Fès: Die besten Sehenswürdigkeiten und Tipps

Fès gilt für viele als die schönste Stadt in Marokko. Ja, richtig gelesen. Nicht etwa Marrakesch, sondern Fès ist die wahre Perle Marokkos. Unsere Marokko-Expertin Britta zeigt dir, welche Sehenswürdigkeiten dich in Fès erwarten und gibt dir dazu noch die wichtigsten Reisetipps!

Fès ist eine tolle Alternative zu Marrakesch für eine Städtereise nach Marokko.

Auch nach Fès gibt es Direktverbindungen mit günstigen Airlines und nach nur 3,5 Stunden Flugzeit tauchst du in die völlig fremde, orientalische Welt ein.

Reist du quer durch Marokko, darf Fès natürlich auch auf keinen Fall fehlen.

Was du bei der Stadtbesichtigung nicht verpassen darfst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Dazu gibt es in bewährter Form zahlreiche Tipps und persönliche Empfehlungen von mir.

7 Gründe, Fès zu besuchen

Du bist noch nicht sicher, ob du nach Fès reisen solltest? Dann kommen hier 7 Gründe, die dich bestimmt überzeugen werden.

#1 Fès ist neben Marrakesch, Meknes und Agadir eine der vier Königsstädte von Marokko. Fès ist sogar die älteste der vier.

#2 Fès ist meine Lieblingsstadt in Marokko und ich habe schon eine ganze Menge Städte in Marokko gesehen.

#3 Fès ist nicht so überlaufen wie Marrakesch, hat aber mindestens genauso viele tolle kulturelle Stätten und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nicht umsonst wird Fès häufig als Kulturhauptstadt Marokkos bezeichnet.

#4 Die Stadt ist zudem das geistige Zentrum des Landes mit der ältesten islamischen Universität.

#5 Fès hat die größte Medina, also Altstadt, in ganz Nordafrika. Noch dazu die schönste, die ich kenne.

#6 Die Medina von Fès ist im Vergleich zu Marrakesch viel natürlicher und ursprünglicher. Nur Esel und Menschen suchen ihre Wege durch die verwinkelten Gassen.

#7 Die schönen Stadthäuser der Medina sind in Fès größtenteils in Hand von Marokkanern, anders als in Marrakesch, wo viele der historischen Gebäuden von Europäern und anderen Ausländern gekauft wurden. Dadurch sind viele in Fès noch schmucker, noch filigraner verziert und noch reicher ausgestattet als in Marrakesch.

Das sollten aber jetzt wirklich genug Gründe sein, um den Fassis, so nennen sich die Einwohner in Fès, einen Besuch abzustatten.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Fès

Die meisten Sehenswürdigkeiten, wie auch die geschäftigen Souks und die bunten Bazare von Fès, liegen in der historischen Altstadt Fès el Bali. Sie wird auch Medina genannt.

Die gesamte Medina ist autofrei. Oft geht es auch nicht anders, denn einige Gassen sind so eng, dass gerade einmal eine Person hindurch passt.

Klar, dass auch deine Stadterkundung zu Fuß stattfindet. Lediglich für den Abstecher zur Festung (siehe Sehenswürdigkeit #9) bist du auf ein Auto angewiesen.

Du kannst alle Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden. Allerdings ist die Altstadt von Fès total unübersichtlich. Du wirst dich also zwangsläufig verlaufen.

Sollte das passieren, nimm dich vor falschen Stadtführern in Acht. Sie sind sofort zur Stelle, wenn verlorene Touristen sich fragend umschauen.

Ich empfehle dir, lieber gleich einen registrierten Stadtführer für einen ersten Einstieg in die Stadt zu buchen. Ein Guide gibt dir einen guten Überblick über das Gewirr der Gassen und zahlreiche interessante Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten.

Zur privaten Stadtführung durch Fès auf Deutsch

Sicherlich wird dich dein Guide auch zu den folgenden Sehenswürdigkeiten bringen.

#1 Bab Bou Jeloud

Der Spaziergang durch die Medina von Fès startet an dem prachtvollen Haupttor Bab Bou Jeloud, dem schönsten Stadttor in der Altstadt von Fès. Der Name heißt übersetzt das „Blaue Tor“.<

Und genauso zeigt es sich auch: Das riesige Tor ist mit wunderschönen glänzenden, blauen Kacheln verziert. Das Blau steht für die Stadt Fès.

Allerdings trügt der Schein, denn trittst du durch das Tor und drehst dich um, wandelt sich das Bild. Von Innen zieren nun grüne Mosaike das Tor. Grün ist die Farbe des Islams.

Das im Jahr 1913 errichtete Tor ist heute DAS Wahrzeichen von Fès und auch das wohl beliebteste Fotomotiv der Stadt. Hinter dem Stadttor öffnet sich der älteste Stadtteil von Fès: Fès el Bali.

Mein Tipp: Direkt hinter dem Tor findest du einige Cafés und Restaurants mit Dachterrasse. Von hier, zum Beispiel von der Terrasse des „La Kasbah“, genießt du bei einem traditionellen Minztee ganz entspannt den Blick auf das wunderschöne Tor.

Bab Bou Jeloud
Das Stadttour Bab Bou Jeloud

#2 Medina

Direkt hinter dem Blauen Tor stehst du auf dem “Platz der verlorenen Touristen“. Der Platz ist Programm, denn ab hier wirst du dich ohne Führer unweigerlich verlaufen.

Mach einfach das Beste daraus und lass dich durch die verwinkelten Gassen treiben. Die Medina von Fès stammt aus dem 8. Jahrhundert und ist eine der schönsten Altstädte der Islamischen Welt.

Seit 1981 gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Die komplette Medina ist von einer Mauer umgeben, so wirst du zwangsläufig irgendwann wieder auf ein Stadttor treffen.

Dahinter trittst du auf die umgebenen Hauptstraßen. Hier kannst du dir eines der vorbeifahrenden kleinen Taxen angeln und zurück zum dir bekannten Ausgangspunkt, zum Beispiel zum Blauen Tor, kutschieren lassen.

Doch vorher solltest du dir reichlich Zeit für die Erkundung der Medina nehmen. Hier befinden sich die berühmten, super engen Pfade, wo keine zwei Personen nebeneinander durchkommen. Kein Wunder also, dass Autos und Mopeds in der Medina keinen Zutritt haben.

Der komplette Transport in der Medina erfolgt mit Eseln oder Handkarren. Hörst du hinter dir ein lautes „Balak, balak“, ist Vorsicht geboten. Spring lieber schnell aus dem Weg und mach dem ankommenden Eselskarren Platz, denn sie halten nur ungerne.

In der Medina von Fès kannst du wunderbar Bummeln, Staunen und dich von der Stimmung wie aus 1001 Nacht verzaubern lassen. Überall liegen orientalische Gerüche in der Luft und es gibt unendlich viel zu sehen: spitze Gewürzpyramiden, bunte Auslagen der Schneider, Garnhändler und Wollfärber und frisches Obst und Gemüse im Lebensmittelsouk.

Aber auch auf den Anblick von Kamelköpfen auf den Fleischerständen musst du dich einstellen. Frisch geschlachtetes Fleisch hängt vor den Theken und der Geruch aus den Gerbereien ist nicht jedermanns Sache.

Traditionell sind die Souks nach Handwerkszweigen aufgeteilt. Auf die Kupferschmiede folgen die Goldschmiede. Du wanderst entlang von Lederwaren zu Schneidern, bis hin zu den Teppichhändlern.

Das Tolle an der Medina von Fès ist, dass in der Altstadt auch die meisten Sehenswürdigkeiten liegen. Du kannst ihre Besichtigung wunderbar in deinen Stadtbummel einbinden.

Souks Fes
Souks in der Medina von Fes.

#3 Koranschule Medersa Bou Inania

Bereits einige Meter hinter dem Eintritt durch das Blaue Tor (Sehenswürdigkeit #1) erreichst du die Koranschule Medersa Bou Inania. Sie ist nur eine von mehreren sehenswerten Koranschulen in der Medina von Fès.

Wunderbar siehst du hier den typischen Aufbau der Koranschulen: Im Zentrum des quadratischen Innenhofs liegt der obligatorische Waschbrunnen. Um den Brunnen herum verteilen sich die Wohnzellen der Studenten in den zweigeschossigen Gebäuden.

An den Wänden kannst du die ganze Pracht der reichen Verzierungen bestaunen: Der Hof ist mit Marmorfliesen bedeckt, Mosaikkacheln zieren die Wände, darüber Schriftbänder, Stuckarbeiten und filigrane Schnitzereien aus Zedernholz.

Wie alle sakralen Bauten der Stadt ist das Dach mit grünen Ziegeln bedeckt. Beim Blick von oben von der Festung Borj Sud (siehe Sehenswürdigkeit #9) kannst du diese super im Häusermeer wieder entdecken.

Auch schön: Ebenfalls sehenswert ist die Medersa Attarine. Sie stammt auch aus dem 14. Jahrhundert, ist ähnlich aufgebaut wie die Medersa Bou Inania und fantastisch mit Mosaiksteinen gestaltet.

Infos
Öffnungszeiten

Täglich 9:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt

20 Dh (etwa 2 Euro)

Adresse

Rue Talaa Sghira

Anfahrt

Bab Marouk oder Batha (Bus)

Madrasa Bou Inania
Innennhof und Minarett der Madrasa Bou Inania.

#4 Platz und Museum Nejjarine

Im Herzen der Medina gelangst du zum Platz Nejjarine mit seinem herrlichen Brunnen. Er ist überbordend mit Mosaik und Zedernholz verziert und sicherlich der schönste in der ganzen Medina.

Am gleichnamigen Platz liegt das Museum Nejjarine. In dem ehemaligen Waren- und Handelshaus befindet sich heute eine Ausstellung rund ums Holz.

Von verschiedenen Baumarten über kunstvolle Schnitzereien bis hin zu Musikinstrumenten und Möbeln gibt es hier alles Mögliche rund um das Thema zu sehen.

Der Eintritt kostet 20 Dirham, also knapp 2 Euro. Das Museum ist täglich außer dienstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Infos Museum
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
Dienstag: geschlossen

Eintritt

20 Dh (etwa 2 Euro)

Adresse

Pl. Nejjarine

Nejjarine
Platz und Museum Nejjarine

#5 Gerbereien

Ein Besuch der Gerbereien ist ein Höhepunkt jeder Tour durch die Medina von Fès.

Das Gerberhandwerk hat Tradition in Marokko und Fès ist renommiert für die besonders gute Qualität seiner Lederwaren. Bereits im 12. Jahrhundert wurden sie deswegen bis nach Bagdad exportiert.

Die Gerbereien befinden sich versteckt in den Innenhöfen der Medina, aber du kannst von verschiedenen Stellen einen Blick hinein werfen.

Direkt neben dem Nejjarine Museum (Sehenswürdigkeit #4) bietet die Dachterrasse des links angrenzenden Ladens einen tollen Blick in die Gerbereien Sidi Moussa. Es ist das älteste Gerberviertel in Fès und die Arbeit scheint sich über die Jahrhunderte kaum verändert zu haben.

Unter dir siehst du die Gerber bei der schweren Handarbeit. In großen Bottichen kalken, gerben und färben sie die Tierhäute.

Größer und bekannter ist das Gerberviertel Chouara direkt am Fluss Oued, nördlich des Zentrums der Medina. Hier gibt es sogar Führungen durch die Gerberei. Doch stell dich dabei auf bestialischen Gestank ein.

Ist dir der Gestank zu intensiv, was ich gut nachvollziehen kann, steige lieber auf die Terrassen der benachbarten Lederhändler. Gegen ein Trinkgeld kannst du dem Treiben von oben mit etwas Abstand zuschauen. Kaufen musst du dafür in den Läden nichts.

Mein Tipp: Besuche die Gerber am besten am Vormittag. Dann ist es am geschäftigsten zwischen den bunten Bottichen.

Fes Gerbereien
Geberei in der Medina

#6 Moschee Karaouyine

Das bedeutendste Bauwerk in Fès ist die Karaouyine Moschee. Innerhalb der Moschee befindet sich auch die im 9. Jahrhundert gegründete, gleichnamige Universität Karaouyine, welche die älteste Universität der islamischen Welt ist. Noch heute beherbergt sie zwei Fakultäten der Universität für Theologie und islamisches Recht.

Bevor die Moschee Hassan II in Casablanca gebaut wurde, war die Karaouyine Moschee die größte Moschee im Maghreb, also dem Territorium, was Marokko, Algerien und Tunesien umfasst. Unglaubliche 20.000 Menschen finden in ihr Platz.

Die Moschee überspannt eine Fläche von ganzen 16.000 m² und 270 Säulen tragen die Gebetshalle. Das ist ganz schön beeindruckend.

Wie kunstvoll die Moschee ausgestattet ist, kannst du beim Blick durch das Tor allerdings nur erahnen, denn der Zutritt ist nur Muslimen vorbehalten.

Moschee Karaouyine
Innenhof der Moschee Karaouyine.

#7 Königspalast

Auch den Königspalast kannst du nicht von Innen besichtigen. Ich habe versuchsweise an das riesige Tor geklopft, aber keiner hat mir geöffnet.

Doch schon von außen ist das Eingangsportal mit seinen sieben goldenen Türen ein absolutes Highlight. Ganze 80 Hektar umfasst das Palastgelände dahinter.

Neben dem eigentlichen Palast gehören ausgedehnte Gärten und eine eigene Moschee dazu. Im 17. Jahrhundert gebaut, residiert hier heute in den Sommermonaten König Mohammed VI.

Der Palasteingang liegt am Place du Commerce. Von hier kannst du im Anschluss super einen Spaziergang durch das jüdische Viertel anschließen.

Die sogenannte Mellah unterscheidet sich augenscheinlich von der Medina. Die Häuser zieren große Fenster und Balkone – ein ganz anderer Baustil als die hinter geschlossenen Lehmwänden versteckten Riads der Altstadt.

Infos
Anfahrt

Bab Semmarine (Bus)

Königspalast Fes
Die sieben goldenen Türen am Eingangsportal zum Königspalast

#8 Jardin Jnan Sbil

Eine tolle Ruheoase und Atempause von der quirligen Medina findest du im Jardin Jnal Sbil. Auch Marokkaner kommen gerne hierher und erfrischen sich am Springbrunnen, den Wassergräben oder am See.

Du kannst unter großen Bäumen im Schatten sitzen, durch Bambuswälder spazieren oder am See entlang laufen und auf die mit Palmen bestandene Insel schauen.

Der Park ist schon mehr als ein Jahrhundert alt. Nach einer Renovierung und neuen Pflanzungen erstrahlt er heute wieder in alter Pracht.

Der Jardin Jnan Sbil ist täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Infos
Öffnungszeiten

Täglich 8:00 bis 19:00 Uhr
Montag: geschlossen

Adresse

Ave Moulay Hassan

Anfahrt

Bab Lahdid (Bus)

Jardin Jnan Sbil
Im Jardin Jnan Sbil kannst du dir eine Auszeit vom Trubel der Stadt gönnen.

#9 Festung Borj Sud

Sei es zum Abschluss oder lieber zu Beginn deines Besuchs in Fès: Von der Festung Borj Sud hast du einen fabelhaften Überblick über die Stadt.

Erst von hier überblickt man das eigentliche Ausmaß der Medina zwischen den alten Stadtmauern. In der Mitte thront erhaben die Karaouyine Moschee mit ihrem grünen Dach. Zwischen dem beigen Meer aus Lehmhäusern heben sich immer wieder grün-bedacht die verschiedenen religiösen Stätten in der Medina ab – ein wunderschöner Anblick.

Die Festung liegt etwas außerhalb des Zentrums. Du erreichst sie am besten mit einem kleinen Taxi.

Blick Festung Borj Sud
Toller Blick auf die Stadt von der Festung Borj Sud.

Jährliches Highlight in Fès: Musiques Sacrées du Monde

Ein Städtetrip zu einem besonderen Event ist immer ein tolles Erlebnis. In Fès kann ich dir das Festival de Fès des Musiques Sacrées du Monde ans Herz legen.

Mitte Juni findet das Festival der Heiligen Musik an neun Tagen in der Medina statt. Es ist eines der bekanntesten Festivals im arabischen Kulturraum.

In den Gärten und Innenhöfen der Altstadt, vor dem Blauen Tor und in der Festung Bab Makina treffen sich jedes Jahr Musiker aus der ganzen Welt und zaubern eine mystische Stimmung. Es ist ein Spektakel, dass du dir nicht entgehen lassen solltest, wenn du in dieser Zeit eine Reise nach Marokko planst.

Wo übernachten in Fès?

Natürlich übernachtest du in Fès am besten in einem traditionellen Riad. Sie liegen total zentral, nämlich mitten in der Medina.

Die Zimmer gruppieren sich um einen idyllischen Innenhof, es gibt fast immer eine tolle Dachterrasse und oft einen Pool.

Trotz zentraler Lage sind Riads aufgrund ihrer Architektur erstaunlich ruhig und angenehm kühl im heißen Sommer. Meist gibt es nur wenige Zimmer und der Service ist sehr individuell.

Und das Beste ist, du wohnst in einem Riad wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Denn die Riads sind wunderbar verziert mit Mosaiken, Stuck und tollen Ornamenten.

Die gute Nachricht: Der in Marrakesch begonnene Trend, die Stadthäuser als individuelle Unterkünfte zu nutzen, setzte in Fès zwar etwas später ein, aber heute gibt es auch hier reichlich feine und süße Adressen mitten in der Medina.

Die schlechte Nachricht: Viele der renovierten Paläste in der Altstadt liegen im oberen Preissegment. Es gibt aber auch einige wunderschöne Unterkünfte zu mittleren Preisen.

Mein Tipp: Da die Riads oft sehr versteckt in den Gassen der Medina liegen, lässt du dich entweder gleich vom Flughafen abholen oder du vereinbarst einen Treffpunkt am Eingang der Altstadt. Praktisch sind dafür die Tore zur Altstadt. Dort kannst du dich bequem mit dem Taxi hinbringen lassen.

Diese Riads kann ich dir empfehlen:

Riad Lune et Soleil

Das Riad Lune et Soleil ist mein Stamm-Riad in Fès. Es liegt total praktisch am Rande der Medina. So stehst du mit einem Schritt vor der Tür mitten im orientalischen Leben. Es ist aber auch gut bei der Anreise mit dem Auto bzw. Taxi zu erreichen und einfach zu finden.

Mein Highlight im Lune et Soleil ist der tolle blau-weiß gekachelte Innenhof mit seinen vielen grünen Pflanzen und dem Springbrunnen in der Mitte. Ein wunderbarer Ruhepol inmitten der Stadt. Aber pass auf, wo du hin trittst: die süßen Schildkröten gehören zum Inventar und krabbeln nahezu überall durch den Hof.

Die Zimmer versprühen mit viel Holz und antiker Handwerkskunst an den Wänden orientalisches Flair und Wärme.

Das Frühstück ist herrlich und auf Wunsch kannst du dir köstliche Menüs bei Kerzenschein im Hof servieren lassen oder auf der ruhigen Dachterrasse ein Glas Wein zum Sonnenuntergang genießen.

Auch der Service ist erste Klasse. Das Personal und das deutsch-französische Pärchen, das die Unterkunft führt, geben dir viele hilfreiche Tipps und natürlich wirst du mit dem obligatorischen Minztee empfangen.

Ein Zimmer im Lune et Soleil bekommst du ab 50 Euro pro Nacht.

Riad Lune et Soleil

Riad Fès Baraka

Unzählige Details lassen dich in diesem hübschen Riad in 1001 Nacht eintauchen. Im Innenhof kannst du dich im Pool erfrischen oder im Hammam das traditionelle Reinigungsritual ausprobieren.

Das Riad lohnt sich vor allem für Gruppen und Familien, da alle Zimmer Dreibettzimmer oder Suiten sind.

Zum Riad gehört auch eine Dachterrasse mit Sonnenliegen und einem schattigen Pavillon. Das Gebäude liegt zentral in einer ruhigen Seitengasse der Medina und ist ebenfalls gut mit dem Auto oder Taxi erreichbar.

Riad Fès Baraka

Riad Fès Bab Rcif

Dieses Riad liegt direkt am Place Rcif, am Eingang zur Medina. Es ist also einfach mit dem Auto zu erreichen und du hast alle Sehenswürdigkeiten der Medina in der Nähe.

Zum Riad gehört eine tolle Dachterrasse mit Ausblick auf die Medina, wo täglich das Frühstück und Abendessen serviert wird. Außerdem gibt es ein hauseigenes Restaurant und sowohl Doppelzimmer als auch Suiten.

Riad Fès Bab Rcif

Hotels in der Neustadt

Eine Alternative zu den Riads in der Altstadt ist ein Hotel in der modernen Neustadt. Die Neustadt von Fès wurde 1916 von den Franzosen gebaut und ist also ganz im europäischen Stil.

Hier findest du entlang breiter Boulevards alles, was du für deinen Urlaub brauchst: Hotels, Restaurants, Boutiquen und auch Supermärkte. Die Neustadt ist übersichtlicher und du findest dich leichter zurecht.

Der Nachteil ist allerdings, dass du eben in den modernen Hotels das authentische Marokko-Feeling verlierst. Noch ein Nachteil: Du kannst von hier nicht einfach zu Fuß zur Medina spazieren, sondern brauchst jedes Mal ein Taxi.

Die Hotelauswahl ist in der Neustadt ziemlich klein, noch kleiner ist die für einigermaßen guten Hotels. Diese kann ich in der Neustadt empfehlen:

Hotel Palais Medina & Spa (ab 50 Euro): Modernes 5-Sterne-Hotel mit Pool, drei Restaurants, einem 5 Hektar großen Garten und Wellnessbereich. Es liegt direkt zwischen Altstadt und Medina.

Fès Marriott Hotel Jnan Palace (ab 100 Euro): Großes, modernes 5-Sterne-Hotel mit drei Restaurants, Pool und Wellnessbereich. Bis zur Medina sind es 10 Minuten mit dem Auto.

Restaurant-Tipps in Fès

Die Küche von Fès zählt zu den besten in Marokko. Überzeug dich am besten selbst davon: In der Stadt gibt es zahlreiche kleine Cafés, marokkanische Lokale und palastartige Restaurants.

Für den besonderen Anlass speist du wahrlich fürstlich in den Stadtpalästen, die mit Mosaiken, Stuck und Zedernholz reich verziert sind. Hier kannst du ein Menü mit Vorspeise, Tajine- oder Couscous-Gericht als Hauptgang und Dessert zwischen 200 und 500 Dh (ca. 19 bis 50 Euro) bekommen.

Palais de Fès

Im Palais de Fès gibt es hervorragende Gerichte, serviert auf der Dachterrasse mit Blick auf die Altstadt. Im Hintergrund untermalt arabische Musik das Essen. Alle Zutaten stammen hier aus ökologischem Anbau und es wird auch Alkohol ausgeschenkt. Das Palais de Fès gehört zu den teureren Restaurants in Fès, aber es lohnt sich definitiv.

Infos
Adresse

5 Makhfia Ech Cif

Anfahrt

Gare Bus 54 (Bus)

Ruined Garden

Natürlich gibt es marokkanische Küche auch günstiger. Eine tolle Adresse ist die kleine, grüne Oase Ruined Garden.

Das Lokal ist genau das, was man sich unter einem „Ruined Garden“ vorstellt. Den besonderen Charme des Restaurants macht neben den unzähligen Pflanzen und Obstbäumen der natürliche Vintage-Stil aus.

Nicht alles ist perfekt: Die Mauern sind bereits marode, die Mosaikböden leicht abgelaufen. Perfekt sind dagegen die heimischen Gerichte, die in der In-Lokation täglich auf den Tisch kommen. Eines leckerer als das andere.

Infos
Adresse

15 Derb Idrissy Sidi Ahmed Chaoui

Anfahrt

Gare Bus 54 oder Batha (Bus)

Café Clock

Fast schon eine Institution ist das Café Clock, gegenüber der Medersa Bou Inania. Auf mehreren Etagen kannst du hier zwischen jungen Marokkanern und internationalen Gästen einen Minztee trinken.

Regelmäßig veranstaltet das Café Kulturveranstaltungen. Eine besonders geschmacksintensive Erfahrung sind die Kochkurse, die das Kultcafé anbietet.

Wunderbar essen kannst du auch direkt in oder über den Gassen der Medina. Folgst du der Hauptachse hinter dem Blauen Tor, erreichst du an der nächsten Ecke einen kleinen Platz.

Hier servieren einige Lokale preisgünstiges Essen an Tischen direkt auf der Straße. Super leckere Tajins gibt es zum Beispiel beim kleinen Familienrestaurant Chez Rachid. Empfehlenswert sind auch die einfachen, marokkanischen Speisen auf den Terrassen des La Kasbah mit Blick auf das Blaue Tor.

Mein Tipp: Wenn du ein besonderer Fan der marokkanischen Küche bist, kannst du einen 4-stündigen, englischsprachigen Kochkurs belegen. Dabei kaufst du zuerst in der Medina zusammen mit professionellen Köchen die Zutaten ein und bereitest dann ein authentisches, marokkanisches 3-Gänge-Menü zu.

Zum 4-stündigen Kochkurs in der Medina

Infos
Adresse

7 Derb Magana Talaa Kbira

Anfahrt

Bab Mahrouk oder Batha (Bus)

Website

Café Clock

Ausflüge von Fès

Hast du ein paar Tage mehr Zeit, ist dies eine gute Gelegenheit die Umgebung zu erkunden. Die Stadt ist hervorragender Standort für Ausflüge in den Mittleren Atlas.

Auch viele Fassis handhaben das so. In der Hitze des Sommers flüchten sie gerne in die grünen Berge rund um Ifrane und Azrou. Darüber hinaus gibt es mit den Ausgrabungen von Volubilis und der Königstadt Meknes zwei weitere kulturelle Highlights, die du gut von Fès aus besuchen kannst.

Ausflug nach Volubilis (Walili)

Die zum UNESCO-Welterbe gehörenden Ruinen von Volubilis sind die größte römische Ausgrabungsstätte im ganzen Land. Die Stätte gehört zu den beeindrucktesten und am besten erhaltendsten Ausgrabungen in Afrika.

10.000 Menschen lebten hier zur Blütezeit um 200 nach Christi. Beim Spaziergang durch das weitläufige Freilichtmuseum kannst du noch viele Elemente der einstigen Prachtstadt entdecken: Tempel, Thermen, Speicher und Mühlen, Triumphbogen, die Basilika und Wasserkanäle.

Das Highlight sind die Mosaikböden. In filigraner Handarbeit gelegt, zeigen sie Szenen aus der römischen Mythologie. Man nimmt an, dass einige noch aus der Zeit vor Christus stammen.

Die Anlage ist ganztägig von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Eintritt kostet 70 Dh (ca. 6,50 Euro).

Auf Get Your Guide kannst du einen Tagesausflug mit deutschsprachigem Führer nach Volubilis buchen, bei dem du auch Meknes besuchst. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Die Tour kostet 50 Euro.

Zur Tagestour nach Volubilis und Meknes

So erreichst du Volubilis von Fès

Du kannst Volubilis natürlich auch auf eigener Faust erkunden. Die Ausgrabungsstätte liegt etwa 80 Kilometer von Fès.

Am besten nimmst du dir ein großes Taxi für einen Tagesausflug. Den Preis musst du mit dem Fahrer verhandeln, er liegt aber in etwa zwischen 600 und 1000 Dh (ca. 55 bis 90 Euro).

Etwas umständlicher erreichst du die Ausgrabungsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierfür fährst du mit dem Zug bis nach Meknes. Die Stadt liegt etwa 30 km südlich von Volubilis.

Von Meknes verkehren Busse und Sammeltaxen in den Pilgerort Moulay Ibris. Von hier kannst du die letzten 2,5 Kilometer nach Volubilis entweder zu Fuß oder in einem kleinen Taxi zurück legen.

Ausflug nach Meknes

Meknes ist eine weitere der vier Königsstätte von Marokko und liegt etwa 60 km von Fès entfernt.

Die Fahrt von Fès nach Meknes dauert ca. eine halbe Stunde und ist sowohl mit dem Bus als auch, noch bequemer, mit dem Zug möglich. Der Preis liegt für beide Alternativen bei etwa 20 Dh (knapp 2 Euro).

Die Medina von Meknes gehört wie Fès zum UNESCO-Welterbe, ist aber weit weniger von Touristen frequentiert. Du kannst hier deshalb noch entspannter auf individuelle Entdeckungstour gehen.

Dein erster Anlaufpunkt und wichtiger Orientierungspunkt in Meknes ist der große Platz El Hedim am Rande der Altstadt. Der Platz ist Zentrum für Straßenhändler und ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen.

Mein Tipp: An der Nordost-Seite des Platzes liegen einige Restaurants mit tollen Dachterrassen. Bei einem marokkanischen Tee, einer Tajine oder einer Portion Couscous zu total günstigen Preisen kannst du von hier das lebendige Treiben auf dem Platz zu deinen Füßen beobachten.

Du hast auch einen guten Blick auf das berühmte Tor Bab El Mansour. Es liegt gleich neben dem Platz. Das riesige Tor ist wunderschön mit bunten Fliesen und Reliefs verziert.

Gegenüber, am nördlichen Eckpunkt des El Hedim, ist das Museum für marokkanische Volkskunst in einem reich verzierten Wesirpalast untergebracht. Gleich dahinter beginnen die Souks, die Gassen der Handwerker und Bazare.

Das schön an Meknes ist, dass die Stadt sehr viel weniger von Touristen besucht wird und du daher viel entspannter zwischen den Ständen bummeln und stöbern kannst.

Unbedingt solltest du eine Runde durch die Markthallen drehen. Sie grenzen im Südwesten an den Platz El Hedim. Gewürze, Gemüse, Obst und vieles mehr türmt sich auf den Tischen und in den kleinen Marktständen.

Ein Highlight von Meknes ist daneben die Königsstadt (Ville Impériale). Ein ganzes Viertel mit Palästen, Moscheen, Gärten, Ställen und Verliesen ließ hier der Herrscher Moulay Ismail im 17. Jahrhundert von Sklavenhand errichten.

Aus Fès kannst du eine Tagestour mit deutschsprachigem Führer nach Meknes buchen. Die Tour dauert sieben Stunden und kostet rund 100 Euro, beinhaltet aber auch alle Eintrittspreise für die Sehenswürdigkeiten und auch ein traditionelles, marokkanisches Mittagessen.

Zur Tagestour von Fès nach Meknes

Mittlerer Atlas rund um Azrou und Ifrane

Der Mittlere Atlas rund um Azrou und Ifrane ist ein tolles Erholungsziel in der Nähe von Fès. Die Fassis, ebenso wie die Einwohner des benachbarten Meknes, haben das grüne Bergland längst für Ausflüge entdeckt. Bei Touristen ist es dagegen weniger bekannt.

Zu Unrecht, denn die Landschaft ist herrlich. Sie ähnelt ein wenig unseren Mittelgebirgen.

Zwischen grünen Wiesen, Obstbäumen und sprudelnden Bächen kannst du einen wunderschön entspannten Tag verbringen oder Wandern gehen. Im Winter ist es sogar möglich, in den Bergen Ski zu laufen.

Ifrane ist ein Kurort auf 1650 Metern Höhe, etwa 60 Kilometer südlich von Fès. Die Cafés und Restaurants entlang breiter Alleen und Blumenrabatten versprühen europäisches Flair.

Im Sommer wird es voll in Ifrane und besonders an den Wochenenden herrscht großer Trubel. Wenige Kilometer weiter liegt der Kurort Azrou, wo es etwas ruhiger zugeht.

Zwischen Ifrane, Azrou und Ain Leuh liegt das Schutzgebiet Parc National d’Ifrane, ein toller Naturraum zwischen glasklaren Seen und altem Zedernwald. Sogar Berberaffen leben hier in den Bäumen.

Auf Get Your Guide kannst du einen Tagesausflug ins Atlasgebirge buchen. Dabei fährt dich ein englischsprachiger Fahrer von deinem Hotel in die Berge, mit Halten in Ifrane, Azrou und dem Nationalpark.

Zur Tagestour von Fès in den Mittleren Atlas

Anreise

Hier habe ich noch einige Infos, wie du zum Flughafen von Fès und vom Flughafen in die Stadt kommst.

Flüge von Deutschland nach Fès

Fès ist leider nicht so gut an Deutschland angebunden. Direktflüge bekommst du nur mit Ryanair aus Düsseldorf, Baden-Baden und Frankfurt am Main und das nur wenige Male pro Woche. Der Flug dauert etwa 3 bis 4 Stunden.

Andere Fluglinien wie TAP Air Portugal, Vueling oder Royal Air Maroc bieten Umsteigeverbindungen nach Fès an. Das dauert aber natürlich deutlich länger und ist für einen Kurzurlaub nicht zu empfehlen.

Auf Skyscanner findest du alle möglichen Verbindungen von Deutschland nach Fès.

Vom Flughafen in die Stadt

Der Flughafen liegt etwa 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Du hast mehrere Optionen, wie du vom Flughafen ins Zentrum von Fès kommst.

Mit dem Shuttlebus

Jede halbe Stunde fährt ein Shuttlebus vom Flughafen in die Stadt.
Der Bus fährt etwas rechts vor dem Flughafengebäude ab. Die Fahrt in die City dauert ca. 20 Minuten.

Das Ticket kaufst du für 20 Dh (unter 2 Euro) direkt im Bus. Endhaltestelle in Fès ist der Bahnhof in der Neustadt. Von hier aus kannst du günstig mit den kleinen Taxen (petit Taxi) zu deinem Riad oder Hotel fahren.

Mit dem Taxi

Alternativ kannst du direkt mit einem großen Taxi für etwa 150 Dh (ca. 14 Euro) vom Flughafen in die Stadt fahren. Die Taxen warten linkerhand vor dem Flughafengebäude.

Mein Tipp: Den Preis musst du unbedingt vorher mit dem Fahrer aushandeln. Vergewissere dich am besten auch direkt, dass das Gepäck inklusive ist und nicht dafür noch einmal ein zusätzlicher Preis nach Ankunft berechnet wird.

Mit privatem Transfer

Einfacher ist es, einen Transferservice zu buchen. Für nur wenig mehr Dirham als mit dem Taxi wirst du dann persönlich am Airport abgeholt und zu deiner Unterkunft kutschiert.

Das erspart dir lästiges Suchen des Riads in der Medina und nerviges Warten auf ein freies Taxi am Flughafen.

Zum privaten Transfer

Anreise aus anderen Städten in Marokko

Bist du bereits in Marokko und möchtest von dort weiter nach Fès reisen, kannst du grundsätzlich zwischen großem Taxi („Grand Taxi“), Bus und Bahn wählen.

Für die meisten Verbindungen ist die Bahn eine gute Wahl. Sie ist schneller und komfortabler als die Busse und oft günstiger als das Taxi.

Zum Beispiel fährt der Zug aus Rabat in ca. 3 Stunden nach Fès. Das Ticket in der 2. Klasse kostet gerade einmal 80 Dh (ca. 7,50 Euro). Von Tanger benötigst du etwa 5 Stunden und die Fahrt in der 2. Klasse kostet dich knapp über 100 Dh (ca. 10 Euro).

Für die Anfahrt aus Marrakesch empfiehlt sich der Bus. Der Zug fährt von hier aus umständlich über Casablanca, während der Bus die schöne Strecke durch die Berge des Atlas-Gebirges nimmt.

Die Busgesellschaft CTM verkehrt mehrmals täglich zwischen Marrakesch und Fès. Die Fahrzeit beträgt 9 Stunden und kostet knapp 200 Dh (ca. 19 Euro). Du kannst die Strecke sowohl nachts als auch tagsüber zurück legen.

Unterwegs in Fès

In der autofreien Medina von Fès bleibt dir nichts anderes übrig, als dich zu Fuß zu bewegen. Das ist natürlich auch am Schönsten, um die Stadt zu erkunden und so richtig ins orientalische Leben einzutauchen.

Mit dem Taxi

Rund um die Medina kannst du dich am besten mit den kleinen Taxen („petit Taxi“) fortbewegen. Diese sind in Fès rot und können bis zu drei Personen mitnehmen.

Mein Tipp: Bestehe vor der Abfahrt darauf, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Es startet bei einem Basispreis von 1,50 bis 3 Dh und addiert jeweils einige Dirham pro gefahrenen Kilometer auf.

Die Taxipreise in Fès sind je nach Tageszeit unterschiedlich, aber generell sehr gering. Für eine Fahrt in der City wirst du tagsüber selten mehr als 20 Dh (unter 2 Euro) zahlen.

Mit dem Bus

Noch günstiger bist du mit dem Bus in Fès unterwegs. Hier zahlst du für eine Fahrt in der City nur 4 Dh (weniger als 0,50 Euro). Allerdings fällt der Überblick über das Bussystem, Linien und Haltestellen etwas schwer.

Guter Ausgangspunkt für die Stadterkundung ist der Place el Baghdadi. Das ist in der Nähe der Stadttore Bab el Mahrouk und Bab Bou Jeloud (siehe Sehenswürdigkeit #1). Hier kreuzen sich alle Linien.

Von hier kommst du zum Beispiel mit der Linie 10 zum Bahnhof. Die Linien 2 und 23 fahren in die Neustadt.

Das waren meine Reisetipps und Highlights in Fès. Warst du schon in Fès? Wie hat es dir gefallen? Wenn du noch mehr Tipps hast, dann hinterlasse gerne einen Kommentar!