Objektive mit einem großen Brennweitenbereich, sogenannte Superzooms oder Reisezooms, haben einen sehr schlechten Ruf. Spöttisch werden sie gern mal als Suppenzoom bezeichnet und wenn man sich Beiträge in Fotografie-Foren so durchliest, könnte man denken, diese Objektive wären direkte Ausgeburten der Hölle.

Da auch wir immer wieder mit dieser vorherrschenden Meinung konfrontiert wurden, waren wir zunächst sehr skeptisch, als uns Tamron angeboten hat, das 16-300 mm-Reisezoom auf unsere sechsmonatige Asienreise mitzunehmen und ausgiebig zu testen.

Aber hey, wir bilden uns gerne unsere eigene Meinung und so haben wir das gute Stück einmal um die halbe Welt und zurück getragen und auf seine Praxistauglichkeit getestet.

Und bevor der Aufschrei kommt: Ja, Tamron ist der Sponsor unseres Online-Fotokurses. Nein, wir schreiben deshalb keine Gefälligkeitsberichte, sondern berichten trotzdem ehrlich, wie du das von uns gewohnt bist.

Was du also in diesem Erfahrungsbericht über das Tamron-Reisezoom erwarten kannst, ist unsere authentische Meinung zum Objektiv und einen Überblick über die Vor- und Nachteile. Natürlich findest du hier auch eine Menge Beispielfotos, anhand derer du dir auch selbst eine Meinung darüber bilden kannst, ob die Bildqualität des Reisezooms für dich ausreichend ist.

Was du in unserem Erfahrungsbericht nicht erwarten kannst, sind technische Spitzfindigkeiten und Analysen unter Laborbedingungen. Das ist nicht so unsere Art. Wir bewerten ein Objektiv lieber anhand der mit dem bloßen Auge sichtbaren Ergebnisse.

Technische Daten des Tamron 16-300 mm Reisezoom

Ganz ohne technische Daten geht es natürlich auch bei uns nicht. Bevor wir dir zeigen, wie sich das Reisezoom in der Praxis bewährt hat, schauen wir uns erstmal an, was das Objektiv auf dem Papier zu bieten hat.

Tamron 16-300 mm Reisezoom

Die technischen Daten des Tamron 16-300 mm Reisezooms:

Brennweite: 16 bis 300 mm
Lichtstärke: f/3.5 bis f/6.3
Naheinstellgrenze*: 39 cm
Gewicht: 540 Gramm
Länge: 9,95 cm
Filtergröße: 67 mm
Anschlüsse: Nikon, Canon, Sony
Preis: 849 Euro UVP – bei Amazon ca. 500 Euro.

*Die Naheinstellgrenze ist der minimale Abstand zwischen deinem Motiv und dem Sensor. Wenn du zu nah an dein Motiv herangehst und diese Grenze unterschreitest, wird deine Kamera nicht auslösen.

Der Brennweitenbereich von 16 mm bis 300 mm ist natürlich unschlagbar. Von Weitwinkel bis tief in den Telebereich ist hier wirklich alles in einem Objektiv vereint. Das Reisezoom ist speziell für Kameras mit einem APS-C-Sensor entwickelt. Wenn du also eine Vollformatkamera hast, ist dieses Objektiv nicht das Richtige für dich.

Die maximale Offenblende von f/3.5 ist ein normaler Wert für ein Zoom-Objektiv. Im Telebereich wird es dann natürlich mit Werten von bis zu f/6.3 schlechter. Das ist bei einem Objektiv zu dem Preis aber auch völlig normal.

Erwähnenswert ist noch die geringe Naheinstellgrenze von 39 cm. Damit sind in einem gewissen Rahmen sogar Makroaufnahmen möglich.

Das Objektiv gibt es für Nikon, Canon und Sony und somit für die drei großen Kamerasysteme. Leider gibt es das Objektiv derzeit nur für den A-Mount-Anschluss. Ein E-Mount-Objektiv für die spiegellosen Kameras von Sony gibt es derzeit nicht.

Erfahrungsbericht: Handhabung des Tamron Reisezooms

Der erste Eindruck des Objektivs ist positiv. Es liegt gut in der Hand und die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck.

Mit 540 Gramm ist es sicher kein Leichtgewicht. Für den Brennweitenumfang ist das aber durchaus ein guter Wert. Zum Vergleich: Mein vorheriges Immerdrauf-Objektiv war das Nikkor 16-85 mm und das hat auch fast 500 Gramm gewogen.

Der Autofokus arbeitet gut und leise. Da kann man wirklich nicht klagen. Der erste Eindruck war also schonmal positiv.

Man kann mit dem Reisezoom übrigens auch sehr gut auf einem Tuk Tuk balancieren, um weit entfernte Elefanten zu fotografieren. Das ist noch ein zusätzliches Feature, was uns Tamron tatsächlich verschwiegen hat.

Tamron Reisezoom im Einsatz

Erfahrungsbericht: Bildqualiät des Tamron 16-300 mm Reisezooms

So, jetzt aber Butter bei die Fische. Technische Daten sind ja schön und gut. Größe, Gewicht und Handhabung sind auch interessante Fakten, aber das eigentlich Interessante bei einem Erfahrungsbericht über das Tamron Reisezoom ist dann doch die Bildqualität.

Wenn man nach den Mahnern in den Fotografie-Foren geht, muss die Qualität der Bilder bei einem Reisezoom ja zwangsläufig grauenvoll sein. Das können wir schon mal nicht bestätigen.

Wir haben das Reisezoom in den verschiedensten Situationen getestet: Bei guten Lichtverhältnissen und bei Dunkelheit, im Weitwinkel und im Telezoom-Bereich und in allen Situationen dazwischen.

Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als tausend Worte zeigen wir dir jetzt einfach mal ein paar Bilder, die mit dem Reisezoom entstanden sind. Ob die Bildqualität deinen Ansprüchen genügt, kannst du danach am besten selbst beurteilen.

Impressionen einfangen mit dem Reisezoom

Beginnen wir mal mit einigen typischen Reportageaufnahmen während einer Reise. Der große Vorteil eines Reisezooms ist ja eben, dass man es immer drauf haben kann und für jede Situation sofort die richtige Brennweite parat hat.

Tamron 16-300 Beispielfoto - Zugfahrt Sri Lanka

Brennweite: 58 mm
Blende: f/8
Verschlusszeit: 1/160 s
ISO: 250

Tamron 16-300 Beispielfoto Sri Lanka Zugfahrt

Brennweite: 35 mm
Blende: f/5.6
Verschlusszeit: 1/1000 s
ISO: 400

Das beiden Bilder wurden während einer Zugfahrt in Sri Lanka aus dem Fenster aufgenommen. Viel Zeit um großartige Einstellungen vorzunehmen, hatten wir in diesen Situationen nicht.

Tamron 16-300 Beispielfoto aus Doha

Das dritte Bild ist in Doha, Qatar entstanden. Hier war sehr viel Licht vorhanden und das Bild ist ebenfalls eine sehr spontane Momentaufnahme.

Brennweite: 78 mm
Blende: f/11
Verschlusszeit: 1/200 s
ISO: 100

Härtetest für den Bildstabilisator und den Autofokus

Jetzt aber mal ein etwas herausfordernderes Motiv. Diesen kleinen Kerl haben wir auf der Insel Bohol auf den Philippinen entdeckt. Er hat sich hinter einigen Zweigen und Ästen versteckt und die Lichtverhältnisse waren nicht die besten. Der Autofokus kam aber auch mit dieser Situation gut klar.

Tamron Reisezoom Bsp - Tarsier Bohol

Brennweite: 110 mm
Blende: f/5.6
Verschlusszeit: 1/50 s
ISO: 800

Wie man an den Werten sieht, waren wir bei diesem Foto schon weit im Telebereich. Hier sieht man mal sehr gut, wozu der im Objektiv integrierte Bildstabilisator in der Lage ist. Bei einer Brennweite von 110 mm aus der Hand mit einer Verschlusszeit von 1/50 s zu fotografieren ist sicher nicht selbstverständlich und ein klarer Pluspunkt für das Objektiv.

Bilder mit maximalem Zoom

Natürlich haben wir die maximale Brennweite auch ab und zu bis zum Äußersten ausgereizt und gezoomt bis zum Ende. Bei einer Brennweite von 300 mm ist es nicht immer ganz einfach, aus der Hand zu fotografieren, dennoch konnten wir auch in diesen extremen Bereichen gelungene Aufnahmen machen:

Beispielfoto für 300 mm - Reisezoom Tamron

Brennweite: 300 mm
Blende: f/8
Verschlusszeit: 1/320 s
ISO: 800

Beispielfoto für 300 mm Reisezoom

Brennweite: 270 mm
Blende: f/6.3
Verschlusszeit: 1/800 s
ISO: 320

Bei beiden Fotos mussten wir mit einem etwas höheren ISO fotografieren, da wir mit einer möglichst kurzen Verschlusszeit fotografieren mussten. Dennoch sind die Fotos scharf, obwohl wir bei beiden Fotos kein Stativ verwendet haben.

Bilder bei Dunkelheit

Natürlich haben wir das Objektiv auch bei Dunkelheit getestet.

Test des Reisezooms bei Dunkelheit - Sonnenuntergang

Brennweite: 22 mm
Blende: f/6.3
Verschlusszeit: 1/20 s
ISO: 100

Dieses Bild vom Sonnenuntergang auf Koh Lanta ist sogar noch aus der Hand fotografiert. Trotz Verschlusszeit von 1/20 s ist es nicht verwackelt.

Test bei Sonnenuntergang - Skyline von Bangkok

Brennweite: 26 mm
Blende: f/11
Verschlusszeit: 1 s
ISO: 400

Für dieses Foto zum Sonnenuntergang in Bangkok haben wir dann aber doch ein Stativ benutzt. Eine Sekunde Verschlusszeit aus der Hand kompensiert auch der beste Bildstabilisator nicht mehr.

Stärken und Schwächen des Tamron Reisezooms

Das Tamron 16-300 hat natürlich eine ganz große Stärke. Du hast drei Objektive in einem: ein Weitwinkel, ein Normalobjektiv und ein Teleobjektiv. Das ganze ist verpackt in kompakten 540 Gramm, die du permanent auf deiner Kamera haben kannst, ohne ständig Objektive wechseln zu müssen. Gerade wenn du bei deiner Fotoausrüstung für die Reise auf Gewicht und Volumen achten musst, dann ist das Tamron Reisezoom der perfekte Begleiter.

Gerade unterwegs ist ein Reisezoom einfach Gold wert. So war es für uns zum Beispiel in Sri Lanka wirklich ein Segen, dieses Objektiv zu haben. In einem Moment standen wir vor einer beeindruckenden Landschaft, die wir mit einem Weitwinkel fotografieren haben. Wenige Sekunden später haben wir irgendwo in der Ferne ein wildes Tier entdeckt, wo wir den vollen Telezoom brauchten, um es aufs Foto zu bannen. Solche Situationen kann man nur mit einem Reisezoom meistern, oder man muss eben mehrere Kameras mit verschiedenen Objektiven dabei haben.

Die Bildqualität des Tamron 16-300 mm hat uns wirklich positiv überrascht, denn ehrlich gesagt waren auch wir von den kritischen Stimmen ein wenig voreingenommen.

Natürlich wirst du mit einer guten Festbrennweite oder einem guten Weitwinkel- oder Teleobjektiv immer eine höhere Bildqualität erzielen. Das ist dann aber auch wieder eine Preisfrage. Für drei Objektive höhere Bildqualität, bist du schnell mal 1.000 bis 3.000 Euro los. Das 3-in-1-Objektiv von Tamron kostet dich ca. 500 Euro).

In den Randbereichen, also bei einer sehr kurzen oder sehr langen Brennweite, kommt es am Bildrand zu Vignettierungen und leichten Verzerrungen. Damit haben wir aber schon gerechnet, weshalb es uns nicht großartig überrascht hat. Mit der Profilkorrektur in Lightroom kannst du diese Verzeichnungen übrigens mit einem Klick entfernen.

Unten siehst du einmal einen Vergleich einer Aufnahme mit Profilkorrektur (oben) und ohne Profilkorrektur (unten).

Bsp. mit Profilkorrektur
Mit Profilkorrektur

Bsp Foto Ohne Profilkorrektur
Ohne Profilkorrektur

Fazit: Für wen ist das Tamron-Reisezoom 16-300 mm geeignet?

Wenn du für National Geographic fotografierst, dann ist das Tamron-Reisezoom wahrscheinlich nichts für dich. Wenn du tolle Reisefotos haben möchtest und nicht viele Objektive mit dir rumschleppen willst, dann können wir dir das Objektiv definitiv empfehlen.

Du weißt wahrscheinlich, worauf wir hier hinauswollen: Die negativen Stimmen über Reisezooms kommen meistens von Fotografen, die Equipment im Wert von mehreren Tausend Euro haben. Natürlich kann ein Tamron-Reisezoom da nicht mithalten, aber das war auch nie der Anspruch.

Wir finden, dass man hier ganz klar zwischen den Anforderungen eines Profi-Fotografen, der von dem Verkauf seiner Fotos lebt und den Anforderungen eines Hobbyfotografen unterscheiden muss und für den Hobbybereich macht sich das Objektiv definitiv sehr gut.

Der Preis von 500 Euro ist sicher kein absolutes Schnäppchen. Dafür bekommst du aber ein Objektiv mit einer wirklich vernünftigen Bildqualität und guter Verarbeitung.

Wir waren sehr überrascht, wie gut man mit dem Objektiv arbeiten kann und finden es sehr schade, dass Reisezooms in vielen Fotografie-Foren und unter Fotografen oft auf eine grundsätzliche Abwehrhaltung stoßen.

Für Hobbyfotografen ist das Reisezoom unserer Meinung nach super geeignet und wer, wie wir, gerne mit leichtem Gepäck und auch leichter Fotoausrüstung unterwegs, wird die Flexibilität des Objektives schnell zu schätzen wissen.

Link zum Objektiv: Tamron Objektiv 16-300 mm für Nikon, Sony & Canon.

Hast du Fragen? Welches sind deine Erfahrung mit dem Tamron 16-300 Reisezoom-Objektiv?

Bist du vielleicht auch bereits stolzer Besitzer des Reisezooms oder überlegst du noch, ob das Objektiv für dich das richtige ist und hast Fragen an uns? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

19 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. ich hab mir vor 3 jahren das Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon als immerdrauf objektiv gekauft und bin begeistert davon für mich als hobbyfotografen ist es die absolut richtige wahl ist bei amazon.de im momment für 293€ zu haben
    von mir giebts eine absolute kaufempfehlung
    grüße rainer bauer

    hier ein paar bilder aus der nachtfotografie
    https://www.amazon.de/clouddrive/share/ah9T4Gg4TrsnyP2AtVDe8gMhXBJaZUgJZvfVgOvmi8L?ref_=cd_ph_share_link_copy

  2. Ich habe mir für unseren Myanmar Urlaub das neue Tamron 16-300mm für Nikon D7000 gekauft und habe es nicht bereut. es macht sehr schöne Aufnahmen und die Farben sind etwas natürlicher als bei meinem alten 18-200mm von Nikon. Die 2mm nach unten machen sehr viel aus das hätte ich nicht gedacht und war mir in manchen Situationen sehr hilfreich. Von der Bildqualität war ich mehr als überrascht und zwar im ganzen Bereich und wie ihr geschrieben habt die Vignettierungen lassen sich in Lightroom sehr schnell und einfach herausrechnen.
    Ich kann diese Objektiv für Hobbyfotografen nur weiter empfehlen. Neben diesem Objektiv habe ich noch ein 18-35mm von Sigma mit einer durchgehenden Blende von 1,8. Dies ist zwar kein Leichtgewicht und hat für Nikon keinen Stabi aber es macht sehr Gute Aufnahmen und man hat Spielraum gegenüber einer Festbrennweite von 35 mm. Auch dieses hatte ich im Urlaub dabei um Nachts zu Fotografieren oder einfach um Sachen freizustellen.

    Grüße Georg Schaumann

    • Hallo Georg,

      es freut mich, dass du auch gute Erfahrungen mit dem Tamron 16-300er gemacht hast. Wir hatten auch immer noch ein Zweitobjektiv dabei, haben uns allerdings für eine 35er-Festbrennweite entschieden. Deine Variante ist natürlich noch etwas flexibler.

      Myanmar steht übrigens auch ganz oben auf unserer Reiseliste. Wenn alles klappt, werden wir im Oktober dort sein.

      Viele Grüße
      Sebastian

  3. Hallo ihr beiden,
    das müßt ihr unbedingt machen, denn noch ist das Land nicht von Touristen überlaufen, hier bist Du noch was seltenes. Wir wurden auf unserer Rundreise mehr von dereEinheimischen Bevölkerung fotografiert, als wir Bilder mit Ihnen machen konnten und Sie sind sehr, sehr freundlich und hilfsbereit auch wenn Sie nicht immer englisch verstehen bzw sprechen.

    viele Grüße
    Georg

    • Hallo Georg,

      wir sind sehr gespannt. Ich war 2009 schonmal dort, noch vor der politischen Öffnung des Landes. Damals war man tatsächlich noch fast allein. Aber schön zu hören, dass Myanmar noch immer gut zu bereisen ist. In der Hauptsaison soll es aber mittlerweile doch recht voll sein, aber Anfang Oktober sollte es noch gehen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  4. Hallo Ihr 2,

    wir überlegen uns gerade eine Allrounder Kamera für Fortgeschrittene zu besorgen. Dabei bin ich zufällig auf euren Blog gestoßen.

    Momentan tendiere ich daher zur Sony Alpha 7000 mit dem Tamron 16-300 mm oder dem deutlich preiswerteren Sony SEL1855. Funktioniert das Tamron denn gut mit dem schnellen Fokus der Sony A7000? Ich habe herausgelesen, dass für den besonders schnellen AutoFokus nicht jedes Objektiv geeigent ist. Für uns ist das Tamron jedoch schon fast zu kostspielig. Macht denn das Sony SEL1855 von Jenny mit der Sony A7000 mit seinen F/3.5 bei schlechtem Licht auch eine gute Figur?

    Viele Grüße,
    Axel

  5. Danke für den Test, wir haben auch schon darüber nachgedacht. Ich habe für Reisen auch das alte Tamron Superzoom und bin im grossen und ganzen zufrieden. Komisch ist hier allerdings das es im direkten Vergleich mit meinen 70-300 von Canon bei 270mm irgendwie die Brennweite nicht zu bringen scheint. Könnet ihr mal das 16-300 am oberen Ende mit einem anderen 300er auf den Bildausschnitt vergleichen? Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. Lg und viel spass weiterhin. Sonja

    • Hallo Sonja,

      hm, das ist ja komisch. Leider haben wir gerade kein anderes 300er-Objektiv hier, um es zu vergleichen. Wenn wir aber mal ein anderes Teleobjektiv in die Hände bekommen, machen wir das gerne mal.

      Viele Grüße
      Sebastian

    • @ Sonja:
      welche Kamera- / Objektivkombinationen verwendest du?
      Kann es sein, dass du ein Objektiv für APS-C-Format an einer Vollformatkamera verwendest? Oder umgekehrt? Dann würde der Crop-Faktor zum Tragen kommen und die Brennweiten wären in diesem Falle nicht identisch. 188 mm Brennweite Vollformat entsprächen bei Canon 300 mm APS-C Foramt.
      LG Ulf

  6. Hallo,

    ich kann aus eigener Erfahrung zu den Ausrüstungen folgendes sagen:

    Nikon D5200 mit Tamron 16-300 => damit fotografiert meine Frau seit 2 Jahren alles! Von der Landschaftsaufnahme bis zum Porträt! Selbst die Lichtstärke stimmt dabei. Die Kamera ist damit nicht zu schwer und die Bildqualität ist für uns sehr gut. Selbst die Nachtaufnahmen im Format 90*120 cm sind scharf und ohne Probleme machbar

    Sony Alpha 600 mit Tamron 18-200 => meine Immer-dabei-Kameraausrüstung; Sony sehr gut, Objektiv: sehr gut,
    Ich hatte das Sony 16-50 als Kit-Objektiv dabei und habe es nach einer Aufnahmeserie sofort gegen das 18-200 getauscht. Das 16-50 hat im WW-Bereich Verzerrungen, die schon brutal sind.

    Nachteil Sony: absoluter Akkufresser! (gilt auch für andere Sonys, wie mir Sony Fotografen bestätigten.)
    Mit der Nikon D300 mache ich je nachdem ob ich LiveView verwende oder nicht 300 – 700 Aufnahmen, schalte die Kamera ein und lasse sie eingeschaltet bis das Shooting vorbei ist. Mit der Sony mache ich maximal 200 und muss die Kamera nach jedem Bild ausschalten, um Strom zu sparen. Also immer mindestens 1- x geladene Ersatzakkus dabei haben. Das Tamron liegt gut in der Hand und macht die Kamera nicht zu schwer. Weiterer Nachtiel für Linux-User: Es gibt keine Sony-Software oder Firmware Updates für die Kamera unter Linux, für Apps, Software und Firmware Updates benötigt man Wind… oder Mac.

    Immer gute Fotos wünscht Ulf

  7. Hallo,

    hab mir das 16-300 gestern gekauft und bin zufällig heute über Euren sehr interessanten Bericht gestossen!
    Ich war auch erst verunsichert, da viele Möchtegernprofis natürlich erstmal das Gesicht verziehen!

    Da ich oft mit meinem 70-300 unterwegs war und die 300 nicht mehr missen möchte, aber mich es einfach genervt hat, wenn ich dann auf meiner Tour mal weniger als 70 oder sogar Weitwinkel gebraucht hätte und jedesmal umrüsten hätte müssen, war für mich klar, als immerdrauf kommt ein Reisezoom an meine 700D von Canon.. bin nur Hobbyfotograf… daher keine höherwertige Cam!

    war heute 1h unterwegs und bin schwer begeistert.. .wie erwartet, möchte ich das Tamron schon jetzt nicht mehr missen! Die knapp 500 Ocken sind gut investiert – die negativen Dinge kennt man ja im Vorfeld – aber dank LR kann man viel rausholen… so bleibt die Flexibilität erhalten… weitere Obis sind 18-55 Kit von Canon, 70-300 von Tamron, 90 1:1 Makro von Tamron – denke aber bis auf das Makro werden die anderen eher nicht mehr so oft in Einsatz kommen… :) (max. das 70-300 im Tierpark, da erweist es mir gute Dienste wegen der etwas besseren Lichtstärke im Zoombereich – ist aber wahrscheinlich nur marginal *g* )

    Toller Bericht von Euch! Hätte ich den Bericht VOR dem Kauf gelesen, wäre er für mich kaufentscheidend gewesen!

    Danke

    • Hallo Daniel,

      vielen Dank für deinen tollen Kommentar und deine Eindrücke vom Objektiv. Mit dem Begriff „Möchtegernprofis“ triffst du den Nagel sehr gut auf den Kopf. :) Wir wünschen dir auf jeden Fall auch weiterhin ganz viel Spaß mit deinem neuen Objektiv und viele tolle Bilder.

      Viele Grüße
      Sebastian

  8. Hallo !

    Danke für den informativen Bericht über das Tamron 16-300 . Rainer Bauer lobt in seinem Kommentar ,das Tamron 18-270 über den grünen Klee . Es kann auch darann liegen , dass er es mit Canon betrieb . Ich habe noch eineD5100 und mit diesem AF-System harmonierte es überhaupt nicht . Ich hatte 70% Ausschuß , habe es verkauft und mir das Sigma 18-250 geholt . Jetzt klappt es , bin sehr zufrieden . Ich habe noch andere Objektive von Tamron , gerade die SP-Serie ist Spitze .

    LG Wirkola

  9. @wirkola

    zu schnell aufgegeben! Aus eigener Erfahrung: Das Tamron 16-300 arbeitet hervorragend mit der D5100 zusammen. Wir betreiben das Objektiv seit knapp 3 Jahren an der D5100.
    Ich hätte bei Problemen folgenden Weg gewählt:
    – wann und unter welchen Lichtverhältnissen habe ich fotografiert?
    – was habe ich fotografiert? (Gab es klare Kontrastunerschiede? Bei schwarzem Kleid vor schwarzer Wand spielt kein Autofokus mit! :) )
    – Autofokus-Einstellungen der Kamera überprüft? Automatischer Autofokus, Einzelfeldautofokus, kontinuierlicher Autofokus, 3D Messung? Wann tritt das Problem auf?
    – manuell fokussieren, treten Fehler auf?
    Wenn ich das gemacht habe, und es treten Fehler auf, bei denen ich Bedienfehler ausschliessen kann, dann hätte ich das Objektiv zu Tamron zur Überprüfung gegeben,

    Gerade wenn bereits Tamron Objektive vorhanden sind, hätte ich das Objektiv nicht weggeben.,

    Auch bei mir kommen unscharfe Fotos vor, trotz jahrzehnte langer Erfahrung :) Aber in 99% der Fälle bin ich daran schuld. Falsches Fokusfeld gewählt etc.

    Immer gute Fotos wünscht Ulf

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