In unserer Artikelserie #heimatliebe möchten wir den vielen tollen Orten in Deutschland eine Plattform geben und interviewen dafür immer echte Insider, denen wir immer die gleichen 22 Fragen stellen.

In diesem Artikel erzählt dir Thu von No Luggage alles über ihre Heimatstadt Hannover und gibt dir ihre besten Tipps.

Warum Hannover einfach großartig ist

#1 Wer bist du und wieso bist du Experte für Hannover?

Thu von No Luggage
Thu von No Luggage

Hey, ich bin Thu, Hobbyfotografin und Gründerin des Reiseblogs No Luggage. Ich komme streng gesehen nicht aus Hannover – aber es ist sowieso schwer zu sagen, wo man herkommt, wenn man in Moskau geboren, in Peine zur Schule gegangen und in Göttingen, Spanien sowie Hannover studiert hat.

Heimatverbunden fühle ich mich aber definitiv wenn ich in Hannover bin. Denn egal wo ich war – in Peine, in Göttingen, oder sonst wo in der Welt, es zog mich ständig nach Hannover, sodass ich 2013 beschloss endgültig herzuziehen.

#2 Wenn du Hannover in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Puh, schwierig. Aber ich versuch’s mal:

Chillig, kulinarisch, grün.

Neugierig?

Chillig, weil Hannover wirklich super kompakte Wege hat. Man braucht von A nach B nie mehr als eine halbe Stunde. Also keine hektische Großstadt, aber auch kein „langweiliges Dorf“. Chillig eben.

Kulinarisch, weil man in Hannover unheimliche viele tolle Lokale zum Essen hat, vor allem auch für die internationale Küche – dazu später mehr.

Grün, weil Hannover mit seinen Stadtparks und Naherholungsgebieten sehr dazu einlädt, draußen zu verweilen.

#3 Warum sollte jeder unbedingt einmal einen Städtetrip nach Hannover machen?

Damit sich jeder davon selbst überzeugen kann, dass Hannover zu Unrecht den Ruf der langweiligsten Stadt der Welt hat. Wusstet ihr zum Beispiel, das Hannover zu den grünsten Großstädten Deutschlands zählt?

Nichts desto trotz kann man hier super viel unternehmen; und selbst wenn man mal aus Hannover raus möchte, gibt es sowohl städte- als auch naturtechnisch viele coole Möglichkeiten. Hamburg und Berlin sind zum Beispiel nur einen Katzensprung entfernt, Naturliebhaber fahren etwa zum Steinhuder Meer (wo man teilweise richtig Strandfeeling hat) oder wandern im Deister.

Dazu kommt noch, dass in Hannover einfach viel passiert. Vor kurzem war ich gerade erst auf dem Chilli Festival, letzte Woche fand in der ganzen Stadt das interkulturelle Fête de la Musique statt, demnächst fängt hier das Hannoveranische Schützenfest – übrigens das größte Schützenfest der Welt – an und bald im Anschluss das dreiwöchige Maschseefest sowie den ganzen Sommer über das internationale Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten.

Ihr seht, die Stadt selbst hat vielleicht keine solche imposanten Sehenswürdigkeiten wie den Kölner Dom in Köln oder die Semperoper in Dresden, aber es gibt wirklich viel zu erleben.

Das Neue Rathaus
Das Neue Rathaus

 

#4 Was gibt es in Hannover, was es in keiner anderen deutschen Stadt gibt?

Obwohl man Hannover nachsagt, dort würde noch am ehesten „reines Hochdeutsch“ gesprochen werden, finde ich gleichzeitig, dass keine andere Stadt solche witzigen sprachlichen Eigenheiten hat!

Es ist zum Beispiel das normalste der Welt, sich „unterm Schwanz“ zu treffen – damit ist der Pferdeschwanz der Statue vor dem Hauptbahnhof gemeint. Und eines der bekannten Wahrzeichen in Hannover wurde tatsächlich auf den Namen „die drei warmen Brüder“ getauft! Schon witzig, oder?

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Hannover

#5 Du hast Besucher, die zum ersten mal nach Hannover kommen. Welche drei Sehenswürdigkeiten zeigst du ihnen?

Auf jeden Fall das neue Rathaus mitsamt Rathauskuppel, von dort aus hat man wirklich eine super Sicht über die ganze Stadt. Und auch das Rathaus selbst ist total süß, eigentlich sehe ich fast immer Hochzeitsfotoshootings, wenn ich dort vorbeilaufe.

Dann noch die Herrenhäuser Gärten. Die Gärten selbst sind schon super schön, wie ein Mini-Versaille. Dazu sind sie auch noch umgeben vom Welfengarten und Georgengarten. Es lädt wirklich zum Picknicken und Erkunden ein.

Als drittes würde ich vielleicht noch den Maschsee auf die Bucketlist setzen. Das ist ein knapp 80 Hektar großer See mitten in der Stadt, mit viel Freizeitangebot. Man kann dort ins Wasser springen, gut essen oder im Biergarten verweilen; spazieren, joggen, Boot fahren, Wassersportarten ausprobieren usw. Wer nicht am Maschsee war, war eigentlich gar nicht richtig in Hannover.

Das Neue Rathaus
Das Neue Rathaus

 

Ausblick, neues Rathaus
Ausblick vom Neuen Rathaus

 

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Gärten

 

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Gärten

 

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Gärten

 

Georgengarten
Georgengarten

 

#6 Und wo würdest du mit deinem Besuch hingehen, wenn es regnet?

Für kulturinteressierte würde ich das Sprengel Museum, das Niedersächsische Landesmuseum oder das Wilhelm Busch Museum besuchen. Alles drei sehr bekannte Museen in Hannover, in die man auch teilweise kostenlos reinkommt.

Im Sprengl Museum kann man moderne Kunst begutachten, das Wilhelm Busch Museum stellt Karikatur und Zeichenkunst aus. Das Niedersächsische Landesmuseum ist ein Museum der Kunstgeschichte mit Aquarium.

Apropos Aquarium, das Sea Life in Hannover wäre natürlich auch eine super Unternehmung bei Regen.

Im Alltag verbringe ich bei Regen am allerliebsten meine Zeit im Teestübchen. Ein richtig uriger Laden mit grandiosem Tee und selbstgebackenem Kuchen. Wenn’s draußen regnet hat man da drinnen irgendwie ein besonders heimisches Gefühl.

#7 Was kann man mit Kindern in Hannover machen?

Da wäre meine erste Adresse der Hannover Erlebniszoo. Der genießt auch einen sehr guten Ruf und ist bekannt dafür, dass man die Tiere da hautnah erleben kann. Das Zoo-Konzept sieht nämlich nicht vor, dass die Tiere dort in Käfigen eingesperrt werden, sondern sie laufen in aufwändig gemachten Themenwelten frei herum.

Kinder habe da große Freude dran und genießen auch andere Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel eine „Bootsfahrt in Afrika“.

#8 Wenn du mal den Drang verspürst, aus der Stadt hinauszufahren, wo fährst du hin?

Ich muss zugeben, den Drang verspüre ich selten, weswegen ich auch noch nicht alle Ausflugsziele in der Region Hannover persönlich kenne. Einfallen tun mir da aber viele.

Das Schloss Marienburg wäre da eine gute Adresse, die Lüneburger Heide würde mich auch interessieren. Aber da soll man ja wenn dann im Herbst hin, wenn alles lila blüht. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann ist die Deister, das Steinhuder Meer und der hannoversche Stadtwald Eilenriede.

Für Fahrradliebhaber gibt es eine Kulturroute, ein 800km langer Radfernweg, der durchs Grün und an verschiedenen kulturellen Sehenswürdigkeiten wie die UNESCO-Welterbestätten Mariendom in Hildesheim und Fagus-Werk in Alfeld führt. Damit kann man sicher einige Tagesausflüge in, nach oder um Hannover herum verbringen.

Wer sich lieber ein wenig verwöhnen möchte, dem empfehle ich die Kristalltherme in Seelze. Ich wollte da bei meinem Besuch gar nicht mehr weg.

#9 Welchen Ort kannst du zum Durchatmen und einfach mal die Seele baumeln lassen empfehlen?

Direkt in Hannover definitiv die Herrenhäuser Gärten und auch die ganze Grünfläche drumherum. Sprich an der Leine, im Georgengarten und im Welfengarten lässt es sich ganz gemütlich auf der Wiese entspannen. Beim Aussuchen seiner Lieblingswiese hat man in dieser Umgebung die Qual der Wahl.

#10 Wo ist der schönste Aussichtspunkt in Hannover?

Wenn mich jemand in Hannover besuchen und nach einem Aussichtspunkt fragen würde, würde ich denjenigen zum neuen Rathaus auf die Rathauskuppel mitnehmen. Da hat man nämlich nicht nur einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, sondern man fährt auch mit einem größtenteils verglasten Fahrstuhl in Schräglage hoch.

Einziger Nachteil: Ich persönlich genieße Ausblicke auch sehr gerne nachts, aber auf die Rathauskuppel kann man nur bis 18h. In diesem Fall würde ich auf die Rooftopbar 360° schöne Aussichten gehen.

Da kann man nämlich gefühlt on top of the world sitzen, einen Cocktail schlürfen, dabei die Füße in den Sand stecken (das ist nämlich eine Strandbar mit Strandkörben und richtigem Sand) und die Aussicht auf Hannover bei Sonnenuntergang gleichzeitig genießen.

#11 Ein Hobbyfotograf fragt dich nach coolen Orten zum Fotografieren in Hannover, die er mithilfe eines Reiseführers niemals finden würde. Wo schickst du ihn hin?

Zum alten Contigelände. Und das ist ein echter Geheimtipp, denn in das Gebäude darf man eigentlich gar nicht rein. Psst. Es ist ein altes und privates Grundstück; etwas baufällig, marode und voll mit Grafitti. Mit Sicherheit eine spannende Spielwiese für Fotografen!

#12 Welches ist die verrückteste Aktivität, die man in Hannover machen kann?

Einen Lüttje Lage trinken. Das ist eine hannoversche Spezialität und auch Tradition auf großen Festen. Für das Schützenfest zum Beispiel wird dann extra dieses Festbier gebraut. Das wird dann zusammen mit Korn getrunken. Aber nicht irgendwie, es verlangt Übung und Fingerspitzengefühl!

Man trinkt quasi aus zwei verschiedenen speziellen Gläsern gleichzeitig, muss sie jedoch in einer Hand halten und beim trinken muss das Korn in das Bier fließen bevor die Mischung dann im Mund landet. Schwer zu beschreiben, probiert es einfach mal selbst, Schützenfest und Maschseefest ist ja bald!

#13 Welches ist das beste Event des Jahres? Wofür lohnt es sich, nach Hannover zu kommen?

Apropos Lüttje Lage, das Maschseefest ist auf jeden Fall ein Highlight! Dafür lohnt es sich meiner Meinung nach, extra nach Hannover zu kommen. Wie der Name bereits sagt, findet das Fest direkt am Maschsee statt und geht über drei Wochen. In dieser Zeit ist viel Programm, an einigen Tagen kann ein Feuerwerk genossen werden, an anderen Tagen findet ein Fackellauf auf dem Maschsee statt oder eine spannende Live Performance.

Auch im Winter lohnt es sich, nach Hannover zu kommen, denn wir haben einen echt ziemlich coolen Mittelalterweihnachtsmarkt. Mit Kostümen, Getränken aus Kelchen, rauchigen Essensspezialitäten und allem drum und dran.

Essen und Trinken in Hannover

#14 Welche kulinarische Spezialität muss man in Hannover unbedingt mal probiert haben?

Schwierig. Also vom Lüttje Lage habe ich ja schon gesprochen. Abgesehen davon gibt es nicht viel an Essen und Trinken, von dem ich jetzt sagen würde das wäre eine absolute Spezialität Hannovers.

Die Hannoveraner lieben Spargel und gleichzeitig zählt die Region auch zu den größten Spargelanbaugebieten. Und sie lieben Bier. Ansässige Brauereien sind zum Beispiel Gilde, Lindener und Herrenhäuser.

Für mich persönlich macht Hannover aber etwas anderes aus: Das man so gut international essen kann. Wenn man mich also fragt, wo man unbedingt in Hannover gegessen haben sollte, würde ich zum Beispiel das syrische Restaurant Al dar nennen oder der kleine gemütliche Vietnamese Street Kitchen.

#15 Wo gibt es den besten Burger der Stadt?

Zum Burgeressen würde ich definitiv zu The Harp gehen. Die Burger sind richtig lecker und intensiv im Geschmack! Und: Es ist der einzige Laden den ich kenne, der auch richtig leckere Süßkartoffelpommes serviert. Bei den meisten Läden werden die Süßkartoffelpommes nicht knusprig und schmecken fad.

The Harp hat sich auch richtig auf Burger spezialisiert: Das Burgermenü ist klein, dafür gibt es jede Woche abwechselnd einen Burger der Woche, der nicht auf der Karte steht.

Unbedingt reservieren (auch unter der Woche!) und viel Zeit mitbringen, die Burger werden erst nach einer Dreiviertelstunde an den Tisch gebracht. Aber frische, gute Burger brauchen eben ihre Zeit.

The Harp
The Harp

 

#16 Wo gibt es das beste Eis der Stadt?

Ich persönlich bin ja ein riesen Frozen Yoghurt Fan. Für ein Eis würde ich zu Yomaro auf die Lister Meile. Nicht nur, weil der Frozen Yoghurt dort so gut schmeckt, sondern auch weil man die Lister Meile in Hannover gesehen haben sollte. Dort lässt es sich richtig gut flanieren und es ist wie eine zweite Innenstadt.

Yomaro

 

Yomaro
Yomaro

 

Lister Meile
Lister Meile

 

#17 Wo kann man in Hannover am besten frühstücken?

Puh, ich gehe zugegeben nicht so oft frühstücken, da ich ein echter Langschläfer bin. Sehr leckeres Frühstück hatte ich mal im Café Extrablatt. Da konnte man aus verschiedenen Ländern auswählen, ich hatte ein italienisches Frühstück mit Oliven, Tomate Mozarella und Schinken.

Wer nach einem Geheimtipp sucht, den würde ich zu Urfa schicken. Ich hatte dort ein türkisches Brunch und das war wirklich der Wahnsinn. Es gab von süß bis salzig, von warm bis kalt alles, was das Herz begehrte. Ein riesiges, sehr leckeres, frisches Buffet und die orientalischen Spezialitäten sind eine richtige Gaumenfreude.

Café Extrablatt
Café Extrablatt

 

#18 Welches sind deine drei Lieblingsrestaurants und was sollte man dort unbedingt probiert haben?

Zwei davon habe ich schon erwähnt. Das Al Dar, ein syrisches Restaurant, steht auf Platz 1. Ist ja nun auch nicht so, dass es in deutschen Städten syrische Lokale wie Sand am Meer gibt. Und dieses ist auch noch richtig klasse: Liebevoll eingerichtet und das Personal ist sehr aufmerksam. Das Essen war ein Traum. Als First-timer sollte man dort unbedingt die Reise durch Syrien bestellen.

An zweiter Stelle steht für mich Street Kitchen. Ein sehr kleines aber feines Lokal. Dort gibt es vietnamesische Küche und ich als Vietnamesin esse dort sehr gerne. Die Preise sind mehr als fair, ein Hauptgericht kostet meistens um die 5-6 Euro. Unbedingt einen Mangolassi dazu bestellen!

An dritter Stelle würde ich Meteora nennen. Ein griechisches Restaurant, sehr urig eingerichtet. Man kommt sogar in den Genuss einer Sängerin oder eines Gitarrenspielers. Viel wichtiger jedoch: Alles, was ich dort gegessen habe, war super lecker. Daher kann ich hier nicht wirklich eine Empfehlung für ein bestimmtes Gericht aussprechen. Vielleicht einfach mal mit Freunden hingehen und querbeet bestellen.

#19 Welches sind deine drei Lieblingskneipen?

Ich mag Kneipen mit Pub-Flair. Wahrscheinlich deswegen, weil man gleichzeitig dort so gut zwanglos essen kann. The Harp habe ich ja schon erwähnt, dort kann man natürlich nicht nur Burger essen sondern auch in einer sehr zwanglosen Atmosphäre ein Bier genießen (außer am Wochenende, da ist es dann ganz schön laut).

Eine tolle und etwas günstigere Alternative (sowohl für Burger als auch für ein Bier oder Cocktail) ist das Henry’s.

Am Steintor gibt es noch das Besitos. Was echt witzig am Besitos ist, ist das sogenannte Cocktailwürfeln. Einmal die Woche kann man dort Cocktails bestellen und man bezahlt nur so viel wie man würfelt. Wenn du Glück hast und du eine 1 würfelst, bezahlst du eben einen Euro für den Cocktail.

Wenn ich noch eine dritte Location aussuchen müsste, würde ich mich für das Masa entscheiden. Das ist eigentlich ein afghanisches Restaurant, aber ich liebe es einfach dort auf dem Teppichboden dieser orientalisch eingerichteten Ecke zu sitzen und einen Cocktail zu schlürfen. Da das eigentlich ein Restaurant ist und auch nur über einen Gang zu einem Innenhof zu erreichen ist, hat es eben auch was von Insidertipp.

Als kleiner Info am Rande: Sowohl das Masa als auch das Henry’s befinden sich auf dem Opernplatz. Eine wunderschöne Straße, die man unbedingt abgelaufen sein sollte! Dort finden sich Boutiques, das Varieté und das Opernhaus.

Opernplatz
Opernplatz

 

#20 Wo schickst du deine Gäste hin, wenn sie dich um 2 Uhr nachts nach dem besten Essen der Stadt fragen?

Ich habe da jetzt keinen persönlichen Lieblingsladen, aber wer Nachts einen Snack haben möchte, den würde ich auf den E-Damm oder zum Steintor schicken. An beiden Orten findet man eine ganze Straße nur mit Dönerläden, Burgerläden und so weiter – wenn noch jemand um die Uhrzeit auf hat, dann da.

Übernachten in Hannover

#21 Welches Hotel empfiehlst du Besuchern in Hannover?

Da ich ja selbst in Hannover nie in Hotels schlafe, kann ich nicht wirklich aus Erfahrung sprechen. Aber einer meiner Lieblingshotels ist in Hannover vertreten, nämlich das 4 Sterne Hotel Dormero.

Meiner Erfahrung nach verdient dieses Hotel eigentlich 5 Sterne, denn es lässt kaum Wünsche offen. Und das Hotelfrühstück im Dormero war eines der besten, die ich je hatte.

#22 Und wo kann man mit kleinem Budget in Hannover gut übernachten?

Es gibt direkt in der Innenstadt nahe Hauptbahnhof ein Ibis Budget Hotel. In manchen Städten ist der Hauptbahnhof ja etwas abgelegen, aber in Hannover ist das ohnehin ein guter Ausgangspunkt für Sightseeing und Erlebnisse. Als Alternative dazu würde ich empfehlen, bei Airbnb zu schauen.

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5 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

  1. Schöner Artikel!! Ich war selber schon oft da und finde, dass die Stadt schöne und nicht so schöne Seiten hat. in vielen Teilen ist es mir einfach viel zu voll… insbesondere im der Innenstadt kann man am Wochenende keinen Fuß vor den anderen setzen, ohne jemanden umzurempeln. Aber es gibt auf der anderen Seite auch viel viel Historie in der Stadt zu betrachten. Auch die Uni ist einen Besuch wert.

  2. Hannover ist eine der schönesten Städte die ich kenne. Besonders der Zoo gefällt uns immer wieder gut. Die Stadt ist übersichtlich aber nicht klein. Man hat hier alles was man zum Leben braucht und besonders viel grün. Der Maschsee ist auch immer wieder einen Besuch wert, zum Sport machen oder einfach nur spazieren gehen.

  3. Natürlich sind das neue Rathaus, die Herrenhäuser Gärten und der Maschsee ein Muss. Wer Hannover aber wirklich kennt, kann über diesen Artikel nur mit dem Kopf schütteln. Würde ich mit diesen Tipps in der Hand Hannover das erste Mal besuchen, würde sich das Image als „langweiligste Stadt“ auf jeden Fall bestätigen. Es fehlt an wirklich einmaligen Dingen, die man nicht in jeder Stadt findet. Linden wird kaum erwähnt, obwohl es hier so viel zu entdecken gibt, was man eben nicht in jedem Reiseführer findet. Ein anderes Beispiel ist das Ihme-Zentrum, welches sicherlich keinen schönen Anblick darstellt. Dessen Geschichte und die „Wiederbelebungsaktionen“, die hier gestartet werden, sind aber unglaublich spannend. Bei den kulinarischen Tipps kommt ebenfalls einiges viel zu kurz! Yomaro findet man überall. Wie wär’s denn stattdessen mit dem Frioli? Café Extrablatt als Frühstückstipp ist ebenfalls ein Witz. Was ist z.B. mit dem lieb.es? Und letztlich fehlen echte kulinarische Highlights, wie das Jante (zu ganz besonderen Anlässen) oder der saftigste Burger der Welt beim Duke. Genauso die Partyszene. Weidendamm muss man einfach mal erlebt haben und vor allem die Events, die im Sommer vom Weidendamm-Kollektiv veranstaltet werden. Das Bukowskis sollte man ebenfalls nicht verpassen, wenn man einzigartige Drinks in lässiger Atmosphäre genießen will. Mittelalterweihnachtsmarkt? Viel spannender und einzigartiger für Hannoverneulinge ist im Advent doch der finnische. Redewendungen als Einzigartigkeit für eine Stadt zu benennen, empfinde ich ebenfalls an den Haaren herbei gezogen. Aber in welcher Stadt findet man schon einen Gullydeckel, aus dem man Musik zu hören bekommt? Der Artikel lässt also viel zu wünschen übrig.

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