Die beste Kamera für Anfänger: Unsere Beratung für Einsteiger

Du möchtest dir deine erste Kamera kaufen und bist von den vielen Angeboten am Markt überwältigt? Dann bist du bei uns genau richtig. Wir zeigen dir, welche Kameras für Einsteiger die beste Wahl sind und geben dir konkrete Kauftipps.

Es ist wahrscheinlich die Frage, die wir am häufigsten gestellt bekommen: „Welche Kamera soll ich mir als Einsteiger kaufen?“

Bislang haben wir immer auf unseren ausführlichen Artikel zur Kamera-Kaufberatung verwiesen.

Da es dort aber auch um Kameras für fortgeschrittene Fotografen geht, haben wir uns entschlossen, einen eigenen Artikel rund um die besten Kameras für Anfänger zu schreiben.

Und hier ist er!

In diesem Artikel findest du Kameras, die für den Einstieg in die Fotografie gut geeignet sind und die vor allem kein Vermögen kosten.

Alle hier vorgestellten Kameras liegen preislich zwischen 250 und 600 Euro.

Schneller Überblick: Die besten Kameras für Anfänger

Wenn du keine Zeit oder Lust hast, den ganzen Artikel zu lesen, geben wir dir hier eine schnelle Zusammenstellung unserer Top 3-Kaufempfehlungen.

Beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Nikon D5600

Unser Favorit: Nikon D5600
Preis: ca. 600 Euro inkl. Kit-Objektiv

Bei Foto Koch kaufen
Bei Amazon kaufen
Bei Calumet kaufen

Beste Systemkamera für Einsteiger

Systemkamera Sony Alpha 6000

Unser Favorit: Sony Alpha 6000
Preis: ca. 500 Euro inkl. Kit-Objektiv

Bei Foto Koch kaufen
Bei Amazon kaufen
Bei Calumet kaufen

Beste Bridgekamera für Einsteiger

Bridgekamera PanasonicUnser Favorit: Panasonic Lumix DMC-FZ1000
Preis: ca. 500 Euro

Bei Foto Koch kaufen
Bei Amazon kaufen
Bei Calumet kaufen

Alles was du zum Kauf einer Anfänger-Kamera wissen musst

Wenn du dir deine erste Kamera kaufen möchtest, schwirren dir sicher eine ganze Menge Fragen durch den Kopf. Diese Fragen wollen wir gleich mal zu Beginn klären.

Was kostet eine Einsteiger-Kamera?

Die günstigsten Kameras kosten etwa 250 Euro. Wenn dein Budget sehr begrenzt ist, kannst du durchaus zu einer der ganz günstigen Kameras kaufen. Die sind für den Anfang wirklich ok.

Wenn dein Budget etwas größer ist, empfehlen wir dir, dich lieber im Preisbereich um die 500 Euro umzusehen. Die Qualitätsunterschiede zu den ganz günstigen Kameras sind relativ groß und du hast länger etwas von deiner Investition.

Viele Einsteiger geben gleich zu Beginn noch deutlich mehr Geld für eine Kamera aus. Wenn Geld für dich keine Rolle spielt, ist das natürlich ok. Ansonsten würden wir eher davon abraten, direkt so viel Geld in die Hand zu nehmen.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du die Kamera überhaupt regelmäßig nutzen wirst, wäre es schade um das Geld. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass die Kamera dann doch in der Schublade einstaubt.

Eine günstige Kamera zu kaufen, heißt auch nicht, dass du damit keine guten Bilder machen kannst. Viel wichtiger ist es, die Kamera auch wirklich bedienen zu können.

Es gibt da draußen so viele Leute, die eine sündhaft teure Ausrüstung haben und trotzdem keine schönen Fotos hinbekommen. Und dann gibt es wiederum Leute, die mit einer 400 Euro-Kamera die tollsten Bilder machen.

Unser Tipp: Wenn du auch zur zweiten Gruppe gehören möchtest, können wir dir unseren 22places Online-Fotokurs für Einsteiger nur wärmstens ans Herz legen. Dort erklären wir dir in leicht verständlichen Texten und Videos das komplette Basiswissen der Fotografie. So kannst du auch mit einer Anfänger-Kamera richtig tolle Fotos machen.

Hier haben wir mal zwei Beispielfotos, die wir mit einer günstigen Einsteigerkamera gemacht haben. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?

Welcher Kamerahersteller ist der beste?

Ganz ehrlich, das lässt sich so pauschal nicht sagen. Egal ob Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus oder Panasonic – die machen alle gute Kameras und haben auch jeweils Einsteigermodelle im Angebot.

Im Bereich der Spiegelreflexkameras sind nach wie vor Canon und Nikon die Vorreiter und punkten vor allem mit einer riesigen Auswahl an Objektiven.

Bei den spiegellosen Systemkameras haben die anderen Anbieter die Nase vorn und haben in den letzten Jahren den Kameramarkt ordentlich aufgewirbelt.

Reicht nicht auch ein Smartphone zum Fotografieren?

Diese Frage hören wir häufiger und natürlich ist sie absolut berechtigt. Mit einem modernen, hochwertigen Smartphone kannst du wirklich richtig gute Bilder machen.

Wozu dann überhaupt eine Kamera kaufen? Sagen wir es mal so: Wenn du nur ein Gelegenheitsknipser bist, dann reicht ein Smartphone wirklich aus. Du hast es immer dabei und es macht gute Bilder.

Wenn du aber wirklich fotografieren und nicht nur knipsen willst, dann funktioniert das mit dem Smartphone einfach nicht. Mit einer richtigen Kamera kannst du einfach so viel mehr anstellen. Das Fotografieren macht mehr Spaß und es geschieht auch viel bewusster.

Wenn du uns fragst, gibt es keine Alternative zu einer richtigen Kamera, wenn du wirklich fotografieren möchtest.

Worauf muss ich beim Kauf einer Einsteiger-Kamera achten?

Kommen wir nun zu den wichtigsten Features, die deine Kamera besitzen sollte. Grundsätzlich musst du dir keine Sorgen machen, dass du bei deiner Kaufentscheidung komplett daneben liegst.

Es gibt keine absolut schlechten Kameras und gute Bilder kannst du mit allen machen. Es gibt aber durchaus kleinere Unterschiede und auf die wichtigsten Punkte wollen wir hier eingehen.

Manuelle Einstellmöglichkeiten

Wenn du wirklich richtig fotografieren lernen möchtest, muss deine Kamera manuelle Einstellungen unterstützen. Du solltest an der Kamera zumindest die Blende und die Verschlusszeit selbst einstellen können.

Wenn dir das jetzt noch nichts sagt, ist das nicht schlimm. Ob die Kamera das kann, erkennst du daran, dass auf der Kamera oben ein Rädchen ist, auf dem die Buchstaben P, S, A und M abgebildet sind (bei Canon P, Tv, Av, M).

Wenn die Kamera das hat, bist du auf der sicheren Seite.

Passende Objektive

Wenn du dich für eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera entscheidest (mehr zu dieser Entscheidung kommt gleich), brauchst du für diese Kameras ein Objektiv.

Oft gibt es für Einsteiger sogenannte Kits, bei denen die Kamera mit einem Objektiv ausgeliefert wird. Diese Kits sind meistens sehr günstig im Vergleich zum Einzelkauf.

Solche Kit-Objektive haben einen relativ schlechten Ruf, wobei das unserer Meinung nach oft Quatsch ist. Natürlich ist ein Kit-Objektiv meistens ein relativ günstiges Objektiv speziell für Fotografie-Anfänger. Für den Einstieg ist es aber völlig in Ordnung.

Das Tolle ist ja, dass du dir später einfach ein neues Objektiv kaufen kannst, wenn deine Ansprüche daran größer geworden sind. Zum Glück bietet jeder Hersteller eine große Auswahl an Objektiven an, sodass du da schnell fündig werden solltest.

Einen ausführlichen Artikel, worauf du beim Kauf eines Objektivs achten musst, findest du natürlich auch bei uns:

Objektiv Kaufberatung: Unsere Tipps zum Objektivkauf

Klappdisplay: Ja oder nein

Viele Fotografie-Anfänger wünschen sich eine Kamera mit Klappdisplay. Wir persönlich legen da nicht so viel Wert drauf, aber prinzipiell ist das schon ziemlich praktisch.

Wenn das für dich auch ein wichtiges Feature ist, achte beim Kauf unbedingt darauf. Nicht jede Kamera verfügt über ein Klappdisplay.

Welche Art von Kamera ist für Einsteiger am besten geeignet?

Bevor du dich für ein konkretes Kameramodell entscheidest, musst du dir erstmal noch überlegen, welche Art von Kamera es überhaupt sein soll. Insgesamt gibt es vier verschiedene Typen von Kameras:

  1. Spiegelreflexkameras (DSLR)
  2. Spiegellose Systemkameras (DSLM)
  3. Bridgekameras
  4. Kompaktkameras

Wir stellen dir in den folgenden Abschnitten die Vor- und Nachteile der einzelnen Kameratypen vor und geben dir unsere Einschätzung, was für dich beim Kauf einer Anfänger-Kamera die beste Wahl ist.

Zu jedem Kameratyp geben wir dir außerdem unsere Empfehlungen, welche Kameras am besten für Anfänger geeignet sind.

Spiegelreflexkameras für Anfänger

Spiegelreflexkameras kennt sicher jeder. Sie werden von vielen noch immer als das Nonplusultra in der Fotografie gesehen, auch wenn das nicht mehr unbedingt stimmt.

Grundsätzlich ist eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger keine schlechte Wahl. Es gibt hier sehr günstige und gute Modelle speziell für Anfänger. Mit einer Spiegelreflexkamera bist du zudem sehr flexibel, da du sie später einfach mit besseren Objektiven nachrüsten kannst.

Der größte Nachteil ist sicherlich die Größe und das Gewicht von Spiegelreflexkameras, wobei gerade die Einsteigermodelle noch relativ leicht sind.

Lies auch unsere große Kaufberatung für Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Vorteile einer Spiegelreflexkamera für Anfänger:

  • Es gibt gute und vor allem günstige Kameras für Einsteiger.
  • Du hast eine große Auswahl an Objektiven, um deine Kamera später aufzurüsten.
  • Die Bildqualität ist sehr gut.
  • DSLRs überzeugen durch einfache Bedienung und gute Handhabung.
  • Die Akkus halten sehr lang.
  • Spiegelreflexkameras sind relativ robust und widerstandsfähig.

Nachteile einer Spiegelreflexkamera für Anfänger:

  • Spiegelreflexkameras sind relativ groß und schwer.
  • Sie bieten oft etwas weniger technische Hilfsmittel als eine spiegellose Kamera

Ist eine Spiegelreflexkamera für Anfänger die richtige Wahl?

Mit einer Spiegelreflexkamera machst du definitiv nichts falsch. Du hast später viele Optionen, deine Einsteigerkamera ganz einfach durch ein besseres Objektiv aufzurüsten.

Spiegelreflexkameras sind allerdings größer und schwerer als alle anderen Kameratypen. Wenn du eher mit wenig Gewicht unterwegs sein möchtest, ist das für dich wahrscheinlich nicht die beste Wahl. Durch ihre Größe liegen Spiegelreflexkameras aber auch am besten in der Hand, was wiederum ein Vorteil ist.

Unsere Kaufempfehlungen: Günstige Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Wenn du dir eine Spiegelreflexkamera für den Einstieg kaufen möchtest, wirst du an Canon und Nikon nicht vorbei kommen. Bei diesen beiden Herstellern findest du die größte Auswahl an guten Einsteiger-DSLRs.

Wenn für dich der Preis das ausschlaggebende Kriterium ist, empfehlen wir dir die Canon EOS2000D oder die Nikon D3500. Das sind die günstigsten Einsteigermodelle auf dem Markt. Auf besondere Features, wie z. B. ein klappbares Display musst du dann allerdings verzichten.

Wenn du etwa 100 bis 200 Euro mehr in die Hand nehmen möchtest, bekommst du natürlich auch eine bessere Kamera. Sowohl Nikon als auch Canon bieten in diesem Preisbereich mit der Canon EOS250D und der Nikon D5600 gute Einsteigerkameras an. Die Vorteile gegenüber den ganz günstigen Modellen sind u.a. ein Klappdisplay und verbesserte Autofokus-Funktionen.

Unserer Meinung nach lohnt sich der Preisunterschied auf jeden Fall, da du wirklich einiges mehr für dein Geld bekommst.

Übersicht: Die besten Einsteiger-Spiegelreflexkameras

 Preis inkl. ObjektivGewichtKlappdisplayKaufen
Canon EOS2000Dca. 350 Euro475 gneinFoto Koch
Amazon
Calumet
Nikon D3500ca. 450 Euro415 gneinFoto Koch
Amazon
Calumet
Canon EOS250Dca. 550 Euro450 gjaFoto Koch
Amazon
Calumet
Nikon D5600ca. 600 Euro465 gjaFoto Koch
Amazon
Calumet

Canon EOS 2000D

Canon EOS200DDie Canon EOS 2000D ist preislich nicht zu schlagen. Mit einem einfachen Kit-Objektiv bekommst du diese Einsteigerkamera teilweise schon ab 350 Euro.

Mit 475 Gramm ist die EOS2000D für eine Spiegelreflexkamera sogar relativ leicht und durchaus noch handlich.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei AmazonBei Calumet

Nikon D3500

Nikon D3500Die Nikon D3500 ist das günstigste Einsteigermodell von Nikon. Die Kamera kostet mit einem Kit-Objektiv etwa 450 Euro.

Mit einem Gewicht von 415 Gramm ist sie nochmal ein ganzes Stück leichter als die Canon EOS2000D.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei AmazonBei Calumet

Canon EOS250D

Canon EOS250DDie Canon EOS250D ist unsere Kaufempfehlung, wenn du nicht die allergünstigste Spiegelreflexkamera für Einsteiger kaufen möchtest. Mit Kit-Objektiv kostet sie etwa 550 Euro und bietet neben einem klappbaren Display auch eine bessere Auflösung für Videos.

Außerdem ist das Gehäuse mit 450 Gramm etwas leichter und kompakter als das der EOS2000D und das Display ist etwas größer.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei Amazon / Bei Calumet

Nikon D5600

Nikon D5600Die Nikon D5600 gibt es mit einem Kit-Objektiv ebenfalls für ca. 600 Euro. Die Kamera ist mit 465 Gramm etwas schwerer, als die anderen Einsteigermodelle.

Im direkten Vergleich zur Canon EOS250D würden wir dir Nikon D5600 aufgrund des besseren Autofokus vorziehen. Deshalb ist sie auch unsere Top-Kaufempfehlung unter den Einsteiger-DSLRs.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei Amazon / Bei Calumet

Spiegellose Systemkameras für Anfänger

Spiegellose Kameras haben in den letzten Jahren den Spiegelreflexkameras zunehmend den Rang abgelaufen. Sony, Olympus, Panasonic und Fujifilm waren hier die Vorreiter und bieten mittlerweile eine große Auswahl an Kameras und Objektiven.

Nikon und Canon haben den Trend lange verschlafen, bieten aber inzwischen auch erste Modelle an. Den spiegellosen Kameras gehört definitiv die Zukunft.

Vorteile einer spiegellosen Systemkamera für Anfänger:

  • Spiegellose Kameras sind kleiner und leichter als eine Spiegelreflexkamera
  • Einfache Bedienung und gute Handhabung ähnlich einer DSLR
  • Spiegellose Kameras bieten eine sehr gute Bildqualität
  • Du hast eine große Auswahl an Objektiven, allerdings noch nicht ganz so groß wie bei Spiegelreflexkameras

Nachteile einer spiegellosen Systemkamera für Anfänger:

  • Der Akku hält bei spiegellosen Kameras meist deutlich kürzer
  • Spiegellose Systemkameras sind nicht ganz so preisgünstig wie Spiegelreflexkameras

Ist eine spiegellose Systemkamera für Anfänger die richtige Wahl?

Genauso wie eine Spiegelreflexkamera ist eine spiegellose Systemkamera eine gute Wahl für Einsteiger. Wenn du lieber etwas weniger Gewicht mit dir rumtragen möchtest, dann ist eine spiegellose Kamera die bessere Wahl für dich.

Für eine spiegellose Kamera spricht außerdem, dass diese Systeme bei den Herstellern im Moment besonders im Fokus stehen. Das bedeutet, dass die Auswahl an passenden Objektiven immer größer wird, da regelmäßig neue auf den Markt kommen.

Unsere Kaufempfehlungen: Günstige spiegellose Systemkameras für Einsteiger

Die Preise für die günstigsten Einsteiger-Systemkameras sind etwas höher als bei den Spiegelreflexkameras. Knapp 500 Euro musst du für eine Systemkamera inklusive Kit-Objektiv auf den Tisch legen.

 Preis inkl. ObjektivGewichtKlappdisplayKaufen
Sony Alpha 6000ca. 500 Euro285 gneinFoto Koch
Amazon
Calumet
Olympus OM-D E-M10 Mark IIIca. 600 Euro410 gjaAmazon
Calumet
Panasonic LUMIX DMC-GX80ca. 500 Euro426 gjaFoto Koch
Amazon
Calumet

Sony Alpha 6000

Systemkamera Sony Alpha 6000

Mit der Alpha 6000 hat Sony im Jahr 2014 den Boom von spiegellosen Systemkameras entfacht. Auch wenn die Kamera schon einige Jahre auf dem Buckel hat und es schon etliche Nachfolgemodelle gibt, ist sie noch immer unser Kauftipp für Einsteiger.

Für ca. 500 Euro bekommst du die Sony Alpha6000 inklusive Kit-Objektiv und machst mit diesem Kauf definitiv nichts falsch. Wir haben selbst einige Jahre mit der Alpha6000 fotografiert und können sie nur wärmstens empfehlen.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei Amazon / Bei Calumet

Olympus OM-D E-M10 Mark III

Systemkamera OlympusDie Olympus OM-D E-M10 Mark II ist für uns die beste Anfängerkamera aus dem Hause Olympus. Die Kamera mit Objektiv ist für ca. 600 Euro zu haben.

Besonders hervorzuheben ist hier der integrierte Bildstabilisator, der in dieser Preiskategorie konkurrenzlos gut ist.

Zur Kamera bei AmazonBei Calumet

Panasonic LUMIX DMC-GX80

Panasonic DMC-GX80Und auch von Panasonic wollen wir dir unseren Favoriten vorstellen. Die ideale Systemkamera für Einsteiger ist hier für uns die Panasonic LUMIX DMC-GX80.

Für um die 450 Euro bekommst du eine solide Kamera inklusive Kit-Objektiv. Ein großer Vorteil ist die sehr geringe Größe der Kamera. Sie ist super handlich und je nach Objektiv kaum viel größer als eine Kompaktkamera.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei Amazon / Bei Calumet

Bridgekameras für Einsteiger

Viele Fotografie-Anfänger entscheiden sich zunächst für eine Bridgekamera. Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras und spiegellosen Systemkameras, haben Bridgekameras ein fest eingebautes Objektiv.

Diese Objektive bieten meistens einen sehr großen Zoom, allerdings kann die Bildqualität in den meisten Fällen nicht mit Spiegelreflexkameras oder Systemkameras mithalten.

Wenn du später tiefer in die Fotografie eintauchen musst, kannst du bei einer Bridgekamera nicht einfach ein besseres Objektiv kaufen, sondern musst dann direkt eine neue Kamera kaufen.

Vorteile einer Bridgekamera für Anfänger:

  • Bridgekameras sind relativ kompakt und leicht
  • Das eingebaute Objektiv hat einen sehr großen Zoom
  • Bridgekameras sind sehr günstig

Nachteile einer Bridgekamera für Anfänger:

  • Du kannst keine neuen Objektive dazu kaufen
  • Die Bildqualität ist nicht in allen Situationen (z. B. bei Dunkelheit) die beste

Ist eine Bridgekamera für Anfänger die richtige Wahl?

Wir würden eine Bridgekamera für Einsteiger nur in bestimmten Fällen empfehlen.

Wenn du schon ziemlich genau weißt, dass du niemals größere Ansprüche an deine Fotografie haben wirst, dann ist eine Bridgekamera eine gute Wahl. Du kannst damit solide Fotos machen und durchaus auch mit manuellen Einstellungen spielen.

In einigen Situationen (z. B. bei schlechten Lichtverhältnissen) wirst du mit einer Bridgekamera aber früher oder später an Grenzen stoßen. Wenn dich das nicht stört, ist eine Bridgekamera eine gute und vor allem günstige Alternative.

Unsere Kaufempfehlungen: Günstige Bridgekameras für Einsteiger

Der große Vorteil einer Bridgekamera für Anfänger ist der geringe Preis. Schon ab etwa 250 Euro bekommst du hier ein solides Modell.

 Preis inkl. ObjektivGewichtKlappdisplayKaufen
Canon PowerShot SX540 HSca. 250 Euro442 gneinFoto Koch
Amazon
Calumet
Panasonic Lumix DC-FZ82ca. 250 Euro616 gneinAmazon
Calumet
Panasonic Lumix DMC-FZ1000ca. 500 Euro780 gjaFoto Koch
Amazon
Calumet

Canon PowerShot SX540 HS

Bridgekamera CanonDie Canon PowerShot SX540 HS ist ein günstiges Einsteigermodell. Für nur 250 Euro bietet sie ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der 50-fach optische Zoom ist für alle Situationen mehr als ausreichend und zusätzlich verfügt die Kamera sogar noch über einen Bildstabilisator.

Die allergrößten Ansprüche an Bedienung und Bildqualität darfst du für diesen Preis natürlich nicht haben, aber zum Einstieg ist das definitiv eine gute Wahl.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei Amazon / Bei Calumet

Panasonic Lumix DC-FZ82

Panasonic DC-FZ82Bei den Bridgekameras bietet Panasonic mit die größte Auswahl an Modellen. Das günstigste Einsteigermodell ist die FZ82.

Für nur ca. 250 Euro bietet sie 60-fachen Zoom und 4K-Videoaufnahme. Genau wie die eben vorgestellte Canon bietet sie damit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zur Kamera bei Amazon / Bei Calumet

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Bridgekamera PanasonicFalls du etwas mehr für eine Bridgekamera ausgeben möchtest, empfehlen wir dir die Lumix DMC-FZ1000.

Mit einem Preis von ca. 500 Euro gehört sie schon zur gehobenen Klasse der Bridge-Kameras. Insbesondere der größere Bildsensor macht hier den Unterschied zu den beiden ganz günstigen Modellen aus. Das merkt man am Ende vor allem an der Bildqualität.

Die Kamera bietet einen 16-fachen Zoom, was aber auch vollkommen ausreichend ist und mehr als die meisten Objektive von Spiegelreflex- und Systemkameras können. Hervorzuheben ist auch noch die relativ hohe Lichtstärke des Objektivs.

Wenn wir uns für eine Bridgekamera für Einsteiger entscheiden müssten, dann würden wir diese hier nehmen.

Zur Kamera bei Foto Koch / Bei AmazonBei Calumet

Kompaktkameras für Einsteiger

Kompaktkameras sind die kleinste und leichteste Alternative beim Kamerakauf. Wenn dir alle anderen Kamera-Typen zu groß sind, könnte eine Kompaktkamera eine Option für dich sein.

Durch die geringe Größe musst du allerdings Abstriche an der Bildqualität und auch an der Handhabung machen.

Vorteile einer Kompaktkamera für Anfänger:

  • Wie der Name schon sagt, sind sie kompakt und leicht

Nachteile einer Kompaktkamera für Anfänger:

  • Du kannst keine neuen Objektive dazu kaufen
  • Die Bildqualität ist vor allem bei günstigen Modellen nicht so gut
  • Handhabung und Bedienung sind nicht so komfortabel wie bei einer größeren Kamera
  • Du hast weniger manuelle Einstelloptionen

Ist eine Kompaktkamera für Anfänger die richtige Wahl?

Für den Einstieg würden wir eine Kompaktkamera nicht empfehlen.

Grundsätzlich muss eine Kompaktkamera nicht schlecht sein, wir nutzen selbst sehr gerne eine, wenn wir mal nicht das große Equipment mitnehmen wollen.

Allerdings musst du für eine gute Kompaktkamera relativ viel Geld auf den Tisch legen, weshalb sie für den Einstieg nicht die beste Option sind.

Gerade die günstigen Kompaktkameras bieten letztendlich kaum viel mehr als ein Smartphone. Hinzu kommt, dass die Bedienung einer Kompaktkamera gerade für Anfänger recht kompliziert sein kann.

Viele Bedienelemente, für die es bei größeren Kameras eigene Knöpfe und Rädchen gibt, sind an einer Kompaktkamera aufgrund des geringeren Platzes schwieriger zu finden.

Unsere Kaufempfehlungen: Günstige Kompaktkameras für Einsteiger

Wenn du dich trotz allem für eine Kompaktkamera zum Einstieg entschieden hast, haben wir da natürlich auch eine Kaufempfehlung. Hier können wir aber wirklich nur eine Kamera im unteren Preissegment guten Gewissens empfehlen.

Sony DSC-RX100

Sony RX100Die Sony DSC-RX100 bietet eine ordentliche Bildqualität und ist relativ lichtstark. Das eingebaute Objektiv hat eine Brennweite von 28 bis 100 mm, was in etwa einem 4-fachen Zoom entspricht.

Ein großer Nachteil ist für uns der fehlende Sucher, aber das ist in der Preiskategorie normal. Das Gewicht von 240 Gramm und die sehr kleine Bauweise sind natürlich ideal, um die Kamera immer und überall dabei zu haben.

Zur Kamera bei Amazon

Hast du Fragen?

Das waren unsere Tipps zum Kauf der ersten Kamera. Hast du noch Fragen am uns? Oder möchtest du vielleicht deine Erfahrungen zum Kamerakauf mit uns teilen? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.