Freut mich, dass Du Interesse an unserer Beitragsserie „Fotografieren lernen“ hast. In diesem Beitrag findest du erst mal eine kleine Einleitung. Dort erkläre ich Dir warum wir uns entschieden haben über die Grundlagen der Fotografie zu schreiben und warum Du dich auf keinen Fall von den vielen verschiedenen Knöpfen und Rädchen an deiner Kamera beeindrucken lassen sollst.

Meine Kamera und ich

Jenny mit der Nikon D40
Jenny mit der Nikon D40

Meine Kamera und ich. Anfangs hatten wir ein eher angespanntes Verhältnis. Da lag nun diese brandneue Nikon D40 vor mir und das einzige was ich wusste, war: mit dem Auto-Programm macht sie schon mal keine schlechten Fotos.

Neben der Auto-Funktion waren da aber noch ein paar andere Optionen, die ich an dem Drehrad wählen konnte, darunter ein paar Buchstaben (um genau zu sein: M, A, S & P) und ein paar Symbole. Die Symbole waren relativ eindeutig.

Es gibt ein kleines Kind – ok, dachte ich – falls ich mal ein kleines Kind fotografiere, sollte ich wohl diese Option wählen. Auch die anderen Symbole waren recht eindeutig – Landschaft, ein Jogger (Hä?)… Aber was bedeuteten wohl die Buchstaben M, A, S & P. Ich hatte wirklich keine Ahnung.

Jetzt bin ich nun kein Fan von Bedienungsanleitungen. Mein Papa hat früher immer gesagt Bedienungsanleitungen braucht kein Mensch. Und das hat sich bei mir eingebrannt.

Seitdem stürze ich mich ohne Bedienungsanleitung auf jegliche neuen Geräte. Das hat eigentlich auch immer funktioniert. Nur die Kamera war etwas komplett neues für mich.

Also habe ich Google gefragt, viele Webseiten durchstöbert und alle Rädchen und Knöpfe ausprobiert. Durch Trial and Error haben ich nicht nur alle grundlegenden Funktionen der Kamera verstanden, sondern auch gelernt warum ich wann welche Einstellung benutze.

Dieses Wissen möchte ich nun gerne in mehreren Beiträgen an euch weitergeben. Für jeden großen Überbegriff, wie z. B. Blende und Verschlusszeit wird es dann einen Beitrag geben.

Am Ende habt ihr dann mehrere einzelne Beiträge, die ihr hintereinander durch arbeiten könnt. Durch die Beiträge solltet ihr dann das Wesentlichste über eure Kamera und über die wichtigsten manuellen Einstellungen wissen.

Wenn ihr also noch ganz am Anfang steht und gerne mehr über Fotografie lernen möchtet, dann ist das hier etwas für euch.

Alternativ kannst du dir auch auf jeden Fall mal unseren Online-Fotokurs genauer anschauen. Dort vermitteln wir in 59 Kapiteln und 40 Videos zusätzlich zu den Grundlagen der Technik auch noch Wissen zur Bildgestaltung, zum Thema Licht, Bildbearbeitung mit Lightroom und vielen Praxisaufgaben + 22 Fotoprojekte.

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Mein Tipp: Wirklich verstehen kannst du alles nur, wenn du dabei die Kamera in der Hand hast und alles was du liest, step-by-step an deiner eigenen Kamera ausprobierst.

Schnapp dir deine Kamera und leg einfach los!
Schnapp dir deine Kamera und leg einfach los!

Aber noch mal ganz kurz zurück zu der Sache mit der Bedienungsanleitung. Eigentlich sind Spiegelreflexkameras wirklich kein Geheimnis und sehr einfach zu bedienen. Du musst eigentlich nur genau drei Dinge können:

1. Die Kamera einschalten
2. Die Blende verändern
3. Die Verschlusszeit verändern

Natürlich haben die heutigen Kameras noch hunderte andere Funktionen. Aber die sind alle nicht so wichtig, wie die Punkte 1-3. Wie du deine Kamera einschaltest, hast du – da bin ich mir sicher – schon herausgefunden. Punkt 1 – die Blende – ist das Thema im ersten Beitrag und Punkt 2 – Die Verschlusszeit das Thema des zweiten.

Also, lass dich nicht von den ganzen vielen Knöpfen beeindrucken und jetzt los, ran an den Speck!

Beiträge bislang

1. Teil: Blende
2. Teil: Verschlusszeit
3. Teil: Brennweite
4. Teil: Belichtung
5. Teil: Manuelle Belichtung und Modus M
6. Teil: 6. Teil – ISO
7. Teil: Weißabgleich
8. Teil: Belichtung
9. Teil: Autofokus
10. Teil: Betriebsart

Ich würde mich über deinen Kommentar super freuen. Es macht mir gleich viel mehr Spaß, wenn ich weiß, dass du auch ein bisschen Spaß dran hast.

6 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Cool! Ich freu mich drauf! Mir geht es ähnlich mit dem angespannten Verhältnis. Und da ich leider nur selten zum Fotografieren komme, hab ich das Gefühl, dass ich jedes Mal von Vorne anfange! Da ist so ein Einsteigerkurs bestimmt Hilfreich!

  2. Hallo Julie. Danke für dein Feedback. Morgen geht es auch schon los mit dem ersten Beitrag. Dann hast Du das ganze Wochenende Zeit dich damit ein bisschen zu beschäftigen. In jedem Beitrag wird auch nur eine Funktion erklärt, damit es einen nicht direkt überfordert. Nächste Woche Freitag kommt dann der nächste in dem Du eine neue Funktion deiner Kamera erlernen kannst. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie die Beiträge bei euch ankommen und würde mich dann natürlich total über Dein Feedback freuen. Ein „kompliziertes“ Thema in einfachen Worten rüberzubringen ist nicht immer so einfach. Hoffe aber es ist mir einigermaßen gelungen. Aber das könnt halt nur ihr entscheiden. Liebe Grüße aus Berlin!

  3. Och nee, jetzt habe ich mich vor kurzem dazu durchgerungen die Nikon D40 zu verkaufen. Ja gut, wir haben damit einem anderen den Urlaub gerettet. Und uns bleibt ja noch die Neue. Die Nikon D7100 nur ist diese Kamera noch komplizierter und automatisch passiert da nicht mehr viel. Da kommt eure Artikelserie gerade recht um nochmal die Grundlagen aufzuarbeiten. Bin schon gespannt.

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