Beruf Reiseblogger
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Normalerweise schreiben wir auf unserem Blog über unsere Reisen und die Fotografie, aber heute wollen wir mal etwas ganz Neues ausprobieren: Wir schreiben über uns und unser Leben.

Aber wieso bloß? Wir merken oft in Gesprächen oder in E-Mails, dass unser Lebensstil bei den meisten einen ganzen Haufen Fragezeichen hervorruft. Deshalb wollen wir mit diesem Artikel endlich mal ein paar Antworten auf oft gestellte Fragen liefern, wie:

Was arbeitet ihr eigentlich? Wie schafft ihr es, die ganze Zeit Urlaub zu machen? Kann man von dem, was ihr macht, leben? Wie verdient man als Reiseblogger denn bitte schön Geld? Und so weiter, und so fort.

Stell dir folgende Situation vor: Du stehst in einer Runde fremder Menschen und alle stellen sich vor. Nach einer Weile steuert ein Gespräch dann immer auf die unvermeidliche Frage zu:

„Und? Was machst du so beruflich?“

Die Runde stellt sich also vor. Alle verraten ihren Beruf: „Ich bin Zahnarzt“, „Ich bin gelernter Elektroniker“ oder „Ich bin im Controlling“ und dann sind wir dran: „Wir sind professionelle Reiseblogger“.

Man kann so richtig sehen, wie die Köpfe plötzlich rauchen und nach einer schnellen, aber richtigen Reaktion gesucht wird. Herrlich!

Wir bekommen dann oft eine der zwei folgenden Reaktionen:

„Wow! Davon kann man leben? Das würde ich auch gerne machen. Das ganze Jahr über reisen, nicht arbeiten und die Welt sehen.“

oder

„Aha! Interessant! Aber ich könnte das nicht. Ständig in günstigen Hostels schlafen und jeden Cent zweimal umdrehen.“

Vor ein paar Jahren hätten wir wahrscheinlich ganz genauso reagiert, also mit Antwort Nr. 1 natürlich.

Vor kurzem sagte jemand zu uns: „Jetzt mal ehrlich: Ihr wirkt auf mich jetzt gar nicht wie Kinder reicher Eltern. Wie macht ihr das bloß?“ Das fanden wir sehr lustig.

Dann wollen wir mal Licht ins Dunkel bringen. Wie wird man professioneller Reiseblogger? Reisen wir wirklich nur die ganze Zeit? Wie verdienen wir damit Geld?

Beruf Reiseblogger
Träume sind ja schließlich nicht nur da, um geträumt zu werden.

Wie viel reisen wir eigentlich?

Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Wieso, erklären wir dir gleich. Zuerst müssen wir noch kurz etwas loswerden, was wir an den meisten Tagen eher witzig und eigentlich auch voll lieb finden, an manchen Tagen nervt es uns aber auch ungemein.

Unter vielen E-Mails, die wir so tagtäglich bekommen, steht der Satz „Noch viel Spaß im Urlaub“.

Wir wissen natürlich, dass das lieb gemeint ist, aber – auch, wenn das jetzt vielleicht blöd klingt – Urlaub im klassischen Sinne, haben wir seitdem wir 22places gegründet haben, nicht mehr gemacht.

Vor zwei Jahren haben wir unsere Wohnung in Berlin langfristig untervermietet, alles was wir zum Leben wirklich brauchen in zwei Rücksäcke gepackt (hier findest du unsere Lebens-Packliste) und sind ins kalte Wasser gesprungen.

Seitdem wohnen wir dort, wo es uns gerade hinzieht. Meistens sind das die Orte, an denen es warm ist und die Sonne scheint. Wir mieten uns dort über airbnb eine Wohnung (falls du dort noch nicht angemeldet bist, können wir dir 30 Euro Guthaben für deine erste airbnb-Buchung schenken – Dafür einfach hier klicken.), besorgen uns eine Sim-Karte aus dem jeweiligen Land, erkunden die Umgebung und entwickeln innerhalb weniger Tage eine Tagesroutine.

Für viele steht das unter dem Deckmantel „Reisen“, für uns ist das aber das ganz normale Leben. Die Wohnungen oder Zimmer, die wir uns anmieten, sind für diese Zeit unser Zuhause und der Ort wird unser Lebensmittelpunkt.

Die Routine, die wir überall auf der Welt entwickeln, ist eigentlich auch immer die gleiche: Wir stehen auf (ohne Wecker!), wir frühstücken – wenn wir eine Wohnung mit Küche haben, kochen wir uns Porridge mit Früchten – wir arbeiten, wir gehen Mittagessen, wir arbeiten, wir gehen Abendessen, wir arbeiten und gehen schlafen. Manchmal treffen wir uns mit anderen, gehen ins Kino oder auf einen Nachtmarkt.

Wenn wir die Gegend noch nicht kennen, mieten wir uns an manchen Tagen einen Roller und schauen uns an, was es dort so zu sehen gibt. Dabei machen wir keinen Unterschied zwischen Wochenende und Wochentag. Meistens wissen wir gar nicht, welchen Tag in der Woche wir gerade haben, da es für uns keinen großen Unterschied macht.

Zwischen diesen Arbeitsphasen, während denen wir länger an einem Ort verweilen, schieben wir immer mal wieder Reisephasen ein. Dann erkunden wir ein neues Land oder eine neue Region und bleiben meistens nur wenige Tage an einem Ort.

Dann reisen wir auch in Länder, in denen die Infrastruktur zum Arbeiten nicht so gut ist. Trotzdem ist es für uns immer wichtig, dass es zumindest eine minimale Internetverbindung gibt, um zumindest E-Mails zu beantworten und auf Social Media aktiv zu sein.

Gerade haben wir eine einmonatige Arbeitsphase hinter uns. Wir waren in Chiang Mai und haben von 30 Tagen hier tatsächlich 29 Tage von morgens bis abends durchgearbeitet.

Davor hatten wir eine Reisephase und sind einen Monat durch Myanmar gereist. So wechselt sich das immer ab, wobei wir insgesamt mehr Arbeitsphasen als Reisephasen haben.

Und was arbeitet man so als Reiseblogger?

Wenn uns jemand fragt, was man als Reiseblogger denn so die ganze Zeit macht, dann haben wir zwei mögliche Antworten, die wir je nach Situation bringen:

Nr. 1: Wir flunkern ein bisschen und erzählen, wie wir das ganze Jahr über durch die Welt reisen, den ganzen Tag am Strand sitzen, der Sonne beim Auf- und Untergehen zuschauen und in den Tag hinein leben. Blogger sein bedeutet nur, ab und zu einen Blogbeitrag zu verfassen und die schreiben sich ja eh fast von alleine.

Vielleicht zeigen wir dann noch dieses Bild und schon ist das Bild des faulen Reiseblogger-Pärchens perfekt. Wir müssen ehrlich zugeben, dass uns diese Sicht der Dinge auch ein wenig gefällt!

Wir am Bottle Beach
Wenn man irgendwo die Seele baumeln lassen kann, dann wohl am Bottle Beach auf Koh Phangan.

 

Nr. 2: Wir erzählen die Wahrheit. Erzählen, dass wir in unseren Arbeitsphasen mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten, selbst in unseren Reisephasen oft noch auf 30 Arbeitsstunden in der Woche kommen und es seit zwei Jahren keinen einzigen Tag gab, an dem wir nicht gearbeitet haben. Die Reaktion: Kein Mensch glaubt uns.

Dann zeigen wir manchmal Bilder, die uns unterwegs beim Arbeiten zeigen. Sehen will sie eigentlich keiner und Ernst nehmen tun sie nur die wenigsten.

Tallink Silja
Die Zeit auf der Fähre von Stockholm nach Åland konnten wir dank W-Lan an Board zum Arbeiten nutzen.

 

Und so enden wir meistens in der Zwickmühle: Erzählen wir den Leuten die Wahrheit, die sie eigentlich nicht hören wollen bzw. nicht glauben oder kreieren wir das Bild des perfekten Traumjobs als Reiseblogger? Unsere Antworten liegen meist irgendwo in der Mitte.

Tatsache ist aber: Wir arbeiten wesentlich mehr, als in unseren vorherigen Jobs. Wir wollen uns aber keineswegs darüber beschweren. Nein, im Gegenteil!

Wir arbeiten gerne viel, denn wir arbeiten für uns. Wir arbeiten dafür, dass wir seit zwei Jahren unser Leben so führen können, wie wir es möchten. Wir arbeiten dafür, an wunderbaren, zauberhaften Orten dieser Welt zu leben, an denen es warm ist und die Sonne unser Gemüt erhellt.

Das bisschen Arbeit, macht sich – leider – nicht ganz voll alleine!

Da es wahrscheinlich als Außenstehender sehr schwierig ist, sich vorzustellen, was es denn eigentlich bedeutet, an einem Reiseblog zu arbeiten, möchten wir dir einfach mal erzählen, was wir den lieben, langen Tag so machen.

Beiträge schreiben

Was du als Leser so mitbekommst, sind natürlich die ganzen Beiträge, die wir schreiben. Das nimmt grundsätzlich schon sehr viel Zeit in Anspruch.

Mit der Zeit sind unsere eigenen Ansprüche an unsere Artikel auch immer weiter gestiegen. Nicht selten schreiben wir mittlerweile 2.000 bis 3.000 Wörter pro Artikel.

Je nach Beitrag brauchen wir ca. 4 bis 8 Stunden, bei sehr aufwendigen Artikeln auch mal zwei Tage.

Neben dem reinen Schreiben ist für jeden Artikel noch eine Menge zu tun. Wir müssen den Beitrag formatieren und ins Backend unserer Webseite einpflegen, damit es für dich auch schön aussieht (Kurze Erklärung für alle, die nicht online arbeiten: Frontend ist 22places, so wie du es siehst und Backend ist das, wie es für uns aussieht, wenn wir an der Webseite arbeiten). Wir müssen die passenden Bilder auswählen, bearbeiten, komprimieren und in den Beitrag einfügen.

Den Blog bekannt machen

Die Beiträge zu schreiben, ist aber nur ein kleiner Teil der Arbeit, der hinter einer Webseite bzw. eines Blogs steckt. Schreiben alleine bringt ja nichts, denn ohne Leser macht das ganze ja nicht viel Sinn.

Die kommen aber (leider!) nicht von alleine. Da steckt sehr viel Arbeit dahinter: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Präsenz auf allen Social-Media-Kanälen, mit anderen Bloggern interagieren, Gastbeiträge schreiben und und und. Also klassisches Online-Marketing.

Gerade die Betreuung der Social Media-Kanäle ist ein echter Zeitfresser, schließlich wollen viele Kanäle bespielt werden: Facebook, Instagram, Pinterest.

Das heißt: Erstellen von passenden Bildern, Posten von eigenen Bildern und Beiträgen, Nachrichten beantworten, auf Beiträge von anderen kommentieren und aktiv sein in themenrelevanten Facebook-Gruppen.

Und dann sind wir tatsächlich auf die bescheuerte Idee gekommen, jetzt auch noch Youtube-Videos zu machen. Wir wissen jetzt, warum Youtuber mittlerweile ein eigener Beruf ist, denn das alleine ist eigentlich schon eine Vollzeitaufgabe.

Das Drehen (wir haben unsere Kamera noch mal völlig neu entdeckt) und das Schneiden der Videos macht aber so viel Spaß, dass wir Youtube nicht gleich wieder hingeschmissen haben.

Allerdings können wir die hohe Frequenz, mit der wir dort angefangen haben, definitiv nicht Aufrecht erhalten und sind auch gerade noch ein bisschen dabei rauszufinden, welche Art von Videos uns am meisten Spaß macht.

Uns hat das Sprechen vor der Kamera aber auch ein wenig von unserer Scheu befreit, auf 22places auch mal persönlicher zu werden. Zumindest ein bisschen!

Vor allem unser Newsletter war nie so richtig persönlich, wie wir ihn gerne gehabt hätten. Es ist einfach immer noch komisch, wenn man weiß, dass tausende von Menschen die eigenen Beiträge lesen, unsere Videos sehen und an unserem Leben teilnehmen.

Aber hey, das gehört dazu und wir werden immer besser mit dem „persönlich werden“. Seit kurzem gibt es nun auch jeden Sonntag einen persönlichen Newsletter, in dem wir dir aber nicht nur von unseren persönlichen Gedanken und Ideen erzählen, sondern auch immer tolle Reise- und Fototipps geben.

Achso, und natürlich gibt es erst mal unsere fünfteilige E-Mail-Serie, in der wir dir verraten, wie du ganz einfach tolle Fotos machen kannst. Bestellen kannst du den Newsletter übrigens am Ende des Beitrags.

E-Mails beantworten

Wir haben am Anfang immer gelächelt, wenn die großen Reiseblogger behauptet haben, dass ihr E-Mail-Postfach überquillt. Wir dachten wirklich, das wäre nur so ein überhebliches „Ich bin wichtig“-Gehabe. Mittlerweile kriegen wir selbst so viele E-Mails, dass es wirklich eine ganze Menge Zeit in Anspruch nimmt, alle zu beantworten.

Wir versuchen wirklich jede einzelne E-Mail und jeden Kommentar auf unserem Blog zeitnah zu beantworten, da wir unheimlich dankbar dafür sind, dass unsere Leser – also du – unsere Begeisterung und auch ihre Meinung mit uns teilen. Wir beantworten auch gerne alle Fragen, auch wenn es viel Zeit kostet.

Weiterentwicklung

Wie jedes andere Business auch, muss auch ein Reiseblog immer weiter entwickelt werden. Und so artet oft schon unser gemeinsames Frühstück am Morgen in eine ausgedehnte Brainstorming-Session aus, an deren Ende wir wieder viele tolle Ideen haben und unsere ToDo-Liste länger wird.

Leider haben wir davon viel zu viele im Kopf, sodass es uns oft schwer fällt, uns für eine Sache zu entscheiden. Aber hey, nobody is perfect. Wir arbeiten daran!

Auch unsere Webseite wird von uns regelmäßig weiter entwickelt und ständig optimiert. Und wenn wir hier sagen „ständig“, dann meinen wir auch ständig.

So ein eigener Blog ist eine einzige Baustelle und irgendwie sind wir nie vollkommen zufrieden und selbst wenn, hält dieser Gefühlsstatus nicht lange an. Aber das ist eigentlich auch gut so, denn mit jedem Mal wird 22places ein Stückchen hübscher und besser.

22places Vergleich
22places hat sich in nur 2 Jahren x-mal verändert.

Verwaltungskram

Und dann gibt es natürlich auch noch die vielen Verwaltungsaufgaben, mit der sich jeder Selbstständige rumschlagen muss. Auch wir sind davon leider nicht befreit und müssen uns regelmäßig mit spannenden Themen rumschlagen, wie die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung, Rechnungen einscannen und archivieren, Reisekostenabrechnungen aktuell halten.

Wenn du übrigens noch auf der Suche nach einer guten Buchführungssoftware ist, können wir dir Lexoffice sehr empfehlen. Das macht den ganzen Buchführungskram zum Glück noch relativ erträglich.

Und für den ganz großen Batzen, die jährliche Steuererklärung (Umsatzsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung, Einkommenssteuererklärung und wie sie alle heißen), haben wir Gottseidank einen sehr tollen Steuerberater (Danke Konrad).

Wir könnten jetzt wahrscheinlich noch viele kleine Dinge aufzählen, die alle zum Beruf Reiseblogger bzw. Online-Business gehören, aber wir möchten dich nicht langweilen. Also weiter im Text.

Wie können wir uns das ständige Reisen leisten?

Viele Menschen sind extrem erstaunt, wie wir uns das viele Reisen nur leisten können. Auf den ersten Blick klingt das tatsächlich unerschwinglich.

Allerdings haben wir ja unsere Wohnung in Deutschland untervermietet und somit fast keine laufenden Fixkosten mehr: Wir zahlen in Deutschland keine Miete mehr, wir haben keinen Handyvertrag, kein Auto, keinen Fitnessstudio-Vertrag, keine Zeitschriftenabos und wenn wir länger als drei Monate nicht in Europa verweilen, zahlen wir auch keine Krankenkassenbeiträge (bzw. nur ca. 50 Euro pro Person pro Monat für eine Anwartschaft und die Kosten für eine private Auslandskrankenversicherung). Das einzige, was wir in Deutschland noch zahlen, sind Steuern und die Beiträge für unsere Haftpflicht- und Hausratversicherung.

Wir werden oft gefragt, wie wir uns das ganze Reisen leisten können. Aber schon die Frage ist eigentlich falsch. Wir reisen nicht, wir leben ortsunabhängig und so zahlen wir einfach die monatlichen Fixkosten, die wir sonst in Deutschland haben, immer an den Orten, an denen wir gerade sind.

Unsere monatlichen Kosten zum Leben

Gerade sind wir z. B. an einem unseren absoluten Lieblingsorte, in Chiang Mai.

Viele, die ortsunabhängig leben und arbeiten, verbringen hier den Winter. Die Lebensqualität ist hervorragend, man fühlt sich sofort wohl und warum auch immer, können wir hier sehr konzentriert arbeiten.

Wir mieten uns hier für einen Monat eine nette kleine Wohnung (ca. 400 Euro), organisieren uns eine lokale Simkarte mit Datenvolumen (ca. 20 Euro) und mieten uns ab und zu einen Roller (5 Euro am Tag).

Wer uns kennt weiß, wir Essen sehr gerne und so macht dieser Teil auch den größten Teil unserer Ausgaben aus, nämlich um die 600 bis 900 Euro im Monat.

Das würde natürlich wesentlich günstiger gehen, aber wir geben es ja zu: Hier in Chiang Mai gehen wir auch gerne mal Burger, Sushi oder Pizza essen und das kostet halt einfach mehr als Thai-Food.

Zum Vergleich in Myanmar haben wir in vier Wochen 400 Euro für Essen und Trinken ausgegeben. Wenn wir nur in einfachen thailändischen Restaurants essen würden, könnten wir diese Kosten bestimmt um die Hälfte senken. Wollen wir aber nicht, denn Essen macht Spaß!

Zu den Kosten vor Ort kommen dann noch so Dinge wie unsere Langzeit-Auslandskrankenversicherung (70 Euro im Monat für uns beide zusammen), die Anwartschaft der deutschen Krankenversicherung (100 Euro) und die Kosten für Flüge und den Transport von A nach B.

Sonst geben wir eigentlich auch gar nicht so viel Geld aus. Da wir sehr minimalistisch leben und wir auch nicht mehr brauchen, als den Inhalt unserer Rucksäcke, haben wir auch keinen Konsum-Drang. Natürlich gehen wir mal ins Kino oder kaufen ein neues T-Shirt (sortieren dafür aber ein anderes aus).

Größere Beträge geben wir höchstens mal für Fotografie-Ausrüstung oder Flüge aus.

Unsere monatlichen Kosten für den Blog

So ein Reiseblog bzw. ein Business frisst natürlich auch Brot und 22places ist wohl genauso verfressen, wie wir.

Allein für den Verwaltungskram geben wir im Monat etwa 130 Euro aus. Damit bezahlen wir unseren Steuerberater, unser Buchführungsprogramm Lexoffice und die absolut sinnbefreite IHK-Mitgliedschaft, über die wir uns stundenlang aufregen könnten. Aaaaaargh.

Auf etwa 120 Euro im Monat belaufen sich die Kosten für Software-Lizenzen, z. B. Photoshop, Lightroom, unser Newsletter-Tool und diverse kostenpflichtige Plugins für unseren Blog.

Für Webhosting geben wir etwa 60 Euro im Monat aus. Da sind aber auch die Kosten für etwa 30 Domains dabei, die wir uns immer sofort kaufen, wenn wir bei einer Brainstorming-Session mal wieder eine großartige Idee hatten.

Fazit: Wir müssen uns das viele Reisen gar nicht extra leisten können, weil wir unser Geld eben nur für das Reisen bzw. für das Leben an anderen Orten ausgeben.

Wenn wir in Deutschland leben würden, wären unsere Ausgaben wahrscheinlich nicht niedriger.

Wie verdient man als Reiseblogger Geld?

So, jetzt kommen wir zum Part, der wohl die meisten interessiert. Für uns ist er aber auch der schwierigste Teil, denn es ist gar nicht so einfach zu erklären, wie genau das denn so funktioniert mit dem Geld verdienen als Blogger.

Wir probieren es einfach mal. Direkt mal vorne weg: Wir verdienen nach nun zwei Jahren 22places ungefähr genauso viel, wie wir früher in unseren festen Jobs verdient haben. Damit können wir keine riesigen Sprünge machen, aber wir können damit so leben wo und wie wir möchten.

Es hat allerdings auch fast 2 Jahre gedauert, bis wir soweit waren und in unserem ersten Monat haben wir vielleicht 20 Euro mit dem Blog verdient. Geld verdienen als Reiseblogger geht definitiv nicht über Nacht und jeder, der etwas anderes behauptet, lügt.

Nun aber zu unseren Einnahmequellen. Wir leben nicht nur von einer Einnahmequelle, sondern haben drei verschiedene Arten von Einkommen:

  1. Online-Fotokurs
  2. Affiliate Marketing
  3. Dienstleistungen

#1 Unser Online-Fotokurs

Unsere erste Einnahmequelle ist wahrscheinlich allen klar. Wir haben einen Online-Fotokurs, den wir über unseren Blog verkaufen. Der Kurs ist sozusagen unser eigenes Produkt.

#2 Affiliate Marketing

Eine mittlerweile auch sehr wichtige Einnahmequelle ist das sogenannte Affiliate Marketing. Wenn du nicht aus dem Online-Bereich kommst, bedarf das wahrscheinlich ein wenig mehr Erklärung und die gibt es jetzt:

Wir verlinken in unseren Artikeln passende Produkte (Kameras, Objektive, Reiseführer) oder Dienstleistungen (Hotels, Touren, Reisekreditkarten) und erhalten, wenn du über diese Links etwas kaufst, eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei rein überhaupt nichts. Du hast dadurch weder irgendwelche Nachteile, noch kostet es dich mehr.

Eigentlich sind Affiliate-Programme, solange der Webseitenbetreiber damit vertrauensvoll umgeht, eine Win-Win-Situation (Puh, wir hassen dieses Wort, aber hier trifft es einfach zu.).

Mit „vertrauensvoll umgehen“ meinen wir, dass wir natürlich immer nur Produkte und Dienstleistungen empfehlen, von denen wir überzeugt sind und glauben, dass sie dich genauso glücklich machen würden, wie uns.

Für unsere aufwendig recherchierten Artikel, wie z. B. unsere Kameraberatung, belohnst du uns dann theoretisch, in dem du deine neue Kamera über unseren Affiliate-Link kaufst.

Wir freuen uns auf jeden Fall über jeden einzelnen, der unsere Arbeit zu schätzen weiß, sich darüber freut, wertvolle Informationen und Tipps bei uns zu finden und daraufhin etwas über unsere Links bestellt. Das zeigt uns nämlich auch, dass wir dir mit einem Problem weiterhelfen konnten.

Wir machen das übrigens ganz genauso. Wenn wir online etwas suchen oder nach etwas bestimmten googeln, bestellen wir liebend gern über die Affiliate Links anderer Blogger, die uns mit ihrem Artikel weitergeholfen haben. Das ist für uns auch eine Art Dankeschön an den Betreiber der Seite.

#3 Dienstleistungen

Unser Fotokurs und Affiliate-Links sind unsere zwei wichtigsten Einnahmequellen. Daneben verdienen wir noch durch verschiedene andere Dinge, die wir einfach mal unter dem Wort Dienstleistungen zusammengefasst haben.

Das sind ganz verschiedene Sachen, die oft von Monat zu Monat variieren. Wir schreiben z. B. ab und zu Texte für Unternehmensblogs, wir verkaufen das ein oder andere Foto, produzieren Videos und halten Vorträge. Außerdem bieten wir Beratung rund um die Themen Blogger Relations und (Online)-Marketing an.

Ein weiterer Punkt sind Kooperationen mit Unternehmen. Das kannst du dir in etwa so vorstellen: Unternehmen kommen auf uns zu und fragen uns, ob wir ein neues Produkt oder eine Dienstleistung testen und darüber berichten wollen.

In den meisten Fällen wollen wir das nicht, da die Anfragen oft einfach nicht zu uns und unserem Blog passen. Wenn das Produkt oder die Dienstleistung zu uns passt, wir von der Qualität oder dem Nutzen des Produkts bzw. der Dienstleistung überzeugt sind, bewerben wir es gerne mit einem gesponserten Beitrag auf unserem Blog.

Das machen wir natürlich nicht heimlich. Du erkennst die Beiträge, für die wir Geld erhalten haben daran, dass oben drüber „Werbung“ steht. In den letzten zwei Jahren haben wir aber nur eine handvoll solcher Kooperationen gemacht, da wir die meisten Anfragen dieser Art ablehnen.

Wir sind sehr froh, dass wir mittlerweile verschiedene Einkommensquellen haben und nicht von einer Sache abhängig sind. Das gibt uns selbst auch einfach etwas mehr Sicherheit.

Als Blogger Geld verdienen – Unser Fazit

Du glaubst gar nicht, wie brennend uns jetzt deine Meinung zu unserem Artikel interessiert. Wir waren uns lange nicht sicher, ob wir diesen Artikel überhaupt schreiben sollen, jedoch häufen sich mittlerweile die Fragen und so haben wir es einfach mal gemacht.

Wir hatten einfach das Gefühl, dass dieser Artikel überfällig war. Wir hoffen, du hast jetzt einen ungefähren Eindruck, was wir den lieben langen Tag so machen und wie viel Arbeit hinter so einem Blog steckt.

Das gilt natürlich nicht nur für uns, sondern für all die mit ganz viel Liebe geführten Blogs da draußen. Da steckt einfach so viel Herzblut und Leidenschaft drin, dass wir das auch für alle anderen einfach mal anerkennen wollten. Und ja, wir verdienen mit dieser Leidenschaft sogar unser tägliches Brot und wir können uns nichts Schöneres vorstellen als weiterhin unsere komplette Energie in unser Baby 22places zu stecken.

Dankeschön…

…an alle, die uns begleiten, an uns glauben und uns ihr Vertrauen schenken.

Bei der Gelegenheit möchten wir uns auch bei dir bedanken! Dafür, dass du hier bist, uns dein Vertrauen schenkst, wir auch mal Fehler machen dürfen und vielleicht auch mal in das ein oder andere Fettnäpfchen treten dürfen. Eigentlich einfach für alles. Denn ohne dich, ohne unsere Leser, wären wir ein Blog, der nicht gelesen würde und das wäre einfach nicht das selbe.

Und eins noch…

Wir haben im Dezember einen fünftägigen Urlaub geplant. Also so richtig Urlaub! Ohne Laptop, ohne Kamera, ohne Arbeiten. Das haben wir seit dem Start von 22places nicht gemacht.

Wir haben das letztes Jahr mal versucht und sind nach einem Tag kläglich gescheitert. Nach ein paar Stunden fanden wir uns doch wieder vor dem Laptop wieder. Wir sind gespannt, ob es dieses Mal klappt. Wir werden davon berichten!

Bei Fragen, fragen!
Selten gibt es auf 22places einen persönlichen Beitrag und gerade deswegen freuen wir uns dieses Mal noch mehr über deinen Kommentar, dein Feedback oder auch einfach nur über deine Rückfragen.

97 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. WOW. Erstmal Hut ab, dass ihr über euer Leben schreibt.
    Und noch ein WOW dafür, wie mutig ihr wart, das – tja wie nenne ich es – Leben wie fast alle es leben in ein Leben nach euren Wünschen zu leben zu tauschen.

    Danke für einen tollen Blog und wunderschöne Fotos. Und eure Fototipps sind super.

    Ich drücke die Daumen, dass ihr den ersten Urlaub durchhaltet :)

    Liebe Grüße
    Corinna

  2. Hallo Jenny & Sebastian,

    danke für diesen tollen Artikel! Ihr schreibt mir da wirklich aus der Seele. Das werde ich meinen Freunden und Bekannten weiterleiten, wenn sie das nächste Mal wieder nachfragen, was ich denn genau mache!

    Einfach Klasse, was ihr schon alles geschafft habt!!

    Viele liebe Grüße aus Santiago,
    Vanessa

    • Hallo Vanessa,

      super, genau dafür ist der Artikel gedacht. Wir schicken jetzt auch einfach immer den Link, wenn uns jemand fragt, was wir eigentlich so machen.

      Liebe Grüße aus Bali
      Sebastian & Jenny

  3. Hallo Jenny & Sebastian
    mit Interesse habe ich eure Lebensgeschichte und über euren Alltag gelesen. Hut ab, das macht ihr wirklich super.
    Wie habt ihr das so mit der Fremdsprache in den verschiedensten Ländern?
    Und ja, wie Corinna schon geschrieben hat, hoffentlich klappt es mal mit dem wohlverdienten Urlaub.
    Eventuell treffen wir uns mal in Portugal, ab Sommer 2017 meine neue Heimat.
    Herzlichen Gruss, besinnliche Adventszeit und immer gut Licht
    Peter

    • Hallo Peter,

      Portugal gefällt uns auch sehr gut. Wir waren dieses Jahr in Porto und einen Monat in Lissabon und fanden beide Städte großartig. Mit Englisch kommen wir eigentlich überall gut durch. In abgelegenen Gegenden wird es mit Englisch schon schwieriger, aber mit Händen und Füßen und einem Lächeln kommen wir überall durch.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  4. Hallo ihr zwei!
    Danke für diesen tollen Artikel! Nicht, weil er für uns Licht ins Dunkle bringt (denn wir bloggen ja selbst) sondern weil er uns so sehr aus der Seele spricht!

    Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, dass das Bloggen immer ein Hobby neben unseren normalen Jobs bleiben wird. Erst sehr spät haben wir aber gemerkt, dass wir seit dem aber eigentlich nahezu rund um die Uhr arbeiten.

    Morgens vor der Arbeit noch eben ein Bild bei Insta raushauen, durch andere Profile stöbern, das Gleiche bei FB, Twitter & Co… Zack, eine Std weg.

    Nach der Arbeit- und das ist oft erst um 19.00 Uhr- Bilder bearbeiten und sortieren, Filmmaterial sichten und vorschneiden. Oh, es ist schon 22 Uhr? Fix was essen und ab ins Bett. Denn um sechs morgens klingelt der Wecker… Noch mal schnell bei Insta und Co unseren Senf verteilen… Licht aus.

    Und so kam es, dass wir auf YouTube kürzlich das Feedback bekamen: Mensch, in den letzten Videos erklärt und redet ihr so wenig. Ich fände es viel schöner, wenn ihr euch mehr persönlich einbringen würdet, als nur Bilder und Musik aneinander zu reihen…

    Darauf mussten wir schweren Herzens antworten: Als wir diese Videos gedreht haben, wollten wir gerne unseren Urlaub endlich mal wieder RICHTIG genießen und haben einfach die schönen Monente für uns und andere festgehalten.

    Wir wollten uns abends mit anderen Backpackern austauschen, die nächste Station planen, die Gegend erkunden… unterwegs die Augenblicke genießen und sie nicht wie oft in der Vergangenheit mit der Kamera im Anschlag für uns kaputt moderieren.

    An dieser Gradwanderung und einem passenden Mittelweg arbeiten wir gerade.

    Aber dieser eine Kommentar hat uns wie nie zuvor vor Augen geführt, dass wir noch so viel Herzblut in unser Baby investieren können- am Ende des Tages werden wir uns immer entscheiden müssen: entweder wir bringen den Blog nach vorne und verzichten dafür auf Freizeit und Urlaub so wie wir es eigentlich neben unseren Fulltimejobs wollen und brauchen, oder Bilderbummler – jetzt ReiseAdrenalin wird immer unser kleines Baby bleiben und ganz ganz langsam vor sich hin wachsen, nebenher und so wie wir es mit unseren Urlaubs- Freizeitbedürfnissrn in Einklang bringen können…

    So ist es halt.
    Ihr habt euch für Weg 1 entschieden und umso mehr freuen wir uns für euch, dass ihr nun langsam die ersten Früchte ernten könnt!

    Also wünschen wir euch echt mega viel Spaß im RICHTIGEN Urlaub. Schaltet die Technik ab und genießt es!!! ❤️

    Alles Liebe, Andy und Miriam 👫

    • Hey ihr Zwei,

      Respekt, dass ihr das neben dem Beruf alles schafft. Wir können uns das nur schwer vorstellen. Wenn ich an meinen festen Job zurückdenke, hatte ich Abends keine große Lust mehr, noch etwas anderes zu machen. Da gehört definitiv eine Menge Disziplin dazu. Aber es macht ja auch Spaß, da fällt alles etwas leichter.

      Liebe Grüße aus Bali
      Sebastian & Jenny

  5. Hey ihr Beiden, nachdem ich euren Newsletter schon ganz lange lese, ist es an der Zeit, euch ein ganz großes Kompliment für euch und eure Arbeit zu machen – eigentlich mehrere:
    Nicht nur, dass ihr super sympathisch rüber kommt, großartige Fotos macht und eure Artikel immer interessant und toll zu lesen sind, sondern auch für etwas, das heutzutage immer weniger selbstverständlich ist: ihr beherrscht UND benutzt die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Grammatik – das macht das Lesen wesentlich vergnüglicher, als wenn man – wie bei so vielen E-Mails, Zeitungsartikeln, Videos oder TV-Beiträgen! – sich ständig fragt, warum es eigentlich den Verfassern nicht mega-peinlich ist, wenn es vor Fehlern wimmelt!
    Macht bitte weiter so, eure Beiträge machen immer gute Laune und verführen viel zu oft zu der Frage: was wäre, wenn man selber…?
    Ob ich allerdings in meinem Alter (ihr seid 10 Jahre jünger als meine Kinder!) den Mut hätte, ist noch nicht entschieden!
    Euch weiterhin viel Glück 🐞, Freude und Erfolg mit all euren Projekten und einen tollen Urlaub!
    LG, Kristina

    • Ja, die Beherrschung von Rechtschreibung und Grammatik benieße ich bei Euren interessanten Beiträgen und Tipps auch immer wieder sehr! Toll, dass Ihr das bei dem Stress auch noch schafft!
      Ihr bestätigt, wie sich Leidenschaft im Job sich auswirkt: Macht der Job Spaß, muss man sich in den Urlaub zwingen, macht er keinen Spaß, zwingt man sich aus dem Urlaub zurück. Haltet unbedingt durch, Erholung schafft wieder Raum und Kraft für neue Ideen.
      Bei Eurem Arbeitstempo/Lebensentwurf frag ich mich, ob Ihr es nach diesen Unterwegs-Jahren überhaupt noch ertragen könnt, an einem Ort zu bleiben? Bin gespannt!
      Alles Gute Euch und uns Lesern nach Eurem Urlaub weiter so gute Tipps, Blogtexte und Filme :-) Adventgrüße Monika

        • Hallo Monika und Kristina,

          lustig, dass ihr auf die Rechtschreibung und die Grammatik anspielt. Wir lesen unsere Artikel mehrfach gegen, bevor wir sie veröffentlichen und trotzdem finden wir noch immer kleine Fehler. Ganz verhindern kann man das wohl ohne professionelles Lektorat nicht, aber wir geben uns Mühe. :)

          Liebe Grüße
          Sebastian & Jenny

  6. Vielen Dank für den Einblick in den mir gänzlich unbekannten Job des Reisebloggers. Besonders spannend fand ich dabei den finanziellen und organisatorischen Background. Leider sind wir in Deutschland mit einer Vielzahl an Vorschriften und Organisationen versehen (Beispiel IHK), die weder unterstüzend noch hilffeich einem zur Seite stehen, da diese zumeist noch nicht einmal die neuen Arbeitsfelder verstehen, aber aus historischen Gründen trotzdem Geld eintreiben dürfen. Interessiert habe ich die „Arbeitsbelastung“ gelesen und kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass Selbstständigkeit sich wirklich aus selbst und ständig sich zusammen setzt und dabei die Mehrbelastung an Stunden nicht wirklich bemerkt wird, da man ja seinen Job mit viel Liebe und Hingabe freiwillig gerne macht.

    Euch wünsche ich weiterhin viel Spass im Job und freue mich wieder von Euch zu lesen
    Tim

    PS: Nur über die Bilder und Videos mit der Breeze habe ich mich echt geärgert, da ihr mich mit der Drohne echt angefixt habt 😁

    • Hallo Tim,

      ja, die Organisationen in Deutschland sind leider nicht gerade fortschrittlich und selten hilfreich. Unser Gewerbe ist beim Finanzamt mit dem Geschäftszweck „Programmierung von Webseiten“ angemeldet. Wir haben daraufhin dort angerufen und gefragt, warum sie uns nicht als Reiseblog angemeldet haben, so wie wir es im Formular eingetragen haben. Die Antwort war: Sowas kennen wir nicht. „Programmierung von Webseiten“ ist noch die Geschäftsbezeichnung, die am ähnlichsten sei. Ja, so sind sie halt, unsere Behörden. :)

      Ach, und die Breeze macht wirklich Spaß.

      Liebe Grüße aus Bali
      Sebastian & Jenny

  7. Hallo ihr beiden!

    Danke für diesen offenen Post! Ich blogge selbst, weil es mir Spass macht. Ich liebe schreiben und fotografieren und Wissen teilen. Wenn das richtig was werden soll, steckt eine Menge Arbeit dahinter. Da ich in meinem Leben schon sehr viel davon hatte, will ich genau das nicht mehr. Ich bin momentan noch festangestellt und plane ab zweiter Jahreshälfte freelancen und bloggen und reisen und Actionfotogtaphie mit Kitesurfern!
    Wenn man nicht weiss, ob digitales Nomadentum das richtige ist, empfehle ich auf jeden Fall, mal einen Blog zu starten. Dann merkt man, was einem wichtig ist, wie schwer es sein kann, regelmässig content zu erstellen, social media Kanäle zu pflegen, und nicht auszuflippen, wenn man eine Stunde braucht, um ein einziges Foto hochzuladen. Mein Blogpost über Boracay ist im Auto in Sri Lanka entstanden, weil ich so dringend posten wollte und nur unterwegs das Netz halbwegs gut war. Ich bin froh, dass es in dieser Zeit nur mein Hobby war und ich keine Verpflichtung hatte. Ob es nun Reisen, Bloggen, Fotografieren oder Sport ist: um richtig gut zu sein oder bezahlt zu werden, musst du dir den Arsch aufreissen. Wenn dir aber dein Job soviel Spass macht, weil er viele deiner Bedürfnisse befriedigt und dich mit Leidenschaft erfüllt, dann machst du das eh. Und egal, welchen Job du machst, ea gibt überall ein paar nervige Schattenseiten wie Steuererklärung und IHK- Mitgliedschaft. So, Wort zum Sonntag Ende. Ab an die Blog- to – write- Liste😉. Bitte macht weiter so!

    • Hallo Sabine,

      einfach mal ausprobieren ist definitiv die beste Idee. Wir wussten am Anfang auch nicht, ob dieses Leben für uns das Richtige ist, ob wir damit Geld verdienen können und ob wir überhaupt diszipliniert genug sind, von unterwegs zu arbeiten. Wir haben uns dann einfach ein halbes Jahr Zeit gegeben, um das auszuprobieren und so gemerkt, dass es funktioniert.Und, tattaaaa: Es funktioniert. :)

      Also, einfach ausprobieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es nicht funktioniert. Dann hat man es aber wenigstens versucht und macht sich später keine Vorwürfe.

      Liebe Grüße
      Sebastian

  8. Hallo ihr beiden!
    Ein wirklich wundervoller Beitrag & eine tolle Zusammenfassung wie es so als professioneller Blogger ist. Ich selbst bin noch nicht an dem Punkt angelangt wo ihr seid, aber auf kurz oder lang auf dem Weg dahin! Ortsunabhängig leben ist einfach auch eine Lebenseinstellung für mich und daher unverzichtbar!
    In vielen Fragen, die ihr bekommt habe ich meine täglichen Konversation wieder gesehen! Ich alter ‚Urlauber‘! ;)
    Aber wie ihr das schon so schön beschrieben habt, Urlaub ist was anderes…!
    Rockt weiter…
    Vllt sieht man sich ja irgendwann in der Welt, ist ja bekanntlich nur ein Dorf! ;)
    Liebste Grüße
    Mogli

  9. Erst mal großes Lob an euch beiden für das Durchhaltevermögen! Da kann man ja mal wieder sehen wenn was mit Herzblut gemacht wird, dann wird auch was draus und ich meine nicht irgendeinen kommerziellen Erfolg, sondern Spass an dem was man tut und auch eine Erfüllung darin zu finden.
    Ganz interessant finde ich die Beschreibung eures Alltags,da man sich in der Tat viele der von euch dargestellten Fragen/Antworten wirklich gestellt hat.
    Wir sind selbst früher auch viel gereist, damals anfänglich mit dem Motorrad, dann später auch Fernreisen (Chiang Mai würde ich mal gerne wieder sehen..hat sich bestimmt stark nach 30 Jahren verändert) und haben auch unsere Reisen immer mit dem Photoapparat dokumentiert (Berge von Dias schlummern noch im Keller zum Einscannen ). Es ist immer wieder schön nach einer langen Zeit die Sachen mal wieder auszugraben und anzusehen. Das werdet ihr sicherlich auch erfahren und es ist ja bei euch durch die tolle Dokumentation als Blog jederzeit aufrufbar. Super Sache !
    Wenn ich euren Blog so verfolge ist es fast so als wäre man wieder unterwegs, insbesondere da ich vieles bei euch wieder finde, was wir auch in ähnlicher Weise so erlebt haben und ich habe schon manchmal dran gedacht einen Reiseblog von den alten Touren aufzubauen. Wäre dann natürlich nicht aktuell, aber vielleicht wäre es auch für andere interessant mal zu schauen wie es vor längerer Zeit so in manchen Regionen ausgesehen hat und wie man so unterwegs war..ohne Internet und social media.
    Macht weiter so und denkt daran die Momente aufzusaugen, denn irgendwann bleibt nur noch die schöne Erinnerung!
    LG Dietmar

    • Hallo Dietmar,

      das finden wir auch super spannend. So eine Gegenüberstellung von Fotos von vor 30 Jahren und heute würden wir auch gerne mal machen. Wir haben tatsächlich schon öfters darüber nachgedacht, dazu mal einen Artikel über einen bestimmten Ort zu schreiben und die Situation von damals und heute zu vergleichen.

      Viele Grüße aus Bali
      Sebastian

  10. Hallo ihr zwei,

    ich finde es auch gut, dass ihr hier mal darlegt, wie aufwändig ein erfolgreicher Blog ist. Ich selbst bin da vielleicht anfangs auch recht naiv rangegangen und dachte „Ich mach mal nen Blog“. Ich hab dann natürlich recht schnell gemerkt, dass es eben nicht damit getan ist, ab und zu einen Artikel zu schreiben. Ich ziehe da echt den Hut vor allen, die es in so kurzer Zeit schaffen, ihren Blog auf eine signifikante Reichweite zu bringen. Mir fehlt momentan die Zeit und auch ein wenig der Elan, um da voll Gas zu geben. Da geht es mir vermutlich ein wenig wie Andy und Miriam hier. Einen erfolgreichen Blog zu haben ist vermutlich harte Arbeit. Ich finde, das darf man auch mal offen sagen. Also von meiner Seite: Daumen hoch ;)

    Viele Grüße
    Imke

    • Liebe Imke,

      es ist wirklich ein Fulltime-Job, zumindest wenn man es richtig machen möchte. Wir haben uns von Anfang an das Ziel gesetzt, irgendwann von dem Blog leben zu können und haben deshalb jede freie Minute in 22places investiert. Nebenbei hätten wir das definitiv nicht geschafft.

      Wir wünschen dir auf jeden Fall auch ganz viel Erfolg mit deinem Blog. Der Name ist definitiv schonmal großartig. :)

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  11. Heyho ihr zwei Urlauber :-)
    Das mit den Mails und dem schönen Urlaub kenne ich nur zu gut. Ich finde das auch irgendwie lieb und lustig.

    Mich hat vor einer Weile eine Mutti in der Kita gefragt „Bist du Lehrer?“ Ich „Nee wieso, ich bin Blogger.“ Sie „Weil ich dich ständig sehe und du immer Zeit hast.“

    Also denken selbst Leute, die mich nur vom Sehen her kennen und gar nicht wissen was ich mache, dass wir Reiseblogger so vor uns hinleben.
    Fand ich lustig, nur leider weiß die gute Frau nicht, was ich alles in der Zeit mache, in der sie mich nicht sieht.

    Lustig ist aber auch die Sache mit dem „Lehrer“! :)

    Schöner Beitrag, den ich ab jetzt zum Vorzeigen nehme, wenn mich mal wieder jemand fragt was ich so mache. Passt zwar nicht genau auf mich, aber grob … das reicht. :)

    Viele Grüße
    Marc

    • Hi Marc,

      hehe, hoffentlich liest das kein Lehrer hier. :) Machst du deinen Blog mittlerweile auch hauptberuflich? Sehr cool.

      Liebe Grüße aus dem Urlaub in die Hauptstadt-Vorstadt
      Sebastian & Jenny

  12. Hallo Ihr beiden. Immer wieder interessant so ein Blick hinter die Kulissen. Bei den ein oder anderen Blogger habe ich bereits schon mal gelesen wie es so mit dem Geld verdienen klappt und wieviel Arbeit es ist. Somit hatte ich schon guter Vorkenntnisse, und war nicht überrascht das es bei euch auch so ist. Ich habe ja nur so einen kleinen Hobbyblog und weiß wieviel Arbeit hinter einem Beitrag steckt. Ist der Text endlich fertig fehlen noch die Bilder, die dann auch oft noch etwas überarbeitet werden. Ich bewundere euch und finde es toll, dass euer Blog so gut läuft. Macht weiter so. Wünsche euch weiterhin viel Erfolg und gute Kooperationspartner und wenn ich mal wieder was für die Kamera brauche, werde ich an eure Affiliate Links denken :-)

    • Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen Kommentar und wir freuen uns natürlich immer, wenn jemand an unsere Affiliate-Links denkt. ;) Wir finden es andersherum auch immer sehr bewundernswert, wie man einen Blog nur als Hobby betreibt, da das ja auch eine ganze Menge Arbeit bedeutet. Ich hätte mir das neben meinem Job früher kaum vorstellen können.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  13. Hallo ihr digitalen Nomaden
    Danke für euren Bericht und die Einblicke, die ihr uns Lesern damit gewährt habt.
    Wir ziehen in wenigen Wochen zum zweiten mal los – erstmals mit einem Blog und Vlog, der nicht nur zur Unterhaltung von Freunden und Verwandten dienen soll. Die Frage „kann man davon denn leben?“ oder „Wie wollt ihr denn Geld verdienen?“ kennen wir nur zu gut und mit der Zeit müssen wir uns schon zurückhalten, um nicht allzu genervt zu antworten. Wir verstehen die Leute ja, aber wenn diese Frage immer als erste kommt und sich so niemand um die Route, das Projekt oder andere für uns spannende Dinge schert, kann das schon frustrierend sein.
    Was solls, bald sind wir unterwegs, berichten über die Erlebnisse auf unserem open-end Roadtrip durch Europa und werden uns ein Standbein nach dem anderen versuchen aufzubauen.
    Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Freude auf Reisen – ob nun Reise- oder Arbeitsphase – und danken, dass ihr mit eurem Beitrag etwas mehr Licht in das noch wenig erhellte Leben von Reisebloggern gebracht habt.
    Herzliche Grüsse
    Lui & Steffi von comewithus2

  14. Hallo ihr beiden!
    Danke für Euren offenherzigen und interessanten Einblicke – und ganz besonders den Lexware-Tipp! Viele Dinge kommen mir jetzt schon bekannt vor, dabei ist der eigene Blog noch um etliche Dimensionen kleiner.
    Den „richtigen“ Urlaub habt Ihr Euch auf jeden Fall verdient.

    Grüße aus dem ersten Schnee des Winters in Berlin.

    Konstantin

  15. Also ich habe eure Beiträge immer gerne gelesen, das geht so leicht, als ob ihr es in echt erzählen würdet und dieser neue „Persönlicher Stil“ gefallt mir super :)
    Ich würde auch gerne alles hinschmeißen und Blogger werden wie ihr, aber wie stellt man das denn an? Vielleicht wäre das ein neues Thema „How to be a blogger“. Klar gibt es massig Artikel darüber und ich habe mich auch schon satt gelesen, aber ich würde mal gerne mehr zu euer Geschichte wissen.

    • Hallo Suki,

      wir werden in Zukunft bestimmt auch mehr über unseren eigenen Weg schreiben. Auf die „Wie werde ich erfolgreicher Reiseblogger“-Schiene wollen wir aber nicht aufspringen. Das machen schon so viele andere und wir wollen da auch keine falschen Hoffnungen wecken. Der Weg ist wirklich nicht einfach und es dauert lange, bis man wirklich nennenswerte Einnahmen dadurch bekommt.

      Den ein oder anderen Einblick in unser Leben wird es aber in Zukunft geben.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  16. Lebt euren Traum, Arbeit darf auch schön sein. Und das 22places Arbeit ist erkennt man ohne Zweifel sofort. Werde mich nächstes Jahr mal an euren Fotoworkshop wagen. Liebe Grüße aus Darmstadt und weiterhin viel Erfolg, genießt euren ersten Urlaub!

    • Hallo Markus,

      vielen Dank! Und wir freuen uns natürlich auch sehr, dich nächstes Jahr im Fotokurs zu begrüßen. Ist doch ein toller Vorsatz für 2017: Fotografieren lernen. :)

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  17. Wie heißt es so schön: Qualität setzt sich immer durch :-) Das trifft auf euren Blog eben zu 100 % zu. Danke für den tollen Artikel.

    Über ein für einen persönlich interessantes Thema zu bloggen und davon leben zu können hört sich immer verlockend an. Ebenso wie es sich für viele super verlockend anhört mit seinem Hobby (z. B. Laufen) Geld zu verdienen. Ich denke da wird aber auf der anderen Seite schnell vergessen, dass nicht alles rosarot ist und das es eben auch hier harte und arbeitsreiche Phasen gibt.

    Auf der anderen Seite ist es auch manchmal gut wenn ein Hobby ein Hobby bleibt.

    Schönen Urlaub und weiterhin viel Spaß und Erfolg.

    Mit laufenden Grüßen Wiesel

    • Hallo Wiesel,

      das ist auch ein wichtiger Punkt: Es ist nicht immer die beste Lösung, das eigene Hobby zum Beruf zu machen. Dann ist es nämlich kein Hobby mehr und in gewissen Punkten leidet darunter vielleicht auch die Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Wir reisen und fotografieren heute ganz anders als früher, da wir immer im Hinterkopf haben, wie wir das alles für unseren Blog am Ende aufbereiten müssen.

      Für uns passt es aber trotzdem und wir haben den Spaß an unseren ehemaligen Hobbies noch nicht verloren.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  18. Hallo Jenny & Sebastian,
    also von Euch kann selbst ich noch lernen, obwohl ich seit 1985 jährlich 5x fliege und die Welt gesehen habe.
    Die Santander Visa-Karte habe ich heute bestellt und mit Affiliate Marketing wurde mir auch etwas Neues eröffnet.
    Vielleicht wollt ihr ja auch mal ein Ebook/gebundenes Buch schreiben. Hierzu mein Tipp an Euch:
    http://www.bod.de/ihr-buch-ihre-chance.html?utm_source=evania&utm_medium=email&utm_campaign=evania_betreff2
    Insbesondere die Kombination von Ebook und in den Text eingebundener Links zu Euren YouTube-Videos halte ich für
    eine zukunftsweisende Darstellungsform….
    Euer Frank aus Starkenburg/Pattaya

    • Hallo Frank,

      na, das freut uns doch, dass wir einem „alten Hasen“ noch was Neues zeigen konnten. :) Das Thema E-Book bzw. Buch steht auch schon auf unserer langen Ideenliste. Vielleicht machen wir das wirklich eines Tages mal, wobei es für das Thema Affiliate Marketing schon einiges gibt.

      Liebe Grüße
      Jenny & Sebastian

  19. Hey ihr Beiden,
    ich bin zwar kein (Reise)Blogger, arbeite aber als kreativer Kopf quasi auch rund um die Uhr :)
    Auf die was-arbeitest-du-Frage mit „Sozialarbeiter“ zu antworten, ist genau so spannend wie „Künstler“ oder eben bei euch „Blogger“ – kurzes aha! und schon sieht man förmlich, wie sich alle Rädchen im Kopf zu drehen beginnen.
    Genau so wie ihr nicht den ganzen Tag am Strand sitzt und dem Wasser beim nass-sein zuschaut, renne ich in Familien und entzerren ihnen die Kinder, oder sitze als „Künstler“ im bunten Kittel im Atelier rum…
    Ich kann es so gut nachvollziehen, dass man all seine Zeit und Energie in etwas steckt, was einem Spaß macht und von dem trotz all des Aufwands „gerade so“ leben kann. Wenn am Ende des Geldes noch etwas Monat übrig ist, gibts eben nur noch Nudeln mit Soße, aber dafür an einem zauberhaften Ort mit einem Job, der einen erfüllt, ohne Chefs mit Profilneurosen und passivaggressiven Ausrastern :)
    Ich finde, jeder sollte so leben können, wie ihm das Leben Spaß und Freude bereitet – nicht jahrelang zu einem Job zu latschen, der den Kühlschrank füllt und die Miete ausgleicht.
    Dazu gehört Mut und ganz viel Energie – doch ich finde, es lohnt sich einfach!

    Ich hoffe, ihr hattet einen wundervollen Urlaub mit wenig online- und ganz viel offline- Aktivität ;)

    Beste Grüße
    Tina

    • Hallo Tina,

      wahre Worte. :) Das mit dem Urlaub müssen wir allerdings noch ein bisschen üben. So ganz hat das nicht funktioniert. Wir saßen zwar nur wenig am Rechner, aber ganz ohne ging es dann doch nicht.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  20. Hallo ihr Beiden,

    vielen Dank für diesen Post! Viele können mit dem Begriff Digitale Nomaden ja immer noch nichts anfangen, und da bringt euer Post schon mal ordentlich Licht ins Dunkel! Wieviel Arbeit in so einem Blog steckt konnte ich mir früher ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Aber seit ich seit inzwischen knapp einem Jahr selbst Reise- und Foodblogger bin, weiß ich wie viel Zeit man in Blogposts, Fotobearbeitung, Social Media und den ganzen Rest stecken kann / muss. Dabei betreibe ich das Ganze nur hobbymäßig und neben meinem Vollzeitjob…

    Habt ihr denn nie Heimweh bzw. sehnt euch nach einem richtigen Zuhause? So gerne ich reise, mein Zuhause, meine Wohnung würde ich nicht aufgeben/untervermieten wollen. Denn spätestens nach ein paar Wochen freue ich mich tatsächlich immer sehr auf daheim ;-)
    Wie oft seid ihr denn in Deutschland? Und ist euer aktueller Lebensstil etwas, dass ihr euch dauerhaft vorstellen könnt, also sagen wir mal für die nächsten 15 Jahre, oder schmeißt ihr die Untermieter in 2 Jahren wieder raus? ;-)

    Ich wünsche euch viel Erfolg weiterhin & tolle Erfahrungen auf Reisen (und natürlich auch Urlaube ;-)
    LG, Julia

    • Hi Julia, gerne! Freut uns, dass dir der Artikel gefällt! :) Und ein großes Kompliment für deinen schönen Blog!

      Hm. So wirkliches Heimweh haben wir eigentlich nie. Wir fühlen uns sehr schnell an vielen Orten der Welt zuhause. Was uns manchmal nervt bzw. anstrengt sind die Phasen in denen mal etwas schief geht, z. B. wenn unser Apartment nicht so ist, wie wir es vorgestellt haben und wir uns dort dann aus bestimmten Gründen nicht besonders wohl fühlen. Wir versuchen uns aber immer schöne, helle Wohnungen zu mieten, damit sowas nicht vor kommt. Letztes Jahr waren wir glaube ich so 3 Monate in Deutschland, immer mal wieder zwischendurch – meistens sind wir dann bei Bastis oder meinen Eltern (die freuen sich ;)).

      Dauerhaft können wir uns das hohe Tempo, dass wir momentan haben aber nicht vorstellen. Irgendwann wollen wir ja vielleicht auch mal eine Familie gründen und spätestens dann wird es wahrscheinlich ein wenig schwieriger mit immer-wechselnden Wohnorten. Mal sehen wo es uns irgendwann hinverschlägt. :)

      Liebe Grüße aus unserer momentanen Heimat Chiang Mai, Jenny

  21. Hallo ihr Zwei,

    selten einen so interessanten Beitrag von der Länge wirklich bis zum Ende gelesen!

    Ich muss ja ehrlich sagen, Chiang Mai und ich sind bisher nicht warm geworden. Da gefällt mir Pai mehr.

    Bei mir ist das auch oft so, dass ich auf Reisen quasi weniger Geld ausgebe, als ich in derselben Zeit in Deutschland gemacht hätte.

    Liebe Grüße
    Iza

    • Hi Izsabela, das freut uns! :) Von Pai schwärmt ja irgendwie jeder. Bislang haben wir es noch nicht geschafft tatsächlich mal hinzufahren. Irgendwie verfallen wir hier in Chiang Mai immer direkt in den Alltagstrott :) Liebe Grüße aus dem Norden Thailands

  22. Ein ganz toller, sehr interessanter Beitrag, auch für alle, die wie ich ihren Blog nur als Hobby betreiben. Schön, dass man bei euch mal hinter die Kulissen schauen kann.
    Dass da jede Menge Arbeit drin steckt, kann ich mir vorstellen. Selbst im Hobbybereich schreibt man ja ewig an dem einen oder anderen Beitrag. Und dann noch der ganze Kram, den ihr außen rum erledigen müsst…
    Trotzdem beneide ich euch ein klein wenig, denn immer da leben, wo man gerne möchte und dann noch 30 Tage in Chiang Mai, das klingt schon traumhaft! Macht weiter so.

    Liebe Grüße,

    Katja

  23. Hallo ihr Zwei,

    ich habe euren Artikel gerade auch ganz gespannt gelesen, musste zeitweise schmunzeln und wurde dann wieder ernst. Irgendwie ist das auch so ein Thema, das zumindest ich noch schwer greifen kann.
    Obwohl ich nun selbst einen Blog kreiert habe frage ich mich noch häufig: Und damit soll ich wirklich eines Tages Geld verdienen können? :D

    Ich führe meinen Blog auch neben meinem Beruf und war irgendwie erleichter zu lesen, dass ihr ebenfalls mehrere Stunden in einen Artikel investiert und das nicht nur an meiner lahmen Schreiberei liegt. Mich vor oder nach der Arbeit noch meinem Blog zu widmen macht mir viel Freude, ist aber tatsächlich hin und wieder auch anstrengend. Gerade das „Drumherum“ leidet darunter manchmal (Kontakte aufbauen, Optimierung, Social Media..). Tatsächlich frage ich mich manchmal, wie es wohl wäre, meinen kompletten Tag dem Blog zu widmen. Und kann nur sagen, dass das für mich glaube ich nichts wäre. Dafür reise ich eben wirklich zu gerne, als dass ich in der Ferne auch noch tagelang hintereinander den ganzen Tag am Laptop sitzen wollte.
    Umso mehr bewundere ich, dass ihr nach wie vor so viel Freude am Bloggen habt und weiterhin viel Arbeit und Zeit hinein steckt. Und das mit hoher Qualität.

    Total spannend fand ich außerdem, von eurer Entwicklung zu lesen – finanziell wie optisch. Schon 2014 sah euer Blog meiner Meinung nach übrigens klasse aus ;)!

    Liebe Grüße,
    Marie

    • Hi Marie,
      Geld verdienen mit Bloggen in immer noch ein großes Thema und ich glaube, sehr viele stellen sich genau diese Frage: Kann ich wirklich damit irgendwann Geld verdienen? Ja, man kann es – aber es ist nicht einfach, es ist vor allem verdammt viel Arbeit und es dauert vergleichweise lange bis man tatsächlich genug Geld verdient, um davon leben zu können. Es gehört sehr viel Durchhaltevermögen, Muße und um die Ecke denken dazu, aber ist defintiv machbar!
      Respekt an dich, dass du es neben deinem Beruf schaffst dich auch noch um deinen Blog zu kümmern. Ich weiß nicht, ob ich die Muße dazu hätte. Ja, ich glaube ehrlich gesagt, dass das hauptberufliche Bloggen für nur sehr wenige Blogger in Frage kommt. So richtig „Urlaub“ ist dann halt nicht mehr drin, bzw. man hat es dann auch irgendwie verlernt. Aber wir üben uns gerade drin – wie du siehst funktioniert es nur so halb, da ich dir gerade aus unserem Urlaub eine Nachricht schreibe. Hahaha!

      Und oh gott, wenn ich mir die Screenshots von 22places aus dem Jahr 2014 ansehe, dann weiß ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Aber ich glaube ich bin da vielleicht auch wenig zu perfektionistisch und so mindestens 1 mal im Quartal bekomme ich einen Rappel und muss die Startseite, das Menü oder das Bühnenbild ändern. Hihi! Freut mich aber, dass du schon so lange dabei bist und uns schon aus den Anfängen kennst.

      So, nun „üben“ wir das mit dem Urlaub machen noch ein bisschen! Liebe Grüße aus Koh Kho Khao! ~ Jenny

  24. Hui, so viele Kommentare. Aber zurecht. Ich fand es auch toll mal von erfolgreichen Bloggern zu lesen, wie der Hase wirklich läuft. Ich bin Texterin und habe erst immer wieder meine Jobs gekündigt, um Reisen zu gehen – mittlerweile bin ich Freelancer und reise, so wie ihr, als Paar. Wenn ich Reisen gehe schreibe ich. Beides ist schließlich Beruf und Berufung zugleich. Aber wenn man so einen Blog einmal anfängt, hört man nicht mehr auf. Das ist also wie wie mit dem Reisen selbst. Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass da draußen sowas wie eine Community von uns gibt. Wir sollten uns alle mal auf ein Bier treffen. Was wären das für tolle Gespräche… Vielleicht sieht man sich da draußen. Bis dahin gute Reise und frohes Schaffen. Eure Lena

    • Hi Lena,

      klar. gerne. Das tolle am Reisebloggerleben ist ja, dass man überall auf der Welt andere Reiseblogger trifft. Wir freuen uns immer über Bier-Dates. :) Melde dich gerne, wenn ihr mal irgendwo in der Nähe seid. Vielleicht bist du ja auch im März auf der ITB?

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  25. Hallo Ihr Zwei.
    Der normale Mensch denkt ja..mei schön…reisen und davon leben. Da ich selbst über 30 Jahre selbständig war, weiss ich, nichts ist umsonst und von selber geht gar nichts. Es kann ja jeder mal probieren! Gar nicht böse gemeint. Darum toll, was Ihr macht. Weiterhin viel Erfolg.Lg. Gabi

  26. Hallo ihr beiden, ein wirklich toller und ausführlicher Artikel. Ich selbst habe für mich auch vor einigen Jahren das ortsunabhängige Arbeiten entdeckt. Das aber eher in „Teilzeit“ Ich brauche meine Homebase, aber es gibt nichts genialeres als einfach weg zu können um eine Zeit woanders zu arbeiten und Urlaub zu machen.
    LG

    Manu

  27. Hallo ihr beiden,
    vielen Dank für diesen Artikel – wie immer super interessant und spannend geschrieben :) Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Urlaub! Macht auf jeden Fall weiter so. Ich blogge erst seit kurzem, arbeite seit ein paar Wochen ortsunabhängig und staune nicht schlecht, wie schwer es ist, da Fuß zu fassen und wieviel Zeit man in so einen Blog und das „drumherum“ stecken muss. Eure Tipps sind jedenfalls sehr hilfreich, ihr schreibt schön und fesselnd und eure Fotos sind einfach nur der Hammer! :)
    Liebe Grüße aus Buenos Aires,
    Simone

    • Hallo Simone,

      vielen Dank für dein liebes Feedback. Buenos Aires steht auch ganz oben auf unserer Reiseliste, na gut vor allem auf meiner (Basti). Ich will unbedingt mal zum Superclasico. :)

      Liebe Grüße aus Hamburg
      Basti & Jenny

  28. Hallo ihr beiden,
    vielen Dank für diesen Beitrag und den Einblick in Euer Leben.
    Ich hatte am Anfang auch noch die „romantische“ Vorstellung des Blogger seins, war fasziniert und wollte das auch. Nachdem ich jetzt ein Jahr lang neben dem normalen Job meinen Blog aufgebaut und meine E-books geschrieben habe, sieht es etwas anders aus.
    Unglaublich viele Stunden sind schon in mein Projekt geflossen, viel Leidenschaft und Herzblut. Es ist wahrlich harte Arbeit. Wenn es fertig ist, sieht alles so leicht aus und viele sehen nicht, was alles dahinter steht.
    Aber jetzt bin ich so stolz auf mein „Baby“. Auch dass ich durchgehalten habe und soviel dazu gelernt habe.
    Das habe ich auch Bloggern wie euch zu verdanken, die ihr Leben so leben wie sie es sich wünschen und Vorbild sind. Dazu habe ich mir von euch auch schon einige Reisetipps geholt ;-)
    Weiter so, ich bleibe dabei.
    Viele Grüße
    Julia

    • Hallo Julia,

      das freut uns sehr, dass dich unser Blog mit dazu inspiriert hat, es auch zu versuchen. Wirklich romantisch ist der Job tatsächlich nicht, aber trotzdem möchten wir nichts anderes mehr machen.

      Wir wünschen dir ganz viel Erfolg für dein Projekt!

      Liebe Grüße
      Basti & Jenny

  29. Hi Sebastian,
    sehr interessant euer Artikel. Finde ich gut, dass ihr das mal so transparent macht.
    Und meinen Glückwunsch, dass du/ihr euren Traumberuf gefunden habt und auch davon leben könnt. Die Einstellung etwas zu versuchen und sich da durchzukämpfen finde ich sehr beeindruckend! Für die weitere berufliche Zeit wünsche ich dir alles Gute. Und wenn du mal wieder in Berlin bist sag bescheid und wir treffen uns wenn du magst :)

  30. Hey wirklich interressanter Artikel. Mein Freund und ich träumen auch schon lange von eurem Leben, aber ob wir uns das jemals trauen ist eher fraglich. Wir müssen unseren Weg noch finden. Umso interressierter finde ich es, wenn ich auf solche Artikel stoße, wie es andere geschafft haben und wie die Realität nun mal wirklich aussieht. Verschreckt habt ihr mich damit noch nicht :D

    Was mich allerdings auch interressieren würde (keine ahnung ob das hier schon gefragt wurde oder ob ihr so einen artikel schon habt): Wie habt ihr den Absprung geschafft? Wie ihr schreibt: Reiseblogger wird man nicht über Nacht. Was waren eure Vorbereitungen um euch von dem alten „sicheren“ Leben zu lösen, welcher ein fester Job nun mal mit sich bring und ins kalte Wasser zu springen? Welche Ausrüstung habt ihr euch vorweg zugelegt?

    • Hi Stephie,

      für uns war es vor allem wichtig, dass wir uns konkrete Ziele gesetzt haben. Wir haben uns ein Jahr Zeit gegeben, um mit dem Blog Geld zu verdienen. Dann haben wir ein Jahr komplett auf dieses Ziel hingearbeitet und in dieser Zeit nebenbei nur ein paar andere Jobs angenommen, um unseren Lebensunterhalt zu decken. Die restliche Zeit haben wir nur in unseren Blog investiert und da wirklich richtig Gas gegeben.

      Natürlich ist das in den ersten 1-2 Jahren nicht einfach. Man verdient nur wenig Geld und es ist ja auch nie so richtig sicher, dass es wirklich funktioniert. Da muss man einfach durchhalten. Anders geht es aber nicht. Viele versuchen sich nebenbei einen Blog aufzubauen. Das ist unserer Meinung nach aber sehr, sehr schwierig. Dafür ist es einfach zu viel Arbeit.

      Ein kleines finanzielles Polster ist natürlich nicht schlecht, das hatten wir aber ehrlich gesagt auch nicht. :)

      Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Erfolg und hoffen, dass ihr das für euch perfekte Leben hinkriegt.

      Liebe Grüße
      Basti & Jenny

  31. Hey ihr Zwei,

    ich bin jetzt erst, mehr oder weniger durch Zufall auf den Artikel gestossen. Und ich wollte mich kurz bei euch bedanken.
    Gerade weil ihr sonst die Tuere nicht ganz so weit oeffnet ist der Artikel um so interessanter.
    Jetzt hoffe ich, dass sich die ITB noch ordentlich fuer euch lohnt und ihr dann nur so vor neuen Ideen strotzt!

    Liebe Gruesse aus Dubai
    Ben

    • Hi Ben,

      die ITB war super. Ist immer ein großes Reiseblogger-Klassentreffen. Das macht schon Spaß. An neuen Ideen mangelt es nicht, nur an der Zeit, sie umzusetzen. :)

      Liebe Grüße aus Hamburg
      Basti & Jenny

  32. Hi ihr beiden!

    Zuerst mal: Ich finde euch echt sympathisch. Mir gefällt eure Art zu bloggen richtig gut und auch eure Stories bei Insta bringen mich immer zum schmunzeln :-)

    Und dann: Sehr cooler Artikel! Ich stehe gerade noch ganz am Anfang und lese daher schonungslos jeden Bericht, der davon spricht, wie viel Arbeit das alles ist. Obwohl ich meinen Blog erst vor zehn Tagen gelauncht habe, habe ich schon jetzt eine Idee davon.
    Aber: Ich finde, das ist es sowas von wert! Einen erfolgreichen Blog zu betreiben (von dem ich noch Lichtjahre entfernt bin) bedeutet eben, von überall in der Welt arbeiten zu können und es vor allem für sich selbst zu tun. Keine klassischen 9-5 Tage im Büro und 23 Tage im Jahr Zeit um die Welt zu entdecken. Als Freundin eines Lehrers und Studentin plane ich zwar zunächst, weiterhin ortsgebunden von Berlin aus zu arbeiten – allerdings könnten wir, wenn ich laaaaangfristig mit Blog und/oder als freie Journalistin (seit ich 17 bin schreibe ich für ne Zeitung in der Pfalz) zum Lebensunterhalt beitragen könnte, insgesamt immerhin etwa drei Monate im Jahr gemeinsam unterwegs sein. Plus seine Möglichkeiten zu Sabbatjahren.
    Und ich finde, das ist mehr wert, als jedes Geld und jede Sicherheit der Welt!!

    Ein bisschen Bammel hab ich noch vor den Fragen meiner „alten“ Freunde und von Papa wenn ich das nächste Mal in der Heimat bin. Aber ich glaube, ich guck mir einfach eine von euren Antworten ab ;-)

    Danke, dass ihr so ehrlich seid. Ihr schafft es trotz oder gerade wegen aller beschriebenen Hochs und Tiefs, mich weiter zu motivieren :-)

    Liebe Grüße aus Berlin
    Laura

    • Hi Laura,

      wir wünschen dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg auf deinem Weg. Nebenbei als freie Journalistin zu arbeiten, ist ja schonmal eine perfekte Grundlage. Das kann man wirklich gut mit dem Bloggen verbinden.

      Tja, und vor den Fragen von Freunden und Verwandten ist keiner sicher. Deshalb haben wir auch diesen Artikel geschrieben. :)

      Liebe Grüße aus Hamburg
      Basti & Jenny

  33. Hallo Jenny & Sebastian,

    Glückwunsch zu eurem gelungenen Blog. Nach nur 2 Jahren habt ihr euch schön was aufgebaut. Und wie ihr selbst sagt, natürlich auch jede Menge Arbeit reingesteckt. Man denkt ja manchmal, dass der Markt für Reiseblogs gesättigt sei – und dann stösst man auf Seiten wie die eure, die beweisen, dass immer noch alles möglich ist. 2000 bis 3000 Wörter pro Artikel halte auch ich für ein gutes Maß. 2000 Wörter sind die neuen 1000 Wörter. Wer sich abheben will, muss mehr machen als die anderen. Viel Spass und Erfolg euch weiterhin.

    Beste Grüsse,
    Mike

    • Hallo Mike,

      ja, der Markt ist natürlich schon sehr voll mit Reisebloggern, das war er aber auch schon vor 2,5 Jahren, als wir angefangen haben. Es gibt aber immer Möglichkeiten, sich aus der Masse abzuheben und auch jetzt haben neue Blogs noch immer eine Chance.

      Viele Grüße
      Sebastian & Jenny

  34. Hallo Jenny und Sebastian,

    vielen Dank für euren tollen und echt aufschlussreichen Beitrag. Ihr habt uns einen wirklich guten Einblick vermittelt, wie das Leben von Reisebloggern tatsächlich aussieht und wie man mti einem Blog Geld verdienen kann.

    Meine Partnerin und ich stehen selbst noch relativ am Anfang mit dem Aufbau unseres eigenen Reiseblogs und sind immer dankbar, ein paar gute Tipps zu erhalten. Wir freuen uns schon sehr auf unsere bevorstehende Reise, die diesen April beginnen wird und können es kaum erwarten, richtig durchzustarten und auch andere sympathische Reiseblogger wie euch unterwegs zu treffen. :-)

    Ganz liebe Grüße aus dem Saarland
    Tanja Horn & Mona Linnebacher

    • Hi, ihr Zwei,

      dann wünschen wir euch schonmal eine tolle Reise und viel Erfolg mit eurem Reiseblog. Meldet euch gerne mal, wenn ihr irgendwo seid, wo wir auch sind. Wir freuen uns auch immer, andere Reiseblogger unterwegs zu treffen.

      Liebe Grüße
      Basti & Jenny

  35. Hallo,

    Ich hätte eher eine persönliche Frage, was oder welcher Schritt hat euch dazu bewogen eure „Fixen Jobs“ zu schmeißen und den Mut auf zu bringen so zu leben – wie ihr es jetzt tuts ? Sowas passiert wahrscheinlich nicht von heut auf morgen aber ich denke auch schon soo lang darüber nach .. aber wir fehlt leider noch der Mut dazu 🙈

    • Hallo Kathi,

      einen speziellen Auslöser dafür gab es nicht. Es war eher so, dass der Wunsch mehr zu reisen und der Wunsch sich selbständig zu machen, über die Zeit immer stärker wurde und irgendwann haben wir den Schritt dann einfach gewagt. :)

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  36. Hallöchen :)

    Ich habe euch ja schon mal über Facebook gesagt, wie sehr ich euren Block liebe.

    Danke für diesen tollen Post, auch ich habe mich die Fragen schon oft gefragt. Aber eure ehrlichen Antworten sind nicht selbstverständlich.

    Ihr macht euere Arbeit super und ich hoffe dass eure Freude daran noch lange erhalten bleibt! :)

    Ganz liebe Grüße und danke für den Post,

    Dinah

  37. Hallo,

    ich finde Euren Blog recht interessant und auf jeden Fall macht es einen ehrlichen Eindruck und ihr kommt absolut sympathisch rüber.

    Ich bin gerade in einem Tief, aus dem ich mich langsam wieder raus schraube und dieser Blog hat auf jeden Fall meine Neugier auf die Zukunft geweckt.
    Wir hatten ein ähnliches Konzept, auch fotografischer Natur, aber auf dem Wasserwege. Und mit ziemlicher Sicherheit wären wir in ca. 2 oder drei Jahren an Bord unserer Yacht gegangen um auf diesem Wege das Land zu verlassen. Doch das Schicksal hat uns einen Großen Wegweiser in den Weg gestellt. Letztes Jahr bekam ich Kehlkopfkrebs (als Nichtraucher) und der musste dann schnell raus. Deshalb ist für mich, alles was mit Wasser zu tun hat, erledigt. Aus der Traum.
    Auch ich liebe es fotografisch tätig und unterwegs zu sein. Ich war 15 Jahre Freiberufler und weiß wie das ist mit dem Geld verdienen, was ich aus dem Grunde gar nicht mag, ist Fischen im Trüben, also die Ungewissheit der zu erwartenden Umsätze. Das war zu Umbruchzeiten von Analog zu Digital, wo keiner wusste wie sich das entwickeln wird.
    Deshalb finde ich Euren Weg sehr mutig.
    Ich habe von bloggen keine Ahnung, wünsche Euch aber absoluten Erfolg.

    Wilfreid

    • Hallo Wilfried,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir hoffen, dir geht es mittlerweile wieder besser und wünschen dir für die Zukunft alles Gute. Auch wenn es mit der Yacht jetzt nichts mehr wird, ergibt sich hoffentlich eine andere Möglichkeit für euch, auf große Reise zu gehen,

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  38. Hallo ihr Lieben:)

    Euer Artikel war wirklich sehr spannend und aufschlussreich.
    Ich habe selbst vor wenigen Wochen mit einem eigenen Reiseblog begonnen. Seitdem habe ich mich gefragt, wie es die (bezahlten) Blogger schaffen, sich ihr Hobby zum Beruf zu machen. In einer Woche schaffe ich – wegen Uni, Nebenjob und Sport – nicht mehr als 2-3 Artikeln zu verfassen.
    Aber ihr habt bestätigt, dass Bloggen kein Zuckerschlecken ist und teilweise aufwendiger als ein „richtiger“ Beruf.
    Vielen Dank für die Offenheit und Transparenz!
    Es gehört sehr viel Mut dazu, sich komplett dieser Arbeit zu widmen und alles andere aufzugeben.
    Ich schätze, dass ich für den Schritt, mit meinem Blog Geld zu verdienen, zu risikoavers bin, und es doch ein Hobby bleiben wird :)

    Liebe Grüße
    Mandy

  39. Hallo zusammen und liebe Grüße aus der Schweiz.

    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. Ich bin zufällig auf eurer Webseite Gestosen und finde Sie klasse. Meine neue Homepage habe ich bereits auch schon fertig gemacht. Würde mich freuen auf einen Besuch und eventuell lese ich auch eine Kommentar von euch ;)

    Würde mich natürlich auch freuen :D

    Liebe Grüße
    Nicola Moura

  40. Hallo Ihr Zwei!
    Toller Beitrag, den ich gleich mehrfach teilen werde! Ich bin ebenfalls Bloggerin und mein Freund ist Youtuber und Blogger. Uns geht es ganz ähnlich wie euch. Wir reisen nicht, wir leben wo wir wollen. Zu Beginn störten mich die Fragen und Kommentare aus meinem Umfeld. Es kam oft sowas, wie: Und wann gehst du wieder arbeiten? Oder: Wird das nicht irgendwann langweilig?
    Viele halten noch an dem Gedanken fest, dass es einen festen Ort braucht, an dem man morgens hinfährt. Ein Job in einem Büro, mit einem Titel und festen Arbeitszeiten. Aber als Blogger lebt man ein Leben als digitaler Nomade. Man braucht nicht mehr als sein technisches Equipment und WLAN. Und natürlich viel Fleiß! Uns geht es zumindest genauso wie euch. Wir arbeiten jeden Tag, kleben an unseren Laptops und verlassen unsere Arbeitsplätze nur zur Nahrungsaufnahme.
    Dafür können wir auch mal mit dem Laptop in der Hängematte liegen und nebenbei dem Meeresrauschen lauschen :)
    LG
    Susanna
    http://www.cocoandsun.com/

  41. Hallo Jenny und Basti,
    Euer Text klingt wahnsinnig interessant und ihr beantwortet glaube ich total viele Fragen, die Leuten in den Sinn kommen, wenn sie von beruflichen Reisebloggern hören. Und ich finde es ganz schön mutig von Euch, dass Ihr dieses Thema so offen und öffentlich ansprecht. Gerade den Unterschied zwischen Urlaub und Reisen verstehen glaube ich viele Leute nicht und ich – als jemand, der auch eine Weltreise gemacht hat – sehe diesen Unterschied ganz genauso wie ihr! Euer Schreibstil hat mich übrigens total in den Bann gezogen, sodass ich richtig in den Text versunken bin. :) Was das Finanzielle angeht ist mir einiges noch nicht so ganz klar: Anwartschaft (100€), Auslandskrankenversicherung (70€), Wohnungsmiete (400€), Simkarte (20€), Roller (ca 20€), Essen (800€), Visa/Kleinigkeiten (60€), Verwaltung (130€), Software (120€), Webhosting (60€) sind zusammen mindestens ca. 1.780€ laufende Kosten pro Monat für Euch zusammen, wenn ich Eure Angaben grob zusammenrechne – Und das in einem „Arbeitsmonat“, in dem Ihr ausschließlich vor- und nachbereitet. Kommen Reisetätigkeiten hinzu, kann man für Flüge, Eintritte, mehrere Transfers, mehr Unterwegssein, öfter für kleine Zeiträume Unterkünfte mieten usw doch mindestens nochmal 1.000€ weitere Ausgaben draufschlagen. Und in teureren Ländern wie Japan sogar eher 1.500€ (oder mehr). Geht man von einem 4-wöchigen Wechsel von „Arbeitsmonat“ und „Reisemonat“ aus, wären das doch durchschnittliche Ausgaben von mindestens 2.500€ pro Monat für Euch zusammen. Auch wenn dieser 4-wöchige Wechsel nicht ganz realistisch ist, wechseln sich ja doch Vor-/Nachbereitung mit dem Reisen ab. Selbst abzüglich Steuern wären das im Durchschnitt mindestens 2.000€ laufende Kosten pro Monat. Liege ich mit der Rechnung ungefähr richtig?

    Macht Ihr es so, dass Ihr neben den monatlich (mal mehr, mal weniger als) 2.000€ laufenden Kosten noch etwas in die Rentenkasse einzahlt, etwas für Notfälle beiseite legt, dann stiegen die Ausgaben noch weiter. Und beispielsweise die Ballonfahrt über Bagan oder andere Specials kosten gerne auch mal 600€ (oder zumindest einige hundert Euro). Ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt und skeptisch, ob Ihr das bei 5.000 Newsletter-Abonnenten und einer vermutlich ungefähr fünf-stelligen Homepage-Besucherzahl – also relativ geringen Affilliate-Einnahmen – dauerhaft und solide finanzieren könnt. Vielleicht unterschätze ich auch die Anzahl der Anmeldungen beim Fotokurs – angenommen, es würde sich jahrelang jeden zweiten Tag eine Person anmelden, wäre das mit ca. 1.800€ passivem Einkommen natürlich eine super Deckung Eurer Mindestkosten.
    Ich würde es Euch sehr wünschen, dass es so klappt, wie Ihr es darstellt und nach 2 Jahren Durchhalten und Investieren von Geld und Arbeitskraft nun 100%-ig fremdfinanziert klappt, aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass Ihr es etwas besser darstellt, als es ist. Vor allem genug Rücklagen für später garantiert beiseite zu legen und für die mittelfristige Zukunft zu sparen, stelle ich mir sehr, sehr schwierig vor. Und wie Ihr das hinkriegt, ergibt sich mir nach Lesen Eures ansonsten tollen Betrags nicht.

    Der typische in Deutschland arbeitende Angestellte hat zwar vielleicht einen öden Job, aber er hat eine einzige, sichere, vorsorgende und solide Einnahmequelle durch seinen Arbeitsplatz. Schafft Ihr es tatsächlich ausschließlich, solide und angstfrei von dem Fotokurs, Affilliateklicks und ein paar Kooperationen zu leben und für später vorzusorgen? Oder spritzt Ihr doch noch regelmäßig Erspartes dazu, weil es sich nicht rechnet und habt einen Plan B, was Ihr macht, wenn Ihr zu alt seid zum Reisen oder nicht mehr bloggen wollt?

    Liebe Grüße,
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Deine Auflistung der Kosten passt in etwa und natürlich hast du Recht, dass es gerade in Reisephasen noch deutlich mehr ist. Vor allem Japan war natürlich sehr teuer. Allein für die Zugtickets haben wir dort schon über 1.000 Euro gezahlt.

      Unser Business steht aber auf soliden Füßen. Unsere Einnahmen übersteigen unsere Kosten mittlerweile deutlich, sodass wir auch regelmäßig etwas zurück legen können und auch nicht sofort in Panik ausbrechen müssen, falls z. B. mal weniger Fotokurse verkauft werden. In die staatliche Rentenkasse zahlen wir zwar nicht ein, aber wir bilden definitiv Rücklagen.

      Uns ist aber auch klar, dass das nicht bei jedem so funktioniert und wir wollen hier auch gar keine Träume verkaufen. Langfristiger und nachhaltiger finanzieller Erfolg mit eine Reiseblog ist harte Arbeit und definitiv nicht leichter als jede andere Art der Selbständigkeit. Aber es macht natürlich auch unheimlich viel Spaß. :)

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

  42. Liebe Jenny
    Lieber Sebastian

    Ein toller Artikel. Euere obige Antwort auf einen Kommentar, mit der Frage, wieso habt ihr euch selbständig gemacht können wir sehr gut nachvollziehen. Wir möchten ebenfalls raus aus dem öden Büroalltag und rein ins Abenteuer. Klar. Es gibt mehr Arbeit zu erledigen und wahrscheinlich arbeiten wir noch mehr als zuvor. Aber es wird keine richtige Arbeit sein, sondern Leidenschaft. Weil wir das tuen was wir lieben. Bei uns geht es Ende 2018 los. Wir haben also noch etwas länger als ein Jahr um unseren Blog aufzubauen und euch nachzueifern.

    Danke für diesen Beitrag! Ihr Inspiriert uns wirklich sehr!

    Alles Liebe
    Michelle & Andrea

    • Hallo ihr Lieben,

      das klingt nach einem guten Plan, wir wünschen euch ganz viel Erfolg auf eurem Weg. Ein kleiner Tipp noch aus aktuellem Anlass: Findet euren eigenen Stil und lasst euch nicht zu sehr von anderen Blogs und Ideen inspirieren. Das bringt euch nichts und kommt bei anderen Bloggern auch nicht ganz so gut an.

      Liebe Grüße
      Sebastian & Jenny

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