Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg

"Das Tor zur Welt" - so wird Hamburg auch genannt. Die Stadt an der Elbe zählt unserer Meinung nach definitiv zu den schönsten und aufregendsten Städten Deutschlands. Hamburg musst du auf jeden Fall mal gesehen haben! Was es dort zu entdecken gibt, erfährst du hier.

Hamburg hat eine Menge zu bieten: tolle Sehenswürdigkeiten, das ganz besondere Flair einer Hafenstadt, viele Shopping- und Ausgehmöglichkeiten und natürlich eine ganze Menge Kultur.

Doch wo sollst du anfangen und was sollte alles auf deiner To Do Liste für deinen Hamburg-Trip auf keinen Fall fehlen?

Wir sind relativ oft in Hamburg, da Bastis Eltern dort schon seit vielen Jahren leben und zeigen dir nun in diesem Artikel, welche Sehenswürdigkeiten in Hamburg du auf keinen Fall verpassen darfst.

Am Ende des Beitrags listen wir dir auch noch die wichtigsten Museen und Musicals in Hamburg auf.

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#1 Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen ist der zweitgrößte Hafen Europas: 13.000 Schiffe aus aller Welt legen jährlich hier an und die Schifffahrtsrouten verbinden den Hamburger Hafen mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern.

Die Fläche des Hamburger Hafens ist so groß wie die gesamte Stadtfläche von Köln. Wahnsinn, oder?

Wir empfehlen dir, für den Hafen mindestens einen halben Tag einzuplanen, denn es gibt einiges zu entdecken. Ein Spaziergang entlang der Landungsbrücken und ein Besuch der Fischauktionshalle gehören definitiv zum Pflichtprogramm.

Unser Tipp: Mach unbedingt eine Hafenrundfahrt. Die besten Möglichkeit, um den Hamburger Hafen zu entdecken, ist eine Hafenrundfahrt. Das sollte wirklich jeder mal gemacht haben. Das sagen wir nicht einfach so, nein, auch wir haben diese Hafenrundfahrt schon oft gemacht.

Die Tour führt dich vorbei an den riesigen Docks, Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen. Die Boote fahren ganz nah ran an die großen Schiffe, sodass du einen tollen Eindruck der Dimension dieser Ozeanriesen bekommst.

Vermeide die großen Boote: Hafenrundfahrten werden auf großen Fahrgastschiffen angeboten und auf kleinen Barkassen. Wir empfehlen dir, unbedingt eine Tour auf einer der kleinen Barkassen zu machen.

Die großen Schiffe können nämlich nicht durch die Speicherstadt fahren, sodass du einen sehr spannenden Teil des Hafens verpasst.

Außerdem läuft auf den großen Schiffen die Erklärung oft vom Band und das häufig auch zweisprachig. Bei den kleinen Barkassen redet der Kapitän selbst und das ist oft auch noch sehr lustig.

Die Barkassen starten direkt an den Landungsbrücken und es werden 1-stündige und 2-stündige Fahrten angeboten.

Du kannst dir deine Tickets direkt online kaufen:

1-stündige Hafenrundfahrt für 13 Euro
2-stündige Hafenrundfahrt für 22 Euro

Insider-Tipp Waltershofer Damm (Foto: ChiLi)
Blick vom Waltershofer Damm (Foto: ChiLi)

#2 Speicherstadt

Die Speicherstadt gehört definitiv zu den beliebtesten Motiven auf Hamburger Ansichtskarten. Kein Wunder, denn die historische Speicherstadt zwischen Oberhafen und Baumwall ist ein echter Hingucker.

Gebaut wurde die Speicherstadt als Lagerhauskomplex ab 1883. Einige der Gebäude werden noch immer als Lager benutzt, viele andere sind heute zu Büros umfunktioniert.

Die gesamte Speicherstadt gehört mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe. Einen Spaziergang durch die Speicherstadt solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Wir und unsere Fotoausrüstung verbringen dort gerne mehrer Stunden. Hihi.

Speicherstadt Hamburg
Eine Fleetfahrt bringt dich auch zur Speicherstadt.

#3 Elbphilharmonie und Hafencity

In der Hafencity treffen Moderne und Geschichte aufeinander und sind wunderbar miteinander kombiniert.

Im Moment ist die Hafencity das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa, verteilt auf einem Areal von 157 Hektar. Es wird also gebaut und modernisiert was das Zeug hält und neben Büro- und Wohnungsneubauten, zieren jetzt schon Restaurants, Parkanlagen und Museen die Gassen des Viertels.

Das Highlight ist natürlich die Hamburger Elbphilharmonie. Jahrelang wurde sie wegen der langen Bauzeit verspottet und war für die Hamburger in etwas sowas, wie der Flughafen der Berliner.

Jetzt, wo die Elphi endlich fertiggestellt wurde, ist all das vergessen und das architektonische Meisterwerk begeistert Hamburger und Besucher gleichermaßen.

Leider ist es sehr schwierig, Tickets für ein Konzert in der Elbphilharmonie zu bekommen. Die Konzerte sind fast immer nach wenigen Minuten ausverkauft.

Infos zum Besuch der Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist auch ohne Konzertbesuch einen Besuch absolut wert. Der öffentliche Bereich der Elbphilharmonie ist die sogenannte Plaza.

Sie befindet sich auf 37 Metern Höhe und bietet einen großartigen Ausblick über das Hafengebiet. Schon die Fahrt mit der Rolltreppe nach oben ist ein Erlebnis für sich.

Allerdings kannst du nicht einfach so in die Elphi reinspazieren, sondern musst dich vorher um Tickets kümmern. Um in die Elbphilharmonie zu kommen, gibt es drei Möglichkeiten:

#1 Einfaches Ticket

Der Besuch der Elphi gehört zu einem Hamburg-Besuch einfach dazu. Da allerdings nicht unendlich viele Menschen in das Gebäude passen, wird der Besuch der Elbphilharmonie-Plaza über einen Ticketverkauf reguliert.

Tickets kosten symbolische 2 Euro und du musst dir vorher online einen Zeitpunkt für deinen Besuch reservieren:

Tickets für die Elbphilharmonie kaufen

#2 Führung durch die Konzertsäle

Auch wenn du nicht das Glück hast, Tickets für ein Konzert zu ergattern, kannst du die Konzertsäle besichtigen.

Führungen durch die Konzertsäle werden allerdings nur unregelmäßig angeboten und sind ebenfalls schnell ausgebucht. Vielleicht hast du ja Glück und bekommst einen Platz.

Zu den Führungen durch die Konzertsäle

#3 Führung ohne Konzertsäle

Die dritte Option ist eine Führung durch die Elbphilharmonie ohne Besichtigung der Konzertsäle. Diese Touren sind ebenfalls sehr empfehlenswert ist.

Dein Ticket für den Zutritt hast du bei der Buchung einer Tour schon direkt sicher und du erhältst zusätzlich noch wirklich interessante und unterhaltsame Informationen rund um das Bauwerk und dessen Geschichte.

Geführte Elbphilharmonie-Tour buchen

Hamburg Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie siehst du bei jeder Hafenrundfahrt. Die passenden Sprüche dazu hat der Kapitän garantiert auf Lager.

#4 Fischmarkt und Fischauktionshalle

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg zählen definitiv auch der Fischmarkt und die Fischauktionshalle. Beides befindet sich ebenfalls am Hafen, ist aber unserer Meinung nach ein Highlight für sich.

Jeden Sonntag verwandelt sich der ansonsten beschauliche Platz vor der Fischauktionshalle zu einem Treffen der Marktschreier und lockt tausende Schnäppchenjäger, Gestalten der Nacht und natürlich Fischliebhaber an. Verkauft wird hier aber nicht nur Fisch, sondern tatsächlich alles mögliche.

Früh aufstehen ist hier angesagt, denn der Fischmarkt beginnt um 5:30 Uhr und endet gegen 12:00 Uhr mittags.

Keine Lust auf frühes Aufstehen? Dann mach es einfach wie die jungen Hamburger und feiere die Nacht auf dem Kiez durch und beende sie mit einem Besuch auf dem Fischmarkt bei Sonnenaufgang.

Unser Tipp: Verbinde deinen Besuch auf dem Fischmarkt mit einem Brunch in der Fischauktionshalle. Zu Live-Musik gibt es hier alles, was das verkaterte oder auch nicht-verkaterte Herz begehrt. Wir empfehlen dir, online vorher einen Platz zu buchen.

#5 Miniatur Wunderland

Das Miniatur Wunderland ist der wahrgewordene Traum von Großvätern und ihren Enkeln: die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.

Auch wenn du vielleicht kein Modelleisenbahn-Fan bist, ist das Miniatur Wunderland unbedingt sehenswert und absolut beeindruckend. Nicht umsonst wurde die Anlage zur beliebtesten Sehenswürdigkeit in ganz Deutschland gewählt.

Damit du mal eine Vorstellung der unglaublichen Dimensionen des Miniatur Wunderlands bekommst, hier einfach mal ein paar Zahlen: Die Anlage besteht aus fast 1.000 Zügen mit mehr als 10.000 Waggons, 130.000 Bäumen, 263.000 Figuren, 9.250 Autos, 15.400 Metern Gleis, 4.340 Häusern und Brücken, die von mehr als 300 Mitarbeitern in über 795.000 Arbeitsstunden liebevoller Detailarbeit aufgestellt wurden. Wahnsinn, oder?

In der Modellbaulandschaft siehst du realistische, komplett vom Computer gesteuerte Zug-Abläufe, und alle 15 Minuten wird es sogar Tag und Nacht in der Eisenbahnwelt.

Mini-Las Vegas lockt mit 33.000 Lichtern, und wenn du willst, kannst du das 6 Meter hohe Matterhorn mitten in der „Schweiz“ bewundern und gleichzeitig eine Mini-Schokoladenfabrik besuchen. Zuletzt hat im Februar der „Bella-Italia“-Teil eröffnet und das Miniatur Wunderland wird bis 2028 stetig vergrößert werden.

Tickets ohne Anstehen: Das Miniatur Wunderland ist zu Recht sehr beliebt und ein Besuch kann deshalb mit langen Wartezeiten verbunden sein. Wir dir empfehlen dir deshalb, deine Tickets schon vor dem Besuch online zu kaufen

#6 Alster

Die Alster ist so etwas wie die Lebensader von Hamburg. Eigentlich ist die Alster ja ein Fluss. Wenn man in Hamburg aber von der Alster spricht, ist in der Regel der Alstersee gemeint, der wiederum aus zwei Teilen besteht: Binnenalster und Außenalster.

Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Die Binnenalster befindet sich direkt im Zentrum von Hamburg gegenüber des berühmten Alsterhaus, der Hamburger Variante des KaDeWe in Berlin.

Auf der Binnenalster befindet sich die 60 Meter hohe Alster, die täglich von 9:00 Uhr bis Mittenacht in die Höhe schießt. Nur im Winter ruht die Alsterfontäne.

Getrennt durch die Lombardsbrücke und die Kennedybrücke befindet sich dahinter die wesentlich größere Außenalster. Die Außenalster und der Alsterpark eignen sich perfekt für einen netten Spaziergang oder eine Joggingrunde.

Alsterpark Hamburg
Der Alsterpark ist wunderschön, besonders natürlich im Frühjahr, wenn die Bäume blühen.

#7 Hauptkirche Sankt Michaelis: Der Michel

Lange Zeit war der Michel das Hamburger Wahrzeichen schlechthin, mittlerweile hat die Kirche da ernsthafte Konkurrenz von der Elbphilharmonie bekommen.

Wahrzeichen hin oder her – ein Besuch auf dem Michel ist definitiv ein Highlight.

Michel ist übrigens ein liebevoller Kosename für St. Michaelis, wie die Hauptkirche Hamburgs wirklich heißt.

Die Kirche ist stolze 132 Meter hoch, umfasst fünf Orgeln, einen Gewölbekeller, die größte Kirchturmuhr Deutschlands und bietet spektakulär-luftige Ausblicke über die Stadt. Der Eintritt für den Turm kostet 5 Euro

Der Michel hatte kein einfaches Dasein: Seit seiner Erst-Errichtung 1647 und dem Jahre 1912 wurde die Kirche zweimal komplett zerstört und dreimal aufgebaut.

Besonderes Highlight ist der Nachtmichel. Per Aufzug geht es nachts auf einen der höchsten Kirchentürme der Welt. Täglich 21:00 Uhr, außer sonntags und an Feiertagen, bläst der Turmbläser auf dem historischen Türmerboden 7 in seine Trompete.

Die aktuellen Zeiten und Infos zum Nachtmichel findest du auf dieser Webseite.

#8 Reeperbahn

Wer die Reeperbahn nicht gesehen hat, war nicht in Hamburg. Auch wenn die Reeperbahn sehr touristisch ist, ein Besuch gehört halt einfach dazu.

Der sündige Kiez ist Hamburgs Vergnügungsmeile im Stadtteil St. Pauli und erwacht erst abends richtig zum Leben. Dort findest du Diskos, Bars, Nacht- und Stripclubs und so ziemlich die schrägsten Vögel Deutschlands.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören ehrwürdige Institutionen wie die Kneipe „Zur Ritze“ mit eigenem Boxkeller, die legendäre Herbertstraße, der Beatles Platz, das Wachsfigurenkabinett „Panoptikum“ oder der Club de Sade, Europas ältester SM-Club.

Extra-Wissen: Gestartet hat die Reeperbahn ihre Karriere übrigens nicht als Vergnügungsmeile; sie bekam ihren Namen von den Reepschlägern, die für die Herstellung von Schiffstauen eine lange, gerade Bahn benötigten. Ein Modell einer Seilerei kann beispielsweise im Museum für Hamburgische Geschichte bewundert werden.

Unser Tipp: Sehr zu empfehlen ist die geführte Tour „Sex & Crime auf St. Pauli“. Hier erfährst du alles, was du schon immer mal über den Kiez wissen wolltest oder auch nicht: Wie teuer ist ein Bordellbesuch? Wie viel verdienen die Damen an einem Abend? Wer beherrscht den Kiez? Wer sind die legendären Gestalten des Hamburger Nachtlebens? Hier kannst du die Sex & Crime-Tour buchen.

Reeperbahn Hamburg
Einer der bekanntesten Läden auf dem Kiez: Die Große Freiheit 36.

#9 Planten un Blomen

Wenn du zwischen Mai und August nach Hamburg kommst, dann solltest du dir einen abendlichen Besuch im Park mit dem hübschen Namen „Planten un Blomen“ nicht entgehen lassen.

Täglich um 22:00 Uhr steigen Wasserfontänen bis zu 26 Meter hoch im bunten Licht aufsteigen und dabei von klassischer Musik begleitet werden.

Und das Beste: Das Spektakel ist komplett kostenlos.

#10 Alter Elbtunnel

Der alte Elbtunnel ist Hamburgs unterirdischste Sehenswürdigkeit, was natürlich keinesfalls negativ gemeint ist.

Seit 1911 verbindet der Elbtunnel in 426 Meter Tiefe unter der Elbe die St.Pauli-Landungsbrücken mit dem Hafengebiet im Steinwerder.

Während der Neue Elbtunnel für den Autoverkehr genutzt wird, ist der Alte Elbtunnel hauptsächlich für Fußgänger gedacht.

Besonders ist der Elbtunnel, weil er bei seiner Eröffnung eine technische Sensation war und heute als „historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ gilt.

Das Durchqueren mit Fahrrad und zu Fuß ist rund um die Uhr kostenlos, manchmal dürfen auch Autos durch den Tunnel. Für diese gibt es aber keine Zufahrt, sie werden also mit speziellen Aufzügen hinabgelassen.

Musicals in Hamburg

Neben all den tollen Attraktionen hat sich Hamburg auch zum Hotspot für Musicals gemausert. Ein Städtetrip in die Hansestadt lässt sich wunderbar mit einem Musicalbesuch kombinieren.

Wir stellen dir in diesem Abschnitt die populärsten Shows vor, die du in Hamburg besuchen kannst.

Unser Tipp: Wenn du deinen Hamburg-Besuch mit einem Musical verbinden willst, gibt es oft sehr gute Kombi-Angebote aus Hotel + Musical-Tickets. Diese Angebote sind oft günstiger, als wenn du beides einzeln buchst. Zu den Musical-Angeboten für Hamburg.

König der Löwen

Es gilt als eines der schönsten und erfolgreichsten Musicals aller Zeiten und führt die Hamburger Besucher seit mittlerweile 15 Jahren in die Welt des afrikanischen Busches.

Das Stage Theater im Hafen hat eine farbenfrohe Afrika-Welt erschaffen, die den Besucher hautnah in die Abenteuer des Junglöwen Simba und seiner Freunde eintauchen lässt.

Seit der Erstaufführung fand die Show schon über 6.000 Mal statt und war jedes Mal ausverkauft. Wir waren natürlich dort auch schon!

König der Löwen wird täglich außer Montag aufgeführt. Am Wochenende gibt es sogar zwei Aufführungen pro Tag.

Tickets für König der Löwen

Aladdin

Ab in den Orient geht es mit Aladdin und seinem fliegenden Teppich. Das magische Musical aus 1001 Nacht findet seit 2015 im Stage Theater Neue Flora statt, und das jeden Abend.

Mit einer eindrucksvollen und bunten Bühnenshow voller Spezialeffekte und aufwendiger Tanzeinlagen hat das Musical sogar 2016 den Live Entertainment Award in der Kategorie „Show des Jahres“ gewonnen.

Samstags und sonntags findet das Musical sogar zweimal statt, nachmittags und abends.

Tickets für Aladdin

Mary Poppins

Mary Poppins ist ein Klassiker und schon seit mindestens 60 Jahren bei Groß und Klein weltweit bekannt. Direkt vom Broadway findet das international preisgekrönte Musical nun seit Februar 2018 auch in Hamburg statt, im Stage Theater an der Elbe.

Die Show wurde schon über 30 Mal prämiert, unter anderem mit Awards für „Beste Darstellerin“, „Bestes Bühnenbild“ und „Beste Bühnenchoreographen“. Müssen wir da noch viel hinzufügen?

Das Musical findet fast täglich statt, samstags und sonntags sowohl nachmittags als auch abends.

Tickets für Mary Poppins

Heiße Ecke

Heiße Ecke ist ein einzigartiges Hamburg Kult-Musical.

Jeden Abend schlüpfen 9 Schauspieler und Schauspielerinnen in 50 verschiedene Rollen und inszenieren 24 Stunden rund um den Imbiss „Heiße Ecke“ in St. Pauli.

An der heißen Ecke treffen sich Lebenskünstler, Nachtgestalten und ganz normale Menschen – eben wie im richtigen Leben.

Das Stück findet seit 2003 im Schmidts TIVOLI direkt auf der Reeperbahn statt und begeisterte schon über 2 Million Zuschauer. Mit rund 2.000 Vorstellungen ist das Musical damit die aktuell erfolgreichste deutschsprachige Musikproduktion.

„Heiße Ecke“ findet fast täglich statt und ist unsere absolute Empfehlung, auch wenn du sonst kein großer Musical-Fan bist.

Tickets für Heiße Ecke

Museen in Hamburg

In einer Stadt wie Hamburg fehlt es natürlich auch nicht an tollen Museen. Da in Hamburger auch ab und zu mal (vorsichtig ausgedrückt) Schietwetter herrscht, ist ein Museumsbesuch immer eine sehr gute Alternative zu den anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die bekanntesten und beliebtesten Museen in Hamburg führen wir dir hier auf.

Hamburg Dungeon

Neben London, Amsterdam und Berlin gibt es die Dungeon-Serie auch in Hamburg. In einem 90-minütigen Rundgang durch die Kellergewölbe von Hamburgs Speicherstadt wirst du durch die dunkle Geschichte der Stadt geführt und nimmst aktiv am Geschehen teil.

Schaurig-gute Schauspieler inszenieren mit Hilfe von Sound- und Mechanik-Effekten die finsteren Jahre der Pest, die Schrecken des großen Hamburger Feuers von 1842 oder die grausamen Foltermethoden des 18. Jahrhunderts.

Neuerdings gibt es auch den Freifallturm „Drop Dead“, der dich in die Hölle stürzt. Also nichts für schwache Nerven!

Da das Hamburg Dungeon sehr beliebt ist, empfehlen wir dir, deine Tickets vorher online zu kaufen.

Tickets für das Hamburg Dungeon

Deichtorhallen

In den Deichtorhallen dreht sich alles um zeitgenössische Kunst und Fotografie. Das Museum besteht aus zwei historischen Hallen aus den 20er Jahren, die nördliche und die südliche Deichtorhalle.

Die nördliche Deichtorhalle, auch als Halle der aktuellen Kunst bezeichnet, beherbergt Einzelausstellungen von Bildhauern, Malern und Designern, unter anderem Andy Warhol und Martin Kippenberger.

Die südliche Deichtorhalle ist das Haus der Fotografie, mit Wechselausstellungen über Fotografie aus allen möglichen Bereichen aus dem 19. Bis 21. Jahrhunderts. Hier waren wir schon sehr oft, da die Ausstellungen eigentlich immer super sind.

Infos zu aktuellen Ausstellungen

Chocoversum

Das Chocoversum, auch Schokoladenmuseum genannt, ist ganz was für Chocoholics. Im Museum erfährst du nicht nur alles rund um die Kakaobohne, ihren Weg aus dem Regenwald zum Hamburger Hafen, historische Maschinen und Schokolade in jeder Form und Farbe, sondern darfst immer wieder was schleckern.

Und am aller tollsten: Du darfst am Ende des Rundgangs deine ganz eigene, persönliche Tafel in der hauseigenen Schokowerkstatt kreieren.

Wenn du gerade auf Diät bist, solltest du einen Bogen um dieses Museum machen. Wenn nicht: Geh auf jeden Fall mit leeren Magen hin!

Tickets für das Chocoversum

Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle besteht aus drei miteinander verbunden Gebäuden, wobei das gesamte Areal 13.000 Quadratmeter umfasst. Es gibt mehrere wichtige Kunstausstellungen, vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst.

Mit dabei sind Künstler wie Caspar David Friedrich, Picasso, Edvard Munch und Paul Klee und immer wieder wechselnde Ausstellungen.

Zum Museum gehören auch eine riesige Bibliothek und das ziemlich eindrucksvolle Café Liebermann. Das gesamte Komplex ist echt groß, bring für die Hamburger Kunsthalle also mindestens einen halben Tag mit.

Infos zu aktuellen Ausstellungen

Internationales Maritimes Museum

Mitten in der Hafencity steht dieses Museum, welches ganze 3.000 Jahre Schifffahrtsgeschichte zeigt: von den phönizischen Galeeren über die Drachenboote der Wikinger bis zu den heutigen Riesen-Passagierschiffen.

Außerdem wird dir auch recht anschaulich erklärt, wie technische Geräte von damals und heute funktionieren, wie Morsegeräte, Kompasse oder Signalbücher.

Besonders interessant ist auch der Bereich der Meeresforschung, dem ein ganz eigenes Deck gewidmet ist. Hier geht es um Forschungsgeräte, Tauchboote und Filme aus der Tiefsee.

Museum für Kunst und Gewerbe

Dieses Museum ist eins der beliebtesten in Hamburg und bietet Ausstellungen rund um die Themen Kunsthandwerk, Design, Fotografie und Kunst- und Kulturgeschichte.

Was du dort erwarten kannst? Rund 500.000 Gegenstände aus 4.000 Jahren Kunst und Design aus aller Welt.

Die Bereiche des Museums sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt, wie Antike, Fotografie, Mittelalter bis Renaissance, Grafik, Jugendstil und Mode.

Dazu kommt auch ein Bereich für Sonderausstellungen im ersten Stock. Du merkst also: Auch für dieses Museum empfehlen wir genügend Zeit einzuplanen.