl deines Objektivs.
- Ein Objektiv ist eine langfristige Investition: Neue Kameramodelle kommen und gehen, Objektive aber bleiben. Ein gutes Objektiv kann dich über viele Jahre und Kameras begleiten. Wir nutzen selbst Objektive, die wir vor 10 Jahren gekauft haben an neuen Kameras, die erst ein oder zwei Jahre alt sind. Es lohnt sich also langfristig, Geld in gute Objektive zu investieren.
Die wichtigsten Begriffe beim Objektivkauf
Die Brennweite: Wie viel passt auf mein Bild?
Die Brennweite wird in Millimetern (mm) angegeben und ist das wichtigste Maß bei jedem Objektiv. Sie bestimmt zwei Dinge: den Bildausschnitt und wie nah du ein Motiv heranholen kannst.
Brennweite kurz erklärt
Kleiner als 35 mm (Weitwinkel): Du bekommst extrem viel auf das Bild. Perfekt für weite Landschaften, Architektur oder enge Innenräume.
35 mm bis 70 mm (Normalbereich): Das entspricht in etwa dem natürlichen Sehen unseres Auges. Es wirkt vertraut und harmonisch – ideal für Street-Fotografie und auf Reisen.
Über 70 mm (Tele): Du holst ferne Motive ganz nah ran. Das ist die Wahl für Porträts (weil es Gesichter sehr vorteilhaft abbildet), Sport und Tiere.
Die Faustregel: Je kleiner die mm-Zahl, desto größer ist der Bildausschnitt. Je größer die Zahl, desto stärker ist der Fernglas-Effekt.
Die Blendenzahl: Warum sie den Preis (und deine Fotos) bestimmt
Wenn du nach Objektiven suchst, stolperst du sofort über Zahlen wie f/1.8, f/2.8 oder f/4-5.6. Diese Zahl ist neben der Brennweite der wichtigste Wert überhaupt. Sie beschreibt die Lichtstärke bzw. wie weit sich die Blende im Inneren öffnen lässt.
Stell dir die Blende wie ein Fenster vor: Je größer das Fenster (die Blende), desto mehr Licht fällt in den Raum (deine Kamera).
Warum ist diese Zahl beim Kauf so wichtig?
Beim Blick auf das Preisschild wirst du feststellen: Je kleiner die Zahl nach dem f/, desto teurer ist meist das Objektiv. Das hat zwei Gründe, die deine Fotos sofort besser machen:
Fotografieren bei wenig Licht: Mit einer kleinen Zahl (z. B. f/1.8) kannst du auch in dunklen Räumen oder bei Dämmerung noch ohne Blitz fotografieren. Ein Objektiv mit f/5.6 bräuchte hier schon ein Stativ, damit das Bild nicht verwackelt.
Der unscharfe Hintergrund (Bokeh): Möchtest du diesen Profi-Look, bei dem die Person scharf ist und der Hintergrund in wunderschöner Unschärfe verschwimmt? Das klappt nur mit einer kleinen Blendenzahl.
Die Blende kurz erklärt
Das Einzige, was am Anfang verwirrt: Kleine Zahl bedeutet große Wirkung.
Kleine Zahl (z. B. f/1.8): Große Öffnung. Viel Licht kommt rein, der Hintergrund wird extrem unscharf. Ideal für Porträts.
Große Zahl (z. B. f/11): Kleine Öffnung. Wenig Licht kommt rein, aber alles vom Vordergrund bis zum Horizont wird scharf. Ideal für Landschaften.
Unser Tipp für den Kauf: Achte beim Kauf darauf, dass dein neues Objektiv mindestens eine Blende von f/2.8 oder kleiner (also f/1.8 oder f/1.4) hat, wenn du gerne Menschen fotografierst oder den Look mit dem unscharfen Hintergrund liebst.
Welches Objektiv brauchst du?
Die Auswahl an Objektiven ist riesig, aber keine Sorge: Du musst nicht alle besitzen. Je nachdem, was du am liebsten fotografierst, gibt es spezialisierte Werkzeuge. Wir stellen dir die vier wichtigsten Kategorien vor.
Das Allround-Zoom oder Reisezoom
- Was ist das? Diese Objektive werden oft als Immerdrauf bezeichnet. Du kannst mit diesen Objektiven über einen großen Bereich zoomen. Dadurch sind sie super flexibel und für die meisten Situationen gut geeignet. Es gibt Zooms mit einem kleineren Zoombereich und sogenannte Super-Zooms oder Reisezooms, die einen sehr großen Zoombereich haben.
- Ideal für dich, wenn: Du einen Allrounder für den Urlaub suchst, nicht ständig Objektive wechseln willst und von der Landschaft bis zum Schnappschuss alles mit einer Linse abdecken möchtest.
- Die Stärke: Maximale Flexibilität.
- Die Schwäche: Oft nicht so lichtstark (weniger Hintergrundunschärfe).
Das Weitwinkel-Objektiv
- Was ist das? Ein Objektiv mit einer kleinen mm-Zahl (z. B. 10 bis 24 mm). Es hat ein sehr weites Sichtfeld und bekommt extrem viel Inhalt auf ein Bild.
- Ideal für dich, wenn: Du Architektur in engen Städten fotografierst, riesige Bergpanoramen liebst oder dramatische Perspektiven im Vordergrund suchst.
- Die Stärke: Du bekommst alles drauf, z. B. in kleinen Räumen oder weiten Landschaften.
- Die Schwäche: Für Nahaufnahmen oft nicht so gut geeignet, da die Perspektive an den Rändern verzerrt.
Das Tele-Objektiv
- Was ist das? Ein Objektiv mit großer mm-Zahl (z. B. 70 bis 300 mm). Es wirkt wie ein Fernglas für deine Kamera.
- Ideal für dich, wenn: Du weit entfernte Dinge nah ranholen willst – zum Beispiel Tiere in der Wildnis, Sportler im Stadion oder Details an Gebäuden.
- Die Stärke: Große Distanzen überbrücken.
- Die Schwäche: Meist groß, schwer und ohne Stativ oder guten Stabilisator anfällig für Verwacklungen.
Die Festbrennweite
- Was ist das?: Ein Objektiv, bei dem du nicht zoomen kannst. Die Brennweite ist fest. Du musst dich selbst bewegen, um den Bildausschnitt zu verändern. Besonders beliebt sind Festbrennweiten mit 35 mm oder 50 mm. Auf Reisen nutzen wir selbst gern eine 35 mm Festbrennweite.
- Ideal für dich, wenn: Du maximale Bildqualität willst und den Look mit dem extrem unscharfen Hintergrund (Bokeh) liebst.
- Die Stärke: Sie sind meist sehr lichtstark, klein und zwingen dich dazu, bewusster zu fotografieren.
- Die Schwäche: Unflexibel – wenn du den Bildausschnitt verändern willst, musst du nach vorn oder hinten laufen anstatt zu zoomen.
Welches Objektiv ist nun das richtige für mich?
Die Antwort ist natürlich nicht ganz einfach, denn jeder hat andere Anforderungen an ein Objektiv.
Oft sind die Anforderungen auch so umfangreich, dass es eigentlich gar nicht möglich ist, ein geeignetes Objektiv zu empfehlen.
Ein Beispiel: „Ich möchte Portraitfotos machen, Landschaften fotografieren und das Objektiv für meine nächste Safari nutzen. Das Objektiv soll vor allem auch im Dunkeln sehr gute Fotos machen und nicht mehr als 300 Euro kosten.“
Sowas gibt es leider nicht. Wirklich nicht. Wir hätten auch gerne genau so ein Objektiv, aber da lässt sich nichts machen.
Grundsätzlich ist es so, dass die Wahl des richtigen Objektivs einfacher wird, wenn du einen oder zwei Einsatzzwecke dafür hast. Wenn du auf der Suche nach einem guten Objektiv für Portraits bist, dann kann so ein Objektiv nicht gleichzeitig auch perfekt für die Landschaftsfotografie sein.
Natürlich gibt es auch gute Allround-Objektive. Du musst dir aber bewusst darüber sein, dass du bei einem Allround-Objektiv immer ein paar Abstriche machen musst. Du wirst mit einem speziellen Porträtobjektiv immer bessere Ergebnisse bei Porträtfotos erzielen, als mit einem Allrounder.
Das klingt jetzt aber dramatischer als es ist. Für die meisten Hobbyfotografen ist das nämlich überhaupt nicht schlimm und ein Allround-Objektiv durchaus eine gute Wahl.
Hier findest du eine kleine Übersicht, welches Objektiv für welchen Einsatzzweck für dich die richtige Wahl ist:
- Reisefotografie: Allround-Zoom (alternativ Festbrennweite 35 mm)
- Landschaftsfotografie: Weitwinkelobjektiv
- Architekturfotografie: Weitwinkelobjektiv
- Tierfotografie: Teleobjektiv
- Sportfotografie: Teleobjektiv
- Portraitfotografie: Festbrennweite (85 mm)
Der „Passt das?“-Check: Anschlüsse und Sensorgrößen
Bevor du ein Objektiv kaufst, musst du zwei Dinge wissen: Hat es den richtigen Anschluss und passt es zur Sensorgröße deiner Kamera? Wenn eines von beiden nicht stimmt, bekommst du das Objektiv entweder gar nicht erst an die Kamera geschraubt oder du hast schwarze Ränder im Bild.
1. Der Anschluss (Mount)
Jeder Kamerahersteller hat seinen eigenen Objektivanschluss, manchmal auch Mount oder Bajonett genannt. Das ist das System, mit dem das Objektiv an der Kamera einrastet. Diese sind untereinander meist nicht kompatibel.
Hier sind die wichtigsten Anschlüsse:
| Marke | Systemkamera (modern) | Spiegelreflex (alt) | Vollformat? |
|---|---|---|---|
| Sony | E (APS-C) FE (Vollformat) | A (wird nicht mehr hergestellt) | Ja |
| Canon | RF-S (APS-C) RF (Vollformat) | EF-S (APS-C) EF (Vollformat) | Ja |
| Nikon | Z-DX (APS-C) Z (Vollformat) | DX (APS-C) FX (Vollformat) | Ja |
| Fujifilm | X | - | Nein |
| Panasonic | MFT L (Vollformat) | - | Ja |
| Olympus | MFT | - | Nein |
| Pentax | - | K | Ja |
2. Die Sensorgröße: Vollformat, APS-C oder MFT?
Wie du in der Tabelle oben siehst, gibt es bei einigen Herstellern noch die Unterscheidung zwischen Vollformat und APS-C. Das sind unterschiedliche Sensorgrößen.
Wenn du eine Vollformatkamera hast, musst du die entsprechenden Objektive für Vollformat kaufen. Wenn du eine APS-C-Kamera hast, brauchst du die Objektive dafür.
Kurzer Exkurs zu Sensorgrößen
Vollformat: Der größte gängige Sensor. Bietet die beste Qualität bei wenig Licht, aber die Objektive sind meist groß und teuer. Auch die Kameras sind deutlich teurer.
APS-C: Ein super Kompromiss aus Bildqualität und Handlichkeit. Kameras und Objektive sind günstiger.
Micro Four Thirds (MFT): Hier haben sich die Hersteller Panasonic und Olympus zusammengetan und diese Sensorgröße entwickelt. Deshalb passen Panasonic-Objektive auch an Olympus-Kameras und andersrum.
Warum du beim Mischen aufpassen musst:
Bei Sony, Canon und Nikon nutzen die verschiedenen Sensorgrößen oft denselben Anschluss. Das ist praktisch, birgt aber eine Falle:
Vollformat-Objektive an kleineren Sensoren: Das funktioniert immer. Das Objektiv ist nur oft größer und teurer, als es für die Kamera nötig wäre.
Kleine Objektive (APS-C) an Vollformat-Kameras: Das solltest du vermeiden. Da das Objektiv für einen kleineren Sensor gebaut wurde, leuchtet es den großen Sensor nicht ganz aus. Die Folge: Du hast einen dicken schwarzen Rahmen um deine Fotos.
Unsere Faustregel: Kauf für eine APS-C-Kamera am besten auch die dafür vorgesehenen, kompakten Objektive. Nur wenn du sicher weißt, dass du bald auf eine teure Vollformat-Kamera umsteigst, lohnt sich der Kauf der schweren Vollformat-Linsen schon jetzt.
Unsere Kaufempfehlungen
Wir haben dir für die wichtigsten Anschlüsse die Objektive rausgesucht, die wir selbst nutzen oder selbst kaufen würden.
Wir haben uns auf die wichtigsten Einsatzzwecke beschränkt und empfehlen dir für jeden Einsatzzweck genau zwei Objektiv:
- Preis-Leistungs-Sieger: Objektive, bei denen du sehr viel Leistung für kleines oder mittleres Budget bekommst
- Premium: Richtig gute Objektive, an denen du viele Jahre deine Freude haben wirst
Unsere Empfehlungen für Sony E-Mount APS-C
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | TAMRON 17-70mm F/2.8 | Sony SEL 16-55mm f/2,8 G |
| Reisezoom | Tamron 18-300mm f/3.5-6.3 | - |
| Weitwinkel-Objektiv | Sigma AF 10-18mm f/2,8 | LAOWA AF 10mm f/2,8 |
| Teleobjektiv | Sony 55-210mm, f/4.5-6.3 | Sony 70-350mm, f/4.5-6.3 |
| Festbrennweite 35 mm | Viltrox AF 35mm F/1,7 | - |
Unsere Empfehlungen für Sony E-Mount Vollformat
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Tamron 28-75mm f/2,8 | Sony SEL 24-70mm f/2,8 GM II |
| Reisezoom | Tamron 28-200mm f/2.8-5.6 | - |
| Weitwinkel-Objektiv | Sigma 16-28 mm f/2.8 | Sony SEL 12-24mm f/2,8 GM |
| Teleobjektiv | Tamron 150-500mm F/5-6.7 | Sony SEL 400-800mm f/6.3-8 |
| Festbrennweite 35 mm | Sony SEL 35mm f/1,8 | Sony SEL 35mm f/1,4 GM |
| Festbrennweite 50 mm | Sigma 50mm f/1.4 DG DN ART | Sony SEL 50mm f/1,2 GM |
Unsere Empfehlungen für Nikon Z APS-C
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Nikkor Z DX 16-50mm f/3,5-6,3 | Nikkor Z DX 16-50mm f/2.8 |
| Reisezoom | Tamron 18-300mm f/3.5-6.3 | - |
| Weitwinkel-Objektiv | Nikkor Z DX 12-28mm f/3,5-5,6 | Sigma AF 16mm f/1,4 |
| Teleobjektiv | Nikkor Z DX 50-250mm f/4,5-6,3 | Nikkor Z 70-200mm f/2,8 |
Unsere Empfehlungen für Nikon Z Vollformat
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Tamron 28-75mm f/2,8 | Nikkor Z 24-70mm f/2,8 S II |
| Reisezoom | Nikkor Z 24-200 mm f/4,0-6,3 | Nikkor Z 28-400mm f/4.0-8 |
| Weitwinkel-Objektiv | Nikkor Z 14-30mm f/4,0 | Nikkor Z 14-24 mm f/2,8 |
| Teleobjektiv | Tamron 70-300mm f/4.5-6.3 | Nikkor Z 100-400mm f/4.5-5.6 |
| Festbrennweite 35 mm | Nikkor Z 35mm f/1.4 | Nikkor Z 35mm f/1.2 S |
| Festbrennweite 50 mm | Nikkor Z 50mm f/1,4 | Nikkor Z 50mm f/1,2 S |
Unsere Empfehlungen für Canon Systemkameras (APS-C)
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Sigma AF 18-50mm f/2,8 Contemporary | Sigma 17-40mm f/1.8 DC Art |
| Reisezoom | Sigma AF 16-300mm f/3,5-6,7 | Nikkor Z 28-400mm f/4.0-8 |
| Weitwinkel-Objektiv | Canon RF-S 10-18mm f/4,5-6,3 | Sigma AF 10-18mm f/2,8 DC DN Contemporary |
| Teleobjektiv | Canon RF 100-400mm f/5,6-8 | - |
Unsere Empfehlungen für Canon Systemkameras (Vollformat)
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Canon RF 24-105mm f/4,0 | Canon RF 24-70mm f/2,8 |
| Reisezoom | Canon RF 24-240mm f/4,0-6,3 | - |
| Weitwinkel-Objektiv | Canon RF 15-30mm f/4,5-6,3 | Canon RF 15-35mm f/2,8 |
| Teleobjektiv | Canon RF 100-400mm f/5,6-8 | Canon RF 100-500mm f/4.5-7.1 |
| Festbrennweite 35 mm | Canon RF 35mm f/1,8 Macro | Canon RF 35mm f/1,4 |
| Festbrennweite 50 mm | Canon RF 50mm f/1,4 L | Canon RF 50mm f/1,2 L |
Unsere Empfehlungen für Micro Four Thirds (MFT)
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Panasonic Leica DG Elmarit AF 12-60mm f/2,8-4,0 | OM SYSTEM M.Zuiko Digital ED 12-40mm f/2.8 |
| Reisezoom | Panasonic AF 14-140mm f/3,5-5,6 | OM SYSTEM M.Zuiko ED 12-200mm f/3,5-6,3 |
| Weitwinkel-Objektiv | Panasonic Leica DG Summilux 9mm f/1.7 | Olympus M.Zuiko AF 7-14mm f/2,8 |
| Teleobjektiv | Panasonic AF 100-300mm f/4,0-5,6 | OM SYSTEM M.Zuiko AF 40-150mm f/2,8 Pro |
Unsere Empfehlungen für Fujifilm
| Art des Objektivs | Preis-Leistung | Premium |
|---|---|---|
| Allround-Zoom | Sigma AF 18-50mm f/2,8 DC DN Contemporary | Fujifilm XF 16-55mm f/2.8 R |
| Reisezoom | Sigma AF 16-300mm f/3,5-6,7 | - |
| Weitwinkel-Objektiv | Sigma AF 10-18mm f/2,8 Contemporary | Fujifilm XF 8-16mm f/2,8 |
| Teleobjektiv | Fujifilm XF 55-200mm f/3,5-4,8 | Fujifilm XF 100-400mm f/4,5-5,6 |
Fragen & Antworten
Sind Kit-Objektive schlecht?
Wenn du dir eine neue Kamera kaufst, wirst du sicher auf diverse Kombi-Angebote der Hersteller stoßen, bei denen du zu deiner Kamera direkt ein Objektiv dazu bekommst.
Diese Objektive werden Kit-Objektive genannt und haben nicht immer den besten Ruf und vor allem fortgeschrittene Fotografen werden dir wahrscheinlich von einem Kit-Objektiv abraten.
Unsere Meinung zu Kit-Objektiven: Wenn du dir deine erste Kamera kaufst und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hast, kauf dir eine Kamera mit einem günstigen Kit-Objektiv!
Wir haben selbst anfangs mit Kit-Objektiven fotografiert und damit tolle Bilder gemacht, die wir auch heute noch immer sehr gern mögen.
Nicht die Technik macht die Bilder, sondern der Fotograf. Bevor du endlos viel Geld für Equipment ausgibst, investiere zunächst lieber in einen Fotokurs oder andere Weiterbildung. Wir haben da übrigens einen Online-Fotokurs, aber pssst.
Es gibt übrigens auch nicht nur billige Kit-Objektive. Gerade bei Kameras für fortgeschrittene Fotografen gibt es immer mal wieder Kit-Angebote mit wirklich guten Objektiven, bei denen man einige Hundert Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen kann.
Es lohnt sich also, den Markt ein bisschen zu sondieren und ein Kit nicht von vornherein kategorisch auszuschließen.