In Lissabon gibt es unheimlich viel zu sehen. Nicht nur Lissabons Sehenswürdigkeiten machen die Stadt zu etwas Besonderem, sondern vor allem der Charme der Stadt wird dich begeistern. In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Lissabon Sehenswürdigkeiten

Die größte Stadt Portugals liegt auf sieben Hügeln. Du solltest dich also auf steile Gassen und Treppen gefasst machen. Das Rauf und Runter ist zwar ein wenig anstrengend, aber dafür kannst du ständig eine andere tolle Aussicht über die Stadt genießen!

Durch die verwinkelten kleinen Gassen der Stadt und das Auf und Ab ist es aber gar nicht so einfach, sich in der Stadt zu orientieren und einen ersten Überblick zu bekommen. Wir wollen dir den Einstieg also ein wenig erleichtern und haben dir eine kleine Skizze der Stadt gemacht. So kannst du dir einen ersten Eindruck verschaffen und wir können dir erklären, in welchem Teil der Stadt du welche Sehenswürdigkeiten findest und was es dort noch zu entdecken gibt.

In diesen sieben Bezirken findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Fünf der sieben Gegenden liegen in der Innenstadt Lissabons. Wenn du gut zu Fuß bist und bequeme Schuhe auf deiner Packliste für Städtereisen stehen, hast du beste Voraussetzungen um Lissabon zu erkunden. Um nach Belém (orange) und zum Bezirk Parque das Nações (pink) zu kommen, der anlässlich der Expo im Jahr 1998 entstanden ist, solltest du auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

Wenn du mehr als die üblichen Sehenswürdigkeiten in Lissabon sehen und erleben möchtest, lies auch unseren Artikel Insidertipps Lissabon. Praktische Reisetipps für die Planung deiner Reise nach Lissabon, findest du hier: Lissabon Reisetipps. Außerdem gibt es tolle Ziele für einen Tagesausflug: Lissabons schönste Ausflugsziele.

Lissabons auf unsere Karte

Über das Inhaltsverzeichnis kannst du auch direkt zu den einzelnen Bezirken oder den einzelnen Sehenswürdigkeiten springen.

Lissabons auf unsere KarteBaixa und Chiado

Farbe auf der Karte: Rot

Im Viertel Baixa findest du etwas, was du in Lissabon oft vergeblich suchst: Straßen, die parallel zueinander laufen. Auf unserer Karte haben wir mal ein paar davon eingezeichnet. Insgesamt gibt es aber acht Straßen, die parallel zueinander laufen. Die Rua Augusta und einige ihrer Querstraßen sind verkehrsberuhigt, sodass du dort nicht nur besonders viele Menschen, sondern auch zahlreiche Restaurants, Cafés, Kleidungsgeschäfte und Souvenirläden findest.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in diesem Teil der Stadt stellen wir dir jetzt vor.

Praça do Comércio

Vor dem Erdbeben im Jahre 1755 stand hier das Palastgebäude mit dem königlichen Uferschloss. Heute findest du dort den riesigen Platz des Handels, der nach dem Wiederaufbau eintreffende Könige und Präsidenten beeindrucken sollte.

Heute findest du hier vor allem viele Touristen, die den Platz und den nördlich angrenzenden Arco Triunfal, auch Arco da Rua Augusta genannt, bestaunen. Auf dem Triumphbogen gibt es übrigens auch eine Aussichtsplattform, die von 9-19 Uhr geöffnet ist und 3 Euro Eintritt kostet.

Außerdem findest du dort einige Restaurants und Cafés, ein Welcome Center, sowie ein relativ neues interaktives Lisboa Story Centre, in dem du in einer Multimedia-Tour durch Lissabons Geschichte geführt wirst. Der Rundgang dauert ca. 1 Stunde und der Eintritt kostet 7 Euro.

Tipp: Du kannst auch ein Kombiticket für das Lisboa Story Centre und die Aussichtsplattform des Arco Triunfal für 8 Euro kaufen.

Nächstgelegene Metro Station zum Praça do Comércio: Terreiro do Paço (Blaue Linie).

Praca do Comercio
Praça do Comerço, Arco Triunfal und die Fußgängerzone Rua Augusta.

Praca do Comercio
Hier siehst du den Praça do Comerçio und den Arco Triumfal von oben. Fotografiert haben wir das Bild vom Castelo de São Jorge. Dort hast du eine wunderbare Aussicht über die Stadt.

 

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Rua Augusta

Wenn du durch den Triumphbogen hindurch schaust, siehst du direkt auf die Rua Augusta. In der Fußgängerzone wimmelt es vor Menschen, Cafés und Restaurants. Hier macht es Spaß, eine Kaffeepause einzulegen und den Straßenkünstlern und den vorbeilaufenden Menschen zuzuschauen.

Hier findest du auch den Eisladen Amorino, der zwar viel zu teures, aber herausragendes Eis anbietet. Wenn du, wie Jenny, Schokoladeneis liebst, aber unter Laktoseintoleranz leidest, wirst du hier fündig.

Wenn du die Rua Augusta entlang läufst, wirf an der Ecke zur Rua Santa Justa einen Blick nach links. Denn dort siehst du auch schon eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit Lissabons, den Elevador de Santa Justa. Wenn du die Rua Augusta bis zum Ende durchläufst, triffst du direkt auf die Plätze Rossio, Figueira und Restauradores. Dazu erzählen wir dir hier jetzt noch mehr.

Nächstgelegene Metro-Station zur Rua Augusta: Baixa-Chiado (Blaue und Grüne Linie).

Blick vom Elevador de Santa Justa
Eine Seitenstraße der Rua Augusta, von der du dann einen tollen Blick auf den Elevador de Santa Justa hast. Das Foto ist übrigens von der Plattform des Aufzugs Santa Justa entstanden.

 

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Elevador de Santa Justa

Der 45 Meter hohe Aufzug Elevador de Santa Justa verbindet den Stadtteil Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado. Du kannst die markante Stahlkonstruktion aber nicht nur anschauen, sondern den Aufzug auch benutzen. Wenn du es also spannend findest, mit alten Aufzügen zu fahren, kannst du für 5 Euro hoch und auch wieder runter fahren.

Geldspar-Tipp: Du kannst den Aufzug auch mit der Viva Viagem-Karte benutzen. Dann kostet die einfache Fahrt nur 1,25 Euro. Außerdem ist der Aufzug in der Tageskarte inklusive. Die Tageskarte kostet 6 Euro. Mehr zu den Bahn- und Bustickets in Lissabon findest du in unserem Artikel Lissabon Reisetipps.

Der Fahrstuhl ist täglich von 7 – 22 Uhr (November bis April) bzw. 7 – 23 Uhr (Mai bis Oktober) in Betrieb, die Aussichtsplattform hat täglich von 9 – 21 Uhr geöffnet.

Wir sind nicht mit dem Aufzug gefahren. Erstens laufen wir eh lieber und zweitens kommst du von oben auch so auf die Plattform und kannst so auch ohne Ticket die Aussicht genießen. Das war uns wesentlich wichtiger, als mit dem Aufzug zu fahren.

Die Plattform erreichst du aus dem Stadtteil Chiado ganz einfach über den Platz Chafariz do Carmo. Dort gehst du einfach rechts an dem Convento do Carmo vorbei und folgst dem Weg bis zum Ende. Über die Terrasse des Restaurant Bella Lisa Elevador kommst du an das obere Ende des Fahrstuhls.

Von dort hast du schon eine tolle Aussicht. Für 1,50 Euro kommst du über ein paar Treppen auf die noch höher gelegene Aussichtsplattform.

Mehr Infos zum Elevador de Santa Justa findest du hier: Transportes Lisboa.

Nächstgelegene Metro-Station zum Elevador de Santa Justa: Baixa-Chiado (Blaue und Grüne Linie).

Elevador de Santa Justa
So sieht der Fahrstuhl von unten aus.

Elevador de Santa Justa Plattform oben
Auf diese Plattform kannst du ganz einfach von oben drauf laufen, ohne etwas bezahlen zu müssen.

Elevador de Santa Justa Aussicht
Das ist die Aussicht, die du von der Terrasse des Restaurants hast. Um die Aussicht zu fotografieren, kannst du ganz einfach auf der Treppe zum Restaurant stoppen.

 

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Praça do Rossio, Praça da Figueira & Praça dos Restauradores

Diese drei Plätze findest du im nördlichen Teil von Baixa. Wenn du vom Praça do Comercio die Rua Augusta hinauf läufst, kommst du am Ende der Straße unweigerlich zum ersten der drei Plätze, dem Praça do Rossio (auch Praça Dom Pedro IV genannt). Einen Block weiter östlich ist dann auch direkt schon der nächste: Praça da Figueira. Nord-westlich des Praça do Rossio befindet sich dann der dritte Platz: Praça dos Restauradores.

Ehrlich gesagt haben uns die drei Plätze jetzt nicht vom Hocker gerissen und demnach würden wir sie auch nicht als Lissabon-Highlights bezeichnen. Beim Spazieren durch die Gassen der Stadt, kommst du aber unweigerlich mindestens ein Mal an ihnen vorbei.

Nächstgelegene Metro-Stationen zu den drei Plätzen: Restauradores (Blaue Linie) und Baixa-Chiado (Blaue und Grüne Linie).

rossio
Praça do Rossio. Fotografiert aus einer der vielen steilen Gassen der Stadt.

Praça de Restauradores
Praça dos Restauradores

 

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Lissabon auf unserer KarteAlfama und Castelo

Farbe auf der Karte: Grün

Die Gassen und Straßen in Alfama und Castelo

Der Einfachheit halber siehst du diese zwei Viertel auf unsere selbstskizzierten Karte zusammengefasst als „Alfama“. Die drei Viertel gehen so reibungslos ineinander über, dass es eigentlich irrelevant ist, in welchem Viertel du dich gerade befindest.

Das Highlight dieser Viertel sind die Viertel selbst. Es macht einfach sehr viel Spaß die engen Gassen zu erklimmen, sich durch die Straßen treiben zu lassen und an jeder Ecke kleine Schätze zu entdecken. Diese Schätze sind keine großen bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern das Flair der Stadt: niedliche Hausfassaden, Wäscheleinen auf denen die Lissabonner ihre frisch gewaschenen Kleidung zum Trocknen einfach vor das Haus hängen oder eben tolle Streetart. Lass dich einfach treiben, lauf kreuz- und quer ohne ein wirkliches Ziel zu haben, denn hier ist tatsächlich der Weg das Ziel.

Nächstgelegene Metro-Station: Rossio (Grüne Linie). In den Vierteln gibt es nicht wirklich eine U-Bahn-Station und wenn du sie, anstatt zu Fuß zu gehen, lieber mit den öffentlichen Verkehrsmittel erkunden möchtest, fährst du am besten mit der Straßenbahn E28.

Alfama
Treppen und noch mehr Treppen.

streetart-alfama-7

Alfama
Wenn man hier ins Haus will, darf man auf keinen Fall vergessen sich zu ducken!

Alfama Hauswand
Hübsche Hauswände mit einer Ladung frischer Wäsche davor findest du an fast jeder Ecke.

 

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Kathedrale von Lissabon

Ein Alfama befindet sich auch die Hauptkirche der Stadt, die Kathedrale von Lissabon, auf Portugiesisch Die Catedral Sé Patriarcal oder auch Igreja de Santa Maria Maior genannt.

Auch, wenn die Außenfassade der Kirche eher unscheinbar ist, lohnt sich der Blick ins Innere.

Wir sind selbst nicht die Reisenden, die in jede Kirche rennen müssen, aber da Kathedrale von Lissabon eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Lissabons ist, haben wir doch einen Blick hinein geworfen. Umgehauen hat uns aber auch das Innere der Kirche nicht so richtig.

Der Eintritt ist frei und du kannst die Kirche zu folgenden Zeiten besichtigen: Montags zwischen 14 und 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr, im Sommer je eine Stünde länger und an weltlichen Feiertagen ist sie geschlossen.

Nächstgelegene Metro-Station zur Kathedrale von Lissabon : Terreiro do Paço (Blaue Linie). Die Kathedrale ist aber auch eine Haltestelle der Straßenbahn 28E.

Die Kathedrale von Lissabon von Außen.
Die Kathedrale von Lissabon von Außen.

Die Kathedrale von Lissabon von Innen.
Die Kathedrale von Lissabon von Innen.

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Die Straßenbahn Linie 28E

Das größte Highlight in Alfama ist die Fahrt mit der Straßenbahnlinie 28E, die holpernd durch die Gassen der Viertel fährt. Respekt an die Leute, die die Strecke entworfen haben, denn da wurde so präzise geplant, dass der Wagon der Straßenbahn oft nur wenige Zentimeter an den Hauswänden vorbei tuckert. Ganz abgesehen davon, bewältigt die Bahn auf ihrer Fahrt enorme Steigungen.

Die Linie der 28E ist eigentlich in allen Karten, die du z. B. in deinem Reiseführer hast oder im Hotel vor Ort bekommst, eingezeichnet. Wenn du mehr zu der Bahn wissen möchtest, schau mal hier vorbei: Linie 28E auf Wikipedia.

Straßenbahn Lissabon e28
Die Straßenbahn 28E fährt quer durch die Stadt.

 

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Castelo de São Jorge

Wenn wir uns für ein Highlight in Alfama entscheiden müssten, dann ist es wahrscheinlich die mittelalterliche Burganlage Castelo de São Jorge, von der du einen wirklich einmaligen Blick über die Stadt hast. Der Eintrittspreis ist mit 8,50 Euro nicht gerade günstig, aber für die Aussicht lohnt es sich, in ein Ticket zu investieren.

Auch die Burganlage ist natürlich interessant, denn auch von den Außenmauern hast du einen tollen Blick über die Stadt. Geöffnet ist die Burg täglich von 9 – 18 Uhr in den Monaten November – Februar und von 9 – 21 Uhr zwischen März und Oktober.

Nächstgelegene Metro-Station zur Burganlage Castelo de São Jorge: Rossio (Grüne Linie) oder Martim Moniz. Von dort musst du aber trotzdem zur Burg hochlaufen. Alternativ fährt die Straßenbahn E28 auch ganz in der Nähe vorbei.

Lissabon Aussichtspunkt
Vom Castelo de Sao Jorge hast du eine tolle Aussicht über die Stadt.

Aussichtsplattform Castelo
Von der Aussichtsplattform im Castelo hast du eine tolle Aussicht über die Stadt.

 

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Ingreja of São Vicente de Fora

Die Kirche São Vicente de Fora ist nicht weit entfernt vom Burgviertel. Du kannst sie von den Mauern der Burg gut sehen und vor allem fotografieren. Ein Spaziergang zur Kirche lohnt sich natürlich auch.

Der Eintritt ist frei und du kannst die Kirche Dienstag bis Samstag von 9 – 12.30 Uhr und von 15 – 18 Uhr besichtigen, sonntags hat sie meistens nur vormittags geöffnet. Die Kirche ist eine der seltenen Renaissancekirchen der Stadt und die runde Kumpel der Kirche ist übrigens die erste dergleichen, die in Lissabon gebaut wurde.

Unser Tipp: Gleich unterhalb der Kirche kannst du wunderbar in der Sonne zu Mittag essen. Wir haben es uns in einem typisch portugiesischen Restaurant mit dem Namen Parreirinha de St. Vincente mit Bier und Fisch gut gehen lassen und empfehlen dir den frischen Fisch dort auch auszuprobieren. Mehr Restauranttipps für Lissabon findest du hier: Insider- und Restauranttipps Lissabon.

Nächstgelegene Metro-Station zur São Vicente de Fora: Santa Apolónia (Blaue Linie). Alternativ fährt die Straßenbahn E28 auch ganz in der Nähe vorbei.

Kirche Sao Vincente
Von den Burgmauern siehst du die Kirche São Vicente de Fora wunderbar und auch die rote Rundkuppel in der Mitte. Rechts die Kuppel gehört nicht zur Kirche, sondern zum Pantheon Santa Engrácia, das direkt hinter der Kirche zu finden ist.

Ingreja Sao Vincente
Da haben sich die beiden Männer ja mal eine schöne Kulisse für ihr Nachmittagsschwätzchen ausgesucht. Im Hintergrund siehst du die Türme der Kirche São Vincente.

Hier haben wir draußen in der Sonne gegessen und mit Freunden, die gerade zu Besuch waren, uns es bei frischen Fisch, Kartoffeln, Salat und kaltem Bier gut gehen lassen.
Hier haben wir draußen in der Sonne gegessen und es uns mit Freunden, die gerade zu Besuch waren, bei frischem Fisch, Kartoffeln, Salat und kaltem Bier gut gehen lassen.

Fisch in Alfama
Fisch ist nicht nur günstig, sondern auch noch sehr, sehr lecker!

 

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Flohmarkt Feira de Ladra

Wörtlich übersetzt heist das wohl so viel wie Flohmarkt der Diebin. Früher war der Flohmarkt tatsächlich der Ort, an dem man sich auf die Suche nach gestohlenen Wertsachen begeben hat. Heute ist der Name aber nicht mehr Programm.

Wer uns kennt, weiß, dass wir Flohmärkte lieben und so mussten wir natürlich auch hier ausgiebig stöbern. Der Flohmarkt findet auf einem großen Platz direkt hinter der Kirche São Vicente de Fora und vor dem Pantheon Santa Engrácia statt und punktet so auf jeden Fall mit einem tollen Flair.

Wir hatten das Gefühl, dass es auf dem Flohmarkt nichts gibt, was es nicht gibt. Neben Kleidung und Schmuck, findest du auch sehr viel Krimskrams aus vergangenen Zeiten, alte Magazine und Bücher, Möbel, Schallplatten und vieles mehr.

Uns hat der Flohmarkt gut gefallen und wenn du zufällig an einem Dienstag oder einem Samstag in der Gegend bist, solltest du auf jeden Fall dort vorbeischauen. Der Platz auf dem der Flohmarkt stattfindet heißt Campo de Santa Clara und geöffnet ist er zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang, also ca. zwischen 9 und 19 Uhr. Die beste Zeit ist wohl zwischen 9 und 11 Uhr, da viele der Händler nur vormittags da sind.

Übrigens solltest du wissen, dass Handeln bei den Portugiesen nicht gerne gesehen ist, sondern teilweise als eine Beleidigung angesehen wird. Da unser Handgepäck bereits voll ist, konnten wir nichts kaufen und konnten es so nicht testen.

Nächstgelegene Metro-Station zum Flohmarkt: Santa Apolónia (Blaue Linie). Alternativ fährt die Straßenbahn 28E auch ganz in der Nähe vorbei.

Flohmarkt Feira de Ladra
Flohmarkt Feira de Ladra

Flohmarkt Feira de Ladra
Flohmarkt Feira de Ladra

 

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Patheon Santa Engrácia

Direkt hinter der Kirche São Vicente de Fora findest du das Patheon Santa Engrácia. Das Patheon ist für die Portugiesen das, was für die Berliner der Flughafen ist: nicht enden wollende Bauarbeiten.

Der Eintritt kostet 4 Euro, und der Aufstieg auf die 40 Meter hohe Aussichtsplattform wird dann noch mit einer tollen Aussicht belohnt. Sollten deine Füße müde sein, kannst du aber auch den Aufzug nehmen.

Nächstgelegene Metro-Station zum Patheon Santa Engrácia: Santa Apolónia (Blaue Linie). Auch hier fährt die Straßenbahn 28E ganz in der Nähe vorbei.

Pantheon Santa Engrácia
Direkt hinter dem Flohmarkt befindet sich das Pantheon Santa Engrácia.

Museu Nacional de Azulejo

Wenn du von den vielen bunten Fließen an den Hauswänden Lissabons genauso beeindruckt bist, wie wir, dann können wir dir einen Besuch im Museu Nacional de Azulejo empfehlen. Hier findest du wunderschöne Azulejos aus den letzten 500 Jahren und ein 20 Meter langes Bild der Stadt vor dem Erdbeben 1755 aus blauen und weißen Fließen.

Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag, 10 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Nächstgelegene Metro Station zum Museu Nacional de Azulejo: Santa Apolónia (Blaue Linie). Von hier ist es aber nochmal knapp 1 km bis zum Museum. 

 

Lissabons auf unsere KarteMouraria

Farbe auf der Karte: Gelb

Das Viertel Mouraria hat keine herausragenden Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinne, hat uns aber von allen Vierteln der Stadt mit am besten gefallen und bekommt deswegen hier einen eigenen Abschnitt.

In den meisten Reiseführern geht das alte Mauren-Viertel Lissabons oft unter oder wird, wenn überhaupt, in einem Atemzug mit Alfama und dem Burgviertel genannt. Wir finden, Mouraria hat aber mehr Aufmerksamkeit verdient. Das Viertel liegt direkt unterhalb des Burgviertels und gehört, wie das Viertel Alfama auf der anderen Seite der Burg, zu den wenigen Vierteln, die nicht vom schlimmen Erdbeben im Jahre 1755 zerstört wurden.

Lange war das Viertel auch bei den Bewohnern Lissabons nicht besonders beliebt, doch die Stadt bemüht sich in den letzten Jahren sehr darum, die Gegend zu restaurieren und so erobern sich die Lissabonner das Viertel langsam zurück.

Übrigens gilt das Viertel als Geburtsort des Fados. Viele Fado-Sänger und Sängerinnen stammen aus Mouraria und deren Gesichter findest du heute als Kunst an den Hauswänden des Viertels.

Am besten startest du an der Metro-Station Martim Moniz (Grüne Linie) oder spazierst aus dem Viertel Baixa nach Mouraria und lässt dich dann einfach durch das Viertel treiben und erkundest so Gasse für Gasse. Übrigens fährt auch die Linie 28E durch Mouraria.

Mouraria
Die Gassen des Viertels Mouraria.

Die Gassen des Viertels Mouraria.
Eine Fado-Bekanntheit neben der frischen Wäsche. Die Kombination macht sich hervorragend auf Fotos.

Mouraria Streetarrt
Mal eine etwas andere Streetart.

Mouraria
In diesem Viertel wirst du auf viele Einheimische treffen, die sich in einem Straßenlokal zum Tapas essen verabredet haben oder aber auf der Straße ein Schwätzchen halten.

Fado Sängerin Severa in Mouraria
Das Bild zeigt eine bekannte Fado Sängerin namens Severa.

Die Gassen des Viertels Mouraria.
Die Gassen des Viertels Mouraria.

 

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Lissabons auf unsere KarteBairro Alto

Farbe auf der Karte: Lila

Die Gassen und Straßen des Bairro Alto

Das Bairro Alto kann man gut und gerne als das Ausgehviertel der Stadt bezeichnen. In den Straßen Rua Barroca, Rua do Diário de Notícias, Rua do Norte, Rua das Gáveas und deren Querstraßen herrscht ab ca. 21 Uhr ein reges Treiben. Du kannst hier nicht nur lecker Essen gehen, sondern auch einen leckeren Cocktail trinken und den Tag ausklingen lassen.

Aber auch bei Tag lohnt es sich durch die Straßen von Bairro Alto zu laufen. In der Rua do Norte gibt es z. B. auch einige tolle Klamottenläden, und auch ansonsten sind die kleinen Gassen und Straßen in dem Viertel einfach zu schön um sie links liegen zu lassen. Wenn du die Straßen bergauf läufst, kommst du eigentlich unweigerlich in der Nähe des Miradoura São Pedro de Alcântara heraus. Hierzu gibt es im nächsten Absatz mehr.

Die Straßen von Bairro Alto.
Die Straßen von Bairro Alto.

Streetart in Bairro Alto
Streetart in Bairro Alto

Bairro Alto
Solche Fliesen findest du überall in Lissabon.

 

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Miradoura São Pedro de Alcântara

Als Miradouras bezeichnet man in Lissabon die Aussichtspunkte der Stadt. Unsere Wohnung war nicht weit vom diesem Aussichtspunkt entfernt und so hat er langsam, aber sicher unser Herz erobert. Der Aussichtspunkt hat gleich zwei Ebenen von denen du die Aussicht über Lissabon genießen und sogar zwei Cafés in denen du es dir gemütlich machen kannst.

Nächstgelegene Metro-Station zum Miradoura São Pedro de Alcântara: Restauradores (Blaue Linie).

Miradoura São Pedro de Alcântara
Ein perfekter Ort für Selfies: Miradoura São Pedro de Alcântara

Miradoura São Pedro de Alcântara
Das hier ist die untere Ebene des Aussichtspunkts – dem Miradoura São Pedro de Alcântara

Aussichtspunkt Lissabon
Von hier hast du einen super Überblick über die Stadt. Du siehst die Burg Castelo de São Jorge, links daneben die zwei weißen Türme der Kirche São Vicente de Fora und unten links im Bild siehst du sogar den Obelisk des Praça dos Restauradores.

Miradoura São Pedro de Alcântara
Diesen Springbrunnen findest du auf der oberen Ebene des Aussichtspunkts.

 

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Die Seilbahn Elevador da Glória

Da wir dir nun von unserem Lieblings-Aussichtspunkt vorgeschwärmt haben, möchten wir dir auch noch kurz von der Steilbahn Elevador da Glória erzählen. Direkt neben dem Aussichtspunkt befindet sich nämlich eine der steilsten Straßen in Lissabon: Die Calçada da Glória.

Da die Lissabonner es wohl auch ermüdend fanden die Straße hochzulaufen, gibt es dort den Elevador da Gloria. Es ist schon beeindruckend, die Seilbahn nach oben gleiten zu sehen.

Endstation ist in einer Seitenstraße zum Praça de Restauradores. Unsere Empfehlung ist natürlich: Runter zu Fuß, bergauf mit der Bahn! Für die Seilbahn kannst du deine Viva Viagem Karte benutzen und zahlst nur 1,25 Euro pro Fahrt. Direkt in der Bahn kannst du nur ein Ticket für 3,60 Euro kaufen, mit dem du dann aber hoch und wieder runter fahren kannst. Mehr Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Lissabon findest du in unserem Beitrag Lissabon Reisetipps.

Nächstgelegene Metro-Station zur Seilbahn Elevador da Glória: Restauradores (Blaue Linie).

Elevador de Gloria
Zugegeben, auf dem Bild sieht die Straße gar nicht so steil aus – ist sie aber!

Elevador de Gloria
Nicht nur wir wollten die Seilbahn auf einem Foto festhalten.

Elevador de Gloria
Elevador de Gloria.

Streetart in der Calcada de Gloria
Es gibt unheimlich viel Streetart in Lissabon. Hinter jeder Ecke verbirgt sich ein tolles Kunstwerk. So auch in der Calçada da Glória.

 

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Rato & Principe Real

Farbe auf der Karte: HeLissabons auf unsere Kartellblau

Auch dieser Teil der Stadt hat einen eigenen Abschnitt in unserem Artikel verdient. Vor allem die Gegend um den Praça das Flores und um den Jardim do Príncipe Real können wir zum durch die Gassen Schlendern sehr empfehlen.

Wenn du das Viertel Bairro Alto erkundest, lohnt sich ein Abstecher in diese Ecke. Wenn du sowieso gerade z. B. am Aussichtspunkt Miradouro de São Pedro de Alcântara bist, kannst du ganz einfach die Rua Dom Pedro V – in der es übrigens ein paar interessante Boutiquen gibt – entlang laufen und wenige Gehminuten später bist du auch schon am Jardim do Príncipe Real.

Ganz in der Nähe des Praça das Flores gibt es eine stadtbekannte Eisdiele, die wir leider nicht probiert haben, das es dort kein laktosefreies Schokoeis für mich gab. Da dort aber immer eine extrem lange Schlange bis vor die Tür steht, muss das Eis wohl sehr gut sein. Der Laden heißt Gelataria Nannarella und ist in der Rua Nova da Piedade 68 (geöffnet von 12-22 Uhr).

In der Rua Nova da Piedade, die vom Praça das Flores abgeht, findest du zwei tolle Cafés: das Copenhagen Coffee Lab und das Tease. Wenn du wie wir, unterwegs auch mal arbeiten musst, findest du hier gutes Internet, leckeren Kaffee und im Tease auch noch richtig leckere Smoothies.

Außerdem gibt es in dem Viertel auch einen botanischen Garten, den Jardim Botânico da Universidade de Lisboa. Wir selbst haben den Garten nicht besichtigt, wenn du aber auf Pflanzen und Blumen stehst, ist das für dich bestimmt interessant. Dort kannst du dich vom Trubel der Stadt erholen. Geöffnet ist der Garten täglich von 9 – 17 Uhr in den Wintermonaten November – März und von 9 – 20 Uhr in den Sommermonaten April bis Oktober.

Nächstgelegene Metro-Station zum Viertel : Rato (Gelbe Linie) und Avenida (Blaue Linie).

Principe Real
Auch in den Straßen dieses Viertels entdeckst du hinter jeder Ecke etwas Besonderes.

Lissabons auf unsere KarteBelém

Farbe auf der Karte: Orange

Der Stadtteil Belém befindet sich ein wenig außerhalb des Stadtkerns. Um dort hinzugelangen musst du auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

Dafür gehst du einfach zur Hauptstraße, die entlang des Tejo verläuft und steigst dort entweder in den Bus 728 (Haltestelle z. B. Praça do Comércio oder Cais do Sodré) oder in die Straßenbahn Linie 15E (Haltestelle z. B. Praça de Figueira oder Cais do Sodré).

Mit der Straßenbahn fährst du einfach bis zur Endstation und auch mit dem Bus 728 kannst du Belém nicht verfehlen und steigst einfach dann aus, wenn alle anderen ebenfalls den Bus verlassen.

In dem Stadtteil, der vom Erdbeben 1775 weitgehend verschont geblieben ist, findest du die folgenden Sehenswürdigkeiten.

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Mosteiro dos Jerónimos

Die wohl beeindruckendste Sehenswürdigkeit in Belém ist das gigantische Hieronymitenkloster. Vor dem Gebäude findest du eine fast 300 Meter lange Parkanlage (Praça do Império), die das Kloster noch gigantischer aussehen lässt.

Der Eintritt ins Gebäude ist mit 10 Euro aber nicht gerade sehr günstig. Wir waren selbst nicht drin und können daher auch nicht einschätzen, ob es sich lohnt. Vielleicht warst du schon da und kannst uns in den Kommentaren deine Meinung dazu verraten? Wenn du das Torre de Belém (Eintrittspreis: 6 Euro) ebenfalls von Innen begutachten möchtest, lohnt sich auf jeden Fall das Sammelticket für beide Sehenswürdigkeiten für zusammen 12 Euro.

Die zum Kloster gehörige Hallenkirche Santa Maria, kannst du dir übrigens kostenlos angucken. Geöffnet ist das Mosteiro dos Jerónimos dienstags bis sonntags von 10 – 17:30 Uhr (von Mai bis September bis 18.30 Uhr).

Geldspar-Tipp: Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Kloster kostenlos.

Mosteiro dos Jeronomis
Mosteiro dos Jeronomis in Belem.

Mosteiro dos Jeronomis
Mosteiro dos Jeronimus

Hallenkirche Santa Maria von Innen.
Hallenkirche Santa Maria von Innen.

Santa Maria Kirche
Hallenkirche Santa Maria von Innen.

 

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Uferpromenade: Padrão dos Descobrimentos & Torre de Belém

An der Uferpromenade von Belém findest du dann gleich zwei weitere Sehenswürdigkeiten. Zuerst erklären wir dir aber kurz, wie du vom Kloster zur Uferpromenade kommst. Wir standen nämlich plötzlich an einer großen vierspurigen Straße, dir wir nicht überqueren konnten. Wenn du durch den Park vor dem Kloster in Richtung Tejo läufst, findest du vor der Hauptstraße eine Unterführung, die dich unter der Straße hindurch auf die andere Seite führt.

Dort erwartet dich dann direkt die nächste Sehenswürdigkeit, das Padrão dos Descobrimentos, das übersetzt Denkmal der Entdeckungen heißt. Es wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer erbaut und soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern. Auf dem Denkmal kannst du 33 wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit erkennen. Auch, wenn wir ehrlich gesagt, niemanden erkannt haben, ist es ganz nett anzusehen.

Schön ist es aber vor allem an der Uferpromenade entlang zu laufen. Wenn du diese weiterläufst, musst du nur den kleinen Hafen umlaufen, und schon kommst du direkt zur nächsten Sehenswürdigkeit in Belém, dem Torre de Belém (Turm von Belém). Den Turm kannst du von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17:30 (von Mai bis September bis 18:30 Uhr) besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro. Alternativ kannst du dir ein Kombiticket für den Turm von Belém und die Mosteiro dos Jerónimos für 12 Euro kaufen.

Torre de Belém
Torre de Belém

Torre de Belém
Vor dem Torre de Belém kannst du dir auch noch einen guten portugiesischen Kaffee gönnen oder deine Reisebegleitung fotografieren.

Vom Torre de Belém kannst du dann über eine Überführung wieder die Hauptstraße überqueren . Denn an der
Vom Torre de Belém kannst du dann über eine Überführung wieder die Hauptstraße überqueren . Denn an der Rua Pedrouços fährt die Straßenbahn 15E, die dich wieder zurück in die Innenstadt Lissabons bringt.

Lissabons auf unsere KarteDer Bezirk Parque das Nações – das ehemalige Gelände der Expo 98

Farbe auf der Karte: Pink

Leider haben wir es dort nicht mehr hingeschafft, sodass wir dir keine Fotos zeigen können. Dennoch wollen wir dir kurz erzählen, welche Sehenswürdigkeiten dich dort erwarten.

Parque das Nações heißt im Deutschen so viel wie Park der Nationen. Dort findest du das Ausstellungsgelände, dass damals extra für die Expo im Jahr 1998 erbaut wurde. Dort findest du vor allem futuristische Architektur.

Abgesehen davon gibt es noch das Oceanário, eines der größten Aquarien Europas in dem immerhin 15.000 Tiere leben. Geöffnet ist das Meeresparadies täglich von 10-20 Uhr (im Winter bis 19 Uhr), der Eintritt kostet ca. 15 Euro.

Zudem ist der Bahnhof Gare Oriente einen Besuch wert, da sich dort ein paar tolle Kunstwerke verstecken und in der Shopping Mall Centro Comercial Vasco da Gama kannst du deinen Shopping-Durst stillen.

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Welches ist deine Lieblings-Sehenswürdigkeit in Lissabon?

Warst du schon mal in Lissabon? Welches sind deine Lieblings-Sehesnwürdigkeiten und welche Sehenswürdigkeit, die du ganz toll findest, fehlt in unserer Liste? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Wir sind Jenny und Basti - Reiseblogger, Reisefotografen und Weltenbummler aus Leidenschaft! Seit 2015 leben und arbeiten wir ortsunabhängig.Auf unserem Blog teilen wir unsere besten Reisetipps mit dir und verraten dir, wie du ganz einfach selbst atemberaubende Reisefotos machen kannst.

2 Kommentare - Wir freuen uns auch über deinen netten Kommentar!

    • Hi Christina, mega schade, dass du es nicht nach Lissabon geschafft hast. Aufgeschoben ist aber ja nicht aufgehoben! Vielleicht klappt es ja mal mit einem Städtetrip nach Lissabon! Du wirst es auf jeden Fall nicht bereuen. Liebe Grüße aus Budapest

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