Diese Seite ist Teil unseres Guides zu den schönsten Foto-Locations. Die hier gezeigten Fotolocations und Sehenswürdigkeiten in Berlin stammen von verschiedenen Fotografen. Kennst du auch einen tollen Fotospot in Berlin? Dann schick uns deine Location zu.

Zur besseren Übersicht haben wir die Fotospots in Berlin nach Bezirken aufgeteilt.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Funkturm

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der Funkturm wurde Mitte der 20er Jahre errichtet und ist damit deutlich älter als der wesentlich bekanntere Berliner Fernsehturm. Die Stahlkonstruktion erhebt über dem Berliner Messegelände auf einer Höhe von 146,7 Metern.

Tipps zum Fotografieren

Der Funkturm selbst ist ein interessantes Fotomotiv und eignet sich insbesondere für Aufnahmen bei Nacht.

Er verfügt zudem über eine Aussichtsplattform, von der aus man ein 360 Grad-Panorama über den Berliner Westen hat. Die Aussichtsplattform ist täglich von 10:00 bis 23:00 Uhr geöffnet (Montags nur bis 20:00 Uhr) und kostet 5 Euro Eintritt. Da die Plattform offen ist, wird sie bei schlechtem Wetter gelegentlich geschlossen.

Anfahrt & Lage

Öffentliche Verkehrsmittel:

U2 (Kaiserdamm)
S41, S42, S45, S46 (Messe Nord/ICC)

Funkturm Berlin
Berliner Funkturm

ICC

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC) ist eines der größten Kongressgebäude der Welt und zählt zu den wichtigsten Berliner Bauwerken der Nachkriegszeit. Es wurde 1979 eröffnet und polarisiert seither mit seiner wuchtigen Architektur.

Tipps zum Fotografieren

Das ICC ist insbesondere für Architekturfotografen interessant. Sehenswert ist auch der angeschlossene U-Bahnhof Kaiserdamm, der ebenfalls mit einer typischen 70er-Jahre-Architektur aufwartet.

Anfahrt & Lage

Öffentliche Verkehrsmittel:

U2 (Kaiserdamm)
S41, S42, S45, S46 (Messe Nord/ICC)

ICC Berlin
ICC Berlin

Olympiastadion

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Kappi.

Das Berliner Olympiastadion ist ab 1934 für die Olympischen Spiele 1936 gebaut worden. Seit dieser Zeit wurde Stadion mehrfach Umgebaut.

Heute ist das Stadion zwischen 9-20 Uhr für Besucher geöffnet. An Veranstaltungstagen ist das Stadion NICHT zur Besichtigung geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7€.

Hertha BSC trägt im Olympiastadion seine Heimspiele statt. Zu fast allen Spielen bekommt man problemlos Eintrittskarten. Außerdem finden regelmäßig Leichtathletik-Veranstaltungen und Konzerte im Stadion statt.

Tipps zum Fotografieren

Man darf in das Stadion keine Stative mit hinein nehmen da man angst vor evtl. Sprengkörpern o.ä. in den Rohren hat. Man kann sein Stativ aber an der Kasse hinterlegen. Wer trotzdem nicht auf ein Stativ verzichten möchte sollte ein kleines Stativ irgendwo IN der Kameratasche mitnehmen, denn der Tascheninhalt ist bis jetzt bei keinem meiner drei Besuche kontrolliert worden.

Zu Heimspielen von Hertha BSC kann man in der Regel eine Spiegelreflexkamera mitnehmen, solange es sich nicht um ein Profigerät mit großem Teleobjektiv handelt.

Anfahrt & Lage

Zum Olympiastadion gelangt entweder mit der U2 oder der S5 über die gleichnamige Haltestelle. Zu Veranstaltungen werden in der Regel Sonderzüge eingesetzt, sodass man relativ schnell hin und zurück kommt.

Olympiastadion
Olympiastadion

Olympiastadion
Olympiastadion

Olympiastadion
Olympiastadion

Olympiastadion
Olympiastadion

Teufelsberg

Der Teufelsberg ist die höchste Erhebung in Berlin und wurde während des Kalten Kriegs von den Amerikanern als Überwachungs- und Abhörstation genutzt. Seit 1999 stehen die Gebäude auf dem Teufelsberg leer und sind seither eine Attraktion für Fotografen.

Die mittlerweile stark verfallenen Radartürme sind tolle Fotomotive. Außerdem bietet sich vom Teufelsberg ein tolles Panorama von Berlin. Das Gelände darf nicht ohne Führung betreten werden und wird offenbar auch von einem Wachschutz gesichert.

Führungen können hier online gebucht werden. https://www.rent-a-guide.de/tour/25521-ausflug-zum-berliner-teufelsberg?partner_id=1231

Anfahrt & Lage

Mit der S5 fährt man bis zur Station Heerstraße. Von dort aus geht es in die Teufelseestraße und dann den Berg hinauf.

Teufelsberg
Teufelsberg

Teufelsberg
Teufelsberg

U-Bahnhof Wittenbergplatz

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der U-Bahnhof Wittenbergplatz ist eine der schönsten U-Bahnstationen in Berlin. Sie wurde im Jahr 1902 eröffnet und befindet sich direkt am KaDeWe.

Tipps zum Fotografieren

Besonders schön ist das historische Bahnhofsgebäude, welches man unbedingt auch von innen besichtigen und fotografieren sollte. Im Inneren wurde der alte Charme der Station bewahrt, indem alle Werbetafeln im Nostalgie-Look gestaltet sind.

Anfahrt & Lage

Der U-Bahnhof Wittenbergplatz wird von den U-Bahnlinien 1, 2 und 3 bedient.

U-Bahnhof Wittenbergplatz
U-Bahnhof Wittenbergplatz

Friedrichshain

Boxhagener Platz

Die Gegend rund um den „Boxi“ ist so etwas wie das Herz von Berlin Friedrichshain. Der Platz selbst ist Treffpunkt für Jung und Alt und ein Mikrokosmos des Bezirks. Junge Familien, Punks, Studenten, Hipster und Alkis treffen sich auf der Wiese in der Mitte des Boxhagener Platzes. In den umliegenden Häusern und Straßen finden sich unzählige Kneipen und Restaurants. Am Samstag ist am Boxhagener Platz ein großer Wochenmarkt und jeden Sonntag findet man hier einen der beliebtesten Flohmärkte in Berlin.

Tipps zum Fotografieren

Der Boxhagener Platz ist Ausgangspunkt für eine fotografische Erkundungstour in die umliegenden Straßen, wo man insbesondere Street Art und zahlreiche Skurrilitäten findet. Ein Fotospaziergang lohnt sich eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wer es gern etwas ruhiger hat, sollte die Wochenenden meiden.

Anfahrt & Lage

Der Boxhagener Platz ist wenige Fußminuten von der U5, Station Samariterstraße entfernt. Auch der Bahnhof Warschauer Straße (U1, S5, S7, S75) und die Tramhaltestelle der M10 Grünberger Straße/Warschauer Straße sind nicht weit. Außerdem erreicht man den Boxhagener Platz direkt mit dem Bus 240 vom Ostbahnhof.

Boxhagener Platz
Boxhagener Platz

Café Moskau

Das Café Moskau ist eines der markantesten Gebäude auf der Karl-Marx-Allee in Berlin. Das Gebäude wurde von 1961 bis 1964 errichtet und war eines von sieben Nationalitätenrestaurants in Ost-Berlin. Der Sputnik auf dem Dach des Café Moskau wurde zur Eröffnung vom sowjetischen Botschafter gespendet.

Nach der Wende wurde das Café Moskau unregelmäßig für verschiedene kulturelle und gastronomische Aktivitäten genutzt und stand oftmals leer. Derzeit befindet sich im Café Moskau wieder ein Club.

Tipps zum Fotografieren

Am schönsten ist ein Fotospaziergang über die Karl-Marx-Allee am späten Nachmittag bzw. zur blauen Stunde. Das Café Moskau sollte man auch am Abend fotografieren, wenn es beleuchtet ist. Insbesondere verschiedene Details an der Fassade und der prägnante Schriftzug sind beliebte Fotomotive.

Anfahrt & Lage

Das Café Moskau befindet sich direkt am U-Bahnhof Schillingstraße (U5). Es lohnt sich außerdem ein Spaziergang über die komplette Karl-Marx-Allee vom Alexanderplatz (U2, U5, U8, S-Bahn) bis Frankfurter Tor (U5, M10) oder umgekehrt.

Café Moskau
Café Moskau

Café Moskau
Café Moskau

East Side Gallery

Das Denkmal East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain ist eine weltbekannte und die weltweit längste dauerhafte Open-Air-Galerie. Sie steht für die „Freude“ über die „friedliche Überwindung“ des „Eisernen Vorhangs“ sowie das Ende des „Kalten Krieges“ und ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer.

Am bekanntesten ist sicherlich das Bild „Bruderkuss“, das Erich Honecker und Leonid Breschnew zeigt. Die Bilder wurden vor kurzem restauriert, nachdem sie in den vergangenen Jahren doch deutlichen Schaden genommen haben.

Tipps zum Fotografieren

Vor der East Side Gallery ist immer sehr viel Betrieb. Wer Wert darauf legt, einzelne Kunstwerke ungestört zu fotografieren, kommt am besten am frühen Morgen.

Noch mehr tolle Tipps zu spannenden Foto-Locations in Berlin rund um das Thema DDR findest du in unserem Beitrag zu unserer DDR-Fototour durch Berlin.

Anfahrt & Lage

Die Galerie befindet sich in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree.

Entweder man fährt mit der S-Bahn zum Ostbahnhof oder mit der U1 bzw. S-Bahn zur Warschauer Straße und läuft von dort die East Side Gallery ab.

East Side Gallery
East Side Gallery

Karl-Marx-Allee

Die Karl-Marx Allee fängt am Alexanderplatz an und endet in Friedrichshain am Frankfurter Tor. Die Straße war eine der bekanntesten Straßen der DDR. Heute ist sie nicht der typische Anlaufort für Touristen, aber wie ich finde ein MUSS für alle Berliner und Berlinbesucher.

Die Wohnblöcke aus den 50er Jahren, die beeindruckenden Stalinbauten und die noch vorhandenen Werbeschilder auf den Dächern aus den 60ern sind schon etwas besonderes.

Tipps zum Fotografieren

Haltet nach den Werbeschildern auf dem Dächern Ausschau. Es gibt soweit ich weiß noch zwei Stück. Man sollte einfach auf Entdeckungsreise gehen, mal die Straßenseiten öfters wechseln, in Hinterhöfe reinschauen und sich mal auf den Grünstreifen in der Mitte stellen (Straußberger Platz bis Frankfurter Tor).

Wer abends in der Gegend ist und ein Stativ dabei hatte, kann sich damit in die Mitte der Straße stellen und tolle Langzeitbelichtungs-Fotos machen. Sieht ganz schick aus, da die Straße relativ stark befahren ist.

Anfahrt & Lage

S + U Alexanderplatz bis zum Frankfurter Tor (U5) oder umgekehrt.

Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee

Berlin Liebe
Berlinliebe

Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee

Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee

Kino Intimes

Das Kino Intimes in Friedrichshain zeigt Indie-Filme. Aber für Fotografen viel interessanter ist die Wand links neben dem Kino. Diese ist nämlich voller Graffiti und wirklich einen Besuch wert.

Tipps zum Fotografieren

Am besten man geht tagsüber dort vorbei, wenn es noch hell ist. Ansonsten gibt es jetzt keine besonderen Tipps.

Anfahrt & Lage

U5 Frankfurter Allee und dann ca. 5 Minuten zu Fuss bis zur Ecke Boxhagener Straße und Niederbarnimstraße.

Kino Intimes
Kino Intimes

Kino Intimes
Kino Intimes

Kino Intimes
Kino Intimes

Kino Intimes
Kino Intimes

Märchenbrunnen, Volkspark Friedrichshain

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Bagojowitsch.

Der Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain ist eine tolle Location zum Fotografieren. Der Brunnen zeigt viele Skulpturen und Plastiken, unter anderem aus den Märchen der Gebrüder Grimm, wie Aschenputtel, Rotkäppchen, Schneewittchen. Die Anlage wurde 1913 eröffnet und steht unter Denkmalschutz.

Tipps zum Fotografieren

Der Märchenbrunnen ist täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet und wird abends abgeschlossen. Von 9:00 bis 20:00 ist der Springbrunnen aktiv. In den Wintermonaten werden die Märchenfiguren abgebaut, die Anlage selbst ist dennoch zugänglich.

Vor allem an Wochenenden und zur Ferienzeit ist im Volkspark viel los. Wer es ungestörter mag, sollte besser unter der Woche am Vormittag fotografieren.

Anfahrt & Lage

Der Brunnen liegt am äußersten nordwestlichen Rand des Volksparkes. Zu erreichen ist er am besten mit der Straßenbahn M 4 über die Haltestelle Am Friedrichshain. Außerdem gelangt man mit der M10 über die Station Paul-Heyse-Straße zum Volkspark, muss dann aber bis zum Märchenbrunnen einmal durch den ganzen Park laufen.

Volkspark Friedrichshain
Volkspark Friedrichshain

Modersohnbrücke

Die Modersohnbrücke in Friedrichshain hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Zum Sonnenuntergang und weit darüber hinaus sitzen allabendlich zahlreiche Leute auf der Modersohnbrücke und freuen sich des Lebens.

Tipps zum Fotografieren

Der Blick über die Bahnanlagen und die Warschauer Brücke mit dem allgegenwärtigen Fernsehturm im Hintergrund bietet natürlich auch ein tolles Fotomotiv. Zu später Stunde sollte man ein Stativ dabei haben. Ein kaltes Bier um den Ausblick über das Foto hinaus noch etwas länger zu genießen, kann auch nicht schaden.

Anfahrt & Lage

Die Modersohnbrücke befindet sich zwischen den Bahnhöfen Warschauer Straße (U1, S5. S7, S75) und Ostkreuz (Ringbahn). Zu Fuß sind es jeweils ca. 10 Minuten.

Modersohnbrücke
Modersohnbrücke

nhow Hotel

Das nhow Hotel in Berlin Friedrichshain ist ein echter Hingucker. Gelegen direkt an der Spree fällt vor die ungewöhnliche Architektur sofort ins Auge. Das Zusammenspiel der Architektur der alten Hafenspeicher mit dem verspiegelten und futuristisch anmutenden, schwebenden Gebäudeteil ist ein tolles Fotomotiv.

Tipps zum Fotografieren

Insbesondere die Unterseite des schwebenden Teils ermöglicht tolle Spiegeleffekte. Insbesondere bei Sonnenschein und in der Nacht lassen sich hier tolle Fotos machen. Von dem frei zugänglichen Weg entlang der Spree hat man außerdem einen schönen Blick auf die Oberbaumbrücke, sowie in Richtung Treptow mit dem Molecule Man.

Anfahrt & Lage

Das nhow Hotel liegt an der Stralauer Allee direkt an der Spree. In der Nähe befinden sich die U-Bahnhöfe Schlesisches Tor und Warschauer Straße, wo jeweils die U1 hält.

nhow Hotel
nhow Hotel

nhow Hotel
nhow Hotel

RAW-Gelände

Das RAW-Gelände in Friedrichshain ist eine Industriebrache, die heute als Kultur- und Veranstaltungsort einer der beliebtesten Orte im Berliner Nachtleben ist. Das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk beheimatet zahlreiche Clubs wie das Astra Kulturhaus, Cassiopeia, Suicide Circus, M.I.K.Z und das Badehaus Szimpla.

Außerdem findet man auf dem Gelände Bars und Ausstellungsräume. Sonntags ist ein großer Flohmarkt, wo fast ausschließlich private Verkäufer zu finden sind.

Tipps zum Fotografieren

Für eine fotografische Erkundung des Geländes kann man gut und gerne eins bis zwei Stunden einplanen. Verfallene Industriegebäude und Street Art in allen Formen prägen das Gelände. Aufmerksame Fotografen werden zahlreiche skurrile Motive und interessante Details finden. Genaues Hinsehen lohnt sich also umso mehr.

Um ungestört auf dem Gelände zu fotografieren , sollte man Wochenenden und die Abendstunden meiden. Wer die nächtlichen Partygänger ablichten möchte, sollte vorzugsweise Freitag oder Samstag Nacht auf das Gelände gehen.

Noch ein kleiner Hinweis zum RAW-Gelände. Das RAW-Gelände gehört zu den kreativsten öffentlichen Plätzen in Berlin. Das zieht natürlich auch die Art von Leuten an, die man dort lieber nicht hätte, nämlich Drogendealer. Unsicher muss man sich meiner Meinung dort nicht fühlen (aber das ist natürlich Ansichtssache). Man sollte natürlich nicht unbedingt seine Kamera auf die Drogendealer richten. Das kommt wahrscheinlich nicht so gut an.

Anfahrt & Lage

Das RAW-Gelände befindet sich direkt am Bahnhof Warschauer Straße (U1, S5, S7, S75, M10).

RAW-Gelände
RAW-Gelände

RAW-Gelände
RAW-Gelände

RAW-Gelände
RAW-Gelände

Warschauer Brücke

Die Warschauer Brücke ist für zahlreiche Feiernde der Ausgangspunkt ins Berliner Nachtleben der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg. Besonders Freitag und Samstag Nacht drängen sich Massen von Feierwütigen auf der Brücke.

Tipps zum Fotografieren

Die Spuren des Nachtlebens sind auch einer der Gründe, warum die Warschauer Brücke auch fotografisch interessant ist. Die Laternen an der Brücke haben durch die zahlreichen Veranstaltungsplakate meist den fünffachen Durchmesser ihrer normalen Größe. Die Halbwertszeit der Plakate ist dann auch entsprechend kurz, meistens wird schon nach wenigen Stunden ein neues Poster übergeklebt.

Die Brücke ist als Verkehrsknotenpunkt eigentlich rund um die Uhr sehr belebt. Wer möglichst ungestört fotografieren möchte, sollte am besten Sonntag Vormittag kommen. Ein schönes Panorama bietet sich außerdem zum Sonnenuntergang, wenn der Fernsehturm hinter der Kulisse von Bahnanlagen und Plattenbauten in rotes Licht getaucht wird.

Anfahrt & Lage

Die Warschauer Brücke erreicht man über die Haltstelle Warschauer Straße, wo die U1, S5, S7, S75 und die M10 fahren.

Warschauer Brücke
Blick von der Warschauer Brücke

Kreuzberg

Baumhaus an der Mauer

Das Baumhaus an der Mauer ist wohl einer eigenartigsten Orte, den die deutsch-deutsche Teilung hervorgebracht hat.

Das Baumhaus ist eigentlich nicht wirklich ein Baumhaus, sondern ein Holzhaus, das zwischen zwei Bäumen steht. Der türkische Einwanderer Osman Kalin hat das Haus auf einer kleinen Verkehrsinsel am Bethaniendamm errichtet.

Die Verkehrsinsel gehörte eigentlich zu Ostberlin, die Berliner Mauer wurde aber aus Kostengründen ein paar Meter weiter gezogen, sodass die Insel vom Westteil zugänglich war. Faktisch war der Ort somit Niemandsland und Kalin nutzte diesen Status und ließ sich dort nieder.

Das Baumhaus an der Mauer existiert noch immer und wird mittlweile vom Bezirk gedulded.

Tipps zum Fotografieren

Einen freien Blick auf das Baumhaus zu erhaschen, ist gar nicht so einfach. Rundherum parken Autos und es ist etwas Glückssache, ob man eine gute Sicht hat. Wenn du Glück hast, sitzt Osman Kalin sogar vor seinem Haus.

Reguläre Besichtigungen sind nicht möglich. Telefonisch können jedoch Führungen vereinbart werden.

Anfahrt & Lage

Das Baumhaus an der Mauer befindet sich am Bethaniendamm. Fußläufig sind in etwa 10 bis 15 Minuten der Ostbahnhof, sowie die U-Bahnstationen Schlesisches Tor (U1), Görlitzer Bahnhof (U1), Kottbusser Tor (U1, U8) und Heinrich-Heine-Straße (U8) erreichbar.

Die Buslinien 140, 147, 165 und 265 halten an der Station Bethaniendamm fast direkt vor dem Baumhaus.

Baumhaus an der Mauer
Baumhaus an der Mauer

Molecule Man

Der Molecule Man ist ein beliebtes Fotomotiv in Berlin. Mitten in der Spree erhebt sich die 30 Meter hohe Figur mit der Oberbaumbrücke und dem Fernsehturm im Hintergrund.

Der Molecule Man wurde 1999 von dem amerikanischen Bildhauer Jonathan Borofsky geschaffen und besteht aus drei Männern, die sich in der Mitte treffen.

Das Kunstwerk soll unter anderem das Zusammentreffen der angrenzenden Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow symbolisieren, die im wiedervereinigten Berlin in unmittelbarer Nähe zum Molecule Man aneinander grenzen.

Tipps zum Fotografieren

Fotografisch ist der Molecule Man insbesondere zur blauen Stunde ein Highlight. Das Kunstwerk selbst wird von unten angestrahlt und die Lichter der Stadt ergeben mit der untergehenden Sonne hinter der Oberbaumbrücke ein tolles Panorama.

Vor der Skulptur ist ein kleiner Steg auf der Spree, von dem sich eine sehr schöne Perspektive bietet.

Auch von weiter weg, z.B. von der Oberbaumbrücke oder dem nhow Hotel kann der Molecule Man fotografiert werden.

Anfahrt & Lage

Fünf Fußminuten entfernt befindet sich die S-Bahn-Station Treptower Park, wo die S8, S9 und die Ringbahn hält. In zehn Minuten ist man am Ostkreuz, wo auch die S3, S5, S7 und S75 fahren.

Molecule Man
Molecule Man

Molecule Man
Molecule Man

Oberbaumbrücke

Die Oberbaumbrücke verbindet die Berliner Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain. Mit ihren charakteristischen Türmen ist die Brücke ein beliebtes Fotomotiv. Insbesondere mit den gelben U-Bahnwagen der Linie U1, die über die Oberbaumbrücke fahren, sind schöne Fotos möglich. Unterhalb der Türme befindet sich ein Gewölbegang, der ebenfalls als Motiv dienen kann.

Tipps zum Fotografieren

Von der anderen Straßenseite der Brücke erstreckt sich ein schönes Panorama mit der Spree und dem Berliner Fernsehturm im Hintergrund. Insbesondere zum Sonnenuntergang sind hier schöne Aufnahmen möglich.

Ein kleiner Spaziergang rund um die Brücke lohnt sich um neue Perspektiven zu erschließen. Auch die umliegenden Gebäude, wie das Bürogebäude von Universal Music bieten sich als Motive an.

Anfahrt & Lage

Am besten kommt man mit der U1 zur Oberbaumbrücke und steigt am Schesischen Tor aus. Man kann natürlich auch noch über die Brücke fahren und an der Warschauer Straße aussteigen, der Fußweg ist dann etwas weiter.

Oberbaumbrücke
Oberbaumbrücke

Südliche Friedrichstadt

Die südliche Friedrichstadt in Berlin erstreckt sich nördlich vom Halleschen Tor rund um den Mehringplatz. Sie ist ein Beispiel für eine urbane und multikulturelle Wohngegend in Berlin Kreuzberg an der Grenze zum Bezirk Mitte. Wohntürme des sozialen Wohnungsbaus der 60er und 70er Jahre prägen das Bild er südlichen Friedrichstadt.

Tipps zum Fotografieren

Im Zentrum steht der Mehringplatz, der mit seinem charakteristischen Häuserring eine reine Fußgängerzone ist. Der Mehringplatz ist auch Ausgangspunkt für einen Fotospaziergang, bei dem man durchaus auch einen Blick in die Hinterhöfe werfen sollte. Motive sind die zweckmäßige Architektur, Street Art und das urbane Leben inmitten der Wohnsilos. Zu entdecken gibt es außerdem ein sichtbar in die Jahre gekommenes Parkhaus und ein Farbtupfer in Form eines besetzten Hauses.

Anfahrt & Lage

Das Areal erstreckt sich nördlich vom Halleschen Tor und wird durch die Kochstraße am Checkpoint Charly begrenzt. Im Osten und Westen begrenzen die Stresemannstraße und die Lindenstraße das Gebiet.

Mit den U-Bahnlinien U1 und U6 gelangt man zur Haltestelle Hallesches Tor.

Südliche Friedrichstadt
Südliche Friedrichstadt

Südliche Friedrichstadt
Südliche Friedrichstadt

Südliche Friedrichstadt
Südliche Friedrichstadt

Südliche Friedrichstadt
Südliche Friedrichstadt

Viktoriapark Kreuzberg

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der Viktoriapark ist ein Park, der sich auf dem Kreuzberg im gleichnamigen Berliner Bezirk erstreckt. Die Geschichte des Parks reicht zurück bis ins Jahr 1821, als das Nationaldenkmal auf der Spitze des Kreuzbergs eröffnet wurde.

Tipps zum Fotografieren

Vom Nationaldenkmal an der Spitze des Kreuzbergs hat man eine schöne Aussicht. Vor allem Abends ist es hier sehr schön.

Von der Spitze herab führt ein Wasserfall, der für Fotografen viele Möglichkeiten bietet. Die Anlage des Wasserfalls lässt das Denkmal von unten noch viel monumentaler erscheinen. Nachts ist er illuminiert, dann sollte man auch unbedingt ein Stativ dabeihaben.

Der Wasserfall ist nur in den warmen Monaten von Mai bis September in Betrieb.

Anfahrt & Lage

Der Viktoriapark erstreckt sich zwischen Kreuzbergstraße, Katzbachstraße und Mehringdamm.

Mit der Buslinie 140 gelangt man über die Stationen Kreuzberg/Wasserfall, Katzbachstraße/Kreuzbergstraße oder Monumentenstraße direkt zum Park. Außerdem in Laufweite befindet sich die U-Bahnstation Platz der Luftbrücke (U6).

Viktoriapark Kreuzberg
Viktoriapark Kreuzberg

Lichtenberg

Sportforum Hohenschönhausen

Das Sportforum Hohenschönhausen ist ein Komplex verschiedener Wettkampfstätten, der zu DDR-Zeiten eine der wichtigsten Sportstätten des Landes war. Insgesamt umfasst das Gelände 35 Sportanlagen, u.a. eine Eislaufhalle, ein Fußballstadion und mit dem Wellblechpalast die ehemalige Heimspielstätte der Berliner Eisbären.

Tipps zum Fotografieren

Das Sportforum Hohenschönhausen ist für Fotografen insbesondere durch die typische sozialistische Sportstättenarchitektur interessant. Der bauliche Zustand vieler Wettkampfstätten ist mittlerweile nicht mehr der Beste, was zum Fotografieren natürlich durchaus charmant ist. Ein Fotorundgang lohnt sich eigentlich jederzeit.

Das Fußballstadion im Sportforum Hohenschönhausen ist die Heimstätte des ehemaligen Serienmeisters BFC Dynamo. Obwohl der Verein mittlerweile in den Niederungen des Amateurfußballs versunken ist, erreicht er dennoch regelmäßig vierstellige Zuschauerzahlen. Mit der Kamera kann man sich bei Spielen in der Regel relativ frei bewegen. Informationen zu aktuellen Ansetzungen gibt es auf der Webseite des BFC Dynamo.

Anfahrt & Lage

Das Sportforum erreicht man mit der Tram M13 über die gleichnamige Haltestelle. Die M13 hält u.a. an den Stationen Warschauer Straße (U1, S5, S7), Frankfurter Alle (U5, Ringbahn), Seestraße (U6) und Osloer Straße (U9)

Sportforum Hohenschönhausen
Sportforum Hohenschönhausen

Sportforum Hohenschönhausen
Sportforum Hohenschönhausen

Tierpark

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Kappi.

Der Berliner Tierpark ist ein typischer Zoo mit jeder Menge verschiedener Tierarten. Vögel, Raubkatzen, Bären usw. kann man dort sehen. Im Gegensatz zum Berliner Zoo ist der Tierpark deutlich größer und weitläufiger.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12€, es gibt jedoch mit der Berlin Welcome-Card eine Ermäßigung.

Tipps zum Fotografieren

Ich kann jedem nur empfehlen ein Tele- bzw. ein Telezoom mit zu nehmen da die Tiere doch sehr weit weg sind. Falls möglich sollte dieses auch noch Lichtstark sein da man gerade in den Innengehegen nur eine sehr schlechte Beleuchtung hat.

Anfahrt & Lage

Direkt am Tierpark ist ein großer Parkplatz. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man am besten mit der U5 (Haltestelle: Tierpark) dorthin.

Adresse:
Tierpark Berlin Friedrichsfelde
Am Tierpark125
10319 Berlin

Tierpark Berlin
Tierpark

Tierpark Berlin
Berliner Tierpark

Mitte

Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist einer der zentralen Plätze in Berlin und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In den 60er-Jahren erfuhr der Alex eine grundlegende Umgestaltung und ist bis heute ein Paradebeispiel für sozialistische Architektur.

Beispiele sind der benachbarte Fernsehturm, die Weltzeituhr, der Brunnen der Völkerfreundschaft, das Haus des Lehrers mit seinem bekannten Wandmosaik , das Haus des Reisens und das ehemalige Interhotel. Nach der Wende gab es erste Umgestaltungen und Neubauten am Alexanderplatz. Nicht immer waren es Veränderungen zum Positiven, wie ein Blick auf das Einkaufszentrum Alexa beweist, dessen Architektur man bestenfalls als gewöhnungsbedürftig beschreiben kann.

Tipps zum Fotografieren

Der Alexanderplatz bietet wie beschrieben zahlreiche Beispiele für sozialistische Architektur. Darüberhinaus eignet sich der Alex durchaus auch für Street Fotografie, schließlich passieren täglich 300.000 Menschen den Platz. Immer wieder ist der Alex auch Schauplatz von Demonstrationen und Kundgebungen.

Eine der schönsten Aussichten über Berlin hat man von der Dachterrasse des Park Inn Hotels. Für 3 Euro kann man dort täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr tolle Fotos machen. Alternativ kann man natürlich auch auf den wesentlich höheren Fernsehturm. Dieses Vergnügen ist allerdings deutlich teurer und oftmals mit langen Wartezeiten verbunden und aufgrund der Glasscheiben nicht ideal für Fotografen.

Anfahrt & Lage

Der Alexanderplatz ist als Verkehrsknotenpunkt mit zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Unter anderem halten die S-Bahnlinien S5, S7 und S75, die U-Bahnlinien U2, U5 und U8, die Trams M4, M5 und M6, sowie die Busse 100, 200 und der Flughafenbus TXL am Alex.

Weltzeituhr Berlin
Weltzeituhr am Alexanderplatz

Alexanderplatz
Alexanderplatz

Bahnhof Berlin-Friedrichstraße

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße ist einer der traditionsreichen Bahnhöfe der Hauptstadt. Zu Zeiten der deutschen Teilung war er Grenzbahnhof. Davon zeugt heute noch die neben dem Bahnhof befindliche Grenzabfertigungshalle, die im Volksmund auch Tränenpalast genannt wird.

Tipps zum Fotografieren

Der Bahnhof selbst ist vor allem wegen seiner Lage direkt an der Spree ein interessantes Motiv. Auch die große Bahnhofshalle im oberen Stockwerk bietet interessante Perspektiven.

Für die Streetfotografie bieten sich neben dem Bahnhofsinneren auch die umliegenden Straßen an. Hier ist eigentlich rund um die Uhr etwas los, sodass sich mit Sicherheit Motive finden lassen.

Anfahrt & Lage

Den Bahnhof Friedrichstraße ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und daher gut erreichbar. Neben Zügen des Regionalverkehrs halten hier die S-Bahnlinien S1, S2, S25, S5, S7 und S75. Außerdem gelangt man mit der U6 und den Tramlinien M1 und 12 zum Bahnhof Friedrichstraße.

Bahnhof Berlin-Friedrichstraße
Bahnhof Berlin-Friedrichstraße

Berliner Dom

Der Berliner Dom ist die wohl prachtvollste Kirche der Hauptstadt. Der Dom wurde erst vor etwa 100 Jahren errichtet und in den letzten Jahren aufwendig saniert.

Tipps zum Fotografieren

Der Berliner Dom ist mit seiner barocken Architektur ein beliebtes Fotomotiv. Das beste Licht zum Fotografieren bietet sich am späten Nachmittag. Von der auf der anderen Seite der Straße liegenden Humboldtbox hat man eine gute Sicht auf den Dom.

Vor dem Dom befindet sich der Lustgarten, der an sonnigen Tagen für viele Berliner als Liegewiese dient. Nachts wird der Dom angestrahlt.

Anfahrt & Lage

Der Berliner Dom befindet sich in Mitte direkt neben der Museumsinsel. Die nächstgelegene S-Bahnstation ist Hackescher Markt. Mit den Buslinien 100 und 200 (Haltestelle Lustgarten) gelangt man auch direkt zum Dom.

Berliner Dom
Berliner Dom

Bode-Museum

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Das Bode-Museum ist eines der Museen auf der Berliner Museumsinsel, die als Ensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Es wurde 1904 eröffnet und zeigt heute byzantinische Kunst, Münzen und Gemälde.

Tipps zum Fotografieren

Das Bode-Museum befindet sich an der Spitze der Museumsinsel an der Abzweigung von Spree und Kupfergraben. Vor allem zum Sonnenuntergang hat man vom gegenüberliegenden Monbijou-Ufer einen tollen Blick auf das Museum.

Vor dem Bode-Museum verläuft die Monbijoubrücke, auf der vor allem in den Sommermonaten regelmäßig Kleinkünstler auftreten und so auch das ein oder andere Motiv bieten.

Anfahrt & Lage

Am nächsten gelegen ist die Tramhaltestelle Georgenstraße/Am Kupfergraben der Linien M1 und 12. Die Museumsinsel ist außerdem fußläufig schnell zu erreichen von den S-Bahnhöfen Hackescher Markt und Friedrichstraße (auch U6).

Bode-Museum
Bode-Museum

Brandenburger Tor

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Das Brandenburger Tor in Berlin ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und eines der am meisten fotografierten Motive. Es ist nach den Jahren der Teilung heute ein wichtiges Symbol der deutschen Einheit.

Anfahrt & Lage

Direkt um die Ecke befindet sich die S- und U-Bahn-Station Brandenburger Tor (S2, U55).

Brandenburger Tor
Brandenburger Tor

Dachterrasse auf dem Park Inn Hotel

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Rainer Nitzsche.

Dachterrasse auf dem Park Inn Hotel
Dachterrasse auf dem Park Inn Hotel

Das Park Inn Hotel ist das höchste Gebäude am Alexanderplatz. Mit einer Höhe von 125 Metern ist es das fünfthöchste Gebäude in Berlin. Als Fotomotiv selbst ist das Park Inn eher uninteressant, als Aussichtspunkt ist es aber eine der besten Foto-Locations in Berlin.

Tipps zum Fotografieren

Auf dem Dach des Park Inn befindet sich eine Aussichtsterrasse, die öffentlich zugänglich ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick nach Süden und das wohl beste Panorama Berlin mit dem Fernsehturm im Vordergrund. Ein besonderer Pluspunkt der Dachterrasse ist zudem, dass keine Glasscheiben oder zu hohe Brüstungen das Fotoerlebnis stören.

Für 4 Euro kann man dort täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr tolle Fotos machen. (Sommerzeit: 12 – 22 Uhr, Winterzeit: 12 – 18 Uhr). Man kann auf der Terrasse auch länger verweilen und in Liegestühlen einen Drink genießen.

Anfahrt & Lage

Das Park Inn befindet sich direkt auf dem Alexanderplatz, der als Verkehrsknotenpunkt sehr gut angebunden ist. Unter anderem halten die U-Bahnlinien 2, 5 und 8, sowie die S5, S7 und S75 am Alexanderplatz.

Dachterrasse auf dem Park Inn Hotel
Dachterrasse auf dem Park Inn Hotel

Deutsches Historisches Museum

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Bagojowitsch.

Das Deutsches Historisches Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und liegt in Berlins historischer Mitte. Ein interessantes Fotomotiv ist es vor allem von außen. Das Museum liegt etwas versteckt hinter dem Zeughaus (Unter den Linden).

Anfahrt & Lage

Die Straßenbahnhaltestelle Am Kupfergraben (M1, 12) liegt direkt in der Nähe. Der nächste S- und U-Bahnhof ist Friedrichstraße.

Deutsches Historisches Museum
Deutsches Historisches Museum

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt ist der wohl eleganteste Platz in Berlin und für viele auch der schönste. Gelegen direkt an der Friedrichstraße beeindruckt der Gendarmenmarkt mit drei imposanten, historischen Gebäuden.

Im Zentrum steht das Konzerthaus, das links und rechts von zwei identischen Kuppeltürmen flankiert wird: linkerhand der Deutsche Dom und rechterhand der französische Dom.

Tipps zum Fotografieren

Um das gesamte Ensemble aus Konzerthaus, sowie deutschem und französischem Dom abzulichten, benötigt man einen Weitwinkel. Der Französische Dom ist besitzt eine Aussichtsplattform, die täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet ist. In 40 Metern Höhe hat man einen tollen Blick über den Platz.

Der beste Zeitpunkt zum Fotografieren ist der späte Nachmittag. Davor sind Gesamtaufnahmen des Platzes eher schwierig, da der Gendarmenmarkt dann im Gegenlicht liegt.

Veranstaltungen auf dem Gendarmenmarkt

Jedes Jahr im Sommer finden auf den Stufen des Konzerthauses verschiedene Konzerte im Rahmen des Classic Open Air statt. In der Vorweihnachtszeit ist der Gendarmenmarkt Schauplatz eines kleinen, aber feinen Weihnachtsmarktes.

Anfahrt und Lage

Der Gendarmenmarkt befindet sich in Berlin-Mitte in unmittelbarer Nähe zur Friedrichstraße. Die U-Bahnstation Stadtmitte (U2) befindet sich direkt am Rande des Gendarmenmarkts. Außerdem ist die Station Französische Straße (U6) ganz in der Nähe.

Gendarmenmarkt
Gendarmenmarkt

Holocaust-Mahnmal

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin erstreckt sich auf einer 19.000 Quadratmeter großen Fläche in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor. 2711 Betonstelen unterschiedlicher Höhe stehen auf der gewellten Fläche, die komplett begehbar ist. Unterirdisch befindet sich zudem eine Ausstellung. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde oft kritisiert, hat aber auch bedeutende Architekturpreise gewonnen.

Tipps zum Fotografieren

Das Holocaust Mahnmal ist rund um die Uhr begehbar und bietet fotografisch enorm viele Möglichkeiten. Interessante Perspektiven ergeben sich vor allem bei einem Rundgang zwischen den Betonstelen. Fotos aus der Froschperspektive oder Variationen mit der Belichtung können interessante Ergebnisse produzieren. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Bitte bedenkt, dass es sich hier um eine Gedenkstätte handelt. Fotoshootings und Selfies in lustigen Posen sind hier Fehl am Platze.

Anfahrt und Lage

Das Holocaust-Mahnmal befindet sich zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Die nächstgelegenen Haltestellen sind Brandenburger Tor (S1, S2, S25) und Potsdamer Platz (U2).

Holocaust-Mahnmal
Holocaust-Mahnmal

Invalidenfriedhof

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Bagojowitsch.

Der Friedhof wurde 1748 angelegt und war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee. Vor allen Dingen hohe Militärs aus dem 1. und 2. Weltkrieg sowie vorangegangenen Kriegen fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

1951 wurde der Friedhof geschlossen und vor 1925 angelegte Gräber geräumt, ebenso wurden durch Kriegseinwirkungen beschädigte Grabmale und Mausoleen abgeräumt und eingeebnet. Durch den Mauerbau wurden weitere Gräber eingeebnet, über viele führte eine Betonstraße.

Letztendlich blieben von ursprünglich vielen tausend Gräbern nur noch 200 Grabmale erhalten. Seit 1992 kümmert sich ein Förderverein zusammen mit den städtischen Behörden um Erhalt und Restaurierung der Gedenkstätte.

Anfahrt und Lage

Der Friedhof liegt auf der östlichen Seite des Spreekanals zwischen dem Becken am Hauptbahnhof (südlich) und dem Nordhafen (nördlich).

Die nächstgelegene U-Bahn-Station der Linie U6 ist Schwartzkopffstraße.

Buslinie 120 Haltestelle Scharnhortstraße/Habersaathstraße – von da aus ca. 100 Meter in nördlicher Richtung bis zum Eingang des Friedhofs.

Invalidenfriedhof
Invalidenfriedhof

Mühlendammschleuse

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Bagojowitsch.

Die Mühlendammschleuse im Bezirk Berlin Mitte wurde 1894 errichtet, in der heutigen Form wurde sie 1942 in Betrieb genommen und regelt den Schiffsverkehr (Güter- und Passagierschiffe, Sportboote) auf der Spree.

Tipps zum Fotografieren

Einen schönen Blick auf die Mühlendammschleuse hat man von der Jannowitzbrücke. Ein interessanter Blick bietet sich auch auf die andere Seite der Schleuse von der Mühlendammbrücke aus.

Anfahrt und Lage

Die nächstgelegenen U-Bahnstationen sind Klosterstraße und Märkisches Museum, wo man jeweils mit der Linie U2 hinkommt. Direkt bei der Schleuse ist außerdem die Bushaltestelle Nikolaiviertel, wo die Linien M48 und 248 halten.

Mühlendammschleuse
Mühlendammschleuse

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz ist heute einer der am meisten besuchten Orte in Berlin.Während der deutschen Teilung lag der Platz größtenteils brach und wurde erst in den 90er Jahren komplett neu aufgebaut. Mehrere Hochhäuser prägen die Skyline am Potsdamer Platz und machen ihn zu einer interessanten Foto-Location.

Tipps zum Fotografieren

Der Potsdamer Platz ist vor allem im Dunkeln ein tolles Motiv. Wenn die Bürotower beleuchtet sind, lassen sich tolle Fotos der Skyline machen. Für die Langzeitbelichtung sollte man unbedingt ein Stativ dabei haben.

Ein beliebtes Motiv am Potsdamer Platz ist zudem das Sony Center mit seiner markanten Dachkonstruktion.

Ein tolles Panorama hat man vom Kolhoff-Tower. Mit dem schnellsten Aufzug Europas geht es in weniger als 20 Sekunden auf eine Höhe von 100 Metern. Von dort oben bietet sich eine herrliche Aussicht über ganz Berlin. Der Panoramapunkt ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Die letzte Auffahrt ist um 19:30 möglich, im Winter gelten verkürzte Öffnungszeiten. Tickets kosten 6,50 € (ermäßigt 5 Euro). Wer nicht am Aufzug warten möchte, kann sich für 5 € extra ein VIP-Ticket kaufen.

Anfahrt und Lage

Der Potsdamer Platz ist ein Verkehrsknotenpunkt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man mit den Linien U2, S1, S2, S25 und den Bussen 200, M41, M48 und M85 zum Potsdamer Platz.

Regierungsviertel

Direkt an der Spree mitten in Berlin liegt das neue Regierungsviertel mit seinen aufwändig gestalteten Bauten. Besuchermagnete sind ohne Zweifel der Reichstag mit seiner Kuppel und das Bundeskanzleramt gegenüber.

Aber es gibt noch mehr zu sehen im Regierungsviertel:

Spreebogenpark am Fluss zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof

Hinter dem Reichstag führt eine große Treppe direkt hinunter an die Spree, an der man wunderbar bis hinter die Gärten vom Kanzleramt flanieren kann. Vorbei am Bundestagskindergarten, am Bundespressestrand entlang (einer Strandbar am Spreeufer) und am neuen berliner Hauptbahnhof vorbei.

Am Spreebogenpark kann man sehr gemütlich an der Spree sitzen und in einer Strandbar am Wasser einen Drink genießen. Gerade im Sommer sind die Plätze am Wasser heiß begehrt.

Das Bundeskanzleramt

Das Kanzleramt ist genau genommen gar kein Gebäude sindern ein Gebäudeensemble, entworfen vom Architekten Axel Schultes. Es gehört zur Gebäudegruppe „Band des Bundes“ am Spreebogen und nahe des Spreebogenparks. Es ist ca. 8 mal so groß wie das Weiße Haus in Washington und 36 Meter hoch. Die Bundeskanzlerin hat ihr Büro im 7 Stockwerk über dem Haupteingang auf der Ostseite des Gebäudes.

Tipps zum Fotografieren

Besonders imposant ist das Regierungsviertel bei Nacht. Die Gebäude sind dann sehr schön beleuchtet und es ist dort nahezu menschenleer.

Anfahrt und Lage

Direkt in der Nähe befindet sich der Hauptbahnhof, wo mehrere S-Bahnlinien halten. Wer faul ist, kann von dort auch noch eine Station mit der U55 bis Bundestag fahren.

Regierungsviertel
Regierungsviertel

Reichstag

Der Reichstag gehört sicherlich nicht zu den Geheimtipps unter den Berliner Foto-Locations. Dennoch ist er für jeden Berlin-Besucher ein Muss und ein interessantes Fotomotiv ist er allemal.

Tipps zum Fotografieren

Der beste Ort um den Reichstag in seiner ganzen Pracht zu fotografieren, ist die große Wiese direkt vor dem Haupteingang. Die beste Uhrzeit um Fotos vom Reichstag zu machen ist der späte Nachmittag. Gegen Mittag steht die Sonne direkt hinter dem Gebäude, weshalb diese Zeit eher ungünstig ist.

Das beliebteste Motiv ist sicher die Reichstagskuppel, die man am besten im Rahmen einer Führung ablichten kann. Zum jährlich stattfindenden Festival of Lights ist der Reichstag in den Abendstunden immer besonders illuminiert, sodass sich ein nächtlicher Fotoausflug besonders lohnt.

Anfahrt und Lage

Der Reichstag ist fußläufig erreichbar vom Hauptbahnhof (S5, S7, S75) und vom Brandenburger Tor (S1, S2, S25). Von beiden Stationen kann man auch mit der wohl kürzesten U-Bahnlinie der Welt (U55) zur Station Bundestag fahren.

Reichstag
Reichstag

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

In unmittelbarer Nähe zum Reichstag und zum Brandenburger Tor stehen in der Straße des 17. Juni zwei Panzer, die zum Sowjetischen Ehrenmal gehören, dass sich an dieser Stelle befindet.

Tipps zum Fotografieren

Am besten kommt man hier am frühen Vormittag vorbei. Vor allem in den warmen Monaten, sind tagsüber hier viele Touristen vom benachbarten Brandenburger Tor anzutreffen, sodass ungestörtes Fotografieren nur eingeschränkt möglich ist.

Aus bestimmten Perspektiven ist es auch möglich einen der Panzer zusammen mit dem Brandenburger Tor abzulichten, so man das denn will.

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten
Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten
Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Marzahn

Gärten der Welt

Die Gärten der Welt findet man im Erholungspark Marzahn im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die 34 Hektar große eingezäunte Anlage umfasst mehrere Gartenanlagen aus verschiedensten Teilen der Welt.

Neben dem größten chinesischen Garten Europas gibt es zudem einen Renaissancegarten, einen balinesischen Garten, den orientalischen sowie koreanischen Garten, einen Irrgarten und Labyrinth und viele mehr.

Anfahrt und Lage

Der Bus 195 fährt bis zur Station „Gärten der Welt“ ab der S-Bahnstation Marzahn (S7) oder der U-Bahnstation Hellersdorf (U5).

Gärten der Welt
Gärten der Welt

Gärten der Welt
Gärten der Welt

Neukölln

Britzer Garten

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: André Görner.

Der 90 Hektar große Britzer Garten bietet Gartenkunst, Gastronomie, Konzerte, Veranstaltungen, Sport- und Gesundheitsangebote und Tiere – vor allem aber gepflegte gärtnerische Anlagen und Natur pur.
Deshalb wurde der Park im Jahr 2002 unter die zehn schönsten Gärten Deutschlands gewählt.

Tipps zum Fotografieren

Der Garten ist das ganze Jahr über ein Paradies für Fotografen. Natürlich ist er vor allem für Naturfotografie interessant. Mit einem Makro-Objektiv kann man tolle Aufnahmen machen.

Hunde und Fahrräder dürfen nicht in den Britzer Garten mitgebracht werden!

Anfahrt und Lage

Der Britzer Garten befindet sich im Südwesten von Neukölln. Mit dem ÖPNV hat man die Wahl zwischen drei Buslinien:

  • Bus M44 (ab S/U Hermannstraße – U8, S41, S42) bis Haltestelle „Britzer Garten“
  • Bus 179 (ab Alt-Mariendorf – U6) bis Haltestelle „Sangerhauser Weg“
  • Bus 181 (ab Alt-Mariendorf – U6 oder Britz Süd – U7) bis Haltestelle „Rotkopfweg“

Der Park öffnet jeden Tag um 9:00 Uhr und schließt mit Einbruch der Dunkelheit. Die Kassen sind von April bis September bis 20:00 Uhr geöffnet, im März und Oktober bis 18 Uhr und im Winter bis 16:00.

Der Eintritt kosten 2 oder 3 Euro, je nachdem ob gerade eine Sonderausstellung ist. Das ist aber meistens der Fall. Ermäßigt kostet es die Hälfte.

Britzer Garten
Britzer Garten

Klunkerkranich

Der Klunkerkranich ist eine tolle Location auf dem Parkdeck der Neuköllner Arcaden. Daher die geniale Aussicht. Der Klunkerkranich hat irgendwie von allem etwas: ein bisschen Café, ein bisschen Imbiss/Restaurant, ein bisschen Bar, einen Garten gibt es dort auch und eigentlich ist er auch ein bisschen Club.

Es ist also für jeden etwas dabei. Was aber auf jeden Fall ein unschlagbarer Grund ist sich den Klunkerkranich mal live anzuschauen ist die unglaubliche Aussicht, die man dort hat.

Im Winter gibt es dort auch tolle Veranstalten. Sowie letztes Jahr wird es auch 2014 den tollen Weihnachtsmarkt geben und zwar ab dem 29. & 30. November an jedem Adventswochenende (Sa & So).

Wer Flohmärkte mag, kommt am 16 & 22. November 2014 auf seine Kosten und kann auf dem Klunkerkranich Flohmarkt nach tollen alten und neuen Sachen stöbern.

Was noch neu ist: Jeden Freitag ab dem 28. November veranstaltet der Klunkerkranich einen Foodmarkt. Das ist sicherlich einen Besuch wert.

Tipps zum Fotografieren

Man kann natürlich zu jeder Tageszeit die tolle Aussicht mit seiner Kamera festhalten. Besonders schön ist es aber zum Sonnenuntergang. Am besten ihr nehmt ein Stativ mit. Wer keins zur Hand hat kann aber improvisieren und die Kamera auf das Geländer (ein Blumenbeet) stellen und sollte damit auch einigermaßen zurecht kommen.

Anfahrt und Lage

U7-Rathaus Neukölln, Eingang Postbank/Bibliothek, Fahrstuhl bis ins 5. OG, dann bis ins 6. Geschoss laufen. Kranichsaison ist von März – Dezember (einschl. Silvester). Öffnungszeiten: Mo – Sa: 10 – 24 Uhr; Sonntag: 12 – 24 Uhr.

Klunkerkranich
Sonnenuntergang auf dem Klunkerkranich (Foto: Klunkerkranich)

Körnerpark

Der Körnerpark ist wohl eine der größten Überraschungen wenn man sich auf einen Spaziergang durch Neukölln begibt.

Die Gegend zwischen Karl-Marx-Straße und Hermannstraße in Neukölln ist eigentlich nicht für ihre ausgesprochene Schönheit bekannt, weshalb der Körnerpark hier ziemlich aus der Rolle fällt.

Die 2,4 Hektar große Parkanlage erinnert an einen Schlossgarten. Mit einer Orangerie, Springbrunnen und gepflegten Blumenbeeten ist der Körnerpark ein Kleinod für Fotografen. Besonders fotogen ist der Park im Frühjahr während der Baumblüte. Auf der Terrasse vor der Orangerie finden im Sommer an verschiedenen Abenden außerdem kostenlose Konzerte statt.

Anfahrt und Lage

Der Körnerpark befindet sich in Berlin-Neukölln zwischen Hermannstraße und Karl-Marx-Straße. In der Nähe befindet sich die S-Bahnstation Neukölln (Ringbahn), sowie die U-Bahnstationen Karl-Marx-Straße (U7) und Hermannstraße (U8).

Körnerpark
Körnerpark

Schloss und Gutshof Britz

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Das Schloss Britz im Bezirk Neukölln stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist im Stil der Neorenessaince erbaut. Im Inneren befindet sich ein Museum, auf dem Gutshof finden im Sommer oft Konzerte statt.

Anfahrt und Lage

In der Nähe befindet sich die U-Bahnstation Parchimer Allee der Linie U7.

Adresse: Alt – Britz 73, 12359 Berlin

Schloss und Gutshof Britz
Schloss und Gutshof Britz

Tempelhofer Feld

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist nach seiner Schließung die größte Freifläche in Berlin und eine vielseitige Foto-Location. Das Gelände ist größer als der Central Park in New York und eine Oase der Ruhe mitten in Berlin.

Vor allem an den Wochenenden kommen Sonnenhungrige, Griller, Skater und Kitesurfer in Scharen auf das Tempelhofer Feld.

Tipps zum Fotografieren

Das Tempelhofer Feld bietet für eine Großstadt unendliche Weiten. Man kann das rege Treiben auf den Wiesen fotografieren oder sich auf Spurensuche nach den Überresten des Flugverkehrs begeben. Die Start und Landebahnen sind noch gut in Schuss.

Interessant ist auch das Flughafengebäude. Um es von innen zu besichtigen muss man an einer Tour teilnehmen, die aber durchaus lohnenswert ist. Vor dem Gebäude findet man auch noch ein altes Flugzeug.

Lohnenswert ist auch der Sonnenuntergang , den man am besten von der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes beobachten kann.

Anfahrt und Lage

Je nachdem, wo man genau hinmöchte gibt es unterschiedliche Anfahrtswege. Das Feld ist wie gesagt sehr groß und ein Fußmarsch von einem zum anderen Ende dauert gut und gerne 20 Minuten.

Um das Flughafengebäude zu besichtigen fährt man am besten mit der U6 zum Platz der Luftbrücke oder zur Haltestelle Paradestraße. Die meisten Leute sind an den Wochenenden an der Neuköllner Seite des Feldes zu finden. Dort gelangt man am besten mit der U8 über die Haltestellen Boddinstraße oder Leinestraße hin. Mit der Ringbahn und der S8 gelangt man über die Station Tempelhof an die Südwestseite des Feldes.

Tempelhofer Feld
Das Tempelhofer Feld – Unendliche Weiten mitten in der Stadt. Ganz hinten erkennst du die alten Flughafengebäude.

Prenzlauer Berg / Pankow

Ernst-Thälmann-Denkmal

Die wechselvolle Geschichte von Berlin wird an vielen Stellen der Stadt deutlich und zeigt sich zuweilen in Form von Denkmälern aus Zeiten des Sozialismus. Eines davon ist das Ernst-Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße.

Die 15 Meter hohe Statue steht auf einer großen Freifläche im gleichnamigen Park. Das Monument steht mittlerweile unter Denkmalschutz, wird aber dennoch immer wieder beschmiert.

Anfahrt und Lage

Das Ernst-Thälmann-Denkmal befindet sich direkt an der Greifswalder Straße. Die Tramhaltestelle Greifswalder Straße/Danziger Straße ist gleich um die Ecke und mit der M4 ab Alexanderplatz oder der M10 (ab Warschauer Straße odr Eberswalder Straße) erreichbar.

Ernst-Thälmann-Denkmal
Ernst-Thälmann-Denkmal

Ernst-Thälmann-Denkmal
Ernst-Thälmann-Denkmal

Jüdischer Friedhof Weißensee

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Asena Wolf.

In Berlin Weißensee befindet von Mauern umgeben und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu der flächengrößte erhaltene Jüdische Friedhof Europas. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit fast 116.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden – ein Paradies für Geschichten-Sammler.

Männer werden gebeten, eine Kippa zu tragen. Diese kann am Eingang kostenfrei ausgeliehen werden. Da es sich um einen Ort der Stille handelt, sollte man beim Fotografieren entsprechend respektvoll vorgehen.

Der Friedhof ist täglich außer Samstag (Schabbat) und an jüdischen Feiertagen geöffnet.

Die Öffnungszeiten lauten wie folgt:
01.04. – 30.09.
Mo – Do 7:30 – 17:00
Fr 7:30 – 14:30
So 8:00 – 17:00

01.10. – 31.03.
Mo – Do 7:30 – 16:00
Fr 7:30 – 14:30
So 8:00 – 16:00

In 300 Metern Entfernung befindet sich die Straßenbahnhaltestelle Albertinenstraße, wo die Linien M1, M4, M13 und 12 halten. Von dort läuft man in die Herbert-Baum-Straße und gelangt so direkt zum Jüdischen Friedhof.

Jüdischer Friedhof Weißensee
Jüdischer Friedhof Weißensee

Mauerpark

Der Mauerpark ist eine Parkanlage in Berlin, dessen Name auf die 1961 errichtete Berliner Mauer zurück geht, die hier früher die Grenze zwischen den Bezirken Prenzlauer Berg in Ostberlin und Wedding in Westberlin bildete. Heute verläuft durche den Parl die Grenze zwischen den Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) und Gesundbrunnen (Bezirk Mitte).

Vor allem am Wochenende ist der Park stark frequentiert. Sonntags findet am Mauerpark ein großer Flohmarkt statt, auf dem sich die Menschenmassen drängen. Populär ist auch die Mauerpark-Karaoke, die bei schönem Wetter an Sonntag-Nachmittagen stattfindet. Mehr oder weniger talentierte Sänger geben vor hunderten Zuschauern ihr Gesangstalent preis.

Tipps zum Fotografieren

Der Mauerpark eignet sich vor allem für Urban Lifestyle oder Street Fashion Fotografie. Vor allem im Sommer so gegen 17.00 – 18.00 Uhr ist eine empfehlenswerte Zeit zum shooten.

Anfahrt und Lage

Die nächsten U-Bahnstationen sind Eberswalder Straße (U2) und Bernauer Straße (U8) oder man fährt mit der Straßenbahn M10 bis Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark.

Mauerpark
Mauerpark

Velodrom

Geht man die Landsberger Allee in Berlin entlang, fällt der Blick auf eine lange Reihe Treppen, die auf einer Straßenseite scheinbar ins Nichts führen. Steigt man die Treppen hinauf, erblickt man das in den Boden eingelassene Velodrom, das im ersten Moment wie ein gelandetes Ufo aussieht.

Die Radrennbahn ist eine große, scheibenförmige Stahlkonstruktion mit einem Durchmesser von 142 Metern. Ursprünlich für die Olympischen Spiele 2000 geplant, die bekanntermaßen doch nicht in Berlin stattfanden, wird das Gebäude heute für Konzerte und das Berliner Sechstagerennen genutzt.

Tipps zum Fotografieren

Das Velodrom ist sowohl von Innen als auch von Außen ein imposantes Bauwerk und interessantes Fotomotiv. Um das Gebäude von Außen komplett abzulichten, benötigt man einen sehr großen Weitwinkel. Wenn man die Möglichkeit hat auf eines der umliegenden Hochhäuser zu gelangen, bietet sich von oben eine sehr gute Perspektive auf das Velodrom. Wenn keine Veranstaltungen sind, ist das Gelände nahezu menschenleer und kann fotografisch ganz in Ruhe erkundet werden.

Bei Veranstaltungen ist das Fotografieren teilweise nicht gestattet. Wer Innenaufnahmen vom Velodrom machen möchte, sollte sich vorher beim jeweiligen Veranstalter erkundigen.

Anfahrt und Lage

Das Velodrom befindet sich an der Landsberger Allee und ist über die gleichnamige S-Bahnstation mit der Ringbahn, sowie der S8 und S9 erreichbar. Alternativ kann man mit der M10 ab Warschauer Straße oder Eberswalder Straße bis zur Station Paul Heyse Straße fahren.

Velodrom Berlin
Velodrom

Wasserturm Prenzlauer Berg

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Bagojowitsch.

Der älteste Berliner Wasserturm (fertiggestellt 1877), bis 1952 in Betrieb. 1933/34 war das Gelände in SA-Hand, danach wurde es zu einer öffentlichen Grünanlage umgestaltet. 1933 befand sich dort ein sogen. „wildes“ Konzentrationslager, in dem von den neuen Machthabern Kommunisten, Sozialisten, Juden und andere unliebsame Personen interniert und ermordet wurden.

Anfahrt & Lage

Das Gelände mit dem Wasserturm liegt zwischen Knaackstraße, Kolmarer Straße, Belforter Straße und Diedenhofer Straße. Am besten zu erreichen mit der Tram M 2 Haltestelle Knaackstraße.

Wasserturm Prenzlauer Berg
Wasserturm Prenzlauer Berg

Schöneberg

Gasometer Schöneberg

Der Gasometer in Berlin Schöneberg ist schon von Weitem zu erkennen. Bis 1995 in Betrieb, ist der Gasometer heute ein Industriedenkmal, das als Veranstaltungsort für die Talkshow von Günther Jauch mittlerweile auch bundesweit bekannt geworden ist.

Mit 80 Metern Höhe überragt der Gasometer alle Gebäude in Schöneberg und ist im Berliner Stadtbild allgegenwärtig.

Tipps zum Fotografieren

Der Gasometer steht auf dem Gelände des EUREF-Campus, auf dem zahlreiche Firmen sich mit der Stadt der Zukunft und Energieeffizienz beschäftigen. Das Gelände ist von Montags bis Freitags zu den üblichen Bürozeiten geöffnet, am Wochenende sind die Tore in der Regel zu. Zu bedenken ist aber, dass es sich um ein Privatgelände handelt und man am besten um Erlaubnis fragt, wenn man dort fotografieren möchte. Der Gasometer kann aber auch von öffentlichem Raum aus gut fotografiert werden.

Führungen auf den Schöneberger Gasometer finden derzeit regelmäßig statt. Die Aufstiege für Gruppen mit max. 9 Personen werden von 2 Guides betreut und finden meist nachmittags und abends an Freitagen und Samstagen statt. Wegen der verschiedenen Events und TV werden diese immer recht kurzfristig geplant. Wer an einer Führung interessiert ist, sollte eine Mail an diese Adresse schreiben: gasometer1@googlemail.com. Die Führung kostet 22,00 Euro pro Person.

Wenn man die Möglichkeit zu einem Aufstieg hat und schwindelfrei ist, bietet sich eine tolle Aussicht über Berlin.

Anfahrt und Lage

Der Gasometer befindet sich in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Schöneberg, wo man mit der Ringbahn S41 und S42, sowie mit den Buslinien M46 und 248 hinkommt. Der Eingang zum EUREF-Campus befindet sich in der Torgauer Straße.

Gasometer Schöneberg
Gasometer Schöneberg

Schöneberger Südgelände

Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist ein altes Bahngelände, das in den letzten Jahren von der Natur zurück erobert wurde. Die Bahnstrecke wurde bereits in den 50er Jahren stillgelegt. Seit 1999 steht das 18 Hektar große Gelände unter Naturschutz.

Tipps zum Fotografieren

Das Südgelände Schöneberg bietet mit seinen überwucherten Bahnschienen interessante Motive sowohl in der Totale als auch für Detailaufnahmen. Neben den alten Gleisen gibt es noch einige größere Überreste des ehemaligen Bahngeländes: ein altes Stellwerk, ein Wasserturm und eine Dampflokomotive.

Das Gelände ist im gesamten Jahr eine reizvolle Foto-Location. Viele Menschen verirren sich nur selten hierher. Da es nur wenige befestigte Wege gibt, kann es nach Regenschauern eine ziemlich matschige Angelegenheit werden.

Für den Naturpark ist 1 Euro Eintritt fällig, der am Eingang an einem Parkscheinautomaten bezahlt wird. Kontrolliert werden diese Tickets eher selten. Da es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, sollte man auf den vorgezeichneten Wegen bleiben.

Kommerzielle Nutzung von Fotos

Das Veröffentlichen von Fotos zu kommerziellen Zwecken, sowie die Nutzung des Geländes für Fotoshootings ist genehmigungspflichtig. Ansprechpartner ist hier die Grün Berlin GmbH, die für die Verwaltung der öffentlichen Grünflächen in Berlin zuständig ist.

Anfahrt und Lage

Der Naturpark Südgelände Schöneberg erstreckt sich entlang der Bahnstrecke zwischen Südkreuz und Priesterweg. An der S-Bahnstation Priesterweg (S2 und S25) befindet sich auch einer der beiden Eingänge.

Schöneberger Südgelände
Schöneberger Südgelände

Tempelhofer Hafen

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der Tempelhofer Hafen in Berlin ist ein Binnenhafen am Teltowkanal. Fotografisch ist vor allem die historische Hafenanlage mit ihren Kränen interessant, die über 100 Jahre alt sind und heute unter Denkmalschutz stehen.

Tipps zum Fotografieren

Besonders schön ist der Tempelhofer Hafen bei Nacht. Dazu ist ein Stativ empfehlenswert.

Anfahrt und Lage

Due U-Bahnstation Ullsteinstraße der Linie U6 befindet sich direkt am Tempelhofer Hafen.

Tempelhofer Hafen
Tempelhofer Hafen

Steglitz-Zehlendorf

Botanischer Garten

Der Botanische Garten in Berlin Dahlem ist der größte seiner Art in Deutschland. Für Fotografen sind insbesondere die 15 Gewächshäuser interessant, die nach Themengebieten geordnet sind.

Tipps zum Fotografieren

Ein Besuch der Gewächshäuser ist ganzjährlich möglich und eine tolle Option für Schlechtwettertage. Zum Fotografieren der Pflanzen empfiehlt sich ein Makroobjektiv, aber auch mit einem normalen Zoom- oder Teleobjektiv sind tolle Aufnahmen möglich. Der Botanische Garten bietet hin und wieder auch spezielle Fotokurse an, aktuelle Termine findet man auf der Webseite.

Anfahrt und Lage

Der Botanische Garten befindet sich im Bezirk Dahlem und ist mit verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen:

  • S1 bis Haltestelle „Botanischer Garten“, von dort sind es ca. 10 Minuten zu Fuß
  • Bus X 83 bis Haltestelle „Königin-Luise-Platz /Botanischer Garten“  (Ab Bahnhof Rathaus Steglitz (U9) in Richtung Königin-Luise-Str. oder ab Dahlem Dorf (U3) in Richtung Lichtenrade)
  • Bus M 48 (Ab Bahnhof Rathaus Steglitz (U9) in Richtung Zehlendorf) bis Haltestelle „Botanischer Garten”
  • Bus 101 bis „Königin-Luise-Platz/Botanischer Garten“ (Ab Breitenbachplatz (U3) in Richtung Zehlendorf) 

Der Garten ist täglich ab 9:00 Uhr geöffnet und schließt je nach Jahreszeit zwischen 16:00 und 21:00 Uhr. Der Eintritt kostet 6 €, ermäßigt 3 €. Teilweise finden in den Gewächshäusern auch Events statt, sodass man zum Fotografieren eher weniger Ruhe hat.

Aktuelle Informationen und Details zu den Öffnungszeiten gibt es unter http://www.bgbm.org.

Botanischer Garten
Botanischer Garten

Lilienthalpark Lichterfelde

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Frank Giebel.

Der Lilienthalpark im Berliner Stadtteil Lichterfelde wurde rund um Fliegeberg errichtet. Die 60 Meter hohe Anhöhe wurde von Otto Lilienthal errichtet, der von dort Flugversuche unternahm.

Tipps zum Fotografieren

Als Motive dienen der Berg selbst, sowie das Denkmal für Otto Lilienthal. Außerdem wurde im Park ein großer Karpfenteich angelegt, der wirklich voll mit Fischen ist.

Anfahrt & Lage

Die nächstgelegene S-Bahnstation (ca. 800 Meter entfernt) ist Osdorfer Straße, wo man mit der S25 hinkommt. Mit der Buslinie 284 kann man direkt zur Station Lilienthalpark fahren. Der Bus fährt ab Rathaus Steglitz (U9, S1) ca. 25 Minuten).

Lilienthalpark Lichterfelde
Lilienthalpark Lichterfelde

Treptow-Köpenick

Schloss Köpenick

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Felix Hafenrichter.

Das Schloss Köpenick im Berliner Stadtteil Köpenick liegt genau an der Hauptstraße. Sobald man im Innenhof ist, hat man aber Ruhe. Das Tor mit einer kleinen Holzbrücke ist sehr schön zum Fotografieren.

Insbesondere zur blauen Stunde ist es hier sehr schön.

Schloss Köpenick
Schloss Köpenick

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist mit einer Fläche von 100.000 Quadratmetern das größte seiner Art in Deutschland.

Die monumentalen Ausmaße werden beim Betreten der Fläche deutlich, wenn man auf einer breiten Allee in Richtung des Eingangstores läuft und in weiter Ferne die alles überragende Soldatenstatue am Horizont sieht. Am Rande des Hauptplatzes befinden sich auf beiden Seiten Sarkophage mit verschiedenen Reliefs und Zitaten von Stalin.

Tipps zum Fotografieren

Für Fotografen bietet das Areal zahlreiche Motive. Panoramaaufnahmen lassen sich am besten vom Hügel am Fuße der Statue oder von der gegenüberliegenden Seite machen.

Die zahlreichen Reliefs und Inschriften bieten interessante Motive für Detailaufnahmen. Unter der Woche sind nur wenige Menschen auf dem Areal unterwegs, sodass man ungestört fotografieren kann.

Anfahrt & Lage

Von der S-Bahnstation Treptower Park (Ringbahn S41 und 42) sind es ca. 10 Minuten Fußweg. Die Buslinien 166, 167 und 285 halten direkt an der Haltestelle Sowjetisches Ehrenmal.

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park
Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park
Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Spreepark

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: André Görner.

Der Spreepark ist ein verlassener Vergnügungspark und eine der spannendsten Foto-Locations in Berlin. Vergnügungspark wurde 1969 als Kulturpark Plänterwald auf einer Fläche von 29,5 Hektar eröffnet. Das Gelände liegt im Norden des Plänterwaldes in direkter Nähe zur Spree. Er war der einzige ständige Vergnügungspark der DDR und nach der Wende auch der einzige Gesamt-Berlins.

Im Gegensatz zu vielen westlichen Parks dieser Art, die oft als Themenpark mit perfekt in die Landschaft eingebetteten Fahrgeschäften gestaltet sind, war die Aufmachung dieses Freizeitparks einfacher gehalten. Einen sehr großen Teil der Anlage nahm eine Asphaltfläche ein, auf der Fahrgeschäfte und Buden, wie sie auch vom Rummel bzw. Kirmes bekannt sind, dauerhaft aufgestellt waren. Daneben gab es auch parkähnliche begrünte Flächen und feste Funktionsgebäude vornehmlich für Restaurants oder Sanitäranlagen.

Eine besondere Attraktion war das Riesenrad, das noch 1989 erneuert wurde und mit 36 Gondeln 45 Meter in die Höhe ragt. Viele Jahre war es das Wahrzeichen der umliegenden Gegend und wurde dabei erst 1998 von den Treptowers der Allianz abgelöst. Zu DDR-Zeiten kamen bis zu 1,7 Millionen Besucher jährlich. Die Zukunft des Parks ist noch immer ungewiss.

Tipps zum Fotografieren

Die hier gezeigten Bilder sind am frühen Morgen entstanden. Die Sonne stand recht tief, wodurch man schöne Schatten in das Foto bekommt. Morgenstunden mit viel Sonne sind auf jeden Fall empfehlenswert.

Der Spreepark ist Privatgelände und unbefugtes Betreten ist verboten. Bis vor kurzem wurden Führungen auf dem Gelände angeboten, bei denen man Fotos machen kann. Die zukünftige Nutzung des Spreeparks steht momentan noch in den Sternen. Die Stadt Berlin hat das Gelände gekauft. Ob zukünftig wieder Führungen angeboten werden und wie es allgemein weiter geht, ist derzeit noch nicht bekannt.

Anfahrt & Lage

Anfahrt mit den Öffentlichen: S-Bahn bis Plänterwald bzw. Treptower Park oder mit der U1 bis Schlesisches Tor, dann mit dem Bus 265 bis Rathaus Treptow.

Spreepark
Spreepark

Spreepark
Spreepark

Spreepark
Spreepark

Spreepark
Spreepark

Teufelssee Köpenick

Diese Fotolocation wird vorgestellt von: Pfoto-Greif.

Mitten im Wald gelegen, bietet der Teufelssee in Köpenick alles, was sich der Naturfotograf wünscht: Pflanzen, Tiere, Gewässer. Je nach Tages- und Jahreszeit entstehen tolle Lichteffekte und Stimmungen.

Der See wird derzeit renaturiert, also wieder in seinen Ursprünglichen Zustand versetzt und der Natur überlassen.Tipps zum Fotografieren

Festes Schuhwerk ist ein Muss. Die Wege sind reine Waldwege, die nach Regen aufgeweicht sind.

Anfahrt & Lage

Mit dem Auto bis zum Großen Müggelsee und da parken. Gegenüber der Einfahrt geht der Waldweg zum Teufelssee / Teufelsmoor.

Mit dem Bus ist es der X69 Haltestelle „Rübezahl“ Müggelsee.

Teufelssee Köpenick
Teufelssee Köpenick

Wachturm im Schlesischen Busch

Im Schlesischen Busch, einem kleinen Park an der Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow befindet sich einer der letzten noch verbliebenen Wachtürme in Berlin.

Einst standen entlang der Berliner Mauer mehr als 300 Wachtürme, heute sind nur noch drei von ihnen übrig.

Tipps zum Fotografieren

Der Wachturm ist von außen frei zugänglich und kann jederzeit fotografiert werden. Ein Aufstieg ist nur zu besonderen Veranstaltungen möglich.

Anfahrt & Lage

Der Wachturm befindet sich etwa 5 Fußminuten von der S-Bahnstation Treptower Park entfernt, wo u.a. die Ringbahn hält. Etwa 10 bis 15 Minuten entfernt ist die U-Bahnhaltestelle Schlesisches Tor (U1).

Wachturm im Schlesischen Busch
Wachturm im Schlesischen Busch

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