Irgendwann hat jede Reise ein Ende. Schade eigentlich. Die letzte Station unserer vierwöchigen Reise durch Myanmar war Mandalay. "

Und als hätten wir nicht schon genug Highlights in den vergangenen Wochen gesehen, hat Mandalay noch einmal alles getoppt. Unsere Zeit hier war voller Superlative: Das größte Buch der Welt, die größte Glocke, die längste Holzbrücke, der verrückteste Tempel, der unförmigste Buddha.

Wir haben sechs komplette Tage in Mandalay verbracht und in dieser Zeit nicht nur die Stadt selbst, sondern vor allem die Ziele in der Umgebung erkundet: Monywa, Pyin U Lwin, Mingun, Amarapura, Inwa, Sagaing. All diese Orte sind gut von Mandalay aus zu erreichen. Zum Einstimmen auf den Artikel, kannst du dir auch unser Video aus Mandalay anschauen:

In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Sehenswürdigkeiten Mandalay bietet und welche Ausflüge in die Umgebung lohnenswert sind. Da der Artikel etwas länger ist, haben wir am Anfang wieder ein Inhaltsverzeichnis für dich.

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Sehenswürdigkeiten in Mandalay

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Mandalay selbst zu besuchen, reicht ein voller Tag grundsätzlich aus. Dann bist du aber wirklich den ganzen Tag ohne Verschnaufpause unterwegs. Unsere Highlights in Mandalay stellen wir dir jetzt mal genauer vor.

Mandalay Hill

Der Mandalay Hill ist ein 236 Meter hoher Berg im Norden der Stadt. Von dort oben hast du eine tolle Aussicht über die gesamte Stadt und die Umgebung, aber auch der Gipfel selbst und der Aufstieg zum Berg sind ein Highlight.

Der Aufstieg führt über endlos scheinende Treppen vorbei an Verkaufsständen, Buddha-Figuren und lustigen Liebeskulissen, an denen du dich fotografieren lassen kannst. Jedes Mal als wir dachten, jetzt sind wir endlich da, kam irgendwo eine weitere Treppe zum Vorschein, die noch weiter nach oben führte.

Es geht aber auch bequemer, denn es führt auch eine Straße auf den Berg. Mit einem Roller oder einem Taxi kannst du also auch bis fast auf den Gipfel fahren.

Der Eingang zum Mandalay Hill
Der Eingang zum Mandalay Hill

Stufen Mandalay Hill
Stufen hoch zum Mandalay Hill

Mandalay Hill
Auf dem Weg hoch zum Mandalay Hill haben wir diese witzigen Fotostudios gefunden. Warum nicht?

Hier dachten wir kurz, wir wären schon am Ziel. Das war aber nur die Mittelstation.
Hier dachten wir kurz, wir wären schon am Ziel. Das war aber nur die Mittelstation.

Mandalay Hill
Erst mal kurz eine Pause machen, bevor es noch mehr Stufen bergauf geht.

Mandalay Hill
So sieht es dann oben aus

Ausblick vom Mandalay Hill
Ausblick vom Mandalay Hill

Kothodaw-Pagode oder das größte Buch der Welt

Ganz in der Nähe des Mandalay Hill befindet sich die Kothodaw-Pagode.

Rund um die Pagode stehen 729 kleine, weiße Pagoden, in denen jeweils eine Marmortafel mit Text untergebracht ist. Die Texte geben die buddhistische Lehre wieder und werden oft als das größte Buch der Welt bezeichnet. Auf Papier gedruckt würden die Texte mehr als 15.000 Seiten füllen.

Kuthodaw Pagode
Kuthodaw Pagode

Kuthodaw Pagode
Kuthodaw Pagode

Kuthodaw Pagode
Kuthodaw Pagode

Mahamuni-Pagode

Selbst wenn du denkst, du hast schon alle Arten von Buddha-Figuren in Myanmar gesehen, dann kann dich der Buddha in der Mahamuni-Pagode mit Sicherheit noch überraschen.

Die Buddha-Statue ist die heiligste im ganzen Land. Sie ist nicht nur mit Edelsteinen reich verziert, sie wird auch noch tagtäglich mit Blattgold von Tausenden Besuchern dekoriert.

Die hauchdünnen Blättchen haben sich über die Jahre aufgeschichtet, sodass der Buddha mittlerweile komplett unförmig ist. Schätzungen besagen, dass an dem Buddha zwischen 3 und 12 Tonnen Blattgold kleben. Wahnsinn!

Direkt an die Buddhastatue zum Aufkleben des Goldes dürfen übrigens nur Männer.

Mahamuni Pagode
Mahamuni Pagode

Mahamuni Pagode
Mahamuni Pagode

Mahamuni Pagode
Mahamuni Pagode

Die Goldschläger von Mandalay

Apropos Blattgold. Die Produktion des Blattgolds erfolgt in Mandalay noch immer mit purer Manneskraft. Dafür gibt es den Beruf des Goldschlägers.

Der Alltag eines Goldschlägers sieht so aus, dass er wieder und wieder mit einem drei Kilogramm schweren Hammer auf ein kleines Päckchen mit Gold schlägt. Der Beruf ist extrem hart, aber ebenso begehrt. Auf ein Stück Gold wird in verschiedenen Arbeitsschritten insgesamt 6,5 Stunden eingeschlagen, bis es nur wenige Tausendstel Millimeter dich ist.

Danach wird das Gold in kleine Quadrate geschnitten und verpackt. Für nur 3.000 Kyat kann man ein kleines Päckchen Blattgold kaufen und an den Mahamuni-Buddha kleben.

In der 36. Straße zwischen 77. und 78. Straße gibt es eine kleine Schauwerkstatt, in der man den Goldschlägern bei der Arbeit zusehen kann und den Prozess des Goldschlagens bis zum Verpacken verfolgen kann.

Blattgoldschläger in Mandalay
Blattgoldschläger in Mandalay

Blattgoldschläger in Mandalay
Das Blattgold wird eingebunden und dann von den Blattgoldschlägern solange bearbeitet bis es dünner ist als ein Haar.

Goldschläger Mandalay
Mit einem 3-kg schweren Hammer schlagen die Goldschläger auf das Gold ein.

So sieht das Blattgold dann am Ende aus.
So sieht das Blattgold dann am Ende aus.

Blattgoldverkauf Mandalay
Hier wird das Blattgold in kleine Pakete gepackt, bevor diese dann zum Verkauf angeboten werden.

Der Königspalast

Der ehemalige Königspalast ein umfasst ein riesiges nahezu quadratisches Gelände von 2×2 Kilometern mitten in der Innenstadt von Mandalay.

Hier stand einst der prunkvolle Palast eines Königs, der als Glaspalast im Roman von Amitav Ghosh weltweit bekannt geworden ist. Der Roman ist übrigens ein absolut empfehlenswertes Buch über Myanmar.

Leider wurde der Palast komplett zerstört und bis auf die Mauer rundherum ist nichts mehr vom Palast übrig. Zwar wurde versucht, den Palast nachzubauen, aber das hat leider nicht so gut geklappt. Eine Besichtigung des Palastgeländes kann man sich eigentlich schenken, denn viel zu sehen gibt es dort nicht.

Der Königspalast
Der Königspalast

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Unsere Hoteltipps für Mandalay

In Mandalay sind die Hotelpreise allgemein niedriger als im Rest des Landes. Hier bekommt man schon für kleines Geld ein wirklich gutes Zimmer.

Wir haben im Hotel 8 übernachtet und dort nur 23 Dollar pro Nacht bezahlt. Für vergleichbare Zimmer zahlt man im Rest des Landes locker 40 Dollar. Das Hotel ist gut gelegen, hat einfache, moderne Zimmer und ein relativ gutes Frühstück.

Link: Hotel 8 in Mandalay

Leider war das Hotel später ausgebucht, sodass wir ins Night Sweet Hotel  umgezogen sind. Das war nicht ganz so gut, aber auch nicht schlecht. Wenn es etwas mehr Luxus sein soll, dann empfehlen wir dir das Home Hotel.

Mehr Infos zu den Hotels findest du auch in unserem Artikel Myanmar Hoteltipps.

Hotel 8 Mandalay
Hotel 8 Mandalay

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Fortbewegung in Mandalay und Umgebung

Zunächst eine gute Nachricht: Die Orientierung in Mandalay ist kinderleicht, denn die Straßen in der Innenstadt verlaufen alle parallel zueinander und anstatt komplizierte Namen zu tragen sind sie einfach durchnummeriert.

Insgesamt ist Mandalay aber recht weitläufig und zu Fuß nicht so schön zu erkunden. Mit Taxis, die du überall ganz einfach findest, kommst du gut von A nach B.

Mandalay und Umgebung mit dem Roller entdecken

Wir haben uns einen Roller ausgeliehen und können das nur empfehlen. Du bist nicht nur in Mandalay schnell und flexibel unterwegs, sondern kannst auch Ausflüge nach Amarapura, Inwa und Sagaing sehr gut damit absolvieren.

Der Verkehr ist ganz ok und da in Myanmar auch Rechtsverkehr gilt, fällt schon eine Hürde weg, die es in vielen anderen südostasiatischen Ländern gibt.

Wo du am besten einen Roller mietest, erfragst du am besten in deinem Hotel. Wir hatten einen Roller direkt von unserem Hotel und haben dafür 1.000 Kyat pro Stunde gezahlt. Für einen kompletten Tag unterwegs kamen wir so immer auf etwa 8.000 bis 9.000 Kyat, was definitiv ein fairer Preis ist. Benzin ist ebenfalls sehr günstig.

Mandalay und Umgebung mit einem Guide entdecken

Für unseren Ausflug nach Monywa, über den wir weiter unten berichten, haben wir auf eine Empfehlung hin Zaw Zaw als Fahrer und Guide engagiert.

Wir können dir Zaw Zaw als Guide nur wärmstens empfehlen. Er spricht hervorragend Englisch und du kannst dich mit ihm sehr gut unterhalten und alle Fragen loswerden, die du über Mandalay und Myanmar hast. Seine Preise sind fair und er ist wirklich extrem nett.

Du erreichst ihn am besten unter seiner E-Mailadresse zawzaw21@gmail.com. Zaw Zaw organisiert übrigens auch Fahrradtouren durch das gesamte Land. Wenn das etwas für dich ist, bist du bei ihm auch an der richtigen Adresse.

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Ausflug von Mandalay nach Amarapura, Inwa und Sagaing

Die Umgebung von Mandalay hält zahlreiche Highlights bereit. Im Südwesten der Stadt sind es gleich drei großartige Sehenswürdigkeiten, die du in einer Tagestour zusammen besichtigen kannst.

Wir zeigen dir zunächst, was es an den drei Orten zu sehen gibt und geben dir dann unsere Tipps für die Tour.

Sehenswürdigkeiten in Sagaing

Die Hügel von Sagaing erstrecken sich westlich des Irrawady. Eine tolle Sicht bietet sich von der riesigen Brücke aus, die dich auf die andere Seite des Flusses führt.

Die Hügel sind gespickt mit insgesamt über 700 Tempeln und Pagoden, die golden aus dem Grün der Berge schimmern. Die Pagoden selbst sind keine ganz großen Highlights, es ist vielmehr die Vielzahl, die Sagaing zu etwas Besonderem macht. Nach vier Wochen in Myanmar waren wir aber auch ganz schön verwöhnt und nur noch sehr schwer für neue Pagoden zu begeistern. Wenn du Mandalay am Anfang deiner Reise durch Myanmar besuchst, dann ist Sagaing mit Sicherheit sehr beeindruckend.

Sagaing
Sagaing

Sagaing
Sagaing

Sagaing
Sagaing

Sagaing
Sagaing

Sehenswürdigkeiten in Inwa

Inwa war mehr als 400 Jahre die Hauptstadt eines Königreichs. Heute ist das kaum mehr vorstellbar, denn nur noch wenige Ruinen inmitten von Feldern und Wiesen stehen heute noch an der Stelle.

Das Gelände von Inwa erkunden viele Reisende mit einer der Pferdekutschen, die man für etwa 8.000 Kyat für eine Rundfahrt mieten kann. Wir haben das Gelände mit unserem eigenen Roller erkundet.

Leider hat es am Tag zuvor heftig geregnet, sodass die Wege extrem matschig waren und mit dem Roller kein Durchkommen war. Dennoch haben wir einiges gesehen, wie z. B. den schiefen Turm, der allerdings gerade saniert wird, oder eine verfallene Pagode, die wirklich sehr unheimliche Risse im Mauerwerk hatte und wahrscheinlich bald komplett in sich zusammenstürzt oder das hölzerne Shwenandaw-Kloster.

Verfallene Pagode in Inwa
Verfallene Pagode in Inwa

Verfallene Pagode in Inwa
Verfallene Pagode in Inwa

Die Nachwuchs-Mönche beim Fußballspielen vor der zerfallenen Pagode
Die Nachwuchs-Mönche beim Fußballspielen vor der zerfallenen Pagode.

Schiefer Turm in Inwa
Schiefer Turm in Inwa

Shwenandaw Kloster in Inwa
Shwenandaw Kloster in Inwa

Shwenandaw Kloster in Inwa
Shwenandaw Kloster in Inwa

Inwa
Pagode in Inwa

Sehenswürdigkeiten in Amarapura

Nur wenige Kilometer von Inwa entfernt, wartet schon die nächste Königsstadt auf Besucher. Auch hier gibt es verfallene Bauwerke einer längst vergangenen Epoche zu entdecken. Das Highlight ist aber die U-Bein-Brücke.

Mit 1200 Metern Länge gilt sie als die längste Holzbrücke der Welt und führt Fußgänger über den Thaungtaman-See. Zum Sonnenuntergang strömen die Menschenmassen zur U-Bein-Brücke, um das Bauwerk mit der dahinter untergehenden Sonne zu fotografieren.

Wenn du weniger Trubel haben möchtest, solltest du früher am Tag kommen. Der Sonnenuntergang ist aber wirklich nicht zu verachten. Für etwa 8.000 Kyat kannst du dich mit einem kleinen Ruderboot zum besten Fotospot vor der Brücke paddeln lassen, den du dir dann aber auch mit vielen anderen Booten teilen musst.

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

U-Bein Brücke
U-Bein Brücke

Unsere Tipps für die Tour

Wir haben die Tour von Mandalay an die drei Orte an einem Tag gemacht. Zunächst sind wir nach Sagaing gefahren, danach in Richtung Inwa und zum Sonnenuntergang nach Amarapura. Die Strecke ist gut an einem Tag zu bewältigen, wenn man früh genug losfährt. Wir sind gegen 8:30 Uhr morgens in Mandalay gestartet.

Auf dem Weg von Sagaing nach Inwa muss man einen ziemlich großen Umweg fahren, um über die Brücke des kleinen Myitnge River zu fahren. Es gibt aber die Möglichkeit weiter vorne, mit einem kleinen Boot überzusetzen. Das kostet für 2 Personen inkl. Roller 2.000 Kyat. Das funktioniert aber nur, wenn es trocken ist. Auf der anderen Seite kommst du mit dem Roller nämlich nicht durch den Matsch, wenn es geregnet hat und darfst wieder mit dem Boot zurückfahren. Wir sprechen da aus Erfahrung.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Tour zwar auch möglich, allerdings ist das recht umständlich und nur schwer an einem Tag zu schaffen.

Alternativ kannst du die Tour auch mit einem Fahrer bzw. Guide unternehmen. Wir können dir dafür unseren weiter oben empfohlenen Guide empfehlen. Alternativ kannst du online auch eine Tour mit privatem Guide und Fahrer buchen: Day Trip to Sagaing Ava and Amarapura from Mandalay.

Fazit der Tour: Die Tour nach Amarapura und Inwa gehört zum absoluten Pflichtprogramm in Mandalay, das du nicht verpassen solltest. Sagaing muss man unserer Meinung nach nicht unbedingt sehen, aber man kann es ja ganz einfach mit den anderen beiden Orten verbinden.

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Ausflug von Mandalay nach Mingun

Mingun liegt nordwestlich von Mandalay und ist ein Zeugnis absoluten Größenwahns. Ein früherer König wollte hier einen gigantischen Tempel errichten. Bis zu seinem Tod wurde allerdings nur der Stumpf des Tempels fertig gestellt. Nachdem dann noch ein Erdbeben die Region erschütterte, wurden die Arbeiten eingestellt und das Tempelfragment steht bis heute dort herum.

Allein die Ausmaße dieses Fragments sind schon gigantisch und man kann sich kaum vorstellen, wie groß der Tempel einmal werden sollte. Vor dem Tempel stehen zwei riesige Löwenfiguren, die allerdings auch größtenteils in sich zusammengefallen sind.

In dem Tempel sollte einst eine riesige Glocke erklingen, die sogar schon fertiggestellt war. Die Glocke selbst hängt heute ein paar Meter von der Tempelruine entfernt und ist die größte funktionierende Glocke der Welt. Nur im Kreml in Moskau hängt eine noch größere Glocke, die aber aufgrund eines Risses nicht mehr geschlagen werden kann.

Als dritte Sehenswürdigkeit gibt es in Mingun noch eine sehr schöne weiße Pagode zu sehen.

Unsere Tipps für die Tour

Täglich 9:00 Uhr morgens verkehrt eine Fähre von Mandalay nach Mingun. Das Boot fährt 12:30 Uhr nach Mandalay zurück. Die Zeit vor Ort ist völlig ausreichend, um alles zu sehen. Von der Anlegestelle sind alle drei Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Für das ganz besondere Erlebnis kann man sich einen Ochsenkarren mieten. Das ist zwar nicht viel schneller als zu Fuß, aber wer kann schon von sich behaupten, mal mit einem Ochsenkarren-Taxi gefahren zu sein?

Die Fähre fährt in Mandalay am Ende der 26. Straße ab. Folg einfach der Straße bis zum Fluss und du kommst direkt zur Anlegestelle. Tickets kaufst du im Office direkt am Hafen bei einem netten älteren Herren, der sehr gut Englisch spricht. Das Ticket kostet 5.000 Kyat pro Person (hin und zurück), außerdem werden in Mingun nochmal 5.000 Kyat Eintritt fällig.

Unser Fazit zur Tour: Mingun ist schon sehr spannend und wenn du genügend Zeit hast, empfehlen wir dir den Ausflug. Wenn die Zeit knapp ist, würden wir aber definitiv eine Erkundung von Mandalay, sowie den Ausflug nach Amarapura und Inwa bevorzugen. Da man am frühen Nachmittag wieder in Mandalay ist, bleibt auch noch Zeit, danach etwas anderes anzuschauen.

Hafen in Mandalay
Hafen in Mandalay

Boot nach Mingun
Boot nach Mingun

Mingun Pagode
Mingun Pagode

Mingun Pagode
Mingun Pagode

Aussicht von der Mingun Pagode
Aussicht von der Mingun Pagode

Die zwei Löwen von Mingun.
Die zwei Löwen von Mingun.

Hsinbyume Pagode
Hsinbyume Pagode

Hsinbyume Pagode
Hsinbyume Pagode

Glocke in Mingun
Glocke in Mingun

Glocke in Mingun
Glocke in Mingun

Glocke von innen
Glocke von innen

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Ausflug von Mandalay nach Monywa

Ganz ehrlich: Nach vier Wochen in Myanmar setzte bei uns eine gewisse Tempelmüdigkeit ein. Wir waren in Bagan, in Mrauk-U, in Bago – alles Orte mit unzähligen Tempel und Pagoden, einer schöner als der andere.

Wir dachten wirklich, das kann jetzt nichts mehr toppen. Und dann kamen wir nach Monywa. Da ist zunächst der riesige stehende Buddha, der sich sagenhafte 116 Meter in die Höhe erhebt. Nur in China gibt es eine noch größere Buddha-Statue. Davor liegt ein 90 Meter langer Buddha und am Fuße des Berges sitzen Tausende Buddha-Figuren unter ebenso vielen Bäumen.

Das ist schon sehr beeindruckend, aber der absolute Wahnsinn ist die Thanbodday-Pagode. Schon von außen sieht sie ganz anders aus, als alle anderen Pagoden in Myanmar. Sie ist sehr farbenfroh und erinnert ein bisschen an einen Hindu-Tempel. Im Inneren der Pagode wird es dann aber richtig verrückt. So viele Buddhastatuen haben wir noch nicht gesehen.

Insgesamt sind es fast 600.000 große und kleine Buddhastatuen, die diesen Tempel schmücken. Ja, richtig gelesen. Da ist keine Null zu viel. Sechshunderttausend! Dieser Tempel ist definitiv der beeindruckendste in ganz Myanmar!

Unsere Tipps für die Tour

Mit dem Roller ist Monywa leider zu weit. Du musst also entweder auf den Bus ausweichen oder dir einen Fahrer nehmen. Wir waren mit Zaw Zaw, den wir weiter oben schon vorgestellt haben, in Monywa. Für die Tagestour mit ihm inklusive Auto haben wir 90 Dollar bezahlt. Die Fahrt mit dem Auto nach Monywa dauert etwa 2,5-3 Stunden.

Alternativ kannst du mit dem Bus fahren, was natürlich deutlich günstiger ist, aber eben auch 3-4 Stunden dauert. Als Tagesausflug wird das schon sehr knapp, da du auch vor Ort etwas Zeit brauchst.

Eine Option ist natürlich auch, in Monywa zu übernachten. Wir hatten das ursprünglich auch geplant, uns dann aber kurzfristig doch dagegen entschieden. Ein empfehlenswertes Hotel in Monywa ist das Jade Royal Hotel Monywa.

Unser Fazit zur Tour: Monywa ist ein absolutes Highlight in Myanmar, das erstaunlicherweise bei vielen Reisenden noch nicht auf dem Zettel steht. Wir empfehlen dir unbedingt, diese Tour von Mandalay aus zu machen oder sogar in Monywa zu übernachten. Du wirst es nicht bereuen.

Laykyun Setkyar Buddha
Der Kopf des Laykyun Setkyar Buddha lag bei unserem Besuch im Nebel.

Laykyun Setkyar Buddha
Laykyun Setkyar Buddha

Maha Bodhi Tahtaung
Maha Bodhi Tahtaung

Maha Bodhi Tahtaung
Maha Bodhi Tahtaung

Maha Bodhi Tahtaung
Maha Bodhi Tahtaung

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

Thanboddhay Pagode
Thanboddhay Pagode

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Ausflug von Mandalay nach Pyin U Lwin

Pyin U Lwin liegt östlich von Mandalay in einer Höhe von 1100 Metern und diente einst den englischen Kolonialherren als Erholungsort in den heißen Monaten. Heute dient es wieder als Ort für Erholungssuchende. Das sind aber mittlerweile keine Engländer mehr, sondern die etwas wohlhabenderen Bewohner von Mandalay.

Tatsächlich sieht Pyin U Lwin ganz anders aus, als die meisten Orte in Myanmar. Es ist sehr grün und vereinzelt erinnern koloniale Bauwerke noch an die Zeit der englischen Besatzung.

Das Highlight in Pyin U Lwin ist der riesige Botanische Garten mit gepflegten Grünflächen und ohne jeglichen Müll. Das ist in Myanmar sehr einzigartig. Wenn du dem Trubel und der Hitze Myanmars entfliehen möchtest, dann ist Pyin U Lwin das perfekte Ziel für dich.

Unsere Tipps für die Tour:

Nach Pyin U Lwin gelangt man am besten mit einem Shared Taxi, also einem Taxi, dass sich bis zu vier Personen teilen. Das kostet etwa 8.000 Kyat pro Person und die Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Frag am besten in deinem Hotel in Mandalay, ob sie dir ein solches Taxi organisieren können.

Wenn du etwas mehr Zeit in Pyin U Lwin verbringen möchtest, gibt es vor Ort auch zahlreiche Hotels. Ein empfehlenswertes Hotel ist das Royal Green Hotel.

Unser Fazit zur Tour: In Pyin U Lwin lernst du nochmal eine ganz andere Seite von Myanmar kennen. Für die erste Myanmar-Reise ist es aber nicht unbedingt ein Muss, vor allem wenn die Zeit knapp ist.

Botanischer Garten in Pyin U Lwin
Botanischer Garten in Pyin U Lwin

Botanischer Garten in Pyin U Lwin
Botanischer Garten in Pyin U Lwin

Botanischer Garten in Pyin U Lwin
Botanischer Garten in Pyin U Lwin

Kolonialgebäude Pyin U Lwin
Kolonialgebäude Pyin U Lwin

Kirche in Pyin U Lwin
Kirche in Pyin U Lwin

pyin-u-lwin-nachtmarkt-2
Nachtmarkt in Pyin U Lwin

Unser Fazit zu Mandalay und Umgebung

Mandalay hat richtig viel zu bieten und wir waren wirklich positiv überrascht. Man kann gut und gerne fünf Tage hier verbringen und entdeckt jeden Tag etwas Neues. Für die Stadt selbst reichen 1-2 Tage, aber die Umgebung hat es in sich.

Mandalay ist ein perfekter Ausgangspunkt für die Ausflüge und war für uns leider auch die letzte Station unserer Reise. Von Mandalay sind wir schließlich mit Bangkok Airways nach Chiang Mai geflogen und mussten nach 31 Tagen „Good bye Myanmar“ sagen.

Warst du auch schon einmal in Mandalay? Haben wir einen wichtigen Tipp vergessen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

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Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

5 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

    • Danke für den ausführlichen Bericht mit vielen Tipps (auch mit Uhrzeiten usw.), die mir das Planen einfacher machen! Klasse :)
      Es zeigt mir, dass Mandalay und Umgebung wirklich sehenswert ist. An anderer Stelle habe ich mal gelesen, dass man sich das sogar sparen könnte. Das werde ich aber auf keinen Fall tun!
      Viele Grüße

      • Hey La La,

        natürlich ist die Lehre gemeint. ;) Haben wir direkt korrigiert.

        Mandalay würde ich auf gar keinen Fall auslassen. Die Stadt selbst ist zwar nicht das Highlight, aber die Umgebung hat wirklich viel zu bieten. Wir hatten aus Zeitgründen die Wahl zwischen Inle See und Mandalay und uns für Mandalay entschieden.

        Viele Grüße
        Sebastian

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