Westaustralien: Die besten Tipps für Australiens Westküste

Westaustralien ist der wahrscheinlich am wenigsten besuchte Teil Australiens. Völlig zu Unrecht! Viele Reisende bezeichnen Westaustralien als den schönsten Teil von Australien und auch wir fanden den Westen absolut großartig.

Auf dieser Seite findest du alle unsere Artikel über Westaustralien und unsere geballte Ladung Reise-Tipps für Australiens Westküste.

Wir zeigen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten und geben dir praktische Reisetipps, die du vor Ort und zur Reisevorbereitung brauchst.

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Jenny und Basti

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Unsere Reisetipps für Australiens Westküste

Die beste Reisezeit für Westaustralien

Westaustralien ist riesengroß und so gibt es gleich mehrere Klimazonen.

Nur mal zur Einordnung: Für die Fahrt von Broome im Norden von Western Australia bis ins südlich gelegene Esperance müssen knapp 3.000 Kilometer zurück gelegt werden.

Während im Nordwesten eher tropisches Klima herrscht, ist das Klima im Südwesten mediterran.

Grundsätzlich sind die Jahreszeiten in Australien genau andersrum als bei uns. Der australische Sommer ist in unseren Wintermonaten und wenn bei uns Hochsommer herrscht, ist in Australien Winter.

Grundsätzlich lässt sich Westaustralien das ganze Jahr gut bereisen. Den nördlichen Teil solltest du im Hochsommer zwischen Dezember und März lieber meiden, denn zu dieser Zeit ist es extrem heiß.

Im Südwesten kann es im australischen Winter zwischen Mai und September durchaus auch kalt und unangenehm werden. Für diese Gegend bieten sich eher die australischen Sommermonate als Reisezeit an.

Wie viel Zeit sollte man für Westaustralien einplanen?

Australien bereist man am besten mit viel Zeit im Gepäck, da ist auch die Westküste keine Ausnahme.

Bei einer Reisezeit von 2-3 Wochen wirst du den gesamten Westen nicht schaffen und musst dich auf eine Region beschränken.

Wenn du ganz Western Australia von Broome bis Esperance bereisen willst, solltest du locker 2-3 Monate Zeit einplanen.

Die Wege zwischen den Orten sind weit und das Fahren auf den teils menschenleeren Straßen kann schnell ermüdend sein. Du solltest dir für deine Tagestouren deshalb nicht zu viel vornehmen.

Anreise nach Westaustralien

Westaustralien hat nur einen einzigen nennenswerten, internationalen Flughafen und zwar in der Hauptstadt Perth.

Direktflüge von Deutschland nach Westaustralien gibt es keine.

Es gibt aber seit kurzem eine Direktverbindung mit Qantas von London nach Perth.

Mit knapp 17 Stunden Flugzeit ist das einer der längsten Direktflüge der Welt.

Alle anderen Verbindungen zwischen Deutschland und Westaustralien beinhalten immer einen Zwischenstopp.

Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die arabischen Airlines Qatar Airways (Zwischenstopp in Doha), Emirates (via Dubai) und Etihad (via Abu Dhabi).

Gute Alternativen sind außerdem Flüge mit einem Zwischenstopp in Asien: mit Singapore Airlines via Singapur, mit Cathay Pacific via Hong Kong oder mit Thai Airways via Bangkok.

Das nächst gelegene asiatische Reiseziel von Perth aus, ist übrigens Bali. Hier dauert der Flug nur etwa 3,5 Stunden.

Fortbewegung in Westaustralien

In Australien brauchst du definitiv ein Auto. Gut ausgebaute Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen existieren eigentlich nur im Ballungsraum rund um Perth.

Für alle entlegeneren Orte brauchst du ein Auto oder musst auf Inlandsflüge mit der australischen Fluggesellschaft Qantas zurückgreifen.

Das macht aber nur in den seltensten Fällen Sinn, denn der Reiz von Australien liegt ja gerade in diesem wunderbaren Roadtrip-Feeling.

Die günstigste Variante, um Australiens Westküste zu erkunden, ist ein Campervan bzw. ein Wohnmobil.

Campingplätze gibt es reichlich und wenn nicht, kann man sich einfach einen schönen Stellplatz unter dem Sternenhimmel suchen.

Die Straßen sind breit und einfach zu befahren, sodass auch weniger geübte Fahrer mit dem Linksverkehr keine Probleme haben sollten.

Wenn das Übernachten im Campervan nicht dein Ding ist, dann ist ein normaler Mietwagen dir richtige Wahl für dich.

Unser Tipp: Um das beste Mietwagenangebot zu finden, nutzen wir am liebsten die Seite Check24.

Unterkünfte in Westaustralien

Hotels in Westaustralien sind grundsätzlich nicht ganz billig. Für ein Mittelklasse-Hotel zahlst du nicht selten 100 bis 150 Euro pro Nacht.

Es geht aber natürlich auch billiger. Für Backpacker gibt es in den meisten Orten Hostels, die preislich durchaus ok sind.

Unsere Unterkunfts-Tipps für die einzelnen Orte an der Westküste findest du in unseren Artikel zu den jeweiligen Orten.

Viele bereisen Westaustralien mit einem Camper oder einem Wohnmobil. Campingplätze gibt es eigentlich überall, sodass die Unterkunftssuche mit einem Camper nicht so schwierig ist.

Sehenswürdigkeiten in Westaustralien

Westaustralien hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, das eine einzige Reise definitiv nicht ausreicht. Es sei denn, du hast drei Monate Zeit.

So lange wirst du ungefähr brauchen, um alle Highlights und Sehenswürdigkeiten in Westaustralien zu besuchen.

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, welche Sehenswürdigkeiten dich an der Westküste von Australien erwarten.

Perth und Umgebung

Perth ist die Hauptstadt von Westaustralien und für die meisten wird die Reise durch Westaustralien in Perth beginnen und enden.

Die Stadt selbst hält keine ganz großen Highlights und Sehenswürdigkeiten bereit. Ein bis zwei Tage kannst du hier aber gut und gerne verbringen.

Einige Zeit solltest du dir unbedingt für die Orte in der Umgebung von Perth nehmen, denn dort gibt es einiges zu entdecken.

Die niedliche Hafenstadt Fremantle solltest du auf keinen Fall auslassen. Der kleine Vorort von Perth hat ein ganz besonderes Flair und bietet sich auch zum Übernachten sehr gut an.

Unbedingt einplanen solltest du einen Ausflug nach Rottnest Island. Die Insel ist definitiv eine der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten in Westaustralien und vor allem durch ihre niedlichen Einwohner bekannt: die Quokkas.

Lohnenswert ist außerdem ein Ausflug nach Rockingham. Dort kannst du auf Penguin Island die kleinen Zwergpinguine und Seelöwen bestaunen und hast sogar die Möglichkeit, mit wilden Delfinen zu schwimmen.

Lies auch unsere ausführlichen Artikel:

Perth: Sehenswürdigkeiten und unsere Tipps
Fremantle: Sehenswürdigkeiten und unsere Tipps
Rottnest Island: Ausflug auf die Insel der Quokkas
Rockingham: Delfinschwimmen und ein Besuch auf der Pinguin-Insel

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Perth und unsere besten Tipps
Perth

Der Südwesten

Der Südwesten von Westaustralien gehört zu den Regionen, die von Reisenden nicht so oft angesteuert werden.

Das liegt vielleicht am Klima, denn im australischen Winter von April bis August kann es im Süden relativ kalt werden.

Sehenswert ist die Gegend nämlich auf jeden Fall. Die Vegetation ist hier ganz anders, als im relativ kargen Norden. Es gibt viel Grün, viele Wälder, tolle Küsten und natürlich überall Weinberge.

Besonders sehenswerte Orte im Südwesten sind der Surf-Hotspot Margaret River, das beschauliche Denmark, die Hafenstadt Albany, die wunderbare Bremer Bay und der Küstenort Esperance ganz im Süden.

Lies auch unseren ausführlichen Artikel über die Region:

Der Südwesten von Australien

Die Küste von Perth in Richtung Norden

Die Küstenstraße von Perth in den Norden Westaustraliens ist eine der beliebtesten Strecken in der Region.

Die ersten Sehenswürdigkeiten warten gleich direkt hinter Perth: der Yanchep-Nationalpark mit seinen Koalas, die Sanddünen von Lancelin und der magische Pinnacles-Nationalpark.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Norden folgt ein Highlight auf das nächste: der Kalbarri Nationalpark mit dem bekannten Nature’s Window, der Pink Lake, den Shell Beach und natürlich die Shark Bay.

Pinnacles
Pinnacles

Ningaloo Reef

Noch weiter nördlich wartet ein weiteres absolutes Must-See in Westaustralien auf dich: das Ningaloo Reef, eines der größten und am besten erhaltenen Korallenriffe der Welt.

Das Ningaloo Reef erstreckt sich auf über 200 Kilometern länge dirkt vor der Küste entlang der Orte Exmouth und Coral Bay.

Für Schnorchler und Taucher jagt hier ein Highlight das nächste. Besonders beliebt sind Schnorchelausflüge, bei denen man Mantarochen und Wahlhaie sehen kann.

Zu unserem Bericht über das Ningaloo Reef und die Walhaie

Schwimmen mit Walhaien in Westaustralien
Schwimmen mit Walhaien

Der Karijini Nationalpark

Der Karijini-Nationalpark ist eine der Sehenswürdigkeiten in Westaustralien, die viele Reisende auslassen. Was für ein Fehler!

Karijini war das Highlight unserer gesamten Reise. Diese unglaublichen Landschaften, diese atemberaubenden Schluchten, dieser Sternenhimmel – Karijini hat es uns einfach angetan.

Vielleicht wird der Nationalpark so wenig besucht, da er relativ ab vom Schuss liegt. Von der Küste rund um Exmouth bis Karijini sind es immerhin knapp 800 Kilometer, die quer durchs Nirgendwo führen.

Die Fahrt lohnt sich aber definitiv und um den Weg abzukürzen, empfehlen wir dir, einen Stop an der Cheela Plains Station einzulegen!

Lies auch unsere ausführlichen Artikel:

Karijini Nationalpark: Ein Wunderwerk der Natur
Cheela Plains Station Stay: Ein ganz besonderes Erlebnis in Westaustralien

Karijini Nationalpark
Karijini Nationalpark

Broome und der Norden

Noch einmal knapp 1.000 Kilometer Fahrt sind es dann vom Karijini Nationalpark bis nach Broome, einem kleinen Küstenort im Norden Westaustraliens.

Broome ist bekannt für seine magischen Sonnenuntergängen. Und als wären die nicht schon kitschig genug, ziehen dort regelmäßig Kamel-Karawanen durch die Szenerie.

Hinter Broome beginnt dann die Kimberley-Region. Die Kimberleys sind die wildeste und unerschlossenste Region in Westaustralien, landschaftlich mit ihren Schluchten und tollen Stränden aber definitiv eine der schönsten Gegenden.

Essen und Trinken in Westaustralien

Die Küche in Westaustralien hat uns sehr positiv überrascht. Erwartet hatten wir eher Fastfood, tatsächlich gibt es aber überall sehr gute Restaurants, in denen es richtig leckere einheimische und internationale Gerichte gibt.

Konkrete Restauranttipps zu den Orten, an denen wir waren, findest du jeweils in den Artikeln über diese Orte, die wir weiter oben im Abschnitt Sehenswürdigkeiten verlinkt haben.

In vielen australischen Restaurants ist es übrigens üblich, dass man am Tresen bestellt. Man setzt sich hin, sucht sich etwas aus der Karte aus, geht dann zum Tresen, bestellt und bezahlt direkt und das Essen wird dann zum Tisch gebracht.

Bier und Wein sind in Westaustralien ein echtes Erlebnis. Vor allem im Südwesten von Australien wird viel Wein angebaut, der im ganzen Land verkauft wird. Wir hatten in unseren vier Wochen nicht ein einziges Mal einen schlechten Wein im Glas.

Auch im Bierbrauen sind die Australier Spitze. Die typischen Industriebiere wie Carlton, Victoria oder Fosters schmecken zwar nicht besonders, dafür gibt es in fast jedem Restaurant und in jeder Bar eine Auswahl hervorragender Craft-Biere aus der Region. Lecker!

Reisekosten

Australien ist kein günstiges Reiseland. Verglichen mit Deutschland ist das Preisniveau noch etwas höher.

Vor allem die Kosten für Übernachtungen schlagen an der Westküste aufs Budget.

Ein Mittelklasse-Hotel bekommst du eigentlich nirgends für umgerechnet unter 100 Euro. Deshalb entscheiden sich viele für eine Reise mit dem Campervan, was definitiv deutlich günstiger ist.

Benzin ist hingegen deutliche günstiger als in Deutschland. Der Literpreis liegt bei etwa 0,90 Euro. Je abgelegener die Tankstelle ist, desto teurer wird auch das Benzin.

Die Preise in Restaurants sind hingegen höher als in Deutschland. Für ein Gericht in einem normalen Restaurant kannst du mit umgerechnet etwa 15 Euro rechnen, ein Bier kostet zwischen 6 und 8 Euro.

Für Selbstversorger gibt es natürlich überall auch Supermärkte. Hier sind die Preise etwas höher als in Deutschland, aber nicht so extrem.

Geld abheben und bezahlen vor Ort

Die australische Währung ist der Australische Dollar (AUD). Die Umrechnung ist in etwa 3 zu 2. Für 2 Euro bekommst du also 3 AUD.

Australien ist beim bargeldlosen Bezahlen extrem fortschrittlich.

Du kannst nahezu überall mit Kreditkarte bezahlen. Auch kleinste Beträge werden in Australien ganz selbstverständlich mit Karte bezahlt.

Ein Kaffee zum Mitnehmen? Wird mit Karte gezahlt. Eine Packung Kaugummi? Wird auch mit Karte gezahlt. Standgebühr auf dem Campingplatz? Wird mit Karte gezahlt.

Wir hatten in Westaustralien in vier Wochen tatsächlich nur ein einziges Mal den Fall, dass wir mit Bargeld zahlen mussten und zwar, als wir uns auf dem Markt ein paar Erdbeeren gekauft haben.

Es reicht also vollkommen aus, wenn du am Anfang deiner Reise einmal Geld abhebst und ansonsten mit Karte bezahlst.

Tipp von 22places: Wir hatten auf unserer Reise durch Westaustralien wie immer die kostenfreie DKB-Kreditkarte dabei, mit der wir kostenlos Bargeld abheben und bezahlen können. Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel über Kreditkarten ohne Auslandsgebühr.

Trinkgeld

Trinkgeld wird in Australien nicht erwartet. Du musst nur das zahlen, was auf der Rechnung steht. Natürlich freuen sich auch australische Kellner über Trinkgeld, aber es wird eben absolut nicht erwartet.

Sprache und Verständigung vor Ort

An Australiens Westküste wird wie im ganzen Land Englisch gesprochen.

Die Australier sind extrem offen und herzlich. Es kam nicht selten vor, dass wir beim Kaffee kaufen fünf Minuten lang mit den netten Menschen hinter der Theke gequatscht haben.

In Australien ist es nicht so, wie in den USA, dass ein „How are you?“ eine Floskel ohne Inhalt ist. Die Australier erzählen dir gerne, wie ihr Tag war und freuen sich auch, von dir etwas zu erfahren.

Es ist auch überhaupt nicht ungewöhnlich, dass du in Australien mit „Darling“ oder „Honey“ angesprochen wirst, egal ob du männlich oder weiblich bist. Das ist einfach ein Ausdruck der australischen Offenheit und keine plumpe Anmache.

Allgemein sind alle Menschen extrem entspannt. Wir haben in 4 Wochen nicht einmal einen schlecht gelaunten Australier getroffen. Kein Wunder, wenn das ganze Jahr über die Sonne scheint und das Meer direkt vor der Haustür ist.

Ist Westaustralien gefährlich?

Westaustralien ist generell ein sehr sicheres Reiseziel. Probleme mit Kriminalität gibt es wie in jedem anderen westlichen Land auch. In dieser Hinsicht ist es in Australien nicht viel anders als in Europa.

Viele Reisende machen sich vor allem Sorgen wegen giftiger Tiere und tatsächlich leben in Australien mehr gefährliche Tiere als anderswo auf der Welt: Spinnen, Schlangen, Quallen.

Das klingt natürlich erst einmal sehr Angst einflößend, aber in der Realität ist die Gefahr doch sehr gering, mit einem solchen Tier in Kontakt zu kommen.

Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen kannst du die Gefahr auf ein Minimum reduzieren:

Nicht mit Flip Flops durchs Gestrüpp laufen. Lieber feste Schuhe und ggf. lange Hosen tragen.

Falls du doch mal eine Schlange siehst, ruhig bleiben und vor allem nicht danach greifen oder das Tier irgendwie ärgern.

Im Meer am besten immer mit einem Rash Guard baden. Das schützt nicht nur gegen Quallen, sondern auch gegen Sonnenbrand.

Wenn es Warnungen von Einheimischen über irgendwelche Gefahren gibt, dann solltest du die auf jeden Fall ernst nehmen.

Eine weitere Gefahr sind Kängurus. Nicht, weil sie dich angreifen, sondern weil sie leider oft vor fahrende Autos springen.

Gerade in der Dämmerung solltest du deshalb besonders vorsichtig fahren.

Gute Reiseführer für Westaustralien

Für Westaustralien gibt es noch keine sehr große Auswahl an Reiseführer. Insgesamt gibt es ganze zwei Optionen.

Der einzige deutschsprachige Reiseführer ist der Reise Know-How für Australiens Westen und das Zentrum.

Mit mehr als 600 Seiten findest du hier eine ganze Menge an Infos, allerdings ist das Buch auch entsprechend schwer.

Die neue Auflage ist von 2018, sodass auch alles auf einem relativ neuen Stand ist.

Zum Reise Know-How Reiseführer

Wesentlich kompakter ist der Lonely Planet Western Australia. Leider gibt es den Führer aber nur auf Englisch.

Mit knapp 300 Seiten ist der Lonely Planet auch deutlich leichter.

Zum Lonely Planet

Kann man in Westaustralien Leitungswasser trinken?

Leitungswasser in Australien ist grundsätzlich trinkbar. Der Geschmack ist allerdings an vielen Orten sehr gewöhnungsbedürftig, da das Wasser sehr stark mit Chlor versetzt ist. Teilweise wird das Wasser aber auch gefiltert und schmeckt dann völlig ok.

In Restaurants gibt es Leitungswasser fast immer kostenfrei dazu. Entweder es wird eine Flasche an den Tisch gebracht oder es gibt irgendwo im Restaurant einen Ort, an dem du dir das Wasser selbst holen kannst.

Wenn du Glück hast, wurde das Wasser vorher gefiltert. Wenn nicht, schmeckt es auch im Restaurant stark nach Chlor.

Was solltest du unbedingt einpacken?

Es gibt neben den üblichen Sachen eigentlich keine Dinge, die du unbedingt für deinen Trip durch Australien einpacken musst.

Kurze Hosen, ein paar Flip-Flops, ein paar feste Schuhe und Badesachen gehören zur Grundausstattung für Australien.

Unbedingt empfehlen wir dir, einen Rash Guard zu kaufen – ein spezielles Schwimmoberteil, dass dich vor Quallen und Sonnenbrand schützt.

Genauso wie andere Bademode kaufst du sowas aber am besten direkt vor Ort.

In Australien ist die Auswahl einfach viel größer, die Sachen sehen meistens besser aus und sind vor Ort auch noch günstiger als in Deutschland.

Sonnencreme gehört für Australien natürlich auch unbedingt ins Gepäck und zwar mit eine möglichst hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 30, je nach Hauttyp sogar 50).

Sonnencreme bekommst du aber auch sehr gut vor Ort.

Welche hilfreichen Reise-Utensilien wir auf unseren Reisen so dabei haben, findest du in unseren Packlisten:

Zu unseren Packlisten

Braucht man für Westaustralien einen Reiseadapter?

In Australien gibt es andere Steckdosen als in Deutschland, du brauchst also definitiv einen Adapter.

Wir haben immer einen Universal-Adapter dabei, den wir in fast allen Ländern der Welt nutzen können. Alternativ kannst du dir natürlich auch einen Adapter nur für Australien zu kaufen.

Universal-Adapter
Adapter für Australien