Die besten Tipps für deinen Paris-Urlaub

Paris – die Stadt der Liebe und der Lichter, der Rebellen und der Mode, der großen Geschichte und der vielen Geheimnisse.

Jeder sollte mindestens einmal in Paris gewesen sein, am Eiffelturm, im Louvre und in den Straßen, in denen schon Napoleon unterwegs war.

Da wir uns selbst in Paris nicht so gut auskennen, verrät dir hier unsere Paris-Expertin Meike ihre Paris Tipps.

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht über alle ihre Paris Artikel und ihre besten Paris Reisetipps, in denen sie dir kompakt die ersten wichtigen Fragen zur Paris Reiseplanung beantwortet

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Jenny und Basti

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Weltenbummler, Reisefotografen, Vollzeit-Blogger und Sonnenkinder. Auf 22places berichten wir von unseren Reisen und geben dir einfach umsetzbare Tipps zum Fotografieren: Mit viel Liebe zum Detail, inspirierend, authentisch und vor allem: immer ehrlich. In unserem Online-Fotokurs zeigen wir dir, wie du selbst ganz einfach wunderschöne Fotos machen kannst.

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Die wichtigsten Paris Tipps auf einen Blick

Beste Reisezeit und Reisedauer für Paris

Wann nach Paris reisen?

Pauschal lässt sich diese Frage gar nicht beantworten, jede Reisezeit hat ihre Vorzüge und Nachteile.

Im Frühjahr sind in Paris – außer an Ostern – noch nicht so viele Touristen unterwegs. Das Wetter kann aber noch durchwachsen sein.

Im Sommer kann es in der Stadt sehr heiß werden. Da die Pariser aber im August Ferien haben, sind die Straßen weniger voll.

Der Herbst ist perfekt um die Stadtteile von Paris zu Fuß zu erkunden.

Im Winter sind wesentlich weniger Touristen in der Stadt, es kann aber sehr kalt werden.

Wie viele Tage solltest du für Paris einplanen?

Ein Wochenende in Paris ist für ein erstes Kennenlernen kein schlechter Anfang.

Da die Stadt nicht sehr groß ist, kannst du auch in zwei Tagen schon viel sehen. Wenn du und Paris euch mögt, dann kommst du sowieso nochmal zurück.

Bei einem drei- oder viertägigen Aufenthalt kannst du die Stadt genauer erkunden. Ich finde vier Tage am besten, da man entspannt durch die Stadt ziehen kann und genügend Zeit für alles hat.

Mein Tipp: Wenn es dir möglich ist, plane die Besuche der großen Sehenswürdigkeiten und Museen nicht am Samstag oder Sonntag. Unter der Woche sind die Warteschlangen wesentlich kürzer. Achte aber auf die Öffnungszeiten, viele Museen sind montags oder dienstags geschlossen.

Während längerer Aufenthalte bieten sich Ausflüge in die Umgebung an. Versailles, Disneyland oder sogar ein Ausflug an die Küste sind beliebte Tagestouren.

Anreise

Von Deutschland aus kannst du nach Paris fliegen, mit dem Zug oder dem Auto fahren, oder einen Bus nehmen.

Je nachdem wo in Deutschland du startest, bietet sich das eine oder andere an. Grundsätzlich lohnt es sich ab etwa 600 Kilometer Entfernung das Flugzeug als die schnellste Lösung in Betracht zu ziehen.

Die Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Beauvais liegen außerhalb von Paris. Mit etwa einer Stunde Fahrzeit musst du für den Weg ins Zentrum rechnen.

Wenn du in der Nähe eines Bahnhofs wohnst, von dem es eine Direktverbindung nach Paris gibt, ist der Zug eine sehr bequeme und praktische Art zu Reisen. So kommst du in Paris direkt mitten in der Stadt an.

Die günstigste Reiseart ist mit Sicherheit der Bus. In den letzten Jahren wurde das Busnetz und damit auch die Verbindungen nach Paris massiv ausgebaut. Wenn du Geld sparen möchtest und dich die sehr lange Anreisezeit nicht abschreckt, ist der Bus eine gute Möglichkeit.

Das Auto kann ich nur bedingt empfehlen. Es ist natürlich sehr bequem, aber Stau und nicht vorhandene Parkplätze können die Anreise sehr stressig werden lassen. Und nicht vergessen: In Frankreich sind die Autobahnen mautpflichtig.

Geld und Bezahlen

Geld abheben kann man mit EC oder Kreditkarte.

An Bahnhöfen und in einigen Metrostationen gibt es zwar Geldautomaten, ich empfehle dir aber zum Geld abheben einen Geldautomaten in oder an einer Bank zu wählen.

Beim Abheben mit der EC Karte fallen oft Gebühren an, die du aber mit der richtigen Kreditkarte sparen kannst.

Beim Shoppen kannst du in den großen Geschäften mit EC oder Kreditkarte zahlen.

In vielen kleinen Boutiquen jedoch nicht, dort wird oft nur Barzahlung akzeptiert.

Auch viele Restaurants bieten keine Kartenzahlung an, daher solltest du darauf achten immer etwas Bargeld dabei zu haben.

Tipp von 22places: Wir haben auf Reisen immer die kostenfreie DKB-Kreditkarte dabei, mit der wir kostenlos Bargeld abheben und bezahlen können. Das funktioniert natürlich auch in Paris. Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel über Kreditkarten ohne Auslandsgebühr.

Trinkgeld

Der Service ist in Frankreich im Preis inbegriffen. Nichtsdestotrotz freuen sich natürlich auch französische Kellner über ein Pourboire (Trinkgeld). Wenn der Service gut war, empfehle ich dir ein Trinkgeld von fünf bis zehn Prozent zu geben.

Wenn du bei einem Preis von neun Euro dem Kellner einen Zehn-Euro-Schein gibst, und sagst „Stimmt so“ („Gardez la monnaie“), dann wird er dich womöglich nur verdutzt anschauen.

In Paris ist es üblich erst das Rückgeld anzunehmen, und dann das Trinkgeld einfach auf dem Tisch liegen zu lassen. Du kannst beruhigt gehen, das Geld wird niemand außer dem Kellner anrühren.

Auch beim Taxi fahren ist es üblich ein kleines Trinkgeld zu geben. Hier wirst du mit einem Gardez la monnaie! auf mehr Verständnis stoßen. Wenn sich ein Aufrunden anbietet, kannst du das daher gerne tun.

(So sprichst du Gardez la monnaie! aus: Garrdeh la Monäh)

In Hotels ist es mittlerweile nicht mehr gängig Trinkgeld zu geben. Aber auch hier kannst du natürlich gerne, wenn du zufrieden warst, dem Zimmermädchen bei der Abreise ein paar Euro liegen lassen.

In den teuren Häusern drückt man außerdem dem Portier oder Kofferträger einige Münzen in die Hand.

Reisekosten

Paris ist eine teure Stadt. Mit ein paar Tipps und Kniffen kannst du aber immer wieder ein paar Euro sparen, um sie an anderer Stelle dann wieder mehr auszugeben.

Die Hotelpreise hängen stark von Messen und Großveranstaltungen ab.

Die Pariser Fashion Week findet zweimal jährlich statt. Anfang März und Ende September stehen im Zeichen der Mode. Die Flugausstellung „Aerosalon“ und die Automobilausstellung „Autosalon“ finden im jährlichen Wechsel Ende Juni statt.

Falls du während dieser Zeiten auf der Suche nach einem Hotelzimmer bist und dir die Preise sehr hoch vorkommen, dann liegt das wahrscheinlich an diesen Veranstaltungen.

Lies auch meinen Artikel zu Hoteltipps Paris: Wo übernachtest du am besten

Essen und Trinken kannst du in allen erdenklichen Preisklassen. Hier kannst du viel Geld sparen, du solltest es aber nicht übertreiben. Dir entgehen sonst viele Leckereien!

In der Stadt findest du natürlich auch jede Menge Supermärkte, in denen du dich günstig mit Snacks eindecken kannst.

Wenn zu späterer Stunde alle Supermärkte geschlossen haben, halte nach kleinen Crêpes-Buden Ausschau. Nach 22 Uhr ist die Crêpes-Platte eigentlich nur noch Tarnung. Viele dieser Buden haben einfach alles, was man um Mitternacht in Paris vielleicht gebrauchen kann. Und natürlich Crêpes.

Die Eintrittspreise für Museen und Sehenswürdigkeiten steigen stetig. Es gibt kaum noch Museen unter zehn Euro. Die Preise gehen rauf bis zu 25,50 Euro für den Eiffelturm. (Wie du am besten an Tickets dafür kommst, erkläre ich dir in diesem Artikel).

Hier noch eine kleine Übersicht darüber, mit welchen Kosten du in Paris rechnen musst.

Flug nach Paris: 100 bis 200 Euro (früh buchen!)
Zug nach Paris: 70 bis 400 Euro (früh buchen!)
Bus nach Paris: 40 bis 100 Euro
Doppelzimmer im guten Mittelklasse-Hotel: 120 bis 300 Euro
Flasche Wasser: 1 bis 3 Euro
Glas Wein: 4 bis 15 Euro
Pint Bier: 4 bis 12 Euro
Kaffee: 1,50 bis 9 Euro
Baguette: 1,20 bis 3 Euro
Nutella Crêpe: 3 bis 7 Euro
Panini mit Getränk: 3 bis 7 Euro
Abendessen in einem einfachen Lokal: 10 bis 30 Euro
Abendessen in einem gehobenen Restaurant: 40 bis 300 Euro
Metro Ticket: ab 1,50 Euro

Paris Rabatt-Pässe

Wenn du viele Museen und Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest, dann bietet sich vielleicht ein Paris Pass an. Damit hast du freien Zugang zu den jeweils im Pass enthaltenen Sehenswürdigkeiten, Museen und Attraktionen.

An vielen Stellen erhältst du mit dem Pass auch bevorzugten Einlass und kannst an der Warteschlange vorbei gehen.

Für Paris gibt es vier verschiedene Pässe. Je nachdem was du vorhast, kannst du mit einem der Pässe nicht nur Geld, sondern auch Zeit sparen.

Mein Favorit: Der Paris City Pass

Mein persönlicher Favorit ist der Turbopass, da er auch verschiedene geführte Rundgänge enthält. Auch hier sind etwa 50 Sehenswürdigkeiten und Museen, sowie bevorzugter Einlass am Louvre, Musee d´Òrsay und Centre Pompidou enthalten.

Mit diesem kannst du auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und eine Bootsfahrt auf der Seine machen. Es ist der einzige Pass, der auch die neue Attraktion „Flyview Paris“ enthält. Sehr zu empfehlen!

Es gibt ihn für zwei, drei, vier, fünf oder sechs aufeinanderfolgende Tage und kostet ab 105 Euro pro Person.

Achtung: Die geführten Rundgänge finden nicht täglich statt, falls du an einem oder mehreren der Rundgänge teilnehmen möchtest, schau schon bei der Reiseplanung nach, wann was stattfindet. Für die Rundgänge musst du dich spätestens 24 Stunden vorher über die Webseite anmelden. Mein Tipp: Die Stadtführung Street Art & Flohmarkt.

Den Paris City Pass online kaufen

Andere Rabattpässe, die für dich interessant sein könnten sind:

der 2 Tage Paris Pass oder 4 Tage Paris Pass
der Paris Museum Pass für 2, 4 oder 6 Tage
der Paris Passlib`

Sicherheit

Paris ist eine sichere Stadt. Viele Sicherheitsmaßnahmen wurden in den letzten Jahren noch verschärft.

Gerade dort, wo viele Touristen unterwegs sind, wirst du immer wieder auf patrouillierende Polizisten treffen. An fast allen Sehenswürdigkeiten oder Museen gibt es mittlerweile Sicherheitskontrollen.

Pass beim Packen deines Tagesgepäcks darauf auf, dass du keine Taschenmesser oder Ähnliches dabei hast. Alles was als Waffe ausgelegt werden kann wird man dir abnehmen oder dich damit nicht rein lassen.

Sogar Selfie-Sticks wurden schon als Waffe betrachtet und abgenommen.

Im Gedränge, wo viele Menschen sind, solltest du natürlich immer gut auf deine Habseligkeiten aufpassen. Die Pariser Taschendiebszene ist nicht gefährlicher als die in Berlin oder London. Aber eben auch nicht besser.

Sei einfach aufmerksam und lass den gesunden Menschenverstand walten. Steck deine Geldbörse auf gar keinen Fall in die hintere Tasche deiner Jeans. Hol in der Metro deinen Rucksack nach vorne vor den Körper.

In der Metro solltest du gerade im Bereich der Türen besonders aufpassen. Taschendiebe springen gerne im letzten Moment bevor die Türen schließen mit deiner Tasche noch aus dem Zug.

Im Straßenverkehr ist ebenfalls Aufmerksamkeit gefragt. Die meisten Pariser Fußgänger sehen eine rote Ampel nur als eine Art Empfehlung. Wenn die Straße frei ist, lässt sich der Einheimische kaum von einer roten Ampel aufhalten.

Falls du dich diesem Verhalten anschließt, sei dir bewusst: Auch in Frankreich ist es verboten bei Rot die Straße zu überqueren. Falls du von der Polizei erwischt wirst, wird eine Geldstrafe fällig.

Beim Autofahren in Paris gelten die roten Ampeln eindeutig für jeden. Im Kreisverkehr solltest du besondere Aufmerksamkeit walten lassen.

In einigen Kreisverkehren gilt eine Ampelregelung, die demjenigen die Vorfahrt einräumt, der in den Kreisel einfährt. Der ungeübte Paris-Autofahrer übersieht dies leider schnell.

Fortbewegung vor Ort

Du hast eine Fülle an Möglichkeiten, um in Paris von A nach B zu kommen. Das Metronetz ist sehr dicht und gut ausgebaut, so dass du mit der Metro schnell überall hinkommst.

Wenn du etwas mehr Zeit hast und unterwegs die Stadt sehen möchtest, bietet sich der Bus an. Die bequeme, aber teure Lösung ist das Taxi.

Daneben gibt es auch noch verschiedene Hop-on Hop-off Busse, Tourenangebote und sogar ein Hop-on Hop-off Boot.

Hop-on/Hop-off

Hop-on/Hop-off Stadtrundfahrt Tagesticket
Hop-on/Hop-off Bootstour auf der Seine für 24 Stunden

Metrotickets

Metroticket 2 Tage Zonen 1-3 gibt es auch für 3 Tage und 5 Tage
Metroticket 2 Tage Zonen 1-5 gibt es auch für 3 Tage und 5 Tage (damit kommst du bis nach Versailles oder zum Disneyland)

Öffentliche Toiletten

In Paris findest du in der ganzen Stadt eine Art Container. Dies sind die öffentlichen Toiletten und sie sind gratis.

Diese Toiletten sind selbstreinigend. Das heißt, nach jedem Benutzer schließt sich die Toilette automatisch und reinigt sich erstmal. Danach kann der Nächste rein.

Die Toiletten sollen eigentlich erkennen wenn sich gerade jemand darin befindet. Wenn du schummeln möchtest und direkt reingehst wenn dein Vorgänger gerade rauskommt, können daher zwei Dinge passieren:

Entweder bemerkt die Toilette nicht, dass jemand drin ist und fängt an sich zu reinigen. Und dich gleich mit.

Oder die Toilette bemerkt, dass du drin bist und startet den Reinigungsvorgang nicht. In diesem Fall geht die Tür automatisch wieder auf. Wenn du vielleicht schon sitzt.

In beiden Fällen spreche ich aus eigener Erfahrung. Geh erst rein wenn an der Tür das grüne Licht leuchtet.

Viele Cafés sehen zwar Toilettenbesucher, die nichts konsumieren nicht unbedingt gerne, haben sich aber mehr oder weniger damit abgefunden. In Cafés findest du daher an einigen Türklinken zur Toilette einen Münzeinwurf. Für 50 Cent kannst du diese Toiletten benutzen.

Falls du gerade einen Kaffee in dem Laden getrunken oder etwas gegessen hast, musst du natürlich nicht für die Toilette zahlen. Frag einfach den Kellner nach einem Jeton, mit diesem kannst du die Toilette gratis benutzen.

Reiseführer

Die Reiseführerauswahl für Paris ist riesig, daher findest du hier eine Übersicht über meine Favoriten.

Mein Liebling ist der Reiseführer Vis-à-Vis Paris. Dieser enthält ausführliche Informationen, die du in Paris brauchen kannst: gut sortiert und auf den Punkt gebracht.

Wenn du es kompakter habe möchtest, bietet sich der Marco Polo Reiseführer an. Er ist zwar bei weitem nicht so umfangreich wie der Vis-à-Vis, passt dafür aber bequem in die Tasche. Für einen zweitägigen Paris Besuch ist der Marco Polo ausreichend.

Für Kunst und Architekturfans empfehle ich den grünen Reiseführer von Michelin. Dieser enthält noch ausführlichere Informationen, zum Beispiel über einzelne Reliefs am Triumphbogen und vieles mehr.

Für Kunstfans geht es aber auch noch ausführlicher: Für einige Museen, das Musée d’Orsay und das Louvre Museum gibt es spezielle Kunstreiseführer, die die einzelnen Werke beschreiben und erläutern.

Allgemeiner Kunstführer Paris: Kunst & Architektur
Kunstführer für das Musée d’Orsay
Kunstführer für das Louvre Museum

Verständigung und Sprache?

In Paris wird selbstverständlich Französisch gesprochen. Die Franzosen sind ja bekannt dafür, dass sie außer ihrer eigenen Sprache einfach nichts anderes sprechen wollen.

Das kann ich nur bedingt bestätigen. Tatsächlich triffst du vielleicht ab und zu auf jemanden, der nur französisch spricht.

Meistens ist derjenige dann aber trotzdem bemüht, dich zu verstehen und dir weiterzuhelfen. Zur Not eben mit Händen und Füßen.

Mit Englisch kommt man ganz gut über die Runden, Deutsch ist allerdings nicht sehr weit verbreitet.

In Frankreich gibt es zwar Deutschunterricht in den Schulen, aber bei uns in Deutschland gibt es ja auch Französischunterricht, und wieviel ist davon hängengeblieben?

Auch ohne Französischkenntnisse solltest du dir zumindest Bonjour Madame/Monsieur und Merci beaucoup merken.

Wenn du dein Hotel oder kleinere Geschäfte, wie zum Beispiel eine Bäckerei betrittst, solltest du dies mit einem lauten Bonjour tun. Es gilt als höchst unhöflich beim Eintreten nicht zu grüßen.

Dir wird dann vermutlich ein mehrkehliges Bonjour Madam oder Bonjour Monsieur zurückgeschmettert.

Wenn du jemanden direkt ansprichst, solltest du auch immer das Madame bei Frauen, und das Monsieur bei Männern an dein Bonjour dranhängen.

Danach kannst du auch auf Englisch weitermachen. Wenn du die Bonjour-Etikette wahrst wird man dir gleich viel freundlicher gegenüberstehen.

Guten Tag (zu einer Frau): Bonjour Madame (das spricht man so: Bohnschuhr Madamm)
Guten Tag (zu einem Mann): Bonjour Monsieur (das spricht man so: Bohnschuhr Messjöh)
Vielen Dank: Merci Beaucoup (das spricht man so: Mährßie Bohkuh)

Essen & Trinken

In Paris findest du tausende Restaurants, kulinarisch ist hier die ganze Welt vertreten. Da ja die französische Küche nicht zu Unrecht für ihre Qualität bekannt ist, solltest du natürlich nicht nur Pizza und Burger essen.

Die Pariser essen spät am Abend, meist nicht vor 21 Uhr. Die meisten Restaurants öffnen aber spätestens um 19 Uhr. Um diese Zeit ist es noch ziemlich leicht einen Platz zu ergattern. Später am Abend musst du manchmal mit Wartezeiten rechnen.

Für zwischendurch ist der Crêpe natürlich ein sehr traditioneller Snack. Bekannt ist er vor allem in der süßen Variante, zum Beispiel mit Nutella. Es gibt ihn aber auch als Crêpe Salèe, herzhaft mit Käse und Schinken oder anderen Leckereien belegt.

Leitungswasser

Das Leitungswasser in Paris kannst du bedenkenlos zum Zähneputzen oder auch für Tee und Kaffee verwenden. Ob es dir allerdings schmecken wird, ist eine andere Frage und von Straße zu Straße unterschiedlich.

In der ganzen Stadt findest du grüne Trinkwasserspender. Dieses Wasser ist gefiltert und zum Verzehr geeignet. Eine günstige Möglichkeit deine Wasserflasche aufzufüllen.

Früher sind die Wasserspender einfach den ganzen Tag über durchgelaufen. Mittlerweile haben viele einen Knopf zum Drücken, um Wasserverschwendung zu vermeiden.

Für diese Knöpfe braucht man manchmal erstaunlich viel Kraft, gib also nicht so schnell auf, falls das Wasser nicht gleich sprudelt.

Packen

Ohne dass es dir bewusst ist, wirst du in Paris viele Kilometer am Tag zurücklegen.

Dementsprechend solltest du lieber auf bequemes Schuhwerk statt auf High Heels zurückgreifen.

Ich habe sogar immer ein zweites Paar bequeme Schuhe in meinem Koffer.

Wenn meine Füße in einem Paar Schuhe nicht mehr weiterlaufen wollen, kann ich sie mit einem anderen Paar noch ein paar Kilometer lang überlisten.

Im Frühling und Herbst solltest du für abends etwas zum Überziehen einpacken. Wenn die Sonne weg ist, kann es sehr kühl werden.

Auch ein Regenschirm ist immer in meinem Rucksack, man weiß ja nie. Sogar Sonnencreme hab ich immer dabei. Wie gesagt, man weiß ja nie.

Eine Wasserflasche zum Auffüllen ist im Gepäck auch nicht verkehrt. An den Trinkwasserspendern in der Stadt kannst du dich so gratis versorgen.

Steck dir auch ein USB Ladekabel für dein Handy ins Tagesgepäck. An den Pariser Bushaltestellen gibt es USB Stecker, an denen man sein Handy aufladen kann. Für den Notfall nicht schlecht!

In viele Steckdosen passen unsere dicken, runden Stecker nicht rein. Falls du etwas Unentbehrliches mit solch einem Stecker dabei hast, solltest du zur Sicherheit lieber einen passenden Adapter mitnehmen.